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  • IG-Metall-Chefin: Jammern hilft uns nicht weiter

    Deutschland sollte sich an Ansicht von IG-Metall-Chefin Christiane Benner auf seine Stärken besinnen und nicht ständig nur über Schwächen reden. «Was unsere Beschäftigten nicht gebrauchen können, ist ein Jammern», sagte sie bei einer Podiumsdiskussion ihrer Gewerkschaft auf der Hannover Messe. «Weil ich finde schon, dass wir hier an diesem Standort eine Menge Stärken haben.»

    Zwar gebe es in vielen Unternehmen eine schwierige Situation, räumte die Gewerkschafterin ein. «Aber sorry, da können unsere Beschäftigten morgens Geldsäcke an der Pforte abgeben, und es würde nicht besser werden.» Stattdessen erwarte sie von Politik und Unternehmen, dass sie Führung übernehmen und zeigen, wie es wieder vorwärtsgehen könne. «Dass wir zusammenarbeiten, zusammen diesen Standort nach vorne bringen.»

    Lies: Deutschland muss Industrieland bleiben

    Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies pflichtete dem bei. «Niemand wird aus Mitleid in Deutschland investieren, sondern nur aus Überzeugung, dass wir der richtige Standort sind», sagte der SPD-Politiker. «Und das müssen wir noch stärker wieder zeigen.» Deutschland sei weiter gut in Wissenschaft und Forschung, «da müssen wir uns auch gar nicht verstecken». Nachholbedarf gebe es aber dabei, das in die praktische Anwendung zu bringen. 

    Deutschland müsse aufhören, «immer nur das zu sagen, was nicht funktioniert, sondern uns darauf zu besinnen, dass wir können», forderte Lies.«Wir sind ein erfolgreiches Industrieland, wir waren ein erfolgreiches Industrieland» – und das wolle man auch bleiben. Genau das müsse man nach außen kommunizieren. 

    Lies: «Die Menschen draußen in den Betrieben und auf der Straße haben, glaube ich, die Nase voll davon, dass ständig Politik-Schauspiele stattfinden, dass wir uns ständig vorwerfen, was der andere falsch macht, dass wir ständig sagen, was nicht geht.» 

    IfW-Chef: Sind «Weltmeister im Zurückgucken»

    Deutschland sei «Weltmeister im Zurückgucken und uns beschweren, wie schön das bundesrepublikanische Industrie- und Sozialmodell war», sagte auch der Präsident des Kiel Instituts für Weltwirtschaft (IfW), Moritz Schularick. «Und wir drehen uns nicht um und gucken auf das, was sein wird.» Dabei gebe es etwa in Europa «durchaus Wachstumschancen, die wir, ich sag mal, links liegen lassen.»

    Deutschland sei nach wie vor in vielen Branchen führend, sagte Arndt Kirchhoff, Vizepräsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall und Präsident des Verbandes der Metall- und Elektro-Industrie Nordrhein-Westfalen. Und auch die Infrastruktur sei nicht so schlecht, wie oft beklagt werde. «Das Fundament ist da», so Kirchhoff, der auch dem Aufsichtsrat der Kirchhoff Gruppe vorsitzt. «Wir müssen wirklich ins Machen kommen.»

  • Erneut Stromausfall in Berlin Nikolassee

    Rund drei Monate nach einem längeren Stromausfall im Berliner Südwesten ist in einem Teil des Gebiets erneut der Strom ausgefallen. Nach Angaben des Netzbetreibers Stromnetz Berlin GmbH sind in Nikolassee 1.314 Haushalte betroffen.

  • Softwarelösung zur Transparenz und Kontrolle auf dem Shopfloor / Neues Light-MES von Bertrandt (FOTO)

    Produktionsplanung und -realität klaffen in vielen Fertigungsunternehmen auseinander. Mit dem neuen Light-MES (Manufacturing Execution System) präsentiert Bertrandt eine Softwarelösung, die genau an dieser Schnittstelle ansetzt und den Informationsfluss zwischen Planungsebene und Shopfloor verbessert.

    Fehlende Materialien, ungeplante Wartungen oder kurzfristige Prioritätsänderungen führen dazu, dass selbst gut vorbereitete Produktionspläne schnell an ihre Grenzen stoßen. Das neue Light-MES von Bertrandt verbindet Büro und Maschine in Echtzeit und schafft damit eine verlässliche Datengrundlage für Produktionsentscheidungen. Statt fragmentierter oder zeitverzögerter Informationen erhalten Produktionsteams jederzeit einen aktuellen Überblick über Auftragsstände, Maschinenzustände und Materialflüsse. Ziel ist es, Transparenz zu erhöhen und Produktionsprozesse stabiler sowie besser steuerbar zu machen.

    „Wir haben unser Light-MES aus dem Verständnis für die täglichen Herausforderungen in der Fertigung angepasst und weiterentwickelt. Der Fokus liegt auf der Transparenz und Verfügbarkeit aller relevanten Informationen. Verlässliche Echtzeitdaten ermöglichen es, schneller zu reagieren und fundierte Entscheidungen direkt dort zu treffen, wo sie benötigt werden“, sagt Catherine de Beule von Bertrandt.

    Die Lösung ist modular aufgebaut und kann schrittweise eingeführt sowie an bestehende Produktionsstrukturen innerhalb kürzester Zeit angepasst werden. Damit richtet sich das neue Light-MES insbesondere an Unternehmen, die ihre Produktion digital unterstützen möchten, ohne komplexe und langwierige IT-Projekte umzusetzen. Neben der operativen Transparenz unterstützt das System auch Auswertungen zur Produktionsleistung und liefert Ansatzpunkte für Optimierungen sowie für eine bedarfsgerechte Instandhaltung.

    Mit dem neuen Light-MES reagiert Bertrandt auf den steigenden Bedarf nach flexiblen, praxisnahen Digitalisierungslösungen in der Fertigung.

    Erfahren Sie mehr unter: Unser Light-MES: Ihre Prozesse im Fokus

    Pressekontakt:
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  • Chefwechsel bei Apple

    Beim iPhone-Konzern Apple gibt es einen Wechsel an der Spitze. Hardware-Chef John Ternus löst Tim Cook ab, der die Führung des Verwaltungsrates übernimmt, wie Apple mitteilte.

  • Iran macht Öffnung der Straße von Hormus rückgängig

    Der Iran macht die am Vortag angekündigte Öffnung der Straße von Hormus rückgängig. Das teilte das Hauptquartier der Streitkräfte laut Nachrichtenagentur Fars mit. Als Grund wird die anhaltende Blockade iranischer Häfen durch die USA angeführt.

  • Tradition trifft „Made Different“- BEUMER Group wird Hauptpartner des FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e.V. (FOTO)

    Beckum (ots)

    • Langfristige Partnerschaft: Haupt- und Trikotpartnerschaft ab der Saison 2026/27, Laufzeit bis mindestens 2029, mit Gültigkeit für alle Profiligen
    • Gemeinsames Wertefundament: Zwei Traditionsmarken mit starker regionaler Verwurzelung und klarer Haltung
    • Regionale Verbundenheit: Industrie und Fußball schaffen gemeinsam Perspektiven für Region und Menschen

    Die BEUMER Group geht eine mehrjährige Partnerschaft mit dem FC Schalke 04 ein. Ab der Saison 2026/27 wird das Beckumer Familienunternehmen Haupt- und Trikotpartner der Königsblauen. Die Vereinbarung läuft bis mindestens 2029 und gilt ligaunabhängig. Die Partnerschaft ist bewusst langfristig angelegt und baut auf einem gemeinsamen Werteverständnis sowie einer starken regionalen Verbundenheit auf.

    „Die BEUMER Group und Schalke 04 haben sich gesucht und gefunden. Wir teilen grundlegende Werte wie Verlässlichkeit, Fleiß und Innovationsgeist. Beide Partner sind geprägt von einer starken regionalen Identität, die bis heute spürbar ist. Mit großen Ambitionen und absoluter Leidenschaft behaupten sich die BEUMER Group und Schalke 04 erfolgreich im harten Wettbewerb ihrer jeweiligen Geschäftsfelder“, sagt Matthias Tillmann, Vorstandsvorsitzender des FC Schalke 04. „Die BEUMER Group hat in mehr als 70 Ländern Standorte etabliert, das Unternehmen ist ein absoluter Champion in seinen Bereichen. Wir sind stolz, zukünftig einen so starken Partner auf unserer Brust tragen zu dürfen.“

    Als Familienunternehmen mit 90-jähriger Geschichte verfolgt die BEUMER Group unter dem Claim „Made Different“ einen eigenständigen Weg. Er steht für langfristiges Denken und verantwortungsvolles Handeln, statt jedem kurzfristigen Trend zu folgen. Diese Haltung hat die Entwicklung des Unternehmens über Jahrzehnte geprägt und bildet zugleich die Grundlage für eine Partnerschaft, die nicht auf schnelle Effekte zielt, sondern auf Substanz und Beständigkeit.

    Zwei starke Marken mit gemeinsamer Herkunft

    Die BEUMER Group und FC Schalke 04 eint eine tiefe Verwurzelung in der Region und eine Geschichte, die vom industriellen Wandel geprägt ist. Die BEUMER Group begann 1935 als Hersteller von Fördertechnik für die lokale Zementindustrie und den Bergbau. Mit ihrer Tätigkeit im Berg- und Tagebau teilt das Unternehmen einen Teil seiner Historie mit den Knappen, die einst im Schatten der Zeche Consolidation gegründet wurden. Zusammengerechnet blicken beide Partner auf mehr als 200 Jahre Geschichte zurück.

    „Die Verbindung zwischen unserer Familie und unserem Unternehmen zu Schalke 04 hat lange Tradition. Wir haben vor 90 Jahren als Hersteller von Fördertechnik unter anderem im Bergbau angefangen und wissen daher um die starken und verbindenden Werte der Ruhrgebietskultur. Auch Hans Klodt, der gut 10 Jahre das Schalker Tor gehütet hat, war danach 25 Jahre bei uns beschäftigt. Werte wie Verlässlichkeit, Bodenständigkeit, Ambition und Zusammenarbeit sind keine Worthülsen, sondern gelebte Unternehmenskultur“, ordnet Dr. Christoph Beumer, Vorsitzender des Beirats der BEUMER Group, die Partnerschaft ein.

    In wirtschaftlich und gesellschaftlich herausfordernden Zeiten gewinnt Stabilität als Erfolgsfaktor zunehmend an Bedeutung. Während viele Unternehmen Investitionen zurückfahren oder verlagern, bekennt sich die BEUMER Group bewusst zur Region und zum Standort Deutschland. Dieses Verständnis von Verantwortung und Kontinuität spiegelt sich auch in der Partnerschaft mit dem FC Schalke 04 wider: ligaunabhängig, langfristig und getragen von der Überzeugung, gemeinsam durch Höhen und Tiefen zu gehen.“Schalke 04 hat eine enorme emotionale Strahlkraft“, so Dr. Christoph Beumer. „Wir wollen diese Partnerschaft leben. Man gewinnt und man verliert zusammen. Genau das macht sie glaubwürdig und stark.“

    Regionale Stärke mit internationaler Perspektive

    Heute ist die BEUMER Group ein international führendes Familienunternehmen im Bereich der Intralogistik mit Hauptsitz in Beckum. Mit über 6.000 Mitarbeitenden in mehr als 70 Ländern weltweit ist die BEUMER Group heute mit einem breiten Portfolio vertreten: Von Förder – und Verladeanlagen für Schüttgut über Palettier und Verpackungssysteme für abgesackte Ware bis hin zu Sortier- und Verteilsystemen für Pakete, Gepäck und andere Stückgüter bedient die BEUMER Group Branchen wie den Bergbau, die Zement- und Baustoffindustrie, die Petrochemie, sämtliche Paket-, E-Commerce und Logistikbranchen sowie die Flughäfen dieser Welt. Trotz der globalen Ausrichtung bleibt der Hauptsitz in Beckum das Herz des Unternehmens und Ausdruck der engen Verbindung zur Region.

    Innovation ist dabei ein zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie. Neben interner Entwicklung setzt die BEUMER Group gezielt auf Kooperationen und neue Formate, etwa mit dem eigenen Company Builder BEAM in Berlin. Ziel ist es, Bestehendes weiterzudenken und zukunftsfähig zu gestalten.

    Auch der FC Schalke 04 steht für das erfolgreiche Zusammenspiel aus Tradition und Innovationskraft – in der konsequenten Weiterentwicklung des Fußballs, der Nachwuchsarbeit und einem umfassenden Schalke-Erlebnis. Die gewachsene Identität und die Geschichte sind die Basis, Bestehendes weiterzudenken und die Zukunft zu gestalten.

    „Mit dieser Partnerschaft unterstreichen wir unser Bekenntnis zur Region und stärken gleichzeitig die Sichtbarkeit unseres Unternehmens“, sagt Rudolf Hausladen, CEO der BEUMER Group. „Als weltweit agierender Intralogistikspezialist brauchen wir Menschen, die Verantwortung übernehmen und mit Überzeugung mitgestalten. Schalke 04 und seine Fans stehen für genau diese Haltung.“

    Partnerschaft mit Wirkung – auf und neben dem Platz

    Die Zusammenarbeit ist ein wichtiger Baustein zur Stärkung der Region. Der FC Schalke 04 verbindet seit jeher Menschen aus allen Schichten in einer Gemeinschaft und steht für Zusammenhalt und Identifikation. Diese verbindende Kraft trifft auf ein Unternehmen, das langfristige Perspektiven bietet: für Kunden, Partner und alle Mitarbeitenden weltweit.

    Für die BEUMER Group ist die Partnerschaft zugleich ein Signal nach innen und außen: Sie steht für Verlässlichkeit, Teamgeist und den Anspruch, Zukunft aktiv zu gestalten – aus der Region heraus, mit internationalem Blick.

    Tradition trifft „Made Different“. Zwei Partner, die aus ihrer Geschichte heraus Verantwortung übernehmen und gemeinsam nach vorn schauen. Die regionale Stärkung und Verbundenheit beider Partner vereint sich dabei zu echtem Lokalstolz und wertvollem Zusammenhalt.

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    Über die BEUMER Group

    Die BEUMER Group ist ein globaler Hersteller von Intralogistiksystemen und Familienunternehmen in dritter Generation. Als „Partner of Choice“ für die Branchen Bergbau, Zement, Baustoffe, Petrochemie, Konsumgüter, Post, E-Commerce, Mode und Gepäckförderung bietet das Unternehmen hochwertige Systemlösungen und eine umfassende Kundenbetreuung. Mit weltweit rund 6000 Mitarbeitern erwirtschaftet die BEUMER Group einen jährlichen Auftragseingang von rund 1,83 Milliarden Euro. Dem Unternehmensmotto „Made Different“ folgend, verpflichtet sich BEUMER zu höchsten Standards bei Qualität, Innovation und Nachhaltigkeit.

    Mehr Informationen unter: www.beumer.com

    Pressekontakt:
    Jonas Jungmann: Phone + 49 (0) 151 70226871, Mail: jonas.jungmann@beumer.com
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            BEUMER Group GmbH
  • Schalke-Sponsor Beumer hofft auf Fußballfans als Mitarbeiter

    Der neue Schalke-Hauptsponsor Beumer rechnet sich bessere Karten bei Jobsuchenden aus, wenn sein Firmenname ab der kommenden Saison auf dem Trikot und den Spielfeld-Banden des Gelsenkirchener Fußballclubs zu sehen sein wird. Außerhalb von Beckum, wo die Beumer Group ihren Firmensitz hat, sei man nun mal recht unbekannt, sagte der Firmeninhaber Christoph Beumer der dpa. «Niemand aus Münster, Bielefeld, dem Sauerland oder dem Ruhrgebiet kommt auf seiner Jobsuche auf die Idee, wegen eines Jobs bei Beumer anzufragen – das ändert sich künftig hoffentlich.»

    Die Firma brauche motivierte Leute, da eigne sich Stadionwerbung gut. «Unsere Marke wird gestärkt und kommt in die Köpfe der Menschen, die morgen einen Job suchen und dann vielleicht an uns denken.»

    Großer Mittelständler im Nischenmarkt

    Bernhard Beumer, der Großvater von Christoph Beumer, gründete die Firma 1935 und verkaufte Fördertechnik für Schüttgut, dies auch für den Bergbau im Ruhrgebiet. Inzwischen hat das Unternehmen gut 6.000 Beschäftigte, 1.200 davon in Deutschland und davon wiederum 1.000 in der 37.000-Einwohner-Stadt Beckum im Kreis Warendorf. Die Firma ist auf Wachstumskurs. 2024 machte sie 1,4 Milliarden Euro Umsatz und damit doppelt so viel wie zehn Jahre zuvor. Zum Gewinn werden keine Angaben gemacht.

    Die Beumer Group stellt Gepäck-Förderbänder für Flughäfen, Sortierbänder für Paketzentren sowie Fördertechnik für Erzminen und Zementfabriken her. Während andere Fußballmannschaften Marken auf der Brust haben, deren Produkte und Dienstleistungen sich die Zuschauer kaufen können – etwa Vodafone bei Borussia Dortmund -, hat Beumer ausschließlich Firmen als Kunden.

    Obwohl die Fußballfans die Beumer-Produkte also nicht kaufen werden, investiert die Firma pro Jahr Medienberichten zufolge bis zu sieben Millionen Euro in das Schalke-Engagement. Den Betrag kommentieren Beumer und Schalke nicht. Bislang heißt der Trikotsponsor Sun Minimeal, ein Hersteller von komprimierten Gerichten.

    Firmeneigentümer hat das «Schalke-Gen»

    Lohnen sich die Millionenausgaben, um einen Firmennamen bekannter zu machen und dadurch mehr Bewerbungen zu bekommen? Der 63-jährige Beumer betont, dass das eine unternehmerische Entscheidung gewesen sei. Zugleich schränkt er ein, dass das Kosten-Nutzen-Verhältnis nicht klar auszurechnen sei.

    Beumer war bis 2022 Firmenchef, dann wechselte er an die Spitze des Firmenbeirats. Er fügt hinzu, dass die Schalke-Partnerschaft natürlich auch eine emotionale Sache sei. «Ich bin Schalker, meine Kinder sind Schalker, meine Familie war schon immer Schalker», sagt das SO4-Vereinsmitglied. «Das Schalke-Gen hat man mir mit der Geburt eingepflanzt.»

    «Wir verstehen unser Engagement nicht als klassische Werbung, sondern als langfristige Partnerschaft», sagt Vorstandschef Rudolf Hausladen. «Die Partnerschaft mit Schalke gibt uns eine Sichtbarkeit, die am Arbeitsmarkt ein Türöffner sein kann hin zu Fachkräften, die wir dringend brauchen.» Die Firma hat derzeit 245 offene Stellen. Der Vertrag mit Schalke läuft mindestens bis 2029.

    Keine unerwünschten Nebenwirkungen erwartet

    Firmeninhaber Christoph Beumer sieht Parallelen zwischen dem Fußball und seinem Geschäft der Logistikanlagen. «Du brauchst Einsatz- und Siegeswillen im Club wie im Unternehmen.»

    Mal angenommen, Beumer kann tatsächlich bei SO4-Fans punkten und mehr geeignete Beschäftigte für sich gewinnen – was ist eigentlich mit den Fans anderer Clubs, die nicht allzu gut zu sprechen sind auf Königsblau, etwa Fans von Borussia Dortmund?

    Beumer erwartet keine unerwünschten Nebenwirkungen. «Wir haben auch viele BVB-Fans in unserer Belegschaft: Die freuen sich auch, dass es bald möglicherweise wieder ein Derby gibt in der Bundesliga und dass die Firma sich nun so klar zum Fußball bekennt.»

    Das Firmenlogo von Beumer zeigt einen Pfeil nach unten. Das zeige, dass es mit dem neuen Sponsor für SO4 wieder abwärtsgehen werde, machten sich BVB-Fans in den sozialen Medien lustig. Das Logo geht zurück auf die Zeichnung einer in der Fördertechnik eingesetzten Tragrolle kombiniert mit dem eingestanzten Pfeil für die Drehrichtung.

    In Verbindung zu Schalke 04 sagt Beumer zur Nach-Unten-Pfeilrichtung: «Der Schacht ist unten, man muss wissen, wo die Wurzeln sind. Und wenn wir Schalker wieder vom Titel oder der Champions League träumen, ist es gut, wenn man immer weiß, wo man herkommt.»

    Kopfschütteln eines Werbepsychologen

    Marketingexperten zweifeln an der Arbeitsmarkt-Wirkung der millionenschweren Sponsoringausgaben von Beumer. «Wer Fachkräfte gewinnen soll, der sollte gezielter vorgehen – etwa indem er den Sport an einer Technischen Hochschule fördert, wo die Ingenieure von morgen ausgebildet werden», sagt der Werbepsychologe Joost van Treeck von der Hamburger Hochschule Fresenius.

    Das Beumer-Engagement bei Schalke dürfe als ebenso persönliche wie emotionale Entscheidung eines Fußballfans verstanden werden. «Manche Unternehmer stellen sich einen goldenen Porsche vor die Tür, andere Unternehmer sehen sich am Ziel ihrer Träume, wenn ihr Name auf einem Fußballtrikot zu sehen ist.» Wirtschaftlich mache das «in den seltensten Fällen» Sinn.

  • Neues Tool für automatisierte normative Lichtplanung / Softwarelösung Relux Automizer ab sofort in Sonepar-Digiplan integriert (FOTO)

    Der Elektrogroßhändler Sonepar hat seine Planungssoftware Sonepar-Digiplan um ein Tool für die KI-gestützte Lichtplanung erweitert: Der Relux Automizer ermöglicht es Kunden, einfache normative Lichtplanungen selbst zu erstellen. Ab sofort steht die Funktion allen Nutzern von Sonepar-Digiplan zur Verfügung.

    Die neue Funktion richtet sich insbesondere an Fachplaner, Elektroplaner und Architekten sowie technisch versierte Großhandelskunden, die regelmäßig Lichtplanungen erstellen und Projekte eigenständig umsetzen möchten. Für sie schafft der Relux Automizer mehr Tempo, Flexibilität und Transparenz im Planungsprozess: Lichtplanungen lassen sich selbst erstellen, Varianten direkt vergleichen und Ergebnisse unmittelbar weiterverarbeiten. Das Tool ist auf die technische Beleuchtung ausgerichtet und eignet sich besonders für schnelle normative Lichtplanungen von Standardprojekten, aber auch als Grundlage für komplexere Lichtgestaltungen.

    Lichtplanung direkt auf Basis des Gebäudeplans

    Voraussetzung für die Nutzung ist ein in Sonepar-Digiplan hinterlegter Gebäudegrundriss. Die Basis dafür bildet die in der Software integrierte Raumerkennung: Räume werden mithilfe von KI erkannt und direkt in der Zeichnung angelegt; zusätzlich lassen sich Angaben wie Nutzungsart, Raumhöhe und weitere Parameter ergänzen. Auch Fenster und Türen werden automatisch erkannt und können bei Bedarf manuell angepasst werden. Anschließend wechselt der Nutzer direkt in den Relux Automizer und startet dort die Lichtplanung.

    Im Relux Automizer erhält der Nutzer eine Übersicht aller erfassten Räume und kann letzte Angaben vervollständigen. Die Lichtplanung erfolgt auf Basis vordefinierter Nutzungsprofile. Dabei schlägt das Tool automatisch passende Produkte vor, einschließlich der empfohlenen Leuchtenanzahl und der optimalen Positionierung. Daten wie Beleuchtungsstärke oder Anzahl der Leuchten müssen nicht manuell eingegeben werden, sondern werden automatisiert anhand von Erfahrungswerten und Profilparametern ermittelt. Die vorgeschlagenen Lösungen lassen sich zudem gezielt filtern, etwa nach Preis oder Energieeffizienz.

    Durchgängiger Prozess bis zur Bestellung

    Nach Abschluss der Lichtplanung wird der Nutzer automatisch zur Digiplan-Software zurückgeführt. Dort werden die ausgewählten Leuchten und Symbole direkt in den Gebäudeplan übernommen. Die Artikeldaten fließen automatisch in die Stückliste ein, sodass die Produkte unmittelbar über den Sonepar-Onlineshop bestellt werden können. Zusätzlich steht im Export-Bereich eine vollständige Dokumentation der Lichtplanung als PDF zur Verfügung.

    KI und Automatisierung als Teil des digitalen Serviceangebots

    Der Relux Automizer wurde von der Schweizer RELUX Informatik AG entwickelt, die sich auf Lichtplanungs- und Präsentationssoftware spezialisiert hat. Die Integration in Sonepar-Digiplan ist exklusiv bei Sonepar. Der Elektrogroßhändler setzt die Lösung auch intern bei der Lichtplanung für seine Kunden ein.

    „Mit dem Relux Automizer erweitern wir unser digitales Serviceangebot um eine praxisnahe Lösung für die technische Lichtplanung“, erläutert Simon Schrank, Head of Digital Customer Applications von Sonepar. „Unsere Kunden können einfache normative Lichtplanungen damit schneller selbst erstellen, direkt weiterverarbeiten und für ihre Projekte nutzen. So machen wir digitale Planung mit Unterstützung von KI und Automatisierung noch effizienter und alltagstauglicher.“

    Preise

    Die Nutzung des Relux Automizers ist im Digiplan-Lizenzmodell enthalten; zusätzliche Lizenzkosten oder separate Zugänge sind nicht erforderlich. Der Preis für die Basis-Lizenz von Sonepar-Digiplan einschließlich App liegt bei 49 Euro pro Monat, zzgl. USt. Sonepar bietet Interessierten eine 30-tägige kostenfreie Testphase an.

    Weitere Informationen über Sonepar-Digiplan: https://www.sonepar.de/c/services-loesungen/planung-organisation/sonepar-digiplan

    Über Sonepar

    Sonepar ist ein unabhängiges familiengeführtes Unternehmen und weltweiter Marktführer im B-to-B-Vertrieb von Elektroprodukten, -lösungen und -dienstleistungen. In 2025 erreichte Sonepar einen Umsatz von 33,6 Milliarden Euro. Vertreten in 40 Ländern mit einem dichten Netzwerk aus verschiedenen Marken, verfolgt die Gruppe das ambitionierte Transformationsziel, das Leben ihrer Kunden einfacher zu machen, indem sie ihnen ein Einkaufserlebnis über alle Vertriebskanäle sowie nachhaltige Lösungen in den Bereichen Gebäude, Industrie und Energie bietet. Die 46.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Sonepar engagieren sich dafür, die Elektrifizierung der Welt voranzutreiben und werden von dem gemeinsamen Purpose angetrieben: Den Fortschritt für zukünftige Generationen voranzutreiben.

    www.sonepar.com

    Sonepar in Deutschland

    In Deutschland unterstützt Sonepar als Partner auf Augenhöhe Kunden aus Handel, Handwerk und Industrie mit kundenorientierten Lösungen: qualitativ hochwertige Produkte und Systeme gepaart mit einem umfassenden Service- und Dienstleistungsangebot.

    Wir sind angetrieben von der Leidenschaft für individuell passende Lösungen und stellen die Bedürfnisse unserer Kunden in den Mittelpunkt: offen, mutig und immer fair. Rund 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 161 Standorten deutschlandweit bereichern Sonepar durch ihre Fähigkeiten, Kompetenzen und Persönlichkeiten. Wir gestalten, heute und in Zukunft und treiben gemeinsam den Fortschritt voran.

    www.sonepar.de

    Pressekontakt:
    SMART PR GmbH
    Simone Frohn
    Talstraße 22-24
    40217 Düsseldorf
    Tel.: 0211 2709-22
    sonepar@smart-pr.de
    
    Sonepar Deutschland GmbH
    Dirk Feller
    Peter-Müller-Straße 3
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    Tel.: 0211 302 32 128
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    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            Sonepar Deutschland GmbH
  • Verdächtiger nach Angriff an Berufskolleg angeklagt

    Etwa sieben Monate nach dem mutmaßlich islamistisch motivierten Messerangriff auf eine Lehrerin an einem Berufskolleg in Essen hat die Bundesanwaltschaft Anklage gegen den Tatverdächtigen erhoben. Die oberste deutsche Anklagebehörde wirft dem damaligen Schüler vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf unter anderem dreifachen versuchten Mord vor.

  • Gestrandeter Buckelwal schwimmt weg

    Der an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns gestrandete Buckelwal schwimmt weg. Dies war auf Livestreams im Internet zu erkennen. Der Meeressäuger lag seit dem 31. März in der Wismarbucht vor der Insel Poel fest.