In diesem Jahr sind in Deutschland nach Schätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) bis Mitte August etwa 15.800 Menschen durch Hitze gestorben. 9.600 der Todesfälle entfielen auf die Extremhitze Ende Juni, wie das Institut in seinem aktuellen Wochenbericht mitteilte.
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Zahl der Vermissten im Himalaya steigt auf mehr als 1.300
Nach der gewaltigen Sturzflut im Himalaya-Gebiet ist allein in Nepal Behördenangaben zufolge die Zahl der Vermissten auf 826 gestiegen. Damit steigt die Gesamtzahl der Vermissten in Nepal und in China auf mehr als 1.300.
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Ehemaliger «Tatort»-Schauspieler Andreas Hoppe gestorben
Der ehemalige «Tatort»-Kommissar Andreas Hoppe («Kopper») ist im Alter von 66 Jahren gestorben. Dies teilte die Agentur Engelspost unter Berufung auf Hoppes Familie mit.
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Polizei: Mindestens 157 Tote nach Sturzflut in Nepal
Die Zahl der Todesopfer nach der heftigen Sturzflut in einer Gebirgsregion von Nepal ist auf mindestens 157 gestiegen. Das teilte die Polizei des Landes auf der Plattform X mit.
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Zahl der Vermissten in China nach Sturzflut steigt auf 558
In China ist die Zahl der Vermissten nach der verheerenden Sturzflut im Südwesten Tibets an der Grenze zu Nepal auf 558 gestiegen. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua. Am Vortag hatten die Behörden noch von 265 Vermissten gesprochen.
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Kultfigur der «Rocky Horror Picture Show»: Tim Curry tot
Der aus der «Rocky Horror Picture Show» bekannte britische Schauspieler Tim Curry ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend unter Berufung auf seine Managerin.
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Krisengespräche bei VW – Forderung nach Zukunftsperspektive
Während der VW-Vorstand seine Standorte-Tour zur Belegschaft fortsetzt, wird Kritik an einer fehlenden Perspektive laut. «Es ist meine klare Erwartungshaltung an den Vorstand, für ein tragfähiges Zukunftskonzept zu sorgen», sagte Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies der Deutschen Presse-Agentur. «Werksschließungen und massenhafte Entlassungen können nicht die Lösung sein», kritisierte der SPD-Politiker.
Nach Ankündigung von Vorstandschef Oliver Blume, den Sparkurs zu verschärfen, wird beim größten Autobauer Europas um Zehntausende zusätzliche Jobs und vier ganze Standorte gebangt. Der mächtige Betriebsrat reagierte entrüstet und berief außerordentliche Betriebsversammlungen an insgesamt neun Standorten ein.
Betriebsversammlung in Dresden abgesagt
Nach dem Auftakt in Wolfsburg und Besuchen in den als bedroht geltenden Werken in Emden und Zwickau waren für Donnerstag Termine mit Vertretern des Vorstands im Motorenwerk in Chemnitz und der Gläsernen Manufaktur in Dresden geplant. Auf eine Versammlung in Dresden sei aber im Einvernehmen verzichtet worden, weil dort derzeit kein akuter Informationsbedarf bestehe, sagte Betriebsratssprecher Heiko Lossie.
In Dresden produziert VW bereits seit Ende letzten Jahres keine Autos mehr. Nach 24 Jahren Serienproduktion rollte im Dezember der letzte Wagen vom Band. In dem zentral gelegenen Glasbau entsteht in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Dresden ein Innovationscampus. Die 230 Beschäftigten sollen ihren Arbeitsplatz vorerst behalten.
Von der Betriebsversammlung mit VW-Vorstandsmitglied Thomas Schmall gingen positive Signale für das Chemnitzer Motorenwerk aus. Finanzkennzahlen, Produktionszahlen sowie Auslastung seien in Chemnitz super und die Auftragsbücher voll, sagte Christian Sommer, Sprecher von VW Sachsen, nach der Versammlung. Auch Betriebsratschef Olaf Glöckner bewertete die Stimmung nach Schmalls Besuch positiv.
Vier Standorte besonders im Blick
Neben Emden und Zwickau gibt es für das Nutzfahrzeugwerk in Hannover und den Audi-Standort in Neckarsulm keine wettbewerbsfähige Belegung für die 2030er-Jahre. «Ich möchte aber auch klarstellen, dass es keine Entscheidung zu möglichen Werkschließungen gibt», sagte Blume. Ziel sei es, in den nächsten sechs bis zwölf Monaten belastbare Perspektiven für alle Standorte zu schaffen.
Vorstandschef Blume betonte zuletzt immer wieder, dass es sich nicht um ein VW-internes Problem handele. «Die gesamte Autoindustrie steht unter enormem Druck», sagte er. US-Zölle, die Marktentwicklung in China und mehrere politische Krisen zählt er zur Lagebeschreibung auf, die alle großen Hersteller und auch Zulieferer treffe.
Branchenkrise: Schnelligkeit und Flexibilität gefragt
Auch laut dem Branchenexperten Stefan Bratzel vom Center of Automotive Management (CAM) muss Volkswagen im Blick nach vorn ein «Quantensprung» gelingen. Effizienzsteigerung und eine organisatorische Neuaufstellung für mehr Schnelligkeit und Flexibilität seien nötig. «Andererseits müssen völlig neue Wachstumsfelder erschlossen werden, um in der disruptiven Phase der Branche langfristig zu überleben», sagte Bratzel. Der Konzern stehe vor großen Herausforderungen. «Das wird nicht ohne große Konflikte über die Bühne gehen», prognostiziert Bratzel.
Ministerpräsident Lies erinnerte daran, dass es immer die Stärke des Autobauers gewesen sei, gemeinsam Lösungen gerade auch in schwierigen Zeiten zu finden. «Volkswagen hat großartige Produkte und Technik und daher müssen wir jetzt wieder Ruhe in die Debatte bringen, damit sich dieser Konzern wieder darauf besinnen kann, was er eigentlich am besten kann: hervorragende, innovative Fahrzeuge bauen», sagte Lies.
Land prüft Einstieg in Osnabrück
In Niedersachsen prüft das Land einen Einstieg beim bisherigen Volkswagen-Werk Osnabrück. Lies sagte: «Wir prüfen derzeit, ob und in welcher Form eine Beteiligung an einer möglichen industriellen Zukunftslösung für den Standort Osnabrück in Betracht kommen kann.» VW sucht nach einer neuen Verwendung für das Werk mit rund 2.000 Beschäftigten, wenn dort 2027 die Pkw-Fertigung ausläuft.
Denkbar ist laut einem Bericht der «Hannoverschen Allgemeine Zeitung» eine Übernahme des Werkes durch das Land Niedersachsen, möglicherweise zusammen mit dem Bund und einer weiteren Beteiligung von Volkswagen. Im Raum steht demnach ein Investment von mindestens 200 Millionen Euro. Der Standort könnte dann vermietet und zahlreiche Arbeitsplätze könnten gerettet werden.
Ein Sprecher des Ministerpräsidenten sagte: «Die konkreten Strukturen einer solchen Beteiligung sind derzeit noch Gegenstand laufender Prüfungen und Gespräche». Und weiter: «Insofern können wir zum jetzigen Zeitpunkt weder einer konkreten Beteiligungshöhe noch einem bestimmten Beteiligungsmodell vorgreifen.»
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Meta stimmt milliardenschwerem Vergleich zu
In einem Prozess um Social-Media-Sucht von Kindern hat der Facebook-Mutterkonzern Meta einer Zahlung von insgesamt knapp 16,7 Milliarden US-Dollar zugestimmt. Darauf einigte er sich mit den klagenden US-Bundesstaaten, wie aus einem entsprechenden Gerichtsdokument hervorgeht.
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Krisengespräche bei VW – Forderung nach Zukunftsperspektive
Während der VW-Vorstand seine Standorte-Tour zur Belegschaft fortsetzt, wird Kritik an einer fehlenden Perspektive laut. «Es ist meine klare Erwartungshaltung an den Vorstand, für ein tragfähiges Zukunftskonzept zu sorgen», sagte Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies der Deutschen Presse-Agentur. «Werksschließungen und massenhafte Entlassungen können nicht die Lösung sein», kritisierte der SPD-Politiker.
Nach Ankündigung von Vorstandschef Oliver Blume, den Sparkurs zu verschärfen, wird beim größten Autobauer Europas um Zehntausende zusätzliche Jobs und vier ganze Standorte gebangt. Der mächtige Betriebsrat reagierte entrüstet und berief außerordentliche Betriebsversammlungen an insgesamt neun Standorten ein.
Betriebsversammlung in Dresden abgesagt
Nach dem Auftakt in Wolfsburg und Besuchen in den als bedroht geltenden Werken in Emden und Zwickau waren für Donnerstag Termine mit Vertretern des Vorstands im Motorenwerk in Chemnitz und der Gläsernen Manufaktur in Dresden geplant. Auf eine Versammlung in Dresden sei aber im Einvernehmen verzichtet worden, weil dort derzeit kein akuter Informationsbedarf bestehe, sagte Betriebsratssprecher Heiko Lossie.
In Dresden produziert VW bereits seit Ende letzten Jahres keine Autos mehr. Nach 24 Jahren Serienproduktion rollte im Dezember der letzte Wagen vom Band. In dem zentral gelegenen Glasbau entsteht in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Dresden ein Innovationscampus. Die 230 Beschäftigten sollen ihren Arbeitsplatz vorerst behalten. Zu den Inhalten des Treffens in Chemnitz gab es zunächst keine Informationen.
Vier Standorte besonders im Blick
Neben Emden und Zwickau gibt es für das Nutzfahrzeugwerk in Hannover und den Audi-Standort in Neckarsulm keine wettbewerbsfähige Belegung für die 2030er-Jahre. «Ich möchte aber auch klarstellen, dass es keine Entscheidung zu möglichen Werkschließungen gibt», sagte Blume. Ziel sei es, in den nächsten sechs bis zwölf Monaten belastbare Perspektiven für alle Standorte zu schaffen.
Vorstandschef Blume betonte zuletzt immer wieder, dass es sich nicht um ein VW-internes Problem handele. «Die gesamte Autoindustrie steht unter enormem Druck», sagte er. US-Zölle, die Marktentwicklung in China und mehrere politische Krisen zählt er zur Lagebeschreibung auf, die alle großen Hersteller und auch Zulieferer treffe.
Branchenkrise: Schnelligkeit und Flexibilität gefragt
Auch laut dem Branchenexperten Stefan Bratzel vom Center of Automotive Management (CAM) muss Volkswagen im Blick nach vorn ein «Quantensprung» gelingen. Effizienzsteigerung und eine organisatorische Neuaufstellung für mehr Schnelligkeit und Flexibilität seien nötig. «Andererseits müssen völlig neue Wachstumsfelder erschlossen werden, um in der disruptiven Phase der Branche langfristig zu überleben», sagte Bratzel. Der Konzern stehe vor großen Herausforderungen. «Das wird nicht ohne große Konflikte über die Bühne gehen», prognostiziert Bratzel.
Ministerpräsident Lies erinnerte daran, dass es immer die Stärke des Autobauers gewesen sei, gemeinsam Lösungen gerade auch in schwierigen Zeiten zu finden. «Volkswagen hat großartige Produkte und Technik und daher müssen wir jetzt wieder Ruhe in die Debatte bringen, damit sich dieser Konzern wieder darauf besinnen kann, was er eigentlich am besten kann: hervorragende, innovative Fahrzeuge bauen», sagte Lies.
Land prüft Einstieg in Osnabrück
In Niedersachsen prüft das Land einen Einstieg beim bisherigen Volkswagen-Werk Osnabrück. Lies sagte: «Wir prüfen derzeit, ob und in welcher Form eine Beteiligung an einer möglichen industriellen Zukunftslösung für den Standort Osnabrück in Betracht kommen kann.» VW sucht nach einer neuen Verwendung für das Werk mit rund 2.000 Beschäftigten, wenn dort 2027 die Pkw-Fertigung ausläuft.
Denkbar ist laut einem Bericht der «Hannoverschen Allgemeine Zeitung» eine Übernahme des Werkes durch das Land Niedersachsen, möglicherweise zusammen mit dem Bund und einer weiteren Beteiligung von Volkswagen. Im Raum steht demnach ein Investment von mindestens 200 Millionen Euro. Der Standort könnte dann vermietet und zahlreiche Arbeitsplätze könnten gerettet werden.
Ein Sprecher des Ministerpräsidenten sagte: «Die konkreten Strukturen einer solchen Beteiligung sind derzeit noch Gegenstand laufender Prüfungen und Gespräche». Und weiter: «Insofern können wir zum jetzigen Zeitpunkt weder einer konkreten Beteiligungshöhe noch einem bestimmten Beteiligungsmodell vorgreifen.»
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Krisengespräche bei VW – Forderung nach Zukunftsperspektive
Während der VW-Vorstand seine Standorte-Tour zur Belegschaft fortsetzt, wird Kritik an einer fehlenden Perspektive laut. «Es ist meine klare Erwartungshaltung an den Vorstand, für ein tragfähiges Zukunftskonzept zu sorgen», sagte Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies der Deutschen Presse-Agentur. «Werksschließungen und massenhafte Entlassungen können nicht die Lösung sein», kritisierte der SPD-Politiker.
Nach Ankündigung von Vorstandschef Oliver Blume, den Sparkurs zu verschärfen, wird beim größten Autobauer Europas um Zehntausende zusätzliche Jobs und vier ganze Standorte gebangt. Der mächtige Betriebsrat reagierte entrüstet und berief außerordentliche Betriebsversammlungen an insgesamt neun Standorten ein.
Nach dem Auftakt in Wolfsburg und Besuchen in den als bedroht geltenden Werken in Emden und Zwickau waren für Donnerstag Termine mit Vertretern des Vorstands im Motorenwerk in Chemnitz und der Gläsernen Manufaktur in Dresden geplant. Auf eine Versammlung in Dresden sei aber im Einvernehmen verzichtet worden, weil dort derzeit kein akuter Informationsbedarf bestehe, sagte Betriebsratssprecher Heiko Lossie.
In Dresden produziert VW bereits seit Ende letzten Jahres keine Autos mehr. Nach 24 Jahren Serienproduktion rollte im Dezember der letzte Wagen vom Band. In dem zentral gelegenen Glasbau entsteht in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Dresden ein Innovationscampus. Die 230 Beschäftigten sollen ihren Arbeitsplatz vorerst behalten. Zu den Inhalten des Treffens in Chemnitz gab es zunächst keine Informationen.
Neben Emden und Zwickau gibt es für das Nutzfahrzeugwerk in Hannover und den Audi-Standort in Neckarsulm keine wettbewerbsfähige Belegung für die 2030er-Jahre. «Ich möchte aber auch klarstellen, dass es keine Entscheidung zu möglichen Werkschließungen gibt», sagte Blume. Ziel sei es, in den nächsten sechs bis zwölf Monaten belastbare Perspektiven für alle Standorte zu schaffen.
Vorstandschef Blume betonte zuletzt immer wieder, dass es sich nicht um ein VW-internes Problem handele. «Die gesamte Autoindustrie steht unter enormem Druck», sagte er. US-Zölle, die Marktentwicklung in China und mehrere politische Krisen zählt er zur Lagebeschreibung auf, die alle großen Hersteller und auch Zulieferer treffe.
Auch laut dem Branchenexperten Stefan Bratzel vom Center of Automotive Management (CAM) muss Volkswagen im Blick nach vorn ein «Quantensprung» gelingen. Effizienzsteigerung und eine organisatorische Neuaufstellung für mehr Schnelligkeit und Flexibilität seien nötig. «Andererseits müssen völlig neue Wachstumsfelder erschlossen werden, um in der disruptiven Phase der Branche langfristig zu überleben», sagte Bratzel. Der Konzern stehe vor großen Herausforderungen. «Das wird nicht ohne große Konflikte über die Bühne gehen», prognostiziert Bratzel.
Ministerpräsident Lies erinnerte daran, dass es immer die Stärke des Autobauers gewesen sei, gemeinsam Lösungen gerade auch in schwierigen Zeiten zu finden. «Volkswagen hat großartige Produkte und Technik und daher müssen wir jetzt wieder Ruhe in die Debatte bringen, damit sich dieser Konzern wieder darauf besinnen kann, was er eigentlich am besten kann: hervorragende, innovative Fahrzeuge bauen», sagte Lies.
In Niedersachsen prüft das Land einen Einstieg beim bisherigen Volkswagen-Werk Osnabrück. Lies sagte: «Wir prüfen derzeit, ob und in welcher Form eine Beteiligung an einer möglichen industriellen Zukunftslösung für den Standort Osnabrück in Betracht kommen kann.» VW sucht nach einer neuen Verwendung für das Werk mit rund 2.000 Beschäftigten, wenn dort 2027 die Pkw-Fertigung ausläuft.
Denkbar ist laut einem Bericht der «Hannoverschen Allgemeine Zeitung» eine Übernahme des Werkes durch das Land Niedersachsen, möglicherweise zusammen mit dem Bund und einer weiteren Beteiligung von Volkswagen. Im Raum steht demnach ein Investment von mindestens 200 Millionen Euro. Der Standort könnte dann vermietet und zahlreiche Arbeitsplätze könnten gerettet werden.