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  • König Charles zu Andrew: «Gesetz muss seinen Lauf nehmen»

    Der britische König Charles III. (77) hat die Nachricht über die Festnahme seines jüngeren Bruders Andrew «mit größter Besorgnis» zur Kenntnis genommen. «Lassen Sie mich klarstellen: Das Gesetz muss seinen Lauf nehmen», teilte der König in einer schriftlichen Stellungnahme mit.

  • Südkoreas Ex-Präsident Yoon zu lebenslanger Haft verurteilt

    Für die Ausrufung des Kriegsrechts im Dezember 2024 ist der damalige südkoreanische Präsident Yoon Suk Yeol zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das zentrale Bezirksgericht in der Hauptstadt Seoul sprach den 65-Jährigen schuldig, einen Aufstand angeführt und damit die Verfassung des Landes untergraben zu haben.

  • Feuerwehreinsatz im Reichstagsgebäude

    Im Reichstagsgebäude in Berlin läuft ein Einsatz mit rund 80 Feuerwehrleuten. Ein Gasmelder hatte Alarm geschlagen, nachdem höchstwahrscheinlich eine geringe Menge eines Gefahrenstoffs ausgetreten war, sagte ein Feuerwehrsprecher der Deutschen Presse-Agentur.

  • Epstein-Skandal: Polizei nimmt Ex-Prinzen Andrew fest

    Die britische Polizei hat den früheren Prinzen Andrew in Zusammenhang mit dessen Verbindung zu Sexualstraftäter Jeffrey Epstein festgenommen. Andrew wird vorgeworfen, in seiner einstigen Rolle als Handelsbeauftragter vertrauliche Dokumente an Epstein weitergeleitet zu haben. Der 66-Jährige hat sich dazu bislang nicht geäußert.

  • Feuerwehreinsatz im Reichstagsgebäude

    Im Reichstagsgebäude in Berlin läuft ein Einsatz mit rund 80 Feuerwehrleuten. Ein Gasmelder hatte Alarm geschlagen, nachdem höchstwahrscheinlich eine geringe Menge eines Gefahrenstoffs ausgetreten war, sagte ein Feuerwehrsprecher der Deutschen Presse-Agentur.

  • Epstein-Skandal: Polizei nimmt Ex-Prinzen Andrew fest

    Die britische Polizei hat den früheren Prinzen Andrew in Zusammenhang mit dessen Verbindung zu Sexualstraftäter Jeffrey Epstein festgenommen. Andrew wird vorgeworfen, in seiner einstigen Rolle als Handelsbeauftragter vertrauliche Dokumente an Epstein weitergeleitet zu haben. Der 66-Jährige hat sich dazu bislang nicht geäußert.

  • Handel mit China größer als mit USA – Defizit wächst

    In der deutschen Außenhandelsbilanz haben die Verschiebungen in der Weltwirtschaft deutliche Spuren hinterlassen. Die Exportwirtschaft ächzt unter Trumps Zöllen und kritisiert unfairen Wettbewerb auf den Weltmärkten durch Chinas subventionierte Hersteller. Wenn Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in der kommenden Woche auf China-Reise geht, hat er zahlreiche Wünsche der Wirtschaft im Gepäck.

    Mehr Importe aus China

    Im vergangenen Jahr war China wieder der wichtigste Handelspartner für Deutschland und ist an den USA vorbeigezogen. 2025 summierte sich das Volumen aus Importen und Exporten im Geschäft mit der Volksrepublik auf 251,8 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt errechnet hat. 

    Der Trend war dabei aber kein Freund der deutschen Handelsbilanz: Die Importe aus China wuchsen zum Vorjahr um 8,8 Prozent und waren mit 170,6 Milliarden Euro mehr als doppelt so hoch wie die Exporte dorthin, die gleichzeitig um 9,7 Prozent auf 81,3 Milliarden Euro schrumpften. Das Handelsdefizit zur Volksrepublik stieg um mehr als 20 Milliarden Euro auf 89,3 Milliarden Euro. Chinas Exporthits waren unter anderem Elektronik, Optik und Maschinen. 

    Der US-Markt schrumpft für die Deutschen

    Auch in Richtung des nun wieder zweitwichtigsten Handelspartners, der USA, schrumpfte der Export um 9,4 Prozent. Mit 146,2 Milliarden Euro blieben die Staaten aber der größte Absatzmarkt für Produkte «Made in Germany». Erhebliche Einbußen (minus 17,8 Prozent) gab es bei Autos und dazugehörigen Teilen. 

    In die andere Richtung profitierten US-Erzeuger vom leichteren Zugang zum EU-Markt und steigerten ihre Ausfuhren nach Deutschland um 2,7 Prozent. In der Summe blieben die USA mit einem Außenhandelsvolumen von 240,5 Milliarden Euro zweitwichtigster Handelspartner vor den Niederlanden (209,1 Mrd/+3,3 Prozent). 

    Volkswirt Sebastian Dullien von der gewerkschaftlichen Böckler-Stiftung sieht einen weiteren Trend: «Höhere Handelsschranken für chinesische Lieferungen in die USA bedeuten, dass diese Waren auch nach Europa umgeleitet werden.» Das schlage sich in den gestiegenen deutschen Importen aus China nieder und erhöhe den Konkurrenzdruck für deutsche Unternehmen auf sämtlichen Märkten. China versuche, in zentralen Schlüsselbranchen Weltmarktführer zu werden.

    Verband sieht Warnsignal

    «Protektionismus dort, strukturelle Schieflage hier – das ist kein komfortables Umfeld für eine Exportnation», sagte der Präsident des Außenhandelsverbands BDA, Dirk Jandura. «Unsere Exporte nach China gehen deutlich zurück. Das ist kein konjunktureller Ausrutscher, das ist ein Warnsignal.» Man müsse die eigenen Hausaufgaben machen, aber auch Risiken ernst nehmen. «Wir müssen Lieferketten breiter aufstellen, neue Märkte erschließen und endlich unsere Wettbewerbsfähigkeit stärken.»

    Wunschliste für Merz 

    Der Maschinenbauverband VDMA hat Kanzler Merz eine lange Wunschliste mit auf die China-Reise in der kommenden Woche gegeben. Merz müsse deutlich machen, dass faire Wettbewerbsbedingungen Voraussetzungen für eine Zusammenarbeit seien, sagt Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann. China müsse dauerhaft defizitäre Unternehmen vom Markt nehmen, die Subventionen herunterschrauben und öffentliche Aufträge gleichberechtigt vergeben. Der Verband verlangt zudem ein Ende der Exportkontrollen für seltene Erden und eine faire Bewertung der chinesischen Währung. 

    Teurer Euro hilft auch nicht

    Denn auch der teure Euro macht den deutschen Exporteuren das Leben schwer, weil er ihre Waren auf den Weltmärkten verteuert. Jüngst übersprang der Euro zeitweise die Marke von 1,20 US-Dollar – erstmals seit 2021. Die unberechenbare Politik von Trump hat das Vertrauen in den Dollar an den Finanzmärkten geschwächt, was umgekehrt den Euro aufwerten lässt. Trump wiederum nimmt den schwachen Dollar gerne in Kauf, um amerikanische Exporteure auf den Weltmärkten zu helfen. 

    Für die exportorientierte Industrie werde die Luft dünner, warnt auch Carsten Klude, Chefvolkswirt bei der Bank M.M.Warburg & CO. «Ein zu starker Euro in einem fragilen globalen Umfeld ist das Letzte, was die Konjunktur jetzt gebrauchen kann.»

    Hoffen auf den EU-Binnenmarkt

    Trotz der Verluste auf wichtigen Märkten läuft der Export noch: Insgesamt gingen 2025 dem Statistischen Bundesamt zufolge deutsche Waren im Wert von 1.569,6 Milliarden Euro in alle Welt – vor allem Autos, Maschinen und chemische Erzeugnisse. Dank eines starken Dezembers legten die Exporte erstmals seit zwei Jahren wieder um 1,0 Prozent zu. Die Importe nach Deutschland wuchsen im Jahresvergleich kräftig um 4,4 Prozent auf 1.366,9 Milliarden Euro. Der Exportüberschuss schrumpfte damit um mehr als 40 Mrd. Euro auf gut 200 Milliarden Euro. 

    Was zunächst bleibt, sind Absatzchancen auf dem europäischen Binnenmarkt, die schon im vergangenen Jahr mit einem Zuwachs um 3,4 Prozent genutzt wurden. «Der Anstieg der Ausfuhren 2025 in die EU war bereits eine willkommene Stütze für die deutsche Wirtschaft», sagt Ökonom Dullien. Die steigenden öffentlichen Investitionen durch das Sondervermögen Infrastruktur und Klimaschutz stützten die Binnenwirtschaft, wie auch die Überlegungen der EU-Kommission zur Industriepolitik in die richtige Richtung gingen. Ein Aufschwung in Deutschland könne aber nur funktionieren, wenn auch der private Konsum anzieht.

  • Aufholjagd zum Jahresende – Industrie produziert etwas mehr

    Die bayerische Industrie hat 2025 etwas mehr produziert als im Vorjahr. Preisbereinigt ergibt sich ein Plus von 0,6 Prozent, wie das Landesamt für Statistik mitteilt. Damit hat die Entwicklung zum Jahresende noch ins Plus gedreht.

    Für die ersten neun Monate hatte das Landesamt noch ein Minus von 2,4 Prozent gemeldet, für das erste Halbjahr sogar von 3,5 Prozent. In den letzten Monaten des Jahres hatte die Produktion aber durchgehend über den Werten des jeweiligen Vorjahreszeitraums gelegen – ganz besonders im Dezember mit einem Monatsplus von 7,3 Prozent.

    Ob die Zahlen bereits erste Zeichen einer Erholung sind, ist dabei aber unklar: Der rechnerische Zuwachs kann auch an den schwachen Vergleichswerten aus dem Vorjahreszeitraum liegen. Damals hatte es deutliche Rückgänge gegeben.

    Maschinenbau und Autoindustrie legen zu

    Beim Blick auf die einzelnen Industriezweige zeigt sich ein getrenntes Bild: Die für Bayern wichtigen Wirtschaftszweige Maschinenbau, Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen legten mit 2,9 und 2,7 Prozent klar überdurchschnittlich zu. In der Herstellung von pharmazeutischen Erzeugnissen ging es sogar um 10,9 Prozent nach oben, im sonstigen Fahrzeugbau um 6,8 Prozent. 

    Deutliche Produktionsrückgänge zeigten sich dagegen unter anderem in der Herstellung von Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren, wo es um 7,6 Prozent nach unten ging, in der Herstellung von Glas und Glaswaren, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden mit einem Minus von 4,6 Prozent und der Chemie, die um 4,4 Prozent Schrumpfung hinnehmen musste.

    Die bayerische Industrie leidet seit längerem unter der allgemeinen Konjunkturschwäche. Da der Export für sie eine große Rolle spielt, haben die geopolitischen Verwerfungen des vergangenen Jahres wie die US-Zölle sie besonders stark getroffen.

  • AfD Niedersachsen als extremistische Bestrebung eingestuft

    Die AfD in Niedersachsen wird vom Landesverfassungsschutz als extremistische Bestrebung eingestuft. «Die Bewertung des Verfassungsschutzes ist eindeutig: Die größte Gefahr für unsere Gesellschaft geht vom Rechtsextremismus aus und die AfD Niedersachsen ist nach der Einstufung eindeutig diesem Phänomenbereich zuzuordnen», sagte Innenministerin Daniela Behrens (SPD).

  • Kindliche Sexpuppen: EU-Kommission nimmt Shein ins Visier

    Nach dem Skandal um den Verkauf von Sexpuppen mit kindlichem Aussehen leitet die EU-Kommission ein formelles Verfahren gegen den chinesischen Online-Händler Shein ein. Die Brüsseler Behörde verdächtigt das Unternehmen, nicht genug gegen den Vertrieb illegaler Produkte auf seiner Plattform zu tun und den Verbraucherschutz zu vernachlässigen.