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  • IDDMIB positioniert türkische Kupferindustrie auf der CWIEME Berlin 2026 (FOTO)

    Der Istanbuler Verband der Exporteure für Eisen- und Nichteisenmetalle IDDMIB hat die türkische Kupferindustrie auf der CWIEME Berlin 2026 vertreten. Die Fachmesse fand vom 19. bis 21. Mai auf dem Gelände der Messe Berlin statt und zählt zu den wichtigsten europäischen Branchentreffen für Spulenwicklung, Transformatoren, Elektromotoren, Generatoren und elektrische Fertigung.

    Der Messeauftritt rückte die Rolle türkischer Kupferanbieter in europäischen Industrieketten in den Fokus und diente zugleich dem Austausch mit Einkäufern, Unternehmen und technischen Entscheidungsträgern. Die CWIEME bot dafür ein Umfeld, in dem türkische Anbieter und europäische Partner konkrete Schnittstellen ausloten konnten – von Stromnetzen und Transformatoren über Elektromotoren und Elektromobilität bis hin zu Gebäudetechnik und industrieller Infrastruktur.

    „Die türkische Kupferindustrie kann für Europas Elektrifizierung ein verlässlicher Partner sein“, sagte Sevgür Arslanpay, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von IDDMIB. „Unsere Unternehmen verbinden industrielle Produktionskapazität mit Nähe zu den europäischen Märkten.“

    IDDMIB vertritt rund 8.000 aktive Mitgliedsunternehmen aus Bereichen wie Aluminium, Kupfer, Guss, Armaturen, Metallverpackungen, Metallwaren und Baumaterialien. Im Jahr 2025 erreichten die vom Verband vertretenen Sektoren ein Exportvolumen von 13,5 Milliarden US-Dollar. Die türkische Kupferindustrie kam im selben Jahr auf rund 2,8 Milliarden US-Dollar. Europa ist dabei der wichtigste Absatzraum; zu den zentralen Märkten zählen Italien, Bulgarien und Deutschland.

    Die CWIEME Berlin feierte 2026 ihr 30-jähriges Bestehen und stand unter dem Leitthema „Where Power Meets Progress“. Neue Formate wie das Electric Motor Forum, der Power Hub und die EEMODS-Konferenz unterstrichen die wachsende Bedeutung effizienter elektrischer Systeme für Industrie und Energieinfrastruktur.

    Pressekontakt:
    Dr. Bülent Güven
    Telefonnummer: +49 173 2358459
    E-Mail: guven@turkishautomotive.de
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            IDDMIB
  • Erster Bau aus Sondervermögen: Laborgebäude für Hochschule

    In Wismar ist mit dem Bau des ersten Projektes aus dem schuldenfinanzierten Sondervermögen des Bundes in Mecklenburg-Vorpommern begonnen worden. Das neue Laborgebäude für die Hochschule Wismar soll gut 50 Millionen Euro kosten, wie die Staatskanzlei in Schwerin anlässlich des ersten Spatenstichs mitteilte. Davon kommen den Angaben zufolge 7,7 Millionen Euro von der EU und 42,5 Millionen Euro aus dem sogenannten Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz.

    Das Sondervermögen des Bundes umfasst insgesamt 500 Milliarden Euro. Daraus hat Berlin vier Milliarden Euro für Hochschulen und Kitas in Deutschland reserviert. Davon soll MV früheren Angaben zufolge in den kommenden vier Jahren 77 Millionen Euro für die Sanierung von Hochschulen, Wissenschaftseinrichtungen und den Ausbau von Kitas bekommen.

    Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) erläuterte am Rande des ersten Spatenstichs, was in Wismar mit der Investition besser werden soll: «Derzeit sind Forschung und Lehre des Fachbereichs Maschinenbau, Verfahrens- und Umwelttechnik auf mehrere Standorte in Wismar verteilt.» Der Fachbereich werde künftig am zentralen Campus in der Philipp-Müller-Straße gebündelt.

  • Höhlendrama in Laos: Fünf Vermisste lebend geborgen

    Fünf der seit mehr als einer Woche in einer überfluteten Höhle in Laos eingeschlossenen Goldsucher sind lebend geborgen worden. Einsatzkräfte hätten die Männer nach tagelanger Suche wohlbehalten entdeckt, teilten die laotische Rettungsorganisation Rescue Volunteer for People und die thailändische Rettungseinheit MTK am Nachmittag (Ortszeit) mit. Nach zwei weiteren Vermissten wird noch gesucht.

  • Russland bestätigt Einsatz seiner Oreschnik-Rakete

    Russland hat nach eigenen Angaben in der Ukraine erneut die wegen ihrer Zerstörungskraft besonders gefürchtete neue Mittelstreckenrakete vom Typ Oreschnik eingesetzt. Es handle sich um eine Antwort auf die «terroristischen Angriffe» der Ukraine auf zivile Objekte in Russland, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau der Agentur Interfax zufolge mit.

  • Ex-RAF-Terroristin Klette zu 13 Jahren Haft verurteilt

    Die frühere RAF-Terroristin Daniela Klette ist vor dem Landgericht Verden zu 13 Jahren Haft verurteilt worden – wegen schweren Raubes, Verstößen gegen Waffengesetze und anderer Straftaten. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Angeklagte mit ihren mutmaßlichen Komplizen Burkhard Garweg und Ernst-Volker Staub Geldtransporter und Supermärkte überfiel.

  • FC Bayern gewinnt DFB-Pokalfinale gegen Stuttgart

    Der FC Bayern München hat zum 21. Mal den DFB-Pokal gewonnen und das Double perfekt gemacht. Der deutsche Fußball-Meister besiegte Titelverteidiger VfB Stuttgart im Berliner Olympiastadion dank des Dreifachtorschützen Harry Kane mit 3:0 (0:0).

  • Wirtschaftsweise senken Konjunkturprognose

    Die Wirtschaftsweisen erwarten in diesem Jahr wegen der Auswirkungen des Iran-Kriegs nur ein Mini-Wachstum der deutschen Wirtschaft von 0,5 Prozent. Im vergangenen Herbst hatte der Sachverständigenrat noch mit einem Plus des Bruttoinlandsprodukts von 0,9 Prozent gerechnet.

  • Geschäftserwartungen in der Chemie brechen ein

    Die deutsche Chemieindustrie schaut immer negativer in die Zukunft. Die vom Ifo-Institut monatlich abgefragten Geschäftserwartungen sind im Mai auf den tiefsten Wert seit Oktober 2022 abgesackt. Mit minus 42,0 Punkten liegen sie nun noch einmal gut 10 Punkte tiefer als im April. Immerhin die aktuelle Lage schätzten die Unternehmen mit minus 17,5 um gut 8 Punkte besser ein als vor einem Monat. 

    Hintergrund ist eine im April begonnene Sonderkonjunktur wegen des Iran-Kriegs. Teile der Branche profitierten von höherer Nachfrage nach chemischen Erzeugnissen infolge gestörter globaler Lieferketten, heißt es vom Ifo. Expertin Anna Wolf schränkt allerdings ein: «Die Unternehmen schätzen die aktuelle Belebung im laufenden Geschäft als vorübergehend ein.»

    Atempause durch den Iran-Krieg

    Die Chemieindustrie mit einem Umsatz von rund 220 Milliarden Euro 2025 steckt seit Jahren in der Krise: Der drittgrößten deutschen Industriebranche nach dem Auto- und Maschinenbau setzen teure Energie, Wettbewerb mit Asien, die schwache Konjunktur und Überkapazitäten bei Basischemikalien zu.

    Der Iran-Krieg hat der Chemieindustrie aber eine Atempause verschafft. Denn die Konkurrenz aus Asien, die die Branche mit niedrigen Preisen unter Druck setzt, ist von dem Konflikt stärker betroffen und mehr von Rohstofflieferungen aus dem Nahen Osten abhängig als europäische Chemieunternehmen. Konzerne wie BASF konnten deutliche Preiserhöhungen durchsetzen. Zudem bescherte die Sorge vor Lieferengpässen heimischen Chemiefirmen eine Sonderkonjunktur, Kunden tätigten Hamsterkäufe.

    Trotzdem planten die Unternehmen mit einer geringeren Produktion und einem weiteren Personalabbau, schreibt das Ifo. Auch die Exporterwartungen hätten sich deutlich verschlechtert. «Die vorübergehende Sonderkonjunktur verschafft der Branche kurzfristig Luft, die strukturellen Kernprobleme der Branche bleiben jedoch ungelöst», so Wolf.

  • Ost-Firmen sehen Chancen – aber kaum Rückenwind aus Berlin

    Ostdeutsche Unternehmen sehen nach einer Umfrage großes Potenzial für ihren Wirtschaftsstandort, jedoch bislang keine Unterstützung durch die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung. Das geht aus dem «Transformationsbarometer» anlässlich des Ostdeutschen Wirtschaftsforums in Bad Saarow (31. Mai bis 2. Juni) hervor. Die Vertrauenskrise bremse Investitionen, hieß es.

    53 Prozent der Befragten sehen demnach keine positiven Effekte aktueller wirtschaftspolitischer Maßnahmen im eigenen Betrieb. Gefragt wurde dabei, ob etwa der Ausbau digitaler Infrastruktur, Bürokratieabbau, eine Senkung der Strom- und Energiekosten und staatliche Investitionsförderung derzeit «spürbar als positiv» wahrgenommen würden. 

    1.500 Unternehmensmanager befragt

    Das Meinungsforschungsinstitut Civey befragte zwischen Februar und April repräsentativ 1.500 Entscheider aus der Privatwirtschaft in Ostdeutschland und Berlin. «Während die strukturellen Standortfaktoren Ostdeutschlands überwiegend positiv bewertet werden, bleibt die wirtschaftliche Stimmungslage angespannt», sagte Civey-Geschäftsführerin Janina Mütze. 

    Wirtschaftsmanager wollen beim Ostdeutschen Wirtschaftsforum im brandenburgischen Bad Saarow unter anderem mit Bundeskanzler Friedrich Merz und Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (beide CDU) über den Reformkurs der Regierung diskutieren. 

    Standortfaktoren Flächen und Infrastruktur 

    Nach der Umfrage schätzen 49 Prozent der Befragten die allgemeine wirtschaftliche Lage in Ostdeutschland negativ ein, das Potenzial betrachten 57 Prozent aber als groß. Als positive Standortfaktoren gelten die Verfügbarkeit von Flächen, die Verkehrsinfrastruktur und die Nähe zu Wissenschaft und Forschung. 

    Das größte Wachstum erwarten die Unternehmen im Bereich der erneuerbaren Energien, der Halbleiterindustrie und in der Verteidigungsindustrie. Am unteren Ende der Skala liegen dagegen die Branchen Chemie und der Fahrzeug- und Maschinenbau. Sie stecken in der Krise. Große Unternehmen in Deutschland kündigten Sparprogramme und einen Stellenabbau an. 

    Von der Bundesregierung wünschen sich 66 Prozent der Befragten einen Bürokratieabbau und 54 Prozent eine Senkung der Energiepreise. Auch Steuererleichterungen für Unternehmen rangieren in der Umfrage vorne.

  • EU setzt auf neue Rohstoffroute durch Afrika

    Alles, was man für die Energiewende braucht, kann hier gefunden werden: in den rohstoffreichen Bergbauregionen der Demokratischen Republik Kongo und Sambias, und auch weiter südwestlich, in Angola. Eine neue Bahnroute soll kritische Bodenschätze für moderne Schlüsseltechnologien wie Kupfer, Kobalt, Lithium, Coltan, Nickel und seltene Erden nach Europa bringen. Der sogenannte Lobito-Korridor verspricht schnellen, sicheren und günstigen Transport. Vor allem soll er Chinas wachsendem Einfluss in Afrika etwas entgegensetzen.

    Bei ihrem China-Besuch diese Woche hat Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) verlässliche Zugänge und faire Marktzugangsbedingungen zu kritischen Rohstoffen und seltenen Erden angemahnt. Berlin ist bei strategisch wichtigen Gütern stark abhängig von Peking. Das führe zu wirtschaftlicher Verwundbarkeit, warnen Experten, auch weil China Deutschlands Abhängigkeit zunehmend als politisches Druckmittel nutze. Alternative Lieferketten gelten daher als unabdingbares Risikomanagement für die deutsche Wirtschaft.

    Als Gegenmodell zu Chinas Neuer Seidenstraße hat die Europäische Union (EU) ihre globale Infrastrukturinitiative «Global Gateway» konzipiert, deren Flagschiff der Lobito-Korridor ist. Auch die USA investieren stark. «Wer bei dem Projekt vorn mitmischt, wird sich einen großen Teil des Mineralreichtums Afrikas sichern können», glaubt der angolanische Ökonom Benedito Mavo. Das Megaprojekt werde zu einer der wichtigsten Transportwege weltweit werden. Zahlreiche europäische und deutsche Unternehmen sind schon involviert.

    Strategischer Handelskorridor

    Der Lobito-Korridor ist längst mehr als Zukunftsmusik. Der längste Teil der geplanten Bahnstrecke ist bereits in Betrieb und verläuft über knapp 1.800 Kilometer von der kongolesischen Industriestadt Kolwezi bis an den angolanischen Atlantikhafen Lobito. Die Konzession hält ein europäisches Konsortium unter dem Namen «Lobito Atlantic Railway» (LAR), bestehend aus dem Rohstoffhändler Trafigura, dem Bauunternehmen Mota-Engil und dem Bahnbetreiber Vecturis. 

    Vom Hafen in Lobito ist es über den Atlantischen Ozean ein relativ kurzer Wasserweg bis nach Westeuropa oder in die USA. Was noch fehlt, sind 450 Kilometer Gleise ins Herz des sambischen Kupfergürtels, beziehungsweise eine 800 Kilometer lange Alternativroute, die direkt von Angola nach Sambia führt. Diese sollen bis 2028 fertig sein.

    In Afrika befinden sich nach Angaben des Umweltprogramms der Vereinten Nationen rund 30 Prozent der weltweiten Bodenschätze. Der Kongo und Sambia gehören zu den größten Produzenten von Kupfer, das in Solarmodulen und Windkraftanlagen verwendet wird. Der Kongo ist zudem einer der weltweit größten Produzenten von Kobalt, das für Batterien von Elektroautos nötig ist. Auch Angola verfügt neben großen Ölvorkommen über kritische Mineralvorkommen für moderne Schlüsseltechnologien.

    Europas Antwort auf Chinas Neue Seidenstraße

    In vergangenen Jahrzehnten hat Peking in ganz Afrika Straßen, Häfen, Bahnlinien und andere Infrastrukturprojekte gebaut und sich so Zugriff auf die reichen Bodenschätze des Kontinents gesichert. Zudem kontrolliert China viele Minen und Verarbeitungsbetriebe für kritische Mineralien in Afrika. Der Westen war lange abwesend. Der Lobito-Korridor soll dieses Versäumnis korrigieren und Europa und den USA eine eigene, zuverlässige Rohstoffachse sichern.

    Im Rahmen von «Global Gateway» stellen die EU und neun Mitgliedstaaten, einschließlich Deutschland, Investitionen in Höhe von über 2 Milliarden Euro bereit. Die USA haben bereits Hunderte Millionen Dollar zugesagt. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hatte bei seinem Besuch in Angola im November 2025 deutsche Unternehmen ausdrücklich zu Investitionen entlang der Strecke aufgerufen, die «wirtschaftlich von ungeheurer Bedeutung» sei.

    Die deutsche Industrie – von der Automobilbranche über den Maschinenbau bis zur Chemie – ist in hohem Maße auf kritische Rohstoffe angewiesen. Ein gut funktionierender Lobito-Korridor würde deutschen Unternehmen direktere, transparentere und politisch weniger riskante Lieferketten ermöglichen. Und die Abhängigkeit von China reduzieren.

    Zeit, Geld und CO2-Emissionen sparen

    Bisher werden Rohstofflieferungen hauptsächlich per Lkw auf maroden Straßen an weit entfernte Häfen transportiert. Entweder bis nach Durban in Südafrika, auf einer gut 3.000 Kilometer langen Strecke, für die ein Lastwagen etwa vier Wochen braucht. Oder rund 2.200 Kilometer nach Daressalam in Tansania – trotz des kürzeren Wegs eine Fahrtdauer von rund 35 Tagen. 

    Schlechtes Wetter, Unfälle und Verzögerungen an Grenzübergängen tragen zu langen Transportzeiten bei. Von Kolwezi bis nach Lobito sind es mit der Bahn dagegen nur sieben Tage, sagt LAR-Geschäftsführer Nicolas Gregoir. Das spare Zeit, Geld und CO2-Emissionen. Ein weiterer Vorteil des Lobito-Korridors: Entlang der westafrikanischen Küste ist das Risiko der Piraterie geringer als an der Küste vor dem Horn von Afrika, wo besonders vor Somalia immer wieder Angriffe auf Schiffe gemeldet werden.

    Das europäische Konsortium hat den kommerziellen Güterverkehr auf der Strecke offiziell im Februar 2024 aufgenommen. Sechs Monate später fuhr die erste Kupferlieferung aus dem Kongo mit Ziel USA über die Schienen. Im Mai 2026 folgte der erste Kobalttransport. Nach Angaben von Gregoir wurden 2025 rund 200.000 Tonnen internationale Fracht befördert. Das seien im globalen Vergleich zwar geringe Mengen, doch die Kapazität steige stetig. Ziel sei eine Million Tonnen pro Jahr.

    Auch am Hafen von Lobito sind Sanierungsarbeiten im Gang, um für Rohstofftransporte in großem Volumen bereit zu sein. Bahnschienen werden bis direkt an den Trockenhafen und an Frachtterminals gelegt. Das Hafenbecken wird vertieft, damit auch die weltweit größten Containerschiffe mit Tiefgängen von bis zu 17 Metern anlegen können. Fünfzehn Autominuten entfernt ist ein internationaler Flughafen in Betrieb.

    Deutsche Unternehmen am Zug

    Der Korridor werde bald zum Knotenpunkt für Transporte Richtung USA und EU werden, glaubt der Hapag-Lloyd-Vertriebsleiter für Angola, Marco Ligeiro. Die Reederei hat bereits Kupfer über den Lobito-Korridor nach Asien und Europa transportiert. Auch Kunden von DHL Global Forwarding zeigten reges Interesse an der Bahnstrecke, sagt deren Geschäftsführer für Sub-Sahara Afrika, Egidio Monteiro. 

    Um einen Auftrag zur Verbesserung der Fahrgeschwindigkeit und Sicherheit des Lobito-Korridors bewirbt sich derzeit die Bahnsparte Mobility von Siemens. Die deutsche Firma Gauff GmbH hat einen Auftrag für den Bau eines 170 Kilometer langen Straßenabschnitts gewonnen, der zwischen den angolanischen Städten Munhango und Luena parallel zum Eisenbahnkorridor verlaufen soll.