Autor: Stojancho Gjorgjiev

  • IOC: Sechs Konkurrenten für München um Olympia 2036

    Die deutsche Olympia-Bewerbung mit München hat im Rennen um die Sommerspiele 2036 Konkurrenz aus sechs Ländern. Als weitere Kandidaten nannte das Internationale Olympische Komitee Katar, Indien, Südkorea, Ungarn, die Türkei und Südafrika.

  • Spaniens Justiz macht Weg für Rückkehr Puigdemonts frei

    Spaniens Verfassungsgericht hat Medienberichten zufolge den Weg für eine Rückkehr des katalanischen Separatistenführers Carles Puigdemont als freier Mann in seine Heimat geebnet. Der Haftbefehl gegen den seit dem illegalen Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien von 2017 im Exil lebenden Politiker muss nun aufgehoben werden, wie der staatliche spanische TV-Sender RTVE und die Zeitung «El Pais» berichteten.

  • Physik-Nobelpreis an Neutrinoforscher Francis Halzen

    Der Nobelpreis für Physik geht in diesem Jahr an den belgisch-amerikanischen Neutrinoforscher Francis Halzen für entscheidende Beiträge zum Neutrino-Observatorium «IceCube» und zur Entdeckung hochenergetischer Neutrinos astrophysikalischen Ursprungs. Das teilte die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften in Stockholm mit.

  • Germanwings-Prozess: Gericht weist Klage Hinterbliebener ab

    Im Prozess um zusätzliches Schmerzensgeld für Angehörige der Opfer nach dem Absturz einer Germanwings-Maschine im Jahr 2015 mit 150 Toten ist die Klage abgewiesen worden. Das sagte die Richterin am Landgericht Braunschweig.

  • GBA: Ex-BND-Chef Hanning wegen Spionageverdacht festgenommen

    Der ehemalige BND-Präsident August Hanning ist wegen Spionageverdachts festgenommen worden. Ebenfalls festgenommen wurde nach Angaben des Generalbundesanwalts ein enger Mitarbeiter Hannings. Dieser soll dem ehemaligen BND-Chef auch nach dessen Dienstzeit Erkenntnisse des Nachrichtendienstes weitergegeben haben, die Hanning für seine Beratertätigkeit genutzt haben soll.

  • Ex-BND-Präsident Hanning wegen Spionageverdacht festgenommen

    Der ehemalige BND-Präsident August Hanning ist am Morgen nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur unter Spionageverdacht festgenommen worden. Außer Hanning wurde demnach ein ehemaliger enger Mitarbeiter von ihm festgenommen.

  • GBA: Ex-BND-Chef Hanning wegen Spionageverdacht festgenommen

    Der ehemalige BND-Präsident August Hanning ist wegen Spionageverdachts festgenommen worden. Ebenfalls festgenommen wurde nach Angaben des Generalbundesanwalts ein enger Mitarbeiter Hannings. Dieser soll dem ehemaligen BND-Chef auch nach dessen Dienstzeit Erkenntnisse des Nachrichtendienstes weitergegeben haben, die Hanning für seine Beratertätigkeit genutzt haben soll.

  • Industrie-Experte: Prozesse und Datenchaos blockieren den Aufschwung

    Dr. Andreas Vieweg: „Der Konjunkturwind hilft wenig, wenn Blindleistung und fehlerhafte Stammdaten den Erholungsvorteil auffressen.“

    Die deutsche Wirtschaft gewinnt laut Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2026 wieder an Fahrt: Die Institute erwarten für 2026 ein Plus beim preisbereinigten Bruttoinlandsprodukt von 1,3 Prozent. Gleichzeitig bleibt die Industrie weit hinter dem Vorkrisenniveau zurück. Nach dem IMK Report 203 lag die Industrieproduktion im zweiten Quartal 2026 rund 13 Prozent unter dem Stand von 2019; seitdem sind rund 617.000 Industriejobs weggefallen. Für den Aachener Prozess- und Datenexperten Dr.-Ing. Andreas Vieweg liegt darin die eigentliche Botschaft: Ohne saubere Prozesse und verlässliche Stammdaten kommt der Aufschwung in vielen Werken gar nicht an.

    Erholung oben, Engpass unten

    Makrozahlen und die Realität auf dem Shopfloor fallen auseinander. Während Prognosen auf eine konjunkturelle Belebung deuten, kämpfen Fertigungsbetriebe weiter mit Fehlteilen, Nacharbeit, Bestandsbergen und unzuverlässiger Termintreue. Vieweg beobachtet in Mandaten immer wieder denselben Effekt: Sobald Aufträge zurückkehren, stoßen gewachsene Abläufe und Datenlücken sofort an ihre Grenzen.

    „Viele Werke freuen sich über die ersten Auftragszeichen – und merken dann, dass ihre Prozesse den Mehrbedarf nicht tragen“, sagt Dr. Andreas Vieweg. „Wer unter Auslastungsdruck manuell umherjagt, Excel-Listen pflegt und Stammdaten nachkorrigiert, verschenkt den Erholungsvorteil, noch bevor er bilanziell sichtbar wird.“

    Blindleistung statt Wertschöpfung

    Mit Blindleistung meint der Ingenieur Aufwand, der täglich anfällt, aber keinen Kundenwert schafft: Materialsuche, Doppelbuchungen, Klärschleifen zwischen Vertrieb, Einkauf und Fertigung, das Nachziehen fehlerhafter Stücklisten. In der Flaute sei dieser Ballast oft noch zu verkraften gewesen. Mit steigender Nachfrage werde er zum Flaschenhals.

    „Je tiefer der Einstieg in Unternehmensprozesse, desto deutlicher die Blindleistung“, so Vieweg. „In der Krise hat man das oft als Betriebsgeräusch hingenommen. Im Aufschwung wird daraus der Faktor, der Liefertermine und Margen zerstört.“

    Stammdaten entscheiden über Tempo

    Besonders kritisch sieht der Berater die Datenbasis in ERP-Systemen. Ohne belastbare Artikel-, Stücklisten- und Lieferantenstammdaten bleiben Disposition, Kapazitätsplanung und Liefertreue Glückssache. Software und neue Dashboards änderten daran wenig, solange die zugrunde liegenden Strukturen fehlerhaft seien.

    Nach seiner Einschätzung erfolgen rund 80 Prozent aller Management-Entscheidungen ohne echte Datenbasis. „Das ist keine Statistik aus einer Marktstudie, sondern die wiederkehrende Erfahrung aus Restrukturierungen und Werksprojekten“, stellt Vieweg klar. „Wer den Aufschwung nutzen will, muss zuerst Transparenz schaffen – in Prozessen und in den Stammdaten. Sonst automatisiert man nur das Chaos.“

    Was Werke jetzt priorisieren sollten

    Praktisch empfiehlt Vieweg, vor großen Digitalisierungs- oder Investitionsentscheidungen drei Fragen zu klären: Welche Arbeitsschritte sind überhaupt wertschöpfend? Wo entstehen systematisch Fehlteile, Bestände und Terminverzüge? Und welche Stammdaten sind so unzuverlässig, dass niemand im Unternehmen den Zahlen traut?

    „Der Konjunkturaufschwung ist eine Chance – aber nur für Betriebe, die ihre internen Bremsen lösen“, fasst Dr. Andreas Vieweg zusammen. „Wer jetzt Prozesse bereinigt und Datenqualität herstellt, skaliert mit. Wer weiter auf Zuruf und Bauchgefühl fährt, wird die Erholung vor allem als Stress und Nacharbeit erleben.“

    Quellen

    Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2026: Aufschwung mit Strukturproblemen – Finanzpolitik auf Abwegen, Pressemitteilung, https://ots.de/zeKfxZ

    Kiel Institut: Aufschwung mit Strukturproblemen – Finanzpolitik auf Abwegen, https://ots.de/wHg6Hd

    IMK Report Nr. 203, September 2026, https://ots.de/fr3I5c

    Dr.-Ing. Andreas Viewegist Spezialist für die Prozessoptimierung in der Industrie; Fertigungsunternehmen beauftragen ihn regelmäßig als Berater und Interim Manager. Er analysiert anhand von Datenstrukturen hochkomplexe Abhängigkeiten, die den Firmen selbst nicht bewusst sind, und schafft damit Transparenz als Grundlage zur Optimierung. Er arbeitet dabei nach einem Fünf-Phasen-Modell: 1. Anforderungen hinterfragen, 2. unnötige Prozessschritte eliminieren, 3. Prozesse vereinfachen und strukturieren, 4. Durchlaufzeiten beschleunigen und 5. Automatisierung. Seine Erfahrung: „Viele Unternehmen scheitern bei der Optimierung, weil sie diese Schrittfolge nicht vollständig oder nicht in dieser Reihenfolge durchlaufen und zum Beispiel Prozesse optimieren, die in Wahrheit überflüssig sind.“ Gemäß dem Grundsatz „der Teufel steckt im Detail“ arbeitet der Ingenieur mit Promotion bei Einsätzen regelmäßig auf dem Shopfloor, nutzt das ERP-System und zeigt fehlerhafte Prozessstrukturen und Defizite faktenbasiert auf, die das Management bisher gar nicht kannte. Der Tiefgang geht bei Bedarf bis in die Stammdatenpflege.

    Pressekontakt:
    Direktkontakt: Dr. Andreas Vieweg, 
    VPD Verbesserung von Prozessen und Datenstrukturen, Aachen, 
    Mail: avieweg@vpd-consulting.de, Web: https://vpd-consulting.de
    
    Presseagentur: euromarcom public relations, E-Mail: team@euromarcom.de
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            VPD Verbesserung von Prozessen und Datenstrukturen
  • Industrie-Experte: Prozesse und Datenchaos blockieren den Aufschwung

    Dr. Andreas Vieweg: „Der Konjunkturwind hilft wenig, wenn Blindleistung und fehlerhafte Stammdaten den Erholungsvorteil auffressen.“

    Die deutsche Wirtschaft gewinnt laut Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2026 wieder an Fahrt: Die Institute erwarten für 2026 ein Plus beim preisbereinigten Bruttoinlandsprodukt von 1,3 Prozent. Gleichzeitig bleibt die Industrie weit hinter dem Vorkrisenniveau zurück. Nach dem IMK Report 203 lag die Industrieproduktion im zweiten Quartal 2026 rund 13 Prozent unter dem Stand von 2019; seitdem sind rund 617.000 Industriejobs weggefallen. Für den Aachener Prozess- und Datenexperten Dr.-Ing. Andreas Vieweg liegt darin die eigentliche Botschaft: Ohne saubere Prozesse und verlässliche Stammdaten kommt der Aufschwung in vielen Werken gar nicht an.

    Erholung oben, Engpass unten

    Makrozahlen und die Realität auf dem Shopfloor fallen auseinander. Während Prognosen auf eine konjunkturelle Belebung deuten, kämpfen Fertigungsbetriebe weiter mit Fehlteilen, Nacharbeit, Bestandsbergen und unzuverlässiger Termintreue. Vieweg beobachtet in Mandaten immer wieder denselben Effekt: Sobald Aufträge zurückkehren, stoßen gewachsene Abläufe und Datenlücken sofort an ihre Grenzen.

    „Viele Werke freuen sich über die ersten Auftragszeichen – und merken dann, dass ihre Prozesse den Mehrbedarf nicht tragen“, sagt Dr. Andreas Vieweg. „Wer unter Auslastungsdruck manuell umherjagt, Excel-Listen pflegt und Stammdaten nachkorrigiert, verschenkt den Erholungsvorteil, noch bevor er bilanziell sichtbar wird.“

    Blindleistung statt Wertschöpfung

    Mit Blindleistung meint der Ingenieur Aufwand, der täglich anfällt, aber keinen Kundenwert schafft: Materialsuche, Doppelbuchungen, Klärschleifen zwischen Vertrieb, Einkauf und Fertigung, das Nachziehen fehlerhafter Stücklisten. In der Flaute sei dieser Ballast oft noch zu verkraften gewesen. Mit steigender Nachfrage werde er zum Flaschenhals.

    „Je tiefer der Einstieg in Unternehmensprozesse, desto deutlicher die Blindleistung“, so Vieweg. „In der Krise hat man das oft als Betriebsgeräusch hingenommen. Im Aufschwung wird daraus der Faktor, der Liefertermine und Margen zerstört.“

    Stammdaten entscheiden über Tempo

    Besonders kritisch sieht der Berater die Datenbasis in ERP-Systemen. Ohne belastbare Artikel-, Stücklisten- und Lieferantenstammdaten bleiben Disposition, Kapazitätsplanung und Liefertreue Glückssache. Software und neue Dashboards änderten daran wenig, solange die zugrunde liegenden Strukturen fehlerhaft seien.

    Nach seiner Einschätzung erfolgen rund 80 Prozent aller Management-Entscheidungen ohne echte Datenbasis. „Das ist keine Statistik aus einer Marktstudie, sondern die wiederkehrende Erfahrung aus Restrukturierungen und Werksprojekten“, stellt Vieweg klar. „Wer den Aufschwung nutzen will, muss zuerst Transparenz schaffen – in Prozessen und in den Stammdaten. Sonst automatisiert man nur das Chaos.“

    Was Werke jetzt priorisieren sollten

    Praktisch empfiehlt Vieweg, vor großen Digitalisierungs- oder Investitionsentscheidungen drei Fragen zu klären: Welche Arbeitsschritte sind überhaupt wertschöpfend? Wo entstehen systematisch Fehlteile, Bestände und Terminverzüge? Und welche Stammdaten sind so unzuverlässig, dass niemand im Unternehmen den Zahlen traut?

    „Der Konjunkturaufschwung ist eine Chance – aber nur für Betriebe, die ihre internen Bremsen lösen“, fasst Dr. Andreas Vieweg zusammen. „Wer jetzt Prozesse bereinigt und Datenqualität herstellt, skaliert mit. Wer weiter auf Zuruf und Bauchgefühl fährt, wird die Erholung vor allem als Stress und Nacharbeit erleben.“

    Quellen

    Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2026: Aufschwung mit Strukturproblemen – Finanzpolitik auf Abwegen, Pressemitteilung, https://ots.de/zeKfxZ

    Kiel Institut: Aufschwung mit Strukturproblemen – Finanzpolitik auf Abwegen, https://ots.de/wHg6Hd

    IMK Report Nr. 203, September 2026, https://ots.de/fr3I5c

    Dr.-Ing. Andreas Viewegist Spezialist für die Prozessoptimierung in der Industrie; Fertigungsunternehmen beauftragen ihn regelmäßig als Berater und Interim Manager. Er analysiert anhand von Datenstrukturen hochkomplexe Abhängigkeiten, die den Firmen selbst nicht bewusst sind, und schafft damit Transparenz als Grundlage zur Optimierung. Er arbeitet dabei nach einem Fünf-Phasen-Modell: 1. Anforderungen hinterfragen, 2. unnötige Prozessschritte eliminieren, 3. Prozesse vereinfachen und strukturieren, 4. Durchlaufzeiten beschleunigen und 5. Automatisierung. Seine Erfahrung: „Viele Unternehmen scheitern bei der Optimierung, weil sie diese Schrittfolge nicht vollständig oder nicht in dieser Reihenfolge durchlaufen und zum Beispiel Prozesse optimieren, die in Wahrheit überflüssig sind.“ Gemäß dem Grundsatz „der Teufel steckt im Detail“ arbeitet der Ingenieur mit Promotion bei Einsätzen regelmäßig auf dem Shopfloor, nutzt das ERP-System und zeigt fehlerhafte Prozessstrukturen und Defizite faktenbasiert auf, die das Management bisher gar nicht kannte. Der Tiefgang geht bei Bedarf bis in die Stammdatenpflege.

    Pressekontakt:
    Direktkontakt: Dr. Andreas Vieweg, 
    VPD Verbesserung von Prozessen und Datenstrukturen, Aachen, 
    Mail: avieweg@vpd-consulting.de, Web: https://vpd-consulting.de
    
    Presseagentur: euromarcom public relations, E-Mail: team@euromarcom.de
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            VPD Verbesserung von Prozessen und Datenstrukturen
  • Industrie-Experte: Prozesse und Datenchaos blockieren den Aufschwung

    Dr. Andreas Vieweg: „Der Konjunkturwind hilft wenig, wenn Blindleistung und fehlerhafte Stammdaten den Erholungsvorteil auffressen.“

    Die deutsche Wirtschaft gewinnt laut Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2026 wieder an Fahrt: Die Institute erwarten für 2026 ein Plus beim preisbereinigten Bruttoinlandsprodukt von 1,3 Prozent. Gleichzeitig bleibt die Industrie weit hinter dem Vorkrisenniveau zurück. Nach dem IMK Report 203 lag die Industrieproduktion im zweiten Quartal 2026 rund 13 Prozent unter dem Stand von 2019; seitdem sind rund 617.000 Industriejobs weggefallen. Für den Aachener Prozess- und Datenexperten Dr.-Ing. Andreas Vieweg liegt darin die eigentliche Botschaft: Ohne saubere Prozesse und verlässliche Stammdaten kommt der Aufschwung in vielen Werken gar nicht an.

    Erholung oben, Engpass unten

    Makrozahlen und die Realität auf dem Shopfloor fallen auseinander. Während Prognosen auf eine konjunkturelle Belebung deuten, kämpfen Fertigungsbetriebe weiter mit Fehlteilen, Nacharbeit, Bestandsbergen und unzuverlässiger Termintreue. Vieweg beobachtet in Mandaten immer wieder denselben Effekt: Sobald Aufträge zurückkehren, stoßen gewachsene Abläufe und Datenlücken sofort an ihre Grenzen.

    „Viele Werke freuen sich über die ersten Auftragszeichen – und merken dann, dass ihre Prozesse den Mehrbedarf nicht tragen“, sagt Dr. Andreas Vieweg. „Wer unter Auslastungsdruck manuell umherjagt, Excel-Listen pflegt und Stammdaten nachkorrigiert, verschenkt den Erholungsvorteil, noch bevor er bilanziell sichtbar wird.“

    Blindleistung statt Wertschöpfung

    Mit Blindleistung meint der Ingenieur Aufwand, der täglich anfällt, aber keinen Kundenwert schafft: Materialsuche, Doppelbuchungen, Klärschleifen zwischen Vertrieb, Einkauf und Fertigung, das Nachziehen fehlerhafter Stücklisten. In der Flaute sei dieser Ballast oft noch zu verkraften gewesen. Mit steigender Nachfrage werde er zum Flaschenhals.

    „Je tiefer der Einstieg in Unternehmensprozesse, desto deutlicher die Blindleistung“, so Vieweg. „In der Krise hat man das oft als Betriebsgeräusch hingenommen. Im Aufschwung wird daraus der Faktor, der Liefertermine und Margen zerstört.“

    Stammdaten entscheiden über Tempo

    Besonders kritisch sieht der Berater die Datenbasis in ERP-Systemen. Ohne belastbare Artikel-, Stücklisten- und Lieferantenstammdaten bleiben Disposition, Kapazitätsplanung und Liefertreue Glückssache. Software und neue Dashboards änderten daran wenig, solange die zugrunde liegenden Strukturen fehlerhaft seien.

    Nach seiner Einschätzung erfolgen rund 80 Prozent aller Management-Entscheidungen ohne echte Datenbasis. „Das ist keine Statistik aus einer Marktstudie, sondern die wiederkehrende Erfahrung aus Restrukturierungen und Werksprojekten“, stellt Vieweg klar. „Wer den Aufschwung nutzen will, muss zuerst Transparenz schaffen – in Prozessen und in den Stammdaten. Sonst automatisiert man nur das Chaos.“

    Was Werke jetzt priorisieren sollten

    Praktisch empfiehlt Vieweg, vor großen Digitalisierungs- oder Investitionsentscheidungen drei Fragen zu klären: Welche Arbeitsschritte sind überhaupt wertschöpfend? Wo entstehen systematisch Fehlteile, Bestände und Terminverzüge? Und welche Stammdaten sind so unzuverlässig, dass niemand im Unternehmen den Zahlen traut?

    „Der Konjunkturaufschwung ist eine Chance – aber nur für Betriebe, die ihre internen Bremsen lösen“, fasst Dr. Andreas Vieweg zusammen. „Wer jetzt Prozesse bereinigt und Datenqualität herstellt, skaliert mit. Wer weiter auf Zuruf und Bauchgefühl fährt, wird die Erholung vor allem als Stress und Nacharbeit erleben.“

    Quellen

    Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2026: Aufschwung mit Strukturproblemen – Finanzpolitik auf Abwegen, Pressemitteilung, https://ots.de/zeKfxZ

    Kiel Institut: Aufschwung mit Strukturproblemen – Finanzpolitik auf Abwegen, https://ots.de/wHg6Hd

    IMK Report Nr. 203, September 2026, https://ots.de/fr3I5c

    Dr.-Ing. Andreas Viewegist Spezialist für die Prozessoptimierung in der Industrie; Fertigungsunternehmen beauftragen ihn regelmäßig als Berater und Interim Manager. Er analysiert anhand von Datenstrukturen hochkomplexe Abhängigkeiten, die den Firmen selbst nicht bewusst sind, und schafft damit Transparenz als Grundlage zur Optimierung. Er arbeitet dabei nach einem Fünf-Phasen-Modell: 1. Anforderungen hinterfragen, 2. unnötige Prozessschritte eliminieren, 3. Prozesse vereinfachen und strukturieren, 4. Durchlaufzeiten beschleunigen und 5. Automatisierung. Seine Erfahrung: „Viele Unternehmen scheitern bei der Optimierung, weil sie diese Schrittfolge nicht vollständig oder nicht in dieser Reihenfolge durchlaufen und zum Beispiel Prozesse optimieren, die in Wahrheit überflüssig sind.“ Gemäß dem Grundsatz „der Teufel steckt im Detail“ arbeitet der Ingenieur mit Promotion bei Einsätzen regelmäßig auf dem Shopfloor, nutzt das ERP-System und zeigt fehlerhafte Prozessstrukturen und Defizite faktenbasiert auf, die das Management bisher gar nicht kannte. Der Tiefgang geht bei Bedarf bis in die Stammdatenpflege.

    Pressekontakt:
    Direktkontakt: Dr. Andreas Vieweg, 
    VPD Verbesserung von Prozessen und Datenstrukturen, Aachen, 
    Mail: avieweg@vpd-consulting.de, Web: https://vpd-consulting.de
    
    Presseagentur: euromarcom public relations, E-Mail: team@euromarcom.de
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