Autor: Stojancho Gjorgjiev

  • Industrieproduktion sinkt überraschend

    In der deutschen Industrieproduktion zeichnet sich noch keine Trendwende ab. Im Februar hat das Produzierende Gewerbe seinen Ausstoß überraschend um 0,3 Prozent gedrosselt, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. 

    Analysten hatten eine leichte Belebung erwartet. Sie waren im Schnitt von einem Produktionsanstieg um 0,7 Prozent ausgegangen.

    Im Januar war der für die deutsche Wirtschaft wichtige Bereich allerdings nicht ganz so schwach ins Jahr gestartet wie ursprünglich gemeldet. Die Fertigung stagnierte nach revidierten Zahlen – und ist nicht, wie zuerst gemeldet, um 0,5 Prozent gesunken. Im Jahresvergleich meldete das Statistikamt für Februar kalenderbereinigt eine Stagnation.

    Am Vortag hatten bereits Auftragsdaten enttäuscht. Das Wachstum war im Februar nach dem Einbruch zum Jahresstart hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

  • «Artemis 2» weiter von Erde entfernt als je Menschen zuvor

    Die Crew der «Artemis 2»-Mondmission hat sich weiter von der Erde entfernt als jemals Menschen zuvor. Die vier Astronauten knackten mit ihrer «Orion»-Kapsel den 1970 aufgestellten Rekord der «Apollo 13»-Mission, wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa mitteilte.

  • «Artemis 2» weiter von Erde entfernt als je Menschen zuvor

    Die Crew der «Artemis 2»-Mondmission hat sich weiter von der Erde entfernt als jemals Menschen zuvor. Die vier Astronauten knackten mit ihrer «Orion»-Kapsel den 1970 aufgestellten Rekord der «Apollo 13»-Mission, wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa mitteilte.

  • Lebenslange Haft wegen Mordes nach illegalem Autorennen

    Nach einem verbotenen Autorennen mit zwei Toten ist der Unfallverursacher vom Landgericht Stuttgart zu einer lebenslangen Haft wegen Mordes verurteilt worden. Der Mann hatte sich vor einem Jahr mit seinem Bruder in Ludwigsburg ein Rennen geliefert – sein Wagen hatte das Auto zweier junger Frauen gerammt.

  • «Artemis 2» weiter von Erde entfernt als je Menschen zuvor

    Die Crew der «Artemis 2»-Mondmission hat sich weiter von der Erde entfernt als jemals Menschen zuvor. Die vier Astronauten knackten mit ihrer «Orion»-Kapsel den 1970 aufgestellten Rekord der «Apollo 13»-Mission, wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa mitteilte.

  • Wolf nach Attacke in Hamburg wieder frei

    Der in Hamburg eingefangene Wolf ist eine Woche nach dem Angriff auf eine Frau wieder frei. Das männliche Jungtier sei mit einem Sender ausgestattet und am Ostersonntag wieder ausgewildert worden, teilte die Umweltbehörde mit.

  • Ex-Postminister Schwarz-Schilling ist tot

    Der frühere Bundespostminister Christian Schwarz-Schilling (CDU) ist tot. Der 95-Jährige sei am Ostermontag im Kreise seiner Familie im hessischen Büdingen gestorben, teilte der hessische CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Brand mit, ein langjähriger Freund Schwarz-Schillings. Zuvor hatte der Hessische Rundfunk darüber berichtet.

  • Resilienz deutscher Unternehmen wird 2026 erneut auf die Probe gestellt

    Köln (ots)

    • Zahlreiche Branchen durch Lieferketten-Probleme in prekärer Lage
    • Massive Verschlechterung der Konsumentenstimmung

    Die Störung der globalen Lieferketten beeinträchtigt Deutschlands Wirtschaft. Krisen, wie die faktisch gesperrte Straße von Hormus im Zuge des Iran-Krieges oder die Vorherrschaft Chinas bei Seltenen Erden, haben gravierende Folgen für die Versorgung der deutschen und europäischen Unternehmen mit Rohstoffen, Energie und Technologie. „Der Iran-Krieg ist ein Bremsklotz für den Aufschwung, der durch sinkende Zinsen und staatliche Investitionspakete eingeleitet werden sollte. Die Resilienz der Unternehmen wird 2026 erneut auf die Probe gestellt“, sagt Dietmar Gerke, Senior Manager Special Risk Management beim internationalen Kreditversicherer Atradius.

    Die jüngsten Inflationszahlen des Statistischen Bundesamtes sind angesichts der Auswirkungen der aktuellen Polykrisen wenig überraschend. Danach liegt die Inflationsrate im März insbesondere aufgrund der gestiegenen Energiepreise bei 2,7 Prozent. Eine rasche Erholung ist nicht in Sicht, im Gegenteil. „Je nach Fortdauer des Krieges zwischen Israel, den USA und dem Iran kommt die eigentliche Teuerungswelle erst noch. Der Preisdruck wird noch spürbar steigen und die Aussichten auf ein spürbares Wirtschaftswachstum dagegen werden deutlich sinken“, sagt Dietmar Gerke. Das belegen auch die jüngsten Konjunkturprognosen. So rechnen die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute in ihrer traditionellen Frühjahrsprognose in diesem Jahr mit einem Wachstum von mageren 0,6 Prozent und für 2027 von 0,9 Prozent. Im vergangenen Herbst waren sie noch optimistisch von einem Plus von 1,3 Prozent für 2026 ausgegangen. Damit geht Deutschland im vierten Jahr in Folge in ein schwaches Wirtschaftsjahr – 2025 gab es ein winziges Plus von 0,2 Prozent, die beiden Jahre davor gab es sogar ein Minus.

    Stark belastete Glieder in den Lieferketten

    Der Konflikt im Nahen Osten belastet die Handelswege, insbesondere im Bereich der Schifffahrt durch das Rote Meer. Dies führt zu punktuellen Verzögerungen und höheren Frachtkosten, was die „Just-in-time“-Produktion der Industrie erschwert. Zugleich steigen die Preise für Rohöl oder auch Helium, beides entscheidende Vorprodukte für zahlreiche Branchen. „Vor dem Hintergrund der seit Jahren bestehenden Lieferketten-Problematik ist das Bemühen der Unternehmen nach einer Diversifizierung ihrer Handelswege mittlerweile deutlich erkennbar“, sagt Dietmar Gerke. Das zeigt sich nicht nur in der Umstellung von „Just-in-time“ auf „Just-in-Case“ mit erhöhten Lagerbeständen, sondern auch in der von der Politik unterstützten Erschließung neuer Märkte, wie etwa durch die Handelsabkommen mit Indien, Australien und dem Mercosur.

    Prekäre Lage für Unternehmen und Verbraucher

    Kurzfristig ist die Lage für zahlreiche Branchen noch prekärer geworden. Chemie-, Stahl- und Metallindustrie kämpfen mit den im globalen Vergleich hohen Energiekosten, die durch die Unsicherheit im Iran zusätzlich befeuert werden. Energiekonzerne müssen deutlich teurer einkaufen. Hinzu kommen erhöhte Kosten im Transportwesen. Andere Branchen wie das verarbeitende Gewerbe, die Automobilindustrie oder der Maschinenbau kämpfen zusätzlich mit der schwachen Nachfrage, Handelsbarrieren und dem wachsenden Wettbewerbsdruck.

    Das letzte Glied in dieser Kette sind die Verbraucherinnen und Verbraucher. Schon jetzt spüren sie die Kostensteigerungen bei Benzin und Diesel an den Zapfsäulen sowie bei Erdgas und Heizöl. Doch das könnte nicht der einzige Preisschock bleiben. Rechnen müssen die Konsumentinnen und Konsumenten auch mit steigenden Lebensmittelpreisen. Der Grund: Die höheren Kosten für Energie und Düngemittel verteuern die landwirtschaftliche Produktion, steigende Transport- und Versicherungskosten für Lieferketten werden an die Endkunden weitergegeben. Auch besonders energieintensive Lebensmittel wie Backwaren oder Produkte mit langen Kühlketten könnten teurer werden. „Die Verbraucherstimmung hat sich durch den Konflikt bereits massiv verschlechtert. Viele Haushalte sparen mehr als zuvor und verschieben oder stoppen größere Anschaffungen“, sagt Dietmar Gerke. „Das dürfte den privaten Konsum spürbar dämpfen und damit die Konjunkturerholung zusätzlich belasten.“

    Pressekontakt:
    Atradius Kreditversicherung
    Niederlassung der Atradius Crédito y Caución S.A. de Seguros y
    Reaseguros
    
    Astrid Goldberg
    Pressesprecherin
    Telefon: +49 (0) 221 2044 - 2210
    E-Mail: astrid.goldberg@atradius.com
    
    Stefanie Heilken
    Pressereferentin
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    E-Mail: stefanie.heilken@atradius.com
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            Atradius Kreditversicherung
  • «Artemis 2»-Astronauten erreichen Einflusssphäre des Mondes

    Die vier Astronauten der «Artemis 2»-Mission haben die Einflusssphäre des Mondes erreicht. «Orion» sei an dem Punkt angekommen, an dem die Schwerkraft des Mondes stärker auf das Raumschiff wirke als die der Erde, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa mit.

  • «Artemis 2»-Astronauten erreichen Einflusssphäre des Mondes

    Die vier Astronauten der «Artemis 2»-Mission haben die Einflusssphäre des Mondes erreicht. «Orion» sei an dem Punkt angekommen, an dem die Schwerkraft des Mondes stärker auf das Raumschiff wirke als die der Erde, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa mit.