Autor: Stojancho Gjorgjiev

  • Industrie-Experte: Prozesse und Datenchaos blockieren den Aufschwung

    Dr. Andreas Vieweg: „Der Konjunkturwind hilft wenig, wenn Blindleistung und fehlerhafte Stammdaten den Erholungsvorteil auffressen.“

    Die deutsche Wirtschaft gewinnt laut Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2026 wieder an Fahrt: Die Institute erwarten für 2026 ein Plus beim preisbereinigten Bruttoinlandsprodukt von 1,3 Prozent. Gleichzeitig bleibt die Industrie weit hinter dem Vorkrisenniveau zurück. Nach dem IMK Report 203 lag die Industrieproduktion im zweiten Quartal 2026 rund 13 Prozent unter dem Stand von 2019; seitdem sind rund 617.000 Industriejobs weggefallen. Für den Aachener Prozess- und Datenexperten Dr.-Ing. Andreas Vieweg liegt darin die eigentliche Botschaft: Ohne saubere Prozesse und verlässliche Stammdaten kommt der Aufschwung in vielen Werken gar nicht an.

    Erholung oben, Engpass unten

    Makrozahlen und die Realität auf dem Shopfloor fallen auseinander. Während Prognosen auf eine konjunkturelle Belebung deuten, kämpfen Fertigungsbetriebe weiter mit Fehlteilen, Nacharbeit, Bestandsbergen und unzuverlässiger Termintreue. Vieweg beobachtet in Mandaten immer wieder denselben Effekt: Sobald Aufträge zurückkehren, stoßen gewachsene Abläufe und Datenlücken sofort an ihre Grenzen.

    „Viele Werke freuen sich über die ersten Auftragszeichen – und merken dann, dass ihre Prozesse den Mehrbedarf nicht tragen“, sagt Dr. Andreas Vieweg. „Wer unter Auslastungsdruck manuell umherjagt, Excel-Listen pflegt und Stammdaten nachkorrigiert, verschenkt den Erholungsvorteil, noch bevor er bilanziell sichtbar wird.“

    Blindleistung statt Wertschöpfung

    Mit Blindleistung meint der Ingenieur Aufwand, der täglich anfällt, aber keinen Kundenwert schafft: Materialsuche, Doppelbuchungen, Klärschleifen zwischen Vertrieb, Einkauf und Fertigung, das Nachziehen fehlerhafter Stücklisten. In der Flaute sei dieser Ballast oft noch zu verkraften gewesen. Mit steigender Nachfrage werde er zum Flaschenhals.

    „Je tiefer der Einstieg in Unternehmensprozesse, desto deutlicher die Blindleistung“, so Vieweg. „In der Krise hat man das oft als Betriebsgeräusch hingenommen. Im Aufschwung wird daraus der Faktor, der Liefertermine und Margen zerstört.“

    Stammdaten entscheiden über Tempo

    Besonders kritisch sieht der Berater die Datenbasis in ERP-Systemen. Ohne belastbare Artikel-, Stücklisten- und Lieferantenstammdaten bleiben Disposition, Kapazitätsplanung und Liefertreue Glückssache. Software und neue Dashboards änderten daran wenig, solange die zugrunde liegenden Strukturen fehlerhaft seien.

    Nach seiner Einschätzung erfolgen rund 80 Prozent aller Management-Entscheidungen ohne echte Datenbasis. „Das ist keine Statistik aus einer Marktstudie, sondern die wiederkehrende Erfahrung aus Restrukturierungen und Werksprojekten“, stellt Vieweg klar. „Wer den Aufschwung nutzen will, muss zuerst Transparenz schaffen – in Prozessen und in den Stammdaten. Sonst automatisiert man nur das Chaos.“

    Was Werke jetzt priorisieren sollten

    Praktisch empfiehlt Vieweg, vor großen Digitalisierungs- oder Investitionsentscheidungen drei Fragen zu klären: Welche Arbeitsschritte sind überhaupt wertschöpfend? Wo entstehen systematisch Fehlteile, Bestände und Terminverzüge? Und welche Stammdaten sind so unzuverlässig, dass niemand im Unternehmen den Zahlen traut?

    „Der Konjunkturaufschwung ist eine Chance – aber nur für Betriebe, die ihre internen Bremsen lösen“, fasst Dr. Andreas Vieweg zusammen. „Wer jetzt Prozesse bereinigt und Datenqualität herstellt, skaliert mit. Wer weiter auf Zuruf und Bauchgefühl fährt, wird die Erholung vor allem als Stress und Nacharbeit erleben.“

    Quellen

    Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2026: Aufschwung mit Strukturproblemen – Finanzpolitik auf Abwegen, Pressemitteilung, https://ots.de/zeKfxZ

    Kiel Institut: Aufschwung mit Strukturproblemen – Finanzpolitik auf Abwegen, https://ots.de/wHg6Hd

    IMK Report Nr. 203, September 2026, https://ots.de/fr3I5c

    Dr.-Ing. Andreas Viewegist Spezialist für die Prozessoptimierung in der Industrie; Fertigungsunternehmen beauftragen ihn regelmäßig als Berater und Interim Manager. Er analysiert anhand von Datenstrukturen hochkomplexe Abhängigkeiten, die den Firmen selbst nicht bewusst sind, und schafft damit Transparenz als Grundlage zur Optimierung. Er arbeitet dabei nach einem Fünf-Phasen-Modell: 1. Anforderungen hinterfragen, 2. unnötige Prozessschritte eliminieren, 3. Prozesse vereinfachen und strukturieren, 4. Durchlaufzeiten beschleunigen und 5. Automatisierung. Seine Erfahrung: „Viele Unternehmen scheitern bei der Optimierung, weil sie diese Schrittfolge nicht vollständig oder nicht in dieser Reihenfolge durchlaufen und zum Beispiel Prozesse optimieren, die in Wahrheit überflüssig sind.“ Gemäß dem Grundsatz „der Teufel steckt im Detail“ arbeitet der Ingenieur mit Promotion bei Einsätzen regelmäßig auf dem Shopfloor, nutzt das ERP-System und zeigt fehlerhafte Prozessstrukturen und Defizite faktenbasiert auf, die das Management bisher gar nicht kannte. Der Tiefgang geht bei Bedarf bis in die Stammdatenpflege.

    Pressekontakt:
    Direktkontakt: Dr. Andreas Vieweg, 
    VPD Verbesserung von Prozessen und Datenstrukturen, Aachen, 
    Mail: avieweg@vpd-consulting.de, Web: https://vpd-consulting.de
    
    Presseagentur: euromarcom public relations, E-Mail: team@euromarcom.de
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            VPD Verbesserung von Prozessen und Datenstrukturen
  • Industrie-Experte: Prozesse und Datenchaos blockieren den Aufschwung

    Dr. Andreas Vieweg: „Der Konjunkturwind hilft wenig, wenn Blindleistung und fehlerhafte Stammdaten den Erholungsvorteil auffressen.“

    Die deutsche Wirtschaft gewinnt laut Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2026 wieder an Fahrt: Die Institute erwarten für 2026 ein Plus beim preisbereinigten Bruttoinlandsprodukt von 1,3 Prozent. Gleichzeitig bleibt die Industrie weit hinter dem Vorkrisenniveau zurück. Nach dem IMK Report 203 lag die Industrieproduktion im zweiten Quartal 2026 rund 13 Prozent unter dem Stand von 2019; seitdem sind rund 617.000 Industriejobs weggefallen. Für den Aachener Prozess- und Datenexperten Dr.-Ing. Andreas Vieweg liegt darin die eigentliche Botschaft: Ohne saubere Prozesse und verlässliche Stammdaten kommt der Aufschwung in vielen Werken gar nicht an.

    Erholung oben, Engpass unten

    Makrozahlen und die Realität auf dem Shopfloor fallen auseinander. Während Prognosen auf eine konjunkturelle Belebung deuten, kämpfen Fertigungsbetriebe weiter mit Fehlteilen, Nacharbeit, Bestandsbergen und unzuverlässiger Termintreue. Vieweg beobachtet in Mandaten immer wieder denselben Effekt: Sobald Aufträge zurückkehren, stoßen gewachsene Abläufe und Datenlücken sofort an ihre Grenzen.

    „Viele Werke freuen sich über die ersten Auftragszeichen – und merken dann, dass ihre Prozesse den Mehrbedarf nicht tragen“, sagt Dr. Andreas Vieweg. „Wer unter Auslastungsdruck manuell umherjagt, Excel-Listen pflegt und Stammdaten nachkorrigiert, verschenkt den Erholungsvorteil, noch bevor er bilanziell sichtbar wird.“

    Blindleistung statt Wertschöpfung

    Mit Blindleistung meint der Ingenieur Aufwand, der täglich anfällt, aber keinen Kundenwert schafft: Materialsuche, Doppelbuchungen, Klärschleifen zwischen Vertrieb, Einkauf und Fertigung, das Nachziehen fehlerhafter Stücklisten. In der Flaute sei dieser Ballast oft noch zu verkraften gewesen. Mit steigender Nachfrage werde er zum Flaschenhals.

    „Je tiefer der Einstieg in Unternehmensprozesse, desto deutlicher die Blindleistung“, so Vieweg. „In der Krise hat man das oft als Betriebsgeräusch hingenommen. Im Aufschwung wird daraus der Faktor, der Liefertermine und Margen zerstört.“

    Stammdaten entscheiden über Tempo

    Besonders kritisch sieht der Berater die Datenbasis in ERP-Systemen. Ohne belastbare Artikel-, Stücklisten- und Lieferantenstammdaten bleiben Disposition, Kapazitätsplanung und Liefertreue Glückssache. Software und neue Dashboards änderten daran wenig, solange die zugrunde liegenden Strukturen fehlerhaft seien.

    Nach seiner Einschätzung erfolgen rund 80 Prozent aller Management-Entscheidungen ohne echte Datenbasis. „Das ist keine Statistik aus einer Marktstudie, sondern die wiederkehrende Erfahrung aus Restrukturierungen und Werksprojekten“, stellt Vieweg klar. „Wer den Aufschwung nutzen will, muss zuerst Transparenz schaffen – in Prozessen und in den Stammdaten. Sonst automatisiert man nur das Chaos.“

    Was Werke jetzt priorisieren sollten

    Praktisch empfiehlt Vieweg, vor großen Digitalisierungs- oder Investitionsentscheidungen drei Fragen zu klären: Welche Arbeitsschritte sind überhaupt wertschöpfend? Wo entstehen systematisch Fehlteile, Bestände und Terminverzüge? Und welche Stammdaten sind so unzuverlässig, dass niemand im Unternehmen den Zahlen traut?

    „Der Konjunkturaufschwung ist eine Chance – aber nur für Betriebe, die ihre internen Bremsen lösen“, fasst Dr. Andreas Vieweg zusammen. „Wer jetzt Prozesse bereinigt und Datenqualität herstellt, skaliert mit. Wer weiter auf Zuruf und Bauchgefühl fährt, wird die Erholung vor allem als Stress und Nacharbeit erleben.“

    Quellen

    Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2026: Aufschwung mit Strukturproblemen – Finanzpolitik auf Abwegen, Pressemitteilung, https://ots.de/zeKfxZ

    Kiel Institut: Aufschwung mit Strukturproblemen – Finanzpolitik auf Abwegen, https://ots.de/wHg6Hd

    IMK Report Nr. 203, September 2026, https://ots.de/fr3I5c

    Dr.-Ing. Andreas Viewegist Spezialist für die Prozessoptimierung in der Industrie; Fertigungsunternehmen beauftragen ihn regelmäßig als Berater und Interim Manager. Er analysiert anhand von Datenstrukturen hochkomplexe Abhängigkeiten, die den Firmen selbst nicht bewusst sind, und schafft damit Transparenz als Grundlage zur Optimierung. Er arbeitet dabei nach einem Fünf-Phasen-Modell: 1. Anforderungen hinterfragen, 2. unnötige Prozessschritte eliminieren, 3. Prozesse vereinfachen und strukturieren, 4. Durchlaufzeiten beschleunigen und 5. Automatisierung. Seine Erfahrung: „Viele Unternehmen scheitern bei der Optimierung, weil sie diese Schrittfolge nicht vollständig oder nicht in dieser Reihenfolge durchlaufen und zum Beispiel Prozesse optimieren, die in Wahrheit überflüssig sind.“ Gemäß dem Grundsatz „der Teufel steckt im Detail“ arbeitet der Ingenieur mit Promotion bei Einsätzen regelmäßig auf dem Shopfloor, nutzt das ERP-System und zeigt fehlerhafte Prozessstrukturen und Defizite faktenbasiert auf, die das Management bisher gar nicht kannte. Der Tiefgang geht bei Bedarf bis in die Stammdatenpflege.

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    VPD Verbesserung von Prozessen und Datenstrukturen, Aachen, 
    Mail: avieweg@vpd-consulting.de, Web: https://vpd-consulting.de
    
    Presseagentur: euromarcom public relations, E-Mail: team@euromarcom.de
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  • Industrie-Experte: Prozesse und Datenchaos blockieren den Aufschwung

    Dr. Andreas Vieweg: „Der Konjunkturwind hilft wenig, wenn Blindleistung und fehlerhafte Stammdaten den Erholungsvorteil auffressen.“

    Die deutsche Wirtschaft gewinnt laut Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2026 wieder an Fahrt: Die Institute erwarten für 2026 ein Plus beim preisbereinigten Bruttoinlandsprodukt von 1,3 Prozent. Gleichzeitig bleibt die Industrie weit hinter dem Vorkrisenniveau zurück. Nach dem IMK Report 203 lag die Industrieproduktion im zweiten Quartal 2026 rund 13 Prozent unter dem Stand von 2019; seitdem sind rund 617.000 Industriejobs weggefallen. Für den Aachener Prozess- und Datenexperten Dr.-Ing. Andreas Vieweg liegt darin die eigentliche Botschaft: Ohne saubere Prozesse und verlässliche Stammdaten kommt der Aufschwung in vielen Werken gar nicht an.

    Erholung oben, Engpass unten

    Makrozahlen und die Realität auf dem Shopfloor fallen auseinander. Während Prognosen auf eine konjunkturelle Belebung deuten, kämpfen Fertigungsbetriebe weiter mit Fehlteilen, Nacharbeit, Bestandsbergen und unzuverlässiger Termintreue. Vieweg beobachtet in Mandaten immer wieder denselben Effekt: Sobald Aufträge zurückkehren, stoßen gewachsene Abläufe und Datenlücken sofort an ihre Grenzen.

    „Viele Werke freuen sich über die ersten Auftragszeichen – und merken dann, dass ihre Prozesse den Mehrbedarf nicht tragen“, sagt Dr. Andreas Vieweg. „Wer unter Auslastungsdruck manuell umherjagt, Excel-Listen pflegt und Stammdaten nachkorrigiert, verschenkt den Erholungsvorteil, noch bevor er bilanziell sichtbar wird.“

    Blindleistung statt Wertschöpfung

    Mit Blindleistung meint der Ingenieur Aufwand, der täglich anfällt, aber keinen Kundenwert schafft: Materialsuche, Doppelbuchungen, Klärschleifen zwischen Vertrieb, Einkauf und Fertigung, das Nachziehen fehlerhafter Stücklisten. In der Flaute sei dieser Ballast oft noch zu verkraften gewesen. Mit steigender Nachfrage werde er zum Flaschenhals.

    „Je tiefer der Einstieg in Unternehmensprozesse, desto deutlicher die Blindleistung“, so Vieweg. „In der Krise hat man das oft als Betriebsgeräusch hingenommen. Im Aufschwung wird daraus der Faktor, der Liefertermine und Margen zerstört.“

    Stammdaten entscheiden über Tempo

    Besonders kritisch sieht der Berater die Datenbasis in ERP-Systemen. Ohne belastbare Artikel-, Stücklisten- und Lieferantenstammdaten bleiben Disposition, Kapazitätsplanung und Liefertreue Glückssache. Software und neue Dashboards änderten daran wenig, solange die zugrunde liegenden Strukturen fehlerhaft seien.

    Nach seiner Einschätzung erfolgen rund 80 Prozent aller Management-Entscheidungen ohne echte Datenbasis. „Das ist keine Statistik aus einer Marktstudie, sondern die wiederkehrende Erfahrung aus Restrukturierungen und Werksprojekten“, stellt Vieweg klar. „Wer den Aufschwung nutzen will, muss zuerst Transparenz schaffen – in Prozessen und in den Stammdaten. Sonst automatisiert man nur das Chaos.“

    Was Werke jetzt priorisieren sollten

    Praktisch empfiehlt Vieweg, vor großen Digitalisierungs- oder Investitionsentscheidungen drei Fragen zu klären: Welche Arbeitsschritte sind überhaupt wertschöpfend? Wo entstehen systematisch Fehlteile, Bestände und Terminverzüge? Und welche Stammdaten sind so unzuverlässig, dass niemand im Unternehmen den Zahlen traut?

    „Der Konjunkturaufschwung ist eine Chance – aber nur für Betriebe, die ihre internen Bremsen lösen“, fasst Dr. Andreas Vieweg zusammen. „Wer jetzt Prozesse bereinigt und Datenqualität herstellt, skaliert mit. Wer weiter auf Zuruf und Bauchgefühl fährt, wird die Erholung vor allem als Stress und Nacharbeit erleben.“

    Quellen

    Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2026: Aufschwung mit Strukturproblemen – Finanzpolitik auf Abwegen, Pressemitteilung, https://ots.de/zeKfxZ

    Kiel Institut: Aufschwung mit Strukturproblemen – Finanzpolitik auf Abwegen, https://ots.de/wHg6Hd

    IMK Report Nr. 203, September 2026, https://ots.de/fr3I5c

    Dr.-Ing. Andreas Viewegist Spezialist für die Prozessoptimierung in der Industrie; Fertigungsunternehmen beauftragen ihn regelmäßig als Berater und Interim Manager. Er analysiert anhand von Datenstrukturen hochkomplexe Abhängigkeiten, die den Firmen selbst nicht bewusst sind, und schafft damit Transparenz als Grundlage zur Optimierung. Er arbeitet dabei nach einem Fünf-Phasen-Modell: 1. Anforderungen hinterfragen, 2. unnötige Prozessschritte eliminieren, 3. Prozesse vereinfachen und strukturieren, 4. Durchlaufzeiten beschleunigen und 5. Automatisierung. Seine Erfahrung: „Viele Unternehmen scheitern bei der Optimierung, weil sie diese Schrittfolge nicht vollständig oder nicht in dieser Reihenfolge durchlaufen und zum Beispiel Prozesse optimieren, die in Wahrheit überflüssig sind.“ Gemäß dem Grundsatz „der Teufel steckt im Detail“ arbeitet der Ingenieur mit Promotion bei Einsätzen regelmäßig auf dem Shopfloor, nutzt das ERP-System und zeigt fehlerhafte Prozessstrukturen und Defizite faktenbasiert auf, die das Management bisher gar nicht kannte. Der Tiefgang geht bei Bedarf bis in die Stammdatenpflege.

    Pressekontakt:
    Direktkontakt: Dr. Andreas Vieweg, 
    VPD Verbesserung von Prozessen und Datenstrukturen, Aachen, 
    Mail: avieweg@vpd-consulting.de, Web: https://vpd-consulting.de
    
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  • Deutsche Automobilindustrie schrumpft: Neue Roland-Berger-Studie prognostiziert mindestens 200.000 Stellen weniger bis 2030

    München (ots) –

    • Roland-Berger-Studie erwartet einen Rückgang von rund 692.000 auf weniger als 500.000 Beschäftigte in der deutschen Automobilindustrie.
    • Deutsche Fahrzeugwerke sind nur zu etwa 60 Prozent ausgelastet – ein profitabler Betrieb erfordert mindestens 75 bis 80 Prozent.
    • Rechnerisch mindestens fünf Werke zu viel in Deutschland.

    Die deutsche Automobilindustrie steht vor einem tiefgreifenden Strukturwandel. Um weiterhin international wettbewerbsfähig zu bleiben, muss sich die Branche laut der neuen Roland-Berger-StudieGermany’s automotive reset:From model of global success to painful consolidationradikal verändern: Selbst wenn jetzt die richtigen Schlüsse gezogen werden, dürften bis 2030 mindestens 200.000 Arbeitsplätze in Deutschland wegfallen. Die Zahl der Beschäftigten bei Herstellern und Zulieferern dürfte von rund 692.000 im Jahr 2025 auf etwa 490.000 sinken. Rund 90.000 direkte Arbeitsplätze, 95.000 Stellen in indirekten Funktionen und 15.000 Managementpositionen wären betroffen. Wenn die notwendigen Entscheidungen nicht zeitnah umgesetzt werden, seien sogar noch mehr Stellenstreichungen zu erwarten.

    „Um profitabel zu produzieren, braucht ein Werk eine Auslastung von 75 bis 80 Prozent. Davon sind viele deutsche Standorte weit entfernt. Wir haben Kapazitäten für mehr als sechs Millionen Fahrzeuge, bauen aber nur gut vier Millionen. Das heißt, wir haben rechnerisch mindestens fünf Produktionswerke zu viel. Deshalb führt kein Weg an Kapazitätsanpassungen vorbei“, sagt Felix Mogge, Partner bei Roland Berger.

    Die Produktion in Deutschland ist in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Während 2015 noch 5,9 Millionen Fahrzeuge in deutschen Werken hergestellt wurden, waren es 2025 nur noch rund 4,2 Millionen. Gleichzeitig liegt die installierte Produktionskapazität weiterhin bei rund 6,4 Millionen Fahrzeugen pro Jahr. Laut Studie handelt es sich bei den aktuellen Produktionszahlen um den neuen Status quo – ein Zurück zum alten Produktionsvolumen sei nicht zu erwarten.

    Überkapazität trifft auf Kostennachteil

    Neben den Überkapazitäten in den deutschen Werken kämpft der Produktionsstandort Deutschland mit Kostennachteilen. Bei den Fertigungskosten eines Fahrzeugs, zum Beispiel in den Bereichen Batterie & E-Antrieb, Materialkosten oder Fertigungslohn, verfügen chinesische Hersteller insgesamt über einen Kostenvorteil von rund 30 Prozent.„Zwar haben die deutschen Hersteller technologisch den Anschluss an die Weltspitze geschafft, aber ein Preisunterschied von rund 30 Prozent lässt sich durch Markenstärke allein nicht mehr ausgleichen“,resümiert Mogge.

    Roland Berger sieht Unternehmen und Politik gleichermaßen in der Verantwortung, sicherzustellen, dass nicht noch mehr als die erwarteten 200.000 Arbeitsplätze verloren gehen:„Die deutsche Autoindustrie muss ihre Fahrzeuge deutlich schneller entwickeln und produzieren. Auf der anderen Seite muss die Politik die Veränderungen in der Branche aktiv flankieren. Denkbar sind zum Beispiel Innovationscluster, die die technologische Entwicklung fördern, oder eine Qualifizierungsoffensive für Beschäftigte„, betont Sebastian Gundermann, Partner bei Roland Berger.

    Während chinesische Hersteller neue Fahrzeuge zum Teil innerhalb von 24 Monaten entwickeln, benötigen deutsche häufig 48 Monate oder länger. Ein realistisches Ziel für die deutsche Industrie ist laut Studie eine Entwicklungszeit von 30 bis 36 Monaten. Auch weitere Investitionen in Zukunftstechnologien seien trotz des aktuellen Kostendrucks essenziell. Die Studie empfiehlt zusätzlich eine Kooperation von Herstellern und Zulieferern bei der Softwareentwicklung, da sich deren Anteil an den Entwicklungskosten bis 2030 mehr als verdoppeln wird.

    Die Politik sollte währenddessen geplante Standortumbauten schneller genehmigen und die Zusammenarbeit verschiedener Marktteilnehmer erleichtern. Auch mit Qualifizierungsprogrammen für mehr als 50.000 Beschäftigte in den Bereichen Software, Batterie, Robotik und Künstlicher Intelligenz sollte der Staat die notwendige Transformation aktiv unterstützen.

    Die Studie können Sie hier herunterladen: Download

    Über die Studie

    Die Studie„Germany’s automotive reset: From model of global success to painful consolidation“von Roland Berger analysiert die strukturellen Herausforderungen der Branche im globalen und deutschen Markt. Grundlage sind Auswertungen von Markt-, Unternehmens- und Branchendaten sowie Berechnungen und Analysen von Roland Berger.

    Über Roland Berger

    Roland Berger ist die einzige führende Strategieberatung mit europäischen Wurzeln. Das Unternehmen vereint tiefe Industrie- und Branchenkenntnis mit umfassender Erfahrung in zentralen Managementfunktionen und Transformationsprojekten. 1967 gegründet und mit Hauptsitz in München, unterstützt Roland Berger Unternehmen weltweit bei der Gestaltung und Umsetzung komplexer Transformationen – von strategischer Neuausrichtung über Performance-Steigerung bis hin zur Entwicklung und Anwendung datenbasierter, KI-gestützter Lösungen. Roland Berger hat sich unternehmensweit Net-Zero-Emissionsziele bis 2040 gesetzt, die von der Science Based Targets Initiative validiert wurden. Über die Fortschritte berichtet das Unternehmen jährlich in seinem ESG-Bericht. Im Jahr 2025 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von über einer Milliarde Euro.

    Pressekontakt:
    Julia Frank
    Corporate Communications & PR
    Tel.: +49 160 744 3507
    E-Mail: julia.frank@rolandberger.comwww.rolandberger.com
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            Roland Berger
  • Deutsche Automobilindustrie schrumpft: Neue Roland-Berger-Studie prognostiziert mindestens 200.000 Stellen weniger bis 2030

    München (ots) –

    • Roland-Berger-Studie erwartet einen Rückgang von rund 692.000 auf weniger als 500.000 Beschäftigte in der deutschen Automobilindustrie.
    • Deutsche Fahrzeugwerke sind nur zu etwa 60 Prozent ausgelastet – ein profitabler Betrieb erfordert mindestens 75 bis 80 Prozent.
    • Rechnerisch mindestens fünf Werke zu viel in Deutschland.

    Die deutsche Automobilindustrie steht vor einem tiefgreifenden Strukturwandel. Um weiterhin international wettbewerbsfähig zu bleiben, muss sich die Branche laut der neuen Roland-Berger-StudieGermany’s automotive reset:From model of global success to painful consolidationradikal verändern: Selbst wenn jetzt die richtigen Schlüsse gezogen werden, dürften bis 2030 mindestens 200.000 Arbeitsplätze in Deutschland wegfallen. Die Zahl der Beschäftigten bei Herstellern und Zulieferern dürfte von rund 692.000 im Jahr 2025 auf etwa 490.000 sinken. Rund 90.000 direkte Arbeitsplätze, 95.000 Stellen in indirekten Funktionen und 15.000 Managementpositionen wären betroffen. Wenn die notwendigen Entscheidungen nicht zeitnah umgesetzt werden, seien sogar noch mehr Stellenstreichungen zu erwarten.

    „Um profitabel zu produzieren, braucht ein Werk eine Auslastung von 75 bis 80 Prozent. Davon sind viele deutsche Standorte weit entfernt. Wir haben Kapazitäten für mehr als sechs Millionen Fahrzeuge, bauen aber nur gut vier Millionen. Das heißt, wir haben rechnerisch mindestens fünf Produktionswerke zu viel. Deshalb führt kein Weg an Kapazitätsanpassungen vorbei“, sagt Felix Mogge, Partner bei Roland Berger.

    Die Produktion in Deutschland ist in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Während 2015 noch 5,9 Millionen Fahrzeuge in deutschen Werken hergestellt wurden, waren es 2025 nur noch rund 4,2 Millionen. Gleichzeitig liegt die installierte Produktionskapazität weiterhin bei rund 6,4 Millionen Fahrzeugen pro Jahr. Laut Studie handelt es sich bei den aktuellen Produktionszahlen um den neuen Status quo – ein Zurück zum alten Produktionsvolumen sei nicht zu erwarten.

    Überkapazität trifft auf Kostennachteil

    Neben den Überkapazitäten in den deutschen Werken kämpft der Produktionsstandort Deutschland mit Kostennachteilen. Bei den Fertigungskosten eines Fahrzeugs, zum Beispiel in den Bereichen Batterie & E-Antrieb, Materialkosten oder Fertigungslohn, verfügen chinesische Hersteller insgesamt über einen Kostenvorteil von rund 30 Prozent.„Zwar haben die deutschen Hersteller technologisch den Anschluss an die Weltspitze geschafft, aber ein Preisunterschied von rund 30 Prozent lässt sich durch Markenstärke allein nicht mehr ausgleichen“,resümiert Mogge.

    Roland Berger sieht Unternehmen und Politik gleichermaßen in der Verantwortung, sicherzustellen, dass nicht noch mehr als die erwarteten 200.000 Arbeitsplätze verloren gehen:„Die deutsche Autoindustrie muss ihre Fahrzeuge deutlich schneller entwickeln und produzieren. Auf der anderen Seite muss die Politik die Veränderungen in der Branche aktiv flankieren. Denkbar sind zum Beispiel Innovationscluster, die die technologische Entwicklung fördern, oder eine Qualifizierungsoffensive für Beschäftigte„, betont Sebastian Gundermann, Partner bei Roland Berger.

    Während chinesische Hersteller neue Fahrzeuge zum Teil innerhalb von 24 Monaten entwickeln, benötigen deutsche häufig 48 Monate oder länger. Ein realistisches Ziel für die deutsche Industrie ist laut Studie eine Entwicklungszeit von 30 bis 36 Monaten. Auch weitere Investitionen in Zukunftstechnologien seien trotz des aktuellen Kostendrucks essenziell. Die Studie empfiehlt zusätzlich eine Kooperation von Herstellern und Zulieferern bei der Softwareentwicklung, da sich deren Anteil an den Entwicklungskosten bis 2030 mehr als verdoppeln wird.

    Die Politik sollte währenddessen geplante Standortumbauten schneller genehmigen und die Zusammenarbeit verschiedener Marktteilnehmer erleichtern. Auch mit Qualifizierungsprogrammen für mehr als 50.000 Beschäftigte in den Bereichen Software, Batterie, Robotik und Künstlicher Intelligenz sollte der Staat die notwendige Transformation aktiv unterstützen.

    Die Studie können Sie hier herunterladen: Download

    Über die Studie

    Die Studie„Germany’s automotive reset: From model of global success to painful consolidation“von Roland Berger analysiert die strukturellen Herausforderungen der Branche im globalen und deutschen Markt. Grundlage sind Auswertungen von Markt-, Unternehmens- und Branchendaten sowie Berechnungen und Analysen von Roland Berger.

    Über Roland Berger

    Roland Berger ist die einzige führende Strategieberatung mit europäischen Wurzeln. Das Unternehmen vereint tiefe Industrie- und Branchenkenntnis mit umfassender Erfahrung in zentralen Managementfunktionen und Transformationsprojekten. 1967 gegründet und mit Hauptsitz in München, unterstützt Roland Berger Unternehmen weltweit bei der Gestaltung und Umsetzung komplexer Transformationen – von strategischer Neuausrichtung über Performance-Steigerung bis hin zur Entwicklung und Anwendung datenbasierter, KI-gestützter Lösungen. Roland Berger hat sich unternehmensweit Net-Zero-Emissionsziele bis 2040 gesetzt, die von der Science Based Targets Initiative validiert wurden. Über die Fortschritte berichtet das Unternehmen jährlich in seinem ESG-Bericht. Im Jahr 2025 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von über einer Milliarde Euro.

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    E-Mail: julia.frank@rolandberger.comwww.rolandberger.com
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    Quelle:            Roland Berger
  • Deutsche Automobilindustrie schrumpft: Neue Roland-Berger-Studie prognostiziert mindestens 200.000 Stellen weniger bis 2030

    München (ots) –

    • Roland-Berger-Studie erwartet einen Rückgang von rund 692.000 auf weniger als 500.000 Beschäftigte in der deutschen Automobilindustrie.
    • Deutsche Fahrzeugwerke sind nur zu etwa 60 Prozent ausgelastet – ein profitabler Betrieb erfordert mindestens 75 bis 80 Prozent.
    • Rechnerisch mindestens fünf Werke zu viel in Deutschland.

    Die deutsche Automobilindustrie steht vor einem tiefgreifenden Strukturwandel. Um weiterhin international wettbewerbsfähig zu bleiben, muss sich die Branche laut der neuen Roland-Berger-StudieGermany’s automotive reset:From model of global success to painful consolidationradikal verändern: Selbst wenn jetzt die richtigen Schlüsse gezogen werden, dürften bis 2030 mindestens 200.000 Arbeitsplätze in Deutschland wegfallen. Die Zahl der Beschäftigten bei Herstellern und Zulieferern dürfte von rund 692.000 im Jahr 2025 auf etwa 490.000 sinken. Rund 90.000 direkte Arbeitsplätze, 95.000 Stellen in indirekten Funktionen und 15.000 Managementpositionen wären betroffen. Wenn die notwendigen Entscheidungen nicht zeitnah umgesetzt werden, seien sogar noch mehr Stellenstreichungen zu erwarten.

    „Um profitabel zu produzieren, braucht ein Werk eine Auslastung von 75 bis 80 Prozent. Davon sind viele deutsche Standorte weit entfernt. Wir haben Kapazitäten für mehr als sechs Millionen Fahrzeuge, bauen aber nur gut vier Millionen. Das heißt, wir haben rechnerisch mindestens fünf Produktionswerke zu viel. Deshalb führt kein Weg an Kapazitätsanpassungen vorbei“, sagt Felix Mogge, Partner bei Roland Berger.

    Die Produktion in Deutschland ist in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Während 2015 noch 5,9 Millionen Fahrzeuge in deutschen Werken hergestellt wurden, waren es 2025 nur noch rund 4,2 Millionen. Gleichzeitig liegt die installierte Produktionskapazität weiterhin bei rund 6,4 Millionen Fahrzeugen pro Jahr. Laut Studie handelt es sich bei den aktuellen Produktionszahlen um den neuen Status quo – ein Zurück zum alten Produktionsvolumen sei nicht zu erwarten.

    Überkapazität trifft auf Kostennachteil

    Neben den Überkapazitäten in den deutschen Werken kämpft der Produktionsstandort Deutschland mit Kostennachteilen. Bei den Fertigungskosten eines Fahrzeugs, zum Beispiel in den Bereichen Batterie & E-Antrieb, Materialkosten oder Fertigungslohn, verfügen chinesische Hersteller insgesamt über einen Kostenvorteil von rund 30 Prozent.„Zwar haben die deutschen Hersteller technologisch den Anschluss an die Weltspitze geschafft, aber ein Preisunterschied von rund 30 Prozent lässt sich durch Markenstärke allein nicht mehr ausgleichen“,resümiert Mogge.

    Roland Berger sieht Unternehmen und Politik gleichermaßen in der Verantwortung, sicherzustellen, dass nicht noch mehr als die erwarteten 200.000 Arbeitsplätze verloren gehen:„Die deutsche Autoindustrie muss ihre Fahrzeuge deutlich schneller entwickeln und produzieren. Auf der anderen Seite muss die Politik die Veränderungen in der Branche aktiv flankieren. Denkbar sind zum Beispiel Innovationscluster, die die technologische Entwicklung fördern, oder eine Qualifizierungsoffensive für Beschäftigte„, betont Sebastian Gundermann, Partner bei Roland Berger.

    Während chinesische Hersteller neue Fahrzeuge zum Teil innerhalb von 24 Monaten entwickeln, benötigen deutsche häufig 48 Monate oder länger. Ein realistisches Ziel für die deutsche Industrie ist laut Studie eine Entwicklungszeit von 30 bis 36 Monaten. Auch weitere Investitionen in Zukunftstechnologien seien trotz des aktuellen Kostendrucks essenziell. Die Studie empfiehlt zusätzlich eine Kooperation von Herstellern und Zulieferern bei der Softwareentwicklung, da sich deren Anteil an den Entwicklungskosten bis 2030 mehr als verdoppeln wird.

    Die Politik sollte währenddessen geplante Standortumbauten schneller genehmigen und die Zusammenarbeit verschiedener Marktteilnehmer erleichtern. Auch mit Qualifizierungsprogrammen für mehr als 50.000 Beschäftigte in den Bereichen Software, Batterie, Robotik und Künstlicher Intelligenz sollte der Staat die notwendige Transformation aktiv unterstützen.

    Die Studie können Sie hier herunterladen: Download

    Über die Studie

    Die Studie„Germany’s automotive reset: From model of global success to painful consolidation“von Roland Berger analysiert die strukturellen Herausforderungen der Branche im globalen und deutschen Markt. Grundlage sind Auswertungen von Markt-, Unternehmens- und Branchendaten sowie Berechnungen und Analysen von Roland Berger.

    Über Roland Berger

    Roland Berger ist die einzige führende Strategieberatung mit europäischen Wurzeln. Das Unternehmen vereint tiefe Industrie- und Branchenkenntnis mit umfassender Erfahrung in zentralen Managementfunktionen und Transformationsprojekten. 1967 gegründet und mit Hauptsitz in München, unterstützt Roland Berger Unternehmen weltweit bei der Gestaltung und Umsetzung komplexer Transformationen – von strategischer Neuausrichtung über Performance-Steigerung bis hin zur Entwicklung und Anwendung datenbasierter, KI-gestützter Lösungen. Roland Berger hat sich unternehmensweit Net-Zero-Emissionsziele bis 2040 gesetzt, die von der Science Based Targets Initiative validiert wurden. Über die Fortschritte berichtet das Unternehmen jährlich in seinem ESG-Bericht. Im Jahr 2025 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von über einer Milliarde Euro.

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  • Shida Bazyar gewinnt Deutschen Buchpreis

    Der Deutsche Buchpreis geht in diesem Jahr an Shida Bazyar für ihren Roman «Die Lücken». Das gab der Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Frankfurt bekannt.

  • Shida Bazyar gewinnt Deutschen Buchpreis

    Der Deutsche Buchpreis geht in diesem Jahr an Shida Bazyar für ihren Roman «Die Lücken». Das gab der Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Frankfurt bekannt.

  • myWarm Optimize: Heizungsoptimierung wird zum strategischen Hebel für die Immobilienwirtschaft

    myWarm Optimize ermöglicht bis zu 35 Prozent weniger Energieverbrauch durch die Kombination aus digitalem Heizungskeller, adaptivem hydraulischem Abgleich und Einzelraumregelung.

    Auf der EXPO REAL 2026 präsentierte myWarm, Tochterunternehmen der BRUNATA-METRONA GmbH & Co. KG, erstmals seine ganzheitliche Systemlösung myWarm Optimize für die Heizungsoptimierung im Gebäudebestand. Die Lösung verbindet den digitalen Heizungskeller, adaptiven hydraulischen Abgleich und intelligente Einzelraumregelung zu einem durchgängigen System. Ziel ist es, den Energieverbrauch und die Betriebskosten von Bestandsgebäuden nachhaltig zu reduzieren – ohne bauliche Eingriffe und mit geringen Investitionen.

    Für Immobilienunternehmen, Bestandshalter und Betreiber großer Gebäudebestände wird die effiziente Steuerung bestehender Heizungsanlagen zunehmend zu einem entscheidenden Hebel. Hohe Energiepreise, steigende Anforderungen an die Energieeffizienz sowie Nachhaltigkeit und der Bedarf an transparenten Betriebsdaten machen eine intelligente Heizungssteuerung zu einem wichtigen Bestandteil eines wirtschaftlichen Gebäudebetriebs.

    myWarm Optimize setzt dabei nicht bei einer einzelnen Komponente an, sondern betrachtet die gesamte Wärmeversorgung des Gebäudes. Die Systemlösung verbindet Wärmeerzeugung, Wärmeverteilung und Wärmeabgabe und stimmt diese kontinuierlich auf den tatsächlichen Wärmebedarf ab.

    „Rund ein Drittel des Energieverbrauchs in Deutschland entfällt auf den Gebäudesektor – die Wärmewende entscheidet sich damit maßgeblich im Gebäudebestand. Energieeffizienz entsteht dabei nicht allein durch Sanierung – gerade geringinvestive Maßnahmen im laufenden Betrieb bestehender Gebäude bieten erhebliche Einsparpotenziale. Mit unserer Tochter myWarm und ihren Lösungen für die intelligente Heizungsoptimierung unterstützen wir Eigentümer und Betreiber dabei, diese Potenziale wirtschaftlich zu heben – übertragbar auf unterschiedliche Gebäudeportfolios“, sagtPetra Schmucker, Geschäftsführende Gesellschafterin BRUNATA-METRONA München GmbH & Co. KG

    myWarm Optimize: Heizungsoptimierung mit intelligenter Steuerung

    myWarm Optimize besteht aus drei aufeinander abgestimmten Bausteinen:

    • myWarm Optimize-Control – der digitale Heizungskeller für die intelligente Steuerung, Überwachung und Optimierung der Heizungsanlage
    • myWarm Optimize-Balance – der adaptive hydraulische Abgleich für eine bedarfsgerechte Wärmeverteilung und hohe Energieeinsparung
    • myWarm Optimize-Comfort – die intelligente Einzelraumregelung für bedarfsgerechten Komfort und eine präzise Erfassung des Wärmebedarfs

    Der entscheidende Unterschied zu herkömmlichen Ansätzen der Heizungsoptimierung liegt im Zusammenspiel dieser Ebenen. Der tatsächliche Wärmebedarf wird raumbezogen erfasst, die Wärmeverteilung entsprechend ausgeregelt und die Wärmeerzeugung darauf abgestimmt. Dadurch können die Systemtemperaturen dauerhaft abgesenkt werden, ohne die Wärmeversorgung einzelner Räume zu beeinträchtigen.

    Das Ergebnis ist ein kontinuierlich optimierter Anlagenbetrieb mit dem Potenzial, den Energieverbrauch um bis zu 35 Prozent zu reduzieren. Gleichzeitig können Betriebskosten und CO₂-Emissionen gesenkt, der thermische Komfort verbessert und die Transparenz über den Anlagenbetrieb erhöht werden.

    „Die entscheidende Frage ist nicht, ob eine einzelne Komponente der Heizungsanlage optimal eingestellt ist. Entscheidend ist, wie das gesamte System zusammenspielt. Genau hier setzt myWarm Optimize an: Wir bringen Wärmeerzeugung, Hydraulik und Raumebene zusammen und machen die Heizungsoptimierung zu einem kontinuierlichen Prozess“, sagtDr. Klaus Hense, CEO myWarm.

    Energieeffizienz im Gebäudebestand: Heizungsoptimierung als geringinvestiver Hebel

    Ein besonderer Fokus von myWarm Optimize liegt auf bestehenden Immobilien. Denn gerade im Gebäudebestand bestehen häufig erhebliche Einsparpotenziale, ohne dass zunächst umfangreiche Sanierungsmaßnahmen erforderlich sind.

    Die Lösung ist für alle Gebäudetypen und Heizsysteme geeignet und kann unabhängig vom jeweiligen Wärmeerzeuger eingesetzt werden. Damit eignet sich myWarm Optimize insbesondere für Immobilienportfolios mit unterschiedlichen Gebäude- und Anlagentypen.

    Für Eigentümer und Betreiber entsteht dabei ein weiterer Vorteil: myWarm bündelt die unterschiedlichen Maßnahmen in einer Systemlösung und bietet einen zentralen Ansprechpartner für die Heizungsoptimierung. Betriebsdaten, Optimierungsergebnisse und relevante Anlageninformationen werden transparent erfasst und können für Monitoring und automatisiertes Reporting genutzt werden.

    Intelligente Heizungssteuerung statt einmaliger Optimierung

    Während klassische Maßnahmen der Heizungsoptimierung häufig als einmalige Einstellung verstanden werden, verfolgt myWarm Optimize einen kontinuierlichen Ansatz. Die Heizungsanlage wird nicht nur einmalig optimiert, sondern fortlaufend an den tatsächlichen Bedarf des Gebäudes angepasst.

    Damit wird die intelligente Heizungssteuerung zu einem dauerhaften Instrument für einen effizienteren Gebäudebetrieb. Veränderungen im Wärmebedarf können berücksichtigt und der Anlagenbetrieb entsprechend angepasst werden. Für Betreiber größerer Immobilienbestände schafft dieser kontinuierliche Ansatz zugleich eine bessere Datengrundlage, um den Energieverbrauch einzelner Gebäude zu vergleichen, Optimierungspotenziale zu identifizieren und Maßnahmen (Sanierung, Heizungstausch etc.) gezielt zu priorisieren.

    „Wir sehen Heizungsoptimierung als einen fortlaufenden Prozess. Gebäude, Nutzung und Wetter verändern sich – eine optimale Heizungssteuerung muss deshalb ebenfalls dynamisch reagieren“,soDr. Klaus Henseabschließend.

    Über myWarm

    Intelligente Heizungsoptimierung für den Gebäudebestand.Seit 2010 entwickelt das B2B-GreenTech-Unternehmen myWarm Lösungen für die intelligente Heizungssteuerung und Heizungsoptimierung in großen Bestandsgebäuden und Immobilienportfolios. Mit myWarm Optimize verbindet das Unternehmen den digitalen Heizungskeller, den adaptiven hydraulischen Abgleich und die intelligente Einzelraumregelung zu einem integrierten System für einen energieeffizienten und transparenten Gebäudebetrieb. Damit sind bis zu 35 Prozent weniger Energieverbrauch sowie geringere Energiekosten und CO₂-Emissionen möglich.

    Seit mehr als 15 Jahren entwickelt myWarm Technologien für den temperaturbasierten hydraulischen Abgleich. Das patentierte Verfahren basiert auf realen Messdaten aus Gebäuden und wurde bereits bei mehr als 200.000 Heizflächen eingesetzt.

    myWarm ist eine 100-prozentige Tochter der BRUNATA-METRONA GmbH & Co. KG.

    Pressekontakt:
    myWarm GmbH
    E-Mail: presse@mywarm.com
    Website: https://mywarm.com/
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    Quelle:            myWarm GmbH
  • Porsche will sparen und Profitabilität steigern

    Der Sport- und Geländewagenbauer Porsche will in den nächsten Jahren kräftig Kosten sparen und sich stärker auf Fahrzeuge mit besonders hoher Rendite fokussieren. Unter anderem dadurch soll Porsche wieder profitabler werden. Das geht aus einer Mitteilung zur strategischen Neuausrichtung – «Sportwagenschmiede ’35» genannt – hervor, die auf einer Veranstaltung im schwäbischen Weissach bei Stuttgart vorgestellt wird.

    «Mit unserer Strategie schaffen wir die Voraussetzungen, um Porsche in drei Phasen deutlich effizienter, produktiver und profitabler zu machen», sagte Konzernchef Michael Leiters, der seit Januar im Amt ist, laut Mitteilung. Aktuell gehe es vor allem darum, Kosten zu senken und Porsche finanziell robuster zu machen.

    Porsche will seine Entwicklungskosten für künftige Modellreihen den Angaben nach um bis zu 20 Prozent senken. Die Personalkosten in der Fertigung sollen mittelfristig um bis zu 30 Prozent runter, Verkaufs- und Vertriebskosten um 20 Prozent. Bei den Materialeinzelkosten peilt das Unternehmen ein Minus von rund zehn Prozent an. Die Anzahl von Modellvarianten soll ebenfalls sinken.

    Fokus auf Kerngeschäft und schlankere Organisation

    Wesentliche Pfeiler der Strategie seien die Fokussierung auf das Kerngeschäft und eine Verschlankung der Organisation. So werden Managementpositionen mittelfristig um 40 Prozent verringert, wie Porsche mitteilte. Letztlich strebe Porsche eine deutlich niedrigere Gewinnschwelle an, die bereits bei weniger als 200.000 Einheiten erreicht werden soll. Zuletzt seien viele Teile des Konzerns eher auf die Produktion von 350.000 Autos ausgelegt gewesen, sagte Leiters – eine Folge des Wachstumskurses in den vergangenen Jahren. Bei welcher Stückzahl die Gewinnschwelle zuletzt lag, dazu machte er keine Angaben.

    Klar ist aber, dass er den Konzern auf weniger Masse trimmen will – das gilt in der Autobranche als schwierig, weil in aller Regel Größenvorteile zum Tragen kommen. Bei Porsche soll nun der Anteil besonders teurer Autos von rund einem Drittel auf fast die Hälfte ausgebaut werden. Das soll bis 2030 den durchschnittlichen Verkaufspreis der teuersten 10.000 verkauften Autos von 270.000 Euro auf 330.000 Euro heben. Unter anderem ist ein größeres und teureres SUV als der Cayenne vorgesehen, und ein Zweitürer-Supersportwagen über dem 911er dürfte ebenfalls dazukommen.

    Profitabilität soll wieder steigen

    Mit der Strategie wollen die Schwaben auch die Geschäftszahlen wieder in die Höhe bringen. «Das Umsatzwachstum soll das Absatz-Wachstum übertreffen, das Ergebniswachstum soll das Umsatzwachstum übertreffen», hieß es in der Mitteilung. Mittelfristig soll von 100 Euro Umsatz wieder ein operativer Gewinn von 10 bis 15 Euro übrig bleiben. Im ersten Halbjahr waren es 7,80 Euro. Absolut strebt Porsche in einigen Jahren einen Umsatz zwischen 41 und 45 Milliarden Euro an (2025: 36,3 Milliarden). Das obere Ende der Ziele sei aber auch von einem besseren wirtschaftlichen, geopolitischen und regulatorischen Umfeld oder von weiteren Wertschöpfungsinitiativen abhängig.

    Gewinneinbruch im vergangenen Jahr

    Das Unternehmen aus Stuttgart hatte zuletzt zu kämpfen – unter anderem mit sinkenden Absatzzahlen, insbesondere in China, einer geringeren Nachfrage nach E-Modellen und den US-Zöllen. Hinzu kamen die Milliardenkosten für die Verbrenner-Verlängerung, die den Gewinn des Konzerns 2025 zum größten Teil aufgezehrt haben. Das Ergebnis nach Steuern brach im Vorjahresvergleich um 91,4 Prozent auf 310 Millionen Euro ein. Im ersten Halbjahr stabilisierte sich das Ergebnis. Die Krise bei Porsche hatte zuletzt auch die Geschäftszahlen der Konzernmutter Volkswagen kräftig belastet. 

    Im Sommer hatten sich Management und Arbeitnehmer auf ein Sparprogramm geeinigt, das den Abbau von 5.000 weiteren Jobs in der Region Stuttgart bis 2035 vorsieht. Im Gegenzug wurden betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2035 ausgeschlossen. Bereits zuvor gab es bei Porsche Abbauprogramme – auch im Leipziger Werk und bei Tochterfirmen. «Insgesamt wird die Belegschaft im direkten und indirekten Bereich mittelfristig um 25 Prozent reduziert – mit einem strategischen Ziel von 30 Prozent», hieß es.