Autor: Stojancho Gjorgjiev

  • Höchststrafe für Terroranschlag von Bielefeld

    Für den Terroranschlag auf feiernde Menschen in Bielefeld ist der Attentäter zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Düsseldorfer Oberlandesgericht sprach den 36-jährigen Syrer wegen vierfachen versuchten Mordes schuldig, stellte die besondere Schwere seiner Schuld fest und ordnete Sicherungsverwahrung an.

  • Hamburger stimmen deutlich gegen Olympia-Bewerbung

    Die Hamburgerinnen und Hamburger haben sich in einem Referendum gegen eine Bewerbung ihrer Stadt um Olympische und Paralympische Spiele ausgesprochen. Schon vor Ende der Auszählung aller laut Landeswahlleiter Oliver Rudolf abgegebenen 652.193 Stimmen stand eine klare Mehrheit gegen die Kandidatur für die Spiele 2036, 2040 oder 2044 fest.

  • Adi Hütter wieder Trainer bei Eintracht Frankfurt

    Adi Hütter ist neuer Trainer von Eintracht Frankfurt. Für den 56 Jahren alten Österreicher ist es die zweite Amtszeit beim hessischen Fußball-Bundesligisten, den er bereits von 2018 bis 2021 trainierte.

  • Studie: Deutschland verliert zu viele Patente ans Ausland

    Deutschland verliert nach einer Studie durch Firmenübernahmen zu viele Patente an Unternehmen in anderen Ländern. Ausländische Konzerne haben inzwischen die Kontrolle über rund 29 Prozent der 189.000 transnationalen Patente, die deutsche Unternehmen in den Jahren von 2000 bis 2022 hervorgebracht haben. Das geht aus einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung hervor. 

    «Die meisten in Deutschland hervorgebrachten Patente werden aus den USA kontrolliert, aber auch China hat sich bereits in der entsprechenden Spitzengruppe etabliert», heißt es in der Untersuchung. «Angesichts der aktuellen geopolitischen Entwicklungen müssen beide Umstände kritisch hinterfragt werden.» Deutschland sei gut beraten, mehr Unabhängigkeit in relevanten Technologiebereichen zu erzielen.

    «Auch deutsche Konzerne halten im Ausland Patente. Das gehört zum normalen Wettbewerb», betonte der Co-Autor der Studie, Oliver Koppel. China lenkt demnach aber Übernahmen im Westen geostrategisch und schottet gleichzeitig den eigenen Markt für ausländische Investoren ab. 

    Das arbeitgebernahe Institut empfiehlt, dass Deutschland mehr in Forschung investiert, um international nicht den Anschluss zu verlieren. Der Anteil der deutschen Wirtschaft an den weltweiten Forschungs- und Entwicklungsausgaben sei deutlich gesunken.

  • Havertz-Tor reicht nicht: PSG-Triumph im Elfmeter-Krimi

    Paris Saint-Germain hat seinen Titel verteidigt und zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte die Fußball-Champions-League gewonnen. Die Franzosen setzten sich im Finale von Budapest gegen den FC Arsenal, der früh durch Nationalspieler Kai Havertz in Führung gegangen war, im Elfmeterschießen mit 4:3 durch.

  • Kubicki zum neuen FDP-Vorsitzenden gewählt

    Wolfgang Kubicki ist neuer Bundesvorsitzender der FDP. Der 74-Jährige setzte sich beim Parteitag in Berlin in einer Kampfabstimmung gegen die Europapolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann durch. Diese kandidierte überraschend gegen ihn.

  • Kritik an Recyling-Plänen des Bundes: Umsetzung bleibt vage

    Um unabhängiger von Rohstoffimporten zu werden und die Umwelt zu schützen, will die Bundesregierung die Kreislaufwirtschaft stärken. Dabei geht es um den Erhalt, die Reparatur und das Recycling von Produkten. Das Bundeskabinett in Berlin verabschiedete dazu ein knapp 20-seitiges Aktionsprogramm. Es soll die bisherige Kreislaufwirtschaftsstrategie der Bundesregierung von 2024 konkretisieren. 

    Minister Carsten Schneider (SPD) betonte, Deutschland habe wenig eigene Rohstoffe. «Kreislaufwirtschaft macht unsere Wirtschaft unabhängiger. Sie schützt unsere Unternehmen, wenn internationale Lieferketten brüchig werden oder Handelswege blockiert sind.» Zudem habe der Bereich großes Wachstumspotenzial. 

    Kritik: Programm zu vage

    Sowohl Umweltverbände als auch Industrievertretern ist das Programm aber zu unspezifisch. Der Plan greife wichtige Themen wie Investitionen, Digitalisierung und neue Technologien auf, lobte der Verband der Chemischen Industrie (VCI). «Was fehlt, ist die Priorisierung, systematische Verknüpfungen und Instrumente zur Umsetzung. Damit verharrt der Aktionsplan im Ankündigungsmodus.»

    Mehrere Umweltverbände kritisierten in einer gemeinsamen Mitteilung, es fehlten Maßnahmen, den Rohstoffverbrauch und das Abfallaufkommen in Deutschland deutlich zu reduzieren, etwa durch eine stärkere Förderung von Wiederverwendung und Reparatur. 

    Was sollen digitale Produktpässe bringen?

    Vorgesehen ist zum Beispiel die Entwicklung digitaler Produktpässe gemeinsam mit Branchenvertretern. Solche Pässe können Informationen etwa über chemische Bestandteile von Waren enthalten oder auch Angaben zur Reparierbarkeit oder Entsorgung. 

    Ob das wirklich einen Mehrwert biete, werde davon abhängen, ob die Daten exakt seien, merkte der Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Kreislaufwirtschaft (BDE) an. Es müsse klar werden, welche Materialien verbaut seien, wo sich Schadstoffe befänden und welche Komponenten sich intakt demontieren ließen. Begriffe wie «Recyclingfähigkeit» müssten rechtssicher und praxisnah definiert werden.

    Ein weiteres Problem laut BDE: Die Energiewende benötige für Windenergieanlagen, Solarmodule und Wärmepumpen große Mengen an Rohstoffen, die sich derzeit am Lebensende der Produkte aber nur schlecht zurückgewinnen ließen. So würden Windrad-Rotorblätter aus Verbundstoffen hergestellt, die sich nur schwer recyceln ließen, weil die Komponenten nicht zu trennen seien. 

    Monatelanges Ringen in der Regierung

    Dem Beschluss im Kabinett war ein monatelanges Ringen innerhalb der Bundesregierung vorausgegangen, bei dem es vor allem um die öffentliche Beschaffung ging, also um den Staat als Auftraggeber etwa von Bauprojekten. «Wir werden die öffentliche Beschaffung mehr als bisher für die Kreislaufwirtschaft nutzen», heißt es dazu nun. Das jährliche Auftragsvolumen für zirkuläre – also besonders langlebige oder wiederverwertbare – Produkte soll über alle Unternehmen mit mehrheitlicher Beteiligung des Bundes kontinuierlich steigen. Konkrete Ziele fehlen aber.

    Dem BDE ist das zu vage. «Die Investitionsmittel im Straßen- und Schienenbau sollten verbindlich an den Einsatz von Recyclingrohstoffen gekoppelt werden, um zirkuläre Leitmärkte nachhaltig zu stabilisieren», verlangte der Verband. 

    Die Umweltschutzorganisation Germanwatch erklärte: «Das ist immerhin ein Anfang. Nun kommt es darauf an, wie die Bundesregierung das Vorhaben umsetzt und woran sie den Fortschritt messen will. Wir werden dies genau beobachten.»

    Schneider sagte auf Nachfrage, es gebe dazu klare Verabredungen innerhalb der Bundesregierung und er wolle die entsprechenden Bundesunternehmen im Blick behalten. 

    260 Millionen Euro bis 2029

    Bis 2029 sieht das Aktionsprogramm 260 Millionen Euro aus dem sogenannten Klima- und Transformationsfonds vor. Der KTF ist ein Topf, der den Umbau der deutschen Wirtschaft zu mehr Umwelt- und Klimaschutz unterstützen soll. 

    Der Geschäftsführer des Krefelder Batterie-Recyclers Accurec, Reiner Sojka, sagte, die Kreislaufwirtschaft sei in Deutschland sehr mittelständisch geprägt. Wer wachsen wolle, brauche Geld. Hier könne das Aktionsprogramm helfen, die «Todeszone» zu überstehen. 

    Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) sieht in der Kreislaufwirtschaft großes Wachstumspotenzial. Die Bruttowertschöpfung durch diesen Bereich in den Brachen Mobilität, Maschinenbau, Bauwesen, Energie und Textil könnte sich nach einer Untersuchung der Boston Consulting Group im Auftrag des BDI bis 2045 auf bis zu 125 Milliarden Euro im Jahr mehr als verdoppeln.

  • FC Liverpool trennt sich von Cheftrainer Slot

    Der englische Fußball-Topclub FC Liverpool hat sich mit sofortiger Wirkung von Trainer Arne Slot getrennt. Das teilte der Verein wenige Tage nach dem letzten Saisonspiel der «Reds» mit.

  • EU-Kommission: Unabhängigkeit bei Chips und Clouds retten

    Die EU-Kommission will mit einem umfassenden Maßnahmenpaket dafür sorgen, dass Europa unabhängiger von digitaler Infrastruktur aus den USA und China wird. Dafür soll unter anderem die Nachfrage nach europäischen Halbleitern wachsen, wie aus einem Vorschlag der Brüsseler Behörde hervorgeht. 

    Zudem soll der öffentliche Sektor in Deutschland und anderen Mitgliedsländern bei der Speicherung von sensiblen Daten in Clouds sorgfältig auswählen, wem die Daten anvertraut werden und mehr auf europäische Lösungen setzen. 

    Trump den Ausschalter wegnehmen? 

    Hintergrund sind unter anderem Sorgen, China oder die US-Regierung unter Präsident Donald Trump könnten durch Sanktionen oder Exportkontrollen das Angebot von Tech-Firmen für europäische Kunden einschränken – oder die europäische Industrie angesichts der Konkurrenz dauerhaft abgehängt werden. Experten gehen davon aus, dass die EU bei über 80 Prozent ihrer digitalen Produkte, Dienstleistungen und der Infrastruktur strukturell von Anbietern außerhalb der EU abhängig ist. 

    Besonders wegen des von den US-Konzernen dominierten Cloud-Marktes gibt es in Europa die Angst vor einem Ausschalter («Kill-Switch») in den Händen von US-Präsident Trump. Spätestens seit dessen zweiter Amtszeit wird die US-Übermacht als potenzielle Bedrohung eingeschätzt. Zugleich könnten zu drastische Einschränkungen für Wettbewerber aus den Vereinigten Staaten Trump verärgern und das ohnehin angespannte Verhältnis zwischen Washington und Europa weiter belasten. 

    Warum die Cloud-Abhängigkeit ein Problem sein könnte 

    Die digitalen Anwendungen der modernen Wirtschaft laufen nicht mehr auf lokalen Servern, sondern in der Cloud. Und hier ist die europäische Abhängigkeit eklatant. Über 70 Prozent des europäischen Cloud-Marktes werden von nur drei US-Giganten beherrscht: Amazon Web Services (AWS), Microsoft Azure und Google Cloud. Europäische Alternativen wie OVHcloud oder Schwarz Digits spielen im globalen Maßstab bislang nur eine untergeordnete Rolle. 

    In Europa wird daher besonders kritisch gesehen, dass US-Anbieter durch Vorgaben der Politik gezwungen werden können, Dienste in bestimmten Fällen abzuklemmen. So wurden Anfang 2025 Richter des Internationalen Strafgerichtshofs über Nacht von ihren Microsoft-Konten getrennt, weil sie plötzlich auf einer Sanktionsliste der USA standen. Zudem wollen sich die Europäer nicht mit dem US-Cloud Act abfinden, der den Behörden in den Vereinigten Staaten den Zugriff auf Daten bei den US-Firmen ermöglicht. 

    Mitgliedsländer sollen Risiken bei Cloud-Diensten beachten 

    Daher sollen Deutschland und andere EU-Staaten nach den Vorschlägen aus Brüssel künftig bei der Nutzung von Cloud-Diensten im öffentlichen Sektor, also in der Verwaltung, in Schulen oder bei der Bundeswehr, verschiedene Sicherheitsstufen (1-4) berücksichtigen. 

    Je nachdem, wie wichtig und sensibel die Daten sind, die dort hinterlegt werden sollen, müssten Anbieter dann entsprechend strenge Kriterien erfüllen, um den Zuschlag zu bekommen. So wäre das in einer Cloud abgespeicherte Menü in einer Kantine eher Stufe 1. Die Gebäudepläne von Militäreinrichtungen könnten dagegen als Stufe 4 bewertet werden. 

    Besonders sensible Bereiche sollen immun gegen Eingriffe sein 

    Wer auf der höchsten Stufe seine Dienste anbieten möchte, muss vor allem sicherstellen, dass Drittstaaten keine Chance haben einzugreifen. Das würde die großen Anbieter aus den USA vermutlich ausschließen. Allerdings sollen Deutschland und die anderen EU-Staaten selbst die Sicherheitsstufen für die verschiedenen Bereiche der öffentlichen Verwaltung festlegen.

    Für die private Wirtschaft gibt es zwar die gleiche Empfehlung, verbindlich sollen die EU-Regeln hier aber in jedem Fall nicht sein, betonten ranghohe Mitarbeiter der EU-Kommission. 

    Mehr Mikrochips aus Europa

    Neben Clouds soll Europa dem Vorschlag der EU-Kommission nach auch bei Mikrochips mehr auf eigenen Beinen stehen. Mikrochips werden unter anderem aus Halbleitermaterial, insbesondere Silizium, hergestellt, und in nahezu allen modernen Gegenständen gebraucht – etwa in Smartphones, Computern und Autos.

    In der EU gibt es mit dem niederländischen Konzern ASML immerhin einen wichtigen Player in der Chipindustrie. Hier ist es umgekehrt: Die USA und auch Taiwan sind komplett von ASML abhängig, das Maschinen für hoch entwickelte Chips baut. Bei der tatsächlichen Fertigung der modernsten Mikrochips (unter 3 Nanometer) ist Europa jedoch ein Entwicklungsland und wiederum auf Hersteller aus Taiwan und Südkorea angewiesen. 

    Mikroelektronik gilt als Schlüsseltechnologie

    Die Vorschläge der Brüsseler Behörde sehen vor, die Mitgliedstaaten dazu anzuregen, bei öffentlichen Aufträgen auf Mikrochips aus Europa zurückzugreifen. Angekündigt werden außerdem schnellere Genehmigungsverfahren, eine vertiefte Zusammenarbeit und ein neues Exzellenzlabel für Europas Halbleiterregionen. Letzteres soll helfen, Investoren zu überzeugen. 

    Ein EU-Beamter nannte als Beispiel die ESMC-Baustelle in Dresden als «größte Baustelle Europas». Dort soll eine moderne Halbleiterfabrik entstehen. Ein Label «Exzellenzregion für Halbleiter» könne es Regionen erleichtern, sich zu profilieren, Investoren anzuziehen und solche Produktionsstätten vorzubereiten, sagte der Beamte.

    Die Mikroelektronik gilt als Schlüsseltechnologie. Die EU hat das Ziel, ihren Anteil an der weltweiten Halbleiterfertigung bis 2030 auf 20 Prozent zu steigern. Derzeit liegt der Anteil laut EU-Kommission bei rund 10 Prozent. 

    Künstliche Intelligenz: Rechenpower gesucht

    KI treibt derzeit mit hohem Tempo die technologische Veränderung an. Und dabei sitzt Europa wieder nur in der zweiten Reihe. Zwar verfügt der alte Kontinent mit Start-ups wie Mistral AI in Frankreich über exzellente Softwareschmieden, doch ansonsten tun sich die europäischen Player schwer.

    KI benötigt vor allem zwei Ressourcen: gewaltige Datenmengen und gigantische Rechenkapazitäten. Der europäische Markt für Künstliche Intelligenz soll den Plänen der EU-Kommission nach nun durch neue KI-Zentren gestärkt werden. 

    Ziel sei es, die Kapazität von Rechenzentren in Europa in den nächsten fünf bis sieben Jahren zu verdreifachen, teilte die EU-Kommission mit. Voraussichtlich im Juli will die Behörde eine Ausschreibung für KI-Gigafabriken veröffentlichen. 

    Von der Leyen mahnt – Digitalverband lobt Vorstoß

    Bevor die Vorschläge umgesetzt werden können, müssen sich die EU-Staaten und das Europaparlament noch damit befassen und ihnen zustimmen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen warnte: «Wir können es uns nicht leisten, bei den Technologien, die den Betrieb unserer Krankenhäuser, die Stabilität unserer Energienetze und die Sicherheit unserer Dienste gewährleisten, von anderen abhängig zu sein.» 

    Der deutsche Digitalverband Bitkom begrüßte die Vorschläge aus Brüssel. Präsident Ralf Wintergerst lobte, die EU-Kommission setze die richtigen Akzente. Gleichzeitig brauche Europa nun Tempo.

  • Energiepreise steigen, Industrie steht unter Druck: Warum jetzt der richtige Zeitpunkt ist, sich zum Industriemeister weiterzubilden (FOTO)

    Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten treiben aktuell die Energiepreise nach oben – mit direkten Folgen für die deutsche Industrie. Steigende Öl- und Gaspreise verteuern Produktion, Transport und Rohstoffe, während gleichzeitig Lieferketten gestört werden. Besonders energieintensive Branchen wie Chemie, Stahl oder Maschinenbau geraten dadurch zunehmend unter Druck.

    „Gerade in Phasen steigender Kosten und wachsender Unsicherheit zeigt sich, wie wichtig qualifizierte Fach- und Führungskräfte in der Produktion sind“, sagt Stephan Rodig, Gründer und Geschäftsführer der Bildungsfabrik. „Unternehmen brauchen Menschen, die Prozesse effizient steuern, Ressourcen optimal einsetzen und auch unter Druck fundierte Entscheidungen treffen.“ Hier erfahren Sie, warum sich die Weiterbildung zum Industriemeister gerade jetzt lohnt, welche Kompetenzen künftig besonders gefragt sind und wie Fachkräfte ihre Position in einem sich wandelnden Industriebereich stärken können.

    Der Industriemeister als Bindeglied im Betrieb

    In wirtschaftlich angespannten Zeiten zeigt sich, welche Aufgaben in Unternehmen besonders wichtig sind. Der Industriemeister nimmt hier eine zentrale Rolle ein: Er verbindet Management und Produktion und sorgt dafür, dass strategische Vorgaben im Betriebsalltag umgesetzt werden. Wenn Energiepreise steigen und Kosten genau geprüft werden müssen, gewinnt diese Funktion zusätzlich an Gewicht. Industriemeister analysieren Abläufe, verbessern Prozesse fortlaufend und erkennen Einsparpotenziale. So helfen sie dabei, Energieverluste zu senken und Material sowie Maschinen wirtschaftlich einzusetzen.

    Zugleich übernehmen sie Führungsverantwortung, koordinieren Teams und sichern die Qualität der Produktion auch unter schwierigen Bedingungen. Unternehmen brauchen Menschen, die Prozesse optimieren, Ressourcen gezielt einsetzen und auch unter Druck die richtigen Entscheidungen treffen – Industriemeister schließen diese Lücke.

    Warum die Weiterbildung gerade jetzt Chancen eröffnet

    Für Arbeitnehmer kann die Weiterbildung zum Industriemeister in unsicheren Zeiten besonders attraktiv sein. Die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften mit Führungsverantwortung steigt. Wer sich weiterbildet, verbessert seine Karrierechancen und stärkt zugleich die eigene Position im Unternehmen. Auch die Aussicht auf mehr Arbeitsplatzsicherheit und bessere Verdienstmöglichkeiten spielt eine wichtige Rolle.

    Hinzu kommt für viele ein ganz praktischer Vorteil: Der Abschluss eröffnet oft den Weg aus der Schichtarbeit hin zu planbareren Arbeitszeiten. Gefragt sind heute Mitarbeiter, die fachlich überzeugen, wirtschaftlich denken und Verantwortung übernehmen. Genau dieses Profil erfüllt der Industriemeister. Die aktuelle Situation ist herausfordernd, aber sie ist auch eine Chance.

    Digitalisierung und Kennzahlen sicher nutzen

    Neben klassischen Führungsaufgaben gewinnen in der Industrie auch Digitalisierung und datenbasierte Optimierung an Bedeutung. Das bedeutet: Entscheidungen werden stärker mit Hilfe von Daten getroffen. Moderne Industriemeister werten Produktionskennzahlen aus, also messbare Werte aus der Fertigung, etwa Leistung, Verbrauch oder Auslastung.

    Aus diesen Daten leiten sie konkrete Maßnahmen ab, um Prozesse zu verbessern. Damit leisten sie einen direkten Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit ihres Unternehmens. Gerade in Zeiten steigender Kosten kann dieser klare Blick auf Zahlen und Abläufe den Unterschied machen.

    Weiterbildung neben dem Beruf machbar gestalten

    Eine Weiterbildung neben dem Beruf erscheint vielen Fachkräften zunächst schwer umsetzbar. Das gilt besonders dann, wenn Schichtarbeit, Familie und ein voller Alltag zusammenkommen. Die Bildungsfabrik richtet ihr Angebot gezielt an Berufstätige, die sich neben dem Job auf die Industriemeister-Prüfung vorbereiten möchten. Live-Online-Unterricht, flexible Lernzeiten und intensive Betreuung sollen dabei helfen, die Weiterbildung in den Alltag einzubinden. Viele Teilnehmer stehen mitten im Berufsleben und arbeiten im Schichtsystem. „Unser Ziel ist es, ihnen eine Weiterbildung zu ermöglichen, die sich in ihren Alltag integrieren lässt – ohne dass sie ihren Job aufgeben müssen“, sagt Stephan Rodig.

    Wer sich jetzt weiterbildet, stärkt damit nicht nur die eigenen Perspektiven, sondern kann auch zu einem wichtigen Faktor im Unternehmen werden.

    Über Stephan Rodig und Sebastian Jund:

    Stephan Rodig und Sebastian Jund sind die Gründer und Geschäftsführer der Bildungsfabrik. Ihr Ziel: Sie schaffen ein zeitgemäßes Bildungsangebot für werdende Industriemeister, das sich individuell mit jedem Alltag vereinen lässt. Die Bildungsfabrik ist eine digitale Meisterschule, die Schüler aktiv bis zur bestandenen Prüfung begleitet – und die sich bewusst von klassischen Einrichtungen unterscheidet. Mehr Informationen unter: https://bildungsfabrik-online.de/.

    Pressekontakt:
    Bildungsfabrik Coaching GmbH
    E-Mail: info@bildungsfabrik-online.de
    Web: https://bildungsfabrik-online.de
    
    Ruben Schäfer
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    Quelle:            Bildungsfabrik Coaching GmbH