Autor: Stojancho Gjorgjiev

  • Neuer Wiesn-Rekord: 7,4 Millionen Besucher

    Ein neuer Rekord für die Wiesn: 7,4 Millionen Menschen haben nach Angaben der Stadt in diesem Jahr das Münchner Oktoberfest besucht. «Damit ist die Wiesn 2026 die bislang meistbesuchte in ihrer Geschichte», teilte die Stadt München mit.

  • Merz zu Solidaritätsbesuch in der Ukraine

    Bundeskanzler Friedrich Merz ist zu einem Solidaritätsbesuch in der Ukraine eingetroffen, um dem Land weitere konkrete Hilfe für den Abwehrkampf gegen Russland zuzusagen – vor allem Abfangdrohnen und weitreichende Waffen. «Wenn Russland nicht gestoppt wird, richtet sich seine Kriegsmaschinerie früher oder später gegen uns», sagte der CDU-Chef bei seiner Ankunft mit einem Sonderzug in Kiew.

  • Medizin-Nobelpreis geht an zwei Deutsche

    Der Nobelpreis für Medizin geht in diesem Jahr an die beiden Deutschen Peter Hegemann und Georg Nagel sowie den US-Forscher Karl Deisseroth. Ausgezeichnet werden ihre Entdeckungen im Bereich der Optogenetik, wie das Karolinska-Institut in Stockholm mitteilte.

  • Galeria stellt erneut Insolvenzantrag

    Die Warenhauskette Galeria hat beim Amtsgericht Düsseldorf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt. Der Geschäftsbetrieb in den 83 Filialen soll vorerst weiterlaufen, wie das Unternehmen der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

  • Galeria stellt erneut Insolvenzantrag

    Die Warenhauskette Galeria hat beim Amtsgericht Düsseldorf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt. Der Geschäftsbetrieb in den 83 Filialen soll vorerst weiterlaufen, wie das Unternehmen der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

  • Medizin-Nobelpreis geht an zwei Deutsche

    Der Nobelpreis für Medizin geht in diesem Jahr an die beiden Deutschen Peter Hegemann und Georg Nagel sowie den US-Forscher Karl Deisseroth. Ausgezeichnet werden ihre Entdeckungen im Bereich der Optogenetik, wie das Karolinska-Institut in Stockholm mitteilte.

  • Pistorius lässt Drohnenregiment aufstellen

    Für den Kampf mit unbemannten Systemen stellt die Bundeswehr ein eigenes Drohnenregiment auf. Der Verband werde aus bis zu 600 Männern und Frauen bestehen und Reichweiten bis zu 500 Kilometer abdecken, sagte Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) auf dem niedersächsischen Truppenübungsplatz Bergen.

  • Kanzleramt stoppt vorerst Klingbeils Zuckersteuer

    Das Bundeskanzleramt stoppt vorerst den Entwurf von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) zur Einführung einer Steuer auf zuckerhaltige Getränke. Der Vorschlag sei «in dieser Form in der Regierung nicht mehrheitsfähig», erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen, zuvor hatte die «Bild» berichtet.

  • Industrie-Auftragseingang sinkt überraschend deutlich

    Dämpfer für die deutsche Wirtschaft: Der Auftragseingang in der deutschen Industrie ist im August überraschend deutlich eingebrochen. Der zweistellige Rückgang im Monatsvergleich geht allerdings auf den Einbruch bei Großaufträgen unter anderem im Verteidigungsbereich zurück. Bereinigt um den Wert von Großbestellungen lag der Auftragseingang fast auf dem Niveau des Vormonats. Experten wie Michael Herzum, Leiter Volkswirtschaft bei der Fondsgesellschaft Union Investment, sehen daher keine Trendwende des zuletzt positiven Bilds in der Industrie. 

    Konkret fielen die Bestellungen im August im Vergleich zum Vormonat saison- und kalenderbereinigt um 10,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Experten hatten lediglich mit einem Rückgang um ein Prozent gerechnet. Im Juli war der Auftragseingang im Monatsvergleich noch um leicht nach oben revidierte 3,2 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat zog der Auftragseingang im August um 2,7 Prozent an. 

    Der Einbruch im Monatsvergleich geht vorwiegend auf deutlich weniger Großaufträge für Militärfahrzeuge, Flugzeuge, Schiffe und Züge zurück. Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen lag der Auftragseingang in der deutschen Industrie im August um 0,1 Prozent niedriger als im Juli. Bereits in den Vormonaten hatten große Bestellungen das Bild verzerrt. 

    «Auftragslage seit Herbst 2025 deutlich verbessert» 

    Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich lag der Auftragseingang von Juni bis August um 1,3 Prozent höher als in den drei Monaten zuvor. Ohne Großaufträge sank er um 2,6 Prozent. Die Daten aus dem August ändern nach Einschätzung des Union-Investment-Experten Herzum wenig am Gesamtbild für den Sektor. «Die Auftragslage der deutschen Industrie hat sich seit Herbst 2025 deutlich verbessert.» 

    «Die Auftragsbücher sind gut gefüllt und bieten der Industrie rechnerisch ein Polster von rund neun Monaten», schrieb er in einer ersten Einschätzung. «Die Frühindikatoren sprechen zudem dafür, dass die Erholung weiter an Fahrt gewinnen kann.» Doch bislang laufe die Produktion den Bestellungen noch hinterher. 

    Ökonom: Gute Perspektiven – aber noch kein Boom 

    «Viele Unternehmen arbeiten zusätzliche Aufträge mit ihren bestehenden Kapazitäten ab, statt ihre Fertigung auszuweiten», so Herzum. «Ob aus den vollen Auftragsbüchern tatsächlich mehr Wachstum entsteht, entscheidet sich bei den Investitionen.» Noch fehle den Unternehmen das Vertrauen, Produktion und Kapazitäten hochzufahren. «Die deutsche Industrie hat sich stabilisiert und die Perspektiven sind gut – ein Boom ist das aber noch nicht.» 

    VP-Bank-Chefvolkswirt Thomas Gitzel sieht dies ähnlich: «Es fehlt an einer neuen Investitionsdynamik, die auf einen dauerhaften Konjunkturaufschwung hindeuten würde», schrieb er in seiner ersten Analyse des Auftragseingangs. «Beruhigend wirkt derweil der hohe Bestand an Aufträgen. Dieser sollte zumindest in den kommenden Monaten die Industrieproduktion stützen.» 

    Der derzeit optimistische Blick der Unternehmen auf die Zukunft spreche dafür, dass der Auftragseingang in den kommenden Monaten vielleicht dann doch mehr an Boden gewinnen sollte.

  • Stichwahl in Brasilien: Lula gegen Bolsonaro-Sohn Flávio

    Die Präsidentenwahl in Brasilien wird sich in einer Stichwahl zwischen dem linken Amtsinhaber Luiz Inácio Lula da Silva und dem rechten Senator Flávio Bolsonaro entscheiden. Nach Auszählung von 97 Prozent der Stimmen kam Lula laut vorläufigen Angaben der Wahlbehörde auf rund 44,6 Prozent, sein rechter Rivale auf 47,4 Prozent – beide verfehlten damit die für einen Sieg im ersten Wahlgang erforderliche absolute Mehrheit.