Spaniens linker Regierungschef Pedro Sánchez hat bei einer Ansprache im Fernsehen Neuwahlen für den 29. November angekündigt. Damit zog er die Konsequenzen aus der Niederlage seiner Minderheitsregierung bei der Abstimmung am Freitag im Parlament über zwei Dekrete zur Bekämpfung der Krise auf dem Wohnungsmarkt.
Autor: Stojancho Gjorgjiev
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Oberstes US-Gericht: Tennessee darf Hinrichtung vollstrecken
In Tennessee darf die erste geplante Hinrichtung einer Frau seit mehr als 200 Jahren vollstreckt werden. Das Oberste US-Gericht gab einem Eilantrag der für die Gefängnisse zuständigen Behörde des Bundesstaates statt und setzte damit den von einer unteren Instanz verhängten Vollstreckungsstopp außer Kraft.
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Weltpremiere auf der WETEX 2026: ALGATEC präsentiert erstmals die Technologie ihrer lithiumfreien Batterie (FOTO)
Dubai – ALGATEC nutzt die WETEX 2026 (20.-22. Oktober 2026) in Dubai als Bühne für die weltweit erste öffentliche Präsentation ihrer neu entwickelten Batterietechnologie.
Die neue Technologie erreicht eine Energiedichte von bis zu 1.000 Wh/kg und eröffnet damit eine neue Leistungsklasse im Bereich der Energiespeicherung. Gleichzeitig wird sie vollständig ohne Lithium und ohne Seltene Erden hergestellt. Damit ist sie eine leistungsstarke und wirtschaftlich attraktive Alternative zu herkömmlichen Speichersystemen und eine direkte Antwort auf die drängendsten Herausforderungen der Energiebranche: instabile Lieferketten, schwankende Rohstoffpreise und die anhaltende globale Energiekrise.
„Mit dieser Technologie zeigen wir, dass die Zukunft der Energiespeicherung nicht von knappen Ressourcen abhängen muss“, sagt Rainer Ruschke, CEO von ALGATEC. „Hohe Speicherleistung und niedrige Kosten sind kein Widerspruch mehr. Wir sind überzeugt, dass unsere Lösung den Markt nachhaltig verändern wird.“
ALGATEC bereitet bereits den nächsten Schritt vor: Das Unternehmen plant den Bau einer eigenen Giga Factory, um die Technologie in die industrielle Serienfertigung zu überführen. Damit schafft ALGATEC die Kapazitäten, um die rasant wachsende internationale Nachfrage nach nachhaltigen und zuverlässigen Speicherlösungen zu bedienen.
Fachbesucher, Partner und Pressevertreter haben auf der WETEX 2026 die Gelegenheit, sich unmittelbar mit den ALGATEC-Experten über die Technologie auszutauschen und mögliche Anwendungen für ihre eigenen Projekte und Märkte zu erörtern. Zudem möchte ALGATEC gemeinsam mit interessierten Unternehmen ausloten, welche Möglichkeiten einer strategischen Zusammenarbeit sich daraus ergeben.
Veranstaltungsdetails & Stand:
- Messe: WETEX 2026, Dubai
- Datum: 20.-22. Oktober 2026
- Standort: Halle 7, Stand 7D18 (ALGATEC-Stand)
Fachbesucher und Pressevertreter haben die Möglichkeit, bereits im Vorfeld exklusive Einzelgespräche mit dem ALGATEC-Team zu vereinbaren.
Über ALGATEC:ALGATEC mit Hauptsitz in Deutschland ist ein innovativer Entwickler und Anbieter von Technologien für erneuerbare Energien und Energiespeicherung. Das Unternehmen setzt auf nachhaltige, zukunftssichere Lösungen, um die globale Energiewende voranzubringen.
Pressekontakt: ALGATEC E-Mail: m.heide@algatec.com Website: www.algatec.com
Weiteres Material: www.presseportal.de Quelle: ALGATEC Handels UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG
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Bertrandt und Bosch Rexroth bündeln Kompetenzen für industrielle Bildverarbeitung, KI und Automatisierung / Offene Plattform für nächste Generation intelligenter Industrieanwendungen (FOTO)
Bertrandt treibt gemeinsam mit Bosch Rexroth die Digitalisierung industrieller Prozesse voran. Im Rahmen einer Zusammenarbeit bringt die evopro systems engineering AG, ein Tochterunternehmen der Bertrandt AG, ihre Expertise im Bereich industrielle Bildverarbeitung und Künstliche Intelligenz in das offene Automatisierungssystem ctrlX AUTOMATION von Bosch Rexroth ein. Ziel der Partnerschaft ist es, Bildverarbeitung, KI und Automatisierung auf einer gemeinsamen technologischen Basis zusammenzuführen und Kunden eine offene, skalierbare und zukunftssichere Plattform für industrielle Anwendungen bereitzustellen.
Die industrielle Produktion steht vor der Herausforderung, immer größere Datenmengen in Echtzeit zu erfassen, auszuwerten und direkt in Prozesse zu überführen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Flexibilität, Effizienz und Skalierbarkeit von Automatisierungslösungen. Um diese Entwicklung aktiv mitzugestalten, haben Bosch Rexroth und die Bertrandt Tochter evopro systems engineering AG, kurz evopro, eine ctrlX OS OEM-Partnerschaft geschlossen. Im Zentrum der Zusammenarbeit steht die Integration der Software-Defined-Camera-Technologie von evopro in das offene Automatisierungssystem von Bosch Rexroth. Darüber hinaus wird die von evopro entwickelte Plattform VISIONWEBx künftig innerhalb des Partnernetzwerks ctrlX World verfügbar sein. Anwender erhalten damit Zugriff auf eine durchgängige Entwicklungs- und Runtime-Umgebung für industrielle Bildverarbeitungsanwendungen auf Basis von ctrlX OS. Parallel dazu wird die Zusammenarbeit zwischen Bertrandt und Bosch Rexroth im Engineering-Umfeld weiter ausgebaut.
„Die industrielle Wertschöpfung wird künftig maßgeblich davon geprägt sein, wie effizient Unternehmen Daten erfassen, verarbeiten und in konkrete Aktionen umsetzen können. Gemeinsam mit Bosch Rexroth schaffen wir eine offene technologische Basis, auf der Bildverarbeitung, Künstliche Intelligenz und Automatisierung nahtlos zusammenarbeiten. Die Zusammenarbeit unterstreicht unseren Anspruch, Kunden bei der Transformation hin zu intelligenten und vernetzten Produktionssystemen ganzheitlich zu begleiten“, sagt Dr. Andreas Fink, Mitglied des Vorstands der Bertrandt AG.
Steffen Winkler, Vertriebsleitung der Business Unit Automation & Electrification Solutions bei Bosch Rexroth, ergänzt: „Mit evopro gewinnen wir einen OEM-Partner, der Machine Vision konsequent mit Automatisierung verbindet. Die Kombination aus VISIONWEBx und ctrlX OS schafft eine durchgängige Basis für industrielle Bildverarbeitung – von der Software Defined Camera über Edge Controller und IPCs bis hin zum Server. Anwender können die jeweils passende Hardware für ihre Anforderungen wählen und entwickeln ihre Vision-Anwendung künftig nur einmal.“
Durch die Verbindung der Bildverarbeitungskompetenz von evopro mit dem Automatisierungs-Know-how von Bosch Rexroth entstehen neue Möglichkeiten für industrielle Anwendungen. Bislang getrennte Funktionen wie Vision-Systeme, Edge Computing, KI-Auswertungen und SPS-Funktionalitäten können auf einer gemeinsamen Plattform zusammengeführt werden. Damit entsteht die Grundlage für sogenannte Physical-AI-Anwendungen, bei denen Systeme ihre Umgebung visuell erfassen, Informationen intelligent interpretieren und daraus unmittelbar Handlungen in der realen Welt ableiten.
Ein wichtiger technologischer Baustein hierfür ist die von evopro entwickelte Software-Defined-Camera-Plattform evoVIU VIUx. Anders als klassische Smart Cameras basiert sie auf einer konsequenten Entkopplung von Hardware und Software und ermöglicht damit deutlich mehr Flexibilität bei der Umsetzung individueller Anwendungen. Die Plattform vereint industrielle Bildverarbeitung, Künstliche Intelligenz, Automatisierungs- und Steuerungsfunktionen in einem System und lässt sich über Software und Apps individuell erweitern.
Für Kunden ergibt sich daraus ein deutlicher Mehrwert. Die Konsolidierung mehrerer Funktionen auf einer gemeinsamen Plattform reduziert die Anzahl erforderlicher Hardwarekomponenten, vereinfacht die Integration und verringert den Verkabelungs- sowie Inbetriebnahmeaufwand. Gleichzeitig profitieren Unternehmen von einer hohen Flexibilität, da Anwendungen softwarebasiert erweitert und an neue Anforderungen angepasst werden können. Je nach Einsatzszenario sind erhebliche Einsparungen bei Platzbedarf und Systemkosten möglich.
„Mit der Kombination unserer Software-Defined-Camera-Technologie und der offenen Automatisierungsplattform von Bosch Rexroth schaffen wir die Grundlage für eine neue Generation industrieller Vision-Lösungen. Vision, KI und Steuerungsfunktionen wachsen auf einer gemeinsamen Plattform zusammen und ermöglichen dadurch Anwendungen, die bislang nur mit deutlich höherem Integrationsaufwand realisierbar waren“, sagt Stefan Kraus, Head of Product Development der evopro systems engineering AG.
Die Lösungen richten sich insbesondere an OEM, Maschinen- und Anlagenbauer, produzierende Unternehmen sowie Automatisierungs- und Systemintegratoren. Einsatzmöglichkeiten reichen von der Qualitätsprüfung und KI-basierten Fehlererkennung über Robotik- und Pick-and-Place-Anwendungen bis hin zu Smart-Factory- und Edge-AI-Szenarien.
Erfahren Sie mehr unter: www.bertrandt.com und www.evopro-ag.de
Pressekontakt: Bertrandt AG Birkensee 1 71139 Ehningen Julia Schmid Corporate Communications Mobil: +49 (0)16098628706 E-Mail: presse@bertrandt.comwww.bertrandt.com
Weiteres Material: www.presseportal.de Quelle: Bertrandt AG
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Inflation und Autokrise: Metall-Tarifrunde wird kompliziert
Wenn an diesem Mittwoch die ersten regionalen Verhandlungen über die Tarifbedingungen in der Metall- und Elektroindustrie starten, steht mehr auf dem Spiel als ein paar Lohnprozente. IG Metall und Arbeitgeber verhandeln angesichts internationaler Krisen und steigender Inflation über die Zukunft des industriellen Kerns der größten Volkswirtschaft Europas. Betroffen sind rund 3,7 Millionen Beschäftigte in so unterschiedlichen Branchen wie Auto, Maschinenbau, Elektrotechnik oder Rüstungsgüter.
Was fordert die Gewerkschaft?
Nach einem aufwendigen Verfahren haben sich die regionalen Tarifkommissionen und der Bundesvorstand der IG Metall auf eine Forderung nach 5 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von zwölf Monaten verständigt. Ein Ausgleich der zuletzt stark angestiegenen Inflation gilt als Mindestziel. Gleichzeitig müsse über die Absicherung von Arbeitsplätzen und Standorten verhandelt werden, sagt die Vorsitzende Christiane Benner angesichts drohender Werkschließungen. Zudem will die Gewerkschaft in sogenannten «Boom-Unternehmen» die Beschäftigten am Gewinn beteiligen.
Im langjährigen Vergleich liegt die Forderung im unteren Mittelfeld. Zuletzt hatte die IG Metall während der Corona-Jahre 2020 und 2021 niedrigere Lohnsteigerungen verlangt. Bei der vorangegangenen Tarifrunde war sie mit einer Forderung nach 7 Prozent mehr Geld in die Verhandlungen gegangen. Erreicht wurde schließlich in zwei Stufen eine Steigerung um 5,1 Prozent – allerdings über einen wesentlich längeren Zeitraum von 25 Monaten.
Was entgegnen die Arbeitgeber?
Gesamtmetall sieht keinen Verteilungsspielraum und verweist auf die verschärfte Deindustrialisierung mit dem Verlust hunderttausender Arbeitsplätze in den vergangenen Jahren. Einer von mehreren Gründen dafür seien die hohen Lohnkosten. Vielen Unternehmen gehe es schlecht, sagt der neue Gesamtmetall-Präsident Udo Dinglreiter und gibt die Linie vor: «Wir haben in der kommenden Tarifrunde nicht den Luxus, über die Verteilung von Zuwächsen zu verhandeln. Jetzt muss es darum gehen, Kosten zu senken und den Standort zu retten.»
Noch weiter gehen Unternehmensvertreter etwa beim Auto-Schwergewicht Mercedes-Benz, die eine Rückkehr zu 40 Stunden Wochenarbeitszeit ohne Lohnausgleich verlangt haben. Die 35-Stunden-Woche steht im Vergütungs-Tarifvertrag aber nicht zur Diskussion.
Wie ist die wirtschaftliche Lage der betroffenen Branchen?
Die Lage ist durchaus unterschiedlich, was eine Einigung im größten Flächentarifvertragssystem Deutschlands zusätzlich erschwert. Gerade die Autoindustrie steckt angesichts immer schärferer China-Konkurrenz und Absatzproblemen tief in der Krise, die in Werkschließungen gipfeln könnte. Zwar sind die Beschäftigten der kriselnden Volkswagen AG beim Flächentarif ausgeklammert, weil für sie ein eigener Haustarifvertrag verhandelt wird. Drin in der Fläche sind hingegen die Angestellten der VW-Tochter Audi sowie der Konkurrenten Mercedes-Benz und BMW.
Während auch der Maschinenbau angeschlagen ist, laufen die Geschäfte in der Elektroindustrie gut und der sonstige Fahrzeugbau erlebt mit Rüstungsgütern gerade eine schuldenfinanzierte Sonderkonjunktur. Gut gehe es auch Betrieben der Medizintechnik und der Luft- und Raumfahrt, sagt die IG Metall auf der Grundlage einer Mitgliederbefragung. Gesamtmetall will diese Einschätzung nicht verallgemeinert sehen, denn das treffe bestenfalls 4,5 Prozent der Beschäftigten. Die Arbeitgeber verweisen auf den Abbau von rund 350.000 Stellen seit 2019 und eine weiterhin rückläufige Produktion. Die Deindustrialisierung müsse gestoppt werden.
Wie verlaufen die Verhandlungen?
Die Tarifverhandlungen beginnen in regionalen Runden, den Auftakt machen an diesem Mittwoch (7. Oktober) die Bezirke Südwest und Nordrhein-Westfalen. In einem informellen Verfahren schauen beide Seiten, wo eine Annäherung möglich scheint. Wenn sich ein Pilotbezirk herauskristallisiert, wird dort stellvertretend zu Ende verhandelt. Dabei können sich auch die zentralen Einheiten einschalten, also der Dachverband Gesamtmetall in Berlin und der Vorstand der IG Metall in Frankfurt. Wenn es ein Ergebnis gibt, wird dies in den folgenden Tagen auf die anderen Tarifgebiete übertragen.
Die Abschlüsse der jüngeren Vergangenheit stammten fast immer aus den mitgliederstarken IGM-Bezirken Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Bayern. 1997 war mit Niedersachsen letztmals eine der kleineren Einheiten dran. Besonders häufig wird «der Pilot» im Auto- und Maschinenland Baden-Württemberg geschmiedet. 2024 hatten die Tarifpartner das übliche Muster verlassen und einen Abschluss in Gemeinschaftsverhandlungen der Tarifgebiete Küste und Bayern erreicht.
Wird es Streiks geben?
Umfassende Warnstreiks mit hunderttausenden Beteiligten sind in der Metall- und Elektroindustrie eher die Regel als die Ausnahme. Die IG Metall nutzt die zeitlich begrenzten Ausstände regelmäßig zur Mobilisierung alter und neuer Mitglieder. Die aktuellen Tarifverträge laufen zum 31. Oktober aus. Danach sind sofort Warnstreiks möglich, weil keine nachlaufende Friedenspflicht vereinbart worden ist.
Eher unwahrscheinlich sind hingegen unbefristete Streiks mit vorheriger Urabstimmung. Die IG Metall betont zwar stets ihre volle Streikkasse, geht aber selten den letzten Schritt. Der letzte reguläre Streik im Flächentarif Metall und Elektro datiert aus dem Jahr 2002, als laut Zählung der Arbeitgeber 166 Betriebe in Baden-Württemberg und Berlin-Brandenburg bestreikt wurden.
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Linke-Politiker Koçak gibt Sitz im Innenausschuss ganz auf
Der Berliner Linke-Abgeordnete Ferat Koçak gibt nach Kritik an zu viel Nähe zu mutmaßlichen Angehörigen krimineller Clanstrukturen seinen Sitz im Innenausschuss des Bundestags ganz auf. «Ich möchte nicht, dass meine Kolleginnen und Kollegen und ihre wichtige parlamentarische Arbeit durch Angriffe auf meine Person zusätzlich belastet werden», schrieb Koçak auf X. Er hatte seine Ausschusstätigkeit wegen der Vorwürfe zuvor bereits ruhen lassen.
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Neuer Wiesn-Rekord: 7,4 Millionen Besucher
Ein neuer Rekord für die Wiesn: 7,4 Millionen Menschen haben nach Angaben der Stadt in diesem Jahr das Münchner Oktoberfest besucht. «Damit ist die Wiesn 2026 die bislang meistbesuchte in ihrer Geschichte», teilte die Stadt München mit.
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Israels Verteidigungsminister: Versuchter Anschlag auf Flydubai-Flug
Nach dem gewaltsamen Vorfall auf einem Flug von Dubai nach Tel Aviv geht Israels Verteidigungsminister Israel Katz von einem versuchten Terroranschlag aus. Katz sprach vom «Versuch eines dschihadistischen Anschlags», der nur dank des Mutes israelischer Passagiere vereitelt worden sei. Die Flydubai-Maschine war im saudi-arabischen Tabuk notgelandet.
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10 Prozent weniger neue Azubis in der Industrie – warum der Industriemeister jetzt zum Karriere-Booster werden könnte (FOTO)
Die bayerische Metall- und Elektroindustrie bildet deutlich weniger aus: 2026 wurden bislang 10,4 Prozent weniger Ausbildungsverträge abgeschlossen als im Vorjahr – bereits das zweite zweistellige Minus in Folge. Gleichzeitig wollen die Unternehmen fast 90 Prozent ihrer aktuellen Azubis übernehmen. Qualifizierte Fachkräfte bleiben damit gefragt, während weniger Nachwuchs nachkommt.
„Wenn weniger Fachkräfte nachkommen, steigt der Wert derjenigen, die bereits Berufserfahrung besitzen und zusätzliche Verantwortung übernehmen können. Genau deshalb kann der Industriemeister jetzt zum entscheidenden Karriereschritt werden“, sagt Stephan Rodig, Geschäftsführer der Bildungsfabrik. In diesem Beitrag erfahren Sie, warum die aktuelle Entwicklung neue Karrierechancen für Facharbeiter eröffnet, weshalb der Industriemeister gerade jetzt besonders interessant sein kann und welche beruflichen und finanziellen Perspektiven die Weiterbildung ermöglicht.
Weniger Azubis heißt nicht automatisch weniger Fachkräftebedarf
Der Rückgang bei den Ausbildungsverträgen hat verschiedene Ursachen. Unternehmen nennen neben der wirtschaftlichen Lage und einem teilweise gedeckten Personalbedarf auch Schwierigkeiten, geeignete Bewerber zu finden. Von einem reinen Nachwuchsmangel kann daher nicht gesprochen werden. Gleichzeitig zeigt die geplante Übernahmequote von fast 90 Prozent, dass viele Betriebe ihre ausgebildeten Fachkräfte halten möchten.
Für erfahrene Beschäftigte eröffnet diese Entwicklung Möglichkeiten, allerdings nicht automatisch. Aus weniger Auszubildenden folgt nicht zwangsläufig, dass mehr Meisterstellen frei werden. Entscheidend ist, welche Aufgaben ein Unternehmen besetzen muss und welche Kompetenzen dafür erforderlich sind.
Stephan Rodig empfiehlt deshalb, eine Weiterbildung mit einem konkreten Ziel zu verbinden: „Die Frage sollte nicht nur lauten: Welchen Abschluss möchte ich haben? Wichtiger ist: Welche Verantwortung möchte ich künftig übernehmen?“
Wenn Berufserfahrung um Führungskompetenz wächst
Die Weiterbildung zum Industriemeister setzt genau hier an. Neben Betriebs-, Fertigungs- und Montagetechnik gehören auch Kostenwesen, Personalführung, Personalentwicklung und Qualitätsmanagement zum Qualifikationsprofil. Facharbeiter erweitern damit ihre Erfahrung um organisatorische und wirtschaftliche Kenntnisse.
Wie wichtig diese Kombination ist, zeigt der Produktionsalltag. Soll ein neues Produkt gefertigt werden, müssen Maschinen umgerüstet, Beschäftigte eingewiesen und Qualitätsvorgaben eingehalten werden. Zugleich gilt es, Termine und Kosten im Blick zu behalten. Ein Industriemeister kann dabei den Personaleinsatz abstimmen, Schulungsbedarf erkennen und verschiedene Bereiche koordinieren.
„Der Meistertitel ersetzt keine Berufserfahrung. Er ergänzt sie um einen breiteren Blick auf den Betrieb“, erklärt Rodig. Wer Zusammenhänge zwischen Technik, Kosten, Qualität und Zusammenarbeit versteht, kann dadurch zusätzliche Verantwortung übernehmen.
Erfahrene Fachkräfte werden auch für den Nachwuchs wichtig
Wenn weniger junge Menschen ausgebildet werden, gewinnt zugleich die Entwicklung der bestehenden Belegschaft an Bedeutung. Erfahrene Fachkräfte können dabei eine wichtige Rolle spielen, indem sie ihr Wissen weitergeben, neue Kollegen einarbeiten oder Auszubildende anleiten. Auch darauf bereitet die Weiterbildung zum Industriemeister vor. Neben fachlicher Erfahrung kommt es dabei darauf an, Wissen verständlich zu vermitteln und Beschäftigte auf neue Aufgaben, Maschinen oder Prozesse vorzubereiten.
Aus Sicht von Rodig sollten Betriebe Nachwuchsförderung und Weiterbildung deshalb nicht gegeneinander ausspielen. „Wir brauchen beides: Nachwuchs, der einen Beruf erlernt, und erfahrene Mitarbeiter, die sich weiterentwickeln und ihr Wissen weitergeben.“
Mehr Verantwortung kann sich auch finanziell auszahlen
Eine höhere Qualifikation kann auch finanzielle Perspektiven eröffnen. In einer bundesweiten DIHK-Befragung unter rund 20.000 Absolventen der Höheren Berufsbildung berichteten 60 Prozent nach ihrer IHK-Fortbildungsprüfung von einem höheren Einkommen. 57 Prozent erreichten eine höhere Position oder einen größeren Verantwortungsbereich. Die Zahlen beziehen sich allerdings auf verschiedene Fortbildungsabschlüsse und sind keine Gehaltsprognose für Industriemeister.
Ob sich die Weiterbildung finanziell auszahlt, hängt daher von der späteren Position ab. Neben dem Gehalt spielen Verantwortung, Entwicklungsmöglichkeiten und Arbeitszeiten eine Rolle. Wer etwa aus dem Schichtdienst wechselt, sollte auch mögliche Veränderungen bei Zuschlägen berücksichtigen.
Den nächsten Karriereschritt rechtzeitig vorbereiten
Eine berufsbegleitende Weiterbildung verlangt Zeit und Disziplin. Gerade für Schichtarbeiter muss sie deshalb mit dem Arbeitsalltag vereinbar sein. Die Bildungsfabrik bietet unter anderem digitalen Live-Unterricht am Morgen und Abend, Aufzeichnungen sowie digitale Lernmaterialien an.
Feste Lernzeiten und das frühzeitige Auffrischen von Grundlagen können die Vorbereitung erleichtern. Wer sich weiterentwickeln möchte, sollte außerdem interne Karrierewege ansprechen und Stellenprofile vergleichen, bevor eine konkrete Position frei wird.
Denn auch der Industriemeisterabschluss garantiert weder eine Beförderung noch einen sicheren Arbeitsplatz. Er kann aber vorhandene Berufserfahrung um nachgewiesene Fach-, Organisations- und Führungskompetenzen erweitern.
„Weniger Azubis sind zunächst keine gute Nachricht für die Industrie“, sagt Rodig. „Für erfahrene Facharbeiter kann die Entwicklung aber ein Anlass sein, die eigene Zukunft aktiver zu gestalten.“ Wer sich frühzeitig auf mehr Verantwortung vorbereitet, schafft damit die Voraussetzungen, eine passende Gelegenheit auch nutzen zu können.
Über die Bildungsfabrik
Die Bildungsfabrik ist eine digitale Meisterschule für angehende Industriemeister. Sie bietet berufsbegleitende Weiterbildungen zum IHK-Abschluss und setzt dabei auf Live-Online-Unterricht, flexible Lernmodelle sowie eine persönliche Begleitung der Teilnehmer. Das Angebot richtet sich insbesondere an Berufstätige, die ihre Weiterbildung mit Beruf und Privatleben vereinbaren möchten. Weitere Informationen unter: https://bildungsfabrik-online.de/
Pressekontakt: Bildungsfabrik Coaching GmbH E-Mail: info@bildungsfabrik-online.de Web: https://bildungsfabrik-online.de Ruben Schäfer E-Mail: redaktion@dcfverlag.de
Weiteres Material: www.presseportal.de Quelle: Bildungsfabrik Coaching GmbH
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Maschinenbau: Nachfrage steigt, VDMA bleibt vorsichtig
Der baden-württembergische Maschinenbau hat im August von einer regen Nachfrage profitiert. Die Bestellungen nahmen real um 35 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zu, wie der Landesverband des VDMA in Stuttgart mitteilte. Im Inland kletterte die Nachfrage um 18 Prozent. Auf den Auslandsmärkten wurde ein Plus von 42 Prozent verbucht, wobei die Bestellungen außerhalb der Europäischen Union besonders zulegten.
VDMA-Geschäftsführer Dietrich Birk warnte vor Euphorie. Das Auftragsplus im August sei zwar erfreulich, jedoch gelte es zu berücksichtigen, dass der
Vorjahresmonat besonders schwach ausgefallen gewesen sei. Zudem verlaufe die Entwicklung innerhalb der Fachzweige des Maschinen- und Anlagenbaus weiterhin sehr uneinheitlich. Die Aufwärtstendenz sei bei weitem noch nicht in der gesamten Branche angekommen. Aktuell melden nach den Worten von Birk insbesondere jene Bereiche steigende Auftragseingänge, die vom KI-Boom profitieren. «Für einen breiten Aufschwung müssen durch tragfähige politische Reformen neue Wachstumsimpulse gesetzt werden.»Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatszeitraum von Juni bis August 2026 erhöhten sich die Bestellungen nach Verbandsangaben gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 23 Prozent. Die Auftragseingänge aus dem Inland stiegen um acht Prozent, im Auslandsgeschäft wurde ein Plus von 30 Prozent verzeichnet.
Erst vor zwei Wochen senkte der VDMA seine Produktionsprognose für das laufende Jahr auf einen Rückgang um 2 Prozent. Wachstum soll es damit nach vier Jahren Schrumpfung erst 2027 wieder geben.