Im Konflikt zwischen den USA und dem Iran wollen Regierungsvertreter beider Länder einem iranischen Bericht zufolge neue Verhandlungen aufnehmen. In den kommenden Tagen sei ein Treffen voraussichtlich zwischen Außenminister Abbas Araghtschi und dem US-Sondergesandten Steve Witkoff geplant, berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim, die den mächtigen Revolutionsgarden im Iran nahesteht. Eine Bestätigung aus den USA stand zunächst aus.
Autor: Stojancho Gjorgjiev
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Haftbefehle wegen versuchter Sabotage an Marineschiff
Wegen des Verdachts der versuchten Sabotage an einem für die deutsche Marine vorgesehenen Schiff sind Haftbefehle gegen zwei Männer vollstreckt worden. Die Festnahmen erfolgten in Hamburg und in Griechenland, wie die Generalstaatsanwaltschaft Hamburg mitteilte.
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AfD-Mann Halemba zu Geldstrafe verurteilt
Das Amtsgericht Würzburg hat den bayerischen AfD-Landtagsabgeordneten Daniel Halemba wegen Geldwäsche und Nötigung zu einer Geldstrafe von 160 Tagessätzen verurteilt. Vom Vorwurf der Volksverhetzung und der versuchten Nötigung dagegen wurde der 24-Jährige freigesprochen.
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AfD-Mann Halemba zu Geldstrafe verurteilt
Das Amtsgericht Würzburg hat den bayerischen AfD-Landtagsabgeordneten Daniel Halemba wegen Geldwäsche und Nötigung zu einer Geldstrafe von 160 Tagessätzen verurteilt. Vom Vorwurf der Volksverhetzung und der versuchten Nötigung dagegen wurde der 24-Jährige freigesprochen.
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Stabile Aufträge hellen Stimmung im Maschinenbau auf
Die stabile Auftragslage lässt die deutsche Maschinenbauindustrie auf eine konjunkturelle Trendwende hoffen. Nach drei Jahren mit teils deutlichen Rückgängen sind im vergangenen Jahr preisbereinigt genauso viele Bestellungen eingegangen wie im Jahr zuvor, berichtet der Branchenverband VDMA in Frankfurt.
Das «reale Nullwachstum» sei vor allem durch zusätzliche Order aus dem Euro-Raum (+7 Prozent) getrieben. Aus dem Inland kamen hingegen 1 Prozent weniger Aufträge und auch die Bestellungen aus dem Nicht-Euro-Ausland gingen um 2 Prozent zurück. Hier wirken sich auch Einbußen durch die US-Zollpolitik unter Präsident Trump aus.
Bessere Stimmung bei wichtigen Kunden
Auch bei wichtigen Kunden wie der Autoindustrie sorgt das Europageschäft für bessere Stimmung. Der Ifo-Geschäftsklimaindex ist im Januar wegen positiverer Geschäftserwartungen leicht gestiegen. Vor allem im Ausland rechnen die Unternehmen mit deutlich besseren Geschäften. «Den amtlichen Daten zu den Auftragseingängen nach zu urteilen, spielt hier der innereuropäische Handel die treibende Rolle», sagt Ifo-Expertin Anita Wölfl. Insbesondere gegenüber China, zunehmend aber auch zu den USA habe die deutsche Autoindustrie Wettbewerbsfähigkeit verloren.
Die Unternehmen im Maschinenbau blicken inzwischen insgesamt zuversichtlicher nach vorn. «Die Anzeichen auf eine konjunkturelle Bodenbildung für den Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland verdichten sich», bilanziert VDMA-Chefvolkswirt Johannes Gernandt.
Er weist auf die zunehmenden Bestellungen im vierten Quartal hin. Die Monate Oktober bis Dezember brachten nach Verbandsangaben getragen vom Auslandsgeschäft real drei Prozent mehr Aufträge. Hier waren gegen den Jahrestrend vor allem die Bestellungen aus den Nicht-Euro-Ländern überproportional gewachsen.
Produktion soll wieder zulegen
Das sollte 2026 auch auf die zuletzt stark zurückgefahrene Produktion in den Betrieben durchschlagen. «Für 2026 prognostizieren wir daher unverändert ein kleines Plus in der Produktion von real ein Prozent», bekräftigt Gernandt. Zuletzt hatte der Verband für 2025 den Produktionsrückgang auf 5 Prozent geschätzt. Auch in den beiden Jahren zuvor war die Produktion in dem Industriezweig geschrumpft.
Folgerichtig hat sich die Stimmung im Maschinen- und Anlagenbau zuletzt aufgehellt. Laut der VDMA-Konjunkturerhebung bewerteten im Januar knapp 30 Prozent der insgesamt 962 teilnehmenden Unternehmen die aktuelle Lage als gut oder sehr gut. Im Oktober hatten das nur 23 Prozent getan. Schlecht oder sehr schlecht ist die Lage aus der Sicht von 24 Prozent der Unternehmen. Bei der vorhergehenden Befragung hatten das noch 33 Prozent erklärt. Auch die mittelfristigen Aussichten haben sich spürbar verbessert.
Steigende Umsätze erwartet
Für das laufende Jahr rechnen rund 57 Prozent der Unternehmen mit einer nominalen Umsatzsteigerung, also einschließlich der Preiserhöhungen. Knapp 29 Prozent sehen eine Stagnation als realistisch an und weniger als 15 Prozent erwarten einen Umsatzrückgang.
Die Ergebnisse seien nicht mehr als ein hoffnungsvolles Zeichen, mahnt der VDMA-Chefvolkswirt. Es brauche jetzt politische Rückendeckung, um eine Trendwende hinzulegen. «Wir brauchen Reformen, die die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen in Deutschland und Europa.»
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Warum der Maschinenbau Hoffnung auf Erholung schöpft
Die baden-württembergischen Maschinenbauer schöpfen etwas Hoffnung. Eine erfreuliche Entwicklung sei, dass sich relevante Absatzmärkte in den Euro-Ländern weiter erholten, teilte der Geschäftsführer des regionalen Ablegers des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA), Dietrich Birk, in Stuttgart mit. «Auch im Inlandsgeschäft hat sich das Volumen der Neubestellungen bei den Maschinenbauern im Südwesten stabilisieren können.»
Im Dezember gingen die Auftragseingänge bereinigt um Preissteigerungen 3 Prozent zurück. Während die Bestellungen im Inland mit einem Plus von 16 Prozent erneut zulegen konnten, verzeichneten die Auslandsmärkte einen Rückgang um 10 Prozent. Im Euro-Raum legte die Nachfrage um 6 Prozent zu, außerhalb betrug der Rückgang 16 Prozent.
«Vor allem die globalen Unsicherheiten infolge der weiterhin unberechenbaren US-Zollpolitik, die stark zunehmende Wettbewerbsposition Chinas im weltweiten Handel sowie die anhaltenden geopolitischen Krisen spiegeln sich im Rückgang auf den Absatzmärkten außerhalb des Euro-Raums wider.»
VDMA fordert bessere Standortbedingungen
Im vergangenen Jahr schloss die Branche preisbereinigt mit einem Minus von real 2 Prozent ab. Während sich die Aufträge aus dem Euro-Raum um 9 Prozent verbesserten, gingen die Bestellungen aus dem Nicht-Euro-Ausland um 9 Prozent zurück. Der Inlandsmarkt stabilisierte sich auf niedrigem Niveau mit einem Plus von 3 Prozent.
Geschäftsführer Birk sagte, für eine kontinuierliche Erholung benötige man jedoch wettbewerbsfähigere Standortbedingungen, um die Investitionsbereitschaft weiter anzukurbeln. Der industrielle Mittelstand erwarte von der Bundesregierung im neuen Jahr eine echte Reformbereitschaft statt bloßer Ankündigungen.
Der Maschinen- und Anlagenbau ist eine der Schlüsselbranchen im Land. Sie zählte im Jahr 2024 331.500 Beschäftigte in über 1.500 Unternehmen.
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Andreas Lenz (CSU): Brauchen Pragmatismus im Umgang mit strategischen Partnern
Der wirtschafts- und energiepolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Andreas Lenz (CSU), hat im Vorfeld der Reise von Bundeskanzler Merz in die Golfregion auf die Bedeutung strategischer Partnerschaften hingewiesen und sich für einen pragmatischen Ansatz im Umgang mit den betreffenden Ländern ausgesprochen.
Bei phoenix sagte Lenz: „Ich glaube, wir brauchen Partnerschaften. Wir brauchen im Moment, aber auch generell, Realpolitik. Wir brauchen Pragmatismus. Das soll uns nicht daran hindern, dass wir auch auf Dinge hinweisen, aber ich bin der Überzeugung, dass der moralische Zeigefinger eben auch kontraproduktiv in der Sache ist.“ Es gehe hier um „strategische Partnerschaften“, so Lenz.
Deutschland müsse aufgrund der veränderten geopolitischen Situation bei der Energieversorgung Abhängigkeiten abbauen und mehr diversifizieren, gleichzeitig gehe es bei der Reise des Bundeskanzler und der Wirtschaftsdelegation auch darum, Partnerschaften in der chemischen Industrie, der Automobilindustrie und im Maschinenbau zu forcieren.
Das komplette Interview sehen Sie hier: https://phoenix.de/s/UQu
Pressekontakt: phoenix-Kommunikation Telefon: 0228 / 9584 192 kommunikation@phoenix.de Twitter.com: phoenix_de
Weiteres Material: www.presseportal.de Quelle: PHOENIX
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Razzia bei mutmaßlichem Beschaffungs-Netzwerk für Russland
Die Bundesanwaltschaft hat fünf mutmaßliche Mitglieder eines Beschaffungs-Netzwerks für die russische Industrie festnehmen lassen. Sie sollen unter anderem über eine Scheinfirma Güter besorgt und nach Russland exportiert haben, um Embargo-Bestimmungen der Europäischen Union zu umgehen. In mehreren Bundesländern fanden Durchsuchungen statt.
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Musk legt SpaceX und xAI zusammen
Tech-Milliardär Elon Musk hat die Raumfahrtfirma SpaceX und seinen KI-Entwickler xAI zusammengelegt. Gemeinsam sollen die Unternehmen unter anderem Rechenzentren im All bauen, wie Musk ankündigte.
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Marius Borg Høiby bestreitet Vergewaltigungs-Vorwürfe
Zum Auftakt des Prozesses gegen ihn hat der älteste Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit Vergewaltigungs-Vorwürfe ihm gegenüber bestritten. Marius Borg Høiby (29) ist in 38 Punkten angeklagt, unter anderem werden ihm Vergewaltigung und sexueller Missbrauch mehrerer Frauen vorgeworfen.