Das Deutschlandticket kostet ab Januar 66,80 Euro und damit 3,80 Euro mehr als bisher. Das hat der für die Preisgestaltung zuständige Koordinierungsrat auf einer heutigen Sitzung entschieden, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr.
Autor: Stojancho Gjorgjiev
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Israels Verteidigungsminister: Versuchter Anschlag auf Flydubai-Flug
Nach dem gewaltsamen Vorfall auf einem Flug von Dubai nach Tel Aviv geht Israels Verteidigungsminister Israel Katz von einem versuchten Terroranschlag aus. Katz sprach vom «Versuch eines dschihadistischen Anschlags», der nur dank des Mutes israelischer Passagiere vereitelt worden sei. Die Flydubai-Maschine war im saudi-arabischen Tabuk notgelandet.
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Innenministerkonferenz beschließt nicht mehr einstimmig
Die Innenministerkonferenz (IMK) hat sich von ihrem Prinzip der einstimmigen Beschlüsse verabschiedet. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus dem Kreis der Innenministerinnen und Innenminister erfuhr, wurde die Entscheidung bereits vor einigen Tagen per Umlaufbeschluss getroffen.
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Inflation steigt erstmals seit Ende 2023 über drei Prozent
Hohe Energiepreise haben die Teuerung in Deutschland erstmals seit Ende 2023 über die Marke von drei Prozent getrieben. Die Verbraucherpreise lagen im September um 3,3 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats – nach 2,9 Prozent Inflation im August, wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte.
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Regierung will Kinderlose für Pflege mehr zahlen lassen
Ab dem 1. Januar 2027 soll der Beitragszuschlag für kinderlose Mitglieder der Pflegeversicherung steigen. Er soll um 0,3 Punkte auf 0,9 Prozent angehoben werden, wie das Bundesgesundheitsministerium nach dem Beschluss der Pflegereform im Kabinett mitteilte.
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Volkswagen kündigt fast alle Tarifverträge
Im Ringen um schärfere Sparmaßnahmen hat Volkswagen eine Reihe von Tarifverträgen gekündigt. Aus Sicht des Unternehmens seien verschiedene Regelungen in diesen Verträgen mit Blick auf den aktuellen Kostendruck anzupassen, teilte der Autohersteller in Hannover mit. Nach IG-Metall-Angaben handelt es sich um zehn Tarifverträge, darunter ist auch der wichtige Manteltarifvertrag.
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Rocker-Razzia: Auch Polizist und Stadt-Mitarbeiter im Visier
Bei den Ermittlungen gegen «Hells Angels» sind in NRW auch ein Polizist und zwei städtische Mitarbeiter ins Visier geraten. Gegen sie wird laut Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts ermittelt, dass sie dienstlich erlangte Informationen an Dritte weitergegeben haben. Der WDR hatte zuvor berichtet.
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Copper Alloys 2026 in Düsseldorf: Internationale Fachtagung verbindet Forschung und Industrie (FOTO)
Zwei Tage intensiver fachlicher Austausch, aktuelle Forschungsergebnisse und neue Impulse für die Kupferindustrie: Die Copper Alloys 2026 brachte am 29. und 30. September mehr als 130 Teilnehmer aus 15 Ländern in Düsseldorf zusammen. In 35 Fachvorträgen diskutierten Experten aus Industrie, Wissenschaft und Forschung aktuelle Entwicklungen, neue Forschungsergebnisse und zukünftige Anforderungen an Kupfer und Kupferlegierungen. Damit bot die internationale Fachtagung erneut ein umfassendes Forum für den wissenschaftlichen Austausch rund um Kupferwerkstoffe.
Einen besonderen Akzent setzte bereits der Auftakt der Konferenz: Mit dem neuen europäischen System für Materialien im Kontakt mit Trinkwasser und den Herausforderungen der Bleireduzierung standen zwei Themen im Mittelpunkt, die für Werkstoffhersteller und Anwender gleichermaßen von großer Bedeutung sind. Die Beiträge von Dr. Thomas Rapp vom Umweltbundesamt sowie Stefanie Facklam und Thorsten Lumpe von WILO gaben wichtige Impulse und boten zugleich viel Raum für Fragen und Diskussionen.
Die thematische Bandbreite der anschließenden Fachsessions reichte von Materialverständnis und Legierungsentwicklung über additive Fertigung, Produktion und Verarbeitung bis hin zu Nachhaltigkeit und Rohstoffversorgung, Korrosion und Oberflächeneigenschaften sowie Elektrifizierung.
Wissenschaft und Industrie Hand in Hand
Die 35 Fachvorträge zeigten, wie eng aktuelle Forschung und industrielle Anwendung bei der Weiterentwicklung von Kupferwerkstoffen miteinander verbunden sind. Im Fokus standen unter anderem bleifreie Legierungen, neue Fertigungs- und Verarbeitungsverfahren, additive Fertigung sowie der Einsatz digitaler Methoden und künstlicher Intelligenz. So wurden beispielsweise Machine-Learning-Ansätze zur Optimierung von Kupferlegierungen und Produktionsprozessen ebenso vorgestellt wie neue additive Fertigungsverfahren für Reinkupfer und Kupferlegierungen.
Auch Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz spielten eine wichtige Rolle. Beiträge zu Rohstoffgewinnung und neuen Wertschöpfungsketten, Kupferrückgewinnung, Life-Cycle-Betrachtungen und digitalen Materialdaten zeigten, wie breit die Branche an Lösungen für zukünftige Anforderungen arbeitet.
Internationaler Austausch und starke Netzwerke
Mit Teilnehmern aus 15 Ländern unterstrich die Copper Alloys 2026 erneut ihren internationalen Charakter. Neben dem wissenschaftlichen Programm boten die beiden Konferenztage viel Raum für persönliche Gespräche, fachliche Diskussionen und neue Kontakte zwischen Unternehmen, Universitäten und Forschungsinstituten.
Eine besondere Gelegenheit dazu bot das gemeinsame Abendprogramm am ersten Konferenztag. Nach einem geführten Spaziergang durch Düsseldorf kamen die Teilnehmer zum Dinner und Networking zusammen und setzten den fachlichen Austausch in entspannter Atmosphäre fort.
Das positive Feedback der Teilnehmer zeigte dabei einmal mehr, dass gerade die Verbindung aus hochkarätigem wissenschaftlichem Programm und persönlichem internationalem Austausch den besonderen Charakter der Copper Alloys ausmacht.
Etablierte Plattform für die internationale Kupferforschung
Die Copper Alloys wird alle zwei Jahre vom Kupferverband gemeinsam mit den schwedischen Forschungsinstituten RISE und Swerim organisiert. Sie bringt Produzenten und Anwender von Kupfer und Kupferlegierungen mit Universitäten und Forschungsinstituten zusammen und schafft eine Plattform, um neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und internationale Netzwerke weiter auszubauen. Nach Düsseldorf geht die Reise wieder nach Schweden: 2028 findet die Copper Alloys erneut in Stockholm statt.
Pressekontakt: Dr. Bianca Schubert Head of Communications & Corporate Affairs Kupferverband e.V. · Emanuel-Leutze-Straße 11 · 40547 Düsseldorf T: +49 211 239469-21 · F: +49 211 239469-10 · M: +49 173 6262020 bianca.schubert@kupfer.de
Weiteres Material: www.presseportal.de Quelle: Kupferverband e.V.
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BMW startet Serienproduktion im Batteriewerk in Niederbayern
BMW hat in seinem neuen Batteriewerk in Niederbayern die Serienproduktion gestartet. Von dort sollen die deutschen Werke des Konzerns mit Batterien der neuesten, sechsten Generation versorgt werden. Zunächst geht es dabei um den i3, der in München gebaut wird. Weil die Nachfrage nach dem Auto hoch ist, soll auch der Hochlauf im Batteriewerk Irlbach-Straßkirchen – benannt nach den beiden Gemeinden, in denen es liegt – schneller als ursprünglich hochgefahren werden.
Das Werk, in das BMW rund eine Milliarde Euro gesteckt hat, wurde – vom Baubeginn bis zum Start der Vorserienproduktion im März – in weniger als zwei Jahren errichtet. Vorangegangen war ein von Kritikern angestoßener Bürgerentscheid, der aber klar zugunsten des Werks ausgegangen war, das in der Region viele Arbeitsplätze sichert.
Rund 1.000 Menschen und 500 Roboter
Derzeit sind im Werk etwa 1.000 Menschen tätig, diese Zahl soll auf 1.600 steigen. Viele neue Arbeitsplätze sind im Werk allerdings nicht entstanden. Die meisten Mitarbeiter kommen aus anderen Werken in der Nähe – viele waren dort bereits in der Fertigung der fünften Batteriegeneration tätig. Im Vollbetrieb soll das Werk mehrere hundert Batterien am Tag fertigen. Dazu sind auch rund 500 Roboter im Einsatz.
Die Batterien der sechsten Generation sind laut BMW ein Technologiesprung im Vergleich zu ihren Vorgängern. So springt die Kapazität von 75 auf 108 Kilowattstunden. Zudem haben sie deutlich kürzere Ladezeiten.
Zum Start kam auch Ministerpräsident Markus Söder (CSU), der die Produktion zusammen mit BMW-Produktionsvorstand Raymond Wittmann symbolisch startete. Söder sprach von einem «Freudentag für Niederbayern, Bayern und ganz Deutschland». Die «Mega-Investition von BMW» sei ein starkes Bekenntnis zum Standort – «und der i3 ist eine große Chance im internationalen Wettbewerb.»
Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) lobte den schnellen Aufbau des Werks. «Mit schnellen Genehmigungen und dem schnellen Baustart hat Bayern bewiesen, dass wir Hightech-Qualität im Turbo-Tempo können», sagt er. Die Batterie-Fabrik sei zudem ein «Symbol für den Mut, den wir in Bayern brauchen, um die Transformation der Automobilindustrie aktiv zu gestalten».
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BMW startet Serienproduktion im Batteriewerk in Niederbayern
BMW hat in seinem neuen Batteriewerk in Niederbayern die Serienproduktion gestartet. Von dort sollen die deutschen Werke des Konzerns mit Batterien der neuesten, sechsten Generation versorgt werden. Zunächst geht es dabei um den i3, der in München gebaut wird. Weil die Nachfrage nach dem Auto hoch ist, soll auch der Hochlauf im Batteriewerk Irlbach-Straßkirchen – benannt nach den beiden Gemeinden, in denen es liegt – schneller als ursprünglich hochgefahren werden.
Das Werk, in das BMW rund eine Milliarde Euro gesteckt hat, wurde – vom Baubeginn bis zum Start der Vorserienproduktion im März – in weniger als zwei Jahren errichtet. Vorangegangen war ein von Kritikern angestoßener Bürgerentscheid, der aber klar zugunsten des Werks ausgegangen war, das in der Region viele Arbeitsplätze sichert.
Rund 1.000 Menschen und 500 Roboter
Derzeit sind im Werk etwa 1.000 Menschen tätig, diese Zahl soll auf 1.600 steigen. Viele neue Arbeitsplätze sind im Werk allerdings nicht entstanden. Die meisten Mitarbeiter kommen aus anderen Werken in der Nähe – viele waren dort bereits in der Fertigung der fünften Batteriegeneration tätig. Im Vollbetrieb soll das Werk mehrere hundert Batterien am Tag fertigen. Dazu sind auch rund 500 Roboter im Einsatz.
Die Batterien der sechsten Generation sind laut BMW ein Technologiesprung im Vergleich zu ihren Vorgängern. So springt die Kapazität von 75 auf 108 Kilowattstunden. Zudem haben sie deutlich kürzere Ladezeiten.
Zum Start kam auch Ministerpräsident Markus Söder (CSU), der die Produktion zusammen mit BMW-Produktionsvorstand Raymond Wittmann symbolisch startete.
Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) lobte den schnellen Aufbau des Werks. «Mit schnellen Genehmigungen und dem schnellen Baustart hat Bayern bewiesen, dass wir Hightech-Qualität im Turbo-Tempo können», sagt er. Die Batterie-Fabrik sei zudem ein «Symbol für den Mut, den wir in Bayern brauchen, um die Transformation der Automobilindustrie aktiv zu gestalten».