Autor: Stojancho Gjorgjiev

  • Industrielles Bauen hautnah: Oikos empfängt Kongressteilnehmende in Schlüchtern (FOTO)

    Mit Einblicken in die industrielle Fertigung, Gesprächen über die Zukunft des Bauens und einem Abend im Zeichen des Branchendialogs richtet die Oikos Objektbau die Auftaktveranstaltung zum Jahreskongress Industrielles Bauen aus.

    Wie lässt sich Bauen schneller, effizienter und zugleich nachhaltiger gestalten? Mit dieser zentralen Frage beschäftigte sich der Jahreskongress Industrielles Bauen von Heuer Dialog, der am 24. September 2026 in Hanau stattfand. Die Auftaktveranstaltung am Vorabend wurde von der Oikos Objektbau ausgerichtet und bot den Teilnehmenden exklusive Einblicke in das Produktionswerk des Unternehmens in Schlüchtern.

    Rund 40 teilnehmende Vertreter aus Bauwirtschaft, Projektentwicklung, Architektur, Politik und Immobilienbranche folgten der Einladung zum Auftaktabend nach Schlüchtern. Die Begrüßung und Vorstellung der Oikos Group mit ihren Fertighausspezialisten Bien-Zenker, Hanse Haus und Living Haus übernahm Marco D’Agostino, COO der Oikos Group. Im Anschluss stellte Markus Farnung, Leitung Oikos Objektbau und neue Geschäftsfelder, die Aktivitäten im Bereich des industriellen und seriellen Bauens vor. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf der Frage, wie industrielle Prozesse, standardisierte Lösungen und eine hohe Ausführungsqualität miteinander verbunden werden können.

    „Industrielles Bauen bietet die Chance, die Produktivität im Bauwesen zu erhöhen, Prozesse besser zu planen und Bauaufgaben schneller umzusetzen. Entscheidend ist dabei, industrielle Effizienz mit architektonischer Qualität, Nachhaltigkeit und den konkreten Anforderungen der Nutzer zu verbinden“, sagt Markus Farnung.

    Einblicke in die industrielle Fertigung

    Im Mittelpunkt des Auftaktabends stand die Besichtigung des Produktionswerks der Oikos Group. Die Gäste erhielten dabei einen unmittelbaren Einblick in die Abläufe und Möglichkeiten einer industriell geprägten Bauproduktion. Die Führung zeigte, wie Planung, Vorfertigung, Logistik und Montage ineinandergreifen und welche Potenziale sich daraus für skalierbare Bauprojekte ergeben.

    Beim anschließenden Get-together bot sich die Gelegenheit zum fachlichen Austausch und zur Vernetzung. Mit kulinarischer Begleitung diskutierten die Gäste über aktuelle Herausforderungen und Chancen des industriellen Bauens sowie über die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bauwende.

    Industrielles Bauen im Fokus des Kongresstages

    Am 24. September wurde der Jahreskongress Industrielles Bauen im PioneerMakers im Pioneer Park in Hanau fortgesetzt. Der Kongress widmete sich dem Marktpotenzial des industriellen Bauens, der Baulandentwicklung und der Frage, wie serielle und modulare Lösungen genutzt und skaliert werden können.

    Auf der Agenda standen unter anderem:

    • Marktpotenziale und Baulandentwicklung beim modularen Bauen
    • serielle Lösungen für Neubau und Bestand
    • Praxisbeispiele aus Studentenwohnen und Laborbau
    • Erfolgsfaktoren integrierter industrieller Planungsprozesse
    • Beschleunigung öffentlicher Bauvergaben
    • serielle Infrastrukturprojekte
    • Bau-Robotik und flexible Vorfertigungssysteme
    • Verhältnisse von Standardisierung, Individualität und Baukultur

    Damit verbindet der Kongress strategische Perspektiven mit konkreten Praxisbeispielen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich die Potenziale des industriellen Bauens in unterschiedlichen Segmenten nutzbar machen lassen – vom Wohnungsbau über Bildungs- und Infrastrukturprojekte bis hin zu spezialisierten gewerblichen Gebäuden.

    Oikos Objektbau als Partner für neue Geschäftsfelder

    Mit der Oikos Objektbau bündelt die Oikos Group ihre Aktivitäten im Objektbau und entwickelt neue Geschäftsfelder für industrielle, serielle und modulare Bauaufgaben. Ziel ist es, die Kompetenzen der Unternehmensgruppe, von der Planung über die Produktion bis zur Umsetzung, für unterschiedliche Anforderungen im Objektbereich nutzbar zu machen.

    „Wir wollen zeigen, dass industrielle Bauweisen nicht auf eine bestimmte Gebäudeart oder einen einzelnen Gebäudetyp beschränkt sind. Vielmehr geht es darum, Lösungen zu entwickeln, die sich an unterschiedlichen Rahmenbedingungen orientieren und zugleich effizient, wirtschaftlich und nachhaltig realisieren lassen“, so Markus Farnung weiter.

    Die Auftaktveranstaltung in Schlüchtern machte die industrielle Kompetenz der Oikos Group erlebbar und schuf zugleich den passenden Rahmen für den Austausch innerhalb der Branche. Als Gastgeber unterstrich Oikos damit die Bedeutung des Dialogs über neue Wege im Bauwesen und die gemeinsame Entwicklung zukunftsfähiger Lösungen.

    Pressekontakt:
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    Pressestelle: AndreaLang
    Am Distelrasen 2, 36381 Schlüchtern
    Telefon +49 6661 98 9100
    presse@oikos-group.dewww.oikos-group.de
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    Quelle:            Oikos Group GmbH
  • Europaweite Razzia wegen Millionenbetrugs mit Mogel-Handys

    Wegen des Verdachts auf millionenfachen Betrug mit online verkauften Handys läuft eine europaweit angelegte Großrazzia mit rund 160 Durchsuchungen in 19 Ländern, darunter Deutschland. Verbraucherinnen und Verbrauchern in der EU entstand schätzungsweise ein Schaden von mindestens 300 Millionen Euro, wie die Europäische Staatsanwaltschaft (EUStA) in Luxemburg mitteilte.

  • Alvarez & Marsal Wettbewerbsindex 2026: Deutsche Industrie stellt Weichen für neue Wettbewerbsfähigkeit

    N.Y./München (ots) –

    • Der A&M Wettbewerbsindex erreicht 2026 mit 3 Punkten einen neuen Tiefstand. Die Industrie handelt.
    • 65 Prozent der Unternehmen verstärken ihre Maßnahmen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit.
    • Kosten, Geschwindigkeit und KI entwickeln sich zu den zentralen Hebeln für die nächste Transformationsphase.

    Die deutsche Industrie arbeitet zunehmend an ihrer Reaktion auf ein dauerhaft verändertes Wettbewerbsumfeld. Der aktuelle A&M Wettbewerbsindex Deutschland des weltweit tätigen Beratungsunternehmens Alvarez & Marsal (A&M) in Zusammenarbeit mit der Deutsche Gesellschaft für Managementforschung (DGMF)fällt im dritten Jahr der Erhebung auf 3 Punkte. 2024 hatte der Index noch bei 21 Punkten gelegen, 2025 bei 11 Punkten. Eine Erholung zeigt sich bislang in keiner der untersuchten Branchen.

    Nur noch 35 Prozent der Unternehmen bewerten ihre eigene aktuelle Wettbewerbsposition als hoch oder sehr hoch. Gleichzeitig beurteilen 51 Prozent den Industriestandort Deutschland kritisch. Hohe Energie- und Lohnkosten, Regulierung, globaler Wettbewerbsdruck sowie veränderte Wertschöpfungsstrukturen stellen etablierte Geschäftsmodelle und Standortentscheidungen immer stärker auf den Prüfstand.

    Auf der positiven Seite zeigt der Wettbewerbsindex jedoch auch hohe Bereitschaft zur Veränderung: 65 Prozent der Unternehmen verstärken ihre Maßnahmen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit.Die deutsche Industrie hat die Dringlichkeit klar erkannt. Sie fokussiert ihre Agenden als Reaktion zunehmend auf Faktoren wie Kosten, Geschwindigkeit, Produktionsnetzwerke und künstliche Intelligenz.

    „Wir sehen eine strukturelle Verschiebung der Wettbewerbsposition. Positiv ist, dass die Unternehmen die entscheidenden Themen erkannt haben und handeln. Jetzt kommt es darauf an, Prioritäten konsequent zu setzen und Maßnahmen schnell in messbare Ergebnisse zu übersetzen“, kommentiert Patrick Siebert, Managing Director und Co-Head Deutschland bei A&M.

    Automotive setzt auf Tempo

    Die Automobilindustrie liegt in Wettbewerbsindex 2026 mit 5 Punkten leicht über dem Industriedurchschnitt, bleibt aberdeutlich unter den 18 Punkten der Studie von 2024. 91 Prozent der befragten Unternehmen messen Kostenoptimierung und Geschwindigkeit eine hohe oder sehr hohe Bedeutung bei. Entscheidend wird sein, industrielle Stärke, Softwarekompetenz und internationale Wertschöpfungsnetzwerke schneller miteinander zu verbinden.

    Maschinenbau setzt auf Skalierbarkeit

    Der Maschinen- und Anlagenbauverliert im Drei-Jahres-Vergleich besonders stark an Wettbewerbsfähigkeit. Technologische Stärke und Engineering-Kompetenz allein reichen zunehmend nicht mehr aus. Es gilt, diese Stärken in skalierbare Strukturen, modulare Plattformen, kürzere Durchlaufzeiten und ein profitables Service- und Aftermarket-Geschäft zu übersetzen. Auch eine digitale Steuerung der Lieferketten gewinnt weiter an Bedeutung.

    Konsumgüter bleiben vorne

    Mit 8 Punkten erreicht die Konsumgüterindustrieden höchsten Indexwert aller untersuchten Branchen. 89 Prozent der befragten Unternehmen messen dem Faktor Kosten hohe oder sehr hohe Bedeutung bei, 82 Prozent dem Faktor Geschwindigkeit. Besonders großes ungenutztes Potenzial liegt beim Einsatz von KI. Zwar bewerten 74 ProzentKI als wichtigen Wettbewerbsfaktor, doch besonders wirksame Anwendungen wie die KI-gestützte Nachfrage- und Bestandsprognose sind bislangerst bei 47 Prozent umgesetzt.

    Chemie richtet sich neu aus

    Im Cluster Chemie und Pharmahalbiert sich der Index 2026 auf -4 Punktegegenüber der 8 Punkte im Vorjahr. Vor allem Chemie steht durch Energie- und Rohstoffkosten, Regulierung und internationale Kapazitätsverschiebungen unter hohem Druck. Neue Wettbewerbsfähigkeit entsteht hier nach Einschätzung von A&M vor allem durch die Verbindung von Kostenmanagement, internationalem Footprint, Portfoliofokus und datenbasierter Steuerung.

    Pharma baut auf Innovation

    Pharma verfügt durch Forschungskompetenz, Spezialisierung und Margenstärke weiterhin über starke Voraussetzungen. Gleichzeitigverlagern 47 Prozent der Unternehmen Forschung und Entwicklungbereits ganz oder teilweise ins Ausland. Zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit können in diesem Sektor vor allem KI, spezialisierte Produkte und wettbewerbsfähige Geschäftsmodelle beitragen.

    KI wird zum Wettbewerbshebel

    Branchenübergreifend bewerten79 Prozent der Unternehmen KI als wichtig für ihre Wettbewerbsfähigkeit. Entscheidend ist dabei weniger die Zahl einzelner Pilotprojekte als vielmehr die Integration in operative Prozesse. Dies umfasst ein breites Feld von Prognosen und Bestandssteuerung bis hin zu Produktion, Forschung und Entwicklung und Instandhaltung.

    Der Drei-Jahres-Vergleich des A&M Wettbewerbsindex zeigt, dass sich die Managementagenden deutlich verschoben haben. Kosten, Geschwindigkeit, Footprint und KI stehen heute im Zentrum. 2026 kommt es darauf an, diese Prioritäten wirksam in konkrete Veränderungen zu übersetzen.

    „Eine Kombination aus unternehmerischem Geschick sowie einer politischen Zeitenwende ist jetzt notwendig. Unternehmen haben den Ernst der Lage erkannt und tun das in ihrer Möglichkeit stehende mit Hochdruck. Nun muss auch die Politik liefern und die Rahmenbedingungen des Standorts Deutschland nachhaltig verbessern: verlässliche und wettbewerbsfähige Energie, weniger Regulierung und mehr Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt“, bewertet Patrick Siebert, die Ergebnisse des aktuellen Wettbewerbsindex abschließend.

    Den vollständigen A&M Wettbewerbsindex erhalten Sie hier.

    Methodik

    Der Wettbewerbsindex der deutschen Industrie wird seit drei Jahren von Alvarez & Marsal (A&M) und der Deutschen Gesellschaft für Managementforschung (DGMF) erhoben. Grundlage der Studie 2026 sind persönliche Interviews mit 246 Entscheidern aus der Automobilindustrie, dem Maschinen- und Anlagenbau, der Chemie- und Pharmaindustrie sowie der Konsumgüterindustrie. Ergänzend wurden teilweise vertiefende Interviews geführt. Aus den Ergebnissen wird ein Indexwert auf einer Skala von -100 bis +100 berechnet, der die Einschätzung der jeweiligen Wettbewerbsposition abbildet.

    Über Alvarez & Marsal

    Alvarez & Marsal zählt seit seiner Gründung im Jahr 1983 zu den weltweit führenden Unternehmensberatungen. Das Unternehmen genießt insbesondere für seine Expertise in den Bereichen Leadership, Strategie, Ergebnisverantwortung und Umsetzung höchstes Renommee.

    Das Leistungsspektrum von Alvarez & Marsal umfasst Unternehmensberatung, Services zur Optimierung der Geschäftsentwicklung sowie Turnaround-Management – stets mit praxisnahen, auf die individuellen Anforderungen jedes Mandantenzugeschnittenen Lösungen. Gestützt auf ein globales Netzwerkerfahrener Industrieexperten, hochkarätiger und erfahrenden Beraterinnen und Berater – viele mit Board-Level Erfahrung -unterstützt Alvarez & Marsal Unternehmen, Vorstände, Private-Equity-Gesellschaften, Anwaltskanzleien und staatliche Institutionen dabei, Transformationsprozesse zu gestalten, Risiken zu reduzieren und in jeder Wachstumsphase nachhaltigen Wert zu generieren.

    Weitere Informationen erhalten Sie unter www.germany-alvarezandmarsal.com/de

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    Pressekontakt:
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    Quelle:            Alvarez & Marsal
  • Drei deutsche Biontech-Standorte werden geschlossen

    Drei deutsche Produktionsstandorte des Pharmaunternehmens Biontech mit zusammen 1.800 Mitarbeitern werden geschlossen. Das Mainzer Unternehmen fand nach eigenen Angaben keine Käufer für seine Werke im hessischen Marburg, im rheinland-pfälzischen Idar-Oberstein und in Tübingen in Baden-Württemberg. Biontech wurde in der Corona-Pandemie mit seinem Covid-19-Impfstoff weltbekannt.

  • Europaweite Razzia wegen Millionenbetrugs mit Mogel-Handys

    Wegen des Verdachts auf millionenfachen Betrug mit online verkauften Handys läuft eine europaweit angelegte Großrazzia mit rund 160 Durchsuchungen in 19 Ländern, darunter Deutschland. Verbraucherinnen und Verbrauchern in der EU entstand schätzungsweise ein Schaden von mindestens 300 Millionen Euro, wie die Europäische Staatsanwaltschaft (EUStA) in Luxemburg mitteilte.

  • Überraschendes Treffen von Wüst und Erdogan geplant

    Bei seinem Türkei-Besuch soll Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst überraschend auch von Präsident Recep Tayyip Erdogan empfangen werden. «Bei dem Gespräch soll es um die engen Beziehungen zwischen Nordrhein-Westfalen und der Türkei, die wirtschaftliche Zusammenarbeit sowie aktuelle politische Fragen gehen», hieß es aus der Delegation Wüsts.

  • Strafprozess gegen Ex-RBB-Intendantin Schlesinger

    Die frühere Intendantin des RBB, Patricia Schlesinger, soll im Zusammenhang mit dem RBB-Skandal vor Gericht kommen. Das Landgericht Berlin hat eine Anklage der Generalstaatsanwaltschaft unter anderem wegen Untreue zugelassen, wie mitgeteilt wurde. Schlesinger weist die Vorwürfe zurück.

  • «Spiegel»: Spahn zieht sich aus Haushaltsausschuss zurück

    Der frühere Unionsfraktionschef Jens Spahn zieht sich nach Informationen des «Spiegel» aus dem Haushaltsausschuss des Bundestags zurück. Eine entsprechende Nachricht des CDU-Politikers an die Unionsabgeordneten im Ausschuss lag auch der Deutschen Presse-Agentur vor.

  • Reisebus auf A96 umgekippt – zwei Tote und mehrere Verletzte

    Auf der Autobahn 96 bei Buchloe im Ostallgäu ist ein Reisebus umgekippt, zwei Menschen sind dabei ums Leben gekommen. Mehrere Menschen seien verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher.

  • Wadephul trifft Lawrow in New York zu Gesprächen

    Bundesaußenminister Johann Wadephul hat sich in New York mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow getroffen. Das erste bilaterale Treffen der Außenminister der beiden Länder seit Jahren fand am Rande der UN-Generaldebatte statt.