Autor: Stojancho Gjorgjiev

  • München ist deutscher Bewerber für Olympische Spiele

    München ist der deutsche Kandidat für Olympia und Paralympics für 2036, 2040 oder 2044. Die bayerische Landeshauptstadt setzte sich auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbunds in Baden-Baden gegen Köln-Rhein-Ruhr durch.

  • Berliner Linke will mit Grünen und SPD sondieren

    Die Linke als Siegerin der Berlin-Wahl will mit Grünen und SPD Sondierungsgespräche zur Regierungsbildung in der Hauptstadt führen. Das beschlossen die Delegierten eines Parteitags am Abend mit breiter Mehrheit.

  • «Spiegel»: Spahn zieht sich aus Haushaltsausschuss zurück

    Der frühere Unionsfraktionschef Jens Spahn zieht sich nach Informationen des «Spiegel» aus dem Haushaltsausschuss des Bundestags zurück. Eine entsprechende Nachricht des CDU-Politikers an die Unionsabgeordneten im Ausschuss lag auch der Deutschen Presse-Agentur vor.

  • Drei deutsche Biontech-Standorte werden geschlossen

    Drei deutsche Produktionsstandorte des Pharmaunternehmens Biontech mit zusammen 1.800 Mitarbeitern werden geschlossen. Das Mainzer Unternehmen fand nach eigenen Angaben keine Käufer für seine Werke im hessischen Marburg, im rheinland-pfälzischen Idar-Oberstein und in Tübingen in Baden-Württemberg. Biontech wurde in der Corona-Pandemie mit seinem Covid-19-Impfstoff weltbekannt.

  • Weg für erneuten Tankrabatt ist frei

    Der Weg für einen erneuten Tankrabatt wegen der hohen Spritpreise ist frei. Der Bundesrat billigte ein vom Bundestag beschlossenes Gesetz, das von Oktober bis Ende Dezember eine Entlastung um rund 17 Cent je Liter Benzin und Diesel vorsieht.

  • Überraschendes Treffen von Wüst und Erdogan geplant

    Bei seinem Türkei-Besuch soll Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst überraschend auch von Präsident Recep Tayyip Erdogan empfangen werden. «Bei dem Gespräch soll es um die engen Beziehungen zwischen Nordrhein-Westfalen und der Türkei, die wirtschaftliche Zusammenarbeit sowie aktuelle politische Fragen gehen», hieß es aus der Delegation Wüsts.

  • Neues Werk für Regionalflugzeuge am Flughafen Leipzig/Halle

    Am Flughafen Leipzig/Halle sollen künftig Regionalflugzeuge gebaut werden. Auf einem etwa acht Fußballfelder großen Gelände ist eine Endmontagelinie für das Regionalflugzeug D328eco entstanden, wie der Flugzeughersteller Deutsche Aircraft mitteilte. Pro Jahr können bis zu 48 Flugzeuge gebaut werden. 

    Der erste in Schkeuditz bei Leipzig montierte Testflieger vom Typ D328eco soll im ersten Quartal 2027 fertiggestellt werden. Ab 2028 sollen dann Passagierflugzeuge in Serie gebaut werden. Die Investitionssumme beläuft sich nach Angaben des Unternehmens auf mehr als 100 Millionen Euro, rund 250 neue Arbeitsplätze wurden geschaffen.

    Für 40 Passagiere ausgelegt – kleine Flieger wirtschaftlicher

    Das Turbopropflugzeug – also ein propellergetriebenes Regionalflugzeug mit Turbinenantrieb – ist für rund 40 Passagiere ausgelegt und verbraucht auf kurzen Strecken deutlich weniger Treibstoff als größere Jets. Die neue Maschine ist für nachhaltige Flugkraftstoffe (SAF) ausgelegt, die in der Gesamtbilanz ab Herstellung deutlich weniger CO2 verursachen als herkömmliches Kerosin.

    Heute würden auf Kurzstreckenflügen oft zu große Maschinen eingesetzt, sagte Standortmanager Sebastian Böhnl von der Deutschen Aircraft. Kleinere Flugzeuge seien für diese Strecken deutlich wirtschaftlicher. «Der Bedarf an Regionalfliegern ist da.»

    Das Konzept lautet also: Statt weniger Flüge mit großen Maschinen könnten wieder mehr Direktverbindungen mit kleineren Flugzeugen entstehen – häufig als Zubringer zu internationalen Drehkreuzen. Davon würden auch kleinere Flughäfen profitieren. Die kleineren und effizienteren Flugzeuge sollen die Strecken wieder wirtschaftlich machen.

    Erste Gespräche mit Verteidigungsministerium

    Der mögliche Markt geht dabei über klassische Regionalfluglinien hinaus. «Es gibt bereits erste Gespräche mit dem Verteidigungs- und Innenministerium zu einer möglichen Nutzung», sagte der Direktor für Geschäftsentwicklung, Militär und Sicherheit bei der Deutschen Aircraft, Markus Hahner. Seit einigen Jahren nutze die U.S. Air Force den Vorgänger, um Material zu transportieren oder Verwundete zu bergen. «Es ist ein Kurzstartflieger, der auch auf unbefestigten Pisten landen und starten kann». Geeignet sei der Flieger auch für die Grenzüberwachung oder als Löschflugzeug.

    Die jetzige Eröffnung markiere die Rückkehr der Flugzeugfertigung nach Sachsen und einen bedeutenden Meilenstein für das D328eco-Programm, sagte Nico Neumann, CEO von Deutsche Aircraft. «Aufbauend auf dem Pioniergeist von Dornier stärkt dieser Meilenstein die Resilienz, Wettbewerbsfähigkeit und technologische Souveränität des Luftfahrtstandorts Deutschland.»

    Nach Angaben des Flugzeugherstellers wird künftig Leipzig/Halle das Zentrum für Flugzeugmontage und die Auslieferung an internationale Kunden sein. Im oberbayerischen Oberpfaffenhofen bleibt die Entwicklung, Flugerprobung und Zertifizierung.

    Für Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer unterstreicht die Eröffnung der Endmontagelinie die Bedeutung Sachsens als leistungsfähigen Industrie- und Luftfahrtstandort mit Zukunft. «Investitionen wie die von Deutsche Aircraft stärken unsere Luftfahrtindustrie, schaffen hochqualifizierte Arbeitsplätze und erhöhen die Attraktivität Sachsens für internationale Industrieprojekte», betonte der CDU-Politiker in einer Videobotschaft.

    Das Konzept: mehr Direktverbindungen mit kleineren Flugzeugen 

    Der Luftverkehrsexperte Hartmut Fricke sieht in kleineren, sparsameren Maschinen durchaus eine Zukunft. Moderne Regionalflugzeuge «könnten eine Renaissance des Verkehrs erreichen», hatte der Professor für Technologie und Logistik des Luftverkehrs an der Technischen Universität Dresden der Deutschen Presse-Agentur gesagt. Der klassische Kurzstreckenflug mit großen Jets sei für viele Airlines kaum noch rentabel. Zugleich hätten Bahn und Straße zuletzt an Zuverlässigkeit verloren. Die Suche nach schnellen Verbindungen zwischen kleineren Städten sei deshalb «so hoch wie lange nicht mehr».

  • Winterzeit, Tankrabatt, Bahnhöfe: Was sich im Oktober ändert

    Die Sommerzeit endet schon wieder und das Alkoholverbot an Bahnhöfen kommt – ein Blick auf die Neuerungen im Oktober.

    Tanken soll wieder billiger werden

    Nach monatelangem Frust an der Zapfsäule gibt es für Autofahrer einen Lichtblick: Vom 1. Oktober bis 31. Dezember soll die Energiesteuer auf Diesel und Benzin um rund 14 Cent pro Liter gesenkt werden. Die Mehrwertsteuer eingerechnet ergibt sich laut Regierung an der Zapfsäule eine Entlastung von 17 Cent pro Liter. Bundestag und Bundesrat brachten dies unmittelbar vor dem letzten September-Wochenende auf den Weg. Bereits im Frühjahr hatte es einen zweimonatigen Tankrabatt gegeben. 

    Alkoholverbot an allen Bahnhöfen

    Mit einem Alkoholverbot an allen deutschen Bahnhöfen will die Deutsche Bahn die Sicherheit für Fahrgäste und Beschäftigte sowie die Sauberkeit verbessern. Bis zum 15. Oktober soll das Verbot schrittweise an 5.400 Bahnhöfen umgesetzt werden. Das Konsumverbot gilt dann im gesamten Bahnhofsbereich inklusive der Bahnsteige. Bei Verstößen soll ein Platzverweis erfolgen, im Wiederholungsfall soll es ein Hausverbot geben.

    Umstellung auf die Winterzeit

    Die Winterzeit startet – und wir bekommen wieder eine Stunde dazu: Am letzten Sonntag im Oktober endet die Sommerzeit in Deutschland und in den meisten europäischen Ländern. In der Nacht auf Sonntag, den 25. Oktober, werden die Uhren von 3.00 Uhr auf 2.00 Uhr zurückgestellt.

    Heckenschnitt wieder erlaubt

    Hecken und Büsche im heimischen Garten sind über den Sommer mal wieder kräftig gewachsen? Ab dem 1. Oktober dürfen diese wieder radikal gestutzt oder entfernt werden. Dann endet die seit Anfang März laufende Schonzeit, die dem Schutz von nistenden Vögeln und anderen Tieren dient.

    Zentrales Vorsorgeregister

    Vorsorgevollmachten, Patientenverfügungen und Betreuungsverfügungen können im Zentralen Vorsorgeregister als Abschriften digital hinterlegt werden. Im Ernstfall können so Ärztinnen und Ärzte oder Betreuungsgerichte nachschauen, welche Dokumente vorliegen, und diese unmittelbar einsehen. Zuvor konnten sie nur nachschauen, welche Dokumente existieren und wo sie aufbewahrt werden. Der Upload der Dokumente erfolgt nicht durch die Betroffenen, sondern durch institutionelle, verifizierte Nutzer – das sind etwas Notare oder Rechtsanwälte.

    Weniger Ewigkeitschemikalien in Kleidung und Kosmetik

    Ob Regenjacke, Pizzakarton oder Hautpflegemittel: PFAS – das sind oberflächen- und hitzebeständige Chemikalien – begegnen Verbrauchern im Alltag an vielen Stellen. Sie sind besonders langlebig und bauen sich in der Umwelt kaum ab. Einige dieser «Ewigkeitschemikalien» stehen im Verdacht, gesundheitsschädlich zu sein. Ab dem 10. Oktober gelten für eine bestimmte PFAS-Untergruppe deshalb neue EU-Regeln. So dürfen einige Produkte PFAS künftig nur noch in geringeren Mengen enthalten oder müssen mit anderen Beschichtungen und Rezepturen hergestellt werden.

  • Winterzeit, Tankrabatt, Bahnhöfe: Was sich im Oktober ändert

    Die Sommerzeit endet schon wieder und das Alkoholverbot an Bahnhöfen kommt – ein Blick auf die Neuerungen im Oktober.

    Tanken soll wieder billiger werden

    Nach monatelangem Frust an der Zapfsäule gibt es für Autofahrer einen Lichtblick: Vom 1. Oktober bis 31. Dezember soll die Energiesteuer auf Diesel und Benzin um rund 14 Cent pro Liter gesenkt werden. Die Mehrwertsteuer eingerechnet ergibt sich laut Regierung an der Zapfsäule eine Entlastung von 17 Cent pro Liter. Bundestag und Bundesrat brachten dies unmittelbar vor dem letzten September-Wochenende auf den Weg. Bereits im Frühjahr hatte es einen zweimonatigen Tankrabatt gegeben. 

    Alkoholverbot an allen Bahnhöfen

    Mit einem Alkoholverbot an allen deutschen Bahnhöfen will die Deutsche Bahn die Sicherheit für Fahrgäste und Beschäftigte sowie die Sauberkeit verbessern. Bis zum 15. Oktober soll das Verbot schrittweise an 5.400 Bahnhöfen umgesetzt werden. Das Konsumverbot gilt dann im gesamten Bahnhofsbereich inklusive der Bahnsteige. Bei Verstößen soll ein Platzverweis erfolgen, im Wiederholungsfall soll es ein Hausverbot geben.

    Umstellung auf die Winterzeit

    Die Winterzeit startet – und wir bekommen wieder eine Stunde dazu: Am letzten Sonntag im Oktober endet die Sommerzeit in Deutschland und in den meisten europäischen Ländern. In der Nacht auf Sonntag, den 25. Oktober, werden die Uhren von 3.00 Uhr auf 2.00 Uhr zurückgestellt.

    Heckenschnitt wieder erlaubt

    Hecken und Büsche im heimischen Garten sind über den Sommer mal wieder kräftig gewachsen? Ab dem 1. Oktober dürfen diese wieder radikal gestutzt oder entfernt werden. Dann endet die seit Anfang März laufende Schonzeit, die dem Schutz von nistenden Vögeln und anderen Tieren dient.

    Zentrales Vorsorgeregister

    Vorsorgevollmachten, Patientenverfügungen und Betreuungsverfügungen können im Zentralen Vorsorgeregister als Abschriften digital hinterlegt werden. Im Ernstfall können so Ärztinnen und Ärzte oder Betreuungsgerichte nachschauen, welche Dokumente vorliegen, und diese unmittelbar einsehen. Zuvor konnten sie nur nachschauen, welche Dokumente existieren und wo sie aufbewahrt werden. Der Upload der Dokumente erfolgt nicht durch die Betroffenen, sondern durch institutionelle, verifizierte Nutzer – das sind etwas Notare oder Rechtsanwälte.

    Weniger Ewigkeitschemikalien in Kleidung und Kosmetik

    Ob Regenjacke, Pizzakarton oder Hautpflegemittel: PFAS – das sind oberflächen- und hitzebeständige Chemikalien – begegnen Verbrauchern im Alltag an vielen Stellen. Sie sind besonders langlebig und bauen sich in der Umwelt kaum ab. Einige dieser «Ewigkeitschemikalien» stehen im Verdacht, gesundheitsschädlich zu sein. Ab dem 10. Oktober gelten für eine bestimmte PFAS-Untergruppe deshalb neue EU-Regeln. So dürfen einige Produkte PFAS künftig nur noch in geringeren Mengen enthalten oder müssen mit anderen Beschichtungen und Rezepturen hergestellt werden.

  • Deutschlands Industrie schwächelt – warum gut qualifizierte Fachkräfte jetzt trotzdem beste Karrierechancen haben (FOTO)

    Deutschlands Industrie steckt weiter unter Druck: Im Juli sank die Industrieproduktion um 2,2 Prozent gegenüber dem Vormonat, in der Autoindustrie sogar um 9,2 Prozent. Doch der Blick auf einzelne Berufe zeigt ein anderes Bild: Gerade bei qualifizierten Fachkräften in Metall-, Elektro- und technischen Berufen bestehen weiterhin Engpässe. In einigen Bereichen wie Schweißtechnik, Metallbau oder Maschinenbau- und Betriebstechnik hat sich der Mangel zuletzt sogar verschärft.

    „Eine schwächelnde Industrie bedeutet nicht automatisch schlechte Karrierechancen. Unternehmen sparen zwar an vielen Stellen, können aber auf qualifizierte Mitarbeiter mit technischem Know-how kaum verzichten. Wer die richtigen Fähigkeiten mitbringt und sich weiterqualifiziert, kann deshalb gerade jetzt seine Position deutlich verbessern“, sagt Stephan Rodig, Geschäftsführer der Bildungsfabrik. Nachfolgend erfahren Sie, welche Qualifikationen trotz Industrieflaute besonders gefragt sind, warum Weiterbildung jetzt zum entscheidenden Karrierehebel werden kann und in welchen Bereichen sich für Fachkräfte neue Chancen ergeben.

    Warum Industrieflaute und Fachkräftemangel gleichzeitig auftreten

    Wenn Unternehmen weniger produzieren, liegt die Vermutung nahe, dass auch weniger Personal benötigt wird. Tatsächlich ist die Lage differenzierter. Laut Fachkräftereport des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung waren im März 2026 bundesweit rund 357.000 offene Stellen rechnerisch nicht mit passend qualifizierten Arbeitslosen zu besetzen. In mehreren Metall- und Elektroberufen haben sich die Engpässe sogar verschärft. Dazu zählen Schweiß- und Verbindungstechnik, spanende Metallbearbeitung, Metallbau sowie Maschinenbau- und Betriebstechnik.

    Für Beschäftigte ist deshalb nicht allein entscheidend, ob ihre Branche wächst oder schrumpft. Ebenso wichtig ist, welche Fähigkeiten Unternehmen für konkrete Aufgaben benötigen. Technisches Fachwissen bleibt gefragt, zugleich gewinnen Kompetenzen an Bedeutung, die über die eigene Tätigkeit hinausgehen.

    „Die Frage sollte nicht nur lauten: Wie sicher ist mein heutiger Arbeitsplatz? Mindestens genauso wichtig ist: Für welche Aufgaben bin ich morgen qualifiziert? Wer seinen beruflichen Handlungsspielraum vergrößert, schafft sich zusätzliche Möglichkeiten“, Stephan erklärt Rodig.

    Wenn aus Fachwissen mehr Verantwortung wird

    Gerade erfahrene Fachkräfte verfügen häufig über umfangreiches Praxiswissen. Für den nächsten Karriereschritt werden jedoch oft zusätzliche Kenntnisse benötigt. Ein möglicher Weg ist die Weiterbildung zum Industriemeister. Sie verbindet technisches Know-how mit Planung, Kostenwesen, Arbeitsschutz, Qualitätsmanagement und Personalführung.

    Wie wichtig diese Kombination ist, zeigt sich im Produktionsalltag. Fällt eine Anlage wiederholt aus, reicht es nicht, den einzelnen Fehler zu beheben. Ursachen müssen untersucht, Wartungsmaßnahmen koordiniert und Auswirkungen auf Kosten sowie Liefertermine berücksichtigt werden. Wer dabei Verantwortung übernimmt, benötigt neben technischem Verständnis auch organisatorische Fähigkeiten.

    Rodig, selbst geprüfter Industriemeister Metall und Wirtschaftsingenieur, beschreibt den Anspruch so: „Ein guter Industriemeister erkennt nicht nur, dass ein Problem besteht. Er kann Maßnahmen organisieren, Mitarbeiter einbinden und beurteilen, ob die Lösung technisch sinnvoll und wirtschaftlich tragfähig ist.“

    Karrierechancen entstehen nicht nur im eigenen Unternehmen

    Eine zusätzliche Qualifikation ist nicht nur dann relevant, wenn beim aktuellen Arbeitgeber eine Führungsposition frei wird. Technische Fachkräfte aus der Automobil-, Metall- oder Elektroindustrie können je nach Qualifikation auch für andere Betriebe und angrenzende Branchen interessant sein.

    Auch die Industriemeisterqualifikation ist nicht auf ein bestimmtes Unternehmen zugeschnitten. Sie soll dazu befähigen, Sach-, Organisations- und Führungsaufgaben in Betrieben unterschiedlicher Größe und Branchenzugehörigkeit zu übernehmen. Dadurch kann sich der berufliche Handlungsspielraum erweitern.

    Vor einer Weiterbildung sollte deshalb das Ziel feststehen. Geht es darum, künftig ein Produktionsteam zu führen, Abläufe zu organisieren oder mehr Verantwortung für Qualität und Wirtschaftlichkeit zu übernehmen? Davon hängt ab, welche zusätzlichen Kompetenzen tatsächlich benötigt werden.

    Weiterbildung muss in den Berufsalltag passen

    Für Berufstätige besteht die Herausforderung häufig darin, eine Weiterbildung mit Arbeit und privaten Verpflichtungen zu verbinden. Besonders Schichtarbeit kann klassische Unterrichtszeiten erschweren. Die Bildungsfabrik setzt deshalb unter anderem auf digitalen Live-Unterricht am Morgen oder Abend, Aufzeichnungen und digitale Lernmaterialien.

    Trotz flexibler Angebote bleibt Eigeninitiative notwendig. Feste Lernzeiten und die frühzeitige Aufarbeitung von Wissenslücken helfen dabei, die zusätzliche Belastung zu bewältigen. Wer sich rechtzeitig mit seiner beruflichen Entwicklung beschäftigt, muss zudem nicht erst reagieren, wenn der eigene Arbeitsplatz bereits unter Druck gerät.

    Mehr Qualifikation schafft mehr Möglichkeiten

    Eine Weiterbildung garantiert weder eine Beförderung noch einen sicheren Arbeitsplatz. Wirtschaftliche Lage, regionale Nachfrage und persönliche Eignung bleiben wichtige Faktoren. Zusätzliche Fach-, Organisations- und Führungskompetenzen können jedoch dazu beitragen, für mehr Aufgaben und Positionen infrage zu kommen.

    Gerade während einer Industrieflaute kann das an Bedeutung gewinnen. Unternehmen verändern Strukturen und achten stärker auf Kosten, benötigen aber weiterhin Mitarbeiter, die technische Probleme lösen, Prozesse organisieren und Verantwortung übernehmen können.

    „Niemand kann allein beeinflussen, wie sich die gesamte Industrie entwickelt. Die eigenen Fähigkeiten weiterzuentwickeln, liegt dagegen sehr wohl im persönlichen Handlungsspielraum“, sagt Rodig. Wer seine Qualifikation frühzeitig ausbaut, kann sich damit zusätzliche Perspektiven innerhalb und außerhalb des bisherigen Unternehmens eröffnen.

    Über die Bildungsfabrik

    Die Bildungsfabrik ist eine digitale Meisterschule für angehende Industriemeister. Sie bietet berufsbegleitende Weiterbildungen zum IHK-Abschluss und setzt dabei auf Live-Online-Unterricht, flexible Lernmodelle sowie eine persönliche Begleitung der Teilnehmer. Das Angebot richtet sich insbesondere an Berufstätige, die ihre Weiterbildung mit Beruf und Privatleben vereinbaren möchten. Weitere Informationen unter: https://bildungsfabrik-online.de/

    Pressekontakt:
    Bildungsfabrik Coaching GmbH
    E-Mail: info@bildungsfabrik-online.de
    Web: https://bildungsfabrik-online.de
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            Bildungsfabrik Coaching GmbH