Autor: Stojancho Gjorgjiev

  • Von Virusausbruch betroffenes Schiff in Teneriffa angekommen

    Das von einem Ausbruch des Hantavirus betroffene Kreuzfahrtschiff ist Live-Aufnahmen des spanischen Fernsehens zufolge in den Hafen Granadilla der Insel Teneriffa eingefahren. Von hier aus sollen die Menschen an Bord der «Hondius», darunter mehrere Deutsche, unter strengen Sicherheitsvorkehrungen zu einem nahegelegenen Flughafen gebracht und sofort in ihre Heimatländer geflogen werden.

  • Peter Magyar zum Ministerpräsidenten Ungarns gewählt

    Das ungarische Parlament hat Peter Magyar zum neuen Ministerpräsidenten gewählt. 140 der 199 Abgeordneten stimmten für den bürgerlichen Politiker, der damit den Rechtspopulisten Viktor Orban nach 16 Jahren an der Macht ablöst.

  • Proxima Fusion gründet Industrial Development Board für den Aufbau einer europäischen Fusionsindustrie (FOTO)

    +++ Proxima Fusion beruft hochrangig besetztes Industrial Development Board (IDB).

    +++ Führende Köpfe aus Energieindustrie, Technologie und Europapolitik bringen ihre Erfahrung in Energieinfrastruktur, industrieller Skalierung und globalen Technologiesystemen ein.

    +++ Das neue Gremium stärkt den Aufbau eines europäischen Fusionsökosystems und soll Europas Anspruch auf eine führende Rolle bei der Fusionsenergie untermauern.

    Proxima Fusion, Europas am schnellsten wachsendes Fusionsenergie-Unternehmen, hat heute die Einrichtung eines Industrial Development Board (IDB) bekanntgegeben. In diesem Gremium bringt das Unternehmen einige der erfahrensten europäischen Expertinnen und Experten aus Industrie und Energie zusammen, um den Übergang von der Fusionsforschung hin zum kommerziellen Einsatz zu beschleunigen.

    Zu den Mitgliedern des IDB gehören:

    • Luc Rémont, ehemaliger CEO von EDF und Schneider Electric
    • Dr. Michael Bolle, ehemaliger CTO und CDO der Robert Bosch GmbH sowie Vorsitzender des Kuratoriums der Carl-Zeiss-Stiftung
    • Ann Mettler, frühere Generaldirektorin in der Europäischen Kommission und frühere Europa-Vizepräsidentin bei Breakthrough Energy
    • Erich Clementi, Aufsichtsratsvorsitzender von E.ON und früherer IBM-Manager

    Das Board vereint umfassende Erfahrung in den Bereichen Energieinfrastruktur, industrielle Skalierung und globale Technologiesysteme. Es nimmt zu einem Zeitpunkt seine Arbeit auf, an dem die Fusionsenergie von der Forschung in eine Phase der technischen Entwicklung und praktischen Umsetzung übergeht. Das Gremium spiegelt auch die gesamteuropäische industrielle Entwicklung wider, die Proxima vorantreibt, um Fusionsenergie im großen Maßstab zu realisieren.

    Dr. Francesco Sciortino, Mitgründer und CEO von Proxima Fusion:

    „Geschwindigkeit und Skalierung, darum geht es. Proxima hat gezeigt, dass wir schneller vorankommen können, als viele für möglich gehalten haben. Jetzt geht es darum, unsere Fertigungskapazitäten massiv auszubauen, ein tragfähiges industrielles Ökosystem zu stärken und die Expertise neuer Partner zu nutzen, die in das Feld einsteigen. Dieses Board bringt genau die Erfahrung und Netzwerke mit, die nötig sind, um Fusionsenergie zu Europas größtem Industrieprojekt zu machen.“

    Von der Innovation zur Industrialisierung

    Proxima Fusion entwickelt Stellarator-basierte Fusionskraftwerke. Herzstück des Entwicklungsplans sind der Fusionsdemonstrator „Alpha“, der in den frühen 2030er-Jahren einen Energieüberschuss liefern soll, sowie im weiteren Verlauf der 2030er-Jahre „Stellaris“, das erste kommerzielle Stellarator-Fusionskraftwerk, das Fusionsenergie ins Stromnetz einspeisen soll.

    Die Umsetzung dieses Fahrplans erfordert nicht nur herausragende ingenieurtechnische Leistungen, sondern auch industrielle Fähigkeiten im großen Maßstab. Das Industrial Development Board ist darauf ausgerichtet, Proxima Fusion bei diesem Schritt zu unterstützen. Es wird:

    • beraten, wie Forschung und Entwicklung in eine industrielle Umsetzung überführt werden können,
    • Proxima Fusion mit Entscheiderinnen und -entscheidern aus der Industrie über Sektorgrenzen hinweg vernetzen und
    • sicherstellen, dass Europa seine Chance im Bereich Fusion nicht verpasst.

    Luc Rémont, ehemaliger CEO von EDF und Schneider Electric:

    „Fusionsenergie hat das Potenzial, ein wesentlicher Baustein des zukünftigen europäischen Energiesystems zu werden. Dies kann aber nur gelingen, wenn sie von Beginn an als Industrieprojekt verstanden und behandelt wird. Proxima verbindet erstklassiges Engineering mit einem glaubwürdigen Weg zur Skalierung. Mit seiner Verankerung in Forschung und Ingenieurwesen kann es zu Europas Fusions-Champion werden und genau deshalb bin ich stolz darauf, dieses beeindruckende Unternehmen zu unterstützen.“

    Dr. Michael Bolle, ehemaliger CTO und CDO der Robert Bosch GmbH sowie Vorsitzender des Kuratoriums der Carl-Zeiss-Stiftung:

    „Die industrielle Stärke Europas ist außergewöhnlich. Die Fusionsenergie ist genau die Art von Herausforderung, bei der dies entscheidend ist und sich eine reale Chance bietet, global eine Führungsrolle zu übernehmen. Wir verfügen über eine starke Basis in der Entwicklung und Skalierung komplexer Systeme vom Automobilbau über den Maschinenbau bis hin zur Präzisionsoptik. Das ist eine einmalige Gelegenheit für eine ganze Generation, die zukünftigen Energiesysteme mitzugestalten. Ich freue mich, meinen Beitrag zu leisten, damit Proxima zu einem neuen Lehrbeispiel dafür wird, wie man Technologie in Europa erfolgreich skaliert.“

    Ann Mettler, ehemalige Generaldirektorin in der Europäischen Kommission und frühere Europa-Vizepräsidentin bei Breakthrough Energy:

    „Europa mangelt es nicht an Innovation – zu oft gelingt es aber nicht, diese in eine industrielle Führungsrolle zu überführen. Die Fusionsenergie befindet sich in einem seltenen Moment, in dem dieser Pfad noch aktiv gestaltet werden kann. Die eigentliche Bewährungsprobe besteht nun darin, ob Europa die Unternehmen unterstützen und skalieren kann, die wissenschaftliche Exzellenz in Energiesicherheit, wirtschaftliche Stärke und langfristige Wettbewerbsfähigkeit übersetzen. Proxima hat eine klare Chance, eine Führungsrolle in der Fusion zu übernehmen – und ich freue mich sehr, Teil davon zu sein.“

    Erich Clementi, Aufsichtsratsvorsitzender von E.ON und früherer IBM-Manager:

    „Die Fusionsenergie kann zur prägenden Technologieplattform für die Energiesysteme der Zukunft werden. Europa muss seine Kräfte bündeln, um die Erfolgschancen zu maximieren, nicht nur in der Wissenschaft, sondern auch in der wirtschaftlichen Entwicklung. Die geopolitische Dimension ist zu groß, um es anders anzugehen. Proxima muss Europa in diesem neuen globalen Wettbewerb anführen.“

    Aufbau eines europäischen Fusionsökosystems

    Das Industrial Development Board knüpft an die Dynamik der Alpha Alliance an, des Industriekonsortiums rund um den Fusionsdemonstrator „Alpha“. Dieses Netzwerk industrieller Partnerinnen und Partner ist seit Februar 2026 bereits auf über 50 Unternehmen angewachsen. Die Einrichtung des IDB markiert einen weiteren wichtigen Schritt hin auf dem Weg, um „Alpha“ zu realisieren und Fusionskraftwerke in Europa im großen Maßstab zu errichten.

    Francesco Sciortino, CEO von Proxima Fusion, ergänzt:

    „Wir fragen nicht mehr, ob Fusionsenergie funktioniert, wir fragen, wie schnell wir sie bauen können. Die aktuelle Phase ist geprägt von Koordination: Industrie, Kapital und Politik müssen so zusammengebracht werden, dass wir im großen Maßstab vorankommen. Genau hier müssen wir als Nächstes unseren Leistungsnachweis erbringen.“

    Über Proxima Fusion

    Proxima Fusion wurde 2023 aus dem Max-Planck-Institut für Plasmaphysik ausgegliedert, um die erste Generation von Fusionskraftwerken mit QI-HTS-Stellaratoren zu bauen. Proxima hat seitdem ein Weltklasse-Team von Wissenschaftlern und Ingenieuren aus führenden Unternehmen und Institutionen zusammengestellt, darunter das IPP, das MIT, Harvard, SpaceX, Tesla und McLaren. Durch einen simulationsgesteuerten Ansatz in der Technik, der fortschrittliche Computer und Hochtemperatur-Supraleiter nutzt, um auf den bahnbrechenden Ergebnissen des W7-X-Experiments des IPP aufzubauen, führt Proxima Europa in eine neue Ära sauberer Energie, und zwar für immer.

    Pressekontakt:
    Proxima Fusion
    Maria Dantz
    Flößergasse 2
    81369 München
    Tel. 0031 614715715
    press@proximafusion.com
    
    LHLK Agentur für Kommunikation
    Dirk Heerdegen
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    proxima@lhlk.de
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            Proxima Fusion
  • Anschlag in Hamburg geplant? 17-Jähriger festgenommen

    Ein 17-jähriger Syrer soll einen Terroranschlag in Hamburg geplant haben und ist deshalb festgenommen worden. Das teilte die Generalstaatsanwaltschaft Hamburg mit.

  • EU-Einigung: Mehr wichtige Medikamente in Europa herstellen

    Im Kampf gegen Engpässe bei lebenswichtigen Medikamenten in der EU haben sich Unterhändler in Brüssel auf Regeln geeinigt, um die Produktion von Arzneimitteln leichter mit öffentlichen Geldern unterstützen zu können. Das teilten die Vertreter des Europäischen Parlaments und der Mitgliedstaaten mit.

  • Trump: Dreitägige Waffenruhe zwischen Ukraine und Russland

    US-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Angaben Russland und die Ukraine von einer ab morgen geltenden dreitägigen Waffenruhe überzeugt. Diese werde die Aussetzung aller Kampfhandlungen sowie den Austausch von 1.000 Gefangenen jeder Seite umfassen, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Eine Bestätigung aus Moskau oder Kiew gab es zunächst nicht.

  • Autoindustrie rechnet mit größerem Stellenabbau

    Der Verband der Automobilindustrie rechnet mit einem zusätzlichen deutlichen Stellenabbau in der Autoindustrie. «Wir müssen leider nach aktuellen Berechnungen von einem Beschäftigungsverlust von 225.000 Arbeitsplätzen bis 2035 ausgehen, also etwa 35.000 Arbeitsplätze mehr als bisher angenommen», sagte VDA-Präsidentin Hildegard Müller dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). 

    Berechnungen zeigen laut VDA aber, dass die weitere Job-Entwicklung wesentlich auch vom Antriebsmix abhänge. Technologieoffenheit könnte 50.000 Arbeitsplätze am Standort Deutschland erhalten, hieß es. 

    Von 2019 bis 2025 seien schon 100.000 Arbeitsplätze verloren gegangen, sagte Müller weiter. Ursprünglich war laut VDA der Abbau von 190.000 Arbeitsplätzen im Zeitkorridor von 2019 bis 2035 vorhergesagt worden. «Betroffen sind insbesondere die Zulieferbetriebe, weil auf dem Weg vom Verbrennermotor zur Elektromobilität gerade in der Zulieferindustrie viele Arbeitsplätze verloren gehen werden», erklärte die VDA-Chefin.

    Ohne Anpassungen 50.000 Jobs gefährdet 

    Der Verlust von weiteren 125.000 Arbeitsplätzen bis zum Jahr 2035 droht nach Angaben des Verbandes, sollte die EU nicht auf mehr Technologieoffenheit setzen und die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes nachhaltig und signifikant verbessern. 

    Die Brüsseler CO2-Flottenregulierung für Pkw und Vans, nach der ab dem Jahr 2035 ausschließlich batterieelektrische und Brennstoffzellen-Fahrzeuge neu zugelassen werden können, setze ohne Anpassungen 50.000 Jobs am Standort Deutschland aufs Spiel, warnt der VDA. 

    Durch eine stärkere Rolle von Plug-in-Hybriden, Range Extendern und Verbrennern – auch mit erneuerbaren Kraftstoffen im Jahr 2035 und danach – ließen sich diese erhalten. Negative Effekte der Transformation auf die Beschäftigung würden spürbar abgemildert, der Pfad zur klimaneutralen Mobilität würde trotzdem weiter beschritten.

    «Gravierende und anhaltende Standortkrise»

    Als Ursache für die negative Entwicklung nannte Müller auch «eine gravierende und anhaltende Standortkrise» in Deutschland und Europa. «Und die Bedingungen verschlechtern sich zusehends. Hohe Steuern und Abgaben, teure Energie, hohe Lohnkosten, überbordende Bürokratie – die Liste der Herausforderung ließe sich fortführen», sagte sie.

    Zuvor hatte auch die Chefin des Maschinenbauers Trumpf, Nicola Leibinger-Kammüller, ein düsteres Bild der deutschen Wirtschaft gezeichnet. «Seit Kriegsende war die wirtschaftliche Lage in Deutschland noch nie so dramatisch. Da war Corona nichts dagegen», sagte sie dem «Handelsblatt». 

    Auf einer internen Hausmesse bei Trumpf habe sie noch nie so viele frustrierte Unternehmer auf einem Fleck gesehen. Viele kleine und mittelständische Betriebe erstickten in Bürokratie und kämen an den Rand ihrer Möglichkeiten. «Wir verlieren unsere industrielle Basis», warnte die Chefin des Laserspezialisten.

  • Autoindustrie rechnet mit größerem Stellenabbau

    Der Verband der Automobilindustrie rechnet mit einem zusätzlichen deutlichen Stellenabbau in der Autoindustrie. «Wir müssen leider nach aktuellen Berechnungen von einem Beschäftigungsverlust von 225.000 Arbeitsplätzen bis 2035 ausgehen, also etwa 35.000 Arbeitsplätze mehr als bisher angenommen», sagte VDA-Präsidentin Hildegard Müller dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). 

    Davon seien von 2019 bis 2025 schon 100.000 Arbeitsplätze verloren gegangen, sagte Müller weiter. Ursprünglich war laut VDA der Abbau von 190.000 Arbeitsplätzen im Zeitkorridor von 2019 bis 2035 vorhergesagt worden. «Betroffen sind insbesondere die Zulieferbetriebe, weil auf dem Weg vom Verbrennermotor zur Elektromobilität gerade in der Zulieferindustrie viele Arbeitsplätze verloren gehen werden», erklärte die VDA-Chefin.

    «Gravierende und anhaltende Standortkrise»

    Als Ursache für die negative Entwicklung nannte Müller auch «eine gravierende und anhaltende Standortkrise» in Deutschland und Europa. «Und die Bedingungen verschlechtern sich zusehends. Hohe Steuern und Abgaben, teure Energie, hohe Lohnkosten, überbordende Bürokratie – die Liste der Herausforderung ließe sich fortführen», sagte sie.

    Zuvor hatte auch die Chefin des Maschinenbauers Trumpf, Nicola Leibinger-Kammüller, ein düsteres Bild der deutschen Wirtschaft gezeichnet. «Seit Kriegsende war die wirtschaftliche Lage in Deutschland noch nie so dramatisch. Da war Corona nichts dagegen», sagte sie dem «Handelsblatt». 

    Auf einer internen Hausmesse bei Trumpf habe sie noch nie so viele frustrierte Unternehmer auf einem Fleck gesehen. Viele kleine und mittelständische Betriebe erstickten in Bürokratie und kämen an den Rand ihrer Möglichkeiten. «Wir verlieren unsere industrielle Basis», warnte die Chefin des Laserspezialisten.

  • Welche Posten die CDU in Rheinland-Pfalz mit wem besetzt

    Die CDU stellt in der großen Koalition in Rheinland-Pfalz drei Minister und zwei Ministerinnen. Dazu kommen sieben Staatssekretäre – davon drei Frauen. Wer dabei ist. 

    Ute Eiling-Hütig (CSU) – Bildung

    Die promovierte Althistorikerin sitzt seit 2013 für die CSU im bayerischen Landtag. Aktuell ist die 58 Jahre alte Mutter einer Tochter Landesvorsitzende des Arbeitskreises Schule, Bildung und Sport der CSU und zugleich Vorsitzende des Bildungsausschusses im Landtag. Neben ihrer parlamentarischen Tätigkeit ist die Abgeordnete, die in Nordrhein-Westfalen geboren wurde und heute im Landkreis Starnberg lebt, unter anderem Präsidentin des Bayerischen Volkshochschulverbandes und Vorsitzende des Bayerischen Bibliotheksverbandes.

    Ihre Berufung als Ministerin nach Rheinland-Pfalz wurde in der CSU mit einiger Überraschung aufgenommen. Zwar ist Eiling-Hütig auch qua Amt eine der CSU-Bildungsexpertinnen und -experten. Bei Spekulationen über Kabinettsbesetzungen in Bayern hatte ihr Name – auch weil das Bildungsministerium mittlerweile seit 2018 in der Hand der Freien Wähler ist – in den vergangenen Jahren aber bislang keine Rolle gespielt.

    Marcus Klein – Chef der Staatskanzlei und Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien

    Der Pfälzer ist in Ramstein aufgewachsen und langjähriger Landtagsabgeordneter, von 2011 bis 2016 und dann wieder seit 2019. Seit Ende 2024 ist er parlamentarischer Geschäftsführer, zuvor war er stellvertretender Fraktionschef. Er war auch stellvertretender Vorsitzender des Untersuchungsausschusses zur Flutkatastrophe im Ahrtal. Seine politischen Schwerpunkte sind Innen- und Rechtspolitik

    Der 49-Jährige gilt als Vertrauter von Gordon Schnieder und hat gute Kontakte ins Saarland. Der Jurist war als Beamter im saarländischen Landesdienst und Büroleiter des ehemaligen saarländischen Ministerpräsidenten Peter Müller (CDU).

    Klein ist verheiratet und hat zwei Kinder. Zu seinen Hobbys gehören Wandern und Radtouren. Er schätzt die Begegnung mit Menschen und das Engagement in Vereinen und Gremien. Besonders am Herzen liege ihm das Stationäre Hospiz in Landstuhl, dessen Fördervereinsvorsitzender er seit Gründung ist, wie er auf seiner Homepage schreibt. 

    Christine Schneider – Landwirtschaft, Weinbau, Umwelt und Forsten

    Die 53 Jahre alte Pfälzerin kennt sich als EU-Abgeordnete bestens mit den Themen Weinbau und Landwirtschaft aus. Seit 2019 ist sie Parlamentarierin in Brüssel. Zuvor war die ehemalige pfälzische Weinkönigin von 1996 bis 2019 Landtagsabgeordnete in Rheinland-Pfalz. Umwelt, Forsten, Landwirtschaft und Weinbau waren auch damals ihre Schwerpunktthemen. Die gelernte Tischlerin und studierte Holztechnikerin ist seit mehr als zehn Jahren Mitglied im Bundesfachausschuss Umwelt und Landwirtschaft der CDU Deutschlands. 

    Achim Schwickert – Inneres, Integration und Verkehr

    Der 63 Jahre ist die Stimme des Westerwalds und der Kreise. Der Jurist stammt aus Wirges und ist seit 2009 Landrat im Westerwaldkreis. Zuvor arbeitete er rund 15 Jahre bei der dortigen Kreisverwaltung. Schwickert war auch kurzzeitig Richter am Landgericht Koblenz und bei der Schulaufsicht. Seit 2022 ist er Vorsitzender des Landkreistags in Rheinland-Pfalz. 

    Helmut Martin – Justiz und Verbraucherschutz 

    Der promovierte Jurist und Wirtschaftsfachmann ist in Bad Kreuznach aufgewachsen, wo er nach einigen Jahren in Mainz auch wieder lebt. Der 62-Jährige ist seit 2018 Landtagsabgeordneter als Nachrücker für Julia Klöckner. Seit 2023 ist er stellvertretender Fraktionschef. Außerdem ist er Vorsitzender des Rechtsausschusses im Landtag. Im parteiinternen Streit innerhalb der CDU, aus dem Gordon Schnieder gegen Christian Baldauf als Sieger hervor ging, stand er auf Schnieders Seite. 

    Der verheiratete Vater dreier Töchter ist auch stellvertretender Vorsitzender des Bundesarbeitskreises Christlich Demokratischer Juristen(BACDJ). Er hat über die Staatliche Fraktionsfinanzierung in Rheinland-Pfalz promoviert und war wissenschaftliche Hilfskraft an der Mainzer Uni sowie der Handwerkskammer Rheinhessen. Er hat berufsbegleitend auch Immobilienökonomie an der privaten EBS in Oestrich-Winkel studiert und als Anwalt sowie im Bankwesen gearbeitet, bevor er Abgeordneter wurde. Politisch liegen ihm auch Tourismus und Verkehrspolitik am Herzen. 

    – Die Staatssekretäre

    Torsten Welling – Staatskanzlei mit Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien 

    Der 41 Jahre alter Diplom-Volkswirt aus Mayen ist seit 2021 im Landtag – Mitglied im Medienausschuss und der Datenschutzkommission. Er arbeitete mehrere Jahre bei einer der größten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und leitet nach eigener Darstellung die Finanzabteilung bei einem mittelständischen Maschinenbauer in Andernach. Er ist in der Kommunalpolitik aktiv und zählt Reisen zu seinen Hobbys. 

    Jenny Groß – Bildung

    Die Lehrerin für Deutsch und katholische Theologie aus Montabaur ist bildungspolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der Landtagsfraktion. Die 40 Jahre alte zweifache Mutter ist auch stellvertretende Landesvorsitzende und CDU-Kreisvorsitzende im Westerwald. 

    Dirk Herber – Innenministerium – Innere Sicherheit 

    Der ehemalige Polizist und bisherige innenpolitische Sprecher der Landtagsfraktion saß für die CDU im Landtags-Untersuchungsausschuss Flutkatastrophe. Der 46 Jahre alte Diplom-Verwaltungswirt war bei der Diensthundestaffel des Polizeipräsidiums Rheinpfalz und hatte einen Rauschgiftspürhund. Seit 2016 ist er Landtagsabgeordneter, dreimal direkt gewählt. Herber ist Pfälzer und Vater dreier Kinder. Er ist Mitglied der International Police Association, der größten internationalen Berufsvereinigung von Polizeibediensteten. Er ist auch Mitglied in der Weinbruderschaft der Pfalz – «ein Zusammenschluss weinfreundlich gesinnter und weinverständiger Männer», wie es auf der Homepage heißt. 

    Markus Wolf – Innenministerium Verkehr, Mobilität

    Der 45 Jahre alte Pfälzer hat Politikwissenschaften studiert und unter anderem als Winzer gearbeitet. Der zweifache Vater aus Bad Dürkheim ist seit 2021 im Landtag und stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Er ist auch Mitglied im Landtagsausschuss für Klima, Energie und Mobilität.

    Kristina Brixius – Umwelt und Forsten 

    Die 40 Jahre alte Unternehmensberaterin ist stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende in Bernkastel-Wittlich und in der Mittelstands- und Wirtschaftsunion aktiv.

    Michael Mätzig – Landwirtschaft und Wein

    Der Geschäftsführende Direktor des Städtetags Rheinland-Pfalz ist auch Geschäftsführer der Gesellschaft für Kommunikation und Wissenstransfer mbH und 48. Im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Energie war er Leiter für Sonderprojekte des Wirtschaftsministers, Referent im Planungsstab des Vize-Ministerpräsidenten sowie Pressesprecher und Redenschreiber. Auch in der IHK Koblenz hat er gearbeitet. 

    Anja Schraut – Justiz

    Präsidentin des Landgerichts Landau. Die gebürtige Hamburgerin (Jahrgang 1969) und Mutter dreier Kinder lebt in Battenberg, Kreis Bad Dürkheim. Die Juristin trat 1999 am Landgericht Frankenthal (Pfalz) in den Justizdienst des Landes Rheinland-Pfalz ein und wurde dort 2002 zur Richterin am Landgericht ernannt. Zu den Stationen der Richterin gehören auch die Amtsgerichte in Grünstadt und Frankenthal sowie das Oberlandesgericht in Zweibrücken

    – Andere wichtige Positionen 

    Matthias Lammert – Landtagspräsident 

    Im schwäbischen Tübingen geboren, kam der 57 Jahre alte Lammert früh nach Rheinland-Pfalz, machte Abitur in Diez und absolvierte ein Studium der Rechts- und Politikwissenschaften an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. 

    In Diez war er 30 Jahre Mitglied im Stadtrat Diez, dort engagiert er sich bis heute im Lionsclub. Der zweifache Vater ist bereits seit 2001 Landtagsabgeordneter, in der zu Ende gehenden Legislaturperiode war er Vizepräsident des Parlaments.

    Marion Schneid – Vize-Landtagspräsidentin

    Die 62-Jährige gehört dem Landtag seit 2011 an, ist stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Mitglied im Wissenschafts- und im Gesundheitsausschuss. Die Diplom-Betriebswirtin aus Ludwigshafen hat zwei Kinder und ist Oma, wie sie auf ihrer Homepage schreibt. Sie engagiert sich im Kinderschutzbund.

    Christoph Gensch – Fraktionsvorsitzender

    Der 47-Jährige aus Zweibrücken ist gesundheitspolitischer Sprecher der Fraktion und Mitglied im Wissenschaftsausschuss des Landtags. Der Mediziner hat zwei Kinder und ist seit 2016 Landtagsabgeordneter. Als Parlamentarischen Geschäftsführer hat er ausgewählt:

    Dennis Junk – Parlamentarischer Geschäftsführer 

    Der 42 Jahre alte Bankkaufmann ist seit 2021 im Landtag. Der Vater zweier Kinder aus Wittlich ist derzeit Mitglied im Ausschuss für Inneres, Sport und Landesplanung sowie in der Strafvollzugskommission und im Ausschuss für Gleichstellung und Frauen. 

    Andreas Kruppert – Chef der ADD (Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion)

    Der 45-Jährige ist seit 2021 Landrat im Eifelkreis Bitburg-Prüm. Der zweifache Vater ist Diplom-Verwaltungswirt und hat schon in der Kommunalaufsicht der ADD in Trier gearbeitet. Kruppert war auch Bürgermeister der Verbandsgemeinde Arzfeld – und dabei Nachfolger von Gordon Schnieders älterem Bruder Patrick Schnieder, der inzwischen Bundesverkehrsminister ist

    Christian Baldauf – Lotto-Geschäftsführer 

    Der Anwalt aus dem pfälzischen Frankenthal gehört dem Landtag bereits seit 2001 an und ist damit der dienstälteste Parlamentarier in Rheinland-Pfalz. Der 58-Jährige hat sich viele Jahre dafür eingesetzt, die gespaltene CDU zu einen. Er war viele Jahre entweder Fraktions- oder Parteichef, aber beides zugleich nur kurz – und er überließ Julia Klöckner 2011 und 2016 die Spitzenkandidatur.

    Als Spitzenkandidat trat Baldauf 2021 dann unter Corona-Bedingungen gegen Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) an und fuhr das historisch schlechteste Wahlergebnis für die Landes-CDU ein. Er blieb Fraktionschef und übernahm ein Jahr später auch den Posten des Landesvorsitzenden. Es kam zum internen Machtkampf, der Ende 2022 eskalierte. Als Sieger ging Gordon Schnieder hervor. Wenn Baldauf aufzählt, was ihm noch wichtig ist, fallen schnell die Begriffe Familie und Freunde. Gerne spricht er auch über Musik.

  • Geiselnahme in Bank in Sinzig laut Polizei beendet

    Die Geiselnahme in einer Bankfiliale im rheinland-pfälzischen Sinzig ist laut Polizei beendet. Zwei Personen, bei denen es sich wohl um Opfer handele, seien unverletzt angetroffen worden, weitere Personen seien nicht gefunden worden, sagte ein Sprecher.