Autor: Stojancho Gjorgjiev

  • Trumpf-Chefin: «Wäre bereit, mehr Steuern zu zahlen»

    Die Chefin des Maschinenbauers Trumpf, Nicola Leibinger-Kammüller, kann sich vorstellen, mehr Steuern zu zahlen. «Ich fühle mich durch das Wort Reichensteuer in eine Ecke gestellt», sagte sie dem «Handelsblatt». Zumal der Begriff eine Farce sei bei vielen Einkommen, die man darunter fasse. 

    «Ich wäre bereit, mehr Steuern zu zahlen, aber das ist nicht der Punkt. Ob ich jetzt 47 oder 50 Prozent aufbringen muss, wird mich nicht umbringen – für andere macht es einen gravierenden Unterschied.» Viele Menschen in diesem Land würden gerne geben. Entscheidend sei aber, was mit dem zusätzlichen Geld passiere. 

    Mögliche Mehreinnahmen müssten in die Bildung fließen, forderte sie. «Das geht von Sprachförderung in Grundschulen bis zu den Universitäten.» 

    Düsteres Bild der deutschen Wirtschaft

    Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) pocht auf eine Steuerreform, bei der Spitzenverdienende in Deutschland mehr bezahlen müssen. 

    Leibinger-Kammüller zeichnete ein düsteres Bild der deutschen Wirtschaft. «Seit Kriegsende war die wirtschaftliche Lage in Deutschland noch nie so dramatisch. Da war Corona nichts dagegen», sagte die Unternehmenschefin. Auf einer internen Hausmesse bei Trumpf habe sie noch nie so viele frustrierte Unternehmer auf einem Fleck gesehen. Viele kleine und mittelständische Betriebe erstickten in Bürokratie und kämen an den Rand ihrer Möglichkeiten. «Wir verlieren unsere industrielle Basis», warnte die Chefin des Laserspezialisten.

    Forderung nach raschen Reformen

    Die schwarz-rote Koalition fordert Leibinger-Kammüller zum Handeln auf: Es sei die «verdammte Pflicht und Schuldigkeit der Bundesregierung, eine vernünftige Strategie für dieses Land aufzustellen», sagte sie. Das Kräfteverhältnis zwischen CDU und SPD sei eindeutig: Kanzler Merz müsse die Reformgeschwindigkeit deutlich erhöhen. Es brauche konkrete Sparansagen und strukturelle Reformen, vor allem bei der Rente.

    Nach Jahren des Verzichts können sich Trumpf-Beschäftigte im Herbst erstmals wieder auf einen Bonus oder eine tarifliche Gewinnbeteiligung freuen. Das laufende Geschäftsjahr 2025/26 (Ende Juni) entwickle sich «ganz ordentlich», sagte Leibinger-Kammüller. Der Auftragseingang ziehe an. Das gebe Hoffnung.

  • Polizei geht von mehreren Tätern und Geiseln aus

    Bei einer Geiselnahme in einer Volksbank im rheinland-pfälzischen Sinzig ist nach Polizeiangaben derzeit von mehreren Tätern und Geiseln auszugehen. Bei einer Geisel handele es sich um den Fahrer eines Geldtransporters.

  • Maschinenbau im Osten: Aufträge brechen um 15 Prozent ein

    Der ostdeutsche Maschinen- und Anlagenbau kämpft mit einem erheblichen Auftragsrückgang. Die Bestellungen sanken im ersten Quartal entgegen dem Bundestrend um 15 Prozent, wie der Branchenverband VDMA Ost informierte. Das liege vor allem an einer geringen Nachfrage aus dem Ausland. Während das Inlandsgeschäft um 16 Prozent zulegte, brachen die Aufträge aus anderen Ländern im Vergleich zum Vorjahresquartal preisbereinigt um 22 Prozent ein. 

    «Die Kunden unserer Mitglieder investieren aktuell vor allem in Instandhaltung und Effizienz des Status quo», erläuterte der Geschäftsführer des VDMA Ost, Oliver Köhn, die jüngste Entwicklung. «Größere Investitionsentscheidungen werden aufgrund geopolitischer Unsicherheiten verschoben.» 

    Bundesweit Auftragsplus von 4 Prozent

    Die Lage der Branche in den ostdeutschen Bundesländern stellt sich dabei dramatischer dar als in anderen Regionen. Bundesweit vermeldete die Branche ein Auftragsplus von 4 Prozent. Dies sei vor allem auf große Anlagen und Aufträge zurückzuführen, hieß es. Zum Vergleich: In Baden-Württemberg legte das Auftragsvolumen um 7 Prozent zu, in Bayern um 6 Prozent. Negativ war die Entwicklung den Angaben zufolge auch in Nordrhein-Westfalen (-10 Prozent).

    Zum VDMA-Landesverband Ost zählen nach eigenen Angaben etwa 350 Unternehmen, Werke und Niederlassungen des Maschinen- und Anlagenbaus in Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Im Jahresdurchschnitt 2025 bot die Branche 78.200 Menschen Arbeit. Erfasst sind dabei aber nur Betriebe mit mindestens 50 Mitarbeitern.

  • Pistorius zu Gesprächen in der Ukraine eingetroffen

    Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) ist zu Gesprächen über einen Ausbau der Rüstungskooperation mit der Ukraine in der Hauptstadt Kiew eingetroffen. Bei neuen Projekten stehe die gemeinsame Entwicklung modernster unbemannter Waffensysteme aller Reichweiten im Fokus, sagte er der Deutschen Presse-Agentur zum Auftakt der Reise, die aus Sicherheitsgründen nicht öffentlich angekündigt worden war.

  • Geiselnahme in einer Bank im rheinland-pfälzischen Sinzig

    In einer Bankfiliale im rheinland-pfälzischen Sinzig ist es nach ersten Erkenntnissen der Polizei zu einer Geiselnahme gekommen. Die Einsatzkräfte seien mit einem Großaufgebot im Kreis Ahrweiler vor Ort, hieß es von der Polizei.

  • Pistorius zu Gesprächen in der Ukraine eingetroffen

    Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) ist zu Gesprächen über einen Ausbau der Rüstungskooperation mit der Ukraine in der Hauptstadt Kiew eingetroffen. Bei neuen Projekten stehe die gemeinsame Entwicklung modernster unbemannter Waffensysteme aller Reichweiten im Fokus, sagte er der Deutschen Presse-Agentur zum Auftakt der Reise, die aus Sicherheitsgründen nicht öffentlich angekündigt worden war.

  • Geiselnahme in einer Bank im rheinland-pfälzischen Sinzig

    In einer Bankfiliale im rheinland-pfälzischen Sinzig ist es nach ersten Erkenntnissen der Polizei zu einer Geiselnahme gekommen. Die Einsatzkräfte seien mit einem Großaufgebot im Kreis Ahrweiler vor Ort, hieß es von der Polizei.

  • Pistorius zu Gesprächen in der Ukraine eingetroffen

    Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) ist zu Gesprächen über einen Ausbau der Rüstungskooperation mit der Ukraine in der Hauptstadt Kiew eingetroffen. Bei neuen Projekten stehe die gemeinsame Entwicklung modernster unbemannter Waffensysteme aller Reichweiten im Fokus, sagte er der Deutschen Presse-Agentur zum Auftakt der Reise, die aus Sicherheitsgründen nicht öffentlich angekündigt worden war.

  • Geiselnahme in einer Bank im rheinland-pfälzischen Sinzig

    In einer Bankfiliale im rheinland-pfälzischen Sinzig ist es nach ersten Erkenntnissen der Polizei zu einer Geiselnahme gekommen. Die Einsatzkräfte seien mit einem Großaufgebot im Kreis Ahrweiler vor Ort, hieß es von der Polizei.

  • Wickert Maschinenbau GmbH: Traditionsunternehmen stellt sich im Jahr des 125-jährigen Jubiläums strategisch und personell neu auf / Auszeichnung als „Hidden Champion der TechnologieRegion Karlsruhe“ (FOTO)

    Die Wickert Maschinenbau GmbH stellt sich unter Leitung der geschäftsführenden Gesellschafterin Stephanie Wickert personell und strategisch für die Zukunft neu auf und setzt damit den laufenden Transformationsprozess fort: Zum 1. Mai 2026 hat der Sondermaschinenbauer für hydraulische Pressen und Pressensysteme Ralf Neukirchner als zweiten Geschäftsführer berufen.

    Stephanie Wickert, geschäftsführende Gesellschafterin Wickert Maschinenbau GmbH:

    „Wir freuen uns, mit Ralf Neukirchner eine strategisch-erfahrene Führungspersönlichkeit als Geschäftsführer für unser Familienunternehmen gewonnen zu haben. Die Stärke von Ralf Neukirchner liegt in der Verbindung von technischem Know-how und pragmatischer, ergebnisorientierter Führung. Gemeinsam mit unserem herausragenden Team werden wir in der Doppelspitze der Geschäftsführung die eingeleitete Transformation von Wickert Maschinenbau erfolgreich weiterentwickeln: Wir bleiben exzellente und zuverlässige Partner für unsere Kunden etwa in der Pharma-, Medizin-, Luft- und Raumfahrt- sowie Mobilitätsindustrie und legen darüber hinaus einen verstärkten Fokus auf die gewachsenen Bedarfe in Rüstung und Verteidigung. Mit Blick auf unsere Unternehmensgeschichte setzten wir mit unserem hochspezialisierten Team fort, was unser Familienunternehmen seit 125 Jahren so erfolgreich macht: Die optimale Verbindung von Hight-Tech-Expertise, Erfahrung und Innovation im Pressen- und Anlagenbau.“

    Ralf Neukirchner, Geschäftsführer bei Wickert Maschinenbau GmbH:

    „Wickert ist ein Unternehmen mit beeindruckender Tradition, einer starken Mannschaft und einer klaren Position in einem hochspezialisierten Marktsegment. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit Stephanie Wickert in der Geschäftsführung und dem gesamten Team die eingeschlagene Transformationsstrategie konsequent umzusetzen, neue Akzente mit Fokus auf Wachstumsbranchen sowie strategische Partnerschaften zu setzen und Teil der Wickert-Erfolgsgeschichte zu sein.“

    Wickert Maschinenbau gehört weltweit zu den führenden Unternehmen im Segment Sondermaschinenbau für hydraulische Pressen und Pressensysteme. Im Bereich Pharmapressen ist Wickert Maschinenbau Weltmarktführer.

    Auszeichnung als „Hidden Champion in der TechnologieRegion Karlsruhe“

    Für die innovative Ausrichtung des Unternehmens wurde Wickert Maschinenbau vielfach ausgezeichnet. Im April 2026 erhielt das Unternehmen den Preis „Hidden Champion in der TechnologieRegion Karlsruhe“ – diese Auszeichnung steht für die internationale Spitzenposition innovativer Unternehmen aus der TechnologieRegion Karlsruhe, die in ihrer Nische weltweit zu den Top drei gehören.

    Stephanie Wickert, geschäftsführende Gesellschafterin: „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, die einmal mehr zeigt: Wickert Maschinenbau steht für Exzellenz, Zuverlässigkeit und ständige Innovation im Sinne unserer Kunden – und das seit 125 Jahren. Ich danke allen unseren Kunden und Partnern für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit. Ganz besonderer Dank gilt unseren exzellenten Mitarbeitenden, die jeden Tag aufs Neue unser Versprechen einlösen, die modernsten und besten Lösungen für unsere Kunden zu finden. Ich bin stolz, dass wir im Jahr des 125-jährigen Bestehens unseres regional in Landau tief verwurzelten Familienunternehmens zu den erfolgreichsten drei Unternehmen weltweit gehören und Weltmarktführer im Bereich Pharmapressen sind.“

    Über Wickert Maschinenbau GmbH

    Wickert Maschinenbau steht seit 125 Jahren für innovative High-Tech-Technologien, höchste Präzision und maßgeschneiderte Lösungen für eine Vielzahl unterschiedlicher Branchen. Wickert produziert hochautomatisierte Pressen und Anlagen, die die Vorgaben der Kunden passgenau und optimal erfüllen: Jede Presse bietet dem Kunden ein Alleinstellungsmerkmal und ist ein Unikat, das kein anderer am Markt hat, um den individuellen Anforderungen für sichere Maschinen und digital miteinander verbundene Anlagen optimal gerecht zu werden.

    Das Spektrum der Wickert-Pressen reicht vom O-Ring bis zu hochkomplexen Bauteilen für die Pharma- und Medizinbranche, die Luftfahrt- und Mobilitätsindustrie und zunehmend auch für die Verteidigungs- und Rüstungsbranche. Angesichts der gewachsenen Bedarfe in Rüstung und Verteidigung liefert Wickert etwa Pressen oder vollautomatisierte Anlagen zur Herstellung von Ausrüstungen und Komponenten als Vorprodukte an große Hersteller – sei es für Helme, Teile für Schutzwesten oder Unterfahrschutz für Militärfahrzeuge oder Flugzeugteile. Ein weiterer Bereich im Portfolio von Wickert sind individuell konzipierte Anlagen für das Verpressen explosiver Materialien wie etwa Munition. Darüber hinaus produziert Wickert als Weltmarktführer im Bereich Pharmazie Anlagen und Pressen zur Herstellung pharmazeutischer Verschlussstopfen. Wickert Maschinenbau handelt wirtschaftlich, verantwortungsbewusst und nachhaltig.

    Pressekontakt:
    Wickert Maschinenbau GmbH
    Unternehmenskommunikation
    Wollmesheimer Höhe 2
    76829 Landau
    Tel: +49 6341-9343-12
    www.wickert-presstech.de
    E-Mail: info@wickert-presstech.de
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            Wickert Maschinenbau GmbH