Autor: Stojancho Gjorgjiev

  • Rohstoffknappheit: Schrottabholung bringt Metalle zurück in den Kreislauf (FOTO)

    Rohstoffe werden für Wirtschaft und Industrie wichtiger. Gleichzeitig wächst der Bedarf an Kupfer, Stahl, Aluminium und anderen Metallen. Ein Teil dieser wertvollen Materialien befindet sich mitten in unserem Alltag. Alte Leitungen, Heizkörper, Maschinen oder Fahrzeugteile verlieren zwar ihren ursprünglichen Zweck, nicht ihren Rohstoffwert. Genau an diesem Punkt gewinnen Schrottabholung und Recycling an Bedeutung. Sie führen vorhandene Metalle zurück in den Kreislauf und machen aus ausgedientem Material nutzbare Rohstoffe.

    Rohstoffknappheit und steigender Bedarf

    Rohstoffknappheit heißt nicht, dass ein Rohstoff ausgeht. Engpässe entstehen aus verschiedenen Gründen.

    Eine hohe Nachfrage trifft auf ein begrenztes Angebot. Fehlende Minen und Anlagen bremsen die Versorgung. Kriege, Handelsstreit und Exportgrenzen erhöhen das Risiko. Wie viel davon im Boden steckt, entscheidet nicht über die Versorgung. Abbau, Transport und Verarbeitung bestimmen die verfügbare Menge. Der Umbau der Energieversorgung braucht viele Metalle. Neue Stromnetze benötigen große Mengen an Material. Elektroautos und Speicher erhöhen den Bedarf an Rohstoffen für Batterien. Windräder, Motoren und Geräte benötigen Metalle.

    Die Internationale Energieagentur (IEA) rechnet in ihren Szenarien bis 2040 mit einer höheren Nachfrage nach mehreren wichtigen Rohstoffen. Bei Lithium fällt der erwartete Anstieg stark aus. Kupfer, Graphit, Nickel und Seltene Erden stehen im Fokus. Diese Werte sind keine sichere Vorhersage. Technik, Werkstoffe und Wirtschaftslage verändern den Bedarf. Neue Minen entstehen über einen langen Zeitraum. Vor dem Abbau stehen Suche, Planung, Finanzierung, Genehmigungen und Bau. Anlagen für die Verarbeitung benötigen lange Vorlaufzeiten.

    Kupfer gewinnt an Bedeutung

    Kupfer spielt bei der Elektrifizierung eine wichtige Rolle. Das Metall steckt in Kabeln, Stromnetzen, Häusern, Autos, Maschinen und Motoren. Der Ausbau der Stromnetze erhöht den Bedarf. Die IEA erwartet in ihren Szenarien eine höhere Nachfrage nach Kupfer.

    Für 2035 zeigt eine Berechnung der IEA eine mögliche Lücke zwischen Bedarf und geplantem Angebot. Die Berechnung beschreibt keinen vollständigen Mangel an Kupfer. Neue Minen, Recycling und Veränderungen der Nachfrage beeinflussen die Entwicklung. Kupfer wird damit zu einem wichtigen Faktor für die Rohstoffversorgung.

    Lieferketten und Deutschlands Rohstoffversorgung

    Mit dem Abbau ist die Versorgung noch nicht gesichert. Vom Abbau bis zum fertigen Produkt ist es ein langer Weg. Nach dem Abbau folgen Trennung, Reinigung, Transport und Verarbeitung. Am Ende entsteht ein Werkstoff für Kabel, Motoren oder andere Produkte. Der Ausfall einer wichtigen Station belastet die gesamte Lieferkette. Bei einigen Rohstoffen konzentriert sich die Verarbeitung auf wenige Länder. Die IEA nennt bei mehreren Stoffen einen hohen Anteil Chinas.

    Deutschland besitzt eine starke Industrie. Autohersteller, Maschinenbauer, Bauunternehmen und Firmen aus der Elektrobranche brauchen viele Metalle und andere Rohstoffe. Ein großer Teil stammt aus dem Ausland. Einfuhren sichern die Produktion. Eine starke Abhängigkeit von einem Lieferland erhöht das Risiko. Ausfälle treffen die Lieferkette schnell. Handelsstreit und Exportgrenzen belasten die Versorgung.

    Für Firmen drohen höhere Kosten, längere Lieferzeiten und Störungen der Produktion. Auswirkungen auf Verbraucherpreise hängen von Preisen, Verträgen, Vorräten und Wettbewerb ab.

    Europa reagiert auf Versorgungsrisiken

    Europa will seine Abhängigkeit von einzelnen Rohstofflieferanten verringern. Bis 2030 strebt die EU bei der eigenen Förderung einen Anteil von mindestens zehn Prozent des jährlichen Bedarfs an. Bei der Verarbeitung liegt das Ziel bei mindestens 40 Prozent. Für Recycling gilt ein Wert von mindestens 25 Prozent. Das EU-Ziel begrenzt den Anteil eines Staates außerhalb der EU auf 65 Prozent des jährlichen Bedarfs. Diese Grenze gilt für eine wichtige Stufe der Verarbeitung.

    Die Zahlen sind Ziele für 2030 – erreicht sind sie noch nicht. Sie entsprechen nicht dem heutigen Stand. Deutschland setzt auf eine sichere Versorgung. Der Rohstofffonds fördert Projekte für Abbau, Verarbeitung und Recycling wichtiger Rohstoffe.

    Recycling stärkt die Rohstoffversorgung

    Viele Rohstoffe stecken in Dingen, die wir täglich nutzen. Häuser, Fahrzeuge, Kabel, Maschinen und alte Geräte enthalten wertvolle Metalle. Nach ihrer Nutzung werden geeignete Materialien gesammelt, getrennt und aufbereitet. So entstehen Rohstoffe für eine neue Verwendung. Recycling schont Ressourcen und verringert den Bedarf an neu gewonnenem Material.

    Schrottabholung führt Altmetalle in die Verwertung

    Vor dem Recycling steht die Sammlung. An diesem Punkt beginnt die Schrottabholung. Beim Umbau fallen alte Heizkörper, Rohre und Kabel an. In Werkstätten sammeln sich Metallreste. Firmen tauschen Maschinen oder Motoren aus. Eine Schrottabholung sammelt geeignete Altmetalle und führt sie der Verwertung zu. Fachbetriebe übernehmen Trennung und Aufbereitung.

    Schrottankauf Exclusiv erfasst diese Materialien. Das Unternehmen holt Schrott bei privaten Haushalten, Handwerksbetrieben und Firmen ab. Geeignete Metalle gelangen in die Verwertung. Was mit dem Schrott geschieht, hängt vom Metall und seinem Zustand ab.

    Städte werden zu Rohstofflagern

    Unsere Städte sind zu Rohstofflagern geworden. Kupfer steckt in Leitungen. Stahl steckt in Häusern, Autos und Maschinen. Aluminium findet sich in Fahrzeugen, Fassaden und zahlreichen Produkten. Während der Nutzung bleiben diese Stoffe gebunden. Umbau, Abriss oder Austausch setzen die Materialien frei. Ein Teil der Rohstoffe von morgen steckt heute in Gebäuden, Fahrzeugen und Anlagen.

    Recycling löst nicht jedes Problem

    Recycling deckt den Rohstoffbedarf nicht vollständig. Weltweit entstehen neue Stromnetze, Häuser, Autos und Anlagen. Der Ausbau erzeugt zusätzlichen Bedarf. Metalle bleiben über Jahrzehnte in Gebrauch. Ein Kupferrohr steckt lange in einem Haus. Stahl bleibt lange in einem Bauwerk. Während der Nutzung steht das Material nicht für Recycling bereit. Sammlung und Verarbeitung führen zu Materialverlusten.

    Neue Rohstoffe bleiben notwendig. Recycling ergänzt die Förderung und nutzt vorhandenes Material. Eine sichere Versorgung braucht stabile Lieferketten, sparsamen Materialeinsatz, langlebige Produkte und gutes Recycling.

    Altmetall behält seinen Rohstoffwert

    Rohstoffknappheit betrifft Minen und vorhandene Metallbestände. Das Thema reicht bis in Keller, Häuser, Werkstätten und Firmen. Ein alter Heizkörper löst kein weltweites Versorgungsproblem. Ein Stück Kupferkabel beendet keine Abhängigkeit von Einfuhren. Große Mengen solcher Materialien bilden eine wichtige Rohstoffquelle. Schrottabholung und Recycling führen Metalle zurück in den Kreislauf. Gewonnene Rohstoffe bleiben nutzbar.

    Ein Gegenstand verliert seinen Zweck. Das Metall behält seinen Wert.

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  • EU-Kommission will Social Media europaweit erst ab 13 Jahren

    Die EU-Kommission will den Zugang zu sozialen Netzwerken für Kinder unter 13 Jahren in Deutschland und anderen Mitgliedsländern beschränken. «Keine sozialen Netzwerke unter dem Alter von 13 Jahren. Kein eigenes Nutzerkonto unter dem Alter von 15 Jahren», sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.

  • Von der Leyen will eigenen Artikel 4 für die EU

    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will einen von der Nato unabhängigen Alarmmechanismus für Sicherheitskrisen unterhalb der Schwelle eines bewaffneten Angriffs schaffen. «Wir brauchen einen Mechanismus analog zum Artikel 4 des Nato-Vertrags», sagte die deutsche Spitzenpolitikerin in ihrer Rede zur Lage der Europäischen Union. Zudem kündigte von der Leyen ein Konzept für einen Europäischen Sicherheitsrat an.

  • Merz sagt Reise zur UN-Generaldebatte nach New York ab

    Bundeskanzler Friedrich Merz hat seine für nächste Woche geplante Reise zur UN-Generalversammlung nach New York abgesagt. «Der Bundeskanzler wird kommende Woche entgegen ursprünglicher Planungen nicht nach New York reisen, da seine Präsenz in Berlin erforderlich ist», erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen.

  • 100 Jahre Klingenproduktion in Berlin: Gillette feiert ein Jahrhundert deutscher Fertigungsexzellenz (FOTO)

    Schwalbach am Taunus/Berlin (ots) –

    • Heute ist das Gillette-Werk in Berlin Tempelhof Innovationszentrum mit weltweiter Bedeutung und Vorreiter bei KI-gestützter Produktion
    • Neueste Generationen von Gillette Premium-Klingen werden in Berlin produziert

    Für Generationen von Männern stehen Premium-Rasierer von Gillette für die gründlichste und glatteste Rasur, für Präzision und Spitzenqualität und für das Beste im Mann. Im Jahr 2026 feiert das Team im Berliner Gillette-Werk ein besonderes Jubiläum: 100 Jahre Klingenproduktion in Berlin. Im Laufe der Zeit hat sich das Berliner Werk zu einem der weltweit bedeutendsten Produktionsstandorte für Premium-Rasierklingen entwickelt.

    Made in Berlin: Die besten Klingen kommen aus Berlin

    Die Fakten zum Berliner Gillette-Werk unterstreichen die herausragende Qualität, Präzision und Zuverlässigkeit, für die „Made in Berlin“ steht: 50 Prozent aller Premium-Klingen, die Gillette weltweit vertreibt, werden in Berlin gefertigt. Die jährliche Klingenproduktion im Berliner Gillette-Werk ist so groß, dass die produzierten Klingen übereinandergestapelt rund 700-mal die Höhe des Berliner Fernsehturms erreichen würden. So werden täglich über 800 Millionen Menschen in 70 Ländern weltweit mit Premium-Rasierklingen versorgt. Neben dem Stammwerk in Boston (USA) hat das Berliner Werk als wichtiges Kompetenz- und Innovationszentrum von Gillette weltweite Bedeutung.

    Präzision und Innovation mit langer Tradition

    Gillette wurde 1901 mit einer revolutionären Idee gegründet: Eine hochwertige Sicherheitsklinge mit dem Versprechen, die Rasur immer besser zu machen. Heute ist diese Idee genauso lebendig wie am ersten Tag. Die DNA der Marke basiert auf kontinuierlicher Innovation mit klarem Fokus auf die Bedürfnisse der Menschen im Alltag – kombiniert mit wissenschaftlich fundierter Expertise für Sicherheit und Hautgesundheit sowie deutscher Fertigungsexzellenz. Das Resultat sind Rasierklingen, die in den Tests der Stiftung Warentest regelmäßig als Testsieger ausgezeichnet wurden.

    Das Berliner Werk als Innovationszentrum und Vorreiter beim Einsatz von KI in der Produktion

    Im Gillette-Werk Berlin arbeitet heute ein Team von rund 550 Mitarbeitenden aus 28 Nationen. Das Werk ist dabei nicht nur Produktionsstandort, sondern auch Innovationszentrum: Gillette entwickelt die komplette Produktionstechnologie. Sämtliche Maschinen werden von Gillette selbst entwickelt und teilweise auch gebaut. Dies ermöglicht es, neueste Technologien unmittelbar umzusetzen und Innovationen wie GilletteLabs schnell in die Massenproduktion zu bringen. Gleichzeitig ist das Werk ein Vorreiter für den Einsatz von KI in der Produktion.

    Bei einem Festakt zum Jubiläum am 17. September, bei dem neben Repräsentanten von Wirtschafts- und Arbeitgeberverbänden auch Vertreter der IG Metall mitwirkten, würdigte der Regierende Bürgermeister Kai Wegner die Erfolgsgeschichte des Werks: „Wenn eine international erfolgreiche Marke ihre wichtigsten Produkte in Berlin fertigt, ist das ein starkes Bekenntnis zu unserer Stadt als Industriestandort. Seit 100 Jahren ist Gillette in Tempelhof zu Hause, hier verbinden sich industrielle Erfahrung, hochqualifizierte Arbeitsplätze und modernste Produktionstechnologien. Gillette zeigt damit eindrucksvoll: Berlin kann Spitzenproduktion.“

    Werksleiter Mehmet Cekic: „Unser Erfolg im Werk über so lange Zeit baut darauf auf, dass wir immer die besten Klingen für die besten Rasierer produzieren. Unser starkes Team sorgt dafür, dass wir technologisch führend sind. Darauf sind wir sehr stolz: Aus Berlin kommt die höchste Qualität für Anwenderinnen und Anwender auf der ganzen Welt. Damit das so bleibt, setzen wir vor allem auf die Weiterentwicklung unserer Mitarbeitenden und ihrer hohen Kompetenz.“

    Astrid Teckentrup, Vorsitzende der Geschäftsführung von Procter & Gamble in Deutschland: „Rund 50 Prozent der in Deutschland vertriebenen Marken und Produkte von P&G sind „Made in Germany“. In den vergangenen fünf Jahren haben wir rund eine Viertel Milliarde Euro pro Jahr in unsere deutschen Standorte investiert und Berlin mit den High Tech-Arbeits- und Ausbildungsplätzen im Werk von Gillette spielt dabei eine ganz wichtige Rolle.“

    Automatisierung und 4-Tage-Woche: Die Produktion der Zukunft in Berlin-Tempelhof

    Eine wichtige Errungenschaft der jüngeren Standortentwicklung ist die im Juli 2024 eingeführte persönliche 4-Tage-Woche mit autonomer Nachtschicht. Dieses innovative Arbeitsmodell basiert auf 10-Stunden-Tagesschichten – in einem vierstündigen Nachtfenster läuft das Werk weitgehend autonom und wird durch ein kleines Team beaufsichtigt. Das Modell wurde gemeinsam mit den Sozialpartnern entwickelt, wird von der Belegschaft sehr positiv beurteilt und stärkt deutlich die Attraktivität, Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit des Werks.

    Die schärfsten und langlebigsten Klingen: GilletteLabs Made in Berlin

    Ein Meilenstein in der Berliner Werksgeschichte war 2025 die Aufnahme der Produktion der GilletteLabs Klingen, als innovativste und hochwertigste Klingen im Gillette-Portfolio. Mit der neuesten Produktgeneration setzt Gillette neue Maßstäbe für das tägliche Rasurerlebnis:

    • Bis zu 50 % langlebiger als andere Gillette Klingen
    • Schärfste Klingen: Die 4 oberen ultrascharfen PRO-Klingen schneiden mit bis zu 10 % weniger Kraftaufwand
    • Sicherste Klingen: Die untere Klinge mit verstärkter DLC-Beschichtung reduziert Hautirritationen und Rasurverletzungen
    • EverGlide(TM) Technologie: Der verbesserte Gleitstreifen mit hochwertigen, feuchtigkeitsspendenden Materialien reduziert die Reibung zwischen Haut und Klingen für ultimativen Rasurkomfort

    Die Klingen für eine weitere Produktinnovation – die GilletteLabs BODY + INTIMATE Rasierer – werden ebenfalls in Berlin produziert. Der speziell für den Körper entwickelte Rasierer bietet Gillettes sicherste Körperrasur dank 3-fach Schutzsystem und innovativem Griff für maximale Kontrolle.

    Über Gillette

    Seit mehr als 120 Jahren liefert Gillette Präzisionstechnologie und konkurrenzlose Produktleistung – und verbessert so das Leben von über 800 Millionen Verbrauchern auf der ganzen Welt. Von der Rasur und Körperpflege bis hin zu Hautpflege bietet Gillette eine Vielzahl von Produkten, darunter Rasierer, Rasiergel (Gele, Schäume und Cremes), Hautpflege, Aftershaves. Weitere Informationen und die neuesten Nachrichten zu Gillette finden sich unter www.gillette.de.

    Über Procter & Gamble

    Procter & Gamble (P&G) bietet Verbrauchern auf der ganzen Welt eines der stärksten Portfolios mit qualitativ hochwertigen und führenden Marken wie Always®, Ariel®, Antikal®, Braun®, blend-a-dent®, Clearblue®, Dash®, , Fairy®, Febreze®, Gillette®, Head & Shoulders®, Herbal Essences®, Lenor®, Meister Proper®, Olay®, Old Spice®, Oral-B®, Pampers®, Pantene Pro-V®, Persona®, Swiffer® und Wick®. P&G ist weltweit in 70 Ländern tätig. Weitere Informationen über P&G und seine Marken finden Sie unter www.de.pg.com.

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    Quelle:            Procter & Gamble GmbH
  • Kriegsverbrechen: 25 Jahre Haft für Kosovos Ex-Präsident

    Der Ex-Präsident des Kosovos, Hashim Thaci, ist wegen Kriegsverbrechen zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Das Kosovo-Sondergericht in Den Haag sah es unter anderem als erwiesen an, dass er in 96 Fällen für politische Morde verantwortlich war. Zudem wurden ihm weitere schwere Verbrechen wie Folter und Verfolgung zur Last gelegt.

  • Schauspieler Ralf Richter ist tot

    Der Schauspieler Ralf Richter ist tot. Der aus den Filmen «Das Boot» und «Bang Boom Bang» bekannte Schauspieler starb im Alter von 69 Jahren in Köln, wie seine Managerin der Deutschen Presse-Agentur im Namen der Familie bestätigte.

  • EU-Kommission will Social Media europaweit erst ab 13 Jahren

    Die EU-Kommission will den Zugang zu sozialen Netzwerken für Kinder unter 13 Jahren in Deutschland und anderen Mitgliedsländern beschränken. «Keine sozialen Netzwerke unter dem Alter von 13 Jahren. Kein eigenes Nutzerkonto unter dem Alter von 15 Jahren», sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.

  • CDU-Ministerpräsidenten: «Gemeinsam mit dem Bundeskanzler»

    Die acht Ministerpräsidenten der CDU haben sich vor dem Hintergrund der Spekulationen über die politische Zukunft von Bundeskanzler Friedrich Merz gegen Personaldiskussionen gewandt. «Die Menschen können darauf vertrauen, dass wir ihre Probleme angehen. Als Ministerpräsidenten wollen und werden wir gemeinsam mit dem Bundeskanzler unseren Beitrag dazu leisten», heißt es in einer gemeinsamen Erklärung, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

  • Von der Leyen will eigenen Artikel 4 für die EU

    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will einen von der Nato unabhängigen Alarmmechanismus für Sicherheitskrisen unterhalb der Schwelle eines bewaffneten Angriffs schaffen. «Wir brauchen einen Mechanismus analog zum Artikel 4 des Nato-Vertrags», sagte die deutsche Spitzenpolitikerin in ihrer Rede zur Lage der Europäischen Union. Zudem kündigte von der Leyen ein Konzept für einen Europäischen Sicherheitsrat an.