Autor: Stojancho Gjorgjiev

  • Koalition einigt sich auf Reformpaket

    Die Spitzen von Union und SPD haben sich im Koalitionsausschuss auf eine Reihe von Reformen verständigt. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am späten Abend aus Koalitionskreisen, zuvor hatte die ARD berichtet. Über die Inhalte soll am Donnerstagmorgen auf einer Pressekonferenz informiert werden.

  • Koalition einigt sich auf Reformpaket

    Die Spitzen von Union und SPD haben sich im Koalitionsausschuss auf eine Reihe von Reformen verständigt. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am späten Abend aus Koalitionskreisen, zuvor hatte die ARD berichtet. Über die Inhalte soll am Donnerstagmorgen auf einer Pressekonferenz informiert werden.

  • Nord-Stream-Verdächtiger in Hamburg angeklagt

    Die Bundesanwaltschaft hat in Hamburg Anklage gegen einen mutmaßlichen Drahtzieher der Nord-Stream-Anschläge im September 2022 erhoben. Das bestätigte die Kanzlei des angeklagten Ukrainers. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.

  • Zwei Tote bei Brand in Krankenhaus in Ludwigslust

    Beim Brand des Dachstuhls des Krankenhauses in Ludwigslust nahe Schwerin sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Bei den Toten handelt es sich um Patienten, wie eine Sprecherin des Landkreises Ludwigslust-Parchim der Deutschen Presse-Agentur sagte. Zu dem Brand mit mehr als 30 Verletzten war es in einem Patientenzimmer gekommen.

  • Dachstuhlbrand in Krankenhaus: Mindestens 20 Verletzte

    Bei einem Dachstuhlbrand eines Krankenhauses in Ludwigslust nahe Schwerin sind nach ersten Erkenntnissen mindestens 20 Menschen verletzt worden. Mitarbeiter und Patienten werden derzeit aus dem Gebäude evakuiert, wie ein Mitarbeiter der Polizei mitteilte.

  • Wie plant die Uni Magdeburg in unsicheren Zeiten?

    Die deutsche Industrie befindet sich im Transformationsprozess, Krisen gehören weltweit dazu, in Sachsen-Anhalt steht eine wegweisende Landtagswahl an. Wie kann eine Hochschule da eigentlich für die kommenden Jahre planen? Der Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Jens Strackeljan, muss Antworten finden in unsicheren Zeiten. Mitte Juli soll der Hochschulentwicklungsplan für die Jahre 2026 bis 2030 verabschiedet werden.

    Die Studierenden

    Derzeit hat die Uni etwa 13.000 Studierende, davon kommen rund 5.500 aus dem Ausland. Mit Blick auf 2030 sagt Strackeljan: «Ich gehe davon aus, dass wir noch mindestens 11.000 Studierende haben.» Wie sich die Nachfrage aus Sachsen-Anhalt und der Region weiterentwickelt, das kann man relativ stabil vorhersagen, so Strackeljan. «Die wesentlichen Fakten sind geschaffen: Die Kinder sind in den Schulen, die Übergangsquote zum Gymnasium ist noch ein Faktor, bei dem sich was verändern könnte.» Aber selbst wenn eine mögliche AfD-Regierung wie im Wahlprogramm vorgesehen nur noch jeden vierten Schüler das Abitur machen ließe, wären die Auswirkungen an den Hochschulen mit Verzögerung spürbar.

    Die Frage, ob man auch bei den internationalen Studierenden von Stabilität ausgehen kann, sei schwieriger zu beantworten, so Strackeljan. «Da spielen mehrere Faktoren rein: Veränderungen, die auf der Welt eintreten. Unsere größte Zielgruppe Indien ist vermutlich stabil.» Es müsse aber zunehmend um die Frage gehen, wie sich Quantität stärker in Qualität wandeln lasse. Um Internationalen auf den Arbeitsmarkt zu helfen, hat die Uni spezielle Programme erprobt mit Sprachkursen, Praktika und enger Begleitung. Diese Extraleistungen könnten möglicherweise künftig kostenpflichtig werden.

    Die Finanzierung

    «Wir kommen in finanziell schwierige Zeiten», sagt der Uni-Rektor zur Grundannahme und ergänzt: «Wir haben Verträge und wir gehen davon aus, dass sie eingehalten werden.» Besonders im Blick hat er dabei die Zielvereinbarung, die alle Hochschulen im Land mit dem Wissenschaftsministerium geschlossen haben. Sie regelt die Leistungen der Hochschulen und die Finanzierung durch das Land samt Tarifsteigerungen und einem jährlichen Inflationsausgleich von einem Prozent. 

    «Wir gehen davon aus, dass die Zielvereinbarung bis Ende 2029 Bestand hat», sagt Strackeljan. Grundsätzlich könnte sie von einer kommenden Landesregierung gekündigt werden. Sollte am Vertrag gerüttelt werden, so der Uni-Rektor, «haben wir weniger Budget zur Verfügung und das hat am Ende auch Konsequenzen für die Zahl der Studierenden».

    Das Studienangebot

    Die Uni will ihre Studiengänge kritischer auf Auslastung, Profil und Zukunftsfähigkeit prüfen. Deutsch- und englischsprachige Angebote sollen stärker zusammengeführt werden. Ein Beispiel ist ein bilinguales Informatik-Bachelorprogramm, das deutsche und internationale Studierende zusammenbringen soll. 

    In den Ingenieurwissenschaften gibt es bereits ein englischsprachiges Bachelorangebot mit gemeinsamem Einführungsjahr für Maschinenbau, Verfahrenstechnik und Elektrotechnik. Starke Felder wie Medizin, Medizintechnik, Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwissenschaften sollen weiter gestärkt werden. 

    Eines ist für Strackeljan undenkbar: Eine Abkehr vom internationalen System mit Bachelor- und Master-Abschlüssen, wie sie die AfD anpeilt. «Wenn wir abkehren würden vom Bachelor-Master-System, würden wir 4.000 bis 4.500 internationale Studierende sofort verlieren, wären aber auch in Deutschland nicht mehr anschlussfähig.»

    Mehr internationale Vernetzung

    Strackeljan will die Uni stärker als Netzwerkuniversität aufstellen. Bereiche, die allein zu klein oder zu wenig sichtbar seien, sollten sich noch stärker mit anderen Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen verbinden – in Sachsen-Anhalt und international. «Dann wird das Unterkritische, was wir haben, zur Stärke, weil wir es in ein Netzwerk einbringen.» Das gelte etwa für spezialisierte Angebote wie Cybersecurity. Auch im profilgebenden Maschinenbau sieht die Universität nach externer Einschätzung Handlungsbedarf. Über europäische Netzwerke sollen außerdem Studierende bessere Jobperspektiven auch außerhalb Sachsen-Anhalts erhalten.

  • Wadephul beendet Südamerika-Besuch in Brasília

    Außenminister Johann Wadephul beendet seine mehrtägige Südamerikareise an diesem Freitag in Brasília. In der brasilianischen Hauptstadt kommt der CDU-Politiker mit seinem Amtskollegen Mauro Vieira zusammen. Wie auf den ersten Stationen der viertägigen Reise des Ministers durch Lateinamerika wird die Umsetzung des Mercosur-Freihandelsabkommens zwischen der Europäischen Union und den Mercosur-Ländern Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay im Mittelpunkt stehen.

    Mercosur bedeutet «Gemeinsamer Markt des Südens». Das Abkommen war Anfang Mai vorläufig in Kraft getreten. Durch den schrittweisen Abbau von Handelsbarrieren und Zöllen soll es den Austausch von Waren und Dienstleistungen ankurbeln. In Deutschland werden große Chancen für die Autoindustrie, den Maschinenbau und die Pharmabranche gesehen. 

    Für Deutschland ist Brasilien wichtigster Handelspartner in Südamerika. China ist allerdings schon seit 2009 größter Handelspartner des südamerikanischen Lands, auch politisch rückt man näher zusammen. Es gibt umfangreiche Kooperationsvereinbarungen und milliardenschwere Investitionen in Brasilien. Zugleich gibt es große Vorkommen an kritischen Metallen und Mineralien, die für die Entwicklung von Zukunftstechnologien wie den erneuerbaren Energien und die Elektromobilität wichtig sind. Deutschland will sich hier von China unabhängiger machen.

  • Feuer in Monschau in der Eifel – drei Menschen tot

    Bei einem Brand in Monschau in der Eifel sind in der Nacht drei Menschen ums Leben gekommen. Etliche weitere seien verletzt worden, teilte die Polizei mit. Ob der Brand in einem Wohnheim für Senioren und Menschen mit geistiger Behinderung ausgebrochen sei oder in einem Mehrfamilienhaus, konnte die Polizei zunächst nicht sagen.

  • Impuls für Deutschland, Europa und die Welt: Infineon eröffnet in Dresden die weltweit größte Fabrik für Leistungshalbleiter und Analog/ Mixed-Signal-Technologien (FOTO)

    Investition im Umfang von 5 Milliarden Euro zur Stärkung der Fertigungsbasis für hochmoderne Leistungshalbleiter

    Schaffung von 1.000 Arbeitsplätzen in der sogenannten „Smart Power Fab“

    Infineon-Chips ermöglichen energieeffiziente Lösungen für Automotive- und Industrieanwendungen wie Stromversorgung von KI-Rechenzentren, erneuerbare Energien, Stromnetze und software-definierte Fahrzeuge

    Hochlauf der Kapazitäten im doppelten Tempo möglich, um Marktchancen effektiv und flexibel zu nutzen

    Die Infineon Technologies AG hat mehrere Monate vor dem Zeitplan die Smart Power Fab in Dresden eröffnet. Das neue Werk ist mit einem Investitionsvolumen von fünf Milliarden Euro die größte Einzelinvestition in der Geschichte von Infineon und eines der größten Investitionsprojekte in Deutschland. Es schafft 1.000 neue, direkte Arbeitsplätze. Mit der neuen Fabrik verdoppelt Infineon seine Produktionskapazitäten am Standort Dresden und schafft damit die weltweit größte Fabrik für intelligente Leistungshalbleiter und Analog/ Mixed-Signal-Technologien.

    „Wir eröffnen unser neues Werk genau zur richtigen Zeit“, sagt Jochen Hanebeck, Vorstandsvorsitzender der Infineon Technologies AG. „Mit der Smart Power Fab schaffen wir dringend benötigte Kapazitäten für Schlüsseltechnologien der Zukunft – von der Energieversorgung von KI-Rechenzentren über software-definierte Fahrzeuge bis hin zu erneuerbaren Energien. Infineon setzt damit einen wichtigen Impuls, um die globale KI-Revolution zu ermöglichen und Lieferketten in kritischen Industrien abzusichern. Wir festigen mit diesem Schritt unsere globale Spitzenposition als führender Hersteller von Leistungshalbleitern und Analog/ Mixed-Signal-Technologien.“

    „Die neue Smart Power Fab von Infineon ist ein starkes Signal für den Industriestandort Deutschland und Europa“, sagt Bundeskanzler Friedrich Merz. „Die Investition zeigt, dass eine hochmoderne und wettbewerbsfähige Halbleiterfertigung hierzulande möglich ist. Leistungshalbleiter sind eine Schlüsseltechnologie für die Energiewende, die Zukunft der Mobilität und unsere KI-Infrastruktur – und damit von zentraler Bedeutung für unsere wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit. Der Ausbau der Fertigungskapazitäten von Infineon in Dresden stärkt zugleich unsere technologische Souveränität und die Resilienz wichtiger Lieferketten in Europa.“

    „Die Mikroelektronik ist die Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Sie ist die Grundlage für Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftlichen Fortschritt“, sagt Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen. „Dass Dresden den größten Mikroelektronikcluster Europas beherbergt, ist ein entscheidender Standortvorteil. Die neue Smart Power Fab von Infineon stärkt dieses einzigartige Ökosystem und zeigt, dass industrielle Großprojekte mit den richtigen Rahmenbedingungen sicher und zügig umgesetzt werden können. Das ist ein starkes Signal für den Industriestandort und die Zukunft der Mikroelektronik in Europa.“

    Dr. Karsten Wildberger, Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, sagt: „Was hier in Dresden produziert wird, sichert Arbeitsplätze und Wertschöpfung in Deutschland, denn die hochmodernen Chips stecken in den Schlüsseltechnologien wie Elektroautos, Windkraftanlagen oder der Stromversorgung von KI-Rechenzentren. Die Smart Power Fab ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu einem digital souveränen Deutschland und zeigt: Deutschland kann Tempo, Deutschland kann Hightech und Deutschland kann Zukunft.“

    Abhängig von der Nachfrage kann die Produktion in der neuen Smart Power Fab doppelt so schnell wie bisher gesteigert werden. Ermöglicht wird dies durch eine konsequente Digitalisierung. So etwa wurden das Gebäude sowie die optimale Belegung mit Maschinen mithilfe eines digitalen Zwillings vorgeplant und optimiert. Die Anlagen- und Prozessfreigabe wird durch den Einsatz von KI-Algorithmen unterstützt. Darüber hinaus können durch die Verbindung mit dem Infineon-Werk in Villach im Sinne einer „One Virtual Fab“ Prozesse und Produkte deutlich schneller qualifiziert werden als in der Vergangenheit. Das gesteigerte Hochlauftempo erlaubt es Infineon, aktuelle Marktchancen – unter anderem im Bereich der KI – effektiv und flexibel zu nutzen.

    Chips aus Dresden werden künftig unter anderem zur effizienten Stromversorgung von KI-Rechenzentren beitragen. Die Chips kommen auch in weiteren Industrie- sowie Automotive-Anwendungen zum Einsatz, darunter etwa Wind- und Solaranlagen sowie software-definierte Fahrzeuge. Ein Beispiel sind intelligente Schalter, die nicht nur Lasten steuern, sondern auch den Stromfluss überwachen. Das Zusammenspiel von Leistungshalbleitern und Analog/ Mixed-Signal-Bausteinen macht besonders energieeffiziente und intelligente Systemlösungen möglich – daher auch der Name Smart Power Fab.

    Infineon Dresden stärkt mit der Erweiterung die bestehende Position als weltweit führender Standort für Leistungshalbleiter und Analog/ Mixed-Signal-Technologien und baut darüber hinaus die europäische Führungsrolle des gesamten Halbleiterclusters „Silicon Saxony“ rund um Dresden aus. Infineon schafft mit der Smart Power Fab insgesamt 1.000 neue Arbeitsplätze in Dresden. Zusätzlich entstehen positive Effekte für die wirtschaftliche Entwicklung der Region sowie Arbeitsplätze im Zulieferer-Umfeld und Ökosystem: Studien zufolge schafft ein Arbeitsplatz im Reinraum sechs weitere Arbeitsplätze im Umfeld. Aktuell arbeiten bereits mehr als 80.000 Personen im Cluster „Silicon Saxony“.

    Mit der Smart Power Fab setzt Infineon auch neue Maßstäbe in der nachhaltigen Fertigung. Moderne Fertigungstechnologien und optimierte Energie- und Ressourcenprozesse tragen dazu bei, den Energieverbrauch zu senken und die Umweltbilanz der Chipproduktion weiter zu verbessern. Die neue Fertigung verzichtet etwa auf Erdgas und reduziert durch Aufbereitung und den Einsatz geschlossener Systeme den Wasserverbrauch. Rund 90 Prozent des verwendeten Wassers sollen zudem wieder dem Kreislauf zugeführt werden und bis zu 45 Prozent der eingesetzten Energie zurückgewonnen werden.

    Über Infineon

    Die Infineon Technologies AG ist ein weltweit führender Anbieter von Halbleiterlösungen für Power Systems und das Internet der Dinge (IoT). Mit seinen Produkten und Lösungen treibt Infineon die Dekarbonisierung und Digitalisierung voran. Das Unternehmen hat weltweit rund 57.000 Beschäftigte (Ende September 2025) und erzielte im Geschäftsjahr 2025 (Ende September) einen Umsatz von rund 14,7 Milliarden Euro. Infineon ist in Frankfurt unter dem Symbol „IFX“ und in den USA im Freiverkehrsmarkt OTCQX International unter dem Symbol „IFNNY“ notiert.

    Pressekontakt:
    Franziska Hofmeister (Headquarters)
    +49 89 234 22162
    franziska.hofmeister@infineon.com 
    
    Investor Relations:
    +49 89 234 26655
    investor.relations@infineon.com
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            Infineon Technologies AG
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    Investition im Umfang von 5 Milliarden Euro zur Stärkung der Fertigungsbasis für hochmoderne Leistungshalbleiter

    Schaffung von 1.000 Arbeitsplätzen in der sogenannten „Smart Power Fab“

    Infineon-Chips ermöglichen energieeffiziente Lösungen für Automotive- und Industrieanwendungen wie Stromversorgung von KI-Rechenzentren, erneuerbare Energien, Stromnetze und software-definierte Fahrzeuge

    Hochlauf der Kapazitäten im doppelten Tempo möglich, um Marktchancen effektiv und flexibel zu nutzen

    Die Infineon Technologies AG hat mehrere Monate vor dem Zeitplan die Smart Power Fab in Dresden eröffnet. Das neue Werk ist mit einem Investitionsvolumen von fünf Milliarden Euro die größte Einzelinvestition in der Geschichte von Infineon und eines der größten Investitionsprojekte in Deutschland. Es schafft 1.000 neue, direkte Arbeitsplätze. Mit der neuen Fabrik verdoppelt Infineon seine Produktionskapazitäten am Standort Dresden und schafft damit die weltweit größte Fabrik für intelligente Leistungshalbleiter und Analog/ Mixed-Signal-Technologien.

    „Wir eröffnen unser neues Werk genau zur richtigen Zeit“, sagt Jochen Hanebeck, Vorstandsvorsitzender der Infineon Technologies AG. „Mit der Smart Power Fab schaffen wir dringend benötigte Kapazitäten für Schlüsseltechnologien der Zukunft – von der Energieversorgung von KI-Rechenzentren über software-definierte Fahrzeuge bis hin zu erneuerbaren Energien. Infineon setzt damit einen wichtigen Impuls, um die globale KI-Revolution zu ermöglichen und Lieferketten in kritischen Industrien abzusichern. Wir festigen mit diesem Schritt unsere globale Spitzenposition als führender Hersteller von Leistungshalbleitern und Analog/ Mixed-Signal-Technologien.“

    „Die neue Smart Power Fab von Infineon ist ein starkes Signal für den Industriestandort Deutschland und Europa“, sagt Bundeskanzler Friedrich Merz. „Die Investition zeigt, dass eine hochmoderne und wettbewerbsfähige Halbleiterfertigung hierzulande möglich ist. Leistungshalbleiter sind eine Schlüsseltechnologie für die Energiewende, die Zukunft der Mobilität und unsere KI-Infrastruktur – und damit von zentraler Bedeutung für unsere wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit. Der Ausbau der Fertigungskapazitäten von Infineon in Dresden stärkt zugleich unsere technologische Souveränität und die Resilienz wichtiger Lieferketten in Europa.“

    „Die Mikroelektronik ist die Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Sie ist die Grundlage für Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftlichen Fortschritt“, sagt Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen. „Dass Dresden den größten Mikroelektronikcluster Europas beherbergt, ist ein entscheidender Standortvorteil. Die neue Smart Power Fab von Infineon stärkt dieses einzigartige Ökosystem und zeigt, dass industrielle Großprojekte mit den richtigen Rahmenbedingungen sicher und zügig umgesetzt werden können. Das ist ein starkes Signal für den Industriestandort und die Zukunft der Mikroelektronik in Europa.“

    Dr. Karsten Wildberger, Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, sagt: „Was hier in Dresden produziert wird, sichert Arbeitsplätze und Wertschöpfung in Deutschland, denn die hochmodernen Chips stecken in den Schlüsseltechnologien wie Elektroautos, Windkraftanlagen oder der Stromversorgung von KI-Rechenzentren. Die Smart Power Fab ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu einem digital souveränen Deutschland und zeigt: Deutschland kann Tempo, Deutschland kann Hightech und Deutschland kann Zukunft.“

    Abhängig von der Nachfrage kann die Produktion in der neuen Smart Power Fab doppelt so schnell wie bisher gesteigert werden. Ermöglicht wird dies durch eine konsequente Digitalisierung. So etwa wurden das Gebäude sowie die optimale Belegung mit Maschinen mithilfe eines digitalen Zwillings vorgeplant und optimiert. Die Anlagen- und Prozessfreigabe wird durch den Einsatz von KI-Algorithmen unterstützt. Darüber hinaus können durch die Verbindung mit dem Infineon-Werk in Villach im Sinne einer „One Virtual Fab“ Prozesse und Produkte deutlich schneller qualifiziert werden als in der Vergangenheit. Das gesteigerte Hochlauftempo erlaubt es Infineon, aktuelle Marktchancen – unter anderem im Bereich der KI – effektiv und flexibel zu nutzen.

    Chips aus Dresden werden künftig unter anderem zur effizienten Stromversorgung von KI-Rechenzentren beitragen. Die Chips kommen auch in weiteren Industrie- sowie Automotive-Anwendungen zum Einsatz, darunter etwa Wind- und Solaranlagen sowie software-definierte Fahrzeuge. Ein Beispiel sind intelligente Schalter, die nicht nur Lasten steuern, sondern auch den Stromfluss überwachen. Das Zusammenspiel von Leistungshalbleitern und Analog/ Mixed-Signal-Bausteinen macht besonders energieeffiziente und intelligente Systemlösungen möglich – daher auch der Name Smart Power Fab.

    Infineon Dresden stärkt mit der Erweiterung die bestehende Position als weltweit führender Standort für Leistungshalbleiter und Analog/ Mixed-Signal-Technologien und baut darüber hinaus die europäische Führungsrolle des gesamten Halbleiterclusters „Silicon Saxony“ rund um Dresden aus. Infineon schafft mit der Smart Power Fab insgesamt 1.000 neue Arbeitsplätze in Dresden. Zusätzlich entstehen positive Effekte für die wirtschaftliche Entwicklung der Region sowie Arbeitsplätze im Zulieferer-Umfeld und Ökosystem: Studien zufolge schafft ein Arbeitsplatz im Reinraum sechs weitere Arbeitsplätze im Umfeld. Aktuell arbeiten bereits mehr als 80.000 Personen im Cluster „Silicon Saxony“.

    Mit der Smart Power Fab setzt Infineon auch neue Maßstäbe in der nachhaltigen Fertigung. Moderne Fertigungstechnologien und optimierte Energie- und Ressourcenprozesse tragen dazu bei, den Energieverbrauch zu senken und die Umweltbilanz der Chipproduktion weiter zu verbessern. Die neue Fertigung verzichtet etwa auf Erdgas und reduziert durch Aufbereitung und den Einsatz geschlossener Systeme den Wasserverbrauch. Rund 90 Prozent des verwendeten Wassers sollen zudem wieder dem Kreislauf zugeführt werden und bis zu 45 Prozent der eingesetzten Energie zurückgewonnen werden.

    Über Infineon

    Die Infineon Technologies AG ist ein weltweit führender Anbieter von Halbleiterlösungen für Power Systems und das Internet der Dinge (IoT). Mit seinen Produkten und Lösungen treibt Infineon die Dekarbonisierung und Digitalisierung voran. Das Unternehmen hat weltweit rund 57.000 Beschäftigte (Ende September 2025) und erzielte im Geschäftsjahr 2025 (Ende September) einen Umsatz von rund 14,7 Milliarden Euro. Infineon ist in Frankfurt unter dem Symbol „IFX“ und in den USA im Freiverkehrsmarkt OTCQX International unter dem Symbol „IFNNY“ notiert.

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    Quelle:            Infineon Technologies AG