Die Bundesanwaltschaft hat in Berlin Anklage gegen eine mutmaßliche Spionin Russlands erhoben. Die oberste deutsche Anklagebehörde wirft der Frau einer Mitteilung zufolge vor, einen Geheimdienstmitarbeiter in der russischen Botschaft mit Informationen versorgt zu haben.
Autor: Stojancho Gjorgjiev
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Tennisprofi Zverev holt US-Open-Titel
Tennisprofi Alexander Zverev hat erstmals die US Open gewonnen. Der French-Open-Sieger bezwang im Finale in New York den Amerikaner Ben Shelton mit 6:3, 7:6 (7:2), 5:7, 6:2 und holte seinen zweiten Grand-Slam-Titel.
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CDU gewinnt Kommunalwahlen in Niedersachsen vor SPD
Die CDU hat die Kommunalwahlen in Niedersachsen auf Kreisebene mit 27,2 Prozent gewonnen. Nach dem auf dem Wahlportal des Landes veröffentlichten vorläufigen Ergebnis erreichte die SPD 24,6 Prozent, die AfD 15,9, die Grünen 14,1, die Linke 6,0 und die FDP 3,7.
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Dänische Regisseurin gewinnt Goldenen Löwen in Venedig
Die dänische Regisseurin May el-Toukhy ist für ihren Film «Woman Unknown» mit dem Goldenen Löwen der Filmfestspiele Venedig ausgezeichnet worden. Das gab die Jury bekannt.
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Hochrechnung: CDU vor SPD bei Kommunalwahl in Niedersachsen
Die CDU ist bei den Kommunalwahlen in Niedersachsen einer Hochrechnung zufolge erneut die stärkste Kraft vor der SPD geworden. Die Hochrechnung von Infratest dimap im Auftrag des NDR berücksichtigt die Ergebnisse der Stadtratswahlen in den kreisfreien Städten, der Kreistagswahlen in den Landkreisen sowie der Wahl der Regionsversammlung in der Region Hannover.
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Sozialdemokraten bei Wahl in Schweden vorn – Ausgang offen
Bei der Parlamentswahl in Schweden sind die Sozialdemokraten von Ex-Regierungschefin Magdalena Andersson der Prognose zufolge stärkste Kraft geworden. Die Partei kam laut dem schwedischen Sender SVT auf 28,4 Prozent der Stimmen – ob das für eine Regierungsbildung reicht, ist aber völlig offen.
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Durchbruch bei Metall-Luft-Batterien: ALGATEC sichert Proof of Concept / Vielseitig einsetzbar von Drohnen bis zu Großspeichern (FOTO)
Wissenschaftlich bestätigt: ALGATEC erreicht Proof of Concept für neue Metall-Luft-Batterie
– ALGATEC hat einen entscheidenden Entwicklungsmeilenstein erreicht: Die Technische Universität Bergakademie Freiberg (TUBAF) und das Institut für Experimentelle Physik haben die Funktionalität der ALGATEC-Kohlenstoffmaterialien im vorgesehenen Batteriekonzept wissenschaftlich bestätigt. Dies ist der erste unabhängig validierte Funktionsnachweis für einen zentralen Baustein der Technologie.
Damit verlässt ALGATEC die Phase der grundlegenden technologischen Entwicklung und tritt in die nächste ein: die Skalierung des Batteriekonzepts.
Die entscheidende Eigenschaft: Bifunktionalität
Die Untersuchungen offenbarten unter anderem eine besonders relevante Erkenntnis: Das ALGATEC-Kohlenstoffmaterial weist Bifunktionalität auf – es kann im Batteriekonzept sowohl während des Entladens als auch während des Ladens wesentliche Funktionen erfüllen.
Bei klassischen Batteriearchitekturen braucht es für unterschiedliche elektrochemische Prozesse typischerweise mehrere Materialien oder zusätzliche Komponenten. ALGATECs Bifunktionalität eröffnet dagegen die Möglichkeit, solche Komponenten in der Zellarchitektur zu reduzieren oder teilweise zu vermeiden.
Das klingt wie ein technisches Detail – könnte sich aber zum entscheidenden Vorteil entwickeln. Jede eingesparte Komponente bedeutet potenziell:
- Weniger benötigte Rohstoffe
- Einfachere Zellarchitektur
- Weniger Material- und Fertigungsschritte
- Geringeres Gesamtgewicht
- Bessere Voraussetzungen für wirtschaftliche Skalierung
Weniger Komponenten, mehr Leistung
Bei Batterieentwicklung entscheidet nicht nur die Leistungsfähigkeit einzelner Materialien – entscheidend ist, was am Ende im kompletten Batteriesystem ankommt. Ein Teil der Batteriemasse trägt nicht unmittelbar zur Energiespeicherung bei, sondern ist für funktionale Prozesse erforderlich.
Die Bündelung dieser Funktionen in einem einzigen bifunktionalen Material schafft einen entscheidenden technologischen Hebel: Mehr Funktion bei weniger Komponenten. Gerade für die angestrebte Skalierung von ALGATECs BlackGap-Batterie ist dieser Ansatz zentral.
Breites Anwendungsspektrum für gewichtssensitive und ressourceneffiziente Märkte
Die Einsparung von Gewicht und Materialkomponenten öffnet der Technologie Türen in unterschiedlichsten Branchen.Dies hat große Auswirkungen gerade für technische Geräte wie Drohnen, bei denen jedes eingesparte Gramm direkt in wertvolle Flugzeit übersetzt wird. Ebenso profitierentragbare Consumer Electronics & Wearablesvon schlankeren Bauweisen sowiestationäre Großspeicher (Grid Storage)von der drastischen Rohstoff- und Kosteneinsparung in der Produktion – und viele mehr.
Die nächste Herausforderung: Von Lab zu Produktion
Mit dem Proof of Concept ist ein wichtiger Schritt abgeschlossen – die nächste Etappe beginnt jetzt. ALGATEC arbeitet daran das bestätigte Material- und Batteriekonzept in größere Strukturen zu übertragen. Es geht nicht mehr nur um die Frage, ob die Technologie funktioniert, sondern wie sich die im Labor nachgewiesenen Eigenschaften im größeren Maßstab reproduzieren lassen.
Dazu gehören die Optimierung der Zellarchitektur, die Übertragung auf größere Zellformate sowie Tests unter praxisnäheren Bedingungen. Ziel ist es, den nächsten Entwicklungsstand zeitnah öffentlich vorzustellen.
Das eigentliche Potenzial: Materialeffizienz
Die zentrale Frage lautet nun nicht mehr: Funktioniert es? Sondern:Wie viel Batterie lässt sich aus möglichst wenig Material bauen?
Genau hier könnte die Bifunktionalität des ALGATEC-Materials eine entscheidende Rolle spielen. Sollte es gelingen, die Materialvorteile auch im größeren Maßstab zu erhalten, könnte daraus ein Batteriesystem entstehen, das nicht nur durch elektrochemische Leistungsdaten interessant ist, sondern durch eine grundlegend effizientere Nutzung von Materialien und Komponenten.
ALGATEC setzt damit einen klaren Kurs fort: Nicht herkömmliche Batteriesysteme zu optimieren – sondern die Architektur dahinter neu zu denken.
Pressekontakt: Name: Marvin Heide Telefon: +491726816152 E-Mail: m.heide@algatec.com
Weiteres Material: www.presseportal.de Quelle: ALGATEC Handels UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG
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Chinas Wirtschaft lahmt – Konsum und Investitionen bremsen
Neue Wirtschaftsdaten für August zeigen eine ungleiche Entwicklung in China – mit Folgen auch für deutsche Unternehmen. Wie das Statistikamt in Peking mitteilte, wuchs die Industrie wieder schneller, während die Einzelhandelsumsätze kaum zulegten und die Investitionen weiter sanken. Die schwache Nachfrage erschwert deutschen Firmen den Absatz in China. Zugleich wächst auf den internationalen Märkten die Konkurrenz durch chinesische Hersteller.
Die Industrieproduktion stieg im August im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,2 Prozent, nach 4,5 Prozent im Juli. Die Einzelhandelsumsätze wuchsen dagegen nur um 0,4 Prozent, nach 0,6 Prozent im Juli. Vor allem der schwache Autohandel bremste.
Immobilienkrise belastet Investitionen
Die Anlageinvestitionen sanken von Januar bis August im Vergleich zum Vorjahreszeitraum insgesamt um 7,2 Prozent. Dazu zählen etwa Ausgaben für Gebäude, Maschinen und Infrastruktur. Für die ersten sieben Monate hatte das Minus noch 6,7 Prozent betragen. Besonders schwer wiegt die Immobilienkrise: Die Investitionen in Immobilienprojekte brachen in den ersten acht Monaten um nahezu ein Fünftel ein.
Während die Nachfrage im Inland schwach bleibt, legt das Exportgeschäft kräftig zu. Bereits vergangene Woche hatte die chinesische Zollbehörde für August auf Dollarbasis einen Anstieg der Warenexporte um 25 Prozent zum Vorjahresmonat gemeldet.
Wichtiger Markt für deutsche Industrie
China ist für viele deutsche Unternehmen ein wichtiger Absatzmarkt. Autohersteller brauchen dort kaufbereite Kunden, Maschinenbauer profitieren von Investitionen in Fabriken und Anlagen. Gleichzeitig bauen chinesische Hersteller ihr Auslandsgeschäft aus und konkurrieren dabei auch mit der deutschen Industrie.
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Tennisprofi Zverev erreicht Finale bei US Open
Tennisprofi Alexander Zverev hat zum zweiten Mal das Endspiel bei den US Open in New York erreicht. Der 29-Jährige gewann im Halbfinale gegen den Russen Karen Chatschanow mit 6:3, 7:6 (9:7), 7:6 (8:6).
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Richtfest für neue Dresdner Mikrochip-Fabrik – «Meilenstein»
Beim Bau der neuen Mikrochipfabrik im Dresdner Norden geht es voran: Gut zwei Jahre nach Baubeginn hat die European Semiconductor Manufacturing Company (ESMC) Richtfest gefeiert. ESMC-Präsident Christian Koitzsch sprach bei der Feier von einem Meilenstein auf dem Weg zum ersten Produktionsstandort des taiwanischen Branchenriesen TSMC in Europa.
Mehr als 2.000 Mitarbeiter setzten seinen Angaben nach auf der Baustelle rund 30.000 Fertigbetonelemente zusammen. «Wir sind zu Recht stolz darauf, was wir hier erreicht haben», sagte Koitzsch. «Es ist wirklich ein Teamerfolg.» Seit dem Spatenstich im August 2024 wächst die neue Fabrik mit hohem Tempo in die Höhe. Rund um die Uhr wird auf der Baustelle gearbeitet, rund 600 Unternehmen sind an dem Projekt beteiligt.
Man sei nun auf halbem Weg zum Ziel, ergänzte Geschäftführer Ching-Kun Huang. Die Ausbildung künftiger Fachkräfte am TSMC-Hauptsitz in Taiwan habe bereits begonnen. Dort liege ein Schwerpunkt auf dem Zusammenführen der taiwanischen Unternehmenskultur und deutscher Ingenieursexpertise.
Kretschmer kündigt weitere Investitionen an
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer bezeichnete das Richtfest als Signal an die Bevölkerung. «Es ist die größte Baustelle Europas, die wir aktuell hier haben», sagte der CDU-Politiker. Wichtig sei, den Standort Deutschland und Europa weiter zu verbessern und etwa bei der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen wie TSMC zu lernen. Kretschmer lobte die «wirklich hervorragende Zusammenarbeit» und die technologische Souveränität des weltweiten Branchenführers. «Davon werden wir hier in Dresden, in Sachsen profitieren und gemeinsam die Zukunft, die Geschichte der Mikroelektronik weiterschreiben.»
Die Ansiedlung soll laut Kretschmer in die Region und auch über die Grenzen des Freistaates hinweg ausstrahlen. Er kündigte weitere Investitionen im Rahmen des «Chips Act 2.0» der EU an.«Wir wollen, dass die Wertschöpfungskette tiefer wird, dass wir noch stärker den Footprint für die Mikroelektronik hier in Sachsen haben», sagte Kretschmer. «Dieser Weg muss weitergehen, er ist noch lange nicht zu Ende erzählt.»
Auch Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) betonte den Wunsch nach einem weiteren Ausbau der Halbleiterbranche in der Region. Man wolle weiterhin alle Voraussetzungen für Investitionen schaffen. «Wir müssen immer einen Schritt vorausdenken, damit Möglichkeiten wahr werden», sagte Hilbert.
2.000 Arbeitsplätze entstehen
Das Gemeinschaftswerk mit künftig 2.000 Mitarbeitern der Taiwaner mit Bosch, Infineon und NXP Semiconductor liegt im Zeitplan. Im zweiten Halbjahr 2027 sollen die Produktionsanlagen in die Reinräume der Fabrik kommen. ESMC sei mit der künftigen Fertigung von bis zu 12-Nanometer-Chips ein neues Puzzlestück im Ökosystem «Silicon Saxony», so Koitzsch.
TSMC soll 70 Prozent an dem Unternehmen halten, die anderen Partner je 10. Die Investitionssumme liegt bei zehn Milliarden Euro; das Bundeswirtschaftsministerium steuerte davon fünf Milliarden als Förderung bei. Schwerpunkt sind Chips für die Autoindustrie.
Halbleiterstandort «Silicon Saxony» wächst
Mit der Ansiedlung von TSMC und den Produktionserweiterungen bei Infineon und Globalfoundries in Dresden wächst das «Silicon Saxony» als laut Wirtschaftsministerium Europas größter Mikroelektronikstandort weiter. Das Netzwerk besteht aus rund 3.600 Unternehmen mit über 80.000 Mitarbeitern. Die Beschäftigtenzahl soll bis 2040 auf rund 100.000 wachsen.