Die Bundesanwaltschaft hat in Berlin Anklage gegen sieben mutmaßliche Mitglieder der islamistischen Terrororganisation Hamas erhoben. Die Männer sollen an der Beschaffung von Waffen für einen Mordanschlag auf israelische oder jüdische Ziele in Deutschland oder Österreich beteiligt gewesen sein, wie die Karlsruher Behörde mitteilte. Zuvor hatte die «Welt» berichtet.
Autor: Stojancho Gjorgjiev
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Richtfest für neue Dresdner Mikrochip-Fabrik – «Meilenstein»
Beim Bau der neuen Mikrochipfabrik im Dresdner Norden geht es voran: Gut zwei Jahre nach Baubeginn hat die European Semiconductor Manufacturing Company (ESMC) Richtfest gefeiert. ESMC-Präsident Christian Koitzsch sprach bei der Feier von einem Meilenstein auf dem Weg zum ersten Produktionsstandort des taiwanischen Branchenriesen TSMC in Europa.
Mehr als 2.000 Mitarbeiter setzten seinen Angaben nach auf der Baustelle rund 30.000 Fertigbetonelemente zusammen. «Wir sind zu Recht stolz darauf, was wir hier erreicht haben», sagte Koitzsch. «Es ist wirklich ein Teamerfolg.» Seit dem Spatenstich im August 2024 wächst die neue Fabrik mit hohem Tempo in die Höhe. Rund um die Uhr wird auf der Baustelle gearbeitet, rund 600 Unternehmen sind an dem Projekt beteiligt.
Man sei nun auf halbem Weg zum Ziel, ergänzte Geschäftführer Ching-Kun Huang. Die Ausbildung künftiger Fachkräfte am TSMC-Hauptsitz in Taiwan habe bereits begonnen. Dort liege ein Schwerpunkt auf dem Zusammenführen der taiwanischen Unternehmenskultur und deutscher Ingenieursexpertise.
Kretschmer kündigt weitere Investitionen an
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer bezeichnete das Richtfest als Signal an die Bevölkerung. «Es ist die größte Baustelle Europas, die wir aktuell hier haben», sagte der CDU-Politiker. Wichtig sei, den Standort Deutschland und Europa weiter zu verbessern und etwa bei der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen wie TSMC zu lernen. Kretschmer lobte die «wirklich hervorragende Zusammenarbeit» und die technologische Souveränität des weltweiten Branchenführers. «Davon werden wir hier in Dresden, in Sachsen profitieren und gemeinsam die Zukunft, die Geschichte der Mikroelektronik weiterschreiben.»
Die Ansiedlung soll laut Kretschmer in die Region und auch über die Grenzen des Freistaates hinweg ausstrahlen. Er kündigte weitere Investitionen im Rahmen des «Chips Act 2.0» der EU an.«Wir wollen, dass die Wertschöpfungskette tiefer wird, dass wir noch stärker den Footprint für die Mikroelektronik hier in Sachsen haben», sagte Kretschmer. «Dieser Weg muss weitergehen, er ist noch lange nicht zu Ende erzählt.»
Produktion soll 2027 starten
Das Gemeinschaftswerk mit künftig 2.000 Mitarbeitern der Taiwaner mit Bosch, Infineon und NXP Semiconductor liegt im Zeitplan. Im zweiten Halbjahr 2027 sollen die Produktionsanlagen in die Reinräume der Fabrik kommen. ESMC sei mit der künftigen Fertigung von bis zu 12-Nanometer-Chips ein neues Puzzlestück im Ökosystem «Silicon Saxony», so Koitzsch.
TSMC soll 70 Prozent an dem Unternehmen halten, die anderen Partner je 10. Die Investitionssumme liegt bei zehn Milliarden Euro; das Bundeswirtschaftsministerium steuerte davon fünf Milliarden als Förderung bei. Schwerpunkt sind Chips für die Autoindustrie.
Halbleiterstandort «Silicon Saxony» wächst
Mit der Ansiedlung von TSMC und den Produktionserweiterungen bei Infineon und Globalfoundries in Dresden wächst das «Silicon Saxony» als laut Wirtschaftsministerium Europas größter Mikroelektronikstandort weiter. Das Netzwerk besteht aus rund 3.600 Unternehmen mit über 80.000 Mitarbeitern. Die Beschäftigtenzahl soll bis 2040 auf rund 100.000 wachsen.
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Cheplapharm aus Greifswald und Sanofi vor Milliarden-Deal
Die Greifswalder Pharmafirma Cheplapharm will mit einem Deal mit dem französischen Arzneimittel-Riesen Sanofi seinen Jahresumsatz um rund eine Milliarde Euro erhöhen und drei Produktionsstandorte im Ausland übernehmen. Cheplapharm soll demnach 20 Medikamente von Sanofi übernehmen und vermarkten. Im Gegenzug erhielten die Franzosen eine Beteiligung von 26,4 Prozent an Cheplapharm. Damit werde eine bereits bestehende Kooperation ausgebaut.
Cheplapharm würde durch den Deal, der noch unter Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Arbeitnehmervertretungen und Regulierungs- und Kartellbehörden stehe, nach eigenen Angaben zum fünftgrößten Pharmaunternehmen Deutschlands aufsteigen. Der Jahresumsatz würde demnach von zuletzt mehr als 1,6 Milliarden auf mehr als 2,6 Milliarden Euro steigen.
Durch die Übernahme dreier Produktionsstätten in Ungarn, Singapur und Frankreich würde zu den bislang rund 800 Cheplapharm-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nochmals mehr als 550 dazukommen.
Cheplapharm vermarktet bereits etablierte spezialisierte Arzneien, nachdem sie aus dem Patentschutz herausgefallen sind, und beauftragt externe Unternehmen mit der Fertigung. Nach dem Sanofi-Deal würde Cheplapharm den Blutverdünner Lovenox selbst herstellen. Das Medikament kommt beispielsweise in Thrombosespritzen zum Einsatz.
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Richtfest für neue Dresdner Mikrochip-Fabrik – «Meilenstein»
Beim Bau der neuen Mikrochipfabrik im Dresdner Norden geht es voran: Gut zwei Jahre nach Baubeginn hat die European Semiconductor Manufacturing Company (ESMC) Richtfest gefeiert. ESMC-Präsident Christian Koitzsch sprach bei der Feier von einem Meilenstein auf dem Weg zum ersten Produktionsstandort des taiwanischen Branchenriesen TSMC in Europa.
Mehr als 2.000 Mitarbeiter setzten seinen Angaben nach auf der Baustelle rund 30.000 Fertigbetonelemente zusammen. «Wir sind zu Recht stolz darauf, was wir hier erreicht haben», sagte Koitzsch. «Es ist wirklich ein Teamerfolg.» Man sei nun auf halbem Weg zum Ziel, ergänzte Geschäftführer Ching-Kun Huang. Die Ausbildung der künftigen Fachkräfte habe bereits am TSMC-Hauptsitz in Taiwan begonnen. Dort liege ein Schwerpunkt auf dem Zusammenführen der taiwanischen Unternehmenskultur und deutscher Ingenieursexpertise.
Produktion soll 2027 starten
Das Gemeinschaftswerk mit künftig 2.000 Mitarbeitern der Taiwaner mit Bosch, Infineon und NXP Semiconductor liegt im Zeitplan. Im zweiten Halbjahr 2027 sollen die Produktionsanlagen in die Reinräume der Fabrik kommen. ESMC sei mit der künftigen Fertigung von bis zu 12-Nanometer-Chips ein neues Puzzlestück im Ökosystem «Silicon Saxony», so Koitzsch.
TSMC soll 70 Prozent an dem Unternehmen halten, die anderen Partner je 10. Die Investitionssumme liegt bei zehn Milliarden Euro; das Bundeswirtschaftsministerium steuerte davon fünf Milliarden als Förderung bei. Schwerpunkt sind Chips für die Autoindustrie.
Halbleiterstandort «Silicon Saxony» wächst
Mit der Ansiedlung von TSMC und den Produktionserweiterungen bei Infineon und Globalfoundries in Dresden wächst das «Silicon Saxony» als laut Wirtschaftsministerium Europas größter Mikroelektronikstandort weiter. Das Netzwerk besteht aus rund 3.600 Unternehmen mit über 80.000 Mitarbeitern. Die Beschäftigtenzahl soll bis 2040 auf rund 100.000 wachsen.
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WEMAG: Robotik muss sich am Werkstück beweisen / Mit Cobots und Automatisierung gegen den Fachkräftemangel (FOTO)
Kollaborative Roboter, sogenannte Cobots, versprechen Entlastung und stabile Prozesse. Ob sie im Mittelstand wirtschaftlich arbeiten, entscheidet sich jedoch nicht im Prospekt, sondern in der Fertigung. In Fulda können Unternehmen den Praxistest vor der Investition machen.
Der Ersatz einer beschädigten Maschinenwelle kann mehrere zehntausend Euro kosten. In einer Laserschweißanlage in Fulda führt ein Cobot den Schweißkopf millimetergenau über die defekte Stelle. Material wird dort aufgetragen, wo es fehlt. Anschließend lässt sich das Bauteil in der Metallbearbeitung wieder auf Maß bringen. Der Roboter ist in diesem Moment kein Ausstellungsstück, sondern Teil eines konkreten Instandsetzungsprozesses.
Solche Anwendungen zeigen, warum sich der Blick auf Robotik im Mittelstand verändert. Lange galten Roboter als Technik für große Serien und abgeschottete Fertigungszellen. Kollaborative Systeme sind kompakter, lassen sich für wechselnde Aufgaben einrichten und können Beschäftigte direkt im Prozess unterstützen. Doch aus technischer Machbarkeit folgt noch kein wirtschaftlicher Nutzen.
Christopher Schaus erlebt diese Lücke regelmäßig. Der Geschäftsführer und Inhaber der WEMAG GmbH & Co. KG betreibt am Unternehmenssitz in Fulda unter anderem ein Schweißtechnik- und Robotikzentrum. „Wir sehen in Robotern Lösungen für den Fachkräftemangel, sinkende Margen unserer Kunden und Technologielücken, insbesondere bei kleinen und mittelständischen Unternehmen“, sagt er. Zugleich warnt er davor, sich von einer gelungenen Standardvorführung täuschen zu lassen: „Ob ein einzelnes Gerät in die technische Umgebung und organisatorischen Abläufe passt, darf nicht erst nach dem Kauf auffallen.“
Warum der Roboterarm nicht genügt
Ein Cobot kann schweißen, greifen, palettieren, schleifen, schrauben oder Maschinen beschicken. Ob daraus ein stabiler Prozess wird, hängt jedoch vom Umfeld ab. Greifer, Sensorik, Bildverarbeitung, Software und Sicherheitstechnik müssen zum Werkstück und zu den Abläufen passen. Auch nüchterne betriebliche und technische Größen spielen eine Rolle: Stückzahlen, Rüstzeiten, Variantenvielfalt, Platzbedarf, Schulungsaufwand und Wartung.
Gerade bei kleineren Losgrößen kann Flexibilität wichtiger sein als maximale Geschwindigkeit. Beim Schweißen übernimmt ein Cobot beispielsweise wiederkehrende Bahnen, während eine Fachkraft die Anwendung vorbereitet, den Prozess überwacht und anspruchsvolle Arbeiten ausführt. Automatisierung verschiebt damit Tätigkeiten, statt Menschen pauschal zu ersetzen. Sie kann Kapazitäten sichern und körperlich belastende Arbeit reduzieren – vorausgesetzt, der neue Ablauf funktioniert auch dann, wenn Bauteile wechseln oder Störungen auftreten.
Deshalb beginnt die Beratung bei der WEMAG in Fulda nicht mit der Frage nach dem gewünschten Fabrikat. Das Unternehmen arbeitet mit mehreren Herstellern und Systemintegratoren zusammen. Entscheidend ist zunächst, welcher Engpass im Betrieb tatsächlich gelöst werden soll und welche Randbedingungen gelten.
Der Test beginnt mit dem Teil des Kunden
Unternehmen können deshalb eigene Bauteile, Werkstücke und Aufgabenstellungen in das Testzentrum mitbringen. Dort zeigt sich, ob ein Greifer das Teil zuverlässig fasst, wie sauber eine Schweißnaht läuft oder welche manuellen Schritte weiterhin nötig sind. „Wir testen konkret am Objekt und am Problem des Kunden“, so Schaus. Auch Fragen, die in einer Präsentation leicht untergehen, werden sichtbar: Reicht der vorhandene Platz? Wie aufwendig ist das Umrüsten? Lässt sich die Anlage von den eigenen Beschäftigten bedienen? Das Spektrum reicht von Schweißanwendungen über Pick and Place und Palettierung bis zum Schleifen, Schrauben und zur Maschinenbeschickung. Ein geeigneter Prozess kann zunächst als Pilot aufgebaut werden. Erst wenn die Anwendung mit realen Teilen stabil läuft, lässt sich seriös über Investition und Skalierung sprechen.
Dabei profitiert WEMAG von der eigenen industriellen Praxis. Zum Unternehmen gehören neben dem Werkzeug- und Maschinenhandel sowohl eine Metallbearbeitung mit Schwerpunkt Zerspanung als auch ein Logistikzentrum. Automatisierung mittels Cobots wird in beiden Bereichen selbst eingesetzt. „Wir wissen, was wir verkaufen und wo der maximale Nutzen erzielt werden kann“, sagt Schaus. Das ist ein anderer Blick als der reine Produktvertrieb: Bedienbarkeit, Instandhaltung und Prozesssicherheit erhalten mindestens dieselbe Relevanz wie Reichweite oder Traglast.
Ein Tag für den Einstieg
Einen Überblick über Anwendungen und Anbieter bietet am 27. Oktober 2026 die Cobots4You im Vogel Convention Center Würzburg. WEMAG nimmt als Business Partner Gold an der Conference Expo teil. Von 9.30 bis 15.30 Uhr geht es unter anderem um Wirtschaftlichkeit, Programmierung, Sicherheit und Integration kollaborativer Roboter. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung unter www.cobots4you.com/wuerzburg möglich.
Dieser Veranstaltungstag kann Orientierung geben und Expertise vermitteln. Anschließend kann die Technik in Fulda oder direkt im Unternehmen beweisen, dass sie zum Werkstück, zu den Beschäftigten und zum Geschäftsmodell passt – so konkret wie der Cobot, der in Fulda eine beschädigte Maschinenwelle wieder für die Bearbeitung vorbereitet.
Wer nicht an der Cobots4You in Würzburg teilnehmen kann, kann auch einen individuellen Praxistermin im Fuldaer Schweißtechnik- und Robotikzentrum buchen. Weitere Informationen dazu gibt es unter https://www.wemag.de/de/produktgruppen/robotik/.
Hintergrund
Die WEMAG GmbH & Co. KG mit Hauptsitz in Fulda und weiteren Standorten in Aschaffenburg, Bochum, Kassel, Siegen und Zella-Mehlis ist einer der führenden Werkzeughändler und Technikdienstleister in der Mitte Deutschlands. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 200 Mitarbeiter. Zur WEMAG gehören neben dem klassischen Werkzeughandel für Gewerbe- und anspruchsvolle Privatkunden auch die WEMAG Metallbearbeitung GmbH & Co. KG, ein Zerspanungsbetrieb, der komplexe Einzelteile und Kleinserien fertigt, sowie ein Logistikzentrum und der offizielle Partner-Fanshop von Eintracht Frankfurt für die Region Osthessen. Das Unternehmen bedient alle Vertriebswege vom stationären Handel über die großen Handelsplattformen und einen eigenen Web-Shop bis hin zu einem weitverzweigten Export-Geschäft und individuellen, integralen Schnittstellen für Großkunden. Die WEMAG engagiert sich sozial und gesellschaftlich insbesondere für die Kinder- und Jugendarbeit sowie für den Sport. Weitere Informationen gibt es unter www.wemag.de.
Pressekontakt: WEMAG GmbH & Co. KG Weserstraße 24 36043 Fulda Tel.: +49 661 94 60-0 Mail: wemag@wemag.de Web: www.wemag.de Für technische oder redaktionelle Rückfragen wenden Sie sich bitte an unseren Medienbeauftragten Falk S. Al-Omary unter +49 171 2023223 oder f.al-omary@wemag.de
Weiteres Material: www.presseportal.de Quelle: WEMAG GmbH & Co. KG
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Richtfest für neue Dresdner Mikrochip-Fabrik – «Meilenstein»
Beim Bau der neuen Mikrochipfabrik im Dresdner Norden geht es voran: Gut zwei Jahre nach Baubeginn hat die European Semiconductor Manufacturing Company (ESMC) Richtfest gefeiert. ESMC-Präsident Christian Koitzsch sprach bei der Feier von einem Meilenstein auf dem Weg zum ersten Produktionsstandort des taiwanischen Branchenriesen TSMC in Europa.
Mehr als 2.000 Mitarbeiter setzten seinen Angaben nach auf der Baustelle rund 30.000 Fertigbetonelemente zusammen. «Wir sind zu Recht stolz darauf, was wir hier erreicht haben», sagte Koitzsch. «Es ist wirklich ein Teamerfolg.» Man sei nun auf halbem Weg zum Ziel, ergänzte Geschäftführer Ching-Kun Huang. Die Ausbildung der künftigen Fachkräfte habe bereits am TSMC-Hauptsitz in Taiwan begonnen. Dort liege ein Schwerpunkt auf dem Zusammenführen der taiwanischen Unternehmenskultur und deutscher Ingenieursexpertise.
Produktion soll 2027 starten
Das Gemeinschaftswerk mit künftig 2.000 Mitarbeitern der Taiwaner mit Bosch, Infineon und NXP Semiconductor liegt im Zeitplan. Die Produktion soll im zweiten Halbjahr 2027 starten. ESMC sei mit der künftigen Fertigung von bis zu 12-Nanometer-Chips ein neues Puzzlestück im Ökosystem «Silicon Saxony», so Koitzsch.
TSMC soll 70 Prozent an dem Unternehmen halten, die anderen Partner je 10. Die Investitionssumme liegt bei zehn Milliarden Euro; das Bundeswirtschaftsministerium steuerte davon fünf Milliarden als Förderung bei. Schwerpunkt sind Chips für die Autoindustrie.
Halbleiterstandort «Silicon Saxony» wächst
Mit der Ansiedlung von TSMC und den Produktionserweiterungen bei Infineon und Globalfoundries in Dresden wächst das «Silicon Saxony» als laut Wirtschaftsministerium Europas größter Mikroelektronikstandort weiter. Das Netzwerk besteht aus rund 3.600 Unternehmen mit über 80.000 Mitarbeitern. Die Beschäftigtenzahl soll bis 2040 auf rund 100.000 wachsen.
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Kunststoffbranche zeigt Zukunftspotenzial auf Konferenz in Berlin / Material-Innovationen für die Hightech-Agenda Deutschland / Bessere Rahmenbedingungen zur Vermarktung von Innovationen nötig (FOTO)
Innovative Kunststoffe für den Hightech-Standort Deutschland
Um sich stärker als Hightech-Standort zu positionieren, braucht Deutschland die Innovationskraft der Kunststoffindustrie. Deren großes Potenzial stellte der Verband Plastics Europe Deutschland jetzt auf einer Innovationskonferenz in Berlin heraus. Zahlreiche Unternehmen präsentierten dort zukunftsweisende Lösungen für globale Schlüsselthemen wie nachhaltige Mobilität, klimaneutrale Energieversorgung, Medizintechnik, Robotik oder Kreislaufwirtschaft, mit denen die Bundesregierung im Rahmen der Hightech-Agenda das Land im internationalen Wettbewerb voranbringen will. Entscheidend ist dabei, neue Produkte und Technologien schneller in industrielle Wertschöpfung zu überführen.
„Deutschland verfügt über exzellente Forschung, hochqualifizierte Fachkräfte, weltweit erfolgreiche Unternehmen und starke industrielle Netzwerke. Was uns zu oft fehlt, ist der Sprung von der Idee in den Markt“, betonteDr. Christine Bunte,Hauptgeschäftsführerin von Plastics Europe Deutschland. „Gerade deshalb darf unser Land nicht nur auf Sozialreformen blicken, sondern benötigt auch eine neue Innovationsdebatte. Im Kern geht es darum, wie wir innovative und nachhaltige Materialien wie Kunststoffe dabei optimal einsetzen. Innovation Made in Germany darf nicht in Laboren oder Pilotanlagen steckenbleiben, sondern muss hierzulande im industriellen Maßstab Realität werden. Die Investitionsentscheidungen fallen jetzt, aber dazu braucht es dringend verlässliche Rahmenbedingungen.“
Hightech-Agenda der Bundesregierung braucht Materialkompetenz
„Deutschland muss sein Profil als Hightech-Standort weiter schärfen“, hob auchDr. Thorsten Dreier,Chief Technology Officer von Covestro, in seiner Keynote hervor. „Die Zukunftsfelder der Hightech-Agenda haben eines gemeinsam: Sie brauchen hohe Materialkompetenz. Ohne leistungsfähige Kunststoffe werden viele dieser Technologien nicht funktionieren. Wer Technologieführerschaft anstrebt, muss deshalb auch die dafür erforderlichen Material-, Produktions- und Wertschöpfungsketten im eigenen Land sichern.“
NebenCovestropräsentierten die KunststoffspezialistenARCUS Greencycling Technologies, BASF, Borouge International, Dow, Evonik, Fraunhofer Cluster of Excellence Circular Plastics Economy CCPE, LYB, matterr, Polymaterials, Röhm und VinylPlusauf der Konferenz Werkstoffe, Technologien und Lösungen insbesondere mit Blick auf die Hightech-Agenda. Die Bandbreite reichte von Hochleistungsanwendungen für Energie, Mobilität, Infrastruktur, energieeffiziente Gebäude, Industrie 4.0. und weitere Zukunftsindustrien bis zu neuen Recyclingtechnologien und alternativen Rohstoffen.
In einer Podiumsdiskussion verwiesDr. Carsten Gerhardt,Partner bei der Unternehmensberatung EY, auf die Bedeutung der Zusammenarbeit von Wissenschaft, Industrie, Start-ups, Investoren und Politik für leistungsfähige Innovationsökosysteme: „Deutschland sollte insgesamt stärker entlang kompletter Wertschöpfungsketten und konkreter Skalierungsprojekte denken.“
AuchProfessor Manfred Renner, Leiter des Fraunhofer Cluster of Excellence Circular Plastics Economy CCPE und Leiter des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (UMSICHT), unterstrich auf dem Podium, das größte Risiko bestehe darin, dass andere Regionen neue Technologien schneller industrialisierten. „Wer Pilotanlagen, Demonstrationsprojekte und industrielle Skalierung beherrscht, entscheidet am Ende darüber, wo Wertschöpfung und Arbeitsplätze entstehen und wer bei den Technologien von morgen führend ist.“ Die Transformation zu einer zirkulären und klimaneutralen Kunststoffwirtschaft könne nur gelingen, wenn bestehende Produktionsstrukturen erhalten, und gleichzeitig neue Technologien, Infrastrukturen und Geschäftsmodelle aufgebaut würden.
Podcast-Reihe „Der Stoff, aus dem Hightech ist“
Zudem stellte Plastics Europe Deutschland die neue Podcast-Reihe von Plastic.Climate.Future. „Der Stoff, aus dem Hightech ist“ vor. Darin sprechen Innovatorinnen und Innovatoren der deutschen Polymerindustrie über neue Werkstoffe, zirkuläre Technologien, industrielle Skalierung und die Frage, wie aus Forschung wirtschaftlich erfolgreiche Anwendungen entstehen.
Jetzt reinhören: Plastic. Climate. Future. | Podcast on Spotify
Die Kunststoffindustrie gehört mit einem Jahresumsatz von rund 100 Milliarden Euro und rund 376.000 Beschäftigten zu den Schlüsselindustrien Deutschlands. Gleichzeitig befindet sie sich in einem tiefgreifenden Wandel: Kreislaufwirtschaft, klimaneutrale Produktion, neue Rohstoffquellen und digitale Technologien verändern die Branche grundlegend.
Pressekontakt: Bettina Dempewolf Leiterin Kommunikation PlasticsEurope Deutschland e.V. bettina.dempewolf@plasticseurope.de +49 171 9713962
Weiteres Material: www.presseportal.de Quelle: PlasticsEurope Deutschland e.V.
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Offiziell: Polanski nicht mehr Trainer in Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach hat sich nach nur drei Spieltagen in der Fußball-Bundesliga von Trainer Eugen Polanski getrennt. Das bestätigte der Club einen Tag nach der 0:5-Niederlage beim SC Freiburg.
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Medien: Polanski nicht mehr Trainer in Mönchengladbach
Eugen Polanski ist nach übereinstimmenden Medienberichten nicht mehr Trainer von Borussia Mönchengladbach. Die Entscheidung beim Fußball-Bundesligisten soll zeitnah bekanntgegeben werden, wie zuerst die «Rheinische Post» berichtete.
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Huthi erobern Insel in wichtiger Meerenge Bab al-Mandab
Die mit dem Iran verbündeten Huthi-Rebellen haben jemenitischen Regierungsquellen zufolge eine strategisch gelegene Insel in der Meerenge Bab al-Mandab erobert. Der für den Welthandel enorm wichtige Schifffahrtsweg durch das Rote Meer dürfte damit noch stärker bedroht werden als bisher.