Autor: Stojancho Gjorgjiev

  • Biontech schließt Standorte – Bis zu 1.860 Jobs bedroht

    Der Impfstoffhersteller Biontech plant die Schließung mehrerer Produktionsstandorte. Insgesamt bis zu 1.860 Stellen könnten von den Einschnitten betroffen sein, kündigte das Management des Biopharma-Unternehmens in Mainz an.

  • Durchsuchungen in NRW bei mutmaßlichen Neonazis

    In Nordrhein-Westfalen laufen seit dem frühen Morgen in mehreren Städten Durchsuchungen bei mutmaßlichen Rechtsextremisten. Es gebe zehn Beschuldigte, hieß es in Sicherheitskreisen. Die Maßnahmen richteten sich gegen die Gruppe «Jung und Stark».

  • Ermittler: 14-Jähriger im Allgäu getötet – Verdächtiger tot

    Der in Memmingen im Allgäu vermisste 14-Jährige ist mutmaßlich Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Nach dem Fund der Leiche des Jugendlichen sei der mutmaßliche Täter nach Polizeischüssen gestorben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Zuvor hatte die «Bild»-Zeitung berichtet.

  • Durchsuchungen in zwölf Ländern bei mutmaßlichen Neonazis

    In zwölf Bundesländern laufen Durchsuchungen bei mutmaßlichen Rechtsextremisten – ausgenommen sind Baden-Württemberg, Thüringen, Hamburg und Bremen. 36 Personen werde die Bildung oder Mitgliedschaft in den kriminellen Vereinigungen «Jung und Stark» sowie «Deutsche Jugend voran» vorgeworfen, sagte eine Sprecherin der Generalbundesanwaltschaft in Karlsruhe.

  • Dax-Konzern Daimler Truck: Gewinn um 80 Prozent eingebrochen

    Der Gewinn beim Nutzfahrzeughersteller Daimler Truck ist in den ersten drei Monaten dieses Jahres um 80 Prozent eingebrochen. Im Vergleich zum Vorjahresquartal sei das Konzernergebnis von 749 Millionen Euro auf 149 Millionen Euro gesunken, teilte der Dax-Konzern aus Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart mit.

  • Auftragsschub für Industrie – Ausblick aber eingetrübt

    Ein Hoffnungsschimmer für die angeschlagene deutsche Wirtschaft, aber weiter maue Wachstumsaussichten für dieses Jahr: Im März zog der Wert der Auftragseingänge für die Industrie überraschend kräftig um 5,0 Prozent zum Vormonat an, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. 

    Der Auftragseingang lag ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen auf dem höchsten Niveau seit Februar 2023, schrieben die Statistiker. «Die deutsche Industrie hat im ersten Kriegsmonat überraschend deutlich mehr Aufträge erhalten, auch wenn man die stark schwankenden Großaufträge herausrechnet», sagte Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer. Doch der Einbruch von Stimmungsindikatoren wie dem Ifo-Geschäftsklima zeige eine große Verunsicherung der Unternehmen.

    Als Folge des Iran-Kriegs rechnen Konjunkturforscher des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in diesem Jahr nur noch mit einem Wachstum von 0,4 Prozent.

    Ministerium weist auf möglichen Vorzieheffekt hin

    Das Bundeswirtschaftsministerium äußerte sich ebenfalls vorsichtig. Der Iran-Krieg habe zu einem Energiepreisschock geführt, der sich verzögert auch auf andere Güter niederschlagen werde. «Vor diesem Hintergrund dürften im März verstärkt Bestellungen in Erwartung steigender Preise bzw. möglicher Lieferengpässe getätigt worden sein.»

    Das Auftragsplus für die Industrie im März ging zu einem großen Teil auf den deutlichen Anstieg bei Herstellern elektrischer Ausrüstungen zurück. Aber auch im Maschinenbau (plus 6,9 Prozent) sowie in der Produktion von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (plus 14,4 Prozent) gab es mehr Bestellungen.

    IW: Krieg hat zaghafte Erholung abgewürgt

     «Die Auftragseingänge der Industrie aus dem März sind ein Indiz, dass die deutsche Industrie unmittelbar vor dem Iran-Krieg zu einer klaren Erholung angesetzt hatte und auch im ersten Kriegsmonat noch robust aufgestellt war», sagte Sebastian Dullien, wissenschaftliche Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung. Die Industrie dürfte sich aber erst erholen, wenn die Energiepreise wieder spürbar fielen und damit die vom Krieg gebremste Konjunktur wieder Fahrt gewinne.

    «Der Iran-Krieg hat die zaghafte Erholung der deutschen Wirtschaft abgewürgt», stellte auch IW-Ökonom Michael Grömling fest. «Steigende Energiepreise und Lieferstörungen treffen ein Land, das nach drei Jahren Rezession und Stagnation kaum noch Puffer hat», sagte er. Das erwartete kleine Plus von 0,4 Prozent komme vor allem durch staatliche Konsumausgaben und Investitionen in die Verteidigung zustande. 

    Exporte schrumpfen zum vierten Mal in Folge 

    «Die deutschen Exporte schrumpfen zum vierten Mal in Folge, während der Welthandel wächst», bemerkte Grömling. Die deutsche Konjunktur koppele sich immer stärker von den Weltmärkten ab. Das spreche für einen gravierenden Verlust an Wettbewerbsfähigkeit.

    Zu Jahresbeginn ist die deutsche Wirtschaft trotz aller Krisen leicht gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte im ersten Quartal zum Vorquartal um 0,3 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Daten mitteilte.

  • Auftragseingang für Industrie steigt überraschend stark

    Hoffnungsschimmer für die angeschlagene deutsche Industrie: Im März zogen die Auftragseingänge überraschend kräftig um 5,0 Prozent zum Vormonat an, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Analysten hatten im Schnitt nur mit einem Plus von 1,0 Prozent gerechnet, nachdem es im Februar einen Anstieg von 1,4 Prozent gegeben hatte.

    Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen lag der Auftragseingang um 5,1 Prozent höher als im Vormonat, das höchste Niveau seit Februar 2023, schrieben die Statistiker. 

    «Die deutsche Industrie hat im ersten Kriegsmonat überraschend deutlich mehr Aufträge erhalten, auch wenn man die stark schwankenden Großaufträge herausrechnet», sagte Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer. Doch der Einbruch von Stimmungsindikatoren wie dem Ifo-Geschäftsklima zeige eine große Verunsicherung der Unternehmen. «Der Nahost-Krieg fordert seinen Tribut, selbst wenn er bald enden sollte.»

    Das Bundeswirtschaftsministerium äußerte sich ebenfalls vorsichtig. Der Iran-Krieg habe zu einem Energiepreisschock geführt, der sich verzögert auch auf andere Güter niederschlagen werde. «Vor diesem Hintergrund dürften im März verstärkt Bestellungen in Erwartung steigender Preise bzw. möglicher Lieferengpässe getätigt worden sein.»

    Starkes Geschäft mit Eurozone stützt

    Das Auftragsplus für die Industrie im März ging zu einem großen Teil auf den deutlichen Anstieg bei Herstellern elektrischer Ausrüstungen zurück. Aber auch im Maschinenbau (plus 6,9 Prozent) sowie in der Produktion von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (plus 14,4 Prozent) gab es mehr Bestellungen. 

    Insgesamt profitierte die deutsche Industrie von starken Auslandsaufträgen: Die stiegen im März um 5,6 Prozent, in der Eurozone wurde sogar ein Plus von gut zehn Prozent verzeichnet. Im Inland stand ein Plus von 4,0 Prozent.

    «Die Auftragseingänge der Industrie aus dem März sind ein Indiz, dass die deutsche Industrie unmittelbar vor dem Iran-Krieg zu einer klaren Erholung angesetzt hatte und auch im ersten Kriegsmonat noch robust aufgestellt war», sagte Sebastian Dullien, wissenschaftliche Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung. Die Industrie dürfte sich aber erst erholen, wenn die Energiepreise wieder spürbar fielen und damit die vom Krieg gebremste Konjunktur wieder Fahrt gewinne.

  • Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe im März 2026: +5,0 % zum Vormonat / Auftragseingang ohne Großaufträge: +5,1 %

    Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe

    März 2026 (real, vorläufig):

    +5,0 % zum Vormonat (saison- und kalenderbereinigt)

    +6,3 % zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt)

    Februar 2026 (real, revidiert):

    +1,4 % zum Vormonat (saison- und kalenderbereinigt)

    +3,5 % zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt)

    Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im März 2026 gegenüber Februar 2026 saison- und kalenderbereinigt um 5,0 % gestiegen. Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen war der Auftragseingang um 5,1 % höher als im Vormonat, damit erreichte der Auftragseingang ohne Großaufträge das höchste Niveau seit Februar 2023. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich lag der Auftragseingang im 1. Quartal 2026 insgesamt um 4,1 % niedriger als im 4. Quartal 2025. Ausschlaggebend für diesen Rückgang war ein sehr hohes Volumen an Großaufträgen zum Jahresende 2025. Ohne Großaufträge stieg der Auftragseingang im Dreimonatsvergleich um 1,6 %. Im Februar 2026 stieg der Auftragseingang nach Revision der vorläufigen Ergebnisse gegenüber Januar 2026 um 1,4 % (vorläufiger Wert: +0,9 %).

    Die positive Entwicklung der Neuaufträge im Verarbeitenden Gewerbe im März 2026 verteilte sich auf fast alle Wirtschaftsbereiche. Den größten Einfluss auf das Gesamtergebnis hatten dabei die Anstiege der Auftragseingänge in der Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (saison- und kalenderbereinigt +21,5 % zum Vormonat), im Maschinenbau (+6,9 %) sowie in der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (+14,4 %).

    Bei den Investitionsgütern lag der Auftragseingang im März 2026 um 2,1 % höher und bei den Vorleistungsgütern um 9,2 % höher als im Vormonat. Bei den Konsumgütern stieg er um 7,3 %.

    Die Auslandsaufträge stiegen im März 2026 um 5,6 %. Dabei stiegen die Aufträge aus der Eurozone um 10,1 % und die Aufträge von außerhalb der Eurozone um 2,7 %. Die Inlandsaufträge stiegen um 4,0 %.

    Umsatz im März 2026 um 0,7 % höher als im Vormonat

    Der reale Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben im März 2026 saison- und kalenderbereinigt 0,7 % höher als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2025 war der Umsatz kalenderbereinigt 2,0 % niedriger. Für Februar 2026 ergab sich nach Revision der vorläufigen Ergebnisse ein Rückgang von 1,3 % gegenüber Januar 2026 (vorläufiger Wert: -0,5 %).

    Methodische Hinweise:

    In allen Meldungen zu Konjunkturindikatoren sind die unterschiedlichen Vergleichszeiträume zu beachten. Im Fokus der Konjunkturbeobachtung steht der Vergleich der kalender- und saisonbereinigten Werte zum Vormonat/Vorquartal. Hieraus lässt sich die kurzfristige konjunkturelle Entwicklung ablesen. Der kalenderbereinigte Vorjahresvergleich dient einem längerfristigen Niveauvergleich und ist von saisonalen Schwankungen und Kalendereffekten unabhängig.

    Auftragseingänge und Umsätze im Verarbeitenden Gewerbe werden in der Gliederung der „Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008 (WZ 2008)“ erfasst und ausgewertet. Dabei werden die Auftragseingänge nur in ausgewählten Wirtschaftszweigen des Verarbeitenden Gewerbes erhoben. Die Veränderungsraten basieren auf den preisbereinigten Indizes des Auftragseingangs- und Umsatzindexes im Verarbeitenden Gewerbe. Das durchschnittliche Ergebnis im Jahr 2021 wird dabei als Basis des Index verwendet und auf 100 Indexpunkte festgelegt (2021 = 100). Die Saison- und Kalenderbereinigung erfolgte mit dem Verfahren X13 JDemetra+.

    In dieser Pressemitteilung werden für einige Wirtschaftszweige für ein besseres Verständnis Kurzbezeichnungen verwendet, die von den Bezeichnungen der „Klassifikation der Wirtschaftszweige (Ausgabe 2008)“ abweichen. Eine Übersicht dieser Kurzbezeichnungen ist auf der Themenseite „Industrie, Verarbeitendes Gewerbe“ im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes zu finden.

    Weitere Informationen:

    Ergebnisse in tiefer Gliederung und lange Zeitreihen können in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden (42151-0004 Auftragseingangsindizes, 42151-0008 Auftragseingangsindizes ohne Großaufträge und 42152-0004 Umsatzindizes).

    Eine Analyse zum Zusammenhang zwischen Materialknappheit, Auftragseingängen, Produktion und Preisen in der Industrie bietet ein Dossier auf der Themenseite „Konjunkturindikatoren“ im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes. Ausführliche Informationen zur Produktion der energieintensiven Industriezweige stehen auf der Themenseite „Industrie, Verarbeitendes Gewerbe“ bereit.

    Der Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe ist auch im „Dashboard Konjunktur“ (www.dashboard-konjunktur.de) verfügbar. In diesem Datenportal bündelt das Statistische Bundesamt hochfrequente Indikatoren der amtlichen Statistik und weiterer Datenanbieter zu den Themen Wirtschaft und Finanzen sowie Arbeitsmarkt, Bauen und Energie. Zudem bietet das „Dashboard Konjunktur“ einen Frühindikator zur Schätzung des Umsatzes im Verarbeitenden Gewerbe. Damit liegen erste Daten zum Umsatz bereits 20 Tage nach Ende eines Berichtsmonats vor.

    Diese Pressemitteilung ist, gegebenenfalls ergänzt mit weiteren Informationen und Verlinkungen zum Thema, veröffentlicht unter www.destatis.de/pressemitteilungen.

    Weitere Auskünfte:
    Konjunkturindizes, Saisonbereinigung
    Telefon: +49 611 75 2806
    www.destatis.de/kontakt
    Pressekontakt:
    Statistisches Bundesamt
    Pressestelle
    www.destatis.de/kontakt
    Telefon: +49 611-75 34 44
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            Statistisches Bundesamt
  • Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe im März 2026: +5,0 % zum Vormonat / Auftragseingang ohne Großaufträge: +5,1 %

    Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe

    März 2026 (real, vorläufig):

    +5,0 % zum Vormonat (saison- und kalenderbereinigt)

    +6,3 % zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt)

    Februar 2026 (real, revidiert):

    +1,4 % zum Vormonat (saison- und kalenderbereinigt)

    +3,5 % zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt)

    Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im März 2026 gegenüber Februar 2026 saison- und kalenderbereinigt um 5,0 % gestiegen. Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen war der Auftragseingang um 5,1 % höher als im Vormonat, damit erreichte der Auftragseingang ohne Großaufträge das höchste Niveau seit Februar 2023. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich lag der Auftragseingang im 1. Quartal 2026 insgesamt um 4,1 % niedriger als im 4. Quartal 2025. Ausschlaggebend für diesen Rückgang war ein sehr hohes Volumen an Großaufträgen zum Jahresende 2025. Ohne Großaufträge stieg der Auftragseingang im Dreimonatsvergleich um 1,6 %. Im Februar 2026 stieg der Auftragseingang nach Revision der vorläufigen Ergebnisse gegenüber Januar 2026 um 1,4 % (vorläufiger Wert: +0,9 %).

    Die positive Entwicklung der Neuaufträge im Verarbeitenden Gewerbe im März 2026 verteilte sich auf fast alle Wirtschaftsbereiche. Den größten Einfluss auf das Gesamtergebnis hatten dabei die Anstiege der Auftragseingänge in der Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (saison- und kalenderbereinigt +21,5 % zum Vormonat), im Maschinenbau (+6,9 %) sowie in der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (+14,4 %).

    Bei den Investitionsgütern lag der Auftragseingang im März 2026 um 2,1 % höher und bei den Vorleistungsgütern um 9,2 % höher als im Vormonat. Bei den Konsumgütern stieg er um 7,3 %.

    Die Auslandsaufträge stiegen im März 2026 um 5,6 %. Dabei stiegen die Aufträge aus der Eurozone um 10,1 % und die Aufträge von außerhalb der Eurozone um 2,7 %. Die Inlandsaufträge stiegen um 4,0 %.

    Umsatz im März 2026 um 0,7 % höher als im Vormonat

    Der reale Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben im März 2026 saison- und kalenderbereinigt 0,7 % höher als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2025 war der Umsatz kalenderbereinigt 2,0 % niedriger. Für Februar 2026 ergab sich nach Revision der vorläufigen Ergebnisse ein Rückgang von 1,3 % gegenüber Januar 2026 (vorläufiger Wert: -0,5 %).

    Methodische Hinweise:

    In allen Meldungen zu Konjunkturindikatoren sind die unterschiedlichen Vergleichszeiträume zu beachten. Im Fokus der Konjunkturbeobachtung steht der Vergleich der kalender- und saisonbereinigten Werte zum Vormonat/Vorquartal. Hieraus lässt sich die kurzfristige konjunkturelle Entwicklung ablesen. Der kalenderbereinigte Vorjahresvergleich dient einem längerfristigen Niveauvergleich und ist von saisonalen Schwankungen und Kalendereffekten unabhängig.

    Auftragseingänge und Umsätze im Verarbeitenden Gewerbe werden in der Gliederung der „Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008 (WZ 2008)“ erfasst und ausgewertet. Dabei werden die Auftragseingänge nur in ausgewählten Wirtschaftszweigen des Verarbeitenden Gewerbes erhoben. Die Veränderungsraten basieren auf den preisbereinigten Indizes des Auftragseingangs- und Umsatzindexes im Verarbeitenden Gewerbe. Das durchschnittliche Ergebnis im Jahr 2021 wird dabei als Basis des Index verwendet und auf 100 Indexpunkte festgelegt (2021 = 100). Die Saison- und Kalenderbereinigung erfolgte mit dem Verfahren X13 JDemetra+.

    In dieser Pressemitteilung werden für einige Wirtschaftszweige für ein besseres Verständnis Kurzbezeichnungen verwendet, die von den Bezeichnungen der „Klassifikation der Wirtschaftszweige (Ausgabe 2008)“ abweichen. Eine Übersicht dieser Kurzbezeichnungen ist auf der Themenseite „Industrie, Verarbeitendes Gewerbe“ im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes zu finden.

    Weitere Informationen:

    Ergebnisse in tiefer Gliederung und lange Zeitreihen können in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden (42151-0004 Auftragseingangsindizes, 42151-0008 Auftragseingangsindizes ohne Großaufträge und 42152-0004 Umsatzindizes).

    Eine Analyse zum Zusammenhang zwischen Materialknappheit, Auftragseingängen, Produktion und Preisen in der Industrie bietet ein Dossier auf der Themenseite „Konjunkturindikatoren“ im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes. Ausführliche Informationen zur Produktion der energieintensiven Industriezweige stehen auf der Themenseite „Industrie, Verarbeitendes Gewerbe“ bereit.

    Der Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe ist auch im „Dashboard Konjunktur“ (www.dashboard-konjunktur.de) verfügbar. In diesem Datenportal bündelt das Statistische Bundesamt hochfrequente Indikatoren der amtlichen Statistik und weiterer Datenanbieter zu den Themen Wirtschaft und Finanzen sowie Arbeitsmarkt, Bauen und Energie. Zudem bietet das „Dashboard Konjunktur“ einen Frühindikator zur Schätzung des Umsatzes im Verarbeitenden Gewerbe. Damit liegen erste Daten zum Umsatz bereits 20 Tage nach Ende eines Berichtsmonats vor.

    Diese Pressemitteilung ist, gegebenenfalls ergänzt mit weiteren Informationen und Verlinkungen zum Thema, veröffentlicht unter www.destatis.de/pressemitteilungen.

    Weitere Auskünfte:
    Konjunkturindizes, Saisonbereinigung
    Telefon: +49 611 75 2806
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    Pressestelle
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    Quelle:            Statistisches Bundesamt
  • Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe im März 2026: +5,0 % zum Vormonat / Auftragseingang ohne Großaufträge: +5,1 %

    Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe

    März 2026 (real, vorläufig):

    +5,0 % zum Vormonat (saison- und kalenderbereinigt)

    +6,3 % zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt)

    Februar 2026 (real, revidiert):

    +1,4 % zum Vormonat (saison- und kalenderbereinigt)

    +3,5 % zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt)

    Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im März 2026 gegenüber Februar 2026 saison- und kalenderbereinigt um 5,0 % gestiegen. Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen war der Auftragseingang um 5,1 % höher als im Vormonat, damit erreichte der Auftragseingang ohne Großaufträge das höchste Niveau seit Februar 2023. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich lag der Auftragseingang im 1. Quartal 2026 insgesamt um 4,1 % niedriger als im 4. Quartal 2025. Ausschlaggebend für diesen Rückgang war ein sehr hohes Volumen an Großaufträgen zum Jahresende 2025. Ohne Großaufträge stieg der Auftragseingang im Dreimonatsvergleich um 1,6 %. Im Februar 2026 stieg der Auftragseingang nach Revision der vorläufigen Ergebnisse gegenüber Januar 2026 um 1,4 % (vorläufiger Wert: +0,9 %).

    Die positive Entwicklung der Neuaufträge im Verarbeitenden Gewerbe im März 2026 verteilte sich auf fast alle Wirtschaftsbereiche. Den größten Einfluss auf das Gesamtergebnis hatten dabei die Anstiege der Auftragseingänge in der Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (saison- und kalenderbereinigt +21,5 % zum Vormonat), im Maschinenbau (+6,9 %) sowie in der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (+14,4 %).

    Bei den Investitionsgütern lag der Auftragseingang im März 2026 um 2,1 % höher und bei den Vorleistungsgütern um 9,2 % höher als im Vormonat. Bei den Konsumgütern stieg er um 7,3 %.

    Die Auslandsaufträge stiegen im März 2026 um 5,6 %. Dabei stiegen die Aufträge aus der Eurozone um 10,1 % und die Aufträge von außerhalb der Eurozone um 2,7 %. Die Inlandsaufträge stiegen um 4,0 %.

    Umsatz im März 2026 um 0,7 % höher als im Vormonat

    Der reale Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben im März 2026 saison- und kalenderbereinigt 0,7 % höher als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2025 war der Umsatz kalenderbereinigt 2,0 % niedriger. Für Februar 2026 ergab sich nach Revision der vorläufigen Ergebnisse ein Rückgang von 1,3 % gegenüber Januar 2026 (vorläufiger Wert: -0,5 %).

    Methodische Hinweise:

    In allen Meldungen zu Konjunkturindikatoren sind die unterschiedlichen Vergleichszeiträume zu beachten. Im Fokus der Konjunkturbeobachtung steht der Vergleich der kalender- und saisonbereinigten Werte zum Vormonat/Vorquartal. Hieraus lässt sich die kurzfristige konjunkturelle Entwicklung ablesen. Der kalenderbereinigte Vorjahresvergleich dient einem längerfristigen Niveauvergleich und ist von saisonalen Schwankungen und Kalendereffekten unabhängig.

    Auftragseingänge und Umsätze im Verarbeitenden Gewerbe werden in der Gliederung der „Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008 (WZ 2008)“ erfasst und ausgewertet. Dabei werden die Auftragseingänge nur in ausgewählten Wirtschaftszweigen des Verarbeitenden Gewerbes erhoben. Die Veränderungsraten basieren auf den preisbereinigten Indizes des Auftragseingangs- und Umsatzindexes im Verarbeitenden Gewerbe. Das durchschnittliche Ergebnis im Jahr 2021 wird dabei als Basis des Index verwendet und auf 100 Indexpunkte festgelegt (2021 = 100). Die Saison- und Kalenderbereinigung erfolgte mit dem Verfahren X13 JDemetra+.

    In dieser Pressemitteilung werden für einige Wirtschaftszweige für ein besseres Verständnis Kurzbezeichnungen verwendet, die von den Bezeichnungen der „Klassifikation der Wirtschaftszweige (Ausgabe 2008)“ abweichen. Eine Übersicht dieser Kurzbezeichnungen ist auf der Themenseite „Industrie, Verarbeitendes Gewerbe“ im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes zu finden.

    Weitere Informationen:

    Ergebnisse in tiefer Gliederung und lange Zeitreihen können in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden (42151-0004 Auftragseingangsindizes, 42151-0008 Auftragseingangsindizes ohne Großaufträge und 42152-0004 Umsatzindizes).

    Eine Analyse zum Zusammenhang zwischen Materialknappheit, Auftragseingängen, Produktion und Preisen in der Industrie bietet ein Dossier auf der Themenseite „Konjunkturindikatoren“ im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes. Ausführliche Informationen zur Produktion der energieintensiven Industriezweige stehen auf der Themenseite „Industrie, Verarbeitendes Gewerbe“ bereit.

    Der Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe ist auch im „Dashboard Konjunktur“ (www.dashboard-konjunktur.de) verfügbar. In diesem Datenportal bündelt das Statistische Bundesamt hochfrequente Indikatoren der amtlichen Statistik und weiterer Datenanbieter zu den Themen Wirtschaft und Finanzen sowie Arbeitsmarkt, Bauen und Energie. Zudem bietet das „Dashboard Konjunktur“ einen Frühindikator zur Schätzung des Umsatzes im Verarbeitenden Gewerbe. Damit liegen erste Daten zum Umsatz bereits 20 Tage nach Ende eines Berichtsmonats vor.

    Diese Pressemitteilung ist, gegebenenfalls ergänzt mit weiteren Informationen und Verlinkungen zum Thema, veröffentlicht unter www.destatis.de/pressemitteilungen.

    Weitere Auskünfte:
    Konjunkturindizes, Saisonbereinigung
    Telefon: +49 611 75 2806
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    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            Statistisches Bundesamt