Norwegens gestorbener König Harald V. ist nach einem Trauerzug durch Oslo an seiner letzten Ruhestätte angekommen. Der Sarg mit dem Leichnam des Monarchen wird im königlichen Mausoleum in der Festung Akershus beigesetzt.
Autor: Stojancho Gjorgjiev
-
US-Rüstungsfirma will Marschflugkörper in Sachsen herstellen
Das US-israelische Rüstungsunternehmen Covenant will in Sachsen vom kommenden Jahr an weitreichende Marschflugkörper bauen. Ziel sei es, im ersten Jahr etwa 1.000 Stück des selbst entwickelten Waffensystems Anthem herzustellen, teilte das Unternehmen mit.
-
Preis für Brent-Rohöl steigt über 100 Dollar
Der Preis für Rohöl der Referenzsorte Brent ist am Mittwoch über 100 Dollar je Barrel (159 Liter) gestiegen. Hintergrund sind weitere Angriffe rund um den wichtigen Öl-Transportweg durch die Straße von Hormus.
-
US-Rüstungsfirma will Marschflugkörper in Sachsen herstellen
Das US-Rüstungsunternehmen Covenant will in Sachsen vom kommenden Jahr an weitreichende Marschflugkörper bauen. Ziel sei es, im ersten Jahr etwa 1.000 Stück des selbst entwickelten Waffensystems Anthem herzustellen, teilte das in Washington ansässige Unternehmen mit.
-
ZURÜCKZIEHUNG – Menschen in Deutschland fahren etwas weniger Auto
Rund 1.900 Mal von der Erde zur Sonne und zurück: Die Menschen in Deutschland haben im vergangenen Jahr 562 Milliarden Kilometer mit Autos zurückgelegt. Das geht aus Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) hervor. Demnach sank die mit Autos zurückgelegte Wegstrecke im Vergleich zu 2024, damals waren es gut 594 Milliarden Kilometer. Betrachtet man alle in Deutschland zugelassenen Kraftfahrzeuge – also neben Autos unter anderem auch Lastwagen und Motorräder – stieg die Gesamtfahrleistung allerdings um 0,7 Prozent auf fast 675 Milliarden Kilometer.
Das Bundesamt betrachtet für die Statistik seit dem Berichtsjahr 2023 die Differenzen der Kilometerstände zwischen den Hauptuntersuchungen.
Ein deutlicher Anstieg der Jahresfahrleistung konnte demnach bei reinen Elektroautos (BEV) beobachtet werden. Mit 11.312 Kilometern wiesen reine Elektroautos eine durchschnittlich höhere Jahresfahrleistung als Benziner mit 8.406 Kilometern auf. An der gesamten Jahresfahrleistung mit Autos hatten Benziner einen Anteil von 47,4 und Diesel-Fahrzeuge einen Anteil von 35,4 Prozent.
-
Preis für Brent-Rohöl steigt über 100 Dollar
Der Preis für Rohöl der Referenzsorte Brent ist am Donnerstag über 100 Dollar je Barrel (159 Liter) gestiegen. Hintergrund sind weitere Angriffe rund um den wichtigen Öl-Transportweg durch die Straße von Hormus.
-
Sarg von König Harald an letzter Ruhestätte angekommen
Norwegens gestorbener König Harald V. ist nach einem Trauerzug durch Oslo an seiner letzten Ruhestätte angekommen. Der Sarg mit dem Leichnam des Monarchen wird im königlichen Mausoleum in der Festung Akershus beigesetzt.
-
Ermittlungen gegen Berliner SPD-Spitzenkandidaten Krach
Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt gegen den Berliner SPD-Spitzenkandidaten Steffen Krach. Eine Sprecherin der Behörde bestätigte damit einen Bericht der «Hannoverschen Allgemeinen Zeitung». In diesem Zusammenhang seien am Mittwoch drei Objekte in Hannover und Berlin durchsucht worden.
-
USA kündigen Einfuhrverbot für einige kanadische Waren an
Im Zollstreit zwischen den USA und Kanada hat die Regierung in Washington Einfuhrverbote für bestimmte Produkte aus dem Nachbarland angekündigt. Einige Molkereiprodukte, alkoholische Getränke und Motorräder sollen ab dem 29. September nicht mehr in die Vereinigten Staaten eingeführt werden dürfen, wie aus Dekreten von US-Präsident Donald Trump hervorging.
-
«Verzicht bringt nichts» – IG Metall will Reallöhne sichern
In der anstehenden Tarifrunde für die deutsche Metall- und Elektroindustrie will die IG Metall mindestens die Reallöhne sichern. Während die exakte Lohnforderung noch in den kommenden Wochen gefunden werden soll, verweist die Gewerkschaft auf eine bundesweite Beschäftigtenbefragung, bei der sich eine relative Mehrheit von 47,8 Prozent für «moderate» Entgelterhöhungen ausgesprochen hat. 35 Prozent der 267.000 Teilnehmer waren für eine «kräftige» Erhöhung.
«Verzicht bringt nichts», erklärte die Gewerkschaftsvorsitzende Christiane Benner. Sie sieht Unternehmen und Politik in der Verantwortung, die Industriearbeitsplätze zu halten und eine Deindustrialisierung zu verhindern. «Wir brauchen eine Anti-Dumping-Strategie und die Sicherung von Wertschöpfung über Local-Content-Vorgaben. Die Arbeitsplätze werden durch unfairen Wettbewerb bedroht, nicht durch zu hohe Arbeitskosten.» Diese machten ohnehin nur einen geringen Teil der Gesamtkosten aus.
IG Metall verlangt Gegenleistungen
Wenn es Unternehmen schlecht gehe, sei die Gewerkschaft bei wirtschaftlichen Problemen stets zu Gesprächen bereit und habe Lösungen, sagte Benner. «Wir verlangen aber Gegenleistungen, nämlich Investitionen, Produktzusagen und die Sicherung von Arbeitsplätzen.»
Die Lage sei auch nicht so schlecht, wie es in der öffentlichen Diskussion den Eindruck erwecke. Die Befragten nähmen die Situation in ihren Betrieben sehr unterschiedlich wahr. Während knapp die Hälfte sie als gut (31,7 Prozent) oder sehr gut (14,5 Prozent) schildert, sieht gut jeder Fünfte die Lage als schlecht (16,9 Prozent) oder sehr schlecht (4,7 Prozent) an. Gut gehe es Betrieben der Luft- und Raumfahrt, Rüstung, Schiffsbau oder Energie, während in der Autoindustrie und bei Dienstleistern Sorgen herrschten.
Die Beschäftigtenbefragung gehe an der Realität vorbei, kritisiert der Arbeitgeberverband Gesamtmetall. Der Verband verweist auf eine eigene Umfrage, der zufolge nur 19 Prozent der M+E-Unternehmen ihre wirtschaftliche Lage als gut bewerten. Jedes vierte Unternehmen mache Verluste. Der Verband mahnt: «Die Deindustrialisierung mit dem damit verbundenen Arbeitsplatzverlust ist in vollem Gange. Dies nicht wahrnehmen zu wollen, ändert nichts an der Lage.» Es müsse das gemeinsame Ziel der Tarifparteien sein, die Kosten zu senken und den Standort zu retten.
Angriffe auf 35-Stunden-Woche
Gleichzeitig warnte die Gewerkschaftschefin einzelne Unternehmen wie Mercedes-Benz, gewerkschaftliche Errungenschaften infrage zu stellen, die nicht einmal Gegenstand der Tarifverhandlungen sind. «Die 35-Stunden-Woche und der Achtstundentag gehören zum Identitätskern unserer Gewerkschaft. Wir haben das erkämpft und nicht geschenkt bekommen. Und wir werden weiter dafür kämpfen.» 40 statt 35 Stunden zu arbeiten ohne Entgeltausgleich, bedeute eine erhebliche Lohnkürzung um 14 Prozent.
In den Flächentarifverträgen für die deutsche Metall- und Elektroindustrie werden die Arbeitsbedingungen von rund 3,7 Millionen Beschäftigten verhandelt. Neben der Autoindustrie sind Maschinenbau, Metallbearbeitung, Elektrotechnik und der sonstige Fahrzeugbau wichtige Sparten. Nicht verhandelt wird für die Beschäftigten der kriselnden Volkswagen AG, für die ein eigener Haustarifvertrag gilt. Dieser läuft zum Jahresende aus.
Der Vorstand der IG Metall will seine Forderung nach umfangreicher Rückkopplung mit den regionalen Tarifkommissionen am 23. September beschließen. Erste Verhandlungen mit den Arbeitgeberverbänden sind ab dem 7. Oktober geplant. Die aktuellen Tarifverträge laufen zum 31. Oktober aus. Danach sind dann sofort auch Warnstreiks möglich, weil in dieser Runde auf eine nachlaufende Friedenspflicht verzichtet worden ist.