Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt gegen den Berliner SPD-Spitzenkandidaten Steffen Krach unter anderem wegen des Anfangsverdachts auf Vorteilsannahme in zwei Fällen. Das sagte eine Sprecherin der Behörde am Abend. Zuvor hatten «Tagesspiegel» und «Berliner Morgenpost» berichtet.
Autor: Stojancho Gjorgjiev
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EZB erhöht Leitzinsen zum zweiten Mal in diesem Jahr
Die Europäische Zentralbank (EZB) stemmt sich mit einer weiteren Zinserhöhung gegen die infolge des Iran-Kriegs gestiegene Inflation. Der für Banken und Sparer wichtige Einlagenzins steigt von 2,25 auf 2,5 Prozent, wie die EZB nach einer auswärtigen Sitzung in Berlin mitteilte.
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Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen zu Strom-Sabotage
Nach einer Reihe von Sabotage-Angriffen auf das deutsche Stromnetz hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen gegen den Verdächtigen übernommen. Wegen der besonderen Bedeutung habe die Karlsruher Behörde den Fall übernommen, sagte eine Sprecherin. Zuvor hatte der «Spiegel» berichtet.
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Erdbeben in der Region Mannheim/Worms
Ein Erdbeben hat am späten Nachmittag die Region an der Grenze zwischen Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz erschüttert. Das Beben hatte nach ersten Angaben des GFZ Helmholtz-Zentrums für Geoforschung und des Landeserdbebendienstes Baden-Württemberg eine Stärke von 3,3 beziehungsweise 3,4.
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Palla: Korridorsanierungen der Bahn werden länger dauern
Die Generalsanierung wichtiger Bahnstrecken wird nach Aussage von Bahnchefin Evelyn Palla länger dauern als derzeit geplant. Die Überarbeitung des Konzepts werde derzeit mit dem Bundesverkehrsministerium abgestimmt und solle bald vorgestellt werden, sagte Palla vor Journalisten in Berlin. Genaue Jahreszahlen wollte sie nicht nennen.
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US-Rüstungsfirma will Marschflugkörper in Sachsen herstellen
Das US-Rüstungsunternehmen Covenant will in Sachsen vom kommenden Jahr an weitreichende Marschflugkörper bauen. Ziel sei es, im ersten Jahr etwa 1.000 Stück des selbst entwickelten Waffensystems Anthem herzustellen, teilte das in Washington ansässige Unternehmen mit.
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ZURÜCKZIEHUNG – Menschen in Deutschland fahren etwas weniger Auto
Rund 1.900 Mal von der Erde zur Sonne und zurück: Die Menschen in Deutschland haben im vergangenen Jahr 562 Milliarden Kilometer mit Autos zurückgelegt. Das geht aus Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) hervor. Demnach sank die mit Autos zurückgelegte Wegstrecke im Vergleich zu 2024, damals waren es gut 594 Milliarden Kilometer. Betrachtet man alle in Deutschland zugelassenen Kraftfahrzeuge – also neben Autos unter anderem auch Lastwagen und Motorräder – stieg die Gesamtfahrleistung allerdings um 0,7 Prozent auf fast 675 Milliarden Kilometer.
Das Bundesamt betrachtet für die Statistik seit dem Berichtsjahr 2023 die Differenzen der Kilometerstände zwischen den Hauptuntersuchungen.
Ein deutlicher Anstieg der Jahresfahrleistung konnte demnach bei reinen Elektroautos (BEV) beobachtet werden. Mit 11.312 Kilometern wiesen reine Elektroautos eine durchschnittlich höhere Jahresfahrleistung als Benziner mit 8.406 Kilometern auf. An der gesamten Jahresfahrleistung mit Autos hatten Benziner einen Anteil von 47,4 und Diesel-Fahrzeuge einen Anteil von 35,4 Prozent.
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Ermittlungen gegen Berliner SPD-Spitzenkandidaten Krach
Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt gegen den Berliner SPD-Spitzenkandidaten Steffen Krach. Eine Sprecherin der Behörde bestätigte damit einen Bericht der «Hannoverschen Allgemeinen Zeitung». In diesem Zusammenhang seien am Mittwoch drei Objekte in Hannover und Berlin durchsucht worden.
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Palla: Korridorsanierungen der Bahn werden länger dauern
Die Generalsanierung wichtiger Bahnstrecken wird nach Aussage von Bahnchefin Evelyn Palla länger dauern als derzeit geplant. Die Überarbeitung des Konzepts werde derzeit mit dem Bundesverkehrsministerium abgestimmt und solle bald vorgestellt werden, sagte Palla vor Journalisten in Berlin. Genaue Jahreszahlen wollte sie nicht nennen.
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30 Zukunftstechnologien bis 2040: Wie Europa von einem 20 Billionen Euro Markt profitieren kann
München (ots) –
- 30 aufstrebende Technologietrends werden das globale Wirtschaftswachstum der kommenden 15 Jahre prägen – von KI und Halbleitern bis zu Quantentechnologien und humanoider Robotik.
- Ihr gemeinsames Marktvolumen wird sich bis 2040 voraussichtlich fast verzehnfachen: Von 2,5 Billionen Euro auf mehr als 20 Billionen Euro.
- Schulterschluss von Industrie und Politik nötig, damit Europa im globalen Technologiewettlauf nicht noch weiter zurückfällt.
Die nächsten großen Wachstumsimpulse der Weltwirtschaft entstehen in 30 identifizierten Technologiefeldern – von KI-Systemen und Rechenzentren über Halbleiter bis hin zu Energiespeichern, Quantentechnologien und humanoider Robotik. Bis 2040 dürften diese Zukunftsmärkte auf ein Volumen von mehr als 20 Billionen Euro wachsen und sich damit in weniger als 15 Jahren fast verzehnfachen. Ihr Anteil an der globalen industriellen Wertschöpfung soll von heute rund 9% auf 37% im Jahr 2040 steigen und mehr als ein Drittel der globalen industriellen Wertschöpfung auf sich vereinen. Zu diesem Ergebnis kommt die neue Roland Berger Studie„The 2040 Technology Gameplan“.
Von diesen 30 Technologietrends sind 14 Schlüsseltechnologien besonders relevant für die Industrie, mit einem erwarteten Marktvolumen von rund 16 Billionen Euro. Allein die Bereiche Halbleiter, KI-Systeme und Rechenzentren werden für mehr als die Hälfte dieses Volumens stehen.
Europa kann in einigen Bereichen eine Führungsrolle übernehmen
Trotz exzellenter Forschung und einer starken industriellen Basis hat Europa in den vergangenen Jahrzehnten gegenüber den USA und China an Boden verloren. Laut Studie sind vor allem fehlende Skalierung, geringere Kapitalverfügbarkeit und institutionelle Komplexität dafür verantwortlich. Dennoch befindet sich Europa in einigen Zukunftsfeldern, etwaQuantentechnologien oder Medizintechnik, weiterhin in einer guten Ausgangslage. In diesen Bereichen könnte Europa eine globale Führungsrolle übernehmen, wenn Politik und Industrie ihre Anstrengungen konsequent bündeln.
„Für Europa ergibt sich ein klarer Handlungsauftrag: Politik und Industrie müssen an einem Strang ziehen und die richtigen Rahmenbedingungen für Investitionen und Skalierung schaffen. Sonst findet die Wertschöpfung der künftigen Technologietrends nicht auf dem Kontinent statt,“ sagt Felix Mogge, Partner bei Roland Berger.
In Summe könnte Europa laut der Roland-Berger-Analyse bis 2040 rund 20 Prozent des globalen industriellen Marktpotenzials der 14 Top-Trends bedienen – immerhin ein Wert von rund 3 Billionen Euro. Die Studie skizziert drei strategische Wege, wie Europa hier Wertschöpfung sichern kann:
- Globale Marktführung: In Technologietrends, in denen Europa starke Forschungs- und Maschinenbaupositionen innehat, etwa bei Microgrids, Quantentechnologien, Medizintechnik und Carbon Capture, ist eine Strategie der globalen Marktführerschaft realistisch – wenn die Lücken in der Finanzierung und Kommerzialisierung geschlossen werden.
- Fokus auf Europa: Nicht jede Zukunftstechnologie erfordert den Anspruch auf globale Marktführung. In Bereichen wie autonomer Verteidigung, humanoider Robotik oder Ladeinfrastruktur kann Europa bereits durch die eigene hohe Nachfrage, sicherheitsrelevante Anforderungen und gezielte Förderung erhebliche Marktpotenziale erschließen.
- Lokalisierung außereuropäischer Unternehmen: Bei anderen Trends, darunter KI-Sprachmodelle oder Halbleiter der neusten Generation, ist die Lücke zur Weltspitze bereits zu groß, um aufzuholen. Die pragmatischste Option ist hier die Lokalisierung ausländischer Technologieanbieter, um den Zugang zu kritischen Technologien sicherzustellen.
„Europa hat die Technologien und Talente, um in einigen Bereichen im globalen Wettbewerb mitzuspielen. Wir müssen jetzt für jedes Technologiefeld die passende Strategie wählen, um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu sichern,“sagt Stefan Riederle, Partner bei Roland Berger.
Während China und die USA Zukunftstechnologien gezielt fördern und politisch unterstützen, fehlt Europa in vielen Technologiefeldern noch immer eine klare industriepolitische Strategie. Bestehende Programme wie der AI Act, die EU-Batterieverordnung oder der European Chips Act bleiben bislang hinter ihren Ambitionen zurück. Die Studie empfiehlt EU-weite Initiativen, die Skaleneffekte ermöglichen, höhere Risikobereitschaft fördern und langfristige Planungssicherheit für neue Märkte schaffen.
Aber auch die Industrie steht in der Pflicht: Unternehmen müssen stärker auf langfristige Technologiewetten setzen und neue Technologien schneller in marktfähige Lösungen überführen. Dazu gehört auch, Wettbewerbsfähigkeit und Skalierung stärker in den Fokus zu rücken als technische Perfektion.
Die vollständige Studie können Sie hier herunterladen: Download.
Über die Studie
Die Studie„The 2040 Technology Gameplan„basiert auf der Datenbank des Roland Berger Advanced Technology Center mit mehr als 400 regelmäßig bewerteten Technologietrends. Mithilfe KI-gestützter Clustering-Verfahren und Experteninterviews wurden daraus 30 zentrale Zukunftstrends identifiziert. Diese wurden anhand von drei Kriterien bewertet: disruptives Potenzial, erwartetes Marktvolumen bis 2040 und voraussichtlicher Kommerzialisierungszeitraum. Daraus wurden 14 besonders relevante Trends für Industrieunternehmen und politische Entscheidungsträger abgeleitet.
Über Roland Berger
Roland Berger ist die einzige führende Strategieberatung mit europäischen Wurzeln. Das Unternehmen vereint tiefe Industrie- und Branchenkenntnis mit umfassender Erfahrung in zentralen Managementfunktionen und Transformationsprojekten. 1967 gegründet und mit Hauptsitz in München, unterstützt Roland Berger Unternehmen weltweit bei der Gestaltung und Umsetzung komplexer Transformationen – von strategischer Neuausrichtung über Performance-Steigerung bis hin zur Entwicklung und Anwendung datenbasierter, KI-gestützter Lösungen. Roland Berger hat sich unternehmensweit Net-Zero-Emissionsziele bis 2040 gesetzt, die von der Science Based Targets Initiative validiert wurden. Über die Fortschritte berichtet das Unternehmen jährlich in seinem ESG-Bericht. Im Jahr 2025 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von über einer Milliarde Euro.
Pressekontakt: Julia Frank Corporate Communications & PR Tel.: +49 160 744 3507 E-Mail: julia.frank@rolandberger.comwww.rolandberger.com Philipp Topitsch Corporate Communications & PR Tel.: +49 160 7444452 E-Mail: philipp.topitsch@rolandberger.comwww.rolandberger.com
Weiteres Material: www.presseportal.de Quelle: Roland Berger