Autor: Stojancho Gjorgjiev

  • Das sind laut Emmys die 16 besten Serien 2026

    Die Emmy Awards werden am 14. September verliehen (15.9. MESZ). Mit der Auszeichnung werden die besten Serien, die als US-Produktion oder als US-Co-Produktion eingestuft werden, sowie die kreativen Köpfe für diese Erfolge geehrt. Was dieses Jahr in den Königsdisziplinen der Serien (unterschieden wird nach Comedy und Drama) nominiert ist, in einem Überblick:

    Als BESTE DRAMASERIE nominiert sind:

    «Pluribus – Glück ist ansteckend» (Apple TV):

    Eine behutsam – manche würden sagen: zu langsam – erzählte, geradezu philosophische Produktion. Sie dreht sich um eine Frau, die zu den wenigen Personen weltweit gehört, die immun gegen ein unerklärliches Virus sind, das die Menschheit in einem gemeinsamen Bewusstsein aufgehen lässt. Die Serie von Showrunner Vince Gilligan («Breaking Bad», «Better Call Saul») ist mehr ein Erlebnis als eine TV-Serie, regt enorm zum Denken an. Der Cast ist mit Hauptdarstellerin Rhea Seehorn (wunderbar grumpy als Carol Sturka) und der mysteriös lächelnden Karolina Wydra (als Zosia) überwältigend gut. 

    «The Pitt» (Apple TV):

    Eine Schicht in der Notaufnahme ist ein ständiger Lauf gegen die Zeit: Das zeigt die Krankenhausserie «The Pitt», die mit ihrer chronologischen Erzählweise überzeugt. Eine Folge stellt etwa eine Stunde der Schicht dar – das sorgt für pausenlose Spannung, auch die extrem detaillierte Behandlung beeindruckt. Genauso wichtig sind die Erfahrungen der großen Belegschaft: Gerade die des erfahrenen Chefarztes Robby (Noah Wyle, nominiert als bester Hauptdarsteller), der sich nach Jahren voller Überstunden immer schwerer tut, mit den vielen traumatischen Fällen umzugehen. 

    Schon 2025 räumte die Serie bei den Emmys fast alle Preise ab – da die zweite Staffel der ersten um nichts nachsteht, dürfte «The Pitt» auch in diesem Jahr als großer Favorit ins Rennen gehen.

    «Diplomatische Beziehungen» (Netflix):

    Menschliche Abgründe, politisches Geschachere und Intrigen: Der Politik-Thriller «Diplomatische Beziehungen» von Netflix ist für seine starke dritte Staffel gleich siebenmal nominiert worden, darunter als beste Dramaserie. Auch die wichtigsten Hauptfiguren der letzten Staffel gehören zu den Preisanwärtern: Keri Russel als beste Hauptdarstellerin in einer Dramaserie, Rufus Sewell bei den Männern sowie als beste Nebendarsteller Allison Janney und Bradley Whitford (beide bekannt aus «West Wing»). 

    Die Diplomatin Kate Wyler wird inmitten einer internationalen Krise unerwartet zur neuen US-Botschafterin in Großbritannien. Aufgrund von Intrigen und Betrug geraten beide Länder in schwerwiegende Konflikte, aber nicht wie bisher als Verbündete, sondern als Gegner. Und ausgerechnet Wylers Ehemann und die Präsidentin haben womöglich nicht immer das Beste für die Welt im Sinn. Staffel vier der Serie startet am 15. Oktober. 

    «The Gilded Age» (HBO; in Deutschland Sky/Wow):

    Altehrwürdige Familien gegen neureiche Emporkömmlinge, prächtige Roben, gigantische Villen und reichlich Intrigen: Die HBO-Max-Serie «The Gilded Age» führt ins New York des späten 19. Jahrhunderts. Dort lässt sich mit Eisenbahn-Millionen zwar fast alles Materielle kaufen, nur gesellschaftliche Anerkennung nicht. Das opulente Gesellschaftsdrama von «Downton Abbey»-Schöpfer Julian Fellowes gehört 2026 erneut zu den Emmy-Kandidaten und ist unter anderem als beste Dramaserie nominiert. Auch Hauptdarstellerin Carrie Coon sowie Regisseurin Salli Richardson-Whitfield dürfen auf eine Trophäe hoffen. Staffel 4 wird ab November verfügbar sein. 

    «A Knight of the Seven Kingdoms» (HBO Max):

    2019 endete die kultige Fantasyserie «Game of Thrones». Seitdem sind zwei Ableger aus dem Universum erschienen, darunter «A Knight of the Seven Kingdoms» bei HBO Max. Es ist eine etwas leichtere Alternative zu der doch sehr brutalen Originalserie und spielt rund 90 Jahre vor den Ereignissen. 

    Die sechs überraschend oft lustigen Folgen handeln von den Abenteuern des Ritters Ser Duncan dem Großen und seinem kleinen Knappen Egg, die sich auf ein Turnier vorbereiten. Grundlage ist die Trilogie «Der Heckenritter von Westeros: Das Urteil der Sieben» von Fantasyautor George R. R. Martin. Ein guter Einstieg in die «GoT»-Welt.

    «Paradise» (Hulu; in Deutschland Disney+):

    Ein junger US-Präsident wird ermordet und ein Leibwächter ist der Hauptverdächtige. Das ist die Ausgangslage der Serie «Paradise», die mittlerweile eine zweite Staffel bekommen hat. In der ersten Staffel gerät der Security-Mitarbeiter des Präsidenten, Xavier Collins (Sterling K. Brown), ins Visier der Ermittler. Daraufhin muss er die Verschwörung um den Mord aufklären. Die US-Politserie wird für ihr exzellentes Ensemble und viele überraschende Wendungen gelobt. Erdacht wurde die Thriller-Serie von Dan Fogelman, der schon bei der Familienserie «This is Us» eine gelungene Mischung aus Emotion und schneller Handlung schuf. 

    «Slow Horses – Ein Fall für Jackson Lamb» (Apple TV):

    Wer beim britischen Geheimdienst MI5 Mist baut, landet im «Slough House» – der Abstellkammer für gescheiterte Agenten. Dort führt der notorisch schlecht gelaunte Jackson Lamb (Gary Oldman) eine Truppe von Antihelden, die trotz verkorkster Karrieren regelmäßig in gefährliche Spionagefälle gerät. Die Serie mit mittlerweile fünf Staffeln verbindet klassischen Agententhriller mit schwarzem britischem Humor und politischen Intrigen. Bei den Emmys 2026 ist die Serie neunmal nominiert, darunter als beste Dramaserie. Gary Oldman als Hauptdarsteller und Jack Lowden als Nebendarsteller können auf eine Trophäe hoffen. Staffel 6 wird ab 16. September veröffentlicht. 

    «Your Friends and Neighbors» (Apple TV):

    In der Serie «Your Friends and Neighbors» glänzt Jon Hamm («Mad Men», «The Morning Show») als Hedgefonds-Manager im freien Fall: Andrew Cooper beschäftigen eigentlich genug Probleme, unter anderem die Scheidung von seiner Frau und Kummer mit den Kindern. Jetzt wird er auch noch gefeuert. 

    Um den Lebensstil seiner Familie aufrechtzuerhalten, begeht Andrew Diebstähle in Nachbarhäusern im äußerst wohlhabenden Vorort Westmont Village. Hier muss er allerdings feststellen, dass sich hinter wohlhabenden Fassaden Geheimnisse und Affären verbergen, die gefährlicher sind, als er je gedacht hätte. Bislang sind zwei Staffeln der Serie erschienen.

     

    Als BESTE COMEDYSERIE nominiert sind:

    «Abbott Elementary» (ABC in USA; in Deutschland Disney+):

    Kaputte Toiletten, bröckelnde Wände und viel Idealismus: In «Abbott Elementary» kämpfen sich Lehrerinnen und Lehrer durch den unterfinanzierten Schulalltag in Philadelphia (USA). Die Idee zur Serie hatte Quinta Brunson, die auch die Hauptrolle der immerzu optimistischen Lehrerin Janine Teagues spielt. Die Serie ist im Mockumentary-Stil gedreht und zeigt die Realität an einer Schule mit überwiegend schwarzer Schülerschaft mit viel Humor – aber ohne Probleme zu verharmlosen. In bislang fünf Staffeln sind vor allem die Dialoge und die Situationskomik Highlights der Sitcom. 

    «The Bear: King of the Kitchen» (FX; Disney+):

    Die Serie um Koch Carmy (Jeremy Allen White) und seine eingespielte Patchwork-Küchencrew ist aus den Emmy-Nominierungen längst nicht mehr wegzudenken. Aus dem Sandwich-Imbiss, den er in der hochgelobten ersten Staffel von seinem gestorbenen Bruder erbte, ist längst ein Gourmetrestaurant geworden – das nicht nur um einen Michelin-Stern kämpft, sondern auch um seine Existenz. 

    Nominiert ist dieses Mal die vierte Staffel, die es bereits im Juni 2025 zu streamen gab. In dieser stehen vor allem die oft emotionalen Geschichten der Charaktere im Mittelpunkt – da der Humor dabei eher ein Randaspekt ist, gilt die Nominierung als beste Comedyserie durchaus auch als umstritten. Die kürzlich erschienene fünfte und letzte Staffel geht erst nächstes Jahr ins Emmy-Rennen.

    «Hacks» (HBO Max USA; in Deutschland vor allem bei RTL+):

    Im Mittelpunkt der Comedyserie stehen die Stand-up-Komikerin Deborah Vance und ihre jüngere Autorin Ava Daniels, die dem Humor der Entertainment-Legende frischen Wind verleihen soll. In den ersten vier Staffeln entsteht – vor allem durch den Altersunterschied – ein ständiges Hin-und-her zwischen den beiden, das aber unterhaltsam ist: Wegen den oft verschiedenen Ansichten geraten sie gerne mal aneinander, doch gleichzeitig entwickelt sich zwischen ihnen auch eine enge Freundschaft. 

    Die fünfte und letzte Staffel, in der sie Deborahs Karriere vor dem Aus retten müssen, schließt die Geschichte mit großen Emotionen gut ab und heimste mit 24 Emmy-Nominierungen mehr ein als jede Staffel einer Comedyserie zuvor – schade, dass diese in Deutschland noch auf ihre Premiere wartet.

    «Only Margo»/Original: «Margo’s Got Money Troubles» (Apple TV):

    Die Serie mit Elle Fanning und Michelle Pfeiffer in den Hauptrollen dreht sich um eine junge alleinerziehende Mutter, die sich unorthodoxer Mittel bedient, um über die Runden zu kommen. Die nicht nur witzige und herzerwärmende Serie zwischen Komödie und Drama hat viel Lob erhalten. Das dürfte auch an ihrer einfühlsamen Darstellung liegen: Fanning, Pfeiffer und auch Nick Offermann, in der Rolle von Margos Vater, spielen Charaktere, die alles andere als perfekt sind – und gerade deshalb ans Herz gehen. 

    «Nobody Wants This» (Netflix):

    Eine Sex-Podcasterin trifft auf einen Rabbiner – das ist nicht der Beginn eines schlechten Witzes, sondern einer der erfolgreichsten romantischen Comedy-Serien der vergangenen Jahre. Das Thema wurde schon oft erzählt: Ein ungleiches Paar trifft und verliebt sich und trotzt allen Herausforderungen. Doch mit Kristen Bell und Adam Brody in den Hauptrollen schafft es «Nobody Wants This» über das angestaubte Rom-Com-Image hinaus und befördert die Liebesgeschichte in bislang zwei Staffeln in die heutige Zeit – (fast) ohne toxisches Männergehabe und Frauen, die gerettet werden müssen. 

    «Only Murders in the Building» (Disney+):

    Eine liebevolle Krimi-Serie mit Starbesetzung: Staffel für Staffel ermitteln Steve Martin, Martin Short und Selena Gomez als Hobby-Podcaster in ihrer Wohnanlage «The Arconia». Hier ereignen sich immer wieder merkwürdige Todesfälle. «Only Murders in the Building» greift die allgegenwärtige Faszination von True Crime auf, mischt sie mit Slapstick, charmantem Humor, skurrilen Nachbarn und cleveren Mordfällen mit vielen Wendungen. 

    Auch das ungewöhnliche Trio aus Martin, Short und Gomez macht Spaß. Immer wieder treten Gaststars auf. Seit der dritten Staffel gehört Meryl Streep mit zum Cast, zuletzt waren in Staffel 5 Renée Zellweger und Christoph Waltz zu sehen.

    «Shrinking» (Apple TV):

    Eine Serie über Schicksale – oft emotional, vor allem aber unterhaltsam. Jason Segel («How I Met Your Mother») spielt den Psychotherapeuten Jimmy, der um seine bei einem Autounfall gestorbene Frau trauert. Seine aufs Collegealter zugehende Tochter muss er alleine großziehen, bekommt dabei aber Hilfe von Nachbarn und Kollegen – unter anderem Harrison Ford als Jimmys Boss, der mit einer Parkinson-Diagnose umgehen muss. Die Serie ist herzerwärmend und manchmal albern zugleich, bietet dabei aber auch den persönlichen Herausforderungen der vielen Charaktere viel Raum. Die nun nominierte dritte Staffel schließt viele Handlungsstränge – eine vierte soll es dennoch geben.

    «Widow’s Bay» (Apple TV):

    19 Nominierungen für die erste Staffel: «Widow’s Bay» ist womöglich schon jetzt die größte Überraschung des Jahres. Die Horror-Comedyserie spielt auf einer fiktiven Insel an der amerikanischen Ostküste. Deren Bürgermeister Tom Loftis möchte das Image seiner etwas heruntergekommenen Heimat aufbessern. Einige der alteingesessenen Bewohner glauben jedoch, dass die Insel mit einem Fluch belegt ist – und als ein Zeitungsbericht dann Touristen auf die Insel zieht, wird schnell klar, dass tatsächlich nicht alles mit rechten Dingen zugeht. 

    Besonders stark wird die Serie durch den Mix aus Witz und Grusel: Bringen einen die vielen eigenartigen Inselbewohner in der einen Szene noch zum Lachen, findet man sich in der nächsten plötzlich wieder, wie man sich wegen dunkler Schockmomente plötzlich am Sofa festklammert.

  • Hamburger Industrie wächst dank Mineralölbranche

    Der Umsatz der Hamburger Industrie ist im ersten Halbjahr auch dank der Mineralölbranche gewachsen. Nach Abzug der Inflation stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,1 Prozent auf rund 52,4 Milliarden Euro, wie das Statistikamt Nord mitteilte. Die Umsätze der Mineralölverarbeiter legten um 12,7 Prozent zu. 

    In Hamburg befinden sich mehrere Raffinerien. Internationale Ölkonzerne wie Shell, BP und ExxonMobil, die im Bundesgebiet Tankstellen betreiben, haben zudem einen Sitz in Hamburg. Nach Erläuterung des Statistikamts beeinflussen auch außerhalb Hamburgs erzielte Umsätze die Landesstatistik.

    Abgesehen von der Mineralölverarbeitung entwickelte sich der Maschinenbau positiv, dessen Umsatz um 10,4 Prozent wuchs. Nähere Angaben zu der Entwicklung machte die Statistikbehörde allerdings nicht. 

    Industrieverband: Hamburg ist ein Leuchtturm 

    Der Vorsitzende des Industrieverbands Hamburg, Andreas Pfannenberg, sagte, Hamburg sei im Vergleich mit der Lage der Industrie in Deutschland ein Leuchtturm. Hamburg sei breiter aufgestellt als andere Regionen. Der Industrieverband verwies auf die Luftfahrt, die Halbleiterindustrie, die Medizintechnik sowie die Grundstoffindustrie mit Stahl, Aluminium und Kupfer.

  • IG Metall ruft zu Protest gegen Einschnitte in Autobranche

    Mit Protestaktionen an mehr als 200 Orten in Deutschland will die IG Metall am 21. September ein Stopp-Zeichen gegen Jobabbau und weitere Einschnitte bei Beschäftigten in der Auto-Industrie setzen. Aktuell müssten vor allem die Mitarbeiter die Folgen der Branchenkrise tragen, kritisiert Gewerkschaftschefin Christiane Benner. «Wir erleben momentan einen beispiellosen Angriff auf die Beschäftigten in der Automobilindustrie.» Dabei gehe es vor allem um die 35-Stunden-Woche. «Das muss aufhören.»

    Das hieße, dass die Beschäftigten unbezahlt fünf Stunden pro Woche mehr arbeiten müssten, stellt der Betriebsratschef von ZF in Hannover, Jens Schäfer, klar. «Das bringt die Kolleginnen und Kollegen auf die Palme.» Außerdem gingen dadurch weitere Arbeitsplätze verloren, warnt er. 

    Benner: «Es ist Zeit für einen Weckruf»

    Es sei Zeit für einen Weckruf an Arbeitgeber und Politik, erklärt Benner. Die Beschäftigten hätten schon Opfer von mehreren Milliarden Euro gebracht – etwa durch Verzicht auf Entgelte und Einschnitte bei Tarifverträgen. Und doch werde ihnen vermittelt, dass das nicht reiche, während Unternehmen weiterhin Dividenden auszahlen und für das Management Fehler der Vergangenheit keine Folgen hätten. 

    Unter dem Motto «Zukunft statt Kahlschlag – Zusammenhalt ist unsere stärkste Marke» will die IG Metall am kommenden Montag mehr als 100.000 Menschen auf die Straße bringen. Geplant seien verschiedene Aktionen wie interne Betriebsversammlungen in Unternehmen, aktive Mittagspausen, Sternmärsche sowie öffentliche Kundgebungen. 

    Dabei geht es sowohl um die Situation bei den großen Autoherstellern als auch bei Zulieferern. Ein besonderer Fokus liegt den Angaben nach auf dem Autobauer Volkswagen und den Standorten Zwickau, Emden, Hannover und Neckarsulm, die um ihre Zukunft bangen, betont Benner. «Wir werden um die Zukunft der vier Werke kämpfen.» So ist etwa in Zwickau an dem Tag eine Großkundgebung auf dem Hauptmarkt geplant, zu der laut IG Metall Tausende Menschen aus Betrieben der Region erwartet werden. Benner selbst will bei Aktionen in Wolfsburg und Hannover vor Ort sein. 

    Mehr Investitionen an deutschen Standorten gefordert

    Die Gewerkschaft fordert unter anderem von den Unternehmen, wieder stärker in deutsche Standorte zu investieren. Konkret nennt Benner Bereiche wie Batteriefertigung, autonomes Fahren und die Modernisierung von Produktionsanlagen. Außerdem brauche es wieder mehr Modelle, die großes Volumen bringen, um die Fabriken besser auszulasten. Derweil müsse die Politik für wettbewerbsfähige Industriestrompreise sorgen, ergänzt der Zweite Vorsitzende der IG Metall, Jürgen Kerner. Zudem müssten die Zölle für chinesische E-Autos auch auf Plug-in-Hybride ausgeweitet werden.

  • Buch: So retten wir Firmen vor der Insolvenz – acht Turnaround-Profis verraten die Tricks zum Überleben

    Neues Werk „Turnaround-Management: Restrukturierung in der Praxis“, Dr. Harald Schönfeld (Hrsg.), Jan Beutnagel, Ulf Camehn, Eckhart Hilgenstock, Christian Jung, Klaus-Peter Stöppler, Paul Stricker, Jane Enny van Lambalgen, 312 Seiten, ISBN 978-3-98674-210-2, Diplomatic Council Publishing

    Mehr als 24.000 Firmeninsolvenzen im letzten Jahr, eine Rettungsquote von nur 33 Prozent bei größeren Unternehmen in Schieflage und häufig jahrelang übersehene Warnsignale: Das neue Buch „Turnaround-Management: Restrukturierung in der Praxis“ untersucht, warum Firmen in existenzielle Krisen geraten, und erklärt, welche strategischen und operativen Schritte sie wieder handlungsfähig machen. Acht gestandene Interim Manager mit jahrzehntelanger Erfahrung, wie man Unternehmen aus der Krise rettet, berichten aus ihrer Berufspraxis: Jan Beutnagel, Ulf Camehn, Eckhart Hilgenstock, Christian Jung, Klaus-Peter Stöppler, Paul Stricker und Jane Enny van Lambalgen.

    Der Herausgeber Dr. Harald Schönfeld, CEO der Management-Community United Interim, in der die meisten Führungskräfte auf Zeit organisiert sind, erklärt: „Turnarounds gehören zu den anspruchsvollsten Herausforderungen in der Unternehmensführung. Anders als bei Transformationen, die auf Wachstum oder Innovation abzielen, geht es hier ums nackte Überleben. Die Liquidität ist gefährdet, Lieferanten fordern Vorkasse, Banken kündigen Kreditlinien, Kunden wandern zur Konkurrenz ab, und die besten Mitarbeitenden verlassen das Unternehmen. In solchen Situationen braucht es professionelles Krisenmanagement, schnelle Entscheidungen und die konsequente Umsetzung oft schmerzhafter Maßnahmen.“

    Die Autoren sind durchweg Praktiker. Sie haben als Interim CEO, CRO, COO, CFO, Geschäftsführer, Werkleiter, HR-Leiter, Restrukturierungsmanager sowie als Beiräte und Aufsichtsräte selbst Verantwortung in Krisen- und Veränderungssituationen getragen. In diesem Buch, erschienen im Verlag der Denkfabrik Diplomatic Council, haben sie erstmals ihre Erfahrung aus jahrzehntelanger Berufspraxis als „Firmenretter“ zusammengetragen. Ihre Beiträge verbinden die Analyse mit der Umsetzung in Industrie, Maschinen- und Anlagenbau, Automobilwirtschaft, Bau, Logistik, Handel, Dienstleistungen und internationalen Organisationen.

    „Wir haben es nicht kommen sehen“

    „Wir haben es nicht kommen sehen“, gehört nach den Erfahrungen der Turnaround-Profis zu den häufigsten Sätzen, die sie hören, wenn sie ein neues Mandat zur Rettung eines Unternehmens übernehmen. Die Gründe für den Abstieg ähneln sich in vielen Fällen: mangelnde Anpassung an Marktveränderungen, zu späte Kenntnisnahme der dramatischen Lage, ineffiziente Unternehmensführung, Beratungsresistenz im Topmanagement, zu wenig Ausrichtung am tatsächlichen Kundenbedarf, fehlende Innovationsbereitschaft, Vernachlässigung von Vertrieb und Marketing sowie eine schlechte finanzielle Steuerung.

    „Gelegentlich sind die Managementfehler wirklich haarsträubend“, wundert sich Jan Beutnagel. „In vielen Fällen wünschte ich mir, man hätte mich ein oder wenigstens ein halbes Jahr früher zu Hilfe gerufen“, ergänzt sein Kollege Klaus-Peter Stöppler. Eine verfehlte Personalpolitik hat Paul Stricker als häufige Ursache für den Niedergang von Unternehmen ausgemacht. „Die Wahrheit über die Lage einer Firma findet man im Arbeitsalltag, nicht im Organigramm“, sagt Ulf Camehn. „Ganze Branchen wie etwa der Maschinen- und Anlagenbau segeln momentan in einem Tsunami, der viele Schönwetter-Kapitäne an der Firmenspitze schlichtweg überfordert“, analysiert Christian Jung. „Wir erleben derzeit eine fatale Wellenbewegung, in der der Niedergang eines Unternehmens weitere Betriebe mit in die Tiefe reißt“, weist Jane Enny van Lambalgen auf eine „Insolvenz-Kettenreaktion in der deutschen Wirtschaft“ hin. „Je früher, schneller und konsequenter gehandelt wird, desto größer sind die Chancen, sich aus dem Abwärtsstrudel zu befreien“, appelliert Eckhart Hilgenstock an die Unternehmensführungen, rechtzeitig gegenzusteuern.

    In ihrem gemeinsamen Buch setzen die Autoren nicht erst an, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, sondern stellen konkrete Maßnahmen vor, mit denen Unternehmensleitungen Fehlentwicklungen frühzeitig erkennen und den Kurs ändern können, bevor es zur Krise kommt. Schließlich müssen Geschäftsleiter seit 2021 gemäß Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz (StaRUG) fortlaufend bestandsgefährdende Entwicklungen überwachen, Gegenmaßnahmen einleiten und zuständige Organe informieren. Bei Zahlungsunfähigkeit gilt für den Insolvenzantrag eine Höchstfrist von drei Wochen, bei Überschuldung von sechs Wochen. Jan Beutnagel erklärt im Buch, wie sich diese strengen Anforderungen durch einen langfristigen Masterplan im rollierenden 90-Tage-Rhythmus erfüllen lassen, der eine belastbare Liquiditätsvorschau und ein aktives Risikoregister umfasst. Ausführlich beschreibt er die vier Säulen eines belastbaren Führungssystems. Ulf Camehn beschreibt in dem Werk 20 Lektionen aus realen Restrukturierungs- und Turnaround-Mandaten im Mittelstand. Er sagt: „Es gibt bestimmte Muster, die sich bei Krisen immer wieder zeigen. Manche davon sind unangenehm, und gerade deshalb ist es besonders wertvoll, sie zu kennen.“ So lässt sich die dritte Lektion beispielsweise wie folgt auf den Punkt bringen: „Wer Organverantwortung trägt, muss wissen, wann rechtliche Kipppunkte erreicht sind, welche Entscheidungen problematisch werden können und wann externe juristische Expertise unverzichtbar ist.“ Oder Lektion zwölf: „Reine Sparprogramme verlängern in vielen Fällen nur den Abstieg. Nachhaltige Turnarounds investieren an den richtigen Stellen wieder nach vorn.“

    „Die ersten Warnsignale gehen in der Regel vom Vertrieb aus, wenn die Sales Pipeline kleiner wird, die Abschlussquoten sinken und sich die Verkaufszyklen verlängern“, hat Eckhart Hilgenstock festgestellt. „Aber da der Umsatz oftmals noch stabil ist, während die Dynamik bereits kippt, kommen diese frühen Signale häufig nicht auf der obersten Führungsebene an oder werden als temporäre Marktschwäche ausgelegt, obwohl längst das Geschäftsmodell wackelt.“

    Systematik und Praxisnähe

    Das Werk wird zwei Anforderungen gleichzeitig gerecht, der nach Systematik und der nach Praxisnähe. Der Leser erhält einen strukturierten Überblick: Ursachenanalyse, Handlungsoptionen, rechtliche und haftungsbezogene Aspekte, Liquidität, Führung und Verantwortlichkeiten, interne und externe Kommunikation, Geschwindigkeit bei Entscheidungen und Umsetzung, Transformation des Geschäftsmodells, Veränderung der Firmenkultur, Personal, Kompetenzen und Mitarbeiterbindung, organisatorische Stabilität und belastbare Prozesse. Systematisch wird erklärt, woran Führungskräfte eine herannahende Katastrophe frühzeitig erkennen können. Doch weit darüberhinausgehend vermitteln die Autoren einen praxisbewährten „Fahrplan mit Werkzeugkasten“, um das Ruder eines strauchelnden Unternehmens herumzureißen und die Insolvenz zu vermeiden. Punkt für Punkt legen die Interim Manager aus ihren eigenen Erfahrungen heraus offen, mit welchen Maßnahmen es ihnen immer wieder gelingt, das scheinbar Unvermeidliche abzuwenden und eine Firma zurück auf Kurs zu bringen. Dabei gehen sie auch auf die unterschiedlichen Rollen der verschiedenen Stakeholder ein: Inhaber, Unternehmensleitung, Beirat bzw. Aufsichtsrat. „Im Fall der Fälle rächt es sich, wenn die Führung einem Gefälligkeitsbeirat vertraut, in dem sich beispielsweise der Steuerberater der Firma, ein befreundeter Anwalt und ein Freund der Familie finden statt unabhängiger und führungserfahrener Persönlichkeiten“, erklärt Klaus-Peter Stöppler, der regelmäßig Unternehmen aus der Bauwirtschaft als Beirat begleitet.

    Eine andere Erkenntnis fasst Eckhart Hilgenstock zusammen: „Viele Unternehmen reagieren auf Krisen mit zu vielen Projekten gleichzeitig. Genau das erzeugt Überforderung, Reibung und operative Unschärfe. Erfolgreiche Turnarounds konzentrieren sich dagegen auf wenige zentrale Hebel mit hoher Wirkung. Drei bis fünf Prioritäten reichen meist vollkommen aus. Fokus reduziert Komplexität, erhöht Geschwindigkeit und verbessert die Umsetzung. Gerade unter Druck gilt: Weniger ist mehr.“

    Konkrete Beispiel aus dem Berufsalltag der Autoren

    Immer wieder bringen die Autoren konkrete Beispiele aus ihrem Berufsalltag vor. Jan Beutnagel berichtet von einem Zulieferer mit rund 120 Millionen Euro Umsatz, der drei Jahre lang Marktveränderungen ignorierte und nach weiteren 18 Monaten in eine existenzielle Krise rutschte, die nur noch mit externer Hilfe durch einen Interim Manager bewältigt werden konnte. Jane Enny van Lambalgen erklärt, wie sich ein internationales Familienunternehmen über Jahre hinweg mit gravierenden Fehlern bei Einkauf, Produktion und Qualitätssicherung selbst in die Krise manövrierte und durch konkrete Maßnahmen auf den Fehlerfeldern wieder flott gemacht wurde. Sie gibt ein Beispiel: „Um die Beschaffungskosten niedrig zu halten, bestellte der Einkauf viel zu hohe Stückzahlen, die überhaupt nicht gebraucht wurden. Die überflüssigen Vorräte wurden weder abgewertet noch verschrottet. Das hilft zwar bei der Bankenbewertung, ist aber im Grunde eine tickende Zeitbombe.“ Paul Stricker schildert, wie er als verantwortlicher HR-Manager bei einer Firma gemeinsam mit dem regionalen Vertriebsleiter die lokale Marktzulassung beschleunigte, indem er ein multifunktionales Team etablierte, das sämtliche Schritte, Abhängigkeiten und Zeiträume transparent strukturierte und damit einen Ansatz schuf, der anschließend konzernweit übernommen wurde. Jan Beutnagel verdeutlicht im Buch anhand eines Automotive-Beispiels mit konkreten Zahlen, dass Kostensenkung zwar die in der Krise notwendige Liquidität schafft, aber weder ein tragfähiges Geschäftsmodell noch die operative Neuaufstellung ersetzt. Paul Stricker hat bei Projekten immer wieder festgestellt, dass der „menschliche Faktor“ bei Restrukturierung und Turnaround häufig vernachlässigt wird. Er gibt ein Beispiel: „Wenn es zum Abbau von Arbeitsplätzen kommt, betrifft das nicht nur alle, die die Kündigung erhalten, sondern hat auch unmittelbare Auswirkungen auf diejenigen, die bleiben. Eine Motivation der Belegschaft ist in dieser Lage nur möglich, wenn glaubhaft eine positive Vision für das Unternehmen kommuniziert wird.“

    Die Lehren aus diesem Buch sind für alle Branchen gültig; dennoch werden zwei für Deutschland besonders wichtige Wirtschaftszweige gesondert adressiert: der Maschinen- und Anlagenbau sowie die Bauwirtschaft. So strukturiert Christian Jung den industriellen Turnaround in ein 90-Tage-Modell, von der Stabilisierung über gezielte Eingriffe zur Reduzierung der Risikofaktoren bis zur Skalierung auf der Erfolgskurve. Er sagt: „Die Herausforderungen im Maschinen- und Anlagenbau, vom sinkenden Auftragsvolumen im Automobilsektor bis zur neuen Konkurrenz aus China, treffen viele Traditionsfirmen unvorbereitet. Wer handelt, erschließt die Märkte der Megatrends: Halbleiter, Medizintechnik, Wehrtechnik, Automatisierung. Konzepte gibt es genug. Was fehlt, ist Führung: Entscheidungen und die konsequente Umsetzung, nicht nach Monaten der Analyse und unzähligen Boardmeetings, sondern jetzt. Wer früh handelt, hat Optionen. Wer wartet, verliert die Zeit, die er nicht hat.“

    Klaus-Peter Stöppler erläutert ein Fünf-Phasen-Modell speziell für Bauunternehmen in der Krise. Er sagt: „Turnaround im Bau ist keine reine Krisenreaktion, sondern eine immerwährende Führungsaufgabe. Es geht darum, operative Stabilisierung, organisatorische Neuordnung und strategische Weiterentwicklung immer wieder aufs Neue miteinander zu verbinden. Probleme entstehen dabei selten nur auf der Baustelle, sondern ebenso in Steuerung, Kommunikation, Transparenz und Priorisierung. Wer das Unternehmen wieder auf Kurs bringen will, muss deshalb tiefer ansetzen als bei einzelnen Projekten oder kurzfristigen Maßnahmen – wobei das natürlich nicht nur für die Baubranche gilt.“

    Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Automatisierung

    An vielen Stellen im Buch erklären die Autoren, wie der gezielte Einsatz von Digitalisierung, insbesondere von Künstlicher Intelligenz, und Automatisierung Unternehmen helfen kann, sich neu aufzustellen. Dazu heißt es: Kein Thema wird in den Chefetagen derzeit intensiver diskutiert als Künstliche Intelligenz. Und kein Thema wird in der operativen Realität vieler Mittelständler so konsequent unterschätzt. KI ist kein Selbstläufer, sie erfordert eine saubere Datenbasis, klare Anwendungsfälle und vor allem eine Führung, die entscheidet, wo KI wirklich Wert schafft und wo sie lediglich Ressourcen bindet. In Krisensituationen gilt das umso mehr: KI-Initiativen ohne klaren Return on Invest sind im Turnaround eine Ablenkung. Aber richtig eingesetzt, etwa in der Produktionssteuerung, der Liquiditätsplanung oder der Vertriebsanalyse, kann KI ein wichtiger Beschleuniger sein, um ein Unternehmen aus der Krise zu bringen.

    Herausgeber Dr. Harald Schönfeld wundert sich: „Viele Unternehmen kommen gar nicht auf die Idee, sich einen Interim Manager ins Haus zu holen, um das Schlimmste abzuwenden, oder gehen diesen Schritt erst so spät, dass nichts mehr zu retten ist.“

    ANFORDERUNG VON REZENSIONSEXEMPLAREN FÜR JOURNALISTEN

    Journalisten können Rezensionsexemplare per E-Mail an presse@diplomatic-council.org anfordern. Wir bitten um Verständnis, dass diese als E-Book zur Verfügung gestellt werden. Um eine Nachricht mit dem Link zur Veröffentlichung an presse@diplomatic-council.org wird gebeten.

    Die Autoren stehen auf Wunsch für Interviews und/oder Fachartikel zur Verfügung.

    Weitere Neuerscheinungen von Diplomatic Council Publishing (DCP):

    Wie sicher ist Europa in der Neuen Weltordnung?– Antworten auf drängende Fragen(deutsche Ausgabe von „Europe and the Emerging New Global Order – Rethinking Europe’s Security Framework“), Dr. Alina Bârgaoanu, Razvan Ceuca, Simona Cojocaru, Stacy A. Cummings, Dr. Judith Curry, Andre-as Dripke, Dorin Gal, Dr. Christoph Heusgen, Stephan J. Kramer, Prof. Dr. Heinrich Kreft, Dr. Ciro Maddaloni, Michael Mattis, Hang Nguyen, Claude Piel, Jamal Qaiser, Jochen M. Richter, Marc Ruberg, Prof. Dr. Peter Schallen-berg, Dr. Harald Schönfeld, Andre Schulte-Südhoff, George Scutaru, Dr. Horst Walther, 584 Seiten, Hardcover, ISBN 978-3-98674-132-7

    Kampf ums All – Wie Elon Musk und Jeff Bezos den Weltraum erobern und die Rolle der NASA, der ESA, Chinas und Russlands, Edition 2025, Andreas Dripke, Prof. Dr. Heinrich Kreft, 320 Seiten, Paperback, ISBN 978-3-98674-138-9

    Europa stirbt aus – Ohne Kinder keine Zukunft, Der demografische Faktor und die fatalen Folgen für Europa, Mai Linh Tran, 204 Seiten, Paperback, ISBN 978-3-98674-151-8

    Moral-Diktatur – Wie Aktivisten und NGOs unsere Gesellschaft umbauen, Mai Linh Tran, 220 Seiten, Paperback, ISBN 978-3-98674-167-9

    Abgezockt – Im Visier der Anlagebetrüger, Die perfiden Maschen moderner Betrugsmodelle und wie Sie sich davor schützen, Lukas Voss, 140 Seiten, Paperback, ISBN 978-3-98674-163-1

    Darknet – Die dunkle Seite des Internet, Nicolas Falk, 180 Seiten, Paperback, ISBN 978-3-98674-161-7

    Das 1×1 der Finanzen: Alles, was du über Geld und Vermögensaufbau wissen solltest – Praxishandbuch für alle von 16 bis 26 Jahren: Schüler, Auszubilden-de, Studierende, Berufseinsteiger und junge Berufstätige, die ihre Finanzen selbst in die Hand nehmen möchten, Marvin Himmelsbach, 116 Seiten, Paper-back, ISBN 978-3-98674-171-6

    Neu programmiert: Wie Sie Ihr Denken optimieren – und damit Ihr Leben, Dr. Adrian Keller, 128 Seiten, Paperback, ISBN 978-3-98674-165-5

    Der übergriffige Staat – Geld, Daten, Sprache, Freiheit: der Staat will alles, Andreas Dripke, Hubert Nowatzki, 212 Seiten, Paperback, ISBN 978-3-98674-106-8

    Der Milei-Effekt – Was Deutschland von Argentinien lernen kann, Alexander Weber, 140 Seiten, Paperback, ISBN 978-3-98674-177-8

    Sicherheit im All – Wie wir Europa im Weltraum verteidigen, Dr. Josef Aschbacher, Dr. Balázs Bartóki-Gönczy, Dr. Bohumil Dobos, Andreas Dripke, Dr. Enrico Fels, Dr. Namrata Goswami, Florian Hahn, Prof. Dr. Mahulena Hofmann, Prof. Dr. Heinrich Kreft, Andrius Kubilius, Dr. Ciro Maddaloni, Hang Nguyen, Dr. habil. Antje Nötzold, Almudena Azcarate Ortega, Dr. Xavier Pasco, Clèmence Poirier, Dr. Dumitru-Dorin Prunariu, Juan Carlos Cortés Pulido, Jochen M. Richter, Rabea Rogge, Andrea Rotter, Juliana Süß, Matthias Wachter, 586 Seiten, Hardcover, ISBN 978-3-98674-198-3

    Dark Sea – Unsichtbarer Ozean der Neuen Weltordnung, Machtkampf um die Meere: Schattenflotten, digitale Infrastrukturen, Rohstoffe, Sicherheit, Claude Piel, 240 Seiten, Paperback, ISBN 978-3-98674-155-6

    Dit is Berlin – Der Abstieg der Hauptstadt, Clara Schumann,154 Seiten, Paperback, ISBN 978-3-98674-175-4

    Absturz der Mitte – Wie die Mittelschicht systematisch zerstört wird, Dr. Daniel Falk, 160 Seiten, Paperback, ISBN 978-3-98674-169.

    80 Jahre UNO – Macht und Ohnmacht der Vereinten Nationen, Andreas Dripke, Hang Nguyen, 408 Seiten, Paperback, ISBN 978-3-98674-189-1

    Wunderbar – Seltsam – Deutsch, Aus dem Leben einer Vietnamesin in Deutschland – voller Regeln, Rätsel und Rückblicke, Hang Dripke, 280 Seiten, Paperback, ISBN 978-3-98674-191-4,

    Die 5. Generation: KI + Robotik– Wie Künstliche Intelligenz und Robotik unseren Alltag, unser Arbeitsleben und unsere Gesellschaft verändern“, Harald Müller, Astrid Orthmann, 228 Seiten, Paperback, ISBN 978-3-98674-201-0

    Die KI-Elite – Was die wichtigsten KI-Köpfe über unsere Zukunft sagen: Sam Altman, Elon Musk, Jensen Huang, Demis Hassabis, Mark Zuckerberg, Satya Na-della, Sundar Pichai, Jeff Bezos, Larry Ellison, Dario Amodei, Geoffrey Hinton, Yann LeCun, Ilya Sutskever, Andrej Karpathy, Michael Truell, Andrew Ng, Ray Kurzweil, Marc Andreessen, Peter Thiel, Meredith Whittaker, Larry Page, Sebastian Thrun, Frank Thelen, Jonas Andrulis, Jürgen Schmidhuber, David Reger, Arthur Mensch, Nick Bostrom, Alan Turing, Joseph Weizenbaum, Henry Kissinger, Larry Fink und Papst Leo XIV; Arthur Sterling, Victoria Whitmore, 320 Seiten, Paperback, ISBN 978-3-98674-212-6

    Wie wir von fossilen Energien unabhängig werden– Mehr Rationalität statt Heureka-Politik, Jean Pütz, Andreas Dripke, Paperback, ISBN 978-3-98674-216-4

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  • Bosch will bei schweren Nutzfahrzeugen kräftig wachsen

    Der Technologiekonzern und Zulieferer Bosch sieht großes Potenzial in den Geschäften mit schweren Nutzfahrzeugen. «Das Geschäft mit schweren Nutzfahrzeugen ist für uns ein zentrales Wachstumsfeld», sagte Markus Heyn, Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility, laut Mitteilung anlässlich der in dieser Woche in Hannover stattfindenden Fachmesse IAA Transportation. Bis Mitte der 2030er wolle Bosch seinen Umsatz in diesem Segment verdoppeln. 

    Derzeit liege der Umsatz mit Technik für schwere Nutzfahrzeuge bei mehr als vier Milliarden Euro, hieß es laut Mitteilung. Demnach sehe das Unternehmen das Potenzial von über acht Milliarden Euro in diesem Bereich. Der Konzern aus Gerlingen bei Stuttgart stützt sich dabei unter anderem auf einen erwarteten Anstieg der weltweiten Lkw-Fertigung und eine breite Aufstellung bei alternativen Antriebstechnologien. 

    2025 lag der Umsatz von Bosch bei 91 Milliarden Euro. Über 61 Prozent davon entfielen auf den Geschäftsbereich Mobility, also rund 56 Milliarden Euro. Wie viele andere Unternehmen in der deutschen Autoindustrie auch, hatte Bosch zuletzt mächtig zu kämpfen. Milliardenkosten für einen Stellenabbau, US-Zölle und eine hohe Steuerbelastung drückten den Technologiekonzern vergangenes Jahr sogar in die roten Zahlen.

  • Fünf Tote bei Busunfall in der Schweiz

    Beim Unfall eines niederländischen Reisebusses in der Schweiz sind nach Angaben der Polizei fünf Menschen ums Leben gekommen. Drei weitere wurden schwer, sieben mittelschwer und 30 leicht verletzt, wie die Polizei des Kantons Graubünden mitteilt.

  • Mehrere Tote nach Busunfall in der Schweiz

    Bei einem Unfall mit einem Reisebus sind im Schweizer Kanton Graubünden mehrere Menschen ums Leben gekommen. Weitere Personen wurden verletzt, wie die Polizei auf der Plattform X mitteilte.

  • Ermittlungen gegen Krach: Verdacht auf Vorteilsannahme

    Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt gegen den Berliner SPD-Spitzenkandidaten Steffen Krach unter anderem wegen des Anfangsverdachts auf Vorteilsannahme in zwei Fällen. Das sagte eine Sprecherin der Behörde am Abend. Zuvor hatten «Tagesspiegel» und «Berliner Morgenpost» berichtet.

  • Dänische Regisseurin gewinnt Goldenen Löwen in Venedig

    Die dänische Regisseurin May el-Toukhy ist für ihren Film «Woman Unknown» mit dem Goldenen Löwen der Filmfestspiele Venedig ausgezeichnet worden. Das gab die Jury bekannt.

  • Erdbeben in der Region Mannheim/Worms

    Ein Erdbeben hat am späten Nachmittag die Region an der Grenze zwischen Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz erschüttert. Das Beben hatte nach ersten Angaben des GFZ Helmholtz-Zentrums für Geoforschung und des Landeserdbebendienstes Baden-Württemberg eine Stärke von 3,3 beziehungsweise 3,4.