In den Vereinigten Arabischen Emiraten ist Behördenangaben zufolge nach einem iranischen Drohnenangriff ein Großbrand ausgebrochen. Betroffen ist eine Industriezone der Hafenstadt Fudschaira, wie das Medienbüro der Küstenstadt berichtete.
Autor: Stojancho Gjorgjiev
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Auto in Leipzig in Menschengruppe gefahren
In Leipzig ist ein Auto in mehrere Menschen gefahren. Nach Angaben der Polizei gibt es mehrere Verletzte.
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Eisbären Berlin zum zwölften Mal deutscher Eishockey-Meister
Die Eisbären Berlin haben in der Deutschen Eishockey Liga ihren Titel erneut verteidigt und sind zum zwölften Mal deutscher Meister. Bei den Adler Mannheim gelang im fünften Playoff-Finalspiel mit dem 4:1 der vierte und entscheidende Sieg.
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Mit Backpulver zur Energiewende – Pilotanlage bei Rostock
Strom aus erneuerbaren Energiequellen, etwa Wind oder Sonne, in Wasserstoff speichern – das gilt als wichtiger Baustein der Energiewende. Bei der Lagerung und dem Transport dieses grünen Wasserstoffes will das Unternehmen Akros Energy bei Rostock neue Wege gehen. In einer Pilotanlage soll der gasförmige Wasserstoff in Salz gebunden und damit leichter transportierbar werden. Im Labor habe man das bereits umgesetzt, sagte Akros-Geschäftsführer Johannes Emigholz der Deutschen Presse-Agentur. «Jetzt zeigen wir, dass es wirklich im industriellen Maßstab geht.»
Wasserstoff biete eine große Chance, etwa in sonnenreichen Gegenden produzierte Energie nach Europa zu bringen, erklärte Emigholz. Das sehr flüchtige Gas müsse aber unter hohem Druck gelagert werden. Das sei gerade für große Mengen ein Problem. Hier soll die Lösung mit Salz Abhilfe schaffen. Die Vision sei, «dass man Wasserstoff in einem ungefährlichen Salz kostengünstig transportieren kann», etwa per Bagger und Schüttgutfrachter.
Backpulver reagiert mit Wasserstoff
Herzstück der Pilotanlage ist laut Unternehmensangaben das in einem Standard-Container integrierte Umwandlungssystem. Kaliumbikarbonat, in der Industrie etwa als Backpulver verwendet, komme als wässrige Lösung in eine Art Stahlrohr, erklärt Emigholz. «In diesem Stahlrohr sitzt unser Katalysator.» Hier werde auch der Wasserstoff zugeführt. Durch eine chemische Reaktion bilde sich ein neues Salz, nämlich Kaliumformiat. Dieses könne dann transportiert oder gelagert werden, etwa als Salzlösung. Um Gewicht zu sparen, könne man das Wasser aber auch entziehen. Eine entsprechende Kristallisationsanlage will Akros ebenfalls bauen.
Die Pilotanlage sei in dieser Form einzigartig, bestätigte auch der Branchenverband «Die Gas- und Wasserstoffwirtschaft». Ein Sprecher schrieb: «Die Technologie von Akros bietet die Chance, Wasserstoff chemisch gebunden an Salz unkompliziert zu transportieren und damit Wasserstoffimporte über große Distanzen zu ermöglichen.»
Andere Möglichkeiten zur Lagerung sollten Poren- und Kavernenspeicher bieten, also große, unterirdische Hohlräume etwa in Salzstöcken. Für den Transport setzten viele Akteure auf Ammoniak als Wasserstoffverbindung, wofür vielerorts auch Infrastruktur aufgebaut werde beziehungsweise werden soll, etwa an Nord- und Ostseeküste.
Transport als Salz laut Akros ungefährlicher
Emigholz sieht für Salz Vorteile im Vergleich zu Ammoniak. Letzteres sei etwa im Fall einer Havarie umweltschädlich. Wenn hingegen ein Schiff mit Kaliumformiat untergehe, passiere nichts. Zudem benötige man für den Ammoniak-Umschlag teure Terminals. Für die Erzeugung des Salzes mit Wasserstoff, aber auch für die Rückgewinnung des Wasserstoffs benötige man hingegen nur das beschriebene Umwandlungssystem.
Die Pilotanlage befindet sich laut Emigholz auf dem Gelände des Unternehmens H2apex aus Laage bei Rostock. Akros ist eine hundertprozentige Tochter der auf Wasserstoff-Technologien spezialisierten Firma. Nach einer feierlichen Eröffnung am Dienstag soll die Pilotanlage in den kommenden Wochen den Betrieb aufnehmen.
Die Anlage ist Teil des Projekts Formaport, das vom Land Mecklenburg‑Vorpommern gefördert und mit EU-Mitteln kofinanziert wird. Projektpartner sind neben Akros, das Leibniz‑Institut für Katalyse (Likat) in Rostock, der Anlagenbauer Tab sowie die Hochschule Wismar.
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Aufstieg perfekt: Schalke 04 kehrt in die Bundesliga zurück
Der FC Schalke 04 kehrt nach drei Jahren in die Fußball-Bundesliga zurück. Die Mannschaft von Trainer Miron Muslic machte den Aufstieg durch ein 1:0 (1:0) gegen Fortuna Düsseldorf bereits am drittletzten Spieltag der 2. Liga perfekt.
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Erpressungsversuchs gegen Hipp: Verdächtiger gefasst
Im Fall des Erpressungsversuchs gegen den Babykosthersteller Hipp haben die österreichischen Ermittler einen Verdächtigen festgenommen. Es handele sich um einen 39-jährigen Mann, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Eisenstadt der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.
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Chinas neuer Fünf-Jahres-Plan rückt KI-Robotik ins Zentrum der nationalen Strategie
China hat mit seinem 15. Fünf-Jahres-Plandie Robotik in den Mittelpunkt seiner neuen Industrie-Strategie gestellt. Ziel soll sein, die KI-Forschung auf physische Anwendungen auszurichten und die Robotik dabei als Haupttreiber des Wirtschaftswachstums einzusetzen. Dies ist ein weiterer Schritt auf dem ambitionierten Automatisierungspfad des Landes: Chinas Fertigungsindustrie verfügt bereits heute über einen operativen Bestand von rund 2 Millionen Industrie-Robotern – etwa 4,5-mal mehr als das weltweit an zweiter Stelle rangierende Japan. 54 % der jährlich rund um den Globus installierten Industrie-Roboter kommen in China zum Einsatz. Das sind Ergebnisse aus dem Jahresbericht „World Robotics 2025“ der International Federation of Robotics (IFR).
„Der neue Fünf-Jahres-Plan der Volksrepublik China dient als wichtigstes Rahmendokument, das die übergeordnete Ausrichtung für alle weiteren staatlichen Maßnahmen vorgibt“, sagt Takayuki Ito, Präsident der International Federation of Robotics. „Tausende untergeordneter, sektoraler und regionaler Pläne müssen nun auf die neuen Ziele abgestimmt werden. Mit diesem Rahmenplan verlagert China seinen Schwerpunkt von der traditionellen industriellen Automatisierung hin zu hochwertiger, intelligenter Robotik, die mit künstlicher Intelligenz kombiniert wird.“
Show der humanoiden Roboter
Chinas neuer Fünf-Jahres-Plan sieht den Hauptnutzen von KI in der praktischen Anwendung in Wirtschaft und Industrie. Um seine Kompetenz und globale Wettbewerbsfähigkeit im Bereich der „embodied intelligence“ zu veranschaulichen, präsentiert das Land humanoide Roboter, die tanzen oder laufen. Dies wurde kürzlich bei den im Fernsehen übertragenen Feierlichkeiten zum chinesischen Neujahrsfest und beim Humanoiden-Roboter-Halbmarathon in Peking weltweit gezeigt. Trotz dieser beeindruckenden öffentlichen Präsentationen bei inszenierten Veranstaltungen beschränken sich die tatsächlichen Fähigkeiten von humanoiden Robotern in realen Produktionsszenarien derzeit noch auf Demonstrationsmodelle oder Pilotprojekte. Ebenfalls wichtig zu wissen: Entgegen den Erwartungen wird die humanoide Plattform selbst und die darin genutzte künstliche Intelligenz nicht unbedingt gleichzeitig und von denselben Marktteilnehmern entwickelt.
Humanoide Roboter vs. Industrieroboter
Der Vergleich mit traditionellen Industrie-Robotern verdeutlicht grundlegende Nachteile, die den Einsatz humanoider Roboter einschränken. Kritiker verweisen hier auf den Grundsatz „Form folgt Funktion“: Der menschliche Körper ist aus dieser Sicht für bestimmte Aufgaben nicht gut geeignet. Klassische Industrie-Roboter verfügen im Vergleich zu den Humanoiden in der Regel über weniger Gelenke, die für eine bestimmte Aufgabe entwickelt sind. Dies führt zu einfacheren Steuerungskonzepten, die schneller und zuverlässiger arbeiten als bei humanoiden Robotern. Aus diesem Grund dürften Industrie-Roboter auch weiterhin das Rückgrat von Fertigungsumgebungen bilden, in denen es auf hohe Geschwindigkeit und Präzision ankommt. In der industriellen Fertigung sind die Aufgaben repetitiv und erfordern millimetergenaue Präzision bei hohen Geschwindigkeiten. Das ist eine Stärke von Industrie-Robotern – sie führen hochspezialisierte Bewegungen schnell und konsistent aus. Wenn die Aufgabe extreme Spezialisierung erfordert, übertreffen Industrie-Roboter ihre humanoiden Pendants in der Regel. Humanoide Roboter bieten dagegen einen allgemeineren Ansatz. Sie verbinden Mobilität mit menschenähnlicher Interaktion, was sich für Dienstleistungsaufgaben eignet. In solchen Anwendungsbereichen überflügeln Humanoide möglicherweise herkömmliche Maschinen.
Die breite Markteinführung von universellen humanoiden Helfern in Fabriken oder in Privathaushalten ist jedoch in naher und mittelfristiger Zukunft nicht zu erwarten. Der 15. Fünfjahresplan sieht die Kommerzialisierung humanoider Roboter entsprechend eher gegen Ende des Planzeitraums vor. Eine breite Einführung von KI in der traditionellen Industrie-Robotik wird in den nächsten fünf bis zehn Jahren erwartet.
Chinas Binnenmarkt-Potenziale
Der große Binnenmarkt in China bietet ein enormes Potenzial für die Umsetzung des 15. Fünfjahresplans in verschiedenen Branchen – mit wachsenden Marktanteilen einheimischer Hersteller: So stieg der Anteil chinesischer Anbieter an den Installationen von Industrie-Robotern von 30 % im Jahr 2020 auf 57 % im Jahr 2024. Mit Blick auf die Branchen werden beispielsweise 64 % der Industrie-Roboter in der weltweiten Elektronikindustrie in China installiert. Chinesische Hersteller beliefern 59 % der heimischen Anwender in dieser Branche. In der Metall- und Maschinenbauindustrie erreichten chinesische Roboterlieferanten sogar einen Inlandsmarktanteil von 85 %.
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Pressemeldungen, Fotos und Grafiken finden Sie zum Download unter:
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Über die IFR
Die International Federation of Robotics ist das Sprachrohr der weltweiten Robotikindustrie. IFR vertritt nationale Roboterverbände, Forschungseinrichtungen sowie Roboterhersteller aus mehr als zwanzig Ländern. IFR wurde 1987 als nicht gewinnorientierte Organisation gegründet. Mehr auf: www.ifr.org
Pressekontakt: International Federation of Robotics PRESS OFFICER Carsten Heer econNEWSnetwork Telefon +49 (0) 40 822 44 284 E-Mail: press@ifr.org
Weiteres Material: www.presseportal.de Quelle: IFR - International Federation of Robotics
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Der aus einer flachen Ostsee-Bucht an der Insel Poel geborgene Buckelwal ist nach Angaben aus dem Team der verantwortlichen Privatinitiative und nach Bildern des Livestream-Anbieters News5 in der Nordsee freigesetzt worden. Der Wal sei gegen 9.00 Uhr nicht mehr im Lastkahn gewesen, sagte ein Teammitglied.
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US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat den Abzug von etwa 5.000 US-Soldaten aus Deutschland angeordnet. Man gehe davon aus, dass der Abzug innerhalb der nächsten sechs bis zwölf Monate abgeschlossen sein werde, teilte ein Sprecher des Pentagons der Deutschen Presse-Agentur mit.
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Trump: Zölle auf Autos und Lastwagen steigen auf 25 Prozent
US-Präsident Donald Trump will Zölle auf Autos und Lastwagen, die aus der Europäischen Union in die USA eingeführt werden, ab nächster Woche auf 25 Prozent erhöhen. In seinem Post auf der Plattform Truth Social begründete er das mit dem Vorwurf, dass sich die EU nicht an das vereinbarte Handelsabkommen halte.