Autor: Stojancho Gjorgjiev

  • Baden-Württemberg bleibt Patent-Spitzenreiter

    Baden-Württemberg bleibt das innovativste Bundesland in Deutschland. Unternehmen und Erfinder aus dem Südwesten meldeten im vergangenen Jahr 15.161 Patente beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) an. Damit lag das Land trotz eines leichten Rückgangs um 2,2 Prozent erneut klar auf Rang eins im Bundesländervergleich. Auf dem zweiten Rang folgte Bayern mit 12.575 Anmeldungen.

    Eine zentrale Rolle spielt dabei die Autoindustrie. Die Liste der Unternehmen mit besonders vielen Patentanmeldungen führt erneut Bosch an. Der Technologie- und Zulieferriese meldete demnach 4.109 Patente an. Danach folgte Mercedes-Benz mit 2.726 Anmeldungen. Der Sport- und Geländewagenbauer Porsche folgt auf dem sechsten, der Zulieferer ZF Friedrichshafen auf dem zehnten Platz. Insgesamt sind in der Spitzengruppe nur Autohersteller- und Zulieferer.

    Bosch führt Liste seit Jahren an

    Bosch-Chef Stefan Hartung teilte mit: «Innovationen und Spitzentechnologie sind die Säulen unserer 140-jährigen Unternehmensgeschichte.» Das sehe man auch bei den Patentanmeldungen immer wieder. In Deutschland sei Bosch seit Jahren auf dem ersten Platz. In Europa gehöre man zu den Top-Anmeldern. Viele Patente kommen demzufolge aus strategischen Zukunftsfeldern wie Fahrerassistenz, Elektromobilität, künstlicher Intelligenz und Halbleiter.

    Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) sah in dem Spitzenplatz ein wichtiges Signal für den Standort und dessen Entwicklung. Es zeige einmal mehr, dass Baden-Württemberg weiterhin ein starkes Innovationssystem habe, trotz der zum Teil massiven Umbrüche in relevanten Branchen, teilte sie mit. 

    Patentanmeldungen nehmen zu

    Deutschlands Industrie reagiert mit verstärkter Forschung und Entwicklung auf die technologische Konkurrenz Chinas und anderer Nationen. Bundesweit stieg die Zahl der Patentanmeldungen demnach im vergangenen Jahr um 4,7 Prozent auf 62.050. Davon entfielen 42.349 auf heimische Unternehmen. Ausländische Firmen reichten 19.701 Anmeldungen ein. Nach Technologien betrachtet bleibt der Maschinenbau der wichtigste Bereich mit 24.338 Patentanmeldungen, gefolgt von der Elektrotechnik mit 19.436. 

    Die alljährliche Bilanz des Deutschen Patent- und Markenamts ist ein Indikator der Entwicklungstätigkeit der deutschen Industrie. Ein vollständiges Bild liefern die Zahlen nicht, da Siemens und manche anderen deutschen Unternehmen ihre Neuentwicklungen bevorzugt beim ebenfalls in München sitzenden Europäischen Patentamt einreichen.

  • Sachsen baut Wirtschaftsbeziehungen zu Taiwan aus

    Sachsen möchte seine Wirtschaftsbeziehungen zu Taiwan weiter ausbauen. Die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) vereinbarte eine Kooperation mit der Auslandshandelskammer (AHK) Taiwan. Die AHK soll künftig als Beauftragte der WFS vor Ort Projekte unterstützen und Kontakte zwischen Unternehmen herstellen, wie die Wirtschaftsförderung Sachsen mitteilte. 

    Schlüsselpartner in Zukunftsindustrien

    Taiwan habe für Sachsen in den vergangenen Jahren spürbar an Bedeutung gewonnen, erklärte Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Pante. «Taiwan ist für Sachsen wirtschaftlich ein Schlüsselpartner und in zentralen Zukunftsindustrien – insbesondere Halbleiter, Elektronik und Präzisionsfertigung – weltweit führend», sagte der SPD-Politiker. Das knüpfe unmittelbar an die sächsischen Stärken in Mikroelektronik, Automotive und Maschinenbau an.

    Unterstützung für Unternehmen und Investoren

    Die engere Kooperation mit der AHK Taiwan solle helfen, die Präsenz Sachsens auf der Insel weiter auszubauen. «Wir freuen uns, dass wir mit der AHK Taiwan einen erfahrenen und etablierten Partner für die weitere Bearbeitung des taiwanischen Marktes und den Ausbau der Zusammenarbeit mit Taiwan gewonnen haben», erklärte WFS-Geschäftsführer Thomas Horn. Man verspreche sich davon, «eine effektivere Unterstützung sächsischer Unternehmen vor Ort sowie eine gezieltere Akquise von potenziellen Investoren». 

    Zu den Aufgaben der Partner vor Ort gehören nach Angaben der WFS unter anderem Informationen über Exportchancen und Kooperationsmöglichkeiten, Kontakte zwischen Unternehmen aus Taiwan und Sachsen sowie die Organisation von Delegationen und Fachveranstaltungen.

    Außenhandel wächst deutlich

    Die Bedeutung Taiwans für den sächsischen Außenhandel ist zuletzt gestiegen. Im dritten Quartal 2025 lag das Exportvolumen bei 1,37 Milliarden Euro – ein Plus von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Wichtigste Ausfuhrgüter sind elektrotechnische Produkte, gefolgt von Erzeugnissen des Kraftfahrzeugbaus und chemischen Vorerzeugnissen. Auch die Importe aus Taiwan legten zu und stiegen um 35 Prozent. Wichtigste Importgüter sind ebenfalls elektrotechnische Erzeugnisse, daneben Fahrräder und Maschinenbauprodukte.

  • Rheinische Post Mediengruppe will westfälische Zeitungen übernehmen

    Die Rheinische Post Mediengruppe in Düsseldorf will die Westfälische Medien Holding AG («Westfälische Nachrichten», «Westfalen-Blatt») kaufen. Man habe eine Vereinbarung zur Übernahme sämtlicher Aktien getroffen, teilten die Unternehmen mit.

  • ORF-Chef Weißmann tritt mit sofortiger Wirkung zurück

    Der Intendant des Österreichischen Rundfunks (ORF), Roland Weißmann, tritt mit sofortiger Wirkung zurück. Damit reagiere er auf einen Vorwurf sexueller Belästigung, den er selbst aber zurückweise, teilte der ORF mit.

  • Hochrechnungen: Grüne knapp vor CDU in Baden-Württemberg

    Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg liefern sich Grüne und CDU ein enges Rennen um Platz eins. Nach den ersten Hochrechnungen von ARD und ZDF liegen die Grünen mit Spitzenkandidat Cem Özdemir knapp vor der CDU mit Landeschef Manuel Hagel.

  • Fall Fabian: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage wegen Mordes

    Fünf Monate nach dem gewaltsamen Tod des achtjährigen Fabian aus Güstrow hat die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen in dem Fall abgeschlossen und die Tatverdächtige angeklagt. Der Vorwurf gegen die Frau, die seit Anfang November in Untersuchungshaft sitzt, lautet auf heimtückischen Mord, wie die Behörde in Rostock mitteilte.

  • VW kündigt Entscheidung zu Osnabrück bis Ende 2026 an

    VW will bis Ende 2026 über die Zukunft des Werks Osnabrück entscheiden. «Wir sind in Osnabrück weiterhin dabei, an einer Lösung zu arbeiten, im Moment noch lösungsoffen, haben dort auch Gespräche beispielsweise mit Rüstungsunternehmen», sagte Konzernchef Oliver Blume bei der Bilanzvorlage in Wolfsburg. «Wir werden im Laufe des Jahres bekanntgeben, wie es dort weitergeht.»

    Als möglicher Interessent für den Standort gilt seit langem der Rüstungskonzern Rheinmetall. Laut «Automobilwoche» will Rheinmetall dort schusssichere Fahrerhäuser für Militärlaster fertigen lassen. Die Produktion der in Osnabrück gebauten Porsche-Modelle läuft in diesem Jahr aus, Mitte 2027 dann auch die Fertigung des VW T-Roc Cabrios. Das Werk hat rund 2.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

  • VICTOR6G gestartet: Neues Forschungsprojekt für echtzeitfähige Virtualisierung in industriellen 6G-Netzen (FOTO)

    Düsseldorf (ots)

    • Dreijähriges Projekt unter Leitung von Ericsson beginnt die Arbeit an integrierten 6G-Lösungen für die Industrie
    • Fokus auf Industrial Metaverse und Netzwerk-IT-Integration: Digitale Zwillinge, drahtlose Erweiterung von TSN sowie dynamische Nutzung neuer Frequenzbänder (u.a. Zentimeterband 7-15 GHz)
    • Breiter Praxistransfer: Simulationen, Laborversuche und Erprobung in Industrieinfrastruktur sowie am 5G Industry Campus Europe sichern Realitätsnähe und Skalierbarkeit

    Das neue Forschungsprojekt VICTOR6G hat im Januar 2026 seine Arbeit aufgenommen. In dem dreijährigen Vorhaben mit einem Gesamtbudget von 5,4 Millionen Euro (davon 4,3 Millionen Euro Fördermittel) arbeiten Industriepartner und Forschungseinrichtungen eng zusammen, um echtzeitfähige Virtualisierungslösungen für industrielle 6G-Anwendungen zu entwickeln. Ziel ist eine integrierte Gesamtlösung aus drahtgebundenen und drahtlosen Netzen, die Anwendungen wie aus der lokalen Cloud gesteuerte Roboter oder inspektionsunterstützende Drohnen im Industrial Metaverse zuverlässig und mit niedrigen Latenzen betreiben kann.

    Partner des Konsortiums sind Ericsson (Leitung), SEW-EURODRIVE, Adaept Engineering, IKADO, Fraunhofer IPT, RWTH Aachen, TU Dortmund, TU Dresden sowie assoziiert Airbus. Die Partner bringen Kompetenzen aus Telekommunikation, Maschinenbau und IT zusammen. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Rahmen der Förderrichtlinie „6G in die Anwendung bringen“.

    Im Forschungsprojekt untersuchen die Partner künftige 6G-Kommunikationsnetze für industrielle Anwendungen und entwickeln eine enge Verzahnung von Netz- und IT-Technik mit den Anwendungen.

    Kernbestandteile der Forschung sind:

    • Digitale Zwillinge: Vernetzung von Anwendung und Kommunikationsnetz für präzise Echtzeit-Abbilder.
    • Flexible Frequenznutzung: Dynamischer Einsatz verschiedener Frequenzbänder. Dabei steht erstmals auch das Zentimeterband zwischen 7 GHz und 15 GHz im Fokus, das voraussichtlich ab 2030 für Mobilfunkanwendungen teilweise verfügbar sein wird.
    • TSN-Erweiterung: Drahtlose Erweiterung desTime Sensitive Networking, das bisher nur in kabelgebundenen Netzen eingesetzt wird.

    Roboter, die aus der lokalen Cloud gesteuert werden und Inspektionsdrohnen, die ihre Berechnungen in die Cloud auslagern, sind Beispiele für solche industriellen Anwendungen. Alle betrachteten Lösungen müssen in Simulationen, Laborversuchen und in realen Umgebungen bei den Industriepartnern sowie am vom Fraunhofer IPT betriebenen 5G-Industry Campus Europe ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. Somit wird auf der partnerspezifischen IT- Infrastruktur aufgesetzt, um die spätere Integration und Skalierbarkeit sicherzustellen.

    Wichtig ist dabei nicht nur die Optimierung technischer Kennzahlen wie Latenz und Durchsatz, sondern auch die Ermittlung des wirtschaftlichen Nutzens anhand sogenannter Key Value Indicators (KVIs): Wie lassen sich durch Digitalisierung Kosten senken oder neue Einnahmequellen erschließen? VICTOR6G zielt darauf ab, einen deutlichen Mehrwert für die Industrie zu schaffen, und die Markteinführung neuer 6G-Technologien zu beschleunigen.

    LINKS:

    Projektsteckbrief

    Bekanntmachung Förderrichtlinie „6G in die Anwendung bringen“

    5G-Industry Campus Europe

    ÜBER ERICSSON:

    Die leistungsstarken, programmierbaren Mobilfunknetze von Ericsson bieten täglich Konnektivität für Milliarden von Menschen. Seit fast 150 Jahren sind wir Pioniere bei der Entwicklung von Kommunikationstechnologien. Wir bieten Mobilfunk- und Konnektivitätslösungen für Netzbetreiber und Unternehmen an. Gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern lassen wir die digitale Welt von morgen Wirklichkeit werden.

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  • Bayerns Exportstärke schwindet im wichtigsten Industriezweig

    Bayerns wichtigste Wirtschaftsbranche verliert auf dem Weltmarkt an Boden: Im vergangenen Jahr sind die Exporte der Metall- und Elektroindustrie um 0,3 Prozent auf einen Wert von 148,7 Milliarden Euro gesunken. Das war der zweite Rückgang in Folge, wie die beiden Arbeitgeberverbände bayme und vbm mitteilten. 

    Zur Metall- und Elektroindustrie gehören unter anderem die Autohersteller und deren Zulieferer sowie der Maschinenbau. Grundlage der Auswertung waren die Daten des Statistischen Bundesamts.

    USA und China gleichermaßen unfreundliches Pflaster 

    Die bayerischen Exporte insgesamt waren 2025 leicht gestiegen. Die Metall- und Elektrobranche ist der größte Industriezweig im Freistaat und beschäftigt derzeit noch etwa 830.000 Menschen. 

    Regelrechte Einbrüche gab es bei den Ausfuhren in die zwei größten Wirtschaftsnationen USA und China: Die Exporte in die USA gingen um 11,3 Prozent zurück, in China belief sich das Minus auf 10,4 Prozent. Im US-Geschäft waren die Zollerhöhungen der US-Regierung ein Negativfaktor, in China die von der Pekinger Führung vorgegebene Linie, Importe durch heimische Produktion zu ersetzen. 

    «Die massive Konkurrenz vor Ort in Kombination mit wettbewerbsverzerrenden Maßnahmen und Protektionismus schwächen unsere Firmen im globalen Wettbewerb», sagte Bertram Brossardt, der Hauptgeschäftsführer der beiden Verbände. Dass die weltweiten M+E-Exporte aus Bayern im Saldo dennoch nur leicht sanken, liegt daran, dass die Unternehmen ihre Vertriebsleute verstärkt auf Kundensuche in anderen Ländern schickten, vor allem in Europa. 

    Flugzeuge haben Konjunktur

    Die Exporte der Autoindustrie und -zulieferer als größter Sparte gingen um drei bis fünf Prozent auf 52,5 Milliarden Euro zurück, die Maschinenausfuhren um rund drei Prozent auf 39,5 Milliarden. Steil nach oben ging es dagegen mit einem Plus von 41 Prozent bei Luftfahrzeugen und Flugzeugteilen, die aber in Summe mit 6,6 Milliarden Euro nur einen vergleichsweise kleinen Teil der bayerischen Ausfuhren ausmachen.

    «Es gibt zwar einzelne erfreuliche Entwicklungen», sagte Brossardt. «Aber bei unseren wichtigsten Exportgütern verlieren wir weiter an Boden.» Der Wirtschaftsverband vbw fordert einen «großen Wurf» der Bundesregierung, um die deutsche Wettbewerbsfähigkeit wieder zu verbessern.

  • Der Vertrieb muss wieder verkaufen lernen (FOTO)

    Der deutsche Industrie-Vertrieb sitzt ohne Bezug nach außen in seinem Elfenbeinturm und wundert sich, dass der Kunde nicht mehr anklopft. Jahrzehntelang reichte es einfach abzuwarten. Heute ist dieser Anfrage-Reflex tödlich. „Verkaufen, wirklich verkaufen – nicht nur warten, anbieten und hoffen. Von 40.000 Verkäufern in Deutschland können dies nur fünf Prozent tatsächlich„, sagt Daniel Rexhausen, Inhaber von DIMARCON.

    Der Schmerz ist kein Zipperlein. Was viele als konjunkturelle Delle abtun, ist in Wahrheit ein struktureller Bruch. Besonders sichtbar wird das bei Automobilzulieferern.

    Alle glaubten, der Wechsel vom Verbrenner zum E-Auto werde langsam kommen. Stattdessen kam er wie ein ICE, der alles überrollt und ein Trümmerfeld hinterlassen hat„, so Daniel Rexhausen. Jeder siebte Arbeitsplatz in Deutschland hängt direkt oder indirekt an der Automobilindustrie. Wer dort jahrelang mit 80 oder 90 Prozent Umsatzanteil unterwegs war, steht heute vor einer existenziellen Frage: Wie geht es weiter?

    Das alte Geschäftsmodell mit 100 Prozent Auslastung durch Stammkunden funktioniert nicht mehr. Der Umsatz bricht ein. Doch viele Unternehmen warten immer noch auf die nächste Anfrage, statt aktiv neue Märkte zu erschließen.

    Anschaffen gehen“ statt sich bitten lassen

    Vor allem im Maschinenbau, Anlagenbau und in der industriellen Fertigung war man es gewohnt, gefragt zu werden. Der Kunde kam, schilderte sein Problem und kaufte. Diese Zeit ist vorbei.

    China drückt mit aggressiven Preisen in den Markt. Russland ist als Absatzregion faktisch weggefallen. Die USA sind politisch schwer kalkulierbar. Gleichzeitig kämpfen deutsche Hersteller mit hohen Energiepreisen und steigenden Kosten. Der Kuchen ist kleiner geworden. Die Wettbewerber sind zahlreicher. Und trotzdem arbeiten viele Vertriebe noch immer nach dem alten Prinzip: Anfrage rein – Angebot raus – hoffen.

    Ja, Europa geht bereits ökonomisch am Stock und die Politik trägt ihren Anteil. Aber wer sich darauf ausruht, verwechselt Jammern mit Strategie.

    Der technische Vertrieb muss sich neu erfinden

    Früher ein Selbstbedienungsladen: Man stellte sein Produkt auf Messen aus, der Kunde kam vorbei und kaufte. Innerhalb von nur fünf Jahren haben sich die Ausstellerzahlen auf der größten Industriemesse „Hannover Messe“ jedoch halbiert. Alle dachten, nach Corona komme alles zurück wie vorher. Falsch gedacht. Die Kunden kommen nicht zurück – schon gar nicht von selbst.

    Es gibt in vielen Unternehmen keine echte aktive Marktbearbeitung mehr. Fünfzig Jahre herrschte die Arroganz. Deutschland war weltweit gesetzt, der Vertrieb die Bestellannahme. „Wir sind nicht vorbereitet, das ist systemisches Versagen. Wir müssen uns stabiler aufstellen„, mahnt Rexhausen als Experte für Vertrieb und Kundengewinnung.

    Früher kam der Kunde, benannte sein Problem und bat um eine Lösung. Dieser jahrzehntelange Standard „Anfrage kommt, dann verkaufen“ ist heute Schnee von gestern. Der Markt bietet in unserer neuen Welt ausreichend Alternativen und es herrscht ein enormer Kostendruck. Wer da wartet, bis jemand anklopft, hat faktisch schon aufgegeben – er weiß es nur noch nicht.

    Was echter Vertrieb heute bedeutet

    Echter Vertrieb heißt heute: Anschaffen gehen statt gebeten werden. Aktive Vertriebsarbeit, nicht passives Angebots-Pingpong. Schärfung des Problembewusstseins beim Kunden, nicht bloß Reaktion auf seine Schmerzen. „Der Markt steht extrem unter Druck, nur der Vertrieb verhält sich oft noch wie im Schlaraffenland„, so Rexhausen.

    Aktiver Vertrieb bedeutet:

    • systematische Marktbearbeitung statt Zufallstreffer
    • proaktive Ansprache statt Messe- und Aufforderungsromantik
    • Schärfung des Problembewusstseins beim Kunden bevor dieser davon weiß

    Wer das nicht liefert, wird ausgetauscht und zwar schneller, als die ausländische Konkurrenz ihre Website übersetzt.

    Die Lösung muss lauten: Jetzt oder nie

    Wachstum gibt es weiterhin. Aber nur noch für diejenigen, die jagen. Der Markt belohnt nur noch Unternehmen, deren Vertrieb wieder gelernt hat zu verkaufen: deutlich, unbequem, aktiv. „Wir sind an einem Punkt, an dem Nicht-Handeln kein Risiko ist, sondern eine sichere Untergangsstrategie„, fasst Daniel Rexhausen zusammen.

    Genau hier setzt DIMARCON an. Als Wachstumspartner für mittelständische Industrieunternehmen, insbesondere im Maschinen- und Anlagenbau, unterstützt das Unternehmen dabei, Vertrieb systemisch neu aufzustellen: mit klarer Positionierung, gezielter Branchenfokussierung und strukturierter aktiver Marktbearbeitung. Ziel ist es, Abhängigkeiten zu reduzieren, neue Märkte planvoll zu erschließen und Umsatzentwicklung steuerbar zu machen. „Wir machen Wachstum planbar, statt zufällig„, so Rexhausen.

    Wer jetzt umdenkt, schafft sich Handlungsspielräume. Wer weiter wartet, wird nicht vom Wettbewerb überholt, sondern vom Markt aussortiert.

    Weiterführende Informationen finden Sie unter: www.dimarcon.de/neue-maerkte-erschliessen/

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