Autor: Stojancho Gjorgjiev

  • Hecking neuer Trainer beim VfL Wolfsburg

    Dieter Hecking soll den VfL Wolfsburg vor dem Abstieg aus der Fußball-Bundesliga bewahren. Der 61-Jährige tritt beim Tabellenvorletzten die Nachfolge von Daniel Bauer an, von dem sich der Club nach dem 1:2 gegen den Hamburger SV getrennt hatte.

  • Hochrechnungen: Grüne knapp vor CDU in Baden-Württemberg

    Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg liefern sich Grüne und CDU ein enges Rennen um Platz eins. Nach den ersten Hochrechnungen von ARD und ZDF liegen die Grünen mit Spitzenkandidat Cem Özdemir knapp vor der CDU mit Landeschef Manuel Hagel.

  • Anlagenbauer Gea schraubt Ziele nach oben

    Trotz der Konjunkturflaute hat der Maschinen- und Anlagenbauer Gea bessere Geschäfte gemacht und schraubt seine Wachstumsziele nach oben. Wie das Dax-Unternehmen in Düsseldorf mitteilte, stieg der Umsatz im vergangenen Jahr um 1,4 Prozent auf 5,5 Milliarden und der Nettogewinn um 7,5 Prozent auf rund 0,4 Milliarden Euro. Dabei profitierte Gea von einer steigenden Nachfrage nach nachhaltigen Technologien – also Maschinen und Anlagen, die relativ wenig Energie und Wasser benötigen und die zu einem geringen Abfallaufkommen führen. 

    Volle Auftragsbücher

    Die Auftragsbücher des Unternehmens, das im vergangenen Jahr in den Leitindex Dax aufgenommen wurde, sind deutlich voller. Im vergangenen Jahr bekam Gea den größten Auftrag seiner Unternehmensgeschichte, in Algerien baut die Firma eine große Milchfarm. Gea stellt unter anderem Melkroboter her.

    «2025 war ein sehr erfolgreiches Jahr für Gea», sagte Konzernchef Stefan Klebert. «Wir haben unseren Auftragseingang in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten gegen den Trend deutlich gesteigert, haben wesentliche Klimaziele vorzeitig erreicht und sind noch profitabler geworden.» Mit Blick auf den Iran-Krieg und dessen Folgen sehe er keine Risiken für Gea. Vielmehr will der Manager das Wachstum weiter ausbauen. So peilt das Management im laufenden Jahr ein Umsatzplus von 5,0 bis 7,0 Prozent an.

    Belegschaft leicht gewachsen

    Die Gesamtbelegschaft lag zum Jahreswechsel weltweit bei rund 19.500 Vollzeitstellen, das waren etwa 400 mehr als ein Jahr zuvor. Einige Tausend davon sind in Nordrhein-Westfalen angesiedelt. In Oelde im Münsterland stellt Gea Zentrifugen her, die etwa in der Bierproduktion eingesetzt werden. In Bönen werden Agrartechnik-Anlagen und in Hürth bei Köln Gefriertrockner gefertigt. Die Verwaltungszentrale ist in Düsseldorf.

  • VfL Wolfsburg trennt sich von Trainer und Geschäftsführer

    Der VfL Wolfsburg hat sich im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga von Trainer Daniel Bauer und Sport-Geschäftsführer Peter Christiansen getrennt. Das gab der Club einen Tag nach dem 1:2 der Niedersachsen gegen den Hamburger SV bekannt.

  • Studie: Viele Firmen erst am Anfang der Dekarbonisierung

    Viele kleine und mittlere Unternehmen in Sachsen stehen bei der Umstellung auf klimafreundlichere Produktionsprozesse noch am Anfang. Das geht aus einer Studie zu Dekarbonisierungsoptionen für die sächsische Wirtschaft hervor, die im Auftrag des Wirtschaftsministeriums erstellt wurde.

    Demnach stellt die Umstellung auf CO2-freie Prozesse bis 2045 für viele Betriebe eine technische und wirtschaftliche Herausforderung dar. Während große energieintensive Industrien bereits konkrete Dekarbonisierungsfahrpläne verfolgen, bestehen im Mittelstand noch Unsicherheiten – etwa bei Technologien, Investitionen oder der Rolle von Strom, Wasserstoff und Effizienzmaßnahmen.

    Wirtschaftsminister Dirk Panter (SPD) sieht darin zugleich eine Chance für die Wirtschaft. «Der klimabewusste Umbau unserer Wirtschaft ist längst kein Zukunftsthema mehr, sondern findet bereits statt», sagte Panter. Wer jetzt handele, sichere Wettbewerbsfähigkeit, Wohlstand und Arbeitsplätze.

    Energieverbrauch der Branchen im Blick

    Untersucht wurden 19 Wirtschaftszweige sowie Teile des Handwerks. Insgesamt verbrauchen die betrachteten Branchen in Sachsen rund 15,5 Terawattstunden Endenergie pro Jahr, davon sind etwa 42 Prozent bereits elektrifiziert. Der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch liegt im Freistaat derzeit bei rund 28 Prozent.

    Besonders energieintensiv sind laut Studie die Papierindustrie mit etwa 2,2 Terawattstunden jährlich, gefolgt von der Ernährungs- und Getränkeindustrie (2,1 TWh) sowie der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten wie Computern oder Druckern (2,0 TWh).

    Um Treibhausgasemissionen deutlich zu senken, müsse der Einsatz fossiler Energieträger wie Erdgas, Öl oder Kohle schrittweise durch klimafreundliche Alternativen ersetzt werden. Als zentrale Hebel gelten Effizienzmaßnahmen, Elektrifizierung sowie der Wechsel zu erneuerbaren Brennstoffen wie Biogas oder grünem Wasserstoff.

    Branchensteckbriefe als Orientierung

    Die Studie enthält zudem Branchensteckbriefe mit Dekarbonisierungsoptionen etwa für Glas, Keramik, Papier, Chemie und Pharma, Maschinenbau oder die Lebensmittelindustrie. Auch für Handwerksberufe wie Bäcker, Fleischer und Textilreiniger gibt es entsprechende Übersichten.

    Panter betonte zudem die Bedeutung der Energieinfrastruktur für die Transformation. «Entscheidend für die Umsetzbarkeit von Dekarbonisierungstechnologien ist die vorgelagerte Energieinfrastruktur», sagte der Minister. Wichtig seien zuverlässige Netzanschlüsse sowie der Zugang zu bezahlbaren grünen Energieträgern.

    Die Studie wurde von der Forschungsstelle für Energiewirtschaft in München im Auftrag der Sächsischen Energieagentur Saena erstellt.

  • Anlagenbauer Gea schraubt Ziele nach oben

    Trotz der Konjunkturflaute hat der Maschinen- und Anlagenbauer Gea bessere Geschäfte gemacht und schraubt seine Wachstumsziele nach oben. Wie das Dax-Unternehmen in Düsseldorf mitteilte, stieg der Umsatz im vergangenen Jahr um 1,4 Prozent auf 5,5 Milliarden und der Nettogewinn um 7,5 Prozent auf rund 0,4 Milliarden Euro. Dabei profitierte Gea von einer steigenden Nachfrage nach nachhaltigen Technologien – also Maschinen und Anlagen, die relativ wenig Energie und Wasser benötigen und die zu einem geringen Abfallaufkommen führen. 

    Volle Auftragsbücher

    Die Auftragsbücher des Unternehmens, das im vergangenen Jahr in den Leitindex Dax aufgenommen wurde, sind deutlich voller. Im vergangenen Jahr bekam Gea den größten Auftrag seiner Unternehmensgeschichte, in Algerien baut die Firma eine große Milchfarm. Gea stellt unter anderem Melkroboter her.

    «2025 war ein sehr erfolgreiches Jahr für Gea», sagte Konzernchef Stefan Klebert. «Wir haben unseren Auftragseingang in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten gegen den Trend deutlich gesteigert, haben wesentliche Klimaziele vorzeitig erreicht und sind noch profitabler geworden.» Mit Blick auf den Iran-Krieg und dessen Folgen sehe er keine Risiken für Gea. Vielmehr will der Manager das Wachstum weiter ausbauen.

    Ambitioniertes Ziel für Lebensmittel-Zellfertigung

    Die Gesamtbelegschaft lag zum Jahreswechsel weltweit bei rund 19.500 Vollzeitstellen, das waren etwa 400 mehr als ein Jahr zuvor. Einige Tausend davon sind in Nordrhein-Westfalen angesiedelt. In Oelde im Münsterland stellt Gea Zentrifugen her, die etwa in der Bierproduktion eingesetzt werden. In Bönen werden Agrartechnik-Anlagen und in Hürth bei Köln Gefriertrockner gefertigt. Die Verwaltungszentrale ist in Düsseldorf.

  • US-Präsident Trump droht Iran mit Ausweitung der Angriffe

    US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit der Ausweitung der Angriffe gedroht. Der Iran werde heute sehr hart getroffen und bislang nicht ins Visier genommene Gegenden würden für «komplette Zerstörung und sicheren Tod» ernsthaft geprüft, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social.

  • Kein Iran-Deal: Trump fordert «bedingungslose Kapitulation»

    Im Krieg mit dem Iran will US-Präsident Donald Trump nach eigener Darstellung kein Abkommen mit dem Land abschließen. Stattdessen müsse es auf eine «bedingungslose Kapitulation» hinauslaufen, forderte er auf seiner Plattform Truth Social.

  • Kein Iran-Deal: Trump fordert «bedingungslose Kapitulation»

    Im Krieg mit dem Iran will US-Präsident Donald Trump nach eigener Darstellung kein Abkommen mit dem Land abschließen. Stattdessen müsse es auf eine «bedingungslose Kapitulation» hinauslaufen, forderte er auf seiner Plattform Truth Social.

  • Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe im Januar 2026: -11,1 % zum Vormonat / Auftragseingang ohne Großaufträge: -0,4 %

    Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe

    Januar 2026 (real, vorläufig):

    -11,1 % zum Vormonat (saison- und kalenderbereinigt)

    +3,7 % zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt)

    Dezember 2025 (real, revidiert):

    +6,4 % zum Vormonat (saison- und kalenderbereinigt)

    +11,7 % zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt)

    Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Januar 2026 gegenüber Dezember 2025 saison- und kalenderbereinigt um 11,1 % gesunken. Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen war der Auftragseingang um 0,4 % niedriger als im Vormonat. Dies zeigt das maßgeblich durch Großaufträge beeinflusste hohe Niveau im Dezember 2025, als der Auftragseingang den höchsten Wert seit Februar 2022 erreicht hatte. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich lag der Auftragseingang von November 2025 bis Januar 2026 um 7,4 % höher als in den drei Monaten zuvor, ohne Großaufträge stieg er um 1,5 %. Die Ergebnisse für das Saarland lagen für die Berechnung des Bundesergebnisses für Januar 2026 nicht rechtzeitig vor und wurden daher geschätzt. Im Dezember 2025 stieg der Auftragseingang nach Revision der vorläufigen Ergebnisse gegenüber November 2025 um 6,4 % (vorläufiger Wert +7,8 %).

    Nach dem sehr hohen Volumen an Großaufträgen im Dezember 2025 haben sich die Auftragseingänge im Januar 2026 in mehreren Branchen des Verarbeitenden Gewerbes wieder normalisiert. Dies zeigt sich besonders bei den Neuaufträgen in der Herstellung von Metallerzeugnissen, die im Vormonatsvergleich saison- und kalenderbereinigt um 39,4 % abnahmen. Im Dezember 2025 war der Auftragseingang in diesem Bereich noch um 29,7 % gegenüber dem Vormonat gestiegen. Auch die Rückgänge im Maschinenbau (-13,5 %) und in der Metallerzeugung und -bearbeitung (-15,1 %) sind auf das geringere Volumen an Großaufträgen im Januar 2026 zurückzuführen. Positiv auf das Gesamtergebnis wirkten sich hingegen die Anstiege der Auftragseingänge in der Automobilindustrie (+10,4 %) sowie im Sonstigen Fahrzeugbau (Flugzeuge, Schiffe, Züge, Militärfahrzeuge; +9,2 %) aus.

    Bei den Investitionsgütern lag der Auftragseingang im Januar 2026 um 14,1 % niedriger und bei den Vorleistungsgütern um 7,9 % niedriger als im Vormonat. Bei den Konsumgütern stieg er um 0,1 %.

    Die Auslandsaufträge sanken im Januar 2026 um 7,1 %. Dabei fielen die Aufträge aus der Eurozone um 7,3 % und die Aufträge von außerhalb der Eurozone um 7,1 %. Die Inlandsaufträge lagen um 16,2 % niedriger.

    Umsatz im Januar 2026 um 1,5 % höher als im Vormonat

    Der reale Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben im Januar 2026 saison- und kalenderbereinigt 1,5 % höher als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Januar 2025 war der Umsatz kalenderbereinigt 1,3 % höher. Für Dezember 2025 ergab sich nach Revision der vorläufigen Ergebnisse ein Rückgang von 0,4 % gegenüber November 2025 (vorläufiges Ergebnis: -1,4 %).

    Methodische Hinweise:

    In allen Meldungen zu Konjunkturindikatoren sind die unterschiedlichen Vergleichszeiträume zu beachten. Im Fokus der Konjunkturbeobachtung steht der Vergleich der kalender- und saisonbereinigten Werte zum Vormonat/Vorquartal. Hieraus lässt sich die kurzfristige konjunkturelle Entwicklung ablesen. Der kalenderbereinigte Vorjahresvergleich dient einem längerfristigen Niveauvergleich und ist von saisonalen Schwankungen und Kalendereffekten unabhängig.

    Auftragseingänge und Umsätze im Verarbeitenden Gewerbe werden in der Gliederung der „Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008 (WZ 2008)“ erfasst und ausgewertet. Dabei werden die Auftragseingänge nur in ausgewählten Wirtschaftszweigen des Verarbeitenden Gewerbes erhoben. Die Veränderungsraten basieren auf den preisbereinigten Indizes des Auftragseingangs- und Umsatzindexes im Verarbeitenden Gewerbe. Das durchschnittliche Ergebnis im Jahr 2021 wird dabei als Basis des Index verwendet und auf 100 Indexpunkte festgelegt (2021 = 100). Die Saison- und Kalenderbereinigung erfolgte mit dem Verfahren X13 JDemetra+.

    In dieser Pressemitteilung werden für einige Wirtschaftszweige für ein besseres Verständnis Kurzbezeichnungen verwendet, die von den Bezeichnungen der „Klassifikation der Wirtschaftszweige (Ausgabe 2008)“ abweichen. Eine Übersicht dieser Kurzbezeichnungen ist auf der Themenseite „Industrie, Verarbeitendes Gewerbe“ im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes zu finden.

    Weitere Informationen:

    Ergebnisse in tiefer Gliederung und lange Zeitreihen können in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden (42151-0004 Auftragseingangsindizes, 42151-0008 Auftragseingangsindizes ohne Großaufträge und 42152-0004 Umsatzindizes).

    Eine Analyse zum Zusammenhang zwischen Materialknappheit, Auftragseingängen, Produktion und Preisen in der Industrie bietet ein Dossier auf der Themenseite „Konjunkturindikatoren“ im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes. Ausführliche Informationen zur Produktion der energieintensiven Industriezweige stehen auf der Themenseite „Industrie, Verarbeitendes Gewerbe“ bereit.

    Der Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe ist auch im „Dashboard-Konjunktur“ verfügbar, das Teil des „Dashboard Deutschland“ (www.dashboard-deutschland.de) ist. In diesem Datenportal bündelt das Statistische Bundesamt hochaktuelle Indikatoren der amtlichen Statistik und weiterer Datenanbieter zu den Themen Wirtschaft und Finanzen sowie Arbeitsmarkt, Bauen und Wohnen, Energie und Ukraine. Mit dem „Pulsmesser Wirtschaft“ steht dort auch ein Tool zur Konjunkturbeobachtung in Echtzeit bereit. Zudem bietet das „Dashboard Konjunktur“ auch einen neuen Frühindikator zur Schätzung des Umsatzes im Verarbeitenden Gewerbe. Damit liegen erste Daten zum Umsatz bereits 20 Tage nach Ende eines Berichtsmonats vor. Seit dem Berichtsmonat Juli 2025 wird für den Frühindikator auch die aktuelle preis-, saison- und kalenderbereinigte Veränderungsrate zum Vormonat ausgewiesen.

    Diese Pressemitteilung ist, gegebenenfalls ergänzt mit weiteren Informationen und Verlinkungen zum Thema, veröffentlicht unter www.destatis.de/pressemitteilungen.

    Weitere Auskünfte:
    Konjunkturindizes, Saisonbereinigung
    Telefon: +49 611 75 2806
    www.destatis.de/kontakt
    Pressekontakt:
    Statistisches Bundesamt
    Pressestelle
    www.destatis.de/kontakt
    Telefon: +49 611-75 34 44
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            Statistisches Bundesamt