Blog

  • Paramount schließt Warner-Übernahme ab

    Der Unterhaltungskonzern Paramount hat die Übernahme des Hollywood-Konkurrenten Warner Brothers abgeschlossen. Die Aktie des neuen Dachkonzerns Skydance soll ab Dienstag an der New Yorker Börse gehandelt werden, wie das Unternehmen mitteilte.

  • Bund untersagt Verkauf von Logistikfirma durch Chinesen

    Die Bundesregierung untersagt wegen Sicherheitsbedenken den Verkauf von 80 Prozent der Anteile des Hamburger Logistikunternehmens Zippel an die chinesische Staatsreederei Cosco. Das sagte ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums nach einer Kabinettssitzung.

  • Bund untersagt Verkauf von Logistikfirma an Chinesen

    Die Bundesregierung untersagt wegen Sicherheitsbedenken den Verkauf von 80 Prozent der Anteile des Hamburger Logistikunternehmens Zippel an die chinesische Staatsreederei Cosco. Das sagte ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums nach einer Kabinettssitzung.

  • Weg frei für Bahn-Neubaustrecke Hannover-Hamburg

    Im Bundestag sind für die bundesweit wichtige Bahnstrecke zwischen Hannover und Hamburg nach einem langen Ringen die Weichen für eine Neubautrasse gestellt worden. Der Verkehrsausschuss stimmte für einen entsprechenden Antrag, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr.

  • Ukraine trifft russisches Datenzentrum

    Die Ukraine hat bei einem Gegenangriff im Abwehrkampf gegen Moskaus Invasion ein Rechenzentrum des größten russischen Internetkonzerns Yandex getroffen. Das Unternehmen selbst teilte am Morgen laut russischen Medien lediglich mit, dass es einen «Vorfall» in einem Datenzentrum in Sassowo im Gebiet Rjasan gegeben habe. Teile der Infrastruktur seien betroffen. Die Arbeit dort sei eingestellt worden. Die Schäden würden beseitigt. Es gebe keine Verletzten, gab das mitunter auch als russisches Google bezeichnete Technologieunternehmen bekannt. Die Lage sei unter Kontrolle.

    Die wichtigsten Yandex-Dienste funktionierten, teils könne es aber Probleme geben, hieß es. Von einem ukrainischen Angriff war nicht die Rede in der Unternehmensmitteilung, nachdem es in der Region Drohnenalarm gegeben hatte. Medien in Kiew meldeten, dass bei dem Angriff Raketen oder Drohnen eingesetzt worden seien. Zuvor hatten Augenzeugen in sozialen Netzwerken von einem Brand in dem Datenzentrum berichtet.

    Ukrainische Medien sprachen von einer für das russische Militär wichtigen Anlage auf dem Gelände eines Maschinenbauunternehmens. Auch Moskau hatte in der Ukraine immer wieder Datenzentren angegriffen.

    Kreml: Putin über brennenden Öltanker informiert

    Die Ukraine setzt bei ihren Gegenangriffen im russischen Angriffskrieg immer schnellere und schlagkräftigere Waffen ein. Am Dienstag traf Kiews Militär dabei im Schwarzen Meer vor der Küste Sotschis einen Öltanker, der in Flammen aufging. Auch Präsident Wladimir Putin sei über die Lage um die «Aframax Rio» informiert worden, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Donnerstagmorgen der russischen Nachrichtenagentur Interfax. 

    «Mit der Beseitigung der Folgen ist alles gut», meinte Peskow. Russische Behörden hatten zuvor behauptet, dass es keine Öl-Verschmutzung im Meer gebe. Die ukrainischen Angriffe auf Anlagen der russischen Ölindustrie führen immer wieder zu massiven Umweltschäden. Kiew will mit den Attacken verhindern, dass Moskau seine Kriegsmaschinerie mit den Einnahmen aus dem Energieexport finanziert.

  • Sachsen-Anhalt: Erster Landtagspräsident der AfD gewählt

    Erstmals in Deutschland stellt die AfD einen Landtagspräsidenten. Das Landesparlament von Sachsen-Anhalt hat den 35 Jahre alten Tobias Rausch im ersten Wahlgang in das höchste Amt des Landes gewählt.

  • Anwälte: Pike spricht nach gescheiterter Hinrichtung wieder

    Die US-Amerikanerin Christa Pike, die in der vergangenen Woche einen Hinrichtungsversuch im Bundesstaat Tennessee überlebt hatte, ist nach Angaben ihrer Anwälte wieder bei Bewusstsein und kann sprechen. Die 50-Jährige werde weiter intensivmedizinisch behandelt, ihre Prognose sei noch unklar.

  • 80 Jahre Unimog – und wichtiger denn je?

    In der kleinen badischen Gemeinde Ötigheim kann man eine Menge Spaß haben. Direkt an der Bundesstraße 3 versteckt sich im Wald das Unimog-Testgelände. Mit drei kräftigen Schritten wuchtet man sich die Stufen hinauf in die Fahrerkabine. Anschnallen, festhalten, Abfahrt. Es folgen: Wasserbecken, mächtige Schlaglöcher, Schieflage. Auf einer für Pkw-Fahrer komplett irrationalen Steigung stemmt sich der Unimog hinab der Schwerkraft entgegen, während der Gurt gegen die Brust und Schulter presst. 

    Dabei ist der Unimog eigentlich kein Fahrzeug, bei dem der Spaß im Vordergrund steht. Das Nutzfahrzeug wird ganz unterschiedlich genutzt. Zum Beispiel von Kommunen für den Winterdienst. Aber auch von der Feuerwehr oder dem Militär – also so ziemlich das Gegenteil von Spaßveranstaltungen. 

    Wie konnte sich dieses Fahrzeug – das zu Beginn mal für den Acker gedacht und so gebaut wurde, dass genau zwei Kartoffelreihen zwischen die Räder passen – in den vergangenen Jahrzehnten zu einem so vielseitigen Fahrzeug entwickeln? Und warum ist der Unimog heute womöglich relevanter denn je? 

    Entstanden in der Nachkriegszeit 

    Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs erkannte Albert Friedrich, ehemaliger Leiter der Daimler-Benz Flugmotorenfertigung, «den enormen Bedarf an Agrar-Schleppern für Klein- und Mittelbetriebe in der deutschen Landwirtschaft», heißt es auf der Webseite der zum Daimler-Truck-Konzern gehörenden Sparte Mercedes-Benz Trucks. 

    Neben der Geländetauglichkeit habe die einfache Umrüstbarkeit für vielfältige Aufgaben im Vordergrund gestanden. Das Fahrzeug sollte robust, schnell und vielseitig sein. Sozusagen eine Art frisierter Traktor. 

    In Schwäbisch Gmünd auf dem Gelände der Firma Erhard & Söhne wurden die ersten Prototypen für ein solches Nutzfahrzeug getestet. Der Ingenieur Hans Zabel sei es dann gewesen, der aus dem Projektnamen «Universal-Motor-Gerät für die Landwirtschaft» die Abkürzung «Unimog» machte. 

    Die erste Prüfungsfahrt fand am 9. Oktober 1946 statt. Zwei Jahre später startete die erste Serienfertigung im Werk der Gebrüder Boehringer im schwäbischen Göppingen. Damals noch mit einem markanten Ochsenkopf mit Hörnern, die ein «U» darstellten, als Markenzeichen auf der Motorhaube. 

    Weil dort die Produktion schnell an ihre Grenzen stieß, übernahm Daimler-Benz. 1951 begann die Produktion in deren Lkw-Werk im badischen Gaggenau, südlich von Karlsruhe. Heute wird der Unimog nicht allzu weit entfernt in Wörth am Rhein produziert, die Komponenten kommen weiterhin aus Gaggenau. 

    Experte: Grundidee auch 80 Jahre später noch relevant 

    «Der eigentliche Erfolg des Unimog besteht darin, dass eine 1946 entwickelte Grundidee auch 80 Jahre später noch relevant ist», sagt Stefan Reindl, Direktor vom Institut für Automobilwirtschaft im schwäbischen Geislingen. 

    Seit dem ersten Prototyp sei nahezu alles am Fahrzeug technisch weiterentwickelt worden, aber nicht dessen grundlegendes Versprechen: «Ein Fahrzeug bereitzustellen, das dort arbeiten kann, wo konventionelle Fahrzeuge an ihre Grenzen gelangen.» 

    Der Unimog sei ein bemerkenswertes Beispiel für ein Produktkonzept, dessen technischer Wesenskern über Jahrzehnte relevant geblieben sei, sagt Experte Reindl. Aus dem ursprünglich landwirtschaftlich ausgerichteten Fahrzeug habe sich eine eigene Fahrzeuggattung zwischen Lkw, Geräteträger, Zugmaschine und hochgeländegängigem Spezialfahrzeug entwickelt. 

    Blick in die Zukunft 

    Der Unimog sei für Daimler Truck ein Wachstumsfeld, sagt Dennis Kinzelmann, der als Chef von Mercedes-Benz Special Trucks auch das Unimog-Geschäft verantwortet. Es ist September, Kinzelmann blickt auf einer Branchenmesse in Hannover auf einen grünen Unimog. Er wirkt – auch wenn es sein Job ist, seine Fahrzeuge gut zu verkaufen – begeistert, wenn er vom Unimog spricht. 

    Die Nachfrage nach dem Unimog werde steigen, weil zum einen eine Notwendigkeit besteht, die Verteidigungsfähigkeit in Europa sicherzustellen, sagt Kinzelmann. «Und zum anderen sehen wir, dass der Unimog bei Waldbränden, Überschwemmungen und anderen Naturkatastrophen benötigt wird, die wahrscheinlich leider im Rahmen des Klimawandels zunehmen werden», sagt Kinzelmann. 

    Eine konkrete Prognose zur künftigen Absatzentwicklung macht Daimler Truck jedoch nicht. Insgesamt seien in den vergangenen Jahren mehr als 375.000 Unimog produziert und verkauft worden. Jährlich liege der Unimog mit einer niedrigen vierstelligen Anzahl im Plan, sagt Kinzelmann. 

    Experte: «Multifunktionalität, Robustheit und Einsatzsicherheit» 

    Für professionelle Anwender liege der besondere Wert des Unimog in seiner «Multifunktionalität, Robustheit und Einsatzsicherheit», sagt Autoexperte Reindl. Ein Unimog werde häufig nicht für eine einzelne Aufgabe angeschafft, sondern als Plattform für sehr unterschiedliche Anwendungen. 

    So könnten ihn Kommunen außerhalb vom Winterdienst auch für Grünpflege einsetzen. Entscheidend sei also nicht nur der Preis, sondern die mögliche Auslastung über das gesamte Jahr. 

    Nach Angaben von Daimler Truck beginnt das Basisfahrzeug preislich ganz grob im hohen fünfstelligen Bereich. Je nach Ausführung könne die Preisspanne erheblich variieren. Für Privatleute stellt sich die Frage nach dem Preis für gewöhnlich ohnehin nicht. Auch wenn zuletzt ein Showcar für das Luxussegment vorgestellt wurde, das aber noch weit davon entfernt ist, wirklich auf den Markt zu kommen. 

    Immerhin: Wer mal in einem Unimog mitfahren möchte, kann das unweit der Teststrecke in Ötigheim im Außenbereich vom Unimog-Museum in Gaggenau tun. Kostenpunkt: 9,50 Euro.

  • Paramount schließt Warner-Übernahme ab

    Der Unterhaltungskonzern Paramount hat die Übernahme des Hollywood-Konkurrenten Warner Brothers abgeschlossen. Die Aktie des neuen Dachkonzerns Skydance soll ab Dienstag an der New Yorker Börse gehandelt werden, wie das Unternehmen mitteilte.

  • Spaniens Justiz macht Weg für Rückkehr Puigdemonts frei

    Spaniens Verfassungsgericht hat Medienberichten zufolge den Weg für eine Rückkehr des katalanischen Separatistenführers Carles Puigdemont als freier Mann in seine Heimat geebnet. Der Haftbefehl gegen den seit dem illegalen Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien von 2017 im Exil lebenden Politiker muss nun aufgehoben werden, wie der staatliche spanische TV-Sender RTVE und die Zeitung «El Pais» berichteten.