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  • CDU-Politiker Bilger soll neuer Verkehrsminister werden

    Der CDU-Politiker Steffen Bilger soll neuer Bundesverkehrsminister werden. Bundeskanzler Friedrich Merz werde den Parlamentarischen Geschäftsführer der Bundestagsfraktion als Nachfolger von Patrick Schnieder vorschlagen, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius der Deutschen Presse-Agentur.

  • Neuer E-Lkw mit Komponenten aus China und Europa

    In Österreich hat die Serienproduktion eines E-Lastkraftwagens begonnen, der aus chinesischen und europäischen Teilen besteht. Der Etopas 600 sei für ein Gesamtzuggewicht von 42 Tonnen ausgelegt und habe eine Reichweite von rund 600 Kilometern, teilte die Firma Superpanther mit. Sie ist ein 2022 in China gegründetes Nutzfahrzeugunternehmen.

    Aus China stammten unter anderem wesentliche Antriebselemente, zu den europäischen Zulieferern zählten Firmen wie Schaeffler, ZF, Infineon und Continental, hieß es. Eines der ersten Exemplare des E-Lkw ging an das Logistikunternehmen DHL. Gefertigt wird der Transporter bei Steyr Automotive.

    Testflotte legte bisher im Realbetrieb 70.000 Kilometer zurück 

    «Europa braucht keinen weiteren importierten Lkw. Europa braucht einen Industriepartner», sagt Chao Liu, Chef von Superpanther. In diesem Fall werde die chinesische Technologieplattform mit europäischer Fertigung, Validierung und Servicekompetenz verbunden. Seit März 2026 habe die Kundentestflotte in Deutschland und Österreich im Realbetrieb mehr als 70.000 Kilometer zurückgelegt. Zu den weiteren Anbietern von E-Lkw zählen etwa Mercedes-Benz, Volvo und MAN. 

    Nach Darstellung des deutschen Transportgewerbes gibt es inzwischen zwar sehr interessante Modelle, allerdings sei das Ladenetz für diese Fahrzeuge in Deutschland sehr lückenhaft. Das sei ein Grund, warum unter den schweren Lkw der Elektroanteil bei weniger als einem Prozent liege, sagte der Vorstand des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), Dirk Engelhardt, der Deutschen Presse-Agentur unlängst.

  • Vor diesen großen Aufgaben steht der neue Verkehrsminister

    Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) muss gehen – die Probleme aber bleiben. Neuer Ressortchef wird Steffen Bilger (CDU), bisher Parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsfraktion. Vorausgegangen sind turbulente Tage: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) informierte Schnieder schon am Donnerstag darüber, dass er ihn entlassen wolle. Der auserkorene Nachfolger, der CDU-Finanzexperte Fritz Güntzler, sagte zu – dann aber wieder ab. Am Sonntag überschlugen sich die Ereignisse: Schnieder selbst bat um seine Entlassung, um den «unwürdigen Zustand» zu beenden, wie es in einer Erklärung hieß. Dann folgte die Mitteilung der Bundesregierung, dass Bilger neuer Minister werden soll. 

    Auch Bilger steht vor schwierigen Aufgaben. Anders als Güntzler kennt er sich allerdings in der Verkehrspolitik aus, er war früher Parlamentarischer Staatssekretär im Verkehrsministerium.

    Merz nennt Erwartungen an Bilger

    Über den Umgang von Merz mit Schnieder gibt es viel Unmut. Der Kanzler nannte auch am Montag keine konkreten Gründe, warum Schnieder gehen muss. Merz sagte, er habe Schnieder erläutert, warum er die Neuaufstellung wolle. Mit Blick auf Bilger sagte Merz: «Ich möchte, dass er im Bundesverkehrsministerium jetzt die Chancen nutzt, die das Investitionsprogramm aus unserem Sondervermögen bietet.» 

    Investitionen in die Infrastruktur müssten schnell kommen – um zu zeigen, dass die enorme Schuldenaufnahme ihre Rechtfertigung habe, sagte der Kanzler. Dazu gehöre, dass privates Kapital zur Finanzierung der Infrastrukturmodernisierung mobilisiert werde. Merz nannte auch die Kreditfähigkeit der Autobahngesellschaft. Die bundeseigene Autobahn GmbH soll künftig Kredite aufnehmen und dadurch ihre finanziellen Spielräume erweitern können. 

    Der Kanzler sagte, auch Bilger werde «keine Wunder vollbringen» – aber er werde das Ministerium fachlich vom ersten Tag an gut führen. 

    Sondervermögen

    Aus dem 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen geht ein Großteil in die Infrastruktur. Immer wieder gibt es Kritik, dass Mittel zu langsam abfließen. «Trotz Sondervermögens kommen zu wenig Mittel in der Infrastruktur an», sagte René Hagemann, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Bauindustrie. «Deutschland braucht endlich verlässliche Finanzierung, Planungssicherheit und den politischen Willen, Brücken, Straßen, Schienen und Wasserstraßen tatsächlich zu bauen.» Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) müsse den Weg frei machen für eine ausreichende Finanzierung der Infrastruktur.

    Im Sondervermögen liegt der Fokus auf dem Erhalt des Schienennetzes sowie von Brücken. Geld für den Neu- und Ausbau von Bahnstrecken und Autobahnen kommt aus dem Kernhaushalt – und da ist die Lage angespannt. Von 2028 an klaffen Milliardenlücken im Etat. Mehrfach hat das Verkehrsministerium darauf hingewiesen, dass etwa für neue Bahnstrecken perspektivisch viel Geld fehlt. 

    Bilger: Am Wochenende Anruf 

    Bilger sagte bei einem Besuch von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) beim Maschinenbauer Trumpf in seinem Wahlkreis in Ditzingen in Baden-Württemberg, ihn habe am Wochenende ein Anruf von Merz ereilt – weshalb er sich nun bald neuen Aufgaben widmen dürfe. Er gehe die neue Aufgabe mit großer Freude, aber auch mit Respekt an. 

    Krise bei der Bahn

    Eine der wichtigsten Aufgaben Bilgers ist die Bahn. Im vergangenen September stellte Schnieder eine neue Bahn-Strategie vor – unter dem Titel: «Agenda für zufriedene Kunden auf der Schiene». Eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung soll Bahnchefin Evelyn Palla spielen, die Schnieder als Nachfolgerin von Richard Lutz installierte. Doch viele Züge sind weiter unpünktlich, die Sanierung hoch belasteter Strecken dauert noch viele Jahre. Bei Baumaßnahmen kam es zu Verzögerungen. Möglich ist, dass das Konzept der «Korridorsanierungen» bei der Bahn noch einmal auf den Prüfstand kommt. Schnieder selbst stellte die Fahrgäste wiederholt auf weiterhin schwierige Jahre ein. 

    Entscheidende Bausteine der Bahn-Strategie Schnieders sind noch nicht umgesetzt. Dabei geht es in erster Linie um einen «Infraplan» mit konkreten Zeit-, Qualitäts- und Mengenzielen für die Bahn-Infrastruktursparte InfraGO. Ziel ist eine bessere Steuerung durch den Bund. Geplant ist außerdem ein Eisenbahninfrastrukturfonds, um für eine verlässlichere und überjährige Finanzierung zu sorgen.

    In Schnieders Erklärung vom Sonntag heißt es: «Nicht nur, aber insbesondere im Bereich der Deutschen Bahn stehen kurzfristig wichtige und weitreichende Entscheidungen an, die keinen Aufschub dulden.»

    Isabel Cademartori, verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, sagte: «Es braucht einen noch stärkeren Fokus auf die Erneuerung der Deutschen Bahn, da dürfen wir nicht noch mehr Zeit verlieren.»

    Marode Brücken

    Immer wieder sorgt die Sperrung maroder Brücken für Aufsehen. Anfang Juni wurde die vielbefahrene Autobahnbrücke über den Rhein in Bonn wegen neu entdeckter Schäden bis auf weiteres für den Verkehr gesperrt. Unter anderem wurden Risse im Beton und Korrosionsschäden im Betonstahl festgestellt. Geplant ist ein Neubau.

    Schnieder machte deutlich, dass er weitere unerwartete Sperrungen wegen maroder Brücken in Deutschland für möglich hält: «Das kann uns immer wieder passieren.» 

    Schienenmaut

    Auf der Aufgabenliste Bilgers steht auch eine große Reform des Trassenpreis-Systems, an der das Ministerium seit Monaten arbeitet. Trassenpreise, eine Art Schienenmaut, sind Gebühren für die Nutzung des Schienennetzes. Die Verkehrsbranche fordert Entlastungen, damit mehr Güter auf die Schiene kommen. Die Länder wollen eine finanzielle Kompensation von Mehrbelastungen im Nahverkehr – damit nicht Verkehre auf der Schiene abbestellt werden müssen. Der neue Verkehrsminister wird auch in diesem Punkt mit Klingbeil um mehr Geld verhandeln müssen. 

    Führerschein-Reform

    Noch nicht in trockenen Tüchern ist auch eine Führerschein-Reform. Das Kabinett hat Pläne Schnieders bereits auf den Weg gebracht. Der Führerschein-Erwerb soll digitaler, schneller und einfacher werden – und damit bezahlbarer. Theoretische und praktische Prüfungen sollen entschlackt werden. Die neuen Regeln sollen möglichst ab 1. Januar 2027 gelten. 

    Der Bundesrat muss zustimmen. Schnieder hatte gesagt, die Reform werde nicht sofort, sondern in einem Prozess Auswirkungen auf die Preise haben: «Was der Führerschein am Ende kostet, wird der Markt regeln.»

  • Gewalttat bei CSD – Dobrindt spricht von Terroranschlag

    Nach dem Angriff eines Autofahrers am Rande des Berliner Christopher Street Days (CSD) gehen die Ermittler von einem islamistischen Terroranschlag aus. Darauf deute alles hin, sagte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU).

  • Neue Impulse für die Energieoptimierung und C&I-Energiedigitalisierung in Deutschland: WiseGlow präsentiert die WiseGlow Platform (FOTO)

    Der deutsche Energiemarkt befindet sich im Zuge der fortschreitendenEnergiedigitalisierungund derEnergiewendein einem fundamentalen Wandel: von einem primär auf Kapazitätsausbau ausgerichteten Wachstum hin zur dringenden Notwendigkeit einer intelligenten Systemoptimierung und höheren Flexibilität – getrieben durch die zunehmende Integration volatiler erneuerbarer Energien sowie dezentraler Energieanlagen. Vor diesem Hintergrund bietet das europäische Energieunternehmen WiseGlow C&I-Akteuren (Gewerbe und Industrie) mit der WiseGlow Platform einen in der Praxis erprobten und referenzierbaren Ansatz, um ihre Wettbewerbsfähigkeit in einem zunehmend volatilen Marktumfeld durch intelligentes und autonomes Energiemanagement nachhaltig zu steigern. Auf der Intersolar Europe 2026 stellte WiseGlow seine KI+Energy Plattform WiseGlow Platform vor – eine fortschrittliche Lösungssuite, die darauf ausgelegt ist, die nächste Entwicklungsstufe der Energiedigitalisierung voranzutreiben.

    Operative Exzellenz

    Die führende Position von WiseGlow basiert auf einer nachweislichen Erfolgsbilanz im Bereich der KI-gestützten operativen Exzellenz und bildet eine solide Grundlage für die weitere Expansionin den strategisch wichtigeneuropäischen Markt. Bis heute hat das Unternehmen weltweit mehr als 500 Projekte erfolgreich umgesetzt, betreut Solar-Assets mit einer Gesamtleistung von über 180 MW und verfügt über eine Projektpipeline von mehr als 2 GW.

    Ein strategisches Pilotprojekt in Europa unterstreicht das Potenzial derWiseGlow Platform: Durch die Implementierung der Plattform konnten zuvor identifizierte Ineffizienzen im Anlagenbetrieb deutlich reduziert, bis zu 15 % zusätzliche Ertragsleistung durch die Optimierung bestehender Betriebsprozesse erzielt und die Betriebskosten (OPEX) um 7 % gesenkt werden. Dies wird insbesondere durch die Echtzeit-Analyse hochfrequenter Sensordaten ermöglicht, die eine frühzeitige Erkennung kleinster Abweichungen in der Anlagenperformance erlaubt und proaktive Optimierungsmaßnahmen einleitet, bevor diese zu größeren Ertragsverlusten führen.

    Diese Ergebnisse verdeutlichen das transformative Potenzial der KI-nativen Architektur von WiseGlow und des integrierten Energiemanagementsystems (EMS), mit der Anlagenbetreiber, Asset Owner und Investoren den Wert und die Performance ihrer Photovoltaikanlagen maximieren können.

    Mehrwert entlang der deutschen Energie-Wertschöpfungskette schaffen

    Die WiseGlow Platform schafft messbaren Mehrwert über den gesamten Lebenszyklus dieser Assets und unterstützt verschiedene Akteure entlang der modernen Energiewertschöpfungskette

    • Für Industrieanwender (C&I):Die Plattform ermöglicht intelligentesLastmanagement (Load Shifting)undindustrielle Energieoptimierung. Dadurch können Standorte wie Produktionsstätten und Rechenzentren ihren Betrieb aufrechterhalten und gleichzeitig die Auswirkungen volatiler Energiekosten minimieren.
    • Für Aggregatoren & ESCo:Durch den Einsatz vonEnergy Forecastingkönnen Aggregatoren ihreEnergieflexibilitätdurch dynamischesDemand Responseund Echtzeithandel monetarisieren und Grid-Edge-Assets effektiv in neue Erlösquellen umwandeln.
    • Für BESS-Entwickler:Die Plattform optimiert Speicherzyklen, um Herausforderungen wie die Optimierung beinegativen Strompreisenzu bewältigen und den maximalen ROI für Speicherinvestitionen sicherzustellen.
    • Für Anbieter von Digital Energy Management SaaS:Alshardware-agnostische digitale Basisermöglicht die Plattform die schnelle Entwicklung lokalisierterSmart-Energy-Lösungenund unterstützt den Übergang zuEnergy-as-a-Service (EaaS)-Modellen.

    Kernkompetenzen für eine autonome Energiezukunft

    Die WiseGlow Platform bildet die essenzielle digitale Grundlage für die Energiewende:

    • Hardware-Agnostic Digitalisation: Nahtlose Integration in bestehende Energieinfrastrukturen (einschließlich PV-Anlagen, Wechselrichter und Speichersysteme) sowie Gewährleistung der Kompatibilität ohne kostenintensiven Austausch bestehender Hardware.
    • AI-powered Brain (AI Power-EMS / Energiemanagementsystem): Nutzt KI-gestützte Modelle zur Optimierung der Energieeinsatzsteuerung (Energy Dispatch), unterstützt Energy Flexibility und maximiert die Ertragsleistung.
    • Intelligent Energy Management & O&M Excellence: Entwickelt die Instandhaltung von reaktiver Fehlerbehebung hin zu proaktiver Prävention weiter, ermöglicht industrielle Energieoptimierung und erhöht dadurch die Zuverlässigkeit von Solar- und BESS-Systemen.
    • Smart Energy Platform: Orchestriert Energie-Hubs für eine hocheffiziente Koordination und schafft die Grundlage für ein vollständig autonomes Energiesystem.

    Ein globales Technologie-Ökosystem

    Tief in der europäischen Innovationslandschaft verwurzelt, profitiert WiseGlow von einem leistungsstarken globalen Kooperationsnetzwerk. Durch strategische Partnerschaften mit führenden Unternehmen wieThunderSoft, Amazon, Huawei, Qualcomm und Googlehat WiseGlow eine solide Grundlage geschaffen, um die spezifischen Energieherausforderungen des deutschen Marktes zu adressieren.

    „Wir konzentrieren uns auf digitale Fähigkeiten, die für eine praxisnahe Umsetzung entscheidend sind:Energy Forecasting, Energy Optimisation und Intelligent Energy Management„, sagte derunternehmenssprechervon WiseGlow. „Durch die Verbindung von KI-Innovation mit den Anforderungen der Industrie ermöglichen wir deutschen Unternehmen, systemische Herausforderungen des Stromnetzes in nachhaltige Wettbewerbsvorteile umzuwandeln – auf dem Weg zu einer autonomen Energiezukunft (Autonomous Energy).“

    Über WiseGlow:

    WiseGlow hat seinen Hauptsitz in Italien und positioniert sich alsKI-native Plattform für Lösungen zur Energiewende, die sich darauf konzentriert, die Zukunft autonomer Energiesysteme – ausgehend von der Solarenergie – zu ermöglichen. Das Unternehmen bietetFull-Lifecycle-Produkte und -Lösungen, die Solarenergie, Speichersysteme und Energieverteilung kombinieren. Diese basieren auf intelligentem Anlagendesign, fortschrittlicherKI-nativer Software- und Steuerungstechnologiesowie optimierten Betriebs- und Wartungskapazitäten (O&M).Dieser Ansatz ermöglichtgrüne, programmierbare und wettbewerbsfähige Solar-Megawattstundenund unterstützt Energieunternehmen und C&I-Betriebe aktiv bei der Bewältigung der Energiewende sowie bei der Effizienzsteigerung, die Anlagenperformance zu verbessern, den Energiehandel zu optimieren und langfristige Investitionsrenditen zu erhöhen.

    Für weitere Informationen: https://wiseglow.de/

    WiseGlow | WiseGlow Platform | Energiedigitalisierung | Systemoptimierung | EMS | autonomes Energienetz | C&I | Industrielle Energieoptimierung | intelligentes Energiemanagement | Smart Energy Platform | Energy Forecasting | Energy Optimisation | BESS | Energy Flexibility

    Pressekontakt:
    kontakt@wiseglow.de
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            WiseGlow
  • Waldsiedlung Zehlendorf wird Unesco-Welterbe

    Die Waldsiedlung Zehlendorf in Berlin ist in die Unesco-Welterbeliste aufgenommen worden. Das Unesco-Welterbekomitee beschloss im südkoreanischen Busan, die Siedlung als Erweiterung der bereits bestehenden Welterbestätte «Siedlungen der Berliner Moderne» anzuerkennen.

  • Berliner Polizei: Mutmaßlicher Verdächtiger identifiziert

    Nach dem Angriff am Rande des Christopher Street Days in Berlin hat die Polizei nach eigenen Angaben einen mutmaßlichen Verdächtigen identifiziert. «Der Mann ist polizeibekannt und wird der islamistischen Szene in Berlin zugerechnet», sagte Polizeisprecher Florian Nath.

  • Wegner: Angriff auf unsere weltoffene Gesellschaft

    Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) spricht nach dem Vorfall am Rande des Christopher Street Days von einem «Angriff auf unsere freie und weltoffene Gesellschaft». «Nach einem friedlichen und bunten CSD wurde die Versammlung für ein tolerantes und friedliches Berlin auf brutalste Art attackiert», teilte er mit.

  • Glaskompetenzzentrum Torgau: Drees & Sommer begleitet Leuchtturmprojekt für die Glasindustrie in Sachsen (FOTO)

    Deutschland produziert mehr Glas als jedes andere Land Europas[1]. Gleichzeitig steht die Branche unter Transformationsdruck: Hohe Energiekosten, Umstieg auf klimafreundlichere Verfahren und Fachkräftemangel fordern die Glasindustrie heraus. Um die Traditionsbranche zu stärken, baut der Landkreis Nordsachsen in Torgau ein neuartiges Glaskompetenzzentrum. Seine Besonderheit: Berufliche Ausbildung und industrielle Praxis werden dort durch universitäre Forschung begleitet. Dafür entstehen im 3.300 Quadratmeter großen Gebäudekomplex auf insgesamt 5.300 Quadratmetern Geschossfläche Lehrwerkstätten, Labore sowie Versuchs- und Pilotanalagen. Rund 34 Millionen Euroaus dem Strukturfonds des Bundes fließen in das Projekt. Das auf Bau, Immobilien und Infrastruktur spezialisierte Beratungsunternehmen Drees & Sommer SE plant die Ausstattung der Werkstätten und der Labore für die Glasforschung. Ende 2027 soll der Betrieb starten.

    Vom feuerfesten Jenaer Glas über künstliche Augen bis hin zu modernen Solargläsern: Mitteldeutschland zählt seit Jahrhunderten zu den wichtigsten Glasregionen Europas. An diese Tradition knüpft der Landkreis Nordsachsen nun an und errichtet neben dem Beruflichen Schulzentrum Nordsachsen, kurz BSZ, in Torgau ein hochmodernes Glaskompetenzzentrum. „Die Glasindustrie braucht dringend qualifizierte Fachkräfte und muss sich gleichzeitig technologisch weiterentwickeln. Das Glaskompetenzzentrum verbindet beides und stärkt damit die Zukunftsfähigkeit der Branche und der Region“, sagt Nordsachsens Landrat Kai Emanuel. Während der Landkreis Nordsachsen als Träger fungiert, übernimmt der GlasCampus Torgau die inhaltliche Konzeption des neuen Bildungs- und Innovationszentrums. Das Fachkräftenetzwerk, zu dem unter anderem die TU Bergakademie Freiberg, das BSZ Nordsachsen und Unternehmen der lokalen Glasindustrie gehören, bietet bereits seit 2019 dort Schulungs- und Weiterbildungsprogramme für Branchenfachkräfte.

    Neue Technologien für einen alten Werkstoff

    Das neue Glaskompetenzzentrum erweitert das bestehende Angebot und verbindet unterschiedliche Bildungs- und Qualifizierungswege der Glasbranche unter einem Dach – von der Berufs- und Meisterausbildung über wissenschaftliche Forschung bis hin zur Erprobung und Umsetzung klimafreundlicher Technologien. „Derzeit gibt es kaum vergleichbare Bildungszentren in Deutschland. Auch für die Region Nordsachsen, die bisher über keinen eigenen Hochschulstandort verfügt, entsteht mit dem Glaskompetenzzentrum die dringend benötigte Forschungs- und Bildungsstätte“, betont Emanuel weiter.

    Bis Ende 2027 entsteht dafür ein rund 3.300 Quadratmeter großer Hallenkomplex mit Lehr-, Versuchs- und Pilotanlagen. Hinzu kommen Werkstätten, Seminarräume, ein moderner Maschinenpark und ein Spezialschmelzofen, in dem Alternativen zur energieintensiven Glasschmelze getestet werden. Dort untersuchen Forschende künftig zum Beispiel Wasserstoff- und Plasmabrenner sowie elektrisch beheizte Schmelzverfahren als Alternativen zu Erdgas. Die Ergebnisse sollen Unternehmen der Glasindustrie dabei helfen, klimafreundlichere und effizientere Technologien schneller in die Praxis zu integrieren.

    Wenn Werkstätten und Labore ein Gebäude teilen

    Als Fach- und Planungsexperte unterstützt Drees & Sommer den Landkreis Nordsachsen bei dem Vorhaben. Das Expertenteam plant unter anderem die Werkstätten für die Produktion von Glas sowie Holz-, Alu- und Kunststofffenstern und ein Messlabor für die Glasforschung. Was die Planung des künftigen Glaskompetenzzentrums anspruchsvoll macht, erklärt Jakob Mühlwitz, Projektverantwortlicher bei Drees & Sommer: „Werkstätten, Maschinen und Forschungsbereiche müssen später als ein Gesamtsystem funktionieren. Unsere Aufgabe ist es daher, unterschiedliche Anforderungen aus Ausbildung, Handwerk und Forschung sinnvoll zusammenzuführen, planerisch zu konkretisieren und die baulichen und technischen Schnittstellen zu koordinieren“. Neben bautechnischen Anforderungen fließen künftige Betriebsabläufe, Material- und Personenflüsse und industrielle Vorgänge in die Planung ein. Dabei bringt das Expertenteam seine Erfahrung aus anderen Industrieprojekten ein. „Plant man ein Produktions- und Forschungsgebäude, kommt es nicht auf einzelne Räume oder Maschinen an. Entscheidend ist, den gesamten Entwicklungs- und Fertigungsprozess mitzudenken. Erst wenn Arbeitsabläufe, Maschinenanordnung und Transportwege aufeinander abgestimmt sind, kann der spätere Betrieb reibungslos funktionieren“, führt Mühlwitz weiter.

    Mit dem Spatenstich im April 2026 starteten bereits die Bauarbeiten für das neue Glaskompetenzzentrum. In einem weiteren Bauabschnitt wird ab 2027 das ehemalige Volkshochschulgebäude zum Internat mit 42 Plätzen umgebaut. Die Finanzmittel für das Gesamtprojekt stammen überwiegend aus dem Just Transition Fund der EU, der den Strukturwandel infolge des Braunkohleausstiegs unterstützt.

    [1] Statistical Report 2025-2026. Glass Alliance Europe.

    Pressekontakt:
    presse@dreso.com
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            Drees & Sommer SE
  • Glaskompetenzzentrum Torgau: Drees & Sommer begleitet Leuchtturmprojekt für die Glasindustrie in Sachsen (FOTO)

    Deutschland produziert mehr Glas als jedes andere Land Europas[1]. Gleichzeitig steht die Branche unter Transformationsdruck: Hohe Energiekosten, Umstieg auf klimafreundlichere Verfahren und Fachkräftemangel fordern die Glasindustrie heraus. Um die Traditionsbranche zu stärken, baut der Landkreis Nordsachsen in Torgau ein neuartiges Glaskompetenzzentrum. Seine Besonderheit: Berufliche Ausbildung und industrielle Praxis werden dort durch universitäre Forschung begleitet. Dafür entstehen im 3.300 Quadratmeter großen Gebäudekomplex auf insgesamt 5.300 Quadratmetern Geschossfläche Lehrwerkstätten, Labore sowie Versuchs- und Pilotanalagen. Rund 34 Millionen Euroaus dem Strukturfonds des Bundes fließen in das Projekt. Das auf Bau, Immobilien und Infrastruktur spezialisierte Beratungsunternehmen Drees & Sommer SE plant die Ausstattung der Werkstätten und der Labore für die Glasforschung. Ende 2027 soll der Betrieb starten.

    Vom feuerfesten Jenaer Glas über künstliche Augen bis hin zu modernen Solargläsern: Mitteldeutschland zählt seit Jahrhunderten zu den wichtigsten Glasregionen Europas. An diese Tradition knüpft der Landkreis Nordsachsen nun an und errichtet neben dem Beruflichen Schulzentrum Nordsachsen, kurz BSZ, in Torgau ein hochmodernes Glaskompetenzzentrum. „Die Glasindustrie braucht dringend qualifizierte Fachkräfte und muss sich gleichzeitig technologisch weiterentwickeln. Das Glaskompetenzzentrum verbindet beides und stärkt damit die Zukunftsfähigkeit der Branche und der Region“, sagt Nordsachsens Landrat Kai Emanuel. Während der Landkreis Nordsachsen als Träger fungiert, übernimmt der GlasCampus Torgau die inhaltliche Konzeption des neuen Bildungs- und Innovationszentrums. Das Fachkräftenetzwerk, zu dem unter anderem die TU Bergakademie Freiberg, das BSZ Nordsachsen und Unternehmen der lokalen Glasindustrie gehören, bietet bereits seit 2019 dort Schulungs- und Weiterbildungsprogramme für Branchenfachkräfte.

    Neue Technologien für einen alten Werkstoff

    Das neue Glaskompetenzzentrum erweitert das bestehende Angebot und verbindet unterschiedliche Bildungs- und Qualifizierungswege der Glasbranche unter einem Dach – von der Berufs- und Meisterausbildung über wissenschaftliche Forschung bis hin zur Erprobung und Umsetzung klimafreundlicher Technologien. „Derzeit gibt es kaum vergleichbare Bildungszentren in Deutschland. Auch für die Region Nordsachsen, die bisher über keinen eigenen Hochschulstandort verfügt, entsteht mit dem Glaskompetenzzentrum die dringend benötigte Forschungs- und Bildungsstätte“, betont Emanuel weiter.

    Bis Ende 2027 entsteht dafür ein rund 3.300 Quadratmeter großer Hallenkomplex mit Lehr-, Versuchs- und Pilotanlagen. Hinzu kommen Werkstätten, Seminarräume, ein moderner Maschinenpark und ein Spezialschmelzofen, in dem Alternativen zur energieintensiven Glasschmelze getestet werden. Dort untersuchen Forschende künftig zum Beispiel Wasserstoff- und Plasmabrenner sowie elektrisch beheizte Schmelzverfahren als Alternativen zu Erdgas. Die Ergebnisse sollen Unternehmen der Glasindustrie dabei helfen, klimafreundlichere und effizientere Technologien schneller in die Praxis zu integrieren.

    Wenn Werkstätten und Labore ein Gebäude teilen

    Als Fach- und Planungsexperte unterstützt Drees & Sommer den Landkreis Nordsachsen bei dem Vorhaben. Das Expertenteam plant unter anderem die Werkstätten für die Produktion von Glas sowie Holz-, Alu- und Kunststofffenstern und ein Messlabor für die Glasforschung. Was die Planung des künftigen Glaskompetenzzentrums anspruchsvoll macht, erklärt Jakob Mühlwitz, Projektverantwortlicher bei Drees & Sommer: „Werkstätten, Maschinen und Forschungsbereiche müssen später als ein Gesamtsystem funktionieren. Unsere Aufgabe ist es daher, unterschiedliche Anforderungen aus Ausbildung, Handwerk und Forschung sinnvoll zusammenzuführen, planerisch zu konkretisieren und die baulichen und technischen Schnittstellen zu koordinieren“. Neben bautechnischen Anforderungen fließen künftige Betriebsabläufe, Material- und Personenflüsse und industrielle Vorgänge in die Planung ein. Dabei bringt das Expertenteam seine Erfahrung aus anderen Industrieprojekten ein. „Plant man ein Produktions- und Forschungsgebäude, kommt es nicht auf einzelne Räume oder Maschinen an. Entscheidend ist, den gesamten Entwicklungs- und Fertigungsprozess mitzudenken. Erst wenn Arbeitsabläufe, Maschinenanordnung und Transportwege aufeinander abgestimmt sind, kann der spätere Betrieb reibungslos funktionieren“, führt Mühlwitz weiter.

    Mit dem Spatenstich im April 2026 starteten bereits die Bauarbeiten für das neue Glaskompetenzzentrum. In einem weiteren Bauabschnitt wird ab 2027 das ehemalige Volkshochschulgebäude zum Internat mit 42 Plätzen umgebaut. Die Finanzmittel für das Gesamtprojekt stammen überwiegend aus dem Just Transition Fund der EU, der den Strukturwandel infolge des Braunkohleausstiegs unterstützt.

    [1] Statistical Report 2025-2026. Glass Alliance Europe.

    Pressekontakt:
    presse@dreso.com
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            Drees & Sommer SE