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  • Trump verlängert Iran-Ultimatum erneut

    US-Präsident Donald Trump hat sein Ultimatum an den Iran zur Freigabe der Straße von Hormus erneut verlängert. Bis zum Abend des 6. Aprils (US-Ostküstenzeit) werde es keine Angriffe auf iranische Kraftwerke geben, kündigte Trump unter Verweis auf «sehr gute» Gespräche auf der Plattform Truth Social an.

  • Gewinn von Mischkonzern Freudenberg halbiert sich

    Die Einstellung des Geschäfts mit Brennstoffzellensystemen hat den Gewinn des Mischkonzerns Freudenberg im vergangenen Jahr deutlich gedrückt. 2025 lag das Konzernergebnis bei 361,9 Millionen Euro – nach 724,8 Millionen Euro ein Jahr zuvor, wie aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens aus Weinheim hervorgeht. Der Umsatz lag bei gut 11,7 Milliarden Euro – und damit leicht unter dem Vorjahreswert. Konsumenten ist Freudenberg vor allem durch die Haushaltsmarke Vileda bekannt. 

    Freudenberg hatte entschieden, das Geschäft mit Batteriezellen, -modulen und -systemen sowie das Brennstoffzellensystemgeschäft nicht fortzuführen. Die Kosten für den Umbau sind einem Sprecher zufolge der Hauptgrund für den halbierten Nettogewinn. Das um derartige Sondereffekte bereinigte Vorsteuerergebnis lag bei rund 1,1 Milliarden Euro (minus 3,5 Prozent). 

    Generell hätten 2025 die positiven Effekte durch Zukäufe und Preiserhöhungen die Belastungen durch Wechselkurseffekte und eine schwächere Nachfrage in wichtigen Märkten – vor allem im Autosektor – nicht kompensieren können.

    Konzernchef: Restrukturierungen gehören dazu

    «Wir haben vor mehr als sechs Jahren einen mutigen Schritt gemacht und sind beim Wasserstoff, neben der Herstellung von Komponenten, in die Modul- und Systemintegration eingestiegen», sagte Freudenberg-Chef Claus Möhlenkamp dem «Handelsblatt». Zum Beispiel für Kreuzfahrtschiffe habe man komplette Module entwickelt und die Chance gesehen, die Transformation mitzugestalten.

    Am Ende hätten sich alle Faktoren gegen die Wasserstoff-Systemtechnik gedreht: Die Regierung habe sich zurückgezogen, «große Kunden haben Projekte verschoben oder komplett gestrichen. Die Infrastruktur hat nicht mitgezogen», sagte Möhlenkamp. Diese Faktoren habe man berücksichtigen müssen – und das Geschäft eingestellt. Weiterverfolgen wolle man den Bau von Komponenten für die Wasserstofferzeugung: «Solche Restrukturierungen gehören dazu.»

    Stellenabbau durch Unterlehmessumbau 

    Ende 2026 beschäftigte die Gruppe fast 51.000 Menschen in rund 60 Ländern. Das sind rund 1.100 weniger als ein Jahr zuvor. Der Konzern hat Möhlenkamp zufolge rund 2.000 Stellen abgebaut, vor allem im Zuge des Umbaus. Durch Übernahmen in den Bereichen Medizintechnik und Lebensmittelindustrie seien aber auch 1.000 Stellen hinzugekommen.

    Freudenberg wurde 1849 als Gerberei gegründet und hat sich seitdem zu einem international tätigen Technologiekonzern entwickelt. Das Familienunternehmen ist in verschiedenen Geschäftsbereichen tätig. Dazu gehören unter anderem Dichtungstechnik, Filtration, technische Textilien und Haushaltsprodukte. Freudenberg liefert seine Produkte beispielsweise an die Autoindustrie, den Maschinenbau, die Medizintechnik und andere Industriezweige.

  • IOC verlangt künftig Geschlechtertest von Sportlerinnen

    Alle Sportlerinnen sollen sich nach dem Willen des Internationalen Olympischen Komitees künftig Geschlechtertests unterziehen, um an internationalen Frauen-Wettbewerben teilnehmen zu dürfen. Transfrauen soll ein Start in der Frauenkategorie künftig untersagt sein, wie das IOC mitteilte.

  • Drei Leichen bei Nürnberg gefunden

    In Pommelsbrunn bei Nürnberg sind die Leichen eines Mannes, einer Frau und eines Kindes gefunden worden. Ob es sich bei den Toten um die Mitglieder einer Familie handelt, konnte ein Polizeisprecher zunächst nicht sagen. Zuerst hatte die «Bild»-Zeitung berichtet.

  • Kinderpornografie: EU-Parlament stimmt gegen «Chatkontrolle»

    Ein letzter Versuch zur Beibehaltung des aktuellen Systems im Kampf gegen sexuellen Kindesmissbrauch im Internet ist gescheitert. Eine Mehrheit der Abgeordneten des Europaparlaments lehnte bei einer Abstimmung in Brüssel die Verlängerung der freiwilligen Kontrolle von Chats durch Online-Plattformen über den 3. April hinaus ab.

  • Wirtschaft schrumpft 2025 – Ruf nach Kurswechsel

    Die Wirtschaft in Rheinland-Pfalz ist 2025 gegen den Bundestrend geschrumpft. Vorläufigen Berechnungen nach habe das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr um 0,5 Prozent abgenommen, teilte das Statistische Landesamt in Bad Ems mit. Noch schwächere Entwicklungen gab es deutschlandweit nur im Saarland und in Baden-Württemberg. Im Bundesdurchschnitt stieg die Summe aller produzierten Waren und Dienstleistungen dagegen um 0,2 Prozent.

    Einen erheblichen Anteil am Rückgang in Rheinland-Pfalz hatte die Industrie, sie macht in dem Bundesland ein Fünftel der gesamten wirtschaftlichen Leistung aus. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung sank im Verarbeitenden Gewerbe um 1,4 Prozent. Sieben der zehn umsatzstärksten Branchen mussten Umsatzrückgänge hinnehmen, darunter die energieintensive Chemische Industrie, die in Rheinland-Pfalz eine große Rolle spielt. Ein Umsatzplus verzeichneten dagegen die Pharmaindustrie sowie der Auto- und Maschinenbau.

    Unternehmerverband sieht strukturelles Problem am Standort

    Die Landesvereinigung der Unternehmerverbände (LVU) sprach sich auch angesichts der laufenden Regierungsbildung nach der Landtagswahl für einen wirtschaftspolitischen Kurswechsel aus. Hauptgeschäftsführer Karsten Tacke sagte: «Die anhaltende wirtschaftliche Schwäche, die vor allem die industrielle Basis im Land weiter hart trifft, ist kein kurzfristiger Dämpfer, sondern ein strukturelles Problem am Standort.»

    Die Unternehmen bräuchten dringend wieder bessere Standortbedingungen, vor allem durch niedrigere Energiekosten, schnellere Genehmigungsverfahren und Bürokratieabbau. Schnellere Genehmigungen sind laut LVU vor allem bei Infrastruktur- und Industrieprojekten nötig. Beim Bürokratieabbau sollten dem Verband zufolge etwa Nachweis- sowie Berichtspflichten und Genehmigungsverfahren vereinfacht werden. 

    Hoffnung machen der LVU leicht positive Signale aus dem laufenden Jahr. Die Industrie startete erstmals nach drei Jahren mit rückläufiger Entwicklung mit einem Januar-Umsatzplus in ein neues Jahr. Das zeige, Rheinland-Pfalz habe das Potenzial für Wachstum – wenn die Rahmenbedingungen stimmten. «Jetzt kommt es auf die Umsetzung an», betonte Tacke.

  • Filmemacher und Autor Alexander Kluge ist tot

    Der Filmemacher und Autor Alexander Kluge ist tot. Wie der Suhrkamp-Verlag unter Berufung auf seine Familie mitteilte, starb er am Mittwoch im Alter von 94 Jahren in München.

  • Befreiter Buckelwal erneut gestrandet

    Der vor Timmendorfer Strand freigekommene Buckelwal ist erneut gestrandet. Der Meeressäuger liegt nun auf einer Sandbank in der Wismarer Bucht, wie eine Greenpeace-Sprecherin bestätigte.

  • Pornhub & Co. – EU droht vier Plattformen mit Strafe

    Vier Plattformen mit pornografischen Inhalten verstoßen nach vorläufigen Ermittlungen der EU-Kommission gegen europäisches Recht. Pornhub, Stripchat, XNXX und XVideos sind demnach zu leicht für Jugendliche zugänglich. Sollte das Ergebnis bestätigt werden, droht den Plattformen eine Geldstrafe.

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