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  • Medien: Mehrere Tote bei Gebäudebrand in Brüssel gefunden

    Bei einem Brand in der Brüsseler Innenstadt sind nach übereinstimmenden Medienberichten mehrere Tote gefunden worden. In einem Aufzug des sich im Umbau befindlichen Gebäudes wurden demnach mehrere leblose Menschen entdeckt.

  • Rechtsextremistin Liebich nach Deutschland gebracht

    Neonazi Marla Svenja Liebich ist von Tschechien nach Deutschland gebracht worden. Das teilte die tschechische Polizei am Vormittag auf der Plattform X mit.

  • Hinweise auf extremistisches Motiv nach Angriff in Schongau

    Nach der Messerattacke an einem Gymnasium im oberbayerischen Schongau sehen Ermittler Hinweise auf ein extremistisches Motiv. Die Ermittlungen gegen den 16 Jahre alten Verdächtigen unter anderem wegen versuchten Mordes habe deshalb die bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus übernommen, teilte die Generalstaatsanwaltschaft München mit.

  • Chiphersteller TSMC sieht hohe Nachfrage – Umsatzziel erhöht

    Die Halbleiterbranche dürfte nach Einschätzung des weltgrößten Chip-Auftragsfertigers TSMC noch lange vom KI-Boom profitieren. Die Nachfrage übersteige das Angebot bei weitem, sagte TSMC-Chef Che-Chia Wei in Hsinchu. Der taiwanesische Konzern will deshalb noch mehr investieren als bislang bekannt. Zudem erhöhte das Unternehmen, das wegen des KI-Booms inzwischen zu den wertvollsten der Welt gehört, die Umsatzprognose für das laufende Jahr.

    In diesem Jahr will die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) 60 bis 64 Milliarden US-Dollar in neue Anlagen und Technologien investieren. Damit wurde die Spanne für das Investitionsziel um acht Milliarden Dollar erhöht. Der asiatische Konzern will mittelfristig noch mehr in Fabriken in den USA stecken. TSMC stockte nach eigenen Angaben die Zusagen für den Ausbau von Fertigungsanlagen um 100 Milliarden auf 265 Milliarden US-Dollar auf. Nach Abschluss der Investitionen soll TSMC 10 Fertigungs- sowie zwei Verpackungsanlagen in den Vereinigten Staaten haben.

    Der Schritt ist Teil eines politischen Abkommens zwischen Taiwan und den USA vom Januar. Damals hatte US-Präsident Donald Trump im Handelsstreit mit dem asiatischen Land die Einfuhrzölle für Güter aus Taiwan gesenkt und im Gegenzug Zusagen zu Investitionen in die Halbleiterindustrie ausgehandelt. Die Vereinigten Staaten wollen damit ihre Abhängigkeit von der Chipproduktion in dem asiatischen Land verringern. 

    Beim Umsatz werde in US-Dollar gemessen im laufenden Jahr jetzt ein Anstieg von etwas mehr als 40 Prozent angepeilt, teilte der weltgrößte Chip-Auftragsfertiger weiter mit. Bislang hatte TSMC ein Plus von mehr als 30 Prozent in Aussicht gestellt.

    Im zweiten Quartal zog der Umsatz, wie bereits seit Montag bekannt, wegen der hohen Chipnachfrage infolge des KI-Booms um 36 Prozent auf 1,27 Billionen Taiwan-Dollar an. Da zudem die Margen gestiegen sind, legte der Überschuss um 77 Prozent auf knapp 707 Milliarden taiwanesische Dollar (19 Mrd. Euro) zu. 

    An der Börse in Taiwan hat der TSMC-Kurs in den vergangenen zwölf Monaten um fast 120 Prozent zugelegt. In den vergangenen fünf Jahren hat sich der Kurs mehr als vervierfacht. TSMC ist an der Börse derzeit rund 64 Billionen Taiwan-Dollar oder umgerechnet knapp 2 Billionen US-Dollar wert. Damit liegt TSMC in der Rangliste der wertvollsten Konzerne der Welt als erster nicht-amerikanischer Konzern hinter Nvidia (5,1 Billionen), Apple (4,8), der Google-Mutter Alphabet (4,5), Microsoft (2,9) und Amazon (2,7) auf Rang sechs.

  • Pfleger nach Tigerangriff nahe Leipzig gestorben

    Der im Mai von einem Tiger nahe Leipzig angegriffene Pfleger ist gestorben. Der 72-Jährige erlag seinen schweren Verletzungen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Nun werde wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt.

  • Polizei durchsucht JVA und Wohnungen in zwei Bundesländern

    Die Polizei durchsucht seit dem Morgen Räume der Justizvollzugsanstalt (JVA) Rheinbach sowie Wohnungen in NRW und Rheinland-Pfalz. Hintergrund sind laut Polizei Bonn Ermittlungen gegen mehrere Justizbedienstete wegen Delikten im Amt. Ermittelt werde auch gegen Inhaftierte und ehemalige Inhaftierte.

  • Wirtschaftsfaktor Umweltschutz: 1,9 % weniger Umsatz im Jahr 2024

    WIESBADEN (ots)

    • Umsatz mit Gütern und Leistungen für den Umweltschutz leicht rückläufig
    • Zahl der „Green Jobs“ auf gleichem Niveau wie im Vorjahr
    • Industrie investiert 21,8 Milliarden Euro für den Umweltschutz

    Die Betriebe des Produzierenden Gewerbes und des Dienstleitungssektors haben im Jahr 2024 in Deutschland 117,5 Milliarden Euro Umsatz mit Gütern und Leistungen für den Umweltschutz erwirtschaftet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sank der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 1,9 %. Damit ist seit sechs Jahren erstmals ein Rückgang der Umsätze mit Gütern und Leistungen für den Umweltschutz zu verzeichnen. Die Zahl der „Green Jobs“, also der Beschäftigten, die Güter und Leistungen für den Umweltschutz herstellen und erbringen, blieb im Jahr 2024 mit einem Rückgang von 300 Beschäftigten auf rund 404 900 (gemessen in Vollzeitäquivalenten) nahezu auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr. Die Investitionen der Industrie (Produzierendes Gewerbe ohne Baugewerbe) für den Umweltschutz im Jahr 2024 betrugen 21,8 Milliarden Euro.

    Höchster Umsatz erneut mit Klimaschutzmaßnahmen

    Der höchste Umsatz wurde mit 73,0 Milliarden Euro im Jahr 2024 wie in den Jahren zuvor im Umweltbereich Klimaschutz erwirtschaftet, das war ein Zuwachs von 2,8 % gegenüber dem Vorjahr. Zu den bedeutendsten Säulen des Klimaschutzes zählten Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien (36,2 Milliarden Euro) sowie Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Einsparung von Energie (34,1 Milliarden Euro). Bei den erneuerbaren Energien waren die Güter und Leistungen im Bereich der Onshore-Windkraft mit 14,8 Milliarden Euro am umsatzstärksten. Bei der Energieeffizienzsteigerung und Energieeinsparung war die energieeffiziente Antriebs- und Steuerungstechnik (ohne Elektromobilität) mit 11,0 Milliarden Euro der umsatzstärkste Bereich.

    Umsatzrückgang bei Umweltschutzmaßnahmen der Automobilindustrie

    Neben dem Klimaschutz waren die Luftreinhaltung sowie die Abwasserwirtschaft die umsatzstärksten Umweltbereiche. Die Luftreinhaltung erzielte im Jahr 2024 einen Umsatz in Höhe von 19,6 Milliarden Euro, das sind 15,7 % weniger als im Vorjahr. Besonders auffällig ist der Rückgang in zwei Bereichen, die maßgeblich mit der Automobilbranche verbunden sind: Den höchsten Umsatz im Bereich der Luftreinhaltung erzielten die Güter und Leistungen in der Elektromobilität mit 10,1 Milliarden Euro. Dieser ging 2024 erstmals seit der Einführung dieses Erhebungsmerkmals im Jahr 2019 um 11,5 % beziehungsweise 1,3 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr zurück. Auch der Umsatz mit Maßnahmen der katalytischen Abgasreinigung sank 2024 um 25,4 % beziehungsweise 1,9 Milliarden Euro.

    Im Umweltbereich Abwasserwirtschaft wurden 11,3 Milliarden Euro erwirtschaftet, rund 122 000 Euro beziehungsweise 1,1 % mehr als im Vorjahr. Der umsatzstärkste Bereich der Herstellung und Installation von Kanalisationssystemen blieb mit 6,4 Milliarden Euro auf dem Vorjahresniveau.

    Umweltbezogene Umsätze und „Green Jobs“ vor allem im Verarbeitenden Gewerbe

    Mit 84,8 Milliarden Euro wurden rund drei Viertel (72,1 %) der umweltbezogenen Umsätze von Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes erwirtschaftet. Der wichtigste Bereich war hier erneut der Maschinenbau mit einem umweltbezogenen Umsatz von 27,3 Milliarden Euro, gefolgt von der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen mit 12,0 Milliarden Euro. Des Weiteren wurden im Baugewerbe 15,2 Milliarden Euro und im Dienstleistungssektor 13,1 Milliarden Euro umweltbezogene Umsätze erwirtschaftet.

    Nicht nur bei den umweltbezogenen Umsätzen, sondern auch bei den „Green Jobs“ entfiel der Großteil auf das Verarbeitende Gewerbe: Rund zwei Drittel (63,5 % beziehungsweise 257 200) der Beschäftigten im Bereich Umweltschutz arbeiteten im Jahr 2024 im Verarbeitenden Gewerbe, beispielsweise in der Herstellung von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien. Gut ein Fünftel (20,9 % beziehungsweise 84 500) der Beschäftigten war im Baugewerbe tätig, zum Beispiel im Bereich der Wärmedämmung von Gebäuden. Auf den Dienstleistungssektor, zu dem etwa die Planung und Projektentwicklung zur Nutzung erneuerbarer Energien in Architektur- und Ingenieurbüros zählt, entfielen 13,7 % (55 500) aller „Green Jobs“.

    Industrie investiert 11,9 Milliarden Euro in den Klimaschutz

    Die Industrie tätigte im Jahr 2024 für den Umweltschutz 21,2 Milliarden Euro an Sachinvestitionen. Dazu zählen zum Beispiel technische Anlagen und Maschinen, die dem Umweltschutz dienen. Davon entfielen mit 11,9 Milliarden Euro (56,1 %) mehr als die Hälfte der Investitionen auf den Klimaschutz, und dort überwiegend auf Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien (8,3 Milliarden Euro). Zum Klimaschutz zählen zudem Maßnahmen zur Energieeffizienzsteigerung und Energieeinsparung (2,1 Milliarden Euro) sowie zur Vermeidung und Verminderung der Emissionen von Treibhausgasen (1,5 Milliarden Euro).

    Nach dem Klimaschutz war die Abwasser- und Abfallwirtschaft der Umweltschutzbereich mit den höchsten Sachinvestitionen. Dort investierte die Industrie insgesamt 7,2 Milliarden Euro (33,9 %) in den Umweltschutz, darunter 4,4 Milliarden Euro in Anlagen und Einrichtungen zur Verminderung der Abwassermenge und -fracht.

    Weitere 1,4 Milliarden Euro (6,7 %) Sachinvestitionen für den Umweltschutz entfielen auf den Umweltbereich Luftreinhaltung, davon 609 Millionen Euro auf die Elektromobilität, etwa auf den Kauf von Elektro- oder Hybridfahrzeugen sowie die entsprechende Ladeinfrastruktur.

    Zusätzlich zu den Sachinvestitionen gaben die Industrieunternehmen 516 Millionen Euro für erstmalig gemietete und gepachtete neue Sachanlagen für den Umweltschutz, zum Beispiel für die Anmietung von Photovoltaikanlagen aus. Weitere 101 Millionen Euro der Investitionen für den Umweltschutz wurden für immaterielle Vermögensgegenstände getätigt. Dazu zählt unter anderem sogenannte Umweltsoftware, die als digitales Steuerungsinstrument für das Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement der Unternehmen eingesetzt wird, zum Beispiel Software für das Treibhausgas- oder Abfallmanagement.

    Den Großteil der Umweltschutzinvestitionen in Sachanlagen tätigten mit 15,4 Milliarden Euro beziehungsweise einem Anteil von mehr als zwei Drittel (72,7 %) aller Branchen die Unternehmen der Ver- und Entsorgungswirtschaft.

    Methodische Hinweise:

    Die dargestellten Ergebnisse basieren auf Erhebungen der Umweltökonomischen Statistiken für das Berichtsjahr 2024. Diese liefern Informationen über den Umfang und die Struktur der in Deutschland erstellten und erbrachten Umweltschutzgüter und -leistungen sowie der Investitionen für den Umweltschutz.

    Zur Erhebung der Güter und Leistungen für den Umweltschutz machten 10 145 Betriebe des Produzierenden Gewerbes sowie des Dienstleistungssektors in Deutschland Angaben zu umweltbezogenen Umsätzen und Beschäftigten. Für die Erhebung der Investitionen für den Umweltschutz gaben 12 924 Unternehmen des Produzierenden Gewerbes (ohne Baugewerbe) an, in den Umweltschutz investiert zu haben.

    Weitere Informationen:

    Weitere Ergebnisse bieten die Datenbank GENESIS-Online (Tabellen 32511 und 32531) sowie die Themenseite „Umweltökonomie“ im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes. Ergebnisse zum Thema Klima, Klimawandel und Klimaschutz bietet auch die Klima-Sonderseite im Abschnitt „Wirtschaft“ (www.destatis.de/klima).

    Diese Pressemitteilung ist, gegebenenfalls ergänzt mit weiteren Informationen und Verlinkungen zum Thema, veröffentlicht unter www.destatis.de/pressemitteilungen.

    Weitere Auskünfte:
    Umweltökonomie
    Telefon: +49 611 75 8950
    www.destatis.de/kontakt
    Pressekontakt:
    Statistisches Bundesamt
    Pressestelle
    www.destatis.de/kontakt
    Telefon: +49 611-75 34 44
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            Statistisches Bundesamt
  • Wirtschaftsfaktor Umweltschutz: 1,9 % weniger Umsatz im Jahr 2024

    WIESBADEN (ots)

    • Umsatz mit Gütern und Leistungen für den Umweltschutz leicht rückläufig
    • Zahl der „Green Jobs“ auf gleichem Niveau wie im Vorjahr
    • Industrie investiert 21,8 Milliarden Euro für den Umweltschutz

    Die Betriebe des Produzierenden Gewerbes und des Dienstleitungssektors haben im Jahr 2024 in Deutschland 117,5 Milliarden Euro Umsatz mit Gütern und Leistungen für den Umweltschutz erwirtschaftet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sank der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 1,9 %. Damit ist seit sechs Jahren erstmals ein Rückgang der Umsätze mit Gütern und Leistungen für den Umweltschutz zu verzeichnen. Die Zahl der „Green Jobs“, also der Beschäftigten, die Güter und Leistungen für den Umweltschutz herstellen und erbringen, blieb im Jahr 2024 mit einem Rückgang von 300 Beschäftigten auf rund 404 900 (gemessen in Vollzeitäquivalenten) nahezu auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr. Die Investitionen der Industrie (Produzierendes Gewerbe ohne Baugewerbe) für den Umweltschutz im Jahr 2024 betrugen 21,8 Milliarden Euro.

    Höchster Umsatz erneut mit Klimaschutzmaßnahmen

    Der höchste Umsatz wurde mit 73,0 Milliarden Euro im Jahr 2024 wie in den Jahren zuvor im Umweltbereich Klimaschutz erwirtschaftet, das war ein Zuwachs von 2,8 % gegenüber dem Vorjahr. Zu den bedeutendsten Säulen des Klimaschutzes zählten Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien (36,2 Milliarden Euro) sowie Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Einsparung von Energie (34,1 Milliarden Euro). Bei den erneuerbaren Energien waren die Güter und Leistungen im Bereich der Onshore-Windkraft mit 14,8 Milliarden Euro am umsatzstärksten. Bei der Energieeffizienzsteigerung und Energieeinsparung war die energieeffiziente Antriebs- und Steuerungstechnik (ohne Elektromobilität) mit 11,0 Milliarden Euro der umsatzstärkste Bereich.

    Umsatzrückgang bei Umweltschutzmaßnahmen der Automobilindustrie

    Neben dem Klimaschutz waren die Luftreinhaltung sowie die Abwasserwirtschaft die umsatzstärksten Umweltbereiche. Die Luftreinhaltung erzielte im Jahr 2024 einen Umsatz in Höhe von 19,6 Milliarden Euro, das sind 15,7 % weniger als im Vorjahr. Besonders auffällig ist der Rückgang in zwei Bereichen, die maßgeblich mit der Automobilbranche verbunden sind: Den höchsten Umsatz im Bereich der Luftreinhaltung erzielten die Güter und Leistungen in der Elektromobilität mit 10,1 Milliarden Euro. Dieser ging 2024 erstmals seit der Einführung dieses Erhebungsmerkmals im Jahr 2019 um 11,5 % beziehungsweise 1,3 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr zurück. Auch der Umsatz mit Maßnahmen der katalytischen Abgasreinigung sank 2024 um 25,4 % beziehungsweise 1,9 Milliarden Euro.

    Im Umweltbereich Abwasserwirtschaft wurden 11,3 Milliarden Euro erwirtschaftet, rund 122 000 Euro beziehungsweise 1,1 % mehr als im Vorjahr. Der umsatzstärkste Bereich der Herstellung und Installation von Kanalisationssystemen blieb mit 6,4 Milliarden Euro auf dem Vorjahresniveau.

    Umweltbezogene Umsätze und „Green Jobs“ vor allem im Verarbeitenden Gewerbe

    Mit 84,8 Milliarden Euro wurden rund drei Viertel (72,1 %) der umweltbezogenen Umsätze von Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes erwirtschaftet. Der wichtigste Bereich war hier erneut der Maschinenbau mit einem umweltbezogenen Umsatz von 27,3 Milliarden Euro, gefolgt von der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen mit 12,0 Milliarden Euro. Des Weiteren wurden im Baugewerbe 15,2 Milliarden Euro und im Dienstleistungssektor 13,1 Milliarden Euro umweltbezogene Umsätze erwirtschaftet.

    Nicht nur bei den umweltbezogenen Umsätzen, sondern auch bei den „Green Jobs“ entfiel der Großteil auf das Verarbeitende Gewerbe: Rund zwei Drittel (63,5 % beziehungsweise 257 200) der Beschäftigten im Bereich Umweltschutz arbeiteten im Jahr 2024 im Verarbeitenden Gewerbe, beispielsweise in der Herstellung von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien. Gut ein Fünftel (20,9 % beziehungsweise 84 500) der Beschäftigten war im Baugewerbe tätig, zum Beispiel im Bereich der Wärmedämmung von Gebäuden. Auf den Dienstleistungssektor, zu dem etwa die Planung und Projektentwicklung zur Nutzung erneuerbarer Energien in Architektur- und Ingenieurbüros zählt, entfielen 13,7 % (55 500) aller „Green Jobs“.

    Industrie investiert 11,9 Milliarden Euro in den Klimaschutz

    Die Industrie tätigte im Jahr 2024 für den Umweltschutz 21,2 Milliarden Euro an Sachinvestitionen. Dazu zählen zum Beispiel technische Anlagen und Maschinen, die dem Umweltschutz dienen. Davon entfielen mit 11,9 Milliarden Euro (56,1 %) mehr als die Hälfte der Investitionen auf den Klimaschutz, und dort überwiegend auf Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien (8,3 Milliarden Euro). Zum Klimaschutz zählen zudem Maßnahmen zur Energieeffizienzsteigerung und Energieeinsparung (2,1 Milliarden Euro) sowie zur Vermeidung und Verminderung der Emissionen von Treibhausgasen (1,5 Milliarden Euro).

    Nach dem Klimaschutz war die Abwasser- und Abfallwirtschaft der Umweltschutzbereich mit den höchsten Sachinvestitionen. Dort investierte die Industrie insgesamt 7,2 Milliarden Euro (33,9 %) in den Umweltschutz, darunter 4,4 Milliarden Euro in Anlagen und Einrichtungen zur Verminderung der Abwassermenge und -fracht.

    Weitere 1,4 Milliarden Euro (6,7 %) Sachinvestitionen für den Umweltschutz entfielen auf den Umweltbereich Luftreinhaltung, davon 609 Millionen Euro auf die Elektromobilität, etwa auf den Kauf von Elektro- oder Hybridfahrzeugen sowie die entsprechende Ladeinfrastruktur.

    Zusätzlich zu den Sachinvestitionen gaben die Industrieunternehmen 516 Millionen Euro für erstmalig gemietete und gepachtete neue Sachanlagen für den Umweltschutz, zum Beispiel für die Anmietung von Photovoltaikanlagen aus. Weitere 101 Millionen Euro der Investitionen für den Umweltschutz wurden für immaterielle Vermögensgegenstände getätigt. Dazu zählt unter anderem sogenannte Umweltsoftware, die als digitales Steuerungsinstrument für das Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement der Unternehmen eingesetzt wird, zum Beispiel Software für das Treibhausgas- oder Abfallmanagement.

    Den Großteil der Umweltschutzinvestitionen in Sachanlagen tätigten mit 15,4 Milliarden Euro beziehungsweise einem Anteil von mehr als zwei Drittel (72,7 %) aller Branchen die Unternehmen der Ver- und Entsorgungswirtschaft.

    Methodische Hinweise:

    Die dargestellten Ergebnisse basieren auf Erhebungen der Umweltökonomischen Statistiken für das Berichtsjahr 2024. Diese liefern Informationen über den Umfang und die Struktur der in Deutschland erstellten und erbrachten Umweltschutzgüter und -leistungen sowie der Investitionen für den Umweltschutz.

    Zur Erhebung der Güter und Leistungen für den Umweltschutz machten 10 145 Betriebe des Produzierenden Gewerbes sowie des Dienstleistungssektors in Deutschland Angaben zu umweltbezogenen Umsätzen und Beschäftigten. Für die Erhebung der Investitionen für den Umweltschutz gaben 12 924 Unternehmen des Produzierenden Gewerbes (ohne Baugewerbe) an, in den Umweltschutz investiert zu haben.

    Weitere Informationen:

    Weitere Ergebnisse bieten die Datenbank GENESIS-Online (Tabellen 32511 und 32531) sowie die Themenseite „Umweltökonomie“ im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes. Ergebnisse zum Thema Klima, Klimawandel und Klimaschutz bietet auch die Klima-Sonderseite im Abschnitt „Wirtschaft“ (www.destatis.de/klima).

    Diese Pressemitteilung ist, gegebenenfalls ergänzt mit weiteren Informationen und Verlinkungen zum Thema, veröffentlicht unter www.destatis.de/pressemitteilungen.

    Weitere Auskünfte:
    Umweltökonomie
    Telefon: +49 611 75 8950
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    Pressekontakt:
    Statistisches Bundesamt
    Pressestelle
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    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            Statistisches Bundesamt
  • Medien: Mehrere Tote bei Gebäudebrand in Brüssel gefunden

    Bei einem Brand in der Brüsseler Innenstadt sind nach übereinstimmenden Medienberichten mehrere Tote gefunden worden. In einem Aufzug des sich im Umbau befindlichen Gebäudes wurden demnach mehrere leblose Menschen entdeckt.

  • Spanien nach Sieg gegen Frankreich im WM-Finale

    Spanien hat das Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft erreicht. Der Europameister besiegte im Halbfinale in Arlington Frankreich mit 2:0 (1:0) und spielt am Sonntag in East Rutherford gegen den Sieger der Partie England gegen Argentinien um den Titel.