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  • Sechster Toter in abgestürztem Aufzug in Brüssel

    Nach dem Brand auf einer Baustelle in einem Gebäude in der Brüsseler Innenstadt ist ein sechster Toter gefunden worden. Alle Toten seien im selben abgestürzten Aufzug gewesen, sagte eine Mitarbeiterin der Staatsanwaltschaft.

  • Trump: Setzen Seeblockade gegen iranische Häfen wieder ein

    Im Konflikt um die Straße von Hormus hat US-Präsident Donald Trump die Wiederaufnahme der Seeblockade gegen Schiffe angekündigt, die iranische Häfen ansteuern oder von diesen abfahren. Allen anderen Ländern solle ein «fairer und offener» Zugang zur Meerenge möglich sein, teilte er auf seiner Plattform Truth Social mit.

  • Hinweise auf extremistisches Motiv nach Angriff in Schongau

    Nach der Messerattacke an einem Gymnasium im oberbayerischen Schongau sehen Ermittler Hinweise auf ein extremistisches Motiv. Die Ermittlungen gegen den 16 Jahre alten Verdächtigen unter anderem wegen versuchten Mordes habe deshalb die bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus übernommen, teilte die Generalstaatsanwaltschaft München mit.

  • Straße von Hormus: Trump rückt von Gebührenidee wieder ab

    Nur einen Tag nach der Ankündigung einer Gebühr für die sichere Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus rückt US-Präsident Donald Trump wieder von seiner Idee ab. Nach «äußerst produktiven Gesprächen» mit nicht namentlich genannten Vertretern von Staaten im Nahen Osten wolle er stattdessen Investitionen von Golfstaaten in den USA vorantreiben, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.

  • Staatsanwalt: Fünf Tote nach Brand in Brüssel gefunden

    Nach dem Brand auf einer Baustelle in einem Gebäude in der Brüsseler Innenstadt sind fünf Tote gefunden worden. Das teilte der zuständige Staatsanwalt der Deutschen Presse-Agentur mit. Eine Person werde weiter vermisst.

  • Pfleger nach Tigerangriff nahe Leipzig gestorben

    Der im Mai von einem Tiger nahe Leipzig angegriffene Pfleger ist gestorben. Der 72-Jährige erlag seinen schweren Verletzungen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Nun werde wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt.

  • Zehntausende Jobs gefährdet

    In der gebeutelten bayerischen Metall- und Elektroindustrie könnten in diesem und im nächsten Jahr bis zu 40.000 Arbeitsplätze verloren gehen. Die beiden Arbeitgeberverbände bayme und vbm erwarten für dieses Jahr den Abbau von 20.000 Stellen, im nächsten Jahr könnte sich das in ähnlicher Größenordnung fortsetzen. Das berichtete Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt in München. 

    Grund ist die anhaltende schlechte Lage des wichtigsten Wirtschaftszweigs in Bayern. Auch in diesem Jahr ist die Produktion der bayerischen Industrie insgesamt bislang geschrumpft, wie das Landesamt für Statistik meldete. In ganz Deutschland gingen nach Daten der Nürnberger Bundesagentur für Arbeit im vergangenen Jahr 177.000 Arbeitsplätze verloren, davon allein in der Autoindustrie und bei deren Zulieferern 52.000.

    Lage schlecht, Aussichten auch

    Im industriell geprägten Bayern schlägt die Krise voll durch. In den letzten acht Jahren haben die heimischen M+E-Unternehmen nach Brossardts Worten 15 Prozent an Produktion verloren. In der halbjährlichen Konjunkturumfrage bewerteten die Mitgliedsunternehmen der beiden Arbeitgeberverbände im Saldo sowohl die Lage als auch die Aussichten in In- und Ausland negativ. 

    Neue Mitarbeiter einstellen wollen Firmen demnach im Saldo lediglich im Ausland, während die Inlandsbeschäftigung sinkt. Zur Metall- und Elektroindustrie zählen unter anderem Autohersteller und Zulieferer, der Maschinenbau, Elektroindustrie und Rüstungsfirmen. 

    Industrie- und Handelskammern ebenso pessimistisch

    Nahezu gleichzeitig veröffentlichte der Bayerische Industrie- und Handelskammertag (BIHK) eine ebenso pessimistische Firmenumfrage zum bayerischen Arbeitsmarkt insgesamt. Als wesentlichen Grund für Stellenabbau nannten die Unternehmen hohe Arbeitskosten. 

    Aktuell wollen laut BIHK über alle Branchen hinweg 24 Prozent der Betriebe Personal abbauen, lediglich 11 Prozent ihre Belegschaften vergrößern. In der Industrie ist es demnach sogar jedes dritte Unternehmen. «Der bayerische Arbeitsmarkt wirkt robuster, als er tatsächlich ist», sagte BIHK-Hauptgeschäftsführer Manfred Gößl. 

    Die Metall- und Elektro-Branche hatte bereits 2025 nach Brossardts Worten 20.000 Jobs abgebaut. Bis Ende dieses Jahres könnte die Zahl der Beschäftigten nach derzeitigem Stand auf 825.000 sinken. Ende 2023 waren es noch über 870.000. 

    Produktion gesunken

    Nach neuen Zahlen des Statistischen Landesamts ist die Produktion aller Industriezweige in Bayern in den ersten fünf Monaten dieses Jahres um 3,8 Prozent gesunken – auch an diesen Daten lässt sich die schwere Krise der M+E-Branche gut ablesen: Überdurchschnittlich hart getroffen sind demnach die Autoindustrie mit einem Produktionsrückgang von zehn Prozent und der Maschinenbau mit einem Minus von über neun Prozent. 

    Nach den Sommerferien steht in der Metall- und Elektrobranche die nächste Tarifrunde mit der IG Metall an. «Das wird bestimmt schwierig», sagte Brossardt und betonte zugleich den Einigungswillen der Arbeitgeber.

    Die Krise der Industrie hat nach Einschätzung von Ökonomen mehrere Ursachen: Dazu zählen hohe Kosten in Deutschland, die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump, das Erstarken der chinesischen Konkurrenz und die Kriege und Krisen der vergangenen Jahre.

  • Zehntausende Jobs gefährdet

    In der gebeutelten bayerischen Metall- und Elektroindustrie könnten in diesem und im nächsten Jahr bis zu 40.000 Arbeitsplätze verloren gehen. Die beiden Arbeitgeberverbände bayme und vbm erwarten für dieses Jahr den Abbau von 20.000 Stellen, im nächsten Jahr könnte sich das in ähnlicher Größenordnung fortsetzen. Das berichtete Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt in München. 

    Grund ist die anhaltende schlechte Lage des wichtigsten Wirtschaftszweigs in Bayern. Auch in diesem Jahr ist die Produktion der bayerischen Industrie insgesamt bislang geschrumpft, wie das Landesamt für Statistik meldete. 

    Lage schlecht, Aussichten auch

    «Die wirtschaftliche Lage in der bayerischen M+E-Branche bleibt schlecht», sagte Brossardt. In den letzten acht Jahren hätten die Unternehmen 15 Prozent an Produktion verloren. In der halbjährlichen Konjunkturumfrage bewerteten die Mitgliedsunternehmen im Saldo sowohl die Lage als auch die Aussichten im In- und Ausland negativ. Neue Mitarbeiter einstellen wollen Firmen demnach im Saldo lediglich im Ausland, während die Inlandsbeschäftigung sinkt. 

    Industrie- und Handelskammern ebenso pessimistisch

    Nahezu gleichzeitig veröffentlichte der Bayerische Industrie- und Handelskammertag (BIHK) eine ebenso pessimistische Firmenumfrage zum bayerischen Arbeitsmarkt insgesamt. Als wesentlichen Grund für Stellenabbau nannten die Unternehmen hohe Arbeitskosten. 

    Aktuell wollen laut BIHK über alle Branchen hinweg 24 Prozent der Betriebe Personal abbauen, lediglich 11 Prozent ihre Belegschaften vergrößern. In der Industrie ist es demnach sogar jedes dritte Unternehmen. «Der bayerische Arbeitsmarkt wirkt robuster, als er tatsächlich ist», sagte BIHK-Hauptgeschäftsführer Manfred Gößl. 

    Die Metall- und Elektro-Branche hatte bereits 2025 nach Brossardts Worten 20.000 Jobs abgebaut. Bis Ende dieses Jahres könnte die Zahl der Beschäftigten nach derzeitigem Stand auf 825.000 sinken. Ende 2023 waren es noch über 870.000. Zur Metall- und Elektroindustrie zählen unter anderem Autohersteller und Zulieferer, der Maschinenbau, Elektroindustrie und Rüstungsfirmen. 

    Produktion gesunken

    Nach neuen Zahlen des Statistischen Landesamts ist die Produktion aller Industriezweige in Bayern in den ersten fünf Monaten dieses Jahres um 3,8 Prozent gesunken. Überdurchschnittlich hart getroffen sind demnach die Autoindustrie mit minus zehn Prozent und der Maschinenbau mit einem Rückgang von über neun Prozent. 

    Nach den Sommerferien steht in der Metall- und Elektrobranche die nächste Tarifrunde mit der IG Metall an. «Das wird bestimmt schwierig», sagte Brossardt und betonte zugleich den Einigungswillen der Arbeitgeber.

    Die Krise der Industrie hat nach Einschätzung von Ökonomen mehrere Ursachen: Dazu zählen hohe Kosten in Deutschland, die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump, das Erstarken der chinesischen Konkurrenz und die Kriege und Krisen der vergangenen Jahre.

  • 177.000 Industriearbeitsplätze in einem Jahr verloren

    Die deutsche Industrie hat im vergangenen Jahr 177.000 Arbeitsplätze verloren. Das gab die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg bekannt. Im Dezember 2025 seien somit noch 6,5 Millionen Menschen im verarbeitenden Gewerbe sozialversicherungspflichtig beschäftigt gewesen. Dies entspricht fast einem Fünftel aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. 

    Insgesamt sei die Beschäftigung über alle Wirtschaftszweige hinweg um 108.000 gesunken. Die Zuwächse in anderen Branchen hätten die Verluste in der Industrie nicht auffangen können, heißt es von der Bundesagentur.

    Allein in der Autoindustrie und bei ihren Zulieferern seien 52.000 Jobs verloren worden. In der übrigen Metallindustrie gingen 24.000 Arbeitsplätze weg, im Maschinenbau 28.000.

    Der Arbeitsplatzabbau ist noch nicht beendet. Erst Ende Juni hatte die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur, Andrea Nahles, erklärt, in der Industrie würden derzeit monatlich 15.000 Jobs verschwinden. Kumuliert auf die zurückliegenden zwölf Monate waren es Ende Juni 174.000.

  • Polizei durchsucht JVA und Wohnungen in zwei Bundesländern

    Die Polizei durchsucht seit dem Morgen Räume der Justizvollzugsanstalt (JVA) Rheinbach sowie Wohnungen in NRW und Rheinland-Pfalz. Hintergrund sind laut Polizei Bonn Ermittlungen gegen mehrere Justizbedienstete wegen Delikten im Amt. Ermittelt werde auch gegen Inhaftierte und ehemalige Inhaftierte.