Blog

  • Söder startet US-Reise mit Besuch auf Ranch bei Houston

    Zum Auftakt seiner US-Reise hat sich CSU-Chef Markus Söder trotz der derzeit nicht einfachen Lage für eine intensive Beziehung zwischen den USA, Europa und Deutschland ausgesprochen. «Zwischen Europa und den Vereinigten Staaten von Amerika besteht eine lange Tradition der Verbundenheit und der Beziehungen – und für unsere Geschichte war es stets gut, zusammenzuhalten», sagte der bayerische Ministerpräsident bei seinem Besuch auf einer Ranch unweit der Millionenmetropole Houston am Sonntagnachmittag (Ortszeit).

    «Wir möchten diesen Weg daher auch in Zukunft so weitergehen», betonte Söder. Er wolle mit seinem Besuch die Verbindung weiter aufbauen und die Menschen kennenlernen. Am Montag steht unter anderem ein Besuch beim Nasa Mission Control Center in Houston auf Söders Reiseprogramm. 

    «Es ist ein Traum, hierher nach Texas zu kommen»

    «Es ist ein Traum, hierher nach Texas zu kommen», sagte Söder. Bayern und Texas hätten viel gemeinsam. «Wissen Sie, Washington ist weit weg von Texas, Berlin ist weit weg von Bayern. Am Ende wissen wir also, wie Politik wirklich funktioniert.» Söder erhielt zu seiner großen Freude bei dem Besuch nicht nur ein Original texanisches Barbecue, sondern auch einen für Texas üblichen Cowboy-Hut samt Gürtelschnalle und texanischer Flagge. 

    Es ist die erste US-Reise eines bayerischen Regierungschefs in die USA seit mehr als 20 Jahren – 2005 hatte Edmund Stoiber Kalifornien besucht. Ziele der Reise sind die US-Bundesstaaten Texas und South Carolina – um die Hauptstadt Washington mit Präsident Donald Trump macht Söder einen großen Bogen. 

    Mit Spannung erwarteter Besuch bei Nasa in Houston

    Bei der Nasa in Houston will Söder auch ein gemeinsames Projekt zum Thema KI-Steuerung in der Raumfahrt zwischen dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen bei München vereinbaren. Konkret geht es um die Steuerung von Raumfahrzeugen auch ohne andauernde Bodenkommunikation, also selbstständiges Operieren im Weltall. DLR, Esa und Nasa werden insgesamt noch enger zusammenarbeiten.

    Zudem sollen die Universitätspartnerschaften für neue Technologien und innovative Ideen ausgebaut werden, etwa im Bereich Medizin und Pflege. Geplant ist auch der außerdem der Besuch eines Werks von Everllence – ein Maschinenbauer mit Hauptsitz in Augsburg.

  • NRW-Wirtschaftsleistung wächst stärker als erwartet

    Die Wirtschaftsleistung in Nordrhein-Westfalen hat im vergangenen Jahr leicht zugenommen und damit die Erwartungen von Experten übertroffen. Nach vorläufigen Berechnungen sei das Bruttoinlandsprodukt in NRW preisbereinigt um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, teilte das Statistische Landesamt in Düsseldorf mit. 2023 und 2024 war die Wirtschaftsleistung jeweils gesunken. Preisbereinigt bedeutet, dass Preissteigerungen, also die Inflation, aus den Daten herausgerechnet wurden.

    Der Anstieg der Wirtschaftsleistung in NRW fiel damit 2025 höher aus als im Bundesdurchschnitt, wo er bei 0,2 Prozent lag. Noch im Februar gingen Konjunkturforscher des RWI – Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung davon aus, dass die Wirtschaftsleistung 2025 stagniert hatte, also im Jahresvergleich weder ab- noch zugenommen hatte.

    Produzierendes Gewerbe mit 1,3 Prozent weniger Wirtschaftsleistung

    Wachstumsimpulse aus den Dienstleistungsbereichen hätten Einbußen in der Industrie abgefedert, berichteten die Statistiker. So sei die sogenannte Bruttowertschöpfung im Produzierenden Gewerbe preisbereinigt insgesamt um 1,3 Prozent gesunken. Zu diesem Wirtschaftsbereich zählt die Industrie, also zum Beispiel Maschinenbau, Chemie oder Nahrungsmittelproduktion. Sie verzeichnete einen Rückgang von 1,6 Prozent. Noch stärker war mit minus 2,0 Prozent der Rückgang im Baugewerbe. Auf das Produzierende Gewerbe entfiel 2025 knapp ein Viertel der gesamten Wirtschaftsleistung von NRW.

    Knapp drei Viertel der Leistung verbuchte der Dienstleistungssektor. Hier gab es ein preisbereinigtes Plus von 0,7 Prozent. Der Bereich «Öffentliche und sonstige Dienstleister, Erziehung und Gesundheit, private Haushalte mit Hauspersonal» legte in diesem Sektor mit einem Plus von 1,1 Prozent am stärksten zu. Hierzu zählen etwa die öffentliche Verwaltung, die Sozialversicherungen und das Gesundheitswesen.

    Wie wird sich die Wertschöpfung 2026 entwickeln?

    Im Februar vor Beginn des Irankriegs hatte das RWI für das laufende Jahr mit einem Wachstum von 0,9 Prozent für NRW gerechnet. Vor gut zwei Wochen korrigierte das Institut seine Wachstumsprognose für Gesamtdeutschland vor allem wegen der stark angestiegenen Energiepreise infolge des Kriegs von 1,0 auf 0,9 Prozent nach unten. Gleichzeitig sprachen die Konjunkturforscher aber von «erheblichen Unsicherheiten» dieser Prognose aufgrund des ungewissen Kriegsverlaufs.

  • Wirtschaft in Rheinland-Pfalz 2025 geschrumpft

    Die Wirtschaft in Rheinland-Pfalz ist 2025 gegen den Bundestrend geschrumpft. Laut vorläufigen Berechnungen habe das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr um 0,5 Prozent abgenommen, teilte das Statistische Landesamt in Bad Ems mit. Noch schwächere Entwicklungen gab es deutschlandweit nur im Saarland und in Baden-Württemberg. Im Bundesdurchschnitt stieg die Summe aller produzierten Waren und Dienstleistungen dagegen um 0,2 Prozent.

    Einen erheblichen Anteil am Rückgang in Rheinland-Pfalz hatte die Industrie, sie macht in dem Bundesland ein Fünftel der gesamten wirtschaftlichen Leistung aus. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung sank im Verarbeitenden Gewerbe um 1,4 Prozent. Sieben der zehn umsatzstärksten Branchen mussten Umsatzrückgänge hinnehmen, darunter die energieintensive Chemische Industrie, die in Rheinland-Pfalz eine große Rolle spielt. Ein Umsatzplus verzeichnete dagegen die Pharmaindustrie sowie der Auto- und Maschinenbau.

  • Wadephul: Deutschland steht an der Seite Syriens

    Deutschland sagt Syrien Unterstützung beim Wiederaufbau des während des Bürgerkriegs schwer zerstörten Landes zu. Deutschland stehe an der Seite Syriens, sagte Außenminister Johann Wadephul (CDU) bei einem deutsch-syrischen Wirtschaftsforum im Auswärtigen Amt in Berlin, an dem auch zahlreiche Vertreter deutscher Unternehmen teilnahmen. 

    Der Wiederaufbau könne nur mit internationaler Hilfe gelingen. Wadephul sagte, er sehe bei der wirtschaftlichen Entwicklung Syriens eine starke Rolle Deutschlands. «Die Syrer verdienen eine Chance und wir möchten helfen, dass diese Chance gut genutzt wird.» Mittel- und langfristig seien die Chancen des wirtschaftlichen Austausches beider Länder enorm.

    Präsident wirbt bei deutschen Unternehmern für sein Land 

    Der syrische Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa sprach laut Übersetzung von einem Neuanfang. Er warb um Investitionen deutscher Unternehmen. Syrien habe viele Gesetze geändert, um rechtliche Rahmenbedingungen für Investitionen zu verbessern. Mit Blick auf den Iran-Krieg bezeichnete al-Scharaa Syrien als einen «sicheren Hafen». Er sprach von großen Investitionschancen und lud deutsche Firmen zu einem Besuch in Syrien ein.

    Wadephul sagte, Syrien habe noch vor bis vor kurzem unter einer brutalen Diktatur und einem blutigen Bürgerkrieg gelitten. Die Aufgabe des heutigen Syriens, eine Staatlichkeit zu entwickeln, die Sicherheit, Freiheit und ein Leben in Würde garantiere, sei immens.

    Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) sagte mit Blick auf Syrien, sie sehe großes Potenzial für eine Kooperation mit deutschen Unternehmen zum Beispiel in der Energie- und Bauwirtschaft, beim Maschinen- und Anlagenbau sowie bei IT- und Softwarelösungen.

  • Wirtschaftswachstum im Norden über Bundesdurchschnitt

    Die Wirtschaft in Schleswig-Holstein ist im vergangenen Jahr stärker gewachsen als im Durchschnitt des Bundes. Nach vorläufigen Berechnungen legte das Bruttoinlandsprodukt, das den Wert aller erzeugten Güter und Dienstleistungen abbildet, im Vergleich zu 2024 preisbereinigt um 0,9 Prozent zu. In Deutschland insgesamt stieg das Bruttoinlandsprodukt 2025 real um 0,2 Prozent, wie das Statistikamt Nord mitteilte.

    Die Wirtschaftsleistung im verarbeitenden Gewerbe nahm in Schleswig-Holstein um 1,8 Prozent zu. Deutschlandweit sank sie um 1,0 Prozent. Verantwortlich dafür seien unter anderem positive Entwicklungen in den Bereichen Nahrungs- und Futtermittel sowie bei pharmazeutischen Erzeugnissen. Eine leicht negative Entwicklung gab es dagegen im Maschinenbau.

    Deutlicher Rückgang im Baugewerbe

    Die Wirtschaftsleistung im Baugewerbe Schleswig-Holsteins sank real um 4,2 Prozent und entwickelte sich damit schlechter als in Deutschland insgesamt (minus 2,9 Prozent). Im Bereich Finanz-, Versicherungs- und Unternehmensdienstleister, Grundstücks- und Wohnungswesen entwickelte sich die Bruttowertschöpfung in Schleswig-Holstein mit minus 1,1 Prozent ebenfalls schlechter als auf Bundesebene, wo es einen Rückgang von 0,6 Prozent gab.

    Positiver als auf Bundesebene entwickelte sich im Norden der Bereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe, Information und Kommunikation mit einem realen Anstieg von 3,5 Prozent. In Deutschland insgesamt betrug der Anstieg in diesem Bereich 1,3 Prozent.

  • Changan und CAOA bekräftigen ihr langfristiges Engagement in Brasilien mit einem neuen Investitionszyklus von 5 Mrd. R$ und einer wegweisenden Flex-Fuel-Technologie

    Changan Automobile und CAOA haben heute mit der Einweihung einer hochautomatisierten Produktionslinie in Anápolis und dem Produktionsstart des ersten in Brasilien gefertigten CHANGAN UNI-T ein neues Kapitel für die brasilianische Automobilindustrie aufgeschlagen. Die Zeremonie, an der Präsident Luiz Inácio Lula da Silva, Vizepräsident Geraldo Alckmin und S.E. Zhu Qingqiao von der chinesischen Botschaft in Brasilien teilnahmen, markiert eine neue Phase der Hightech-Industrialisierung und der grünen Mobilität im Land.

    Dieser Meilenstein unterstreicht Changan’s Engagement für den brasilianischen Markt, getragen von kontinuierlichen Investitionen in Produktionskapazitäten, technologische Modernisierung und fortschrittliche Fertigung. Mit der Einweihung beginnt ein neuer Investitionszyklus von 950 Mio. USD (5 Mrd. R$) für den Zeitraum 2026–2028. Zusammen mit den seit 2023 investierten 570 Mio. USD (3 Mrd. R$) beläuft sich das Gesamtinvestitionsvolumen in Anápolis auf 1,52 Mrd. USD (8 Mrd. R$), bei einer Jahreskapazität von 90.000 Fahrzeugen.

    „Für Changan ist Brasilien nicht nur ein Investitionsstandort, sondern ein Land, in dem wir uns dem Aufbau einer langfristigen Zukunft verpflichtet haben“, sagte Zhu Huarong, Vorsitzender der China Changan Automobile Group.

    Ein Durchbruch in der lokalen Entwicklung

    Der UNI-T ist das Ergebnis einer dreijährigen Zusammenarbeit von 200 chinesischen und brasilianischen Ingenieuren. Herzstück des Modells ist der fortschrittliche 1,5-Turbo-GDi-BlueCore-Flex-Motor – ein von Changan entwickelter Antrieb, der vom spezialisierten Team von CAOA für jede Ethanol-Benzin-Mischung abgestimmt wurde.

    Dieses SUV der „Next Level“-Generation absolvierte 200.000 km Tests unter den unterschiedlichen Klimabedingungen Brasiliens und gewährleistet so Langlebigkeit, Effizienz und Leistung im lokalen Einsatz. Es verbindet globale Ingenieurskompetenz mit lokal angepassten Innovationen – darunter ein vollständig lokalisiertes portugiesisches Sprachsteuerungssystem und ein vernetztes Cockpit – und bietet damit ein auf brasilianische Fahrer zugeschnittenes Erlebnis.

    „Der UNI-T ist weit mehr als ein neues Modell. Er zeigt, dass Brasilien sich als globales Zentrum für automobile Spitzentechnologie in Entwicklung und Produktion etablieren kann“, sagte Carlos Alberto de Oliveira Andrade Filho, Co-Präsident von CAOA.

    Antrieb für Brasiliens Reindustrialisierungsplan

    Der CHANGAN UNI-T steht im Zentrum dieser lokalisierten Antriebstechnologien. Der Schwerpunkt der Investitionen liegt auf der Digitalisierung der Montagelinien und der Qualifizierung der Belegschaft und unterstützt damit das MOVER-Programm der Bundesregierung.

    Auf Basis dieser Flex-Fuel- und HEV-Plattform plant Changan die Einführung einer vollständigen Palette von Hybrid- und elektrifizierten Varianten und stärkt damit lokale Lieferketten und F&E. Mit mehr als 60 neuen Händlerstandorten im Jahr 2026 baut Changan zugleich seine Vertriebspräsenz aus und verankert fortschrittliche Fabrik- und Antriebstechnologien in Brasiliens Industrielandschaft – mit dem Ziel, die nächste Phase intelligenter und nachhaltiger Mobilität maßgeblich mitzugestalten.

    Pressekontakt:
    global@changan.com.cn
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            Changan
  • Schutz junger Nutzer – EU-Kommission ermittelt zu Snapchat

    Die EU-Kommission prüft, ob der Messenger-Dienst Snapchat Kinder und Jugendliche genug schützt. Die Brüsseler Behörde verdächtigt das Unternehmen, besonders junge Kinder nicht ausreichend an der Nutzung der Plattform zu hindern und dort vor Gefahren zu schützen.

  • Kind stirbt nach Messerangriff – Verdächtiger festgenommen

    Bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung in Witten (NRW) ist ein Kind durch Messerstiche getötet worden. Die Mutter und Schwester des Kindes wurden schwer verletzt, wie ein Sprecher der Polizei auf dpa-Nachfrage mitteilte. Der tatverdächtige Vater der Kinder wurde festgenommen.

  • Medien: Heiner Wilmer wird neuer Bischof in Münster

    Der bisherige Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer wird nach Medienberichten neuer Bischof von Münster. Papst Leo XIV. ernannte den 64-Jährigen zum Nachfolger des langjährigen Münsteraner Bischofs Felix Genn, der im März 2025 aus Altersgründen ausgeschieden war, wie «Bild» und WDR übereinstimmend berichteten.

  • Kinderpornografie: EU-Parlament stimmt gegen «Chatkontrolle»

    Ein letzter Versuch zur Beibehaltung des aktuellen Systems im Kampf gegen sexuellen Kindesmissbrauch im Internet ist gescheitert. Eine Mehrheit der Abgeordneten des Europaparlaments lehnte bei einer Abstimmung in Brüssel die Verlängerung der freiwilligen Kontrolle von Chats durch Online-Plattformen über den 3. April hinaus ab.