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  • Studie: Digitalisierung, Rente, Bürokratieabbau und Energie sind die Topthemen für Deutschland 2026/27

    United Interim Wirtschaftsreport 2026 benennt die wichtigsten Aufgaben der Politik

    Führende Interim Manager zeigen auf, wie Deutschland wieder Schwung gewinnt: Ulvi Aydin, Friedhelm Best, Jan Beutnagel, Ulf Camehn, Christian Florschütz, Eckhart Hilgenstock, Christian Jung, Jane Enny van Lambalgen, Dr. Sven Mues, Ulrich Schmidt, Klaus-Peter Stöppler, Roland Streibich, Paul Stricker, Dr. Andreas Vieweg.

    Die Digitalisierung der Öffentlichen Verwaltung, eine Rentenreform zur langfristigen Stabilisierung, der Bürokratieabbau insbesondere auf EU-Ebene und eine deutliche Senkung der Energiekosten sind die vier wichtigsten Aufgaben für die deutsche Wirtschaftspolitik 2026/27. Dies geht aus dem Wirtschaftsreport 2026 hervor, den eine Reihe renommierter Interim Manager – Ulvi Aydin, Friedhelm Best, Jan Beutnagel, Ulf Camehn, Christian Florschütz, Eckhart Hilgenstock, Christian Jung, Jane Enny van Lambalgen, Dr. Sven Mues, Ulrich Schmidt, Klaus-Peter Stöppler, Roland Streibich, Paul Stricker und Dr. Andreas Vieweg – zum Jahresbeginn vorgelegt haben. Der Report stützt sich auf eine Umfrage unter 550 Führungskräften auf Zeit, durchgeführt von der Management-Community United Interim (www.unitedinterim.com).

    Laut Studie drängen 79 Prozent der Befragten darauf, die Digitalisierung in der Öffentlichen Verwaltung voranzutreiben. 77 Prozent (Mehrfachnennungen waren erwünscht) fordern eine umfassende Rentenreform, um die Altersvorsorge langfristig zu stabilisieren. 73 Prozent appellieren an die Bundesregierung, neuerliche überbürokratische EU-Regulierungen zu verhindern. Für 72 Prozent ist die deutliche Senkung der Energiekosten ein wesentlicher Faktor zur Stärkung des Industriestandorts Deutschland.

    Die weiteren Prioritäten auf der Aufgabenliste, die die Interim Manager der Bundesregierung im Wirtschaftsreport 2026 auf den Weg geben: Antworten auf den demografischen Faktor finden (64 Prozent), Verteidigungsfähigkeit stärken (60 Prozent), Reduzierung der Staatsquote (57 Prozent), Verringerung der Abhängigkeit von den USA (57 Prozent) und von Asien, insbesondere China (56 Prozent), Senkung von Steuern und Abgaben (56 Prozent), Erleichterungen für den Zuzug von Fachkräften (52 Prozent), Reformierung des Baurechts (50 Prozent), Strategie zur Reduzierung der öffentlichen Verschuldung vorlegen (47 Prozent) und Begrenzung der Macht wirtschaftsfeindlicher NGOs (40 Prozent).

    „Die Aufgabenliste ist lang“, sagt Studienleiter Dr. Harald Schönfeld, „weil Interim Manager die ganze Palette der Wirtschaft kennen.“ Diese Berufsgruppe gilt als „Seismographen der Wirtschaft“, weil sie als temporäre Führungskräfte von Unternehmen in Transitionsphasen geholt werden; daher lösen sie im Laufe ihrer Berufsjahre weit mehr Aufgaben in mehr Organisationen als festangestellte Manager. Der Studienleiter ist in Personalunion Geschäftsführer von United Interim und steht daher im Dauerkontakt mit den Führungskräften auf Zeit im Einsatz in fast allen Branchen.

    Mehr wirtschaftliche Vernunft, wenig Fortune

    Hat sich die Lage am Wirtschaftsstandort Deutschland verbessert, nachdem die neue Regierung unter Bundeskanzler Friedrich Merz im Mai 2025 die vorherige Ampel-Regierung abgelöst hat – auch das war eine der zentralen Fragestellungen im Wirtschaftsreport 2026. Tatsächlich nehmen laut Studie mehr als 40 Prozent der Befragten eine Verbesserung der Industriepolitik unter der neuen Bundesregierung wahr. 45 Prozent bescheinigen dem Merz-Kabinett mehr wirtschaftliche Vernunft als der Vorgängerregierung. Das gelte beispielsweise für die Energiepolitik, meint ein Drittel der Manager. Ein Viertel spricht von leicht verbesserten Bedingungen für die Unternehmen.

    „Viele Führungskräfte sind schlichtweg froh, dass sich die Politik zumindest vereinzelt Mühe zu geben scheint, wirtschaftliche Vernunft walten zu lassen, statt den Industriestandort Deutschland noch weiter zu beschädigen“, interpretiert Dr. Harald Schönfeld.

    Auf vielen Kerngebieten testieren die Führungskräfte auf Zeit der aktuellen Bundesregierung allerdings wenig Fortune. Satte 87 Prozent bewerten die Lage am Arbeitsmarkt negativ. 81 Prozent sehen keinerlei Fortschritte bei dem seit Jahren geforderten Bürokratieabbau. Auch bei der Energiepolitik können 65 Prozent der Manager bei aller wirtschaftlicher Vernunft keine Fortschritte erkennen. Ebenfalls keine Verbesserung der Lage vermögen 64 Prozent bei Schlüsseltechnologien wie Künstlicher Intelligenz oder der Chipfertigung auszumachen.

    Interim Manager: Hilf Dir selbst, sonst hilft Dir keiner

    Interim Manager Jan Beutnagel sagt: „Die Wirtschaft muss sich von dem Gedanken ‚Die Politik wird’s schon richten‘ verabschieden und auf eigenen Beinen aus der Talsohle herausmarschieren.“ Sein Kollege Christian Jung gibt ein Beispiel: „Der Maschinen- und Anlagenbau kann sich einen enormen Produktivitätsschub verschaffen, indem er KI und Robotik verstärkt einsetzt.“ Ulf Camehn empfiehlt: „Automotive-Zulieferer sollten angesichts des stockenden Kerngeschäfts neue Märkte wie Bahnindustrie, Verteidigungstechnik oder Sonderfahrzeuge ins Visier nehmen.“ Christian Florschütz weiß: „Im Kundenservice schlummert bei vielen Unternehmen noch ein enormes Potenzial, das sich systematisch in Umsatz und Gewinn umsetzen lässt.“ Eckhart Hilgenstock ergänzt: „Auch beim Business Development gibt es bei den meisten Firmen noch viel Luft nach oben, beispielsweise durch den KI-Einsatz im Vertrieb.“

    Dr. Andreas Vieweg weiß zu berichten: „Bei vielen Mittelständlern liegt die Digitalisierung im Argen. So manch ein ERP-System ist seit Jahren nicht aktualisiert worden, obwohl Enterprise Resource Planning das Herzstück jeder betrieblichen Digitalstrategie darstellt.“ Paul Stricker hebt auf einen anderen Aspekt ab: „Vielen Unternehmen ist nicht bewusst, dass der Fachkräftemangel erst beginnt und sich mit dem Renteneintritt der Babyboomer drastisch verschärfen wird. Jetzt ist der Moment, die Unternehmensstrategie konsequent auf den demografischen Wandel auszurichten – und HR als starken Partner der Geschäftsführung zu positionieren, um Transformation, Generationenwechsel und Fachkräftemangel gemeinsam zu bewältigen.“

    Dr. Sven Mues kann sich „vor Aufträgen zur Werksverlagerung ins Ausland kaum retten“. Er weiß aus zahlreichen Gesprächen mit Wirtschaftsführern: „Viele Firmen haben nach dem Ampel-Aus auf Besserung in der Politik gehofft. Nachdem diese Hoffnung zerplatzt ist, bereiten sie den Abgang aus Deutschland vor.“ Sein Kollege Friedhelm Best gibt zu bedenken: „Wenn es in Europa eng wird, lohnt es sich in vielen Fällen, den Blick nach Asien zu richten. Die Marke ‚made in Germany‘ genießt nämlich auf vielen Gebieten nach wie vor einen guten Ruf in den asiatischen Ländern.“

    Jane Enny van Lambalgen erklärt zur aktuellen Lage: „Die deutsche Wirtschaft hat an vielen Ecken und Enden zu kämpfen, aber am schlimmsten ist die Bürokratie.“ Das sieht auch das Gros der 550 befragten Interim Manager so: Beinahe drei Viertel (73 Prozent) stufen es als eine der wichtigsten Aufgaben der deutschen Wirtschaftspolitik für 2026 ein, überbürokratische EU-Regulierungen zu verhindern. Noch weiter vorne auf der Forderungsliste der Führungskräfte an die Politik liegt nur der Ruf, die Digitalisierung der Öffentlichen Verwaltung voranzutreiben (79 Prozent; Mehrfachnennungen waren erwünscht).

    2026 ist eine von drei Herausforderungen des Vorjahres gelöst

    Dr. Harald Schönfeld vergleicht die Entwicklung zwischen dem von United Interim herausgegebenen Wirtschaftsreport 2025 und der aktuellen Ausgabe 2026: „Vor einem Jahr waren ein dramatischer Abbau der Bürokratie, die deutliche Senkung der Energiekosten und mehr Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge in der Politik die drei Hauptforderungen, um Deutschland wieder in Schwung zu bringen. Offenbar hat sich nur einer dieser drei Punkte verbessert, nämlich die wirtschaftliche Vernunft der Regierung. Bleibt zu hoffen, dass in 2026/27 Verbesserungen bei den beiden anderen noch ungelösten Problemfeldern erreicht werden.“

    „Für die Baubranche ist die zügige Entschlackung der Bürokratie lebenswichtig“, sind sich die beiden auf diese Branche spezialisierten Interim Manager Klaus-Peter Stöppler und Roland Streibich einig. „Deutschland steckt in der größten Baukrise seit Jahrzehnten“, sagt Klaus-Peter Stöppler, „und die Politik hat mit einer aus dem Ruder gelaufenen Regulierungswut verbunden mit einer mangelnden Digitalisierung der Bauämter einen maßgeblichen Anteil an der Baukrise.“ Sein Kollege Roland Streibich sagt: „Der sogenannte Bau-Turbo existiert wohl nur in den Köpfen der Politiker, in der Wirtschaft ist er praktisch nicht zu spüren. Unternehmen, die sich darauf verlassen, sind verlassen.“

    Interim Manager Ulrich Schmidt analysiert: „Der in der Politik geprägte Begriff der ‚Zeitenwende‘ gilt auch für die Wirtschaft. Unternehmen aller Branchen sind gefordert, ihre Strategie zu überdenken und auf die neue Zeit auszurichten, von der Resilienz gegenüber geopolitischen Entwicklungen über Sprunginnovationen wie Künstlicher Intelligenz bis hin zu neuen Geschäftsmodellen und Marktsegmenten.“

    Note 4 bis 5 für Deutschland mit positivem Ausblick bis 2030

    Welche Schulnote vergeben die praxiserprobten Interim Manager dem Wirtschaftsstandort Deutschland, hat die Umfrage von United Interim abgefragt. Das Ergebnis ist ernüchternd: 28 Prozent entscheiden sich für die Note 4 (ausreichend), 27 Prozent für eine 5 (mangelhaft), 12 Prozent gar für eine 6 (ungenügend). Gegenüber dem Vorjahr sind damit die Bewertungen von der 4 (2025: 41 Prozent) in Richtung 5 (damals 22 Prozent) und 6 (damals 2 Prozent) gewandert. „Viele Befragte, die Deutschlands Wirtschaftskraft im letzten Jahr noch als ‚ausreichend‘ eingestuft hatten, testieren dem Land nun eine Verschlechterung“, fasst Dr. Harald Schönfeld die Entwicklung zusammen. Immerhin: Ein Viertel der Führungskräfte entscheidet sich für die Note 3 – unverändert gegenüber dem Jahr zuvor.

    Vor allem: Das Gros der Interim Manager geht davon aus, dass es Deutschland gelingen wird, das „Tal der Tränen“ zu verlassen. Weit mehr als ein Drittel (36 Prozent) erwartet bis 2030 eine Verbesserung auf die Schulnote 2. Parallel dazu sehen in vier Jahren nur noch 21 Prozent Deutschland bei der Note 4. Bei der Note 5 wird ein Rückgang von heute 27 auf 7 Prozent prognostiziert. Dazu Dr. Harald Schönfeld: „Wenn diejenigen, die über alle Branchen hinweg tagtäglich damit befasst sind, Betriebe fit für die Zukunft zu machen, eine positive Entwicklung voraussagen, ist das eine sehr gute Nachricht für die deutsche Wirtschaft“.

    „Gelegentlich dient der Hinweis auf mangelnde wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen auch als Ausrede für Fehlentwicklungen im Unternehmen selbst, die hausgemacht sind“, erklärt Interim Manager Ulvi Aydin, „und ebenso häufig werden meine Kollegen und ich wie die Feuerwehr erst dann gerufen, wenn die Flammen schon haushoch lodern, obwohl der Schwelbrand bereits Monate oder manchmal auch Jahre vorher zu riechen war.“

    United Interimist die führende Online-Community für qualitätsgeprüfte Interim Manager in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Reichweite erstreckt sich auf weit über 12.000 Führungskräfte auf Zeit in der DACH-Region. Aus dieser Gruppe heraus haben einige der erfahrensten und renommiertesten Interim Manager gemeinsam mit United Interim eine Studie über den Stand und die Zukunft der deutschen Wirtschaft durchgeführt. Diese Elite Interim Manager sind:Ulvi Aydin, Friedhelm Best, Jan Beutnagel, Ulf Camehn, Christian Florschütz, Eckhart Hilgenstock, Christian Jung, Jane Enny van Lambalgen, Dr. Sven Mues, Ulrich Schmidt, Klaus-Peter Stöppler, Roland Streibich, Paul StrickerundDr. Andreas Vieweg. Die Studienleitung obliegtDr. Harald SchönfeldundJürgen Beckerals Gründer und Geschäftsführer von United Interim. An der Befragung für die Studie haben über 550 ausgewählte Interim Manager teilgenommen. Interim Management gilt als die „Königsklasse“ im Management, weil die Führungskräfte auf Zeit mehr berufliche Herausforderungen in mehr Unternehmen bewältigen als Führungskräfte im Angestelltenverhältnis und daher über einen größeren Überblick verfügen. Im Unterschied zu Beratern entwickeln sie nicht nur Konzepte, sondern sorgen für eine bestimmte Zeit im Unternehmen auch für die Umsetzung.

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    Quelle:            UNITEDINTERIM
  • Mindestens fünf Tote bei Zugunglück in Spanien

    Mindestens fünf Menschen sind im Süden Spaniens bei einem schweren Eisenbahnunglück ums Leben gekommen. Bei dem Unfall unweit der Gemeinde Adamuz in der andalusischen Provinz Córdoba sind zwei Hochgeschwindigkeitszüge entgleist, wie die Polizeieinheit Guardia Civil der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

  • Nach Zugunglück in Spanien: Zahl der Toten steigt auf 39

    Die Zahl der Toten bei dem schweren Zugunglück im Süden Spaniens ist auf mindestens 39 gestiegen. Dies meldete der staatliche TV-Sender RTVE unter Berufung auf die Polizeieinheit Guardia Civil.

  • Mindestens 21 Tote bei Zugunglück in Spanien

    Bei dem schweren Eisenbahnunglück im Süden Spaniens sind mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen. Außerdem gebe es etwa 25 Schwerverletzte, berichtete der staatliche TV-Sender RTVE unter Berufung auf die Polizeieinheit Guardia Civil.

  • Syrischer Präsident verschiebt Deutschlandbesuch

    Der syrische Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa hat seinen für Montag und Dienstag geplanten Deutschlandbesuch verschoben. Das bestätigte ein Sprecher der Bundesregierung der Deutschen Presse-Agentur. Grund sei die innenpolitische Situation in Syrien.

  • EU organisiert wegen Trumps Zoll-Drohungen Sondergipfel

    EU-Ratspräsident António Costa wird nach den neuen Zoll-Drohungen von US-Präsident Donald Trump im Grönland-Streit einen Sondergipfel einberufen. Als Termin für ein Treffen der europäischen Staats- und Regierungschefs kommt nach Angaben einer EU-Beamtin Donnerstag infrage.

  • Nach Trumps Zoll-Eklat: Europäer warnen vor Eskalation

    Deutschland und die übrigen betroffenen europäischen Länder haben die Drohung von US-Präsident Donald Trump mit Sonderzöllen im Grönland-Konflikt zurückgewiesen. «Zolldrohungen untergraben die transatlantischen Beziehungen und bergen das Risiko einer Eskalation», heißt es in einer gemeinsamen Erklärung Deutschlands mit Dänemark, Finnland, Frankreich, den Niederlanden, Norwegen, Schweden und Großbritannien.

  • Fake-Video mit Reinhold Würth wirbt für dubiose Geldanlagen

    Mit einem gefälschten Video des bekannten Unternehmers Reinhold Würth versuchen Betrüger derzeit, Nutzer im Internet zu dubiosen Geldanlagen zu verleiten. In dem täuschend echt wirkenden Clip lädt eine mutmaßlich mit Hilfe von Künstlicher Intelligen (KI) generierte Version des Milliardärs zu einem vermeintlich exklusiven Investment ein. Im Hintergrund sieht man ein Regal mit Produkten des Handelskonzerns. Das Versprechen: Schnelle Gewinne schon bei geringen Einsätzen. Die Gruppe bestätigte, dass es sich um eine Fälschung handelt. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet. 

    Reinhold Würth stehe in keinerlei Verbindung zu derartigen Angeboten, teilte eine Pressesprecherin auf Anfrage mit. «Solche Deep‑Fake‑Manipulationen stellen einen schweren Identitätsmissbrauch dar und dienen ausschließlich betrügerischen Zwecken.» Man verurteile das Vorgehen aufs Schärfste und distanziere sich klar von den verbreiteten Inhalten.

    Die Würth-Gruppe geht demnach bereits konsequent gegen die Verbreitung des Materials vor und steht im Austausch mit den Strafverfolgungsbehörden. Über offizielle Social-Media-Kanäle sei die Öffentlichkeit vor dem Fake-Video gewarnt worden. Betroffenen rät das Unternehmen, keine Interaktionen mit den angeblichen Finanzangeboten einzugehen. Wer bereits Geld investiert habe, solle umgehend seine Bank informieren und Anzeige bei der Polizei erstatten.

    Würth mit Sitz in Künzelsau (Baden-Württemberg) gilt als Weltmarktführer im Bereich der Befestigungs- und Montagetechnik. Das Sortiment umfasst mehr als eine Million Produkte – unter anderem Schrauben und Dübel. Firmenpatriarch Reinhold Würth zählt zu den reichsten Deutschen. Vor gut einem Jahr hatte sich der 90-Jährige weitgehend von seinem Lebenswerk zurückgezogen. 

    Angebote sind oft schwer als Betrug zu erkennen

    Die Polizei und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) warnen regelmäßig vor solchen Betrugsmaschen. Immer wieder würden Werbeanzeigen oder E-Mails verbreitet, in denen mit Fotos oder Videos von Prominenten ohne deren Wissen für angeblich sichere Geldanlagen mit außerordentlich hohen Gewinnen geworben werde. Häufig gehe es um Kryptowerte oder anderen Finanzprodukten. Die Angebote seien oft professionell gestaltet und für Laien schwer als Betrug zu erkennen.

    Die Bafin warnt davor, Links in solchen Anzeigen anzuklicken. Diese führten häufig zu betrügerischen Online-Handelsplattformen. Nach einer Registrierung gäben sich die Täter als Experten aus und überredeten zunächst zu kleinen, später zu immer höheren Investitionen. Angezeigte Gewinne seien lediglich vorgetäuscht. Tatsächlich finde in der Regel keine Investition statt und das eingezahlte Geld fließe an die Betrügerinnen und Betrüger. Weitere Tipps hat die Polizei auf einer Internetseite zusammengefasst.

  • Bundeswehrsoldaten ziehen aus Grönland ab

    Das Erkundungsteam der Bundeswehr soll schon heute wieder aus Grönland abziehen. Die 15 Soldaten werden die Arktisinsel mit einem Zivilflugzeug in Richtung Kopenhagen verlassen, wie ein Sprecher des operativen Führungskommandos der Deutschen Presse-Agentur sagte. Zuvor hatte «Bild» berichtet.

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