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  • Deutsche «Hondius»-Passagiere in Niederlanden gelandet

    Vier deutsche Passagiere des von einem Hantavirus-Ausbruch betroffenen Kreuzfahrtschiffs sind mit einem Evakuierungsflug in den Niederlanden angekommen. Das von der Kanaren-Insel Teneriffa kommende Flugzeug mit insgesamt 26 Passagieren und Crewmitgliedern der «Hondius» landete am Abend in Eindhoven, von wo aus es für die Deutschen weiter nach Frankfurt geht.

  • Mäc Geiz stellt Insolvenzantrag

    Die MäcGeiz Handelsgesellschaft mbH hat einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung beim Amtsgericht Halle (Saale) gestellt. Dies wurde auf der amtlichen Internetseite Insolvenzbekanntmachungen.de mitgeteilt. Der Geschäftsbetrieb in den gut 180 Filialen soll vorerst weiterlaufen.

  • Regierung: Starmer will im Amt bleiben

    Der britische Premierminister Keir Starmer will trotz Rücktrittsforderungen im Amt bleiben. Seine Partei habe ein Verfahren zur Absetzung des Vorsitzenden, dieses sei aber nicht eingeleitet worden, sagte Starmer Regierungsangaben zufolge während einer Kabinettssitzung am Morgen.

  • Von Virusausbruch betroffenes Schiff in Teneriffa angekommen

    Das von einem Ausbruch des Hantavirus betroffene Kreuzfahrtschiff ist Live-Aufnahmen des spanischen Fernsehens zufolge in den Hafen Granadilla der Insel Teneriffa eingefahren. Von hier aus sollen die Menschen an Bord der «Hondius», darunter mehrere Deutsche, unter strengen Sicherheitsvorkehrungen zu einem nahegelegenen Flughafen gebracht und sofort in ihre Heimatländer geflogen werden.

  • Peter Magyar zum Ministerpräsidenten Ungarns gewählt

    Das ungarische Parlament hat Peter Magyar zum neuen Ministerpräsidenten gewählt. 140 der 199 Abgeordneten stimmten für den bürgerlichen Politiker, der damit den Rechtspopulisten Viktor Orban nach 16 Jahren an der Macht ablöst.

  • Proxima Fusion gründet Industrial Development Board für den Aufbau einer europäischen Fusionsindustrie (FOTO)

    +++ Proxima Fusion beruft hochrangig besetztes Industrial Development Board (IDB).

    +++ Führende Köpfe aus Energieindustrie, Technologie und Europapolitik bringen ihre Erfahrung in Energieinfrastruktur, industrieller Skalierung und globalen Technologiesystemen ein.

    +++ Das neue Gremium stärkt den Aufbau eines europäischen Fusionsökosystems und soll Europas Anspruch auf eine führende Rolle bei der Fusionsenergie untermauern.

    Proxima Fusion, Europas am schnellsten wachsendes Fusionsenergie-Unternehmen, hat heute die Einrichtung eines Industrial Development Board (IDB) bekanntgegeben. In diesem Gremium bringt das Unternehmen einige der erfahrensten europäischen Expertinnen und Experten aus Industrie und Energie zusammen, um den Übergang von der Fusionsforschung hin zum kommerziellen Einsatz zu beschleunigen.

    Zu den Mitgliedern des IDB gehören:

    • Luc Rémont, ehemaliger CEO von EDF und Schneider Electric
    • Dr. Michael Bolle, ehemaliger CTO und CDO der Robert Bosch GmbH sowie Vorsitzender des Kuratoriums der Carl-Zeiss-Stiftung
    • Ann Mettler, frühere Generaldirektorin in der Europäischen Kommission und frühere Europa-Vizepräsidentin bei Breakthrough Energy
    • Erich Clementi, Aufsichtsratsvorsitzender von E.ON und früherer IBM-Manager

    Das Board vereint umfassende Erfahrung in den Bereichen Energieinfrastruktur, industrielle Skalierung und globale Technologiesysteme. Es nimmt zu einem Zeitpunkt seine Arbeit auf, an dem die Fusionsenergie von der Forschung in eine Phase der technischen Entwicklung und praktischen Umsetzung übergeht. Das Gremium spiegelt auch die gesamteuropäische industrielle Entwicklung wider, die Proxima vorantreibt, um Fusionsenergie im großen Maßstab zu realisieren.

    Dr. Francesco Sciortino, Mitgründer und CEO von Proxima Fusion:

    „Geschwindigkeit und Skalierung, darum geht es. Proxima hat gezeigt, dass wir schneller vorankommen können, als viele für möglich gehalten haben. Jetzt geht es darum, unsere Fertigungskapazitäten massiv auszubauen, ein tragfähiges industrielles Ökosystem zu stärken und die Expertise neuer Partner zu nutzen, die in das Feld einsteigen. Dieses Board bringt genau die Erfahrung und Netzwerke mit, die nötig sind, um Fusionsenergie zu Europas größtem Industrieprojekt zu machen.“

    Von der Innovation zur Industrialisierung

    Proxima Fusion entwickelt Stellarator-basierte Fusionskraftwerke. Herzstück des Entwicklungsplans sind der Fusionsdemonstrator „Alpha“, der in den frühen 2030er-Jahren einen Energieüberschuss liefern soll, sowie im weiteren Verlauf der 2030er-Jahre „Stellaris“, das erste kommerzielle Stellarator-Fusionskraftwerk, das Fusionsenergie ins Stromnetz einspeisen soll.

    Die Umsetzung dieses Fahrplans erfordert nicht nur herausragende ingenieurtechnische Leistungen, sondern auch industrielle Fähigkeiten im großen Maßstab. Das Industrial Development Board ist darauf ausgerichtet, Proxima Fusion bei diesem Schritt zu unterstützen. Es wird:

    • beraten, wie Forschung und Entwicklung in eine industrielle Umsetzung überführt werden können,
    • Proxima Fusion mit Entscheiderinnen und -entscheidern aus der Industrie über Sektorgrenzen hinweg vernetzen und
    • sicherstellen, dass Europa seine Chance im Bereich Fusion nicht verpasst.

    Luc Rémont, ehemaliger CEO von EDF und Schneider Electric:

    „Fusionsenergie hat das Potenzial, ein wesentlicher Baustein des zukünftigen europäischen Energiesystems zu werden. Dies kann aber nur gelingen, wenn sie von Beginn an als Industrieprojekt verstanden und behandelt wird. Proxima verbindet erstklassiges Engineering mit einem glaubwürdigen Weg zur Skalierung. Mit seiner Verankerung in Forschung und Ingenieurwesen kann es zu Europas Fusions-Champion werden und genau deshalb bin ich stolz darauf, dieses beeindruckende Unternehmen zu unterstützen.“

    Dr. Michael Bolle, ehemaliger CTO und CDO der Robert Bosch GmbH sowie Vorsitzender des Kuratoriums der Carl-Zeiss-Stiftung:

    „Die industrielle Stärke Europas ist außergewöhnlich. Die Fusionsenergie ist genau die Art von Herausforderung, bei der dies entscheidend ist und sich eine reale Chance bietet, global eine Führungsrolle zu übernehmen. Wir verfügen über eine starke Basis in der Entwicklung und Skalierung komplexer Systeme vom Automobilbau über den Maschinenbau bis hin zur Präzisionsoptik. Das ist eine einmalige Gelegenheit für eine ganze Generation, die zukünftigen Energiesysteme mitzugestalten. Ich freue mich, meinen Beitrag zu leisten, damit Proxima zu einem neuen Lehrbeispiel dafür wird, wie man Technologie in Europa erfolgreich skaliert.“

    Ann Mettler, ehemalige Generaldirektorin in der Europäischen Kommission und frühere Europa-Vizepräsidentin bei Breakthrough Energy:

    „Europa mangelt es nicht an Innovation – zu oft gelingt es aber nicht, diese in eine industrielle Führungsrolle zu überführen. Die Fusionsenergie befindet sich in einem seltenen Moment, in dem dieser Pfad noch aktiv gestaltet werden kann. Die eigentliche Bewährungsprobe besteht nun darin, ob Europa die Unternehmen unterstützen und skalieren kann, die wissenschaftliche Exzellenz in Energiesicherheit, wirtschaftliche Stärke und langfristige Wettbewerbsfähigkeit übersetzen. Proxima hat eine klare Chance, eine Führungsrolle in der Fusion zu übernehmen – und ich freue mich sehr, Teil davon zu sein.“

    Erich Clementi, Aufsichtsratsvorsitzender von E.ON und früherer IBM-Manager:

    „Die Fusionsenergie kann zur prägenden Technologieplattform für die Energiesysteme der Zukunft werden. Europa muss seine Kräfte bündeln, um die Erfolgschancen zu maximieren, nicht nur in der Wissenschaft, sondern auch in der wirtschaftlichen Entwicklung. Die geopolitische Dimension ist zu groß, um es anders anzugehen. Proxima muss Europa in diesem neuen globalen Wettbewerb anführen.“

    Aufbau eines europäischen Fusionsökosystems

    Das Industrial Development Board knüpft an die Dynamik der Alpha Alliance an, des Industriekonsortiums rund um den Fusionsdemonstrator „Alpha“. Dieses Netzwerk industrieller Partnerinnen und Partner ist seit Februar 2026 bereits auf über 50 Unternehmen angewachsen. Die Einrichtung des IDB markiert einen weiteren wichtigen Schritt hin auf dem Weg, um „Alpha“ zu realisieren und Fusionskraftwerke in Europa im großen Maßstab zu errichten.

    Francesco Sciortino, CEO von Proxima Fusion, ergänzt:

    „Wir fragen nicht mehr, ob Fusionsenergie funktioniert, wir fragen, wie schnell wir sie bauen können. Die aktuelle Phase ist geprägt von Koordination: Industrie, Kapital und Politik müssen so zusammengebracht werden, dass wir im großen Maßstab vorankommen. Genau hier müssen wir als Nächstes unseren Leistungsnachweis erbringen.“

    Über Proxima Fusion

    Proxima Fusion wurde 2023 aus dem Max-Planck-Institut für Plasmaphysik ausgegliedert, um die erste Generation von Fusionskraftwerken mit QI-HTS-Stellaratoren zu bauen. Proxima hat seitdem ein Weltklasse-Team von Wissenschaftlern und Ingenieuren aus führenden Unternehmen und Institutionen zusammengestellt, darunter das IPP, das MIT, Harvard, SpaceX, Tesla und McLaren. Durch einen simulationsgesteuerten Ansatz in der Technik, der fortschrittliche Computer und Hochtemperatur-Supraleiter nutzt, um auf den bahnbrechenden Ergebnissen des W7-X-Experiments des IPP aufzubauen, führt Proxima Europa in eine neue Ära sauberer Energie, und zwar für immer.

    Pressekontakt:
    Proxima Fusion
    Maria Dantz
    Flößergasse 2
    81369 München
    Tel. 0031 614715715
    press@proximafusion.com
    
    LHLK Agentur für Kommunikation
    Dirk Heerdegen
    Tegernseer Platz 7
    81541 München
    +49 89 720187 - 298
    proxima@lhlk.de
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            Proxima Fusion
  • Anschlag in Hamburg geplant? 17-Jähriger festgenommen

    Ein 17-jähriger Syrer soll einen Terroranschlag in Hamburg geplant haben und ist deshalb festgenommen worden. Das teilte die Generalstaatsanwaltschaft Hamburg mit.

  • EU-Einigung: Mehr wichtige Medikamente in Europa herstellen

    Im Kampf gegen Engpässe bei lebenswichtigen Medikamenten in der EU haben sich Unterhändler in Brüssel auf Regeln geeinigt, um die Produktion von Arzneimitteln leichter mit öffentlichen Geldern unterstützen zu können. Das teilten die Vertreter des Europäischen Parlaments und der Mitgliedstaaten mit.

  • Trump: Dreitägige Waffenruhe zwischen Ukraine und Russland

    US-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Angaben Russland und die Ukraine von einer ab morgen geltenden dreitägigen Waffenruhe überzeugt. Diese werde die Aussetzung aller Kampfhandlungen sowie den Austausch von 1.000 Gefangenen jeder Seite umfassen, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Eine Bestätigung aus Moskau oder Kiew gab es zunächst nicht.

  • Autoindustrie rechnet mit größerem Stellenabbau

    Der Verband der Automobilindustrie rechnet mit einem zusätzlichen deutlichen Stellenabbau in der Autoindustrie. «Wir müssen leider nach aktuellen Berechnungen von einem Beschäftigungsverlust von 225.000 Arbeitsplätzen bis 2035 ausgehen, also etwa 35.000 Arbeitsplätze mehr als bisher angenommen», sagte VDA-Präsidentin Hildegard Müller dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). 

    Berechnungen zeigen laut VDA aber, dass die weitere Job-Entwicklung wesentlich auch vom Antriebsmix abhänge. Technologieoffenheit könnte 50.000 Arbeitsplätze am Standort Deutschland erhalten, hieß es. 

    Von 2019 bis 2025 seien schon 100.000 Arbeitsplätze verloren gegangen, sagte Müller weiter. Ursprünglich war laut VDA der Abbau von 190.000 Arbeitsplätzen im Zeitkorridor von 2019 bis 2035 vorhergesagt worden. «Betroffen sind insbesondere die Zulieferbetriebe, weil auf dem Weg vom Verbrennermotor zur Elektromobilität gerade in der Zulieferindustrie viele Arbeitsplätze verloren gehen werden», erklärte die VDA-Chefin.

    Ohne Anpassungen 50.000 Jobs gefährdet 

    Der Verlust von weiteren 125.000 Arbeitsplätzen bis zum Jahr 2035 droht nach Angaben des Verbandes, sollte die EU nicht auf mehr Technologieoffenheit setzen und die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes nachhaltig und signifikant verbessern. 

    Die Brüsseler CO2-Flottenregulierung für Pkw und Vans, nach der ab dem Jahr 2035 ausschließlich batterieelektrische und Brennstoffzellen-Fahrzeuge neu zugelassen werden können, setze ohne Anpassungen 50.000 Jobs am Standort Deutschland aufs Spiel, warnt der VDA. 

    Durch eine stärkere Rolle von Plug-in-Hybriden, Range Extendern und Verbrennern – auch mit erneuerbaren Kraftstoffen im Jahr 2035 und danach – ließen sich diese erhalten. Negative Effekte der Transformation auf die Beschäftigung würden spürbar abgemildert, der Pfad zur klimaneutralen Mobilität würde trotzdem weiter beschritten.

    «Gravierende und anhaltende Standortkrise»

    Als Ursache für die negative Entwicklung nannte Müller auch «eine gravierende und anhaltende Standortkrise» in Deutschland und Europa. «Und die Bedingungen verschlechtern sich zusehends. Hohe Steuern und Abgaben, teure Energie, hohe Lohnkosten, überbordende Bürokratie – die Liste der Herausforderung ließe sich fortführen», sagte sie.

    Zuvor hatte auch die Chefin des Maschinenbauers Trumpf, Nicola Leibinger-Kammüller, ein düsteres Bild der deutschen Wirtschaft gezeichnet. «Seit Kriegsende war die wirtschaftliche Lage in Deutschland noch nie so dramatisch. Da war Corona nichts dagegen», sagte sie dem «Handelsblatt». 

    Auf einer internen Hausmesse bei Trumpf habe sie noch nie so viele frustrierte Unternehmer auf einem Fleck gesehen. Viele kleine und mittelständische Betriebe erstickten in Bürokratie und kämen an den Rand ihrer Möglichkeiten. «Wir verlieren unsere industrielle Basis», warnte die Chefin des Laserspezialisten.