Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat angesichts der hohen Spritpreise Entlastungen angekündigt. Merz sagte beim Unternehmertag des Handelsverbands BGA in Berlin, er sei der Meinung, «dass wir handeln müssen».
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Auftragsbestand der deutschen Industrie steigt auf Rekord
In der deutschen Industrie gibt es mit prall gefüllten Auftragsbüchern Hoffnung auf ein Ende der langen Durststrecke. Der Auftragsbestand stieg im Juli preisbereinigt um 1,5 Prozent zum Vormonat, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. «Der Auftragsbestand im verarbeitenden Gewerbe erreichte damit abermals ein neues Allzeithoch.»
Gemessen am Vorjahresmonat stieg der Auftragsbestand um 10,9 Prozent. Bereits in den vergangenen Monaten ist der Auftragsbestand in den Unternehmen tendenziell gewachsen.
Die Reichweite für den Auftragsbestand stieg laut Bundesamt auf neun Monate. Dies ist der höchste Wert seit Beginn der Erhebung der Daten 2015. Die Reichweite gibt an, wie viele Monate die Betriebe bei gleichbleibendem Umsatz produzieren müssten, um ihre Aufträge abzuarbeiten.
Rüstung und Maschinenbau stützen, Autobranche im Minus
Gestützt wurde die positive Entwicklung besonders durch den Anstieg im «sonstigen Fahrzeugbau». Dabei geht es um Flugzeuge, Schiffe, Züge und Militärfahrzeuge. Hier sind zuletzt viele neue Aufträge eingegangen und die Fertigungsdauer ist vergleichsweise lang, wie die Statistiker erklärten. Beim Anstieg im sonstigen Fahrzeugbau dürften auch die staatlichen Rüstungsausgaben eine Rolle gespielt haben. Auch ein leichter Anstieg im Maschinenbau wirkte sich positiv aus, während der Auftragsbestand in der Autoindustrie sank.
Wegen anziehender Exporte und der staatlichen Milliardenausgaben haben führende Institute ihre Prognosen für die deutsche Wirtschaft angehoben. Das Ifo-Institut etwa erwartet für 2026 ein Wachstum um 1,4 Prozent. 2025 hatte das Bruttoinlandsprodukt nur um 0,2 Prozent zugelegt, in den beiden Jahren davor war die Wirtschaft geschrumpft.
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Trump: Moskau und Kiew wollen Angriffe auf Energie stoppen
Russland und die Ukraine wollen nach Darstellung von US-Präsident Donald Trump auf Angriffe auf gegnerische Energieanlagen verzichten. Das teilte Trump auf seiner Plattform Truth Social mit, ohne weitere Details zu nennen. Aus Moskau und Kiew lagen zunächst keine Bestätigungen vor.
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Deutsche Maschinenbauer erwarten erst 2027 Produktionsplus
Produktionsminus statt Stagnation: Deutschlands Maschinenbauer haben ihre Erwartungen für das laufende Jahr erneut nach unten geschraubt und rechnen erst 2027 wieder mit Wachstum. «2026 wird damit voraussichtlich das vierte Jahr mit Produktionsrückgang in Folge», prognostizierte der Chefvolkswirt des Branchenverbandes VDMA, Johannes Gernandt. «Die bessere Auftragslage und die leicht aufgehellten Erwartungen sprechen aber dafür, dass die Produktion 2027 wieder wächst.»
Für das kommende Jahr erwartet der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) auf preisbereinigter Basis (real) ein Produktionsplus von drei Prozent. Eine robuste Weltwirtschaft sowie mehr Investitionen in Maschinen und Geräte – auch dank staatlicher Milliarden – dürften nach Einschätzung der Branche für Auftrieb sorgen.
Leerlauf in den Fabriken
Für das laufende Jahr wird ein reales Minus von zwei Prozent veranschlagt. Im Juni hatte der Verband die Prognose für 2026 bereits von einem Prozent auf Nullwachstum gesenkt.
In den ersten sieben Monaten lag die Produktion real um 4,1 Prozent unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums. «Die technischen Kapazitäten blieben deutlich unterausgelastet», teilte der VDMA in Frankfurt mit.
Dass die Auftragsbücher sich füllten, vor allem dank zunehmender Bestellungen aus Nicht-Euro-Ländern, sollte in der zweiten Jahreshälfte die Produktion ankurbeln. Dies werde «aber nicht ausreichen, um die schwache erste Jahreshälfte auszugleichen».
Erhoffter Aufschwung steht auf wackeligen Beinen
Geopolitische Spannungen, die US-Zollpolitik und das schwache Chinageschäft sind im Auslandsgeschäft eine Herausforderung für die exportorientierte Branche. Dennoch ging es bei den Aufträgen aus dem Ausland zuletzt nach oben, während der Heimatmarkt Deutschland schwächelt.
Die erwartete Erholung bleibe mit erheblichen Risiken behaftet, so das Fazit von VDMA-Chefvolkswirt Gernandt: Ein nachhaltiger Aufschwung werde daraus nur, «wenn bessere Investitionsbedingungen privates Kapital mobilisieren und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland wieder gestärkt wird».
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Britpopband Oasis kündigt Konzerte in Deutschland an
Die Britpopband Oasis tritt erstmals seit 2009 wieder in Deutschland auf. Die Gruppe um die Brüder Liam und Noel Gallagher kündigte in sozialen Medien für den Juli 2027 zwei Konzerte in München an.
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Mutmaßliche Spionin Russlands in Berlin angeklagt
Die Bundesanwaltschaft hat in Berlin Anklage gegen eine mutmaßliche Spionin Russlands erhoben. Die oberste deutsche Anklagebehörde wirft der Frau einer Mitteilung zufolge vor, einen Geheimdienstmitarbeiter in der russischen Botschaft mit Informationen versorgt zu haben.
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Merz sagt Reise zur UN-Generaldebatte nach New York ab
Bundeskanzler Friedrich Merz hat seine für nächste Woche geplante Reise zur UN-Generalversammlung nach New York abgesagt. «Der Bundeskanzler wird kommende Woche entgegen ursprünglicher Planungen nicht nach New York reisen, da seine Präsenz in Berlin erforderlich ist», erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen.
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Schauspieler Ralf Richter ist tot
Der Schauspieler Ralf Richter ist tot. Der aus den Filmen «Das Boot» und «Bang Boom Bang» bekannte Schauspieler starb im Alter von 69 Jahren in Köln, wie seine Managerin der Deutschen Presse-Agentur im Namen der Familie bestätigte.
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Merz kündigt Entlastungen bei Spritpreisen an
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat angesichts der hohen Spritpreise Entlastungen angekündigt. Merz sagte beim Unternehmertag des Handelsverbands BGA in Berlin, er sei der Meinung, «dass wir handeln müssen».