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  • Cheplapharm aus Greifswald und Sanofi vor Milliarden-Deal

    Die Greifswalder Pharmafirma Cheplapharm will mit einem Deal mit dem französischen Arzneimittel-Riesen Sanofi seinen Jahresumsatz um rund eine Milliarde Euro erhöhen und drei Produktionsstandorte im Ausland übernehmen. Cheplapharm soll demnach 20 Medikamente von Sanofi übernehmen und vermarkten. Im Gegenzug erhielten die Franzosen eine Beteiligung von 26,4 Prozent an Cheplapharm. Damit werde eine bereits bestehende Kooperation ausgebaut.

    Cheplapharm würde durch den Deal, der noch unter Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Arbeitnehmervertretungen und Regulierungs- und Kartellbehörden stehe, nach eigenen Angaben zum fünftgrößten Pharmaunternehmen Deutschlands aufsteigen. Der Jahresumsatz würde demnach von zuletzt mehr als 1,6 Milliarden auf mehr als 2,6 Milliarden Euro steigen.

    Durch die Übernahme dreier Produktionsstätten in Ungarn, Singapur und Frankreich würde zu den bislang rund 800 Cheplapharm-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nochmals mehr als 550 dazukommen. 

    Cheplapharm vermarktet bereits etablierte spezialisierte Arzneien, nachdem sie aus dem Patentschutz herausgefallen sind, und beauftragt externe Unternehmen mit der Fertigung. Nach dem Sanofi-Deal würde Cheplapharm den Blutverdünner Lovenox selbst herstellen. Das Medikament kommt beispielsweise in Thrombosespritzen zum Einsatz.

  • Richtfest für neue Dresdner Mikrochip-Fabrik – «Meilenstein»

    Beim Bau der neuen Mikrochipfabrik im Dresdner Norden geht es voran: Gut zwei Jahre nach Baubeginn hat die European Semiconductor Manufacturing Company (ESMC) Richtfest gefeiert. ESMC-Präsident Christian Koitzsch sprach bei der Feier von einem Meilenstein auf dem Weg zum ersten Produktionsstandort des taiwanischen Branchenriesen TSMC in Europa. 

    Mehr als 2.000 Mitarbeiter setzten seinen Angaben nach auf der Baustelle rund 30.000 Fertigbetonelemente zusammen. «Wir sind zu Recht stolz darauf, was wir hier erreicht haben», sagte Koitzsch. «Es ist wirklich ein Teamerfolg.» Man sei nun auf halbem Weg zum Ziel, ergänzte Geschäftführer Ching-Kun Huang. Die Ausbildung der künftigen Fachkräfte habe bereits am TSMC-Hauptsitz in Taiwan begonnen. Dort liege ein Schwerpunkt auf dem Zusammenführen der taiwanischen Unternehmenskultur und deutscher Ingenieursexpertise.

    Produktion soll 2027 starten

    Das Gemeinschaftswerk mit künftig 2.000 Mitarbeitern der Taiwaner mit Bosch, Infineon und NXP Semiconductor liegt im Zeitplan. Im zweiten Halbjahr 2027 sollen die Produktionsanlagen in die Reinräume der Fabrik kommen. ESMC sei mit der künftigen Fertigung von bis zu 12-Nanometer-Chips ein neues Puzzlestück im Ökosystem «Silicon Saxony», so Koitzsch. 

    TSMC soll 70 Prozent an dem Unternehmen halten, die anderen Partner je 10. Die Investitionssumme liegt bei zehn Milliarden Euro; das Bundeswirtschaftsministerium steuerte davon fünf Milliarden als Förderung bei. Schwerpunkt sind Chips für die Autoindustrie. 

    Halbleiterstandort «Silicon Saxony» wächst

    Mit der Ansiedlung von TSMC und den Produktionserweiterungen bei Infineon und Globalfoundries in Dresden wächst das «Silicon Saxony» als laut Wirtschaftsministerium Europas größter Mikroelektronikstandort weiter. Das Netzwerk besteht aus rund 3.600 Unternehmen mit über 80.000 Mitarbeitern. Die Beschäftigtenzahl soll bis 2040 auf rund 100.000 wachsen.

  • WEMAG: Robotik muss sich am Werkstück beweisen / Mit Cobots und Automatisierung gegen den Fachkräftemangel (FOTO)

    Kollaborative Roboter, sogenannte Cobots, versprechen Entlastung und stabile Prozesse. Ob sie im Mittelstand wirtschaftlich arbeiten, entscheidet sich jedoch nicht im Prospekt, sondern in der Fertigung. In Fulda können Unternehmen den Praxistest vor der Investition machen.

    Der Ersatz einer beschädigten Maschinenwelle kann mehrere zehntausend Euro kosten. In einer Laserschweißanlage in Fulda führt ein Cobot den Schweißkopf millimetergenau über die defekte Stelle. Material wird dort aufgetragen, wo es fehlt. Anschließend lässt sich das Bauteil in der Metallbearbeitung wieder auf Maß bringen. Der Roboter ist in diesem Moment kein Ausstellungsstück, sondern Teil eines konkreten Instandsetzungsprozesses.

    Solche Anwendungen zeigen, warum sich der Blick auf Robotik im Mittelstand verändert. Lange galten Roboter als Technik für große Serien und abgeschottete Fertigungszellen. Kollaborative Systeme sind kompakter, lassen sich für wechselnde Aufgaben einrichten und können Beschäftigte direkt im Prozess unterstützen. Doch aus technischer Machbarkeit folgt noch kein wirtschaftlicher Nutzen.

    Christopher Schaus erlebt diese Lücke regelmäßig. Der Geschäftsführer und Inhaber der WEMAG GmbH & Co. KG betreibt am Unternehmenssitz in Fulda unter anderem ein Schweißtechnik- und Robotikzentrum. „Wir sehen in Robotern Lösungen für den Fachkräftemangel, sinkende Margen unserer Kunden und Technologielücken, insbesondere bei kleinen und mittelständischen Unternehmen“, sagt er. Zugleich warnt er davor, sich von einer gelungenen Standardvorführung täuschen zu lassen: „Ob ein einzelnes Gerät in die technische Umgebung und organisatorischen Abläufe passt, darf nicht erst nach dem Kauf auffallen.“

    Warum der Roboterarm nicht genügt

    Ein Cobot kann schweißen, greifen, palettieren, schleifen, schrauben oder Maschinen beschicken. Ob daraus ein stabiler Prozess wird, hängt jedoch vom Umfeld ab. Greifer, Sensorik, Bildverarbeitung, Software und Sicherheitstechnik müssen zum Werkstück und zu den Abläufen passen. Auch nüchterne betriebliche und technische Größen spielen eine Rolle: Stückzahlen, Rüstzeiten, Variantenvielfalt, Platzbedarf, Schulungsaufwand und Wartung.

    Gerade bei kleineren Losgrößen kann Flexibilität wichtiger sein als maximale Geschwindigkeit. Beim Schweißen übernimmt ein Cobot beispielsweise wiederkehrende Bahnen, während eine Fachkraft die Anwendung vorbereitet, den Prozess überwacht und anspruchsvolle Arbeiten ausführt. Automatisierung verschiebt damit Tätigkeiten, statt Menschen pauschal zu ersetzen. Sie kann Kapazitäten sichern und körperlich belastende Arbeit reduzieren – vorausgesetzt, der neue Ablauf funktioniert auch dann, wenn Bauteile wechseln oder Störungen auftreten.

    Deshalb beginnt die Beratung bei der WEMAG in Fulda nicht mit der Frage nach dem gewünschten Fabrikat. Das Unternehmen arbeitet mit mehreren Herstellern und Systemintegratoren zusammen. Entscheidend ist zunächst, welcher Engpass im Betrieb tatsächlich gelöst werden soll und welche Randbedingungen gelten.

    Der Test beginnt mit dem Teil des Kunden

    Unternehmen können deshalb eigene Bauteile, Werkstücke und Aufgabenstellungen in das Testzentrum mitbringen. Dort zeigt sich, ob ein Greifer das Teil zuverlässig fasst, wie sauber eine Schweißnaht läuft oder welche manuellen Schritte weiterhin nötig sind. „Wir testen konkret am Objekt und am Problem des Kunden“, so Schaus. Auch Fragen, die in einer Präsentation leicht untergehen, werden sichtbar: Reicht der vorhandene Platz? Wie aufwendig ist das Umrüsten? Lässt sich die Anlage von den eigenen Beschäftigten bedienen? Das Spektrum reicht von Schweißanwendungen über Pick and Place und Palettierung bis zum Schleifen, Schrauben und zur Maschinenbeschickung. Ein geeigneter Prozess kann zunächst als Pilot aufgebaut werden. Erst wenn die Anwendung mit realen Teilen stabil läuft, lässt sich seriös über Investition und Skalierung sprechen.

    Dabei profitiert WEMAG von der eigenen industriellen Praxis. Zum Unternehmen gehören neben dem Werkzeug- und Maschinenhandel sowohl eine Metallbearbeitung mit Schwerpunkt Zerspanung als auch ein Logistikzentrum. Automatisierung mittels Cobots wird in beiden Bereichen selbst eingesetzt. „Wir wissen, was wir verkaufen und wo der maximale Nutzen erzielt werden kann“, sagt Schaus. Das ist ein anderer Blick als der reine Produktvertrieb: Bedienbarkeit, Instandhaltung und Prozesssicherheit erhalten mindestens dieselbe Relevanz wie Reichweite oder Traglast.

    Ein Tag für den Einstieg

    Einen Überblick über Anwendungen und Anbieter bietet am 27. Oktober 2026 die Cobots4You im Vogel Convention Center Würzburg. WEMAG nimmt als Business Partner Gold an der Conference Expo teil. Von 9.30 bis 15.30 Uhr geht es unter anderem um Wirtschaftlichkeit, Programmierung, Sicherheit und Integration kollaborativer Roboter. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung unter www.cobots4you.com/wuerzburg möglich.

    Dieser Veranstaltungstag kann Orientierung geben und Expertise vermitteln. Anschließend kann die Technik in Fulda oder direkt im Unternehmen beweisen, dass sie zum Werkstück, zu den Beschäftigten und zum Geschäftsmodell passt – so konkret wie der Cobot, der in Fulda eine beschädigte Maschinenwelle wieder für die Bearbeitung vorbereitet.

    Wer nicht an der Cobots4You in Würzburg teilnehmen kann, kann auch einen individuellen Praxistermin im Fuldaer Schweißtechnik- und Robotikzentrum buchen. Weitere Informationen dazu gibt es unter https://www.wemag.de/de/produktgruppen/robotik/.

    Hintergrund

    Die WEMAG GmbH & Co. KG mit Hauptsitz in Fulda und weiteren Standorten in Aschaffenburg, Bochum, Kassel, Siegen und Zella-Mehlis ist einer der führenden Werkzeughändler und Technikdienstleister in der Mitte Deutschlands. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 200 Mitarbeiter. Zur WEMAG gehören neben dem klassischen Werkzeughandel für Gewerbe- und anspruchsvolle Privatkunden auch die WEMAG Metallbearbeitung GmbH & Co. KG, ein Zerspanungsbetrieb, der komplexe Einzelteile und Kleinserien fertigt, sowie ein Logistikzentrum und der offizielle Partner-Fanshop von Eintracht Frankfurt für die Region Osthessen. Das Unternehmen bedient alle Vertriebswege vom stationären Handel über die großen Handelsplattformen und einen eigenen Web-Shop bis hin zu einem weitverzweigten Export-Geschäft und individuellen, integralen Schnittstellen für Großkunden. Die WEMAG engagiert sich sozial und gesellschaftlich insbesondere für die Kinder- und Jugendarbeit sowie für den Sport. Weitere Informationen gibt es unter www.wemag.de.

    Pressekontakt:
    WEMAG GmbH & Co. KG
    Weserstraße 24
    36043 Fulda
    Tel.: +49 661 94 60-0
    Mail: wemag@wemag.de
    Web: www.wemag.de
    
    Für technische oder redaktionelle Rückfragen wenden Sie sich bitte an unseren Medienbeauftragten Falk S. Al-Omary unter +49 171 2023223 oder f.al-omary@wemag.de
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    Quelle:            WEMAG GmbH & Co. KG
  • Richtfest für neue Dresdner Mikrochip-Fabrik – «Meilenstein»

    Beim Bau der neuen Mikrochipfabrik im Dresdner Norden geht es voran: Gut zwei Jahre nach Baubeginn hat die European Semiconductor Manufacturing Company (ESMC) Richtfest gefeiert. ESMC-Präsident Christian Koitzsch sprach bei der Feier von einem Meilenstein auf dem Weg zum ersten Produktionsstandort des taiwanischen Branchenriesen TSMC in Europa. 

    Mehr als 2.000 Mitarbeiter setzten seinen Angaben nach auf der Baustelle rund 30.000 Fertigbetonelemente zusammen. «Wir sind zu Recht stolz darauf, was wir hier erreicht haben», sagte Koitzsch. «Es ist wirklich ein Teamerfolg.» Man sei nun auf halbem Weg zum Ziel, ergänzte Geschäftführer Ching-Kun Huang. Die Ausbildung der künftigen Fachkräfte habe bereits am TSMC-Hauptsitz in Taiwan begonnen. Dort liege ein Schwerpunkt auf dem Zusammenführen der taiwanischen Unternehmenskultur und deutscher Ingenieursexpertise.

    Produktion soll 2027 starten

    Das Gemeinschaftswerk mit künftig 2.000 Mitarbeitern der Taiwaner mit Bosch, Infineon und NXP Semiconductor liegt im Zeitplan. Die Produktion soll im zweiten Halbjahr 2027 starten. ESMC sei mit der künftigen Fertigung von bis zu 12-Nanometer-Chips ein neues Puzzlestück im Ökosystem «Silicon Saxony», so Koitzsch. 

    TSMC soll 70 Prozent an dem Unternehmen halten, die anderen Partner je 10. Die Investitionssumme liegt bei zehn Milliarden Euro; das Bundeswirtschaftsministerium steuerte davon fünf Milliarden als Förderung bei. Schwerpunkt sind Chips für die Autoindustrie. 

    Halbleiterstandort «Silicon Saxony» wächst

    Mit der Ansiedlung von TSMC und den Produktionserweiterungen bei Infineon und Globalfoundries in Dresden wächst das «Silicon Saxony» als laut Wirtschaftsministerium Europas größter Mikroelektronikstandort weiter. Das Netzwerk besteht aus rund 3.600 Unternehmen mit über 80.000 Mitarbeitern. Die Beschäftigtenzahl soll bis 2040 auf rund 100.000 wachsen.

  • Kunststoffbranche zeigt Zukunftspotenzial auf Konferenz in Berlin / Material-Innovationen für die Hightech-Agenda Deutschland / Bessere Rahmenbedingungen zur Vermarktung von Innovationen nötig (FOTO)

    Innovative Kunststoffe für den Hightech-Standort Deutschland

    Um sich stärker als Hightech-Standort zu positionieren, braucht Deutschland die Innovationskraft der Kunststoffindustrie. Deren großes Potenzial stellte der Verband Plastics Europe Deutschland jetzt auf einer Innovationskonferenz in Berlin heraus. Zahlreiche Unternehmen präsentierten dort zukunftsweisende Lösungen für globale Schlüsselthemen wie nachhaltige Mobilität, klimaneutrale Energieversorgung, Medizintechnik, Robotik oder Kreislaufwirtschaft, mit denen die Bundesregierung im Rahmen der Hightech-Agenda das Land im internationalen Wettbewerb voranbringen will. Entscheidend ist dabei, neue Produkte und Technologien schneller in industrielle Wertschöpfung zu überführen.

    „Deutschland verfügt über exzellente Forschung, hochqualifizierte Fachkräfte, weltweit erfolgreiche Unternehmen und starke industrielle Netzwerke. Was uns zu oft fehlt, ist der Sprung von der Idee in den Markt“, betonteDr. Christine Bunte,Hauptgeschäftsführerin von Plastics Europe Deutschland. „Gerade deshalb darf unser Land nicht nur auf Sozialreformen blicken, sondern benötigt auch eine neue Innovationsdebatte. Im Kern geht es darum, wie wir innovative und nachhaltige Materialien wie Kunststoffe dabei optimal einsetzen. Innovation Made in Germany darf nicht in Laboren oder Pilotanlagen steckenbleiben, sondern muss hierzulande im industriellen Maßstab Realität werden. Die Investitionsentscheidungen fallen jetzt, aber dazu braucht es dringend verlässliche Rahmenbedingungen.“

    Hightech-Agenda der Bundesregierung braucht Materialkompetenz

    „Deutschland muss sein Profil als Hightech-Standort weiter schärfen“, hob auchDr. Thorsten Dreier,Chief Technology Officer von Covestro, in seiner Keynote hervor. „Die Zukunftsfelder der Hightech-Agenda haben eines gemeinsam: Sie brauchen hohe Materialkompetenz. Ohne leistungsfähige Kunststoffe werden viele dieser Technologien nicht funktionieren. Wer Technologieführerschaft anstrebt, muss deshalb auch die dafür erforderlichen Material-, Produktions- und Wertschöpfungsketten im eigenen Land sichern.“

    NebenCovestropräsentierten die KunststoffspezialistenARCUS Greencycling Technologies, BASF, Borouge International, Dow, Evonik, Fraunhofer Cluster of Excellence Circular Plastics Economy CCPE, LYB, matterr, Polymaterials, Röhm und VinylPlusauf der Konferenz Werkstoffe, Technologien und Lösungen insbesondere mit Blick auf die Hightech-Agenda. Die Bandbreite reichte von Hochleistungsanwendungen für Energie, Mobilität, Infrastruktur, energieeffiziente Gebäude, Industrie 4.0. und weitere Zukunftsindustrien bis zu neuen Recyclingtechnologien und alternativen Rohstoffen.

    In einer Podiumsdiskussion verwiesDr. Carsten Gerhardt,Partner bei der Unternehmensberatung EY, auf die Bedeutung der Zusammenarbeit von Wissenschaft, Industrie, Start-ups, Investoren und Politik für leistungsfähige Innovationsökosysteme: „Deutschland sollte insgesamt stärker entlang kompletter Wertschöpfungsketten und konkreter Skalierungsprojekte denken.“

    AuchProfessor Manfred Renner, Leiter des Fraunhofer Cluster of Excellence Circular Plastics Economy CCPE und Leiter des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (UMSICHT), unterstrich auf dem Podium, das größte Risiko bestehe darin, dass andere Regionen neue Technologien schneller industrialisierten. „Wer Pilotanlagen, Demonstrationsprojekte und industrielle Skalierung beherrscht, entscheidet am Ende darüber, wo Wertschöpfung und Arbeitsplätze entstehen und wer bei den Technologien von morgen führend ist.“ Die Transformation zu einer zirkulären und klimaneutralen Kunststoffwirtschaft könne nur gelingen, wenn bestehende Produktionsstrukturen erhalten, und gleichzeitig neue Technologien, Infrastrukturen und Geschäftsmodelle aufgebaut würden.

    Podcast-Reihe „Der Stoff, aus dem Hightech ist“

    Zudem stellte Plastics Europe Deutschland die neue Podcast-Reihe von Plastic.Climate.Future. „Der Stoff, aus dem Hightech ist“ vor. Darin sprechen Innovatorinnen und Innovatoren der deutschen Polymerindustrie über neue Werkstoffe, zirkuläre Technologien, industrielle Skalierung und die Frage, wie aus Forschung wirtschaftlich erfolgreiche Anwendungen entstehen.

    Jetzt reinhören: Plastic. Climate. Future. | Podcast on Spotify

    Die Kunststoffindustrie gehört mit einem Jahresumsatz von rund 100 Milliarden Euro und rund 376.000 Beschäftigten zu den Schlüsselindustrien Deutschlands. Gleichzeitig befindet sie sich in einem tiefgreifenden Wandel: Kreislaufwirtschaft, klimaneutrale Produktion, neue Rohstoffquellen und digitale Technologien verändern die Branche grundlegend.

    Pressekontakt:
    Bettina Dempewolf
    Leiterin Kommunikation
    PlasticsEurope Deutschland e.V.
    bettina.dempewolf@plasticseurope.de
    +49 171 9713962
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            PlasticsEurope Deutschland e.V.
  • Offiziell: Polanski nicht mehr Trainer in Mönchengladbach

    Borussia Mönchengladbach hat sich nach nur drei Spieltagen in der Fußball-Bundesliga von Trainer Eugen Polanski getrennt. Das bestätigte der Club einen Tag nach der 0:5-Niederlage beim SC Freiburg.

  • Medien: Polanski nicht mehr Trainer in Mönchengladbach

    Eugen Polanski ist nach übereinstimmenden Medienberichten nicht mehr Trainer von Borussia Mönchengladbach. Die Entscheidung beim Fußball-Bundesligisten soll zeitnah bekanntgegeben werden, wie zuerst die «Rheinische Post» berichtete.

  • Huthi erobern Insel in wichtiger Meerenge Bab al-Mandab

    Die mit dem Iran verbündeten Huthi-Rebellen haben jemenitischen Regierungsquellen zufolge eine strategisch gelegene Insel in der Meerenge Bab al-Mandab erobert. Der für den Welthandel enorm wichtige Schifffahrtsweg durch das Rote Meer dürfte damit noch stärker bedroht werden als bisher.

  • Das sind laut Emmys die 16 besten Serien 2026

    Die Emmy Awards werden am 14. September verliehen (15.9. MESZ). Mit der Auszeichnung werden die besten Serien, die als US-Produktion oder als US-Co-Produktion eingestuft werden, sowie die kreativen Köpfe für diese Erfolge geehrt. Was dieses Jahr in den Königsdisziplinen der Serien (unterschieden wird nach Comedy und Drama) nominiert ist, in einem Überblick:

    Als BESTE DRAMASERIE nominiert sind:

    «Pluribus – Glück ist ansteckend» (Apple TV):

    Eine behutsam – manche würden sagen: zu langsam – erzählte, geradezu philosophische Produktion. Sie dreht sich um eine Frau, die zu den wenigen Personen weltweit gehört, die immun gegen ein unerklärliches Virus sind, das die Menschheit in einem gemeinsamen Bewusstsein aufgehen lässt. Die Serie von Showrunner Vince Gilligan («Breaking Bad», «Better Call Saul») ist mehr ein Erlebnis als eine TV-Serie, regt enorm zum Denken an. Der Cast ist mit Hauptdarstellerin Rhea Seehorn (wunderbar grumpy als Carol Sturka) und der mysteriös lächelnden Karolina Wydra (als Zosia) überwältigend gut. 

    «The Pitt» (Apple TV):

    Eine Schicht in der Notaufnahme ist ein ständiger Lauf gegen die Zeit: Das zeigt die Krankenhausserie «The Pitt», die mit ihrer chronologischen Erzählweise überzeugt. Eine Folge stellt etwa eine Stunde der Schicht dar – das sorgt für pausenlose Spannung, auch die extrem detaillierte Behandlung beeindruckt. Genauso wichtig sind die Erfahrungen der großen Belegschaft: Gerade die des erfahrenen Chefarztes Robby (Noah Wyle, nominiert als bester Hauptdarsteller), der sich nach Jahren voller Überstunden immer schwerer tut, mit den vielen traumatischen Fällen umzugehen. 

    Schon 2025 räumte die Serie bei den Emmys fast alle Preise ab – da die zweite Staffel der ersten um nichts nachsteht, dürfte «The Pitt» auch in diesem Jahr als großer Favorit ins Rennen gehen.

    «Diplomatische Beziehungen» (Netflix):

    Menschliche Abgründe, politisches Geschachere und Intrigen: Der Politik-Thriller «Diplomatische Beziehungen» von Netflix ist für seine starke dritte Staffel gleich siebenmal nominiert worden, darunter als beste Dramaserie. Auch die wichtigsten Hauptfiguren der letzten Staffel gehören zu den Preisanwärtern: Keri Russel als beste Hauptdarstellerin in einer Dramaserie, Rufus Sewell bei den Männern sowie als beste Nebendarsteller Allison Janney und Bradley Whitford (beide bekannt aus «West Wing»). 

    Die Diplomatin Kate Wyler wird inmitten einer internationalen Krise unerwartet zur neuen US-Botschafterin in Großbritannien. Aufgrund von Intrigen und Betrug geraten beide Länder in schwerwiegende Konflikte, aber nicht wie bisher als Verbündete, sondern als Gegner. Und ausgerechnet Wylers Ehemann und die Präsidentin haben womöglich nicht immer das Beste für die Welt im Sinn. Staffel vier der Serie startet am 15. Oktober. 

    «The Gilded Age» (HBO; in Deutschland Sky/Wow):

    Altehrwürdige Familien gegen neureiche Emporkömmlinge, prächtige Roben, gigantische Villen und reichlich Intrigen: Die HBO-Max-Serie «The Gilded Age» führt ins New York des späten 19. Jahrhunderts. Dort lässt sich mit Eisenbahn-Millionen zwar fast alles Materielle kaufen, nur gesellschaftliche Anerkennung nicht. Das opulente Gesellschaftsdrama von «Downton Abbey»-Schöpfer Julian Fellowes gehört 2026 erneut zu den Emmy-Kandidaten und ist unter anderem als beste Dramaserie nominiert. Auch Hauptdarstellerin Carrie Coon sowie Regisseurin Salli Richardson-Whitfield dürfen auf eine Trophäe hoffen. Staffel 4 wird ab November verfügbar sein. 

    «A Knight of the Seven Kingdoms» (HBO Max):

    2019 endete die kultige Fantasyserie «Game of Thrones». Seitdem sind zwei Ableger aus dem Universum erschienen, darunter «A Knight of the Seven Kingdoms» bei HBO Max. Es ist eine etwas leichtere Alternative zu der doch sehr brutalen Originalserie und spielt rund 90 Jahre vor den Ereignissen. 

    Die sechs überraschend oft lustigen Folgen handeln von den Abenteuern des Ritters Ser Duncan dem Großen und seinem kleinen Knappen Egg, die sich auf ein Turnier vorbereiten. Grundlage ist die Trilogie «Der Heckenritter von Westeros: Das Urteil der Sieben» von Fantasyautor George R. R. Martin. Ein guter Einstieg in die «GoT»-Welt.

    «Paradise» (Hulu; in Deutschland Disney+):

    Ein junger US-Präsident wird ermordet und ein Leibwächter ist der Hauptverdächtige. Das ist die Ausgangslage der Serie «Paradise», die mittlerweile eine zweite Staffel bekommen hat. In der ersten Staffel gerät der Security-Mitarbeiter des Präsidenten, Xavier Collins (Sterling K. Brown), ins Visier der Ermittler. Daraufhin muss er die Verschwörung um den Mord aufklären. Die US-Politserie wird für ihr exzellentes Ensemble und viele überraschende Wendungen gelobt. Erdacht wurde die Thriller-Serie von Dan Fogelman, der schon bei der Familienserie «This is Us» eine gelungene Mischung aus Emotion und schneller Handlung schuf. 

    «Slow Horses – Ein Fall für Jackson Lamb» (Apple TV):

    Wer beim britischen Geheimdienst MI5 Mist baut, landet im «Slough House» – der Abstellkammer für gescheiterte Agenten. Dort führt der notorisch schlecht gelaunte Jackson Lamb (Gary Oldman) eine Truppe von Antihelden, die trotz verkorkster Karrieren regelmäßig in gefährliche Spionagefälle gerät. Die Serie mit mittlerweile fünf Staffeln verbindet klassischen Agententhriller mit schwarzem britischem Humor und politischen Intrigen. Bei den Emmys 2026 ist die Serie neunmal nominiert, darunter als beste Dramaserie. Gary Oldman als Hauptdarsteller und Jack Lowden als Nebendarsteller können auf eine Trophäe hoffen. Staffel 6 wird ab 16. September veröffentlicht. 

    «Your Friends and Neighbors» (Apple TV):

    In der Serie «Your Friends and Neighbors» glänzt Jon Hamm («Mad Men», «The Morning Show») als Hedgefonds-Manager im freien Fall: Andrew Cooper beschäftigen eigentlich genug Probleme, unter anderem die Scheidung von seiner Frau und Kummer mit den Kindern. Jetzt wird er auch noch gefeuert. 

    Um den Lebensstil seiner Familie aufrechtzuerhalten, begeht Andrew Diebstähle in Nachbarhäusern im äußerst wohlhabenden Vorort Westmont Village. Hier muss er allerdings feststellen, dass sich hinter wohlhabenden Fassaden Geheimnisse und Affären verbergen, die gefährlicher sind, als er je gedacht hätte. Bislang sind zwei Staffeln der Serie erschienen.

     

    Als BESTE COMEDYSERIE nominiert sind:

    «Abbott Elementary» (ABC in USA; in Deutschland Disney+):

    Kaputte Toiletten, bröckelnde Wände und viel Idealismus: In «Abbott Elementary» kämpfen sich Lehrerinnen und Lehrer durch den unterfinanzierten Schulalltag in Philadelphia (USA). Die Idee zur Serie hatte Quinta Brunson, die auch die Hauptrolle der immerzu optimistischen Lehrerin Janine Teagues spielt. Die Serie ist im Mockumentary-Stil gedreht und zeigt die Realität an einer Schule mit überwiegend schwarzer Schülerschaft mit viel Humor – aber ohne Probleme zu verharmlosen. In bislang fünf Staffeln sind vor allem die Dialoge und die Situationskomik Highlights der Sitcom. 

    «The Bear: King of the Kitchen» (FX; Disney+):

    Die Serie um Koch Carmy (Jeremy Allen White) und seine eingespielte Patchwork-Küchencrew ist aus den Emmy-Nominierungen längst nicht mehr wegzudenken. Aus dem Sandwich-Imbiss, den er in der hochgelobten ersten Staffel von seinem gestorbenen Bruder erbte, ist längst ein Gourmetrestaurant geworden – das nicht nur um einen Michelin-Stern kämpft, sondern auch um seine Existenz. 

    Nominiert ist dieses Mal die vierte Staffel, die es bereits im Juni 2025 zu streamen gab. In dieser stehen vor allem die oft emotionalen Geschichten der Charaktere im Mittelpunkt – da der Humor dabei eher ein Randaspekt ist, gilt die Nominierung als beste Comedyserie durchaus auch als umstritten. Die kürzlich erschienene fünfte und letzte Staffel geht erst nächstes Jahr ins Emmy-Rennen.

    «Hacks» (HBO Max USA; in Deutschland vor allem bei RTL+):

    Im Mittelpunkt der Comedyserie stehen die Stand-up-Komikerin Deborah Vance und ihre jüngere Autorin Ava Daniels, die dem Humor der Entertainment-Legende frischen Wind verleihen soll. In den ersten vier Staffeln entsteht – vor allem durch den Altersunterschied – ein ständiges Hin-und-her zwischen den beiden, das aber unterhaltsam ist: Wegen den oft verschiedenen Ansichten geraten sie gerne mal aneinander, doch gleichzeitig entwickelt sich zwischen ihnen auch eine enge Freundschaft. 

    Die fünfte und letzte Staffel, in der sie Deborahs Karriere vor dem Aus retten müssen, schließt die Geschichte mit großen Emotionen gut ab und heimste mit 24 Emmy-Nominierungen mehr ein als jede Staffel einer Comedyserie zuvor – schade, dass diese in Deutschland noch auf ihre Premiere wartet.

    «Only Margo»/Original: «Margo’s Got Money Troubles» (Apple TV):

    Die Serie mit Elle Fanning und Michelle Pfeiffer in den Hauptrollen dreht sich um eine junge alleinerziehende Mutter, die sich unorthodoxer Mittel bedient, um über die Runden zu kommen. Die nicht nur witzige und herzerwärmende Serie zwischen Komödie und Drama hat viel Lob erhalten. Das dürfte auch an ihrer einfühlsamen Darstellung liegen: Fanning, Pfeiffer und auch Nick Offermann, in der Rolle von Margos Vater, spielen Charaktere, die alles andere als perfekt sind – und gerade deshalb ans Herz gehen. 

    «Nobody Wants This» (Netflix):

    Eine Sex-Podcasterin trifft auf einen Rabbiner – das ist nicht der Beginn eines schlechten Witzes, sondern einer der erfolgreichsten romantischen Comedy-Serien der vergangenen Jahre. Das Thema wurde schon oft erzählt: Ein ungleiches Paar trifft und verliebt sich und trotzt allen Herausforderungen. Doch mit Kristen Bell und Adam Brody in den Hauptrollen schafft es «Nobody Wants This» über das angestaubte Rom-Com-Image hinaus und befördert die Liebesgeschichte in bislang zwei Staffeln in die heutige Zeit – (fast) ohne toxisches Männergehabe und Frauen, die gerettet werden müssen. 

    «Only Murders in the Building» (Disney+):

    Eine liebevolle Krimi-Serie mit Starbesetzung: Staffel für Staffel ermitteln Steve Martin, Martin Short und Selena Gomez als Hobby-Podcaster in ihrer Wohnanlage «The Arconia». Hier ereignen sich immer wieder merkwürdige Todesfälle. «Only Murders in the Building» greift die allgegenwärtige Faszination von True Crime auf, mischt sie mit Slapstick, charmantem Humor, skurrilen Nachbarn und cleveren Mordfällen mit vielen Wendungen. 

    Auch das ungewöhnliche Trio aus Martin, Short und Gomez macht Spaß. Immer wieder treten Gaststars auf. Seit der dritten Staffel gehört Meryl Streep mit zum Cast, zuletzt waren in Staffel 5 Renée Zellweger und Christoph Waltz zu sehen.

    «Shrinking» (Apple TV):

    Eine Serie über Schicksale – oft emotional, vor allem aber unterhaltsam. Jason Segel («How I Met Your Mother») spielt den Psychotherapeuten Jimmy, der um seine bei einem Autounfall gestorbene Frau trauert. Seine aufs Collegealter zugehende Tochter muss er alleine großziehen, bekommt dabei aber Hilfe von Nachbarn und Kollegen – unter anderem Harrison Ford als Jimmys Boss, der mit einer Parkinson-Diagnose umgehen muss. Die Serie ist herzerwärmend und manchmal albern zugleich, bietet dabei aber auch den persönlichen Herausforderungen der vielen Charaktere viel Raum. Die nun nominierte dritte Staffel schließt viele Handlungsstränge – eine vierte soll es dennoch geben.

    «Widow’s Bay» (Apple TV):

    19 Nominierungen für die erste Staffel: «Widow’s Bay» ist womöglich schon jetzt die größte Überraschung des Jahres. Die Horror-Comedyserie spielt auf einer fiktiven Insel an der amerikanischen Ostküste. Deren Bürgermeister Tom Loftis möchte das Image seiner etwas heruntergekommenen Heimat aufbessern. Einige der alteingesessenen Bewohner glauben jedoch, dass die Insel mit einem Fluch belegt ist – und als ein Zeitungsbericht dann Touristen auf die Insel zieht, wird schnell klar, dass tatsächlich nicht alles mit rechten Dingen zugeht. 

    Besonders stark wird die Serie durch den Mix aus Witz und Grusel: Bringen einen die vielen eigenartigen Inselbewohner in der einen Szene noch zum Lachen, findet man sich in der nächsten plötzlich wieder, wie man sich wegen dunkler Schockmomente plötzlich am Sofa festklammert.

  • Hamburger Industrie wächst dank Mineralölbranche

    Der Umsatz der Hamburger Industrie ist im ersten Halbjahr auch dank der Mineralölbranche gewachsen. Nach Abzug der Inflation stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,1 Prozent auf rund 52,4 Milliarden Euro, wie das Statistikamt Nord mitteilte. Die Umsätze der Mineralölverarbeiter legten um 12,7 Prozent zu. 

    In Hamburg befinden sich mehrere Raffinerien. Internationale Ölkonzerne wie Shell, BP und ExxonMobil, die im Bundesgebiet Tankstellen betreiben, haben zudem einen Sitz in Hamburg. Nach Erläuterung des Statistikamts beeinflussen auch außerhalb Hamburgs erzielte Umsätze die Landesstatistik.

    Abgesehen von der Mineralölverarbeitung entwickelte sich der Maschinenbau positiv, dessen Umsatz um 10,4 Prozent wuchs. Nähere Angaben zu der Entwicklung machte die Statistikbehörde allerdings nicht. 

    Industrieverband: Hamburg ist ein Leuchtturm 

    Der Vorsitzende des Industrieverbands Hamburg, Andreas Pfannenberg, sagte, Hamburg sei im Vergleich mit der Lage der Industrie in Deutschland ein Leuchtturm. Hamburg sei breiter aufgestellt als andere Regionen. Der Industrieverband verwies auf die Luftfahrt, die Halbleiterindustrie, die Medizintechnik sowie die Grundstoffindustrie mit Stahl, Aluminium und Kupfer.