In einem Lokal in Raunheim nahe dem Frankfurter Flughafen sind zwei Menschen erschossen worden. Dies teilte die Polizei am Morgen mit.
Blog
-
Weitere Durchsuchungen bei mutmaßlicher rechter Terrorgruppe
Die Bundesanwaltschaft lässt seit dem Morgen die Räumlichkeiten weiterer mutmaßlicher Mitglieder der rechtsextremistischen Terrorvereinigung «Letzte Verteidigungswelle» durchsuchen. Die Maßnahmen in Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein richten sich gegen insgesamt zehn Beschuldigte, wie die Karlsruher Behörde mitteilte.
-
Verdi ruft für Mittwoch zu Warnstreik am BER auf
Die Gewerkschaft Verdi hat für Mittwoch zu einem ganztägigen Warnstreik am Hauptstadtflughafen BER aufgerufen. Welche Auswirkungen das auf den Flugbetrieb haben wird, ist noch offen.
-
Verdi ruft für Mittwoch zu Warnstreik am BER auf
Die Gewerkschaft Verdi hat für Mittwoch zu einem ganztägigen Warnstreik am Hauptstadtflughafen BER aufgerufen. Welche Auswirkungen das auf den Flugbetrieb haben wird, ist noch offen.
-
BER stellt am Mittwoch Flugverkehr wegen Warnstreiks ein
Infolge eines Warnstreiks stellen die Betreiber des Hauptstadtflughafens BER den Passagier-Flugbetrieb am Mittwoch vollständig ein. Betroffen seien 445 Abflüge und Landungen mit rund 57.000 Passagieren, teilte die Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg mit.
-
BER stellt am Mittwoch Flugverkehr wegen Warnstreiks ein
Infolge eines Warnstreiks stellen die Betreiber des Hauptstadtflughafens BER den Passagier-Flugbetrieb am Mittwoch vollständig ein. Betroffen seien 445 Abflüge und Landungen mit rund 57.000 Passagieren, teilte die Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg mit.
-
Israel: Wichtiger iranischer Funktionär Laridschani getötet
Der einflussreiche iranische Funktionär Ali Laridschani ist nach israelischen Angaben bei einem Luftangriff in Teheran getötet worden. Wie der israelische Verteidigungsminister Israel Katz nach Angaben seines Büros erklärte, kam der Generalsekretär des Sicherheitsrats bei einem gezielten Angriff in der Nacht ums Leben.
-
Jessie Buckley gewinnt Oscar als beste Hauptdarstellerin
Jessie Buckley hat den Oscar als beste Hauptdarstellerin gewonnen. Die 36-Jährige wurde für ihre Rolle der Ehefrau von William Shakespeare in dem Spielfilm «Hamnet» ausgezeichnet.
-
Werkserweiterung Aresing: BAUER Maschinen GmbH investiert in die Zukunft (FOTO)
Seit einigen Wochen rollen in Aresing nahe Schrobenhausen die Bagger, täglich verlassen zahlreiche Lkw die Baustelle – und Schritt für Schritt nimmt eines der größten Investitionsprojekte der BAUER Maschinen GmbH der vergangenen Jahre Gestalt an. Mit einer neuen Produktions- und Logistikhalle investiert das Unternehmen gezielt in die Zukunft seines Standorts, optimiert seine Logistikprozesse und schafft so die Möglichkeit für weiteres künftiges Wachstum. Das Investitionsvolumen liegt im mittleren zweistelligen Millionenbereich.
Neue Produktions- und Logistikhalle als Herzstück
Zentrales Element der Erweiterung ist eine rund 22.000 m² große Produktions- und Logistikhalle mit einer maximalen Länge von 240 m und einer maximalen Breite von 100 m. Ergänzt wird der Neubau durch eine neue Freilagerfläche südlich der Finish-Halle.
In der Halle entstehen moderne, klar strukturierte Bereiche:
- Materialwirtschaft(flächenmäßig der größte Bereich im Neubau) mit automatischem Kleinteilelager, Palettenlager, Lager für sperrige Teile, Warenannahme sowie Kommissionierung für die Produktion
- Produktionfür die Vormontage von Stahl- und Hydraulikkomponenten, Elektronik-Montage sowie Ausbildungsflächen für Elektroniker
- Qualitätssicherung:Prüfräume, Sperrlager und Büros für den Wareneingang und die Reklamationsbearbeitung
- Versand- und Verpackungsbereichefür Komponenten
Östlich des Neubaus wird eine zusätzliche Außenlager- und Versandfläche mit Portalkran errichtet. Im Südwesten entsteht ein modernes Trainings- und Kundencenter. Zudem wird im Süden ein neuer Mitarbeiterparkplatz gebaut, da der bisherige Parkplatz dem Hallenneubau weichen muss. Im Südosten – südlich der bestehenden Finish-Halle – entsteht eine zusätzliche Freifläche zum Lagern, Verladen und Versenden von Großgeräten. Ein neues Pförtnerhaus mit großzügigen Wartebereichen für Lkw und Schwertransporte sorgt künftig für eine deutlich verbesserte Verkehrssteuerung am Standort. Als weitere Maßnahme wird das Regenrückhaltebecken nördlich der Kreisstraße Richtung Gerolsbach ausgebaut – ein wichtiger Beitrag zum Hochwasserschutz.
Baufortschritt bislang voll im Plan
Der offizielle Baubeginn erfolgte Ende Januar 2026. Aktuell verlaufen die Bauarbeiten planmäßig. Zunächst werden die neue Freilagerfläche sowie der Mitarbeiterparkplatz fertiggestellt, um Ersatz für die künftig überbaute Fläche zu schaffen.
Mit den erforderlichen Erdarbeiten wurde der Geschäftsbereich Bauer Umwelt der BAUER Resources GmbH beauftragt. Dazu gehört der Abtrag der an das bestehende Werksgelände angrenzenden Ackerflächen südlich der Finish-Halle, auf denen künftig das neue Freilager entsteht, sowie der Flächen östlich des Geländes, auf denen der Hallenneubau geplant ist.
Insgesamt werden zwischen Februar und Juni 2026 rund 200.000 m³ Bodenmaterial abgetragen und abtransportiert. Das entspricht einer täglichen Abfuhrmenge von etwa 2.000 bis 2.500 m³ – an Spitzentagen bis zu 180 Lkw-Fuhren. Das Material wird für örtliche Baumaßnahmen sowie zur Verfüllung von Kiesgruben verwendet. Bereits zuvor wurde der Oberboden abgetragen und auf angrenzenden Ackerflächen wieder aufgebracht. In Kalenderwoche 12 startete der Rückbau der bestehenden Befestigungen im Bereich des heutigen Freilagers, darunter Beton- und Asphaltflächen, Kranschienen sowie Fundamente.
Effizienz durch Zentralisierung
Voraussichtlich im Sommer dieses Jahres beginnt der Hochbau der Halle. In den betroffenen Abteilungen der BAUER Maschinen GmbH – Lager, Produktion, Qualität und Versand – laufen bereits die Detailplanungen für den Innenausbau. Die Fertigstellung des Gesamtprojekts ist für das zweite Halbjahr 2027 geplant, exakt 25 Jahre nachdem die Hallen und das Freigelände in Aresing von Bauer angekauft wurden.
Mit der Erweiterung werden Strukturen gezielt gebündelt. Verschiedene Abteilungen aus Schrobenhausen und Edelshausen ziehen nach Aresing um. Durch das zentrale Lager direkt vor Ort lassen sich Prozesse deutlich effizienter gestalten. Materialflüsse verkürzen sich, Abstimmungen werden vereinfacht, Schnittstellen reduziert. So kann das geplante Wachstum des Unternehmens nachhaltig und strukturiert abgebildet werden.
Auch ökologische Aspekte spielen bei der Umsetzung eine wichtige Rolle. Beispielsweise werden auf dem Areal lebende Zauneidechsen in ein eigens geschaffenes Ersatzhabitat umgesiedelt. Darüber hinaus sind Photovoltaikanlagen auf Teilen der Dachflächen vorgesehen. Ein Stromspeicher soll Verbrauchsspitzen abfangen. Des Weiteren ist eine Beheizung mittels Wärmepumpe und Geothermie geplant.
Starkes Bekenntnis zum Standort
Mit der Werkserweiterung setzt die BAUER Maschinen GmbH ein klares Signal für den Standort Aresing und für langfristige Investitionen in moderne Infrastruktur. „Mit der Erweiterung unseres Werks in Aresing investieren wir gezielt in die Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens“, betont Geschäftsführer Wulf Flos. „Wir schaffen effizientere Prozesse, bündeln Kompetenzen an einem Standort und stärken damit unsere Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig. Dieses Projekt ist ein klares Bekenntnis zu Aresing und zu unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“
Pressekontakt: Ruth Wallner BAUER Aktiengesellschaft BAUER-Straße 1 86529 Schrobenhausen Tel.: +49 8252 97-1844 public.relations@bauer.dehttps://www.bauer.de/de/pressemitteilungen
Weiteres Material: www.presseportal.de Quelle: BAUER Aktiengesellschaft
-
Krise in Autobranche – Rüstungsindustrie als Rettungsanker?
Für die kriselnde Auto-Zulieferbranche in Sachsen und Thüringen bieten sich laut einer Studie Chancen in der Rüstungsindustrie. «Rüstung ist nicht der alleinige Rettungsanker für den Automotive-Bereich», stellt der Branchenexperte Werner Olle klar. «Aber die Unternehmen müssen sich breiter aufstellen und da kann Rüstung eine Komponente sein.» Das könne helfen, Beschäftigung zu sichern. Als Beispiele nannte er die Fertigung von Karosserieteilen, Antriebskomponenten, aber auch Fahrzeug- und Assistenzsystemen.
Die Absatzschwäche der deutschen Auto-Industrie und der Wandel hin zur Elektromobilität trifft viele Zulieferbetriebe. Jobabbau ist die Folge. Dagegen verzeichnet die Rüstungsindustrie wegen internationaler Konflikte wie dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine starke Zuwächse und expandiert. So hat etwa der Konzern KNDS das frühere Waggonwerk in Görlitz übernommen, um dort Panzerteile zu produzieren. Die Auto-Industrie hat ebenfalls Rüstungsprojekte im Blick, um Überkapazitäten abzubauen. So sucht Volkswagen eine Zukunft für sein Werk im niedersächsischen Osnabrück und führt dazu nach eigenen Angaben auch Gespräche mit Rüstungsunternehmen.
Sonderfahrzeuge, Panzerung, Elektronik
Schon heute sind etliche Unternehmen der Automobilbranche für den Rüstungsbereich tätig, wie die Analyse belegt, die Olle im Auftrag des Verbandes Automotive Thüringen erstellt hat. Dabei wurden bundesweit 150 Zulieferer der Rüstungsindustrie näher analysiert.
Beispiele gebe es auch in Sachsen und Thüringen, sagte der Forscher der Deutschen Presse-Agentur. So etwa im Sonderfahrzeugbau, bei der Panzerung von Fahrzeugen, aber auch im Bereich Optik, Photonik und Elektronik.
Die Zentren der deutschen Rüstungsproduktion liegen historisch bedingt vor allem in Westdeutschland. «Es wird schwer werden, in Ostdeutschland große Rüstungsunternehmen anzusiedeln», schätzt Olle mit Blick auf Forderungen, der Osten müsse stärker von den Rüstungsaufträgen profitieren. Doch biete die Auto-Branche technologisch viele Anknüpfungspunkte gerade mit Blick auf Produkte, die zivil und militärisch genutzt werden können. Zudem gehe es bei Rüstungsaufträgen um kleinere Stückzahlen. Das biete gerade kleinen und mittleren Unternehmen die Chance, hier als Zulieferer aktiv zu werden.
Das Interesse seitens der Unternehmen sei groß, konstatiert Rico Chmelik, Geschäftsführer des Verbandes Automotive Thüringen. Voriges Jahr hätten bei einer Branchenumfrage rund 75 Prozent der Unternehmen angegeben, im Bereich Verteidigung tätig zu sein oder einen Einstieg zu erwägen.
Chmelik: «Das Fenster ist da»
Allerdings gibt es dabei Hürden, wie Olle erklärt. Denn die Rüstungsindustrie sei für interessierte Zulieferer Neuland – mit anderen Strukturen, Auftraggebern, Geschäftsmodellen und Anforderungen. Erfolgversprechend sei vor allem, Teile oder Komponenten an Rüstungsunternehmen zu liefern oder sich mit anderen Unternehmen zusammenzutun, die schon in diesem Bereich tätig sind.
Es gebe derzeit gute Möglichkeiten für Autozulieferer, in diesen Sektor einzusteigen, konstatiert Chmelik: «Das Fenster ist da.» Die Politik könne Unternehmen hierbei unterstützen – etwa als Türöffner zu den großen Rüstungsunternehmen wie Rheinmetall, Airbus oder KNDS. Auch Olle rät dazu, Bedarf und Angebot zu vernetzen und gemeinsame Plattformen zu schaffen.
Kritik an einem stärkeren Fokus der Autozulieferer auf Rüstung kommt von der Linken. Die Rüstungsindustrie könne nicht die Probleme der Thüringer Wirtschaft lösen, erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der Landtagsfraktion in Erfurt, Andreas Schubert. Die hiesige Autozulieferindustrie sei kleinteilig und spezialisiert. «Das ist ein großer Vorteil, um einen Einstieg in die Sondernutzfahrzeugsparte zu finden.» Doch nicht fürs Militär, sondern für Einsätze in der Landwirtschaft und dem öffentlichen Personennahverkehr.