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  • Bester Film bei Oscars 2026: «One Battle After Another»

    Der schwarzhumorige Politthriller «One Battle After Another» hat den Oscar als bester Film gewonnen. Die US-Filmakademie zeichnete das Werk von Paul Thomas Anderson mit ihrem wichtigsten Preis aus.

  • Michael B. Jordan gewinnt Oscar als bester Hauptdarsteller

    Michael B. Jordan ist mit dem Oscar als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet worden. Die US-Filmakademie verlieh dem 39-Jährigen die Auszeichnung für seine Doppelrolle im Vampir-Südstaatendrama «Blood & Sinners» von Ryan Coogler.

  • Jessie Buckley gewinnt Oscar als beste Hauptdarstellerin

    Jessie Buckley hat den Oscar als beste Hauptdarstellerin gewonnen. Die 36-Jährige wurde für ihre Rolle der Ehefrau von William Shakespeare in dem Spielfilm «Hamnet» ausgezeichnet.

  • Trump: Für Ölindustrie wichtige iranische Insel angegriffen

    US-Streitkräfte haben nach Angaben von Präsident Donald Trump die militärischen Anlagen auf der für Irans Ölindustrie wichtigen Insel Kharg zerstört. Auf eine Vernichtung der Öl-Infrastruktur habe er vorerst verzichtet, schrieb der Republikaner auf der Plattform Truth Social.

  • Körber-Chef sieht deutsches Exportmodell bedroht

    Der Chef des Hamburger Technologiekonzerns Körber, Stephan Seifert, sieht das deutsche Exportmodell bedroht. «Unser langfristiger Wohlstand kommt ganz wesentlich vom Export, aber wir werden unsere Position und unseren Wohlstand nicht halten können, wenn wir so weitermachen wie bisher», sagte Seifert im Interview der Deutschen Presse-Agentur. 

    Unter dem deutschen Exportmodell wird gemeinhin eine Wachstumsstrategie verstanden, die auf der Ausfuhr hochwertiger Güter fußt. Seifert nannte die Stichwörter «Innovationsführerschaft, Erfinderreichtum und Unternehmertum».

    «Das Geschäftsmodell Deutschland muss sich neu erfinden», sagte Seifert weiter. Wichtig sei, Zugriff auf führende Technologien des 21. Jahrhunderts wie Künstliche Intelligenz zu bekommen. Dazu rät der Vorstandsvorsitzende zu Partnerschaften mit Firmen im Ausland – besonders den USA und Asien. Der Technologiekonzern Siemens mache das etwa beispielhaft. 

    Körber arbeitet den Angaben nach mit Firmen im Ausland zusammen und kauft zu, um Zugang zu Technologien und Märkten zu erhalten. 

    Wettbewerb aus China setzt Mittelstand zu 

    Dem Mittelstand – Seifert zählt Körber dazu – setze vor allem Wettbewerb aus China zu. Seifert sagte: «Der Wettbewerb wird jeden Tag sichtbarer, virulenter.» Deutschland verliere jeden Tag an relativer Wettbewerbsfähigkeit. 

    Der Begriff Mittelstand ist nicht einheitlich definiert: Die Förderbank KfW versteht darunter etwa Unternehmen mit nicht mehr als 500 Beschäftigten und 50 Millionen Euro Jahresumsatz. Andere definieren den Begriff über die Eigentümerstruktur. Körber etwa ist ein Stiftungsunternehmen, das einen Teil seines Gewinns an die gemeinnützige Körber-Stiftung abgibt. 

    Erwartungen an Regierung haben sich nicht erfüllt

    Von der schwarz-roten Bundesregierung zeigte sich Seifert enttäuscht. «Ich war sehr hoffnungsvoll am Tag nach der Bundestagswahl. Heute muss ich sagen, dass viele Ankündigungen nicht umgesetzt worden sind.» 

    Von der Regierung erwartet Seifert mehr Konstanz. Die geplante Teil-Abkehr der EU-Kommission vom sogenannten Verbrenner-Aus – die Bundesregierung unterstützt den Kurs der Kommission – nannte er als Beispiel. Investitionen in neue Technologien wie Batteriezellen werde das nicht stärken. In den vergangenen 20 Jahren sei eine verlässliche Industrie- und Wirtschaftspolitik verloren gegangen. 

    Vom reinen Maschinenbauer zum Technologiekonzern

    Die Ursprünge Körbers reichen bis 1946 zurück. Das Unternehmen belieferte als Maschinenbauer vor allem die Tabakindustrie, später kamen Bereiche wie Papier und Schleiftechnik hinzu. Seifert leitete nach eigener Aussage zwischen Ende 2016 und Anfang 2017 einen Jahre zuvor angekündigten Umbau ein: Körber gab mehrere konventionelle Geschäftsfelder ab und kaufte an anderer Stelle zu – etwa im Softwarebereich. 

    Inzwischen ist Körber in die Bereiche Pharma, Supply-Chain und Technologies (Deutsch: Lieferkette und Technologien) gegliedert. Körber bietet vor allem Maschinen, Anlagen und Software an. Laut Website hat der Konzern rund 13.000 Mitarbeiter an mehr als 100 Standorten weltweit. Den genauen Jahresüberschuss nennt das nicht börsennotierte Unternehmen nicht.

  • Körber-Chef sieht deutsches Exportmodell bedroht

    Der Chef des Hamburger Technologiekonzerns Körber, Stephan Seifert, sieht das deutsche Exportmodell bedroht. «Unser langfristiger Wohlstand kommt ganz wesentlich vom Export, aber wir werden unsere Position und unseren Wohlstand nicht halten können, wenn wir so weitermachen wie bisher», sagte Seifert im Interview der Deutschen Presse-Agentur. 

    Unter dem deutschen Exportmodell wird gemeinhin eine Wachstumsstrategie verstanden, die auf der Ausfuhr hochwertiger Güter fußt. Seifert nannte die Stichwörter «Innovationsführerschaft, Erfinderreichtum und Unternehmertum».

    «Das Geschäftsmodell Deutschland muss sich neu erfinden», sagte Seifert weiter. Wichtig sei, Zugriff auf führende Technologien des 21. Jahrhunderts wie Künstliche Intelligenz zu bekommen. Dazu rät der Vorstandsvorsitzende zu Partnerschaften mit Firmen im Ausland – besonders den USA und Asien. Der Technologiekonzern Siemens mache das etwa beispielhaft.

  • Körber-Chef sieht deutsches Exportmodell bedroht

    Der Chef des Hamburger Technologiekonzerns Körber, Stephan Seifert, sieht das deutsche Exportmodell bedroht. «Unser langfristiger Wohlstand kommt ganz wesentlich vom Export, aber wir werden unsere Position und unseren Wohlstand nicht halten können, wenn wir so weitermachen wie bisher», sagte Seifert im Interview der Deutschen Presse-Agentur. 

    Unter dem deutschen Exportmodell wird gemeinhin eine Wachstumsstrategie verstanden, die auf der Ausfuhr hochwertiger Güter fußt. Seifert nannte die Stichwörter «Innovationsführerschaft, Erfinderreichtum und Unternehmertum».

    «Das Geschäftsmodell Deutschland muss sich neu erfinden», sagte Seifert weiter. Wichtig sei, Zugriff auf führende Technologien des 21. Jahrhunderts wie Künstliche Intelligenz zu bekommen. Dazu rät der Vorstandsvorsitzende zu Partnerschaften mit Firmen im Ausland – besonders den USA und Asien. Der Technologiekonzern Siemens mache das etwa beispielhaft.

  • Fernbus-Unfall mit vier Toten: Bewährungsstrafe für Fahrer

    Rund zwei Jahre nach einem Fernbus-Unfall mit vier Toten auf der Autobahn 9 bei Leipzig ist der Busfahrer zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Das Amtsgericht Eilenburg sprach den 64-Jährigen wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung schuldig.

  • Schiffbau-Branche fordert klare Signale von der Politik

    Gut sechs Wochen vor der 14. Nationalen Maritimen Konferenz (NMK) in Emden haben der Verband für Schiffbau und Meerestechnik (VSM) und die IG Metall Küste die Notwendigkeit von konkreten industriepolitischen Weichenstellungen angemahnt. Die maritime Industrie sei strategisch relevant unter anderem für Sicherheit, Energieversorgung und den Klimaschutz, sagte der Bezirksleiter der IG Metall Küste, Daniel Friedrich, in Hamburg. Jetzt sei der Moment, diese Stärke in eine langfristige politische Strategie zu übersetzen.

    Eckpunkte für einen Aktionsplan liegen vor 

    Der VSM hat bereits vor Monaten mit Partnern wie dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), dem Bundesverband der Deutschen
    Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (BDSV) und der IG Metall Eckpunktepapiere für einen Aktionsplan Maritime Industrie vorgelegt. Sie dienen den Angaben zufolge der Zuarbeit zur Emdener NMK am 29. und 30. April.

    «Ich gebe gerne zu, nach der letzten NMK in Bremen war ich ziemlich frustriert», sagte Friedrich. Bestenfalls Feinschmecker hätten da bei den Ergebnissen Unterschiede zu Positionspapieren aus den vergangenen 20 Jahren erkannt. Dabei habe es gerade im Bereich Marine schon die Erwartung gegeben, «dass die Politik noch mal sehr deutlich ein Signal setzt, was man gemeinsam machen will». Doch da habe der Schulterschluss gefehlt. «Das ist das, was in Emden geschehen muss», sagte Friedrich.

    Lüken: Die Konferenz in Emden wird anders sein

    VSM-Hauptgeschäftsführer Reinhard Lüken sagte, am Ende der Konferenz in Emden müsse klar sein, wohin die Reise gehe. Gleichzeitig zeigte er sich optimistisch: «Die NMK in Emden wird anders als die letzte, da werden wir nicht mit leeren Händen dastehen.» Schließlich gebe es bereits jetzt Bewegung. Er verwies etwa auf die noch vor der NMK anstehende Debatte im Deutschen Bundestag. «Da erhoffen wir uns natürlich, dass auch die Damen und Herren Abgeordneten dort noch mal als Taktgeber funktionieren.»

    Die aktuelle Lage der Werften bezeichnete Lüken als hervorragend. Konkrete Zahlen lägen zwar noch nicht vor, «aber die Auslastung ist wirklich überall hoch und die Standorte, die in den vergangenen Jahren auch im Rahmen der Corona-Zeit zu Sorgenkindern wurden, (…) die haben jetzt eigentlich allesamt wieder eine sehr starke Perspektive mit einer guten Führung in Flensburg, in Stralsund, in Wismar, in Rostock». Und auch die über ganz Deutschland verteilten rund 3.000 Unternehmen der Schiffbauindustrie erlebten eine hohe Nachfrage. «Die Konjunkturlage ist sehr gut», sagte Lüken.

    Europäische Maritime Industriestrategie mit Luft nach oben

    Die zuletzt von der EU-Kommission vorgelegte Europäische Maritime Industriestrategie hat nach Lükens Ansicht noch Luft nach oben. Es sei anerkennenswert, dass Brüssel sich überhaupt geäußert habe und die strategische Dimension der Branche anerkenne. «Das letzte Mal war 2013 und auch das war eigentlich nur eine wieder aufgewärmte Geschichte aus 2003.» Letztlich sei die Strategie aber doch mit großer Zurückhaltung diskutiert und auch runtergedimmt worden. «Insgesamt (…) enthält die Strategie viele, viele Detailelemente. Vieles davon war bekannt, einiges war auch schon längst aufgesetzt», sagte Lüken.

  • Norbert Himmler als ZDF-Intendant wiedergewählt

    Norbert Himmler ist als Intendant des ZDF wiedergewählt worden. Er erhielt bei einer Sitzung des Fernsehrats in Mainz im ersten Wahlgang die erforderliche Mehrheit.