Die CDU-Landtagsfraktion in Sachsen-Anhalt hat Ministerpräsident Sven Schulze zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt. Zwei Tage nach der CDU-Niederlage bei der Landtagswahl setzte sich Schulze nach dpa-Informationen in Magdeburg gegen den bisherigen Fraktionschef Guido Heuer in einer Kampfabstimmung durch. Auch der «Spiegel» berichtete.
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Partnerschaft mit Chinas Firmen: Deutsche unter Zeitdruck
Deutschen Unternehmen in China könnte für eine Partnerschaft mit international expandierenden chinesischen Firmen die Zeit davonzulaufen. Das legt ein neuer Bericht der deutschen Auslandshandelskammer (AHK) nahe. Führungskräfte zahlreicher Branchen hätten einheitlich vermittelt, dass sich das Zeitfenster für solche Partnerschaften zunehmend verenge, hieß es in dem Bericht, den die Interessenvertretung deutscher Firmen in Peking vorstellte.
Ein Problem: Die chinesischen Unternehmen lernen schnell und setzen ihre Expansion ambitioniert durch. «Ich glaube, dass die nächsten 18 Monate das goldene Fenster sind, um eine Partnerschaft einzugehen», zitierte die Kammer den Entscheider eines deutschen Autozulieferers.
«Wir fanden die Aussage dieses einen Managers ziemlich beeindruckend, der sagte, dass sich das Fenster schneller schließt als wir alle glauben», sagte der Chef der AHK in Nordchina, Oliver Oehms. Die Kammer bewerbe solche Partnerschaft nicht, aber solche «Dreiecksgeschäftsmodelle» müssten in der laufenden Diskussion zwischen den europäischen Institutionen und China auch berücksichtigt werden, erklärte Oehms. «Aus unserer Sicht verbringen die Leute zu viel Zeit damit, bilaterale Import- und Exportstatistiken zu betrachten», sagte er.
Geschäftsmodelle unter Druck
Dem Kammerbericht zufolge erlangen chinesische Firmen schnell jene Fähigkeiten, die sie derzeit noch von deutschen Partnerunternehmen brauchen. Außerdem setzen die Firmen aus China mit schnellen Entscheidungen, geringen Kosten und der Bereitschaft, Markteinteile dem kurzfristigen Profit vorzuziehen, die globalen Geschäftsmodelle deutscher Unternehmen unter Druck, wie aus dem Bericht hervorgeht.
Der Trend, dass deutsche Firmen in China auf der Expansionswelle chinesischer Firmen mitreiten wollen, ist schon länger bekannt. In der zurückliegenden Geschäftsklima-Umfrage der AHK hatten 542 befragte deutsche Unternehmen in China die Internationalisierung chinesischer Firmen mit 36 Prozent als wichtigste Geschäftsmöglichkeit bewertet.
Was die Partnerschaften bieten
Für den neuen Bericht sprach die AHK zwischen April und Juni mit elf nicht namentlich genannten Mitgliedsfirmen etwa aus den Bereichen Automotive, Maschinenbau und Logistik über den Trend. Deutsche Firmen in China liefern demnach in einer Partnerschaft zum Beispiel Produkte und Dienstleistungen für das Auslandsgeschäft des chinesischen Unternehmens oder helfen bei der Erfüllung internationaler Standards.
Durch die Partnerschaften wollen deutsche Firmen in China laut AHK in globalen Märkten relevant bleiben und die rückläufige Nachfrage lokaler Kunden damit ausgleichen. Den Chinesen helfe das Wissen deutscher Firmen in anderen Märkten und das dortige Vertrauen in die Marken. Chinas Unternehmen drängen ins Ausland, weil unter anderem die Nachfrage im Inland anhaltend schwach ist.
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SAFENet wächst: Neue Mitglieder für europäische Router- und Netzwerktechnik-Allianz / Fünf Unternehmen aus vier Ländern treten der Allianz für Europas technologische Souveränität bei
Die „Sovereignty Alliance for European Network Technology“ (SAFENet) begrüßt mit Genexis, IPmotion, MB connect line, Teldat und Waystream fünf neue Mitglieder. Das Bündnis wächst und erweitert sich nur wenige Wochen nach seiner Gründung von vier auf neun europäische Netzwerktechnologieunternehmen. Mit dem Zuwachs verbreitert die Allianz ihre europäische Basis deutlich. Das gemeinsame Ziel: Europas technologische Handlungsfähigkeit stärken – und dafür sorgen, dass europäische Netzwerktechnologie in Brüssel und den nationalen Hauptstädten das Gewicht bekommt, das ihr zusteht.
Fünf neue Mitglieder mit sich ergänzenden Fachkenntnissen:
- Genexis (Niederlande/Schweden):Der Breitbandspezialist bietet Lösungen für Glasfaseranschlüsse und Heimnetzwerke an – von ONTs und Residential Gateways bis hin zu Extendern und Verwaltungssoftware.
- IPmotion (Deutschland):Der Hersteller entwickelt Lösungen für den mobilen Internetzugang und Router für den Schienen- und Straßenverkehr, die öffentliche Sicherheit sowie weitere mobile Anwendungen.
- MB connect line (Deutschland):Der Hersteller entwickelt sichere Fernzugriffslösungen, Industrierouter und OT-Sicherheitsgateways für Maschinenbauer und Industriebetreiber und ermöglicht die sichere Anbindung, Fernwartung und Segmentierung von Maschinen, Systemen und industriellen Netzwerken, einschließlich geschützter Netzwerkübergänge zwischen OT-Umgebungen.
- Teldat (Spanien):Der Anbieter entwickelt Router-, SD-WAN-, 5G- und Cybersicherheitslösungen für Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und kritische Infrastrukturen.
- Waystream (Schweden):Das Unternehmen entwickelt Access-Switches und Router für die Glasfasernetze kommunaler Netzbetreiber und Netzbetreiber in Nord- und Mitteleuropa.
Zur vollständige Pressemitteilung: safe-net.tech/news
Über SAFENet
Die Sovereignty Alliance for European Network Technology (SAFENet) ist ein strategischer Zusammenschluss führender europäischer Netzwerktechnologie-Unternehmen. SAFENet versteht Netzwerktechnologie als Rückgrat des digitalen Ökosystems. Die Allianz vertritt die Interessen europäischer Hersteller in politischen und regulatorischen Prozessen und leistet damit einen Beitrag zur digitalen Souveränität und zur langfristigen Sicherung der eigenen digitalen Infrastruktur Europas. Ihr Ziel: ein digitales Europa, das selbstbestimmt, resilient und zukunftsfähig ist.safe-net.tech.
Pressekontakt: Kira Terstappen-Richter · SAFENet · media@safe-net.tech
Weiteres Material: www.presseportal.de Quelle: SAFENet
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SAFENet wächst: Neue Mitglieder für europäische Router- und Netzwerktechnik-Allianz / Fünf Unternehmen aus vier Ländern treten der Allianz für Europas technologische Souveränität bei
Die „Sovereignty Alliance for European Network Technology“ (SAFENet) begrüßt mit Genexis, IPmotion, MB connect line, Teldat und Waystream fünf neue Mitglieder. Das Bündnis wächst und erweitert sich nur wenige Wochen nach seiner Gründung von vier auf neun europäische Netzwerktechnologieunternehmen. Mit dem Zuwachs verbreitert die Allianz ihre europäische Basis deutlich. Das gemeinsame Ziel: Europas technologische Handlungsfähigkeit stärken – und dafür sorgen, dass europäische Netzwerktechnologie in Brüssel und den nationalen Hauptstädten das Gewicht bekommt, das ihr zusteht.
Fünf neue Mitglieder mit sich ergänzenden Fachkenntnissen:
- Genexis (Niederlande/Schweden):Der Breitbandspezialist bietet Lösungen für Glasfaseranschlüsse und Heimnetzwerke an – von ONTs und Residential Gateways bis hin zu Extendern und Verwaltungssoftware.
- IPmotion (Deutschland):Der Hersteller entwickelt Lösungen für den mobilen Internetzugang und Router für den Schienen- und Straßenverkehr, die öffentliche Sicherheit sowie weitere mobile Anwendungen.
- MB connect line (Deutschland):Der Hersteller entwickelt sichere Fernzugriffslösungen, Industrierouter und OT-Sicherheitsgateways für Maschinenbauer und Industriebetreiber und ermöglicht die sichere Anbindung, Fernwartung und Segmentierung von Maschinen, Systemen und industriellen Netzwerken, einschließlich geschützter Netzwerkübergänge zwischen OT-Umgebungen.
- Teldat (Spanien):Der Anbieter entwickelt Router-, SD-WAN-, 5G- und Cybersicherheitslösungen für Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und kritische Infrastrukturen.
- Waystream (Schweden):Das Unternehmen entwickelt Access-Switches und Router für die Glasfasernetze kommunaler Netzbetreiber und Netzbetreiber in Nord- und Mitteleuropa.
Zur vollständige Pressemitteilung: safe-net.tech/news
Über SAFENet
Die Sovereignty Alliance for European Network Technology (SAFENet) ist ein strategischer Zusammenschluss führender europäischer Netzwerktechnologie-Unternehmen. SAFENet versteht Netzwerktechnologie als Rückgrat des digitalen Ökosystems. Die Allianz vertritt die Interessen europäischer Hersteller in politischen und regulatorischen Prozessen und leistet damit einen Beitrag zur digitalen Souveränität und zur langfristigen Sicherung der eigenen digitalen Infrastruktur Europas. Ihr Ziel: ein digitales Europa, das selbstbestimmt, resilient und zukunftsfähig ist.safe-net.tech.
Pressekontakt: Kira Terstappen-Richter · SAFENet · media@safe-net.tech
Weiteres Material: www.presseportal.de Quelle: SAFENet
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«Verzicht bringt nichts» – IG Metall will Reallöhne sichern
In der anstehenden Tarifrunde für die deutsche Metall- und Elektroindustrie will die IG Metall mindestens die Reallöhne sichern. Während die exakte Lohnforderung noch in den kommenden Wochen gefunden werden soll, verweist die Gewerkschaft auf eine bundesweite Beschäftigtenbefragung, bei der sich eine relative Mehrheit von 47,8 Prozent für «moderate» Entgelterhöhungen ausgesprochen hat. 35 Prozent der 267.000 Teilnehmer waren für eine «kräftige» Erhöhung.
«Verzicht bringt nichts», erklärte die Gewerkschaftsvorsitzende Christiane Benner. Sie sieht Unternehmen und Politik in der Verantwortung, die Industriearbeitsplätze zu halten und eine Deindustrialisierung zu verhindern. «Wir brauchen eine Anti-Dumping-Strategie und die Sicherung von Wertschöpfung über Local-Content-Vorgaben. Die Arbeitsplätze werden durch unfairen Wettbewerb bedroht, nicht durch zu hohe Arbeitskosten.» Diese machten ohnehin nur einen geringen Teil der Gesamtkosten aus.
IG Metall verlangt Gegenleistungen
Wenn es Unternehmen schlecht gehe, sei die Gewerkschaft bei wirtschaftlichen Problemen stets zu Gesprächen bereit und habe Lösungen, sagte Benner. «Wir verlangen aber Gegenleistungen, nämlich Investitionen, Produktzusagen und die Sicherung von Arbeitsplätzen.»
Die Lage sei auch nicht so schlecht, wie es in der öffentlichen Diskussion den Eindruck erwecke. Die Befragten nähmen die Situation in ihren Betrieben sehr unterschiedlich wahr. Während knapp die Hälfte sie als gut (31,7 Prozent) oder sehr gut (14,5 Prozent) schildert, sieht gut jeder Fünfte die Lage als schlecht (16,9 Prozent) oder sehr schlecht (4,7 Prozent) an. Gut gehe es Betrieben der Luft- und Raumfahrt, Rüstung, Schiffsbau oder Energie, während in der Autoindustrie und bei Dienstleistern Sorgen herrschten.
Angriffe auf 35-Stunden-Woche
Gleichzeitig warnte die Gewerkschaftschefin einzelne Unternehmen wie Mercedes-Benz, gewerkschaftliche Errungenschaften infrage zu stellen, die nicht einmal Gegenstand der Tarifverhandlungen sind. «Die 35-Stunden-Woche und der Achtstundentag gehören zum Identitätskern unserer Gewerkschaft. Wir haben das erkämpft und nicht geschenkt bekommen. Und wir werden weiter dafür kämpfen.» 40 statt 35 Stunden zu arbeiten ohne Entgeltausgleich, bedeute eine erhebliche Lohnkürzung um 14 Prozent.
In den Flächentarifverträgen für die deutsche Metall- und Elektroindustrie werden die Arbeitsbedingungen von rund 3,7 Millionen Beschäftigten verhandelt. Neben der Autoindustrie sind Maschinenbau, Metallbearbeitung, Elektrotechnik und der sonstige Fahrzeugbau wichtige Sparten. Nicht verhandelt wird für die Beschäftigten der kriselnden Volkswagen AG, für die ein eigener Haustarifvertrag gilt. Dieser läuft zum Jahresende aus.
Der Vorstand der IG Metall will seine Forderung nach umfangreicher Rückkopplung mit den regionalen Tarifkommissionen am 23. September beschließen. Erste Verhandlungen mit den Arbeitgeberverbänden sind ab dem 7. Oktober geplant. Die aktuellen Tarifverträge laufen zum 31. Oktober aus. Danach sind dann sofort auch Warnstreiks möglich, weil in dieser Runde auf eine nachlaufende Friedenspflicht verzichtet worden ist.
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Partnerschaft mit Chinas Firmen: Deutsche unter Zeitdruck
Deutschen Unternehmen in China könnte für eine Partnerschaft mit international expandierenden chinesischen Firmen die Zeit davonzulaufen. Das legt ein neuer Bericht der deutschen Auslandshandelskammer (AHK) nahe. Führungskräfte zahlreicher Branchen hätten einheitlich vermittelt, dass sich das Zeitfenster für solche Partnerschaften zunehmend verenge, hieß es in dem Bericht, den die Interessenvertretung deutscher Firmen in Peking vorstellte.
Ein Problem: Die chinesischen Unternehmen lernen schnell und setzen ihre Expansion ambitioniert durch. «Ich glaube, dass die nächsten 18 Monate das goldene Fenster sind, um eine Partnerschaft einzugehen», zitierte die Kammer den Entscheider eines deutschen Autozulieferers.
Geschäftsmodelle unter Druck
Dem Kammerbericht zufolge erlangen chinesische Firmen schnell jene Fähigkeiten, die sie derzeit noch von deutschen Partnerunternehmen brauchen. Außerdem setzen die Firmen aus China mit schnellen Entscheidungen, geringen Kosten und der Bereitschaft, Markteinteile dem kurzfristigen Profit vorzuziehen, die globalen Geschäftsmodelle deutscher Unternehmen unter Druck, wie aus dem Bericht hervorgeht.
Der Trend, dass deutsche Firmen in China auf der Expansionswelle chinesischer Firmen mitreiten wollen, ist schon länger bekannt. In der zurückliegenden Geschäftsklima-Umfrage der AHK hatten 542 befragte deutsche Unternehmen in China die Internationalisierung chinesischer Firmen mit 36 Prozent als wichtigste Geschäftsmöglichkeit bewertet.
Was die Partnerschaften bieten
Für den neuen Bericht sprach die AHK zwischen April und Juni mit elf nicht namentlich genannten Mitgliedsfirmen etwa aus den Bereichen Automotive, Maschinenbau und Logistik über den Trend. Deutsche Firmen in China liefern demnach in einer Partnerschaft zum Beispiel Produkte und Dienstleistungen für das Auslandsgeschäft des chinesischen Unternehmens oder helfen bei der Erfüllung internationaler Standards.
Durch die Partnerschaften wollen deutsche Firmen in China laut AHK in globalen Märkten relevant bleiben und die rückläufige Nachfrage lokaler Kunden damit ausgleichen. Den Chinesen helfe das Wissen deutscher Firmen in anderen Märkten und das dortige Vertrauen in die Marken. Chinas Unternehmen drängen ins Ausland, weil unter anderem die Nachfrage im Inland anhaltend schwach ist.
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USA kündigen Einfuhrverbot für einige kanadische Waren an
Im Zollstreit zwischen den USA und Kanada hat die Regierung in Washington Einfuhrverbote für bestimmte Produkte aus dem Nachbarland angekündigt. Einige Molkereiprodukte, alkoholische Getränke und Motorräder sollen ab dem 29. September nicht mehr in die Vereinigten Staaten eingeführt werden dürfen, wie aus Dekreten von US-Präsident Donald Trump hervorging.
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Preis für Brent-Rohöl steigt über 100 Dollar
Der Preis für Rohöl der Referenzsorte Brent ist am Donnerstag über 100 Dollar je Barrel (159 Liter) gestiegen. Hintergrund sind weitere Angriffe rund um den wichtigen Öl-Transportweg durch die Straße von Hormus.
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Preis für Brent-Rohöl steigt über 100 Dollar
Der Preis für Rohöl der Referenzsorte Brent ist am Mittwoch über 100 Dollar je Barrel (159 Liter) gestiegen. Hintergrund sind weitere Angriffe rund um den wichtigen Öl-Transportweg durch die Straße von Hormus.
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Strom-Sabotage: Polizei nimmt Verdächtigen fest
Nach einer Reihe von Sabotage-Angriffen auf das deutsche Stromnetz hat die Polizei den 48-jährigen Tatverdächtigen festgenommen. Nach dpa-Informationen fiel der Mann der Polizei in der Nähe des Kraftwerks Weisweiler bei Aachen auf.