Die CSU hat bei den bayerischen Kommunalwahlen landesweit leichte Verluste hinnehmen müssen: Ihr Stimmenanteil in den Landkreisen und kreisfreien Städten ging im Vergleich zur Wahl 2020 von 34,5 auf nun 32,5 Prozent zurück. Die AfD legte von 4,7 auf 12,2 Prozent zu, vor allem die Grünen fuhren dagegen Verluste ein, wurden aber landesweit zweitstärkste Kraft, wie nach Auszählung der 96 Gremienwahlen beim Statistischen Landesamt im Internet ersichtlich war.
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Kommunalwahl in Bayern ausgezählt: CSU verliert, AfD legt zu
Die CSU hat bei den bayerischen Kommunalwahlen landesweit leichte Verluste hinnehmen müssen: Ihr Stimmenanteil in den Landkreisen und kreisfreien Städten ging im Vergleich zur Wahl 2020 von 34,5 auf nun 32,5 Prozent zurück. Die AfD legte von 4,7 auf 12,2 Prozent zu, vor allem die Grünen fuhren dagegen Verluste ein, wurden aber landesweit zweitstärkste Kraft, wie nach Auszählung der 96 Gremienwahlen beim Statistischen Landesamt im Internet ersichtlich war.
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Kommunalwahl in Bayern ausgezählt: CSU verliert, AfD legt zu
Die CSU hat bei den bayerischen Kommunalwahlen landesweit leichte Verluste hinnehmen müssen: Ihr Stimmenanteil in den Landkreisen und kreisfreien Städten ging im Vergleich zur Wahl 2020 von 34,5 auf nun 32,5 Prozent zurück. Die AfD legte von 4,7 auf 12,2 Prozent zu, vor allem die Grünen fuhren dagegen Verluste ein, wurden aber landesweit zweitstärkste Kraft, wie nach Auszählung der 96 Gremienwahlen beim Statistischen Landesamt im Internet ersichtlich war.
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Kein Rechtsruck – IG Metall gewinnt Wahl bei VW Zwickau
Der befürchtete große Rechtsruck bei der Betriebsratswahl im Zwickauer Volkswagen-Werk ist ausgeblieben. Die IG Metall erhielt zwar weniger Stimmen als vor einem Jahr, holte aber trotzdem mehr als 81 Prozent, wie aus einer Mitteilung der Gewerkschaft hervorgeht. Das als AfD-nah geltende «Bündnis freie Betriebsräte» kam auf 11,5 Prozent, die Liste 1 «Die Andere Liste» auf gut 7,3 Prozent. Etwa 8.200 Mitarbeiter waren zur Wahl ihrer neuen Mitarbeitervertretung aufgerufen.
«Mit diesem Rückhalt gehen wir als Team IG Metall gestärkt und selbstbewusst in die bevorstehenden Auseinandersetzungen um die Zukunft des Standortes – und damit der gesamten Automobilregion», erklärte der erste Bevollmächtigte der IG Metall Zwickau, Thomas Knabel. «Der im Vorfeld vielfach vermutete Rechtsruck hat sich als medialer Scheinriese erwiesen. Diese Belegschaft weiß sehr genau, wer für ihre Interessen einsteht und wer nicht – auch das zeigt das eindeutige Ergebnis.»
Rösler: Kommende Jahre entscheidend für Automobilregion
Der Spitzenkandidat der IG Metall-Liste, Mike Rösler, sprach von einer Zeit, in der viele Beschäftigte verunsichert seien. «Die kommenden vier Jahre werden entscheidend für die Zukunft unserer gesamten Automobilregion sein», so der bisherige stellvertretende Betriebsratsvorsitzende. «Wir werden alles dafür tun, dass es hier am Standort auch über 2030 hinaus weitergeht, für sichere Arbeitsplätze und eine starke Industrieregion Zwickau.»
Wegen Überkapazitäten an seinen deutschen Standorten baut Volkswagen bis 2030 bundesweit 35.000 Stellen ab. Das trifft auch die Standorte in Sachsen. Während die Gläserne Manufaktur in Dresden die Autoproduktion ganz eingestellt hat, muss das Fahrzeugwerk in Zwickau auf absehbare Zeit die Fertigung mehrerer Modelle abgeben. Statt wie bisher in drei Schichten wird hier nur noch in zwei Schichten gearbeitet.
Jobabbau auch bei VW in Zwickau
Infolgedessen wurden den Angaben nach bereits 1.200 Arbeitsplätze abgebaut – durch altersbedingte Abgänge, Aufhebungsverträge und weil befristete Verträge nicht verlängert wurden. Mancher befürchtet, dass die Autoproduktion ganz eingestellt werden könnte, wenn die aktuelle Standortgarantie nach 2030 ausläuft. Die Auto-Fabrik ist innerhalb des VW-Konzerns Vorreiter in der E-Mobilität. Hier werden ausschließlich Elektroautos gebaut.
Bei der letzten Wahl vor gut einem Jahr hatte die IG Metall bei Volkswagen in Zwickau mit fast 89 Prozent noch größeren Zuspruch erhalten als bei der aktuellen Wahl. Allerdings gab es dieses Mal mit insgesamt drei Listen auch mehr Konkurrenz. Von den 35 Sitzen im neuen Gremium entfallen nun 29 auf die IG Metall, 4 auf das Bündnis freie Betriebsräte und 2 auf «Die Andere Liste».
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Irans neuer oberster Führer fordert Rache für Kriegsopfer
Irans neuer Religionsführer und Staatsoberhaupt Modschtaba Chamenei hat in einer ersten Stellungnahme Rache für die Kriegsopfer gefordert. Der 56-jährige Kleriker betonte die Notwendigkeit von Vergeltung, insbesondere für die bei einem Luftangriff getöteten Schülerinnen, wie es in einer Erklärung des Geistlichen hieß, die im Staatsfernsehen verlesen wurde.
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Razzien gegen rechtsextremen Verlag
In mehreren deutschen Bundesländern sowie Spanien und Polen laufen aktuell Razzien wegen eines rechtsextremen Verlags. Das sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Karlsruhe. Zuvor hatte der rbb berichtet.
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Thüringer Industrie hat schweres Jahr hinter sich
Die Thüringer Industrie hat ein schwieriges Jahr 2025 hinter sich. Die Umsätze seien im Vergleich zum Vorjahr um 1,0 Prozent zurückgegangen, bei den Auftragseingängen habe das Minus bei 2,6 Prozent betragen, teilte das Landesamt für Statistik mit. Besonders hart traf es den Statistikern zufolge unter anderem die Maschinenbauer und die Autobranche mit jeweils deutlich zweistelligen Umsatzeinbrüchen.
Aus Sicht der IHK Erfurt machte sich vor allem die Investitionsschwäche im Inland, als auch die schleppende Nachfrage aus dem Ausland im Maschinenbau als einem der wichtigsten Thüringer Industriezweige bemerkbar. Dazu seien Unsicherheiten mit der US-Zollpolitik gekommen. Auch die stark vertretenen Auto- und Zulieferunternehmen im Freistaat litten nach Einschätzung der Experten unter der allgemeinen Investitionsschwäche.
Besonders auffällig: Während die Industrie bundesweit zum Ende des Jahres 2025 deutlich mehr Aufträge verzeichnen konnte, ging es in Thüringen bei den Auftragseingängen bergab. Das hängt laut IHK damit zusammen, dass bundesweit zuletzt Großaufträge in der Rüstungsindustrie für Zuwächse gesorgt hätten. Thüringen mit seiner kleinteilig strukturierten Wirtschaft sei von diesem Trend weitgehend abgekoppelt.
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Bahnstrecke Hamburg-Berlin erst zum 14. Juni komplett fertig
Die Bahnstrecke Hamburg-Berlin wird nach einer umfassenden Sanierung erst am 14. Juni wieder durchgehend befahrbar sein. Das teilte die Deutsche Bahn mit. Ursprünglich war die vollständige Inbetriebnahme am 1. Mai geplant.
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IEA will wegen Iran-Kriegs Rekordmenge Ölreserven freigeben
Die Internationale Energieagentur IEA will als Reaktion auf den Iran-Krieg eine Rekordmenge strategischer Ölreserven freigeben. Insgesamt werden die 32 Mitgliedsländer der Agentur 400 Millionen Barrel Rohöl freigeben, wie es in einer in Paris veröffentlichten Mitteilung heißt.
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Dax-Konzern Daimler Truck: Gewinn um 34 Prozent eingebrochen
Der Gewinn beim Nutzfahrzeughersteller Daimler Truck ist im vergangenen Jahr um 34 Prozent eingebrochen. Das Konzernergebnis sei 2025 im Vergleich zum Vorjahr von rund 3,1 Milliarden Euro auf zwei Milliarden Euro gesunken, teilte der Dax-Konzern aus Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart mit.