Brigitte Bardot ist tot. Die französische Filmschauspielerin starb im Alter von 91 Jahren, wie die Fondation Brigitte Bardot mitteilte.
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Chemiekrise spitzt sich zu – Domo-Tochterfirmen insolvent
Hohe Energiekosten, ein zunehmend schwieriger internationaler Wettbewerb, Materialknappheit – seit Monaten schlägt die Chemieindustrie Alarm. Erst kurz vor Weihnachten fand im sächsischen Böhlen der «Chemiegipfel Ostdeutschland» statt, bei dem Branchenexperten und Politik über Auswege aus der Krise berieten. Wenige Tage später nun die nächste Hiobsbotschaft – drei deutsche Tochtergesellschaften des belgischen Chemieunternehmens Domo Chemicals haben Insolvenz angemeldet.
«Das Tagesgeschäft geht an allen Standorten weiter, Fertigung und Belieferung der Kunden laufen ohne Unterbrechung», sagte der vorläufige Insolvenzverwalter Lucas Flöther. Betroffen sind insgesamt 585 Mitarbeiter in Leuna (Sachsen-Anhalt) und Premnitz (Brandenburg), sie wurden am Vormittag über die Situation informiert. Die Löhne und Gehälter sind für drei Monate über das Insolvenzgeld gesichert. Zunächst hatte die «Mitteldeutsche Zeitung» darüber berichtet.
Flöther will sich jetzt ein genaues Bild von der wirtschaftlichen Situation machen und Sanierungsoptionen prüfen. «Wir versuchen, den Betrieb zu stabilisieren», sagte er der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Denkbar seien etwa eine Investorenlösung oder eine Einigung mit den Gläubigern. Die deutschen Unternehmen der Domo-Gruppe würden zu den Technologieführern ihrer Branche gehören, so Flöther. Zuletzt waren Gespräche über die weitere Finanzierung kurzfristig gescheitert.
Kunststoffe für Automobilbranche
Die Insolvenzanträge betreffen ausschließlich die drei deutschen Unternehmen der Domo-Gruppe. Die meisten Mitarbeiter sind in Leuna beschäftigt, bei der Domo Chemicals GmbH sind es rund 35, bei der Domo Caproleuna GmbH etwa 480. In Premnitz hat die Domo Engineering Plastics GmbH rund 70 Mitarbeiter. Die drei Unternehmen gehören zu Domo Chemicals, einer Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Gent (Belgien).
Die Gruppe fertigt und vermarktet laut dem Insolvenzverwalter weltweit Polymere, technische Kunststoffe und Hochleistungsfasern für Kunden in der Automobilbranche, für Konsum- und Industriegüter sowie Elektrotechnik und Elektronik. Diese Kunststoffe werden auch im Bauwesen und für Verpackungen verwendet.
Wie wirkt sich das auf andere Unternehmen aus?
Die Insolvenz könnte auch Auswirkungen auf andere Firmen in der Region haben, etwa solche, die Stoffe an Domo liefern. Man müsse jetzt vermeiden, dass bei anderen Unternehmen eine größere Betroffenheit entstehe, sagte Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Sven Schulze (CDU) der dpa. «Daran wird gearbeitet.» Schulze ist grundsätzlich optimistisch, was die Lösungssuche angeht. Die Probleme bei Domo würden nicht bei den Unternehmen in Sachsen-Anhalt, sondern in anderen Bereichen der Gruppe liegen, so der Minister.
Die chemische Industrie steht seit Monaten unter erheblichem Druck. «Die Lage der deutschen chemischen Industrie erfüllt uns alle mit großer Sorge», sagte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) kurz vor Weihnachten im Bundestag. Unter anderem hatte der US-Konzern Dow Chemical vor einigen Monaten bekanntgegeben, dass ein Teil seiner Anlagen in Schkopau (Sachsen-Anhalt) und Böhlen (Sachsen) Ende 2027 geschlossen werden soll.
Der sogenannte Steamcracker in Böhlen ist eine zentrale Anlage, die aus Rohbenzin chemische Grundstoffe herstellt. Diese Anlage steht am Anfang der chemischen Wertschöpfungskette. Es wird befürchtet, dass eine Abschaltung viele angeschlossene Unternehmen im Osten in Gefahr bringen könnte. Merz betonte, dass derzeit Gespräche über eine Nachnutzung des Geländes geführt würden. Laut der Gewerkschaft IG BCE arbeiten in der chemisch-pharmazeutischen Industrie in Ostdeutschland rund 63.000 Menschen.
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Domo Chemicals-Tochterfirmen in Deutschland insolvent
Drei deutsche Tochtergesellschaften des belgischen Chemieunternehmens Domo Chemicals haben Insolvenz angemeldet. «Das Tagesgeschäft geht an allen Standorten weiter, Fertigung und Belieferung der Kunden laufen ohne Unterbrechung», sagte der vorläufige Insolvenzverwalter Lucas Flöther. Betroffen sind insgesamt 585 Mitarbeiter in Leuna (Sachsen-Anhalt) und Premnitz (Brandenburg), sie wurden am Vormittag über die Situation informiert. Die Löhne und Gehälter sind für drei Monate über das Insolvenzgeld gesichert. Zunächst hatte die «Mitteldeutsche Zeitung» darüber berichtet.
Flöther will sich nun ein genaues Bild von der wirtschaftlichen Situation machen und Sanierungsoptionen prüfen. «Wir versuchen, den Betrieb zu stabilisieren», sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Denkbar seien etwa eine Investorenlösung oder eine Einigung mit den Gläubigern. Die deutschen Unternehmen der Domo-Gruppe würden zu den Technologieführern ihrer Branche gehören, so Flöther. Zuletzt waren Gespräche über die weitere Finanzierung kurzfristig gescheitert.
Kunststoffe für Automobilbranche
Die Insolvenzanträge betreffen ausschließlich die drei deutschen Unternehmen der Domo-Gruppe. Die meisten Mitarbeiter sind in Leuna beschäftigt, bei der Domo Chemicals GmbH sind es rund 35, bei der Domo Caproleuna GmbH etwa 480. In Premnitz hat die Domo Engineering Plastics GmbH rund 70 Mitarbeiter. Die drei Unternehmen gehören zu Domo Chemicals, einer Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Gent (Belgien).
Die Gruppe fertigt und vermarktet laut dem Insolvenzverwalter weltweit Polymere, technische Kunststoffe und Hochleistungsfasern für Kunden in der Automobilbranche, für Konsum- und Industriegüter sowie Elektrotechnik und Elektronik. Diese Kunststoffe werden auch im Bauwesen und für Verpackungen verwendet.
Die deutsche chemische Industrie steht derzeit unter erheblichem Druck. Ihr setzen unter anderem Materialknappheit, hohe Energiekosten und ein zunehmend schwieriger internationaler Wettbewerb zu.
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enomyc: Häcker Automation geht an Kurtz Ersa
Auf Vermittlung der M&A-Experten der Mittelstandsberatung enomyc übernimmt Kurtz Ersa Smart Production den Automatisierungsspezialisten Häcker Automation. Mit dem Kauf erweitert Kurtz Ersa sein Angebot im Bereich Automatisierungslösungen und Serienfertigungssysteme um hochspezialisierte Mikromontage- und Mikrooptik-Prozesse. Mit seinen Anlagen für hochpräzise Anwendungen gilt Häcker Automation als Spezialist für die Automatisierung von Produktionsprozessen in der Mikro- und Feinmechanik.
„Durch die Übernahme entsteht ein neuer, starker Player im Bereich Automatisierungs-lösungen“, sagt Julia Hammer, projektverantwortliche Partnerin und Managing Partner von enomyc. „Wir freuen uns sehr, dass wir Häcker Automation durch den von uns vermittelten Verkauf so vielversprechende Perspektiven für die weitere Entwicklung eröffnen konnten.“
Die Übernahme von Häcker Automation durch die Kurtz Ersa Smart Production GmbH ist zum 1.12.2025 erfolgt. Als Sachwalter wurde Rechtsanwalt Christoph Rothämel (Schultze & Braun) bestellt. Häcker Automation wurde insolvenzrechtlich von André Rombach (Rombach & Partner) beraten. Käuferseitig war Dr. André Schröer (PENTAPART GmbH) beteiligt.
Der Geschäftsbereich Automation von Kurtz Ersa hatte sich schon seit einigen Jahren auf Automatisierungslösungen und Serienfertigungssysteme fokussiert. Durch die Übernahme von Häcker Automation kann das Unternehmen sein Portfolio um hochspezialisierte Mikromontage- und Mikrooptik-Prozesse erweitern. Kurtz Ersa wird Häcker Automation weiterführen und alle Mitarbeiter übernehmen.
Häcker Automation ist ein weltweit führender Anbieter modularer und flexibel konfigurierbarer Systeme für Mikromontage. Die Lösungen des Unternehmens haben sich insbesondere bei Anwendungen bewährt, in denen Präzision und Zuverlässigkeit entscheiden. Typische Einsatzfelder liegen in der Halbleiterfertigung, der Hochtechnologie-Elektronik sowie bei optischen oder medizintechnischen Systemen.
Über enomyc:
enomyc ist eine der führenden Beratungen für strategische Neuausrichtung, Transformation und Wertsteigerung im Mittelstand. Seit 2003 begleitet das Unternehmen branchenübergreifend mittelständische und größere Unternehmen dabei, Wachstumspotenziale zu realisieren, Geschäftsmodelle weiterzuentwickeln und Veränderungsprozesse erfolgreich umzusetzen. Mit Standorten in Deutschland, Frankreich und den USA ist enomyc in zentralen Wirtschaftsräumen auf beiden Seiten des Atlantiks präsent. enomyc wurde mehrfach für seine strategische Transformationskompetenz ausgezeichnet – unter anderem regelmäßig als „Beste Berater“ (brand eins) sowie von der WirtschaftsWoche.
Pressekontakt: Cathleen Möbius, Head of Marketing M +49 162 2544 592 T +49 40 300359-77 Neuer Wall 57 20354 Hamburg moebius@enomyc.comwww.enomyc.com
Weiteres Material: www.presseportal.de Quelle: enomyc
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«Driving Home For Christmas»-Sänger Chris Rea ist tot
Der britische Sänger Chris Rea ist tot. Er starb am Montagmorgen im Alter von 74 Jahren nach kurzer Krankheit in einer Klinik, wie ein Sprecher im Auftrag der Familie der Nachrichtenagentur PA sowie der BBC sagte.
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Sachsens Wirtschaft 2025 auf 18 Messen vertreten
Sachsens Wirtschaft hat sich in diesem Jahr auf 18 nationalen und internationalen Messen präsentiert. Der wichtigste Standort war mit elf sächsischen Gemeinschaftsständen Deutschland, davon vier in der Ernährungsbranche, wie die Wirtschaftsförderung Sachsen (WFS) mitteilte.
Jeweils drei Messeauftritte gab es im europäischen Ausland und Asien, einen in den USA. Abgedeckt wurde ein breites Spektrum für verschiedene sächsische Branchen wie Medizintechnik, Maschinenbau und Bahntechnik.
228 Aussteller beteiligt
An den Ständen beteiligten sich 228 Unternehmen und Institutionen, von denen 86 erstmals vertreten waren. Die weiteste Anreise hatten die Aussteller zur Halbleitermesse «Semicon Japan» in Tokio.
«Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr mit knapp 40 Prozent erneut viele Erstaussteller für einen Messeauftritt gewinnen und so beim Einstieg ins internationale Geschäft unterstützen konnten», sagte WFS-Geschäftsführer Thomas Horn laut Mitteilung. Besonders für kleine und mittlere Unternehmen bietet der Gemeinschaftsstand Vorteile durch Zeit- und Kosteneinsparungen sowie einen überschaubaren Organisationsaufwand. Für das kommende Jahr kündigte Horn ein erneut vielfältiges Angebot für Unternehmen an.
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Weißes Haus: Trump empfängt Selenskyj am Sonntag
US-Präsident Donald Trump empfängt am Sonntag den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Palm Beach im US-Bundesstaat Florida. Das Weiße Haus kündigte das bilaterale Treffen für Sonntagnachmittag 15.00 Uhr Ortszeit (21.00 Uhr MEZ) an.
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Selenskyj kündigt baldigen Besuch bei Trump an
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat für die kommenden Tage eine Reise zu US-Präsident Donald Trump angekündigt. Er schrieb in den Netzwerken Telegram und X, bis zum Jahreswechsel könne viel für eine Friedensregelung erreicht werden.
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Daniel Bauer wird Cheftrainer des VfL Wolfsburg
Daniel Bauer wird zum neuen Cheftrainer des VfL Wolfsburg befördert. Der bisherige Interims- und U19-Coach erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2027, wie der Fußball-Bundesligist mitteilte.
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Thailand und Kambodscha einigen sich auf Waffenruhe
Nach wochenlangen Gefechten an der Grenze haben sich Thailand und Kambodscha auf eine sofortige Waffenruhe verständigt. Die Verteidigungsminister der beiden Länder unterzeichneten eine entsprechende Vereinbarung.