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  • AfD gewinnt in Eilverfahren um Einstufung als rechtsextrem

    Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) darf die AfD vorerst nicht als gesichert rechtsextremistisch einstufen und behandeln. Das Verwaltungsgericht Köln hat entschieden, dass die Bundesbehörde den Ausgang des Hauptsacheverfahrens abzuwarten hat. Die AfD hatte gegen die Einstufung geklagt.

  • Nächster Bundespräsident wird am 30. Januar 2027 gewählt

    Der nächste Bundespräsident wird am 30. Januar kommenden Jahres gewählt. Für diesen Tag will Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) die Bundesversammlung einberufen, um einen Nachfolger für Frank-Walter Steinmeier zu bestimmen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Parlamentskreisen.

  • Einigung im Tarifkonflikt der Bahn erzielt

    Die Deutsche Bahn und die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) haben bei ihren Tarifverhandlungen eine Einigung erzielt. «Die Inhalte der Einigung werden am Freitagvormittag kommuniziert», teilten beide Seiten in der Nacht auf Freitag mit.

  • Epstein-Skandal: Chef des Weltwirtschaftsforums tritt zurück

    Nach Bekanntwerden seiner Kontakte zu Sexualstraftäter Jeffrey Epstein tritt Børge Brende als Chef des Weltwirtschaftsforums (WEF) zurück. Zu diesem Entschluss sei er nach reiflicher Überlegung gekommen, sagte der ehemalige norwegische Außenminister einer WEF-Mitteilung zufolge.

  • Warnstreiks im Nahverkehr haben begonnen

    Bei Bussen und Bahnen im Nahverkehr kommt es seit den frühen Morgenstunden wegen Warnstreiks zu erheblichen Einschränkungen. Beim größten deutschen Nahverkehrsunternehmen, den Berliner Verkehrsbetrieben, werde seit 3.00 Uhr gestreikt, sagte ein Verdi-Vertreter der Deutschen Presse-Agentur. Die Gewerkschaft hat in fast allen Bundesländern zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen.

  • AfD gewinnt in Eilverfahren um Einstufung als rechtsextrem

    Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) darf die AfD vorerst nicht als gesichert rechtsextremistisch einstufen und behandeln. Das Verwaltungsgericht Köln hat entschieden, dass die Bundesbehörde den Ausgang des Hauptsacheverfahrens abzuwarten hat. Die AfD hatte gegen die Einstufung geklagt.

  • Epstein-Skandal: Chef des Weltwirtschaftsforums tritt zurück

    Nach Bekanntwerden seiner Kontakte zu Sexualstraftäter Jeffrey Eppstein tritt Børge Brende als Chef des Weltwirtschaftsforums (WEF) zurück. Zu diesem Entschluss sei er nach reiflicher Überlegung gekommen, sagte der ehemalige norwegische Außenminister einer WEF-Mitteilung zufolge.

  • Skoda eröffnet neue Hightech-Fabrik für Batteriesysteme

    Die tschechische VW-Tochter Skoda hat nach weniger als einjähriger Bauzeit ein neues Montagewerk für Batteriesysteme eröffnet. In der Halle am Stammsitz in Mlada Boleslav werden Batteriesysteme für bis zu 335.000 Fahrzeuge pro Jahr vom Fließband laufen, wie der Autobauer mitteilte. In den Ausbau der Batterieproduktion seien 205 Millionen Euro geflossen. Das neue Werk erstrecke sich über eine Fläche von 55.000 Quadratmetern.

    Kostensenkende Fertigung

    Mit dieser Investition werde Skoda zum größten Hersteller von Batteriesystemen für BEV (batterieelektrische Fahrzeuge) innerhalb des Volkswagen-Konzerns, sagte Thomas Schäfer, Chef der Wolfsburger Kernmarke VW. In der neuen Halle kommt die «Cell-to-Pack»-Technik zum Einsatz, bei welcher die Zellen ohne den Zwischenschritt über ein Modul direkt in das Akkupaket integriert werden. Die Technik zeichnet sich nach Angaben von Skoda durch Langlebigkeit, vereinfachte Fertigung und Kosteneffizienz aus.

    Taktzeit von nur 60 Sekunden

    Mit den neuen Batteriesystemen aus Mlada Boleslav sollen Modelle mehrerer Marken des Volkswagen-Konzerns versorgt werden. Eine hohe Automatisierungsrate und der Einsatz von 131 Industrierobotern gewährleisten Skoda zufolge eine Taktzeit von nur 60 Sekunden pro Batteriesystem. An der Eröffnungsfeier nahmen der tschechische Regierungschef Andrej Babis und Industrieminister Karel Havlicek teil.

    Skoda fertigt seit September 2019 Hochvolt-Batteriesysteme. Die Tochtermarke gilt als wichtiges Zugpferd im zuletzt krisengeschüttelten Volkswagen-Konzern. Skoda lieferte im vorigen Jahr erstmals seit 2019 wieder mehr als eine Million Fahrzeuge aus. Davon war mehr als jedes fünfte ein E-Auto oder ein Plug-in-Hybrid. Der Autohersteller plant noch in diesem Jahr die Premiere des neuen vollelektrischen City-SUV Epiq sowie des Flaggschiffs Peaq mit bis zu sieben Sitzen.

    Klare Arbeitsteilung

    Im Dezember hatte die Konzernschwester Seat bereits ein Batteriesystem-Montagewerk in Martorell bei Barcelona eröffnet. Dort sollen Batteriesysteme für bis zu 300.000 Elektro-Kleinwagen wie den VW ID. Polo entstehen. Laut VW gilt hier innerhalb des Konzerns eine klare Arbeitsteilung: In Spanien entstehen die Batteriesysteme für die Kleinwagen mehrerer Konzernmarken, die dort in diesem Jahr in Serie gehen sollen, in Tschechien die für mittelgroße Fahrzeuge aufwärts. Auch der Skoda Epiq soll in Spanien gebaut werden.

  • BMW testet humanoide Roboter in der Produktion in Leipzig

    BMW testet humanoide Roboter in seiner Produktion in Leipzig. Erste Erprobungen sind bereits im Dezember gestartet, wie das Unternehmen erst jetzt mitteilt, nach einem weiteren Test im April soll dann im Sommer ein Pilotprojekt mit einer einstelligen Zahl von Robotern des Herstellers Hexagon beginnen. 

    Ziel des Projekts ist es laut BMW, humanoide Robotik in die bestehende Serienproduktion von Automobilen zu integrieren und weitere Einsatzmöglichkeiten in der Batteriefertigung und der Komponentenproduktion zu erproben. «Pilotprojekte helfen uns dabei, den Einsatz von Physical AI – also KI-gestützten, lernfähigen Robotern – unter realen industriellen Bedingungen zu erproben und weiterzuentwickeln», sagt Michael Nikolaides von BMW. 

    Es ist nicht der erste Einsatz von KI bei den Münchnern. In ihrem US-Werk in Spartanburg hatten sie zwei Roboter von Figure AI zehn Monate lang im Einsatz. Dabei entnahm und positionierte der Roboter Blechteile für Schweißprozesse an rund 30.000 Autos. BMW spricht in diesem Zusammenhang von einem echten Mehrwert unter realen Produktionsbedingungen. 

    1,65 Meter, 60 Kilo und 2,5 Meter pro Sekunde 

    «Dieses Jahr richten wir den Fokus auf die schrittweise Integration in unser Produktionssystem, um vielfältige Einsatzmöglichkeiten zu erproben», sagt Michael Ströbel von BMW. «Im Mittelpunkt steht dabei die Erforschung der 
    multifunktionalen Nutzung des Roboters in verschiedenen Produktionsbereichen wie der Batteriefertigung für Energiemodule sowie in der Komponentenfertigung für Exterieur-Teile.» 

    Im Einsatz rollt der Roboter auf zwei Beinen. Auf 1,65 Körpergröße wiegt er 60 Kilo. Die Batterie reicht für 3 Stunden, er kann allerdings selbst seine Batterien wechseln. Obwohl er nur mit 2,5 Metern pro Sekunde unterwegs ist, wird er aktuell aus Sicherheitsgründen noch in abgetrennten Bereichen eingesetzt. 

    Ziel des Einsatzes soll laut BMW sein, unangenehme oder gefährliche Arbeiten an Roboter auszulagern. Ein Stellenabbau sei nicht geplant. Momentan sind die Roboter auch noch recht teuer. Arnaud Robert, der Präsident von Hexagon Robotics, nannte zwar keine genaue Zahl, sprach aber von einem sechsstelligen Bereich.

  • BMW testet humanoide Roboter in der Produktion in Leipzig

    BMW testet humanoide Roboter in seiner Produktion in Leipzig. Erste Erprobungen sind bereits im Dezember gestartet, wie das Unternehmen erst jetzt mitteilt, nach einem weiteren Test im April soll dann im Sommer ein Pilotprojekt mit einer einstelligen Zahl von Robotern des Herstellers Hexagon beginnen. 

    Ziel des Projekts ist es laut BMW, humanoide Robotik in die bestehende Serienproduktion von Automobilen zu integrieren und weitere Einsatzmöglichkeiten in der Batteriefertigung und der Komponentenproduktion zu erproben. «Pilotprojekte helfen uns dabei, den Einsatz von Physical AI – also KI-gestützten, lernfähigen Robotern – unter realen industriellen Bedingungen zu erproben und weiterzuentwickeln», sagt Michael Nikolaides von BMW. 

    Es ist nicht der erste Einsatz von KI bei den Münchnern. In ihrem US-Werk in Spartanburg hatten sie zwei Roboter von Figure AI zehn Monate lang im Einsatz. Dabei entnahm und positionierte der Roboter Blechteile für Schweißprozesse an rund 30.000 Autos. BMW spricht in diesem Zusammenhang von einem echten Mehrwert unter realen Produktionsbedingungen. 

    1,65 Meter, 60 Kilo und 2,5 Meter pro Sekunde 

    «Dieses Jahr richten wir den Fokus auf die schrittweise Integration in unser Produktionssystem, um vielfältige Einsatzmöglichkeiten zu erproben», sagt Michael Ströbel von BMW. «Im Mittelpunkt steht dabei die Erforschung der 
    multifunktionalen Nutzung des Roboters in verschiedenen Produktionsbereichen wie der Batteriefertigung für Energiemodule sowie in der Komponentenfertigung für Exterieur-Teile.» 

    Im Einsatz rollt der Roboter auf zwei Beinen. Auf 1,65 Körpergröße wiegt er 60 Kilo. Die Batterie reicht für 3 Stunden, er kann allerdings selbst seine Batterien wechseln. Obwohl er nur mit 2,5 Metern pro Sekunde unterwegs ist, wird er aktuell aus Sicherheitsgründen noch in abgetrennten Bereichen eingesetzt. 

    Ziel des Einsatzes soll laut BMW sein, unangenehme oder gefährliche Arbeiten an Roboter auszulagern. Ein Stellenabbau sei nicht geplant. Momentan sind die Roboter auch noch recht teuer. Arnaud Robert, der Präsident von Hexagon Robotics, nannte zwar keine genaue Zahl, sprach aber von einem sechsstelligen Bereich.