Nach dem gewaltsamen Tod des 14-jährigen Yosef in Dormagen zwischen Köln und Düsseldorf ist ein Kind tatverdächtig. Das teilte die Polizei mit.
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Rolf Benz kehrt in deutsche Hände zurück
Der traditionsreiche Möbelhersteller Rolf Benz bekommt neue Eigentümer. «Ein deutsches Konsortium wird Rolf Benz übernehmen», teilte das Unternehmen aus Nagold im Nordschwarzwald mit. Damit sei man nach vielen Jahren wieder vollständig in deutschen Händen. Rolf Benz war 2018 von Kuka Investment und Management gekauft worden – einer Tochter des chinesischen Polstermöbelriesen Jason Furniture. Das Unternehmen ist vor allem für seine Sofas und Sitzgruppen bekannt.
Sprecher des Konsortiums ist der frühere Chef des Online-Brokers Flatexdegiro, Frank Niehage. Der Manager soll künftig auch dem Aufsichtsrat des 1964 vom Möbeldesigner Rolf Benz gegründeten Unternehmens vorstehen. «Die neuen Gesellschafter bringen unternehmerische, internationale Erfahrung sowie eine langfristige Perspektive für Rolf Benz ein», teilte Niehage mit.
Ziel der neuen Eigentümer sei unter anderem, die Marke weiter zu schärfen, die Innovationskraft zu erhöhen und das Unternehmen zu stärken und profitabel auszurichten. Geschehen soll dies Niehage zufolge durch gezielte Investitionen, Fokussierung – und gegebenenfalls strategische Expansion. Der Vollzug der Transaktion soll im März erfolgen. Der Kaufpreis und die weiteren Mitglieder des Konsortiums waren zunächst nicht bekannt.
Bei «Wetten, dass..?» saßen Gäste auf Rolf-Benz-Sofa
Rolf Benz gilt als eine der bekanntesten deutschen Möbelmarken. Sie steht für Design-Polstermöbel, die in Baden-Württemberg produziert werden. Das Unternehmen und ihr Namensgeber revolutionierten nach eigenen Angaben einst die Sitzgewohnheiten in Deutschland. In den 1960er Jahren gehörte zur klassischen Wohnzimmer-Einrichtung noch ein Sofa sowie zwei Sessel. Rolf Benz schuf die Sofalandschaft aus unterschiedlich kombinierbaren Elementen. Bei der legendären Fernsehshow «Wetten, dass..?» nahmen später die prominenten Gäste auf einem Rolf-Benz-Sofa Platz.
Die Identität der Firma mit mehr als 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern solle durch den Verkauf unverändert bleiben. «Premium, Designführerschaft und höchste Qualität bleiben unverrückbare Leitlinien», erklärte Vorstandschef Jürgen Mauß. Er bleibt ebenso wie Finanzchef Jens Hofmann im Management und beteiligt sich künftig auch am Unternehmen.
Die Eigentümer des Herstellers haben in der Vergangenheit bereits mehrfach gewechselt. Designer Rolf Benz stieg bereits im Jahr 1999 als Gesellschafter aus. Bereits zuvor hatte er mit seiner Familie den Möbelhersteller Walter Knoll im schwäbischen Herrenberg bei Stuttgart übernommen. Benz starb im vergangenen Jahr im Alter von 91 Jahren. Sein Sohn Markus Benz führt das Unternehmen Walter Knoll, auch die Enkelin ist Teil der Geschäftsleitung.
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Flughafen BER setzt Betrieb wetterbedingt weiterhin aus
Am Hauptstadtflughafen BER sind aktuell wegen Blitzeises und Eisregens weiterhin keine Starts und Landungen möglich. Es sei unklar, wann der Betrieb wieder starten könne, sagte eine Flughafensprecherin der Deutschen Presse-Agentur am Morgen.
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Gericht in Hongkong verurteilt Jimmy Lai zu 20 Jahren Haft
Ein Gericht in Hongkong hat den Medienmogul und Demokratieaktivisten Jimmy Lai zu 20 Jahren Haft verurteilt. Der 78-Jährige war im Dezember wegen Verschwörung zur Zusammenarbeit mit ausländischen Kräften und der Veröffentlichung aufrührerischer Publikationen schuldig gesprochen worden.
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Seattle Seahawks gewinnen Super Bowl
Die Seattle Seahawks haben zum zweiten Mal den Super Bowl gewonnen. Das favorisierte Team setzte sich in einem einseitigen Finale der National Football League mit 29:13 gegen die New England Patriots durch.
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Bundeswirtschaftsministerin Reiche kommt nach Halle
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche ist am Mittwoch im Süden Sachsen-Anhalts zu Besuch. Gemeinsam mit ihrem CDU-Parteikollegen und Ministerpräsidenten Sven Schulz will sie in Halle-Ammendorf einen Rundgang bei der Maschinenbau und Service GmbH machen. Erfahren will sie dabei auch, welche politischen Rahmenbedingungen mittelständische Unternehmen brauchen, um sicher arbeiten zu können, hieß es vor dem Besuch.
Außerdem will sich die Ministerin zu den aktuellen Herausforderungen des industriellen Mittelstandes austauschen.
Die Maschinenbau und Service GmbH gibt es seit 2006. Sie beschäftigt den Angaben nach 239 Mitarbeitende und ist für die Instandhaltung, die Instandsetzung, die Revision und den Umbau von Schienenfahrzeugen zuständig. Der Jahresumsatz liegt demnach bei 30 Millionen Euro. Zu den Kunden des Unternehmens zählen die Deutsche Bahn und Siemens.
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Bundeswirtschaftsministerin Reiche kommt nach Halle
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche ist am Mittwoch im Süden Sachsen-Anhalts zu Besuch. Gemeinsam mit ihrem CDU-Parteikollegen und Ministerpräsidenten Sven Schulz will sie in Halle-Ammendorf einen Rundgang bei der Maschinenbau und Service GmbH machen. Erfahren will sie dabei auch, welche politischen Rahmenbedingungen mittelständische Unternehmen brauchen, um sicher arbeiten zu können, hieß es vor dem Besuch.
Außerdem will sich die Ministerin zu den aktuellen Herausforderungen des industriellen Mittelstandes austauschen.
Die Maschinenbau und Service GmbH gibt es seit 2006. Sie beschäftigt den Angaben nach 239 Mitarbeitende und ist für die Instandhaltung, die Instandsetzung, die Revision und den Umbau von Schienenfahrzeugen zuständig. Der Jahresumsatz liegt demnach bei 30 Millionen Euro. Zu den Kunden des Unternehmens zählen die Deutsche Bahn und Siemens.
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Jobabbau nach besseren Zahlen bei ams Osram
Der deutsch-österreichische Lichtkonzern ams Osram will weltweit Jobs abbauen. Mehrere hundert fallen an Standorten in Deutschland weg, wie das Unternehmen mitteilte. Insgesamt geht es um 2.000 Stellen, je etwa 1.000 in Europa und Asien – ein Teil der Maßnahmen ist allerdings bereits bekannt. Parallel dazu legte ams Osram am Morgen Zahlen vor, die einen klaren Aufwärtstrend zeigen: Der Verlust sinkt.
Schwerpunkt des Jobabbaus in Europa ist Deutschland. Hier fällt im Halbleitergeschäft in Regensburg eine niedrige bis mittlere dreistellige Zahl an Jobs weg, wie ams-Osram-Chef Aldo Kamper sagte. Es gehe vor allem um etablierte Produkte, die auch von asiatischen Wettbewerbern angeboten würden. Deren Produktion wird aus Kostengründen nach Asien verlagert. Dadurch entstehe in Regensburg aber Platz für hochautomatisierte Fertigungen.
Lampengeschäft schrumpft
Weitere Jobs werden im Lampengeschäft gestrichen. Hier geht es vor allem um die Standorte Herbrechtingen in Baden-Württemberg und Schwabmünchen bei Augsburg. Die Schließung in Schwabmünchen ist bereits seit einiger Zeit bekannt, ams Osram rechnet sie in den aktuellen Zahlen allerdings mit. Die IG Metall hatte zuletzt den Abbau dort mit 270 Jobs beziffert. Das Geschäft mit klassischen Halogenlampen für Autos schrumpft langsam, weil die Produkte sukzessiv von LEDs verdrängt werden. Kamper betonte aber, dass es noch viele Jahre weitergehen werde.
In Herbrechtingen seien bis einschließlich 2029 ungefähr 250 Mitarbeiter von Maßnahmen betroffen, sagte der Geschäftsführer der Osram GmbH, Rainer Barthel. Das sei ein erheblicher Einschnitt, jedoch könne so langfristig die Beschäftigung am Standort garantiert werden. Vereinbarungen mit dem Betriebsrat sähen mehrere sozialverträgliche Maßnahmen vor. Betriebsbedingte Kündigungen könnten zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden. Es werde aber versucht, diese zu vermeiden, so Barthel. An dem Standort in Baden-Württemberg sind Angaben eines Sprechers zufolge rund 470 Personen beschäftigt.
Gut 1.000 Jobs sollen außerdem an den asiatischen Standorten wegfallen. Derzeit hat ams Osram weltweit gut 19.000 Mitarbeiter, 7.500 davon in Europa und 10.700 in Asien. Den Jobabbau nannte Kamper einen wichtigen, aber schmerzhaften Schritt, um die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern.
Aufwärtstrend bei den Zahlen
Finanziell verbessert sich die Situation von ams Osram, wie die ebenfalls vorgelegten Geschäftszahlen zeigen. Im abgelaufenen Jahr hat das Unternehmen nach Steuern 129 Millionen Euro Verlust gemacht – das ist ein Sechstel des Wertes aus dem Vorjahr. Vor allem im operativen Bereich lief es sehr viel besser. Der Konzern litt dabei allerdings noch immer unter hohen Schulden. Für einen Teil davon hat er vor wenigen Tagen durch den Verkauf eines Geschäftsteils an Infineon eine Lösung gefunden.
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Lichtkonzern ams Osram baut Stellen in Baden-Württemberg ab
Trotz besserer Zahlen will der deutsch-österreichische Lichtkonzern ams Osram weltweit Jobs abbauen – betroffen ist davon auch ein Standort in Baden-Württemberg. Mehrere hundert fallen an Standorten in Deutschland weg, wie das Unternehmen mitteilte. Insgesamt geht es um 2.000 Stellen, je etwa 1.000 in Europa und Asien – ein Teil der Maßnahmen ist allerdings bereits bekannt. Parallel dazu legte ams Osram am Morgen Zahlen vor, die einen klaren Aufwärtstrend zeigen: Der Verlust sinkt.
Am Standort Herbrechtingen (Kreis Heidenheim), wo Halogenlampen hergestellt werden, sollen auch Jobs gestrichen werden. Wie viele, sagte ein Sprecher auf Anfrage zunächst nicht. In Herbrechtingen seien rund 470 Personen beschäftigt, so der Sprecher.
Erheblicher Einschnitt geplant
Am Nachmittag machte der Geschäftsführer der Osram GmbH, Rainer Barthel, genauere Angaben. Demnach seien bis einschließlich 2029 ungefähr 250 Mitarbeiter von Maßnahmen betroffen. Das sei ein erheblicher Einschnitt, jedoch könne so langfristig die Beschäftigung am Standort garantiert werden. Vereinbarungen mit dem Betriebsrat sähen mehrere sozialverträgliche Maßnahmen vor. Betriebsbedingte Kündigungen könnten zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden. Es werde aber versucht, diese zu vermeiden, so Barthel.
Schwerpunkt des Jobabbaus in Europa ist Deutschland. Hier fällt im Halbleitergeschäft in Regensburg eine niedrige bis mittlere dreistellige Zahl an Jobs weg, wie ams-Osram-Chef Aldo Kamper sagte. Es gehe vor allem um etablierte Produkte, die auch von asiatischen Wettbewerbern angeboten würden. Deren Produktion wird aus Kostengründen nach Asien verlagert. Dadurch entstehe in Regensburg aber Platz für hochautomatisierte Fertigungen.
Lampengeschäft schrumpft
Weitere Jobs werden im Lampengeschäft gestrichen. Hier geht es neben dem Standort in Baden-Württemberg vor allem um Schwabmünchen bei Augsburg. Die Schließung in Schwabmünchen ist bereits seit einiger Zeit bekannt, ams Osram rechnet sie in den aktuellen Zahlen allerdings mit. Die IG Metall hatte zuletzt den Abbau dort mit 270 Jobs beziffert. Das Geschäft mit klassischen Halogenlampen für Autos schrumpft langsam, weil die Produkte sukzessiv von LEDs verdrängt werden. Kamper betonte aber, dass es noch viele Jahre weitergehen werde.
Gut 1.000 Jobs sollen außerdem an den asiatischen Standorten wegfallen. Derzeit hat ams Osram weltweit gut 19.000 Mitarbeiter, 7.500 davon in Europa und 10.700 in Asien. Den Jobabbau nannte Kamper einen wichtigen, aber schmerzhaften Schritt, um die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern.
Aufwärtstrend bei den Zahlen
Finanziell verbessert sich die Situation von ams Osram, wie die ebenfalls vorgelegten Geschäftszahlen zeigen. Im abgelaufenen Jahr hat das Unternehmen nach Steuern 129 Millionen Euro Verlust gemacht – das ist ein Sechstel des Wertes aus dem Vorjahr. Vor allem im operativen Bereich lief es sehr viel besser. Der Konzern litt dabei allerdings noch immer unter hohen Schulden. Für einen Teil davon hat er vor wenigen Tagen durch den Verkauf eines Geschäftsteils an Infineon eine Lösung gefunden.
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Lichtkonzern ams Osram baut Stellen in Baden-Württemberg ab
Trotz besserer Zahlen will der deutsch-österreichische Lichtkonzern ams Osram weltweit Jobs abbauen – betroffen ist davon auch ein Standort in Baden-Württemberg. Mehrere hundert fallen an Standorten in Deutschland weg, wie das Unternehmen mitteilte. Insgesamt geht es um 2.000 Stellen, je etwa 1.000 in Europa und Asien – ein Teil der Maßnahmen ist allerdings bereits bekannt. Parallel dazu legte ams Osram am Morgen Zahlen vor, die einen klaren Aufwärtstrend zeigen: Der Verlust sinkt.
Am Standort Herbrechtingen (Kreis Heidenheim), wo Halogenlampen hergestellt werden, sollen auch Jobs gestrichen werden. Wie viele, sagte ein Sprecher auf Anfrage zunächst nicht. In Herbrechtingen seien rund 470 Personen beschäftigt, so der Sprecher.
Erheblicher Einschnitt geplant
Am Nachmittag machte der Geschäftsführer der Osram GmbH, Rainer Barthel, genauere Angaben. Demnach seien bis einschließlich 2029 ungefähr 250 Mitarbeiter von Maßnahmen betroffen. Das sei ein erheblicher Einschnitt, jedoch könne so langfristig die Beschäftigung am Standort garantiert werden. Vereinbarungen mit dem Betriebsrat sähen mehrere sozialverträgliche Maßnahmen vor. Betriebsbedingte Kündigungen könnten zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden. Es werde aber versucht, diese zu vermeiden, so Barthel.
Schwerpunkt des Jobabbaus in Europa ist Deutschland. Hier fällt im Halbleitergeschäft in Regensburg eine niedrige bis mittlere dreistellige Zahl an Jobs weg, wie ams-Osram-Chef Aldo Kamper sagte. Es gehe vor allem um etablierte Produkte, die auch von asiatischen Wettbewerbern angeboten würden. Deren Produktion wird aus Kostengründen nach Asien verlagert. Dadurch entstehe in Regensburg aber Platz für hochautomatisierte Fertigungen.
Lampengeschäft schrumpft
Weitere Jobs werden im Lampengeschäft gestrichen. Hier geht es neben dem Standort in Baden-Württemberg vor allem um Schwabmünchen bei Augsburg. Die Schließung in Schwabmünchen ist bereits seit einiger Zeit bekannt, ams Osram rechnet sie in den aktuellen Zahlen allerdings mit. Die IG Metall hatte zuletzt den Abbau dort mit 270 Jobs beziffert. Das Geschäft mit klassischen Halogenlampen für Autos schrumpft langsam, weil die Produkte sukzessiv von LEDs verdrängt werden. Kamper betonte aber, dass es noch viele Jahre weitergehen werde.
Gut 1.000 Jobs sollen außerdem an den asiatischen Standorten wegfallen. Derzeit hat ams Osram weltweit gut 19.000 Mitarbeiter, 7.500 davon in Europa und 10.700 in Asien. Den Jobabbau nannte Kamper einen wichtigen, aber schmerzhaften Schritt, um die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern.
Aufwärtstrend bei den Zahlen
Finanziell verbessert sich die Situation von ams Osram, wie die ebenfalls vorgelegten Geschäftszahlen zeigen. Im abgelaufenen Jahr hat das Unternehmen nach Steuern 129 Millionen Euro Verlust gemacht – das ist ein Sechstel des Wertes aus dem Vorjahr. Vor allem im operativen Bereich lief es sehr viel besser. Der Konzern litt dabei allerdings noch immer unter hohen Schulden. Für einen Teil davon hat er vor wenigen Tagen durch den Verkauf eines Geschäftsteils an Infineon eine Lösung gefunden.