Ein Familienvater soll in Oberfranken seine Frau, seine beiden Kinder und sich selbst erschossen haben. Polizisten fanden die vier Leichen am Freitagabend in einer Wohnung in Strullendorf im Landkreis Bamberg, wie die Beamten am Montag mitteilten.
Autor: Stojancho Gjorgjiev
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74 Tote bei Festnahme von Drogenboss «El Mencho» in Mexiko
Bei der Festnahme des mexikanischen Drogenbosses Nemesio Oseguera Cervantes alias «El Mencho» und anschließenden Kämpfen zwischen Sicherheitskräften und Verdächtigen sind mindestens 74 Menschen ums Leben gekommen. Darunter seien auch 25 Beamte der Nationalgarde, sagte Sicherheitsminister Omar García Harfuch.
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Winterspiele beendet: Olympische Flamme in Italien erloschen
Die olympische Flamme der Winterspiele in Italien ist erloschen. Zuvor hatte IOC-Präsidentin Kirsty Coventry die Spiele bei der Schlussfeier in Verona für beendet erklärt.
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EU-Parlament stoppt Umsetzung von Zolldeal mit USA
Das Europäische Parlament hat die Umsetzung des Zollabkommens zwischen den USA und der EU erneut formell auf Eis gelegt. Hintergrund sind die neu von US-Präsident Donald Trump angekündigten Zölle, wie der Vorsitzende des Handelsausschusses, Bernd Lange (SPD), mitteilte.
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Kreise: US-Zoll auf EU-Importe soll 15 Prozent betragen
Nach der Zoll-Entscheidung des Obersten US-Gerichts soll auf EU-Importe in die Vereinigten Staaten US-Regierungskreisen zufolge künftig ein Zoll von 15 Prozent erhoben werden. Grundlage dafür sei das von US-Präsident Donald Trump jüngst unterzeichnete weltweite Zolldekret, teilte ein ranghoher Vertreter des Weißen Hauses mit.
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Kreise: US-Zoll auf EU-Importe soll zehn Prozent betragen
Nach der Zoll-Entscheidung des obersten US-Gerichts soll auf EU-Importe in die Vereinigten Staaten US-Regierungskreisen zufolge künftig ein Zoll von zehn Prozent erhoben werden. Grundlage dafür sei das von US-Präsident Donald Trump jüngst unterzeichnete weltweite Zolldekret, teilte ein ranghoher Vertreter des Weißen Hauses mit.
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Keine Einigung: Chemie-Tarifverhandlungen werden vertagt
Die bundesweiten Tarifverhandlungen für rund 585.000 Beschäftigte in der Chemie- und Pharmaindustrie sind auch in der zweiten Runde ergebnislos geblieben. Die Branchengewerkschaft IG BCE und der Arbeitgeberverband BAVC vertagten nach einem Treffen in Wiesbaden erneut die Gespräche. Sie sollen am 24. und 25. März im rheinland-pfälzischen Bad Breisig fortgesetzt werden.
BAVC-Verhandlungsführer Matthias Bürk verwies auf die schwierige Lage der Chemiebranche, die unter hohen Energiepreisen, Konjunkturflaute, US-Zöllen und Überkapazitäten am Weltmarkt leidet. «Anders als über Jahrzehnte gewohnt, gibt es derzeit keine Zuwächse, die wir verteilen können.» Nachdem die Arbeitgeber mit dem Tarifabschluss 2024 massiv in Vorleistung gegangen seien, müsse sich nun vor allem die IG BCE bewegen.
Deren Verhandlungsführer Oliver Heinrich kritisierte, die Arbeitgeber hätten ein Angebot vorgelegt, das zu weit von den Sorgen und der Lebensrealität der Beschäftigten entfernt sei. «Ohne spürbare Fortschritte bei Jobsicherheit und Kaufkraft kann es keinen Abschluss geben.» Er kündigte bundesweite Aktionen in den Betrieben an. Geplant seien etwa aktive Mittagspausen, aber keine Streiks, sagte ein Gewerkschaftssprecher.
Chemie in der Krise, Pharma wächst
Bereits zum Verhandlungsauftakt in Hannover vor wenigen Wochen lagen IG BCE und BAVC weit auseinander. Während die Arbeitgeber auf Lohnzurückhaltung pochen, will die Gewerkschaft Jobs in der kriselnden Chemiebranche sichern und höhere Entgelte über der Inflationsrate erreichen, wenngleich sie auf eine konkrete Lohnforderung verzichtet. Der aktuelle Tarifvertrag läuft Ende Februar aus.
Die Chemie- und Pharmabranche ist die drittgrößte Industriebranche in Deutschland nach dem Auto- und Maschinenbau. Dem Chemieverband VCI zufolge erzielte sie 2025 einen Umsatz von rund 220 Milliarden Euro. Während die Pharmaindustrie im vergangenen Jahr wuchs, steckt die klassische Chemie seit langem in der Flaute. Konzerne wie BASF und Evonik haben Sparprogramme verkündet samt Stellenabbau, teils wurden Anlagen geschlossen.
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Keine Einigung: Chemie-Tarifverhandlungen werden vertagt
Die bundesweiten Tarifverhandlungen für rund 585.000 Beschäftigte in der Chemie- und Pharmaindustrie sind auch in der zweiten Runde ergebnislos geblieben. Die Branchengewerkschaft IG BCE und der Arbeitgeberverband BAVC vertagten nach einem Treffen in Wiesbaden erneut die Gespräche. Sie sollen am 24. und 25. März im rheinland-pfälzischen Bad Breisig fortgesetzt werden.
BAVC-Verhandlungsführer Matthias Bürk verwies auf die schwierige Lage der Chemiebranche, die unter hohen Energiepreisen, Konjunkturflaute, US-Zöllen und Überkapazitäten am Weltmarkt leidet. «Anders als über Jahrzehnte gewohnt, gibt es derzeit keine Zuwächse, die wir verteilen können.» Nachdem die Arbeitgeber mit dem Tarifabschluss 2024 massiv in Vorleistung gegangen seien, müsse sich nun vor allem die IG BCE bewegen.
Deren Verhandlungsführer Oliver Heinrich kritisierte, die Arbeitgeber hätten ein Angebot vorgelegt, das zu weit von den Sorgen und der Lebensrealität der Beschäftigten entfernt sei. Er kündigte bundesweite Aktionen in den Betrieben an. «Ohne spürbare Fortschritte bei Jobsicherheit und Kaufkraft kann es keinen Abschluss geben.»
Chemie in der Krise, Pharma wächst
Bereits zum Verhandlungsauftakt in Hannover vor wenigen Wochen lagen IG BCE und BAVC weit auseinander. Während die Arbeitgeber auf Lohnzurückhaltung pochen, will die Gewerkschaft Jobs in der kriselnden Chemiebranche sichern und höhere Entgelte über der Inflationsrate erreichen, wenngleich sie auf eine konkrete Lohnforderung verzichtet. Der aktuelle Tarifvertrag läuft Ende Februar aus.
Die Chemie- und Pharmabranche ist die drittgrößte Industriebranche in Deutschland nach dem Auto- und Maschinenbau. Dem Chemieverband VCI zufolge erzielte sie 2025 einen Umsatz von rund 220 Milliarden Euro. Während die Pharmaindustrie im vergangenen Jahr wuchs, steckt die klassische Chemie seit langem in der Flaute. Konzerne wie BASF und Evonik haben Sparprogramme verkündet samt Stellenabbau, teils wurden Anlagen geschlossen.
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Lochner holt Olympia-Gold im Viererbob vor Friedrich
Zweierbob-Olympiasieger Johannes Lochner hat bei den Winterspielen in Cortina d’Ampezzo auch Gold im Vierer gewonnen. Der 35-Jährige verwies mit seiner Crew das Team von Francesco Friedrich auf Platz zwei.
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Mann soll Frau, zwei Kinder und sich selbst erschossen haben
Ein Familienvater soll in Oberfranken seine Frau, seine beiden Kinder und sich selbst erschossen haben. Polizisten fanden die vier Leichen am Freitagabend in einer Wohnung in Strullendorf im Landkreis Bamberg, wie die Beamten am Montag mitteilten.