Autor: Stojancho Gjorgjiev

  • Salzgitter kauft Spezialisten für Sicherheitsstahl in Dessau

    Der Stahlkonzern Salzgitter übernimmt den Dessauer Sicherheitsstahlspezialistem Thyrolf & Uhle. Mit dem strategischen Zukauf erweitere der Konzern seine Kompetenzen im Zukunftsfeld Verteidigung, teilte die Salzgitter AG mit. Das mittelständische Unternehmen mit 100 Mitarbeitern verfüge über die notwendigen Zertifizierungen zur Bearbeitung von Teilen aus Sicherheitsstahl. Damit könne der wachsende Verteidigungsmarkt besser bedient werden. 

    Am Unternehmenssitz in Dessau-Roßlau wird den Angaben zufolge bereits seit 1859 Metall in allen Formen und Variationen mit umfassender Werkstoffkompetenz bearbeitet. Heute sei Thyrolf & Uhle einer der Hersteller von Stahlkomponenten und Baugruppen für den Infrastrukturschutz sowie für den zivilen und militärischen Fahrzeugbau, der immer mehr an Bedeutung gewinnt. Damit ergänze das Unternehmen das bestehende Portfolio der Salzgitter AG.

    «Diese Akquisition ist ein weiterer Schritt unseres aktiven Portfoliomanagements mit gezielten Zukäufen in Wachstumsmärkten», sagte Salzgitter-Chef Gunnar Groebler. Deutschland und Europa benötigten eine leistungsfähige Verteidigungsindustrie mit einer qualifizierten Werkstoffbasis. «Genau hier stärken wir als Salzgitter AG unser Angebot.»

    Die Übernahme steht den Angaben zufolge unter Vorbehalt insbesondere der behördlichen Freigaben. Zum Kaufpreis machte Salzgitter keine Angaben. Über die Übernahmemodalitäten hätten beide Seiten Stillschweigen vereinbart, hieß es. Die heutige Thyrolf & Uhle GmbH war 1993 per Management Buy-Out aus dem ehemaligen VEB Zementanlagenbau Dessau entstanden.

  • Skispringer Raimund gewinnt Olympia-Gold

    Philipp Raimund hat die Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen im Skispringen gewonnen. Der 25-Jährige siegte im italienischen Predazzo im Wettbewerb von der Normalschanze.

  • EU-Kommission: Tiktok birgt Suchtgefahr – Strafe droht

    Die Online-Plattform Tiktok verstößt nach den vorläufigen Ergebnissen einer EU-Untersuchung gegen europäisches Recht. Konkret gehe es dabei um suchtfördernde Mechanismen wie das ununterbrochene automatische Abspielen von Videos, teilte die zuständige EU-Kommission in Brüssel mit.

  • Bundeswirtschaftsministerin Reiche kommt nach Halle

    Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche ist heute im Süden Sachsen-Anhalts zu Besuch. Gemeinsam mit ihrem CDU-Parteikollegen und Ministerpräsidenten Sven Schulz will sie in Halle-Ammendorf einen Rundgang bei der Maschinenbau und Service GmbH machen. Erfahren will sie dabei auch, welche politischen Rahmenbedingungen mittelständische Unternehmen brauchen, um sicher arbeiten zu können, hieß es vor dem Besuch. 

    Außerdem will sich die Ministerin zu den aktuellen Herausforderungen des industriellen Mittelstandes austauschen. 

    Die Maschinenbau und Service GmbH gibt es seit 2006. Sie beschäftigt den Angaben nach 239 Mitarbeitende und ist für die Instandhaltung, die Instandsetzung, die Revision und den Umbau von Schienenfahrzeugen zuständig. Der Jahresumsatz liegt demnach bei 30 Millionen Euro. Zu den Kunden des Unternehmens zählen die Deutsche Bahn und Siemens.

  • Polizei: Kind soll 14-Jährigen in Dormagen getötet haben

    Nach dem gewaltsamen Tod des 14-jährigen Yosef in Dormagen zwischen Köln und Düsseldorf ist ein Kind tatverdächtig. Das teilte die Polizei mit.

  • Rolf Benz kehrt in deutsche Hände zurück

    Der traditionsreiche Möbelhersteller Rolf Benz bekommt neue Eigentümer. «Ein deutsches Konsortium wird Rolf Benz übernehmen», teilte das Unternehmen aus Nagold im Nordschwarzwald mit. Damit sei man nach vielen Jahren wieder vollständig in deutschen Händen. Rolf Benz war 2018 von Kuka Investment und Management gekauft worden – einer Tochter des chinesischen Polstermöbelriesen Jason Furniture. Das Unternehmen ist vor allem für seine Sofas und Sitzgruppen bekannt.

    Sprecher des Konsortiums ist der frühere Chef des Online-Brokers Flatexdegiro, Frank Niehage. Der Manager soll künftig auch dem Aufsichtsrat des 1964 vom Möbeldesigner Rolf Benz gegründeten Unternehmens vorstehen. «Die neuen Gesellschafter bringen unternehmerische, internationale Erfahrung sowie eine langfristige Perspektive für Rolf Benz ein», teilte Niehage mit. 

    Ziel der neuen Eigentümer sei unter anderem, die Marke weiter zu schärfen, die Innovationskraft zu erhöhen und das Unternehmen zu stärken und profitabel auszurichten. Geschehen soll dies Niehage zufolge durch gezielte Investitionen, Fokussierung – und gegebenenfalls strategische Expansion. Der Vollzug der Transaktion soll im März erfolgen. Der Kaufpreis und die weiteren Mitglieder des Konsortiums waren zunächst nicht bekannt. 

    Bei «Wetten, dass..?» saßen Gäste auf Rolf-Benz-Sofa

    Rolf Benz gilt als eine der bekanntesten deutschen Möbelmarken. Sie steht für Design-Polstermöbel, die in Baden-Württemberg produziert werden. Das Unternehmen und ihr Namensgeber revolutionierten nach eigenen Angaben einst die Sitzgewohnheiten in Deutschland. In den 1960er Jahren gehörte zur klassischen Wohnzimmer-Einrichtung noch ein Sofa sowie zwei Sessel. Rolf Benz schuf die Sofalandschaft aus unterschiedlich kombinierbaren Elementen. Bei der legendären Fernsehshow «Wetten, dass..?» nahmen später die prominenten Gäste auf einem Rolf-Benz-Sofa Platz.

    Die Identität der Firma mit mehr als 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern solle durch den Verkauf unverändert bleiben. «Premium, Designführerschaft und höchste Qualität bleiben unverrückbare Leitlinien», erklärte Vorstandschef Jürgen Mauß. Er bleibt ebenso wie Finanzchef Jens Hofmann im Management und beteiligt sich künftig auch am Unternehmen.

    Die Eigentümer des Herstellers haben in der Vergangenheit bereits mehrfach gewechselt. Designer Rolf Benz stieg bereits im Jahr 1999 als Gesellschafter aus. Bereits zuvor hatte er mit seiner Familie den Möbelhersteller Walter Knoll im schwäbischen Herrenberg bei Stuttgart übernommen. Benz starb im vergangenen Jahr im Alter von 91 Jahren. Sein Sohn Markus Benz führt das Unternehmen Walter Knoll, auch die Enkelin ist Teil der Geschäftsleitung.

  • Flughafen BER setzt Betrieb wetterbedingt weiterhin aus

    Am Hauptstadtflughafen BER sind aktuell wegen Blitzeises und Eisregens weiterhin keine Starts und Landungen möglich. Es sei unklar, wann der Betrieb wieder starten könne, sagte eine Flughafensprecherin der Deutschen Presse-Agentur am Morgen.

  • Gericht in Hongkong verurteilt Jimmy Lai zu 20 Jahren Haft

    Ein Gericht in Hongkong hat den Medienmogul und Demokratieaktivisten Jimmy Lai zu 20 Jahren Haft verurteilt. Der 78-Jährige war im Dezember wegen Verschwörung zur Zusammenarbeit mit ausländischen Kräften und der Veröffentlichung aufrührerischer Publikationen schuldig gesprochen worden.

  • Seattle Seahawks gewinnen Super Bowl

    Die Seattle Seahawks haben zum zweiten Mal den Super Bowl gewonnen. Das favorisierte Team setzte sich in einem einseitigen Finale der National Football League mit 29:13 gegen die New England Patriots durch.

  • Bundeswirtschaftsministerin Reiche kommt nach Halle

    Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche ist am Mittwoch im Süden Sachsen-Anhalts zu Besuch. Gemeinsam mit ihrem CDU-Parteikollegen und Ministerpräsidenten Sven Schulz will sie in Halle-Ammendorf einen Rundgang bei der Maschinenbau und Service GmbH machen. Erfahren will sie dabei auch, welche politischen Rahmenbedingungen mittelständische Unternehmen brauchen, um sicher arbeiten zu können, hieß es vor dem Besuch. 

    Außerdem will sich die Ministerin zu den aktuellen Herausforderungen des industriellen Mittelstandes austauschen. 

    Die Maschinenbau und Service GmbH gibt es seit 2006. Sie beschäftigt den Angaben nach 239 Mitarbeitende und ist für die Instandhaltung, die Instandsetzung, die Revision und den Umbau von Schienenfahrzeugen zuständig. Der Jahresumsatz liegt demnach bei 30 Millionen Euro. Zu den Kunden des Unternehmens zählen die Deutsche Bahn und Siemens.