Die USA wollen an diesem Freitag im Golfstaat Oman neue Verhandlungen mit dem Iran aufnehmen. Das bestätigte eine hochrangige US-Regierungsbeamtin der Deutschen Presse-Agentur.
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Flughafen BER stellt Betrieb wegen Blitzeis ein
Der Hauptstadtflughafen BER hat den Betrieb vorübergehend eingestellt. Aufgrund von Blitzeis seien derzeit keine Starts und Landungen mehr möglich, sagte eine Flughafensprecherin der Deutschen Presse-Agentur am Abend.
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EZB lässt Leitzinsen im Euroraum unverändert
Die Leitzinsen im Euroraum bleiben auch im neuen Jahr vorerst unverändert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hält den für Banken und Sparer wichtigen Einlagenzins zum fünften Mal in Folge bei 2,0 Prozent, wie die Notenbank in Frankfurt mitteilte.
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Polizei: Größerer Stromausfall in Stuttgart
Im Stadtgebiet von Stuttgart gibt es einen größeren Stromausfall. Wie die Polizei mitteilte, sind auch einige Ampeln ausgefallen.
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USA und Russland wollen Militärdialog wieder aufnehmen
Die USA und Russland haben die Wiederaufnahme ihres seit 2021 unterbrochenen Dialogs hochrangiger Militärs vereinbart. Das teilte das Kommando der US-Streitkräfte in Europa nach Verhandlungen in Abu Dhabi mit.
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Ostdeutscher Maschinenbau mit Auftragsplus
Der ostdeutsche Maschinenbau hat 2025 entgegen dem Bundestrend mehr Aufträge verbucht. Die Bestellungen hätten real um rund 3 Prozent angezogen, während der Auftragseingang bundesweit stagniert habe, informierte der Branchenverband VDMA. Aufs gesamte Jahr gesehen habe vor allem eine höhere Nachfrage aus dem Ausland – hauptsächlich aus dem Euroraum – zu dem Wachstum beigetragen: plus 4 Prozent.
Zum Jahresende habe es zudem aus dem Inland einen deutlichen Schub an Aufträgen gegeben. Den Angaben zufolge zogen im Dezember die Inlandsbestellungen bei den Maschinen- und Anlagenbauern zwischen Ostsee und Erzgebirge um 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat an.
«Kein Grund zur Entwarnung» – Dazu mahnt die Branche
«Die Zahlen für 2025 sind ein solides Fundament, aber kein Grund zur Entwarnung», erklärte der Geschäftsführer des VDMA Landesverbandes Ost, Oliver Köhn. Um das Wachstum zu verstetigen, brauche es deutlich bessere regionale Standortbedingungen. «Dazu gehört in erster Linie eine Beschleunigung der Verwaltungsprozesse, damit Investitionen im Maschinenbau und Großprojekte nicht durch langwierige Genehmigungsverfahren auf Landesebene ausgebremst werden.» Dafür müssten die Länder die Digitalisierung ihrer Behörden spürbar beschleunigen.
Mit Geld aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität müsse rasch Investitionen in leistungsfähige Verkehrsachsen sowie moderne Energie- und Logistikinfrastruktur anschieben. So könnten Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette dauerhaft effizient und global wettbewerbsfähig bleiben.
Zum VDMA Landesverband Ost zählen nach eigenen Angaben etwa 350 Unternehmen, Werke und Niederlassungen des Maschinen- und Anlagenbaus in Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Im Jahresdurchschnitt 2025 bot die Branche 78.200 Menschen Arbeit. Erfasst sind dabei aber nur Betriebe mit mindestens 50 Mitarbeitern.
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Draisaitl und Schmid tragen deutsche Fahne bei Olympia
Eishockey-Star Leon Draisaitl und Skispringerin Katharina Schmid werden jeweils die deutsche Fahne bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Italien tragen. Das Duo setzte sich bei der Wahl von Fans und dem deutschen Olympia-Team durch, wie der Deutsche Olympische Sportbund mitteilte. Zuerst hatte die «Bild» berichtet.
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Thüringen: Höcke scheitert mit Misstrauensvotum gegen Voigt
Thüringens AfD-Fraktionschef Björn Höcke ist mit einem Misstrauensvotum gegen Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) gescheitert. Höcke erhielt als Kandidat für das Amt des Regierungschefs im Landtag 33 Ja- und 51 Nein-Stimmen bei einer Enthaltung. 45 Stimmen wären für einen Sturz von Voigt nötig gewesen.
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Endspurt: Deutsche Exporte steigen erstmals seit zwei Jahren
Versöhnlicher Abschluss nach einem turbulenten Jahr: Dank eines starken Dezembers sind die deutschen Exporte 2025 erstmals seit zwei Jahren wieder gewachsen – trotz des Zollstreits mit US-Präsident Donald Trump. Im Dezember stiegen die Ausfuhren laut Statistischem Bundesamt um 4,0 Prozent zum Vormonat auf gut 133 Milliarden Euro und damit fast viermal so stark wie von Analysten erwartet. Die Erholung des für die deutsche Wirtschaft so wichtigen Außenhandels ist ein Lichtblick nach Jahren der Flaute.
Die guten Geschäfte zu Jahresende verhalfen den Exporteuren unerwartet zu einem Plus in der Jahresbilanz. Insgesamt gingen 2025 kalender- und saisonbereinigt deutsche Waren im Wert von 1.569,6 Milliarden Euro in alle Welt, ein Plus von 1,0 Prozent zum Vorjahr. Noch 2023 und 2024 waren die Ausfuhren geschrumpft.
Die Exporteure hätten sich trotz massiver Belastungen – darunter US-Zölle, geopolitische Spannungen und fragile Lieferketten – widerstandsfähig gezeigt, sagte der Präsident des Exportverbands BGA, Dirk Jandura. Ein Einbruch sei ausgeblieben, «doch von einer echten Erholung kann keine Rede sein». International habe Deutschland Marktanteile verloren.
Dezember bringt Plus sogar im US-Geschäft
Noch im Januar hatten die Statistiker nach ersten Erkenntnissen einen leichten Rückgang der Exporte für 2025 geschätzt. Doch das Jahresende übertraf alle Erwartungen: Sogar die Exporte in die USA wuchsen im Dezember – und zwar um knapp neun Prozent auf 11,8 Milliarden Euro.
Noch besser lief es im Geschäft mit China mit einem Plus von fast 11 Prozent auf 7,2 Milliarden Euro. Zudem blieb Europa eine Stütze: Die Exporte mit den EU-Staaten legten um 3,1 Prozent zu auf gut 75 Milliarden Euro.
Zugleich wuchsen die Importe, sowohl im Dezember als auch im Gesamtjahr. Insgesamt stiegen die Einfuhren 2025 kräftig um 4,4 Prozent auf 1.366,9 Milliarden Euro.
In der Außenhandelsbilanz stand damit ein Exportüberschuss von rund 200 Milliarden Euro – deutlich weniger als im Vorjahr (241 Mrd. Euro). Der Rückgang sei alarmierend, sagte BGA-Präsident Jandura: Er sprach von einem «klaren Warnsignal für die internationale Wettbewerbsfähigkeit».
Lichtblick nach vielen Rückschlägen
Einer Studie der Bundesbank zufolge sind deutsche Unternehmen auf den Weltmärkten über Jahre zurückgefallen – darunter in wichtigen Branchen wie Maschinenbau, Elektro, Chemie- und Metallindustrie. Der Export ist traditionell eine Säule der deutschen Wirtschaft. Fast jeder vierte Arbeitsplatz hierzulande hängt laut Statistischem Bundesamt von ihm ab.
Der Anstieg der Ausfuhren zum Jahresende gibt etwas Hoffnung für eine Erholung der deutschen Wirtschaft, die 2025 nur knapp am dritten Jahr ohne Wachstum vorbeigeschrammt war. Zuletzt hatten die Industrieaufträge den vierten Monat in Folge angezogen. Jedoch ging die Industrieproduktion zum Jahresende überraschend zurück, auch wegen der Schwäche der Autobranche.
Zollstreit mit Trump und Druck aus China
Die deutschen Exporteure haben angesichts des Zollstreits mit Trump ein turbulentes Jahr hinter sich. Im April hatte der US-Präsident ein globales Zollpaket vorgelegt. Später wurden die Zölle zeitweise ausgesetzt und die EU einigte sich mit Washington auf ein Abkommen, das allerdings stark erhöhte Zölle für Einfuhren aus Deutschland vorsieht. Zudem sorgen immer neue Zolldrohungen von Trump wie zuletzt im Grönland-Konflikt für Unsicherheit.
Dazu kommt harte Konkurrenz aus China für deutsche Firmen, etwa bei Elektroautos. Auf Jahressicht schrumpften die Exporte sowohl in die USA als auch nach China um mehr als neun Prozent. Lichtblick blieben die Ausfuhren in die EU, die um 3,4 Prozent wuchsen.
Die Nachfrage aus den europäischen Ländern habe das Jahr für den Außenhandel halbwegs gerettet, sagte DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier. «Immerhin mehren sich die Anzeichen, dass der Trend bei den deutschen Exporten zu Jahresende wieder nach oben weist.»
Starker Euro trifft Exporteure
Allerdings bleiben die Hürden groß. Eine Belastung für Exporteure ist der starke Euro, der ihre Waren auf den Weltmärkten verteuert. Jüngst übersprang der Euro zeitweise die Marke von 1,20 US-Dollar – erstmals seit 2021. Die unberechenbare Politik von Trump hat das Vertrauen in den Dollar geschwächt, was umgekehrt den Euro aufwerten lässt.
Für die exportorientierte Industrie werde die Luft dünner, meint Carsten Klude, Chefvolkswirt bei der Bank M.M.Warburg & CO. «Ein zu starker Euro in einem fragilen globalen Umfeld ist das Letzte, was die Konjunktur jetzt gebrauchen kann.»
Eine etwas bessere Stimmung unter Exporteuren zeigten zuletzt zwar die Ifo-Exporterwartungen. Demnach blickt etwa die Autobranche etwas zuversichtlicher auf das Auslandsgeschäft. Doch die Unsicherheit bleibe hoch, sagte Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen. «Für das erste Quartal 2026 fehlen klare Signale für einen Aufwärtstrend.»