Blog

  • Linke-Politiker Koçak gibt Sitz im Innenausschuss ganz auf

    Der Berliner Linke-Abgeordnete Ferat Koçak gibt nach Kritik an zu viel Nähe zu mutmaßlichen Angehörigen krimineller Clanstrukturen seinen Sitz im Innenausschuss des Bundestags ganz auf. «Ich möchte nicht, dass meine Kolleginnen und Kollegen und ihre wichtige parlamentarische Arbeit durch Angriffe auf meine Person zusätzlich belastet werden», schrieb Koçak auf X. Er hatte seine Ausschusstätigkeit wegen der Vorwürfe zuvor bereits ruhen lassen.

  • Ifo: Geschäftsklima in Chemiebranche hellt sich deutlich auf

    Die Stimmung in der deutschen Chemieindustrie hellt sich immer weiter auf. Im September stieg das Ifo-Geschäftsklima für die Branche zum zweiten Mal in Folge und verbesserte sich deutlich auf +5,5 Punkte, nach -2,6 Punkten im August, wie das Institut in München mitteilte.

    Die Unternehmen in der drittgrößten deutschen Industriebranche nach dem Auto- und Maschinenbau schätzten ihre Geschäftslage mit +8,8 Punkten erneut positiv ein. Auch die Geschäftserwartungen hellten sich spürbar auf: von -15,0 auf +2,3 Punkte. «Kunden im In- und Ausland stocken ihre Lager weiter auf und nehmen dafür höhere Preise in Kauf», sagte Ifo-Branchenexpertin Anna Wolf.

    Getragen wird die Erholung laut Ifo von den Exporten und Aufträgen aus dem verarbeitenden Gewerbe. Auch die höheren Staatsausgaben für Verteidigung und Infrastruktur stützen über die Vorleistungskäufe die Chemie. 

    Chemiebranche profitiert vom Iran-Krieg

    Der Auftragsbestand werde aber weiter als sehr niedrig eingeschätzt und angesichts hoher Kosten bleibe die Ertragslage angespannt. «Die Erholung ist fragil, da die verbesserte preisliche Wettbewerbsfähigkeit auf temporären Faktoren, darunter Produktionsausfällen und Lieferkettenstörungen in der Golfregion, beruht», sagte Wolf. «Die Standortnachteile bleiben, der Stellenabbau geht weiter.» 

    Die Chemieindustrie hat in den vergangenen Monaten vom Iran-Krieg profitiert: Mit dem Konflikt kam es zu Lieferausfällen aus dem Nahen Osten und dem besonders betroffenen Asien. So verlagerte sich die Nachfrage nach Chemie-Produkten zu deutschen und europäischen Herstellern, die teils die Preise erhöhen konnten. Konzerne wie BASF und Evonik hoben ihre Gewinnprognosen an. Der Branchenverband VCI sieht aber noch keine nachhaltige Erholung.

  • 80 Jahre Unimog – und wichtiger denn je?

    In der kleinen badischen Gemeinde Ötigheim kann man eine Menge Spaß haben. Direkt an der Bundesstraße 3 versteckt sich im Wald das Unimog-Testgelände. Mit drei kräftigen Schritten wuchtet man sich die Stufen hinauf in die Fahrerkabine. Anschnallen, festhalten, Abfahrt. Es folgen: Wasserbecken, mächtige Schlaglöcher, Schieflage. Auf einer für Pkw-Fahrer komplett irrationalen Steigung stemmt sich der Unimog hinab der Schwerkraft entgegen, während der Gurt gegen die Brust und Schulter presst. 

    Dabei ist der Unimog eigentlich kein Fahrzeug, bei dem der Spaß im Vordergrund steht. Das Nutzfahrzeug wird ganz unterschiedlich genutzt. Zum Beispiel von Kommunen für den Winterdienst. Aber auch von der Feuerwehr oder dem Militär – also so ziemlich das Gegenteil von Spaßveranstaltungen. 

    Wie konnte sich dieses Fahrzeug – das zu Beginn mal für den Acker gedacht und so gebaut wurde, dass genau zwei Kartoffelreihen zwischen die Räder passen – in den vergangenen Jahrzehnten zu einem so vielseitigen Fahrzeug entwickeln? Und warum ist der Unimog heute womöglich relevanter denn je? 

    Entstanden in der Nachkriegszeit 

    Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs erkannte Albert Friedrich, ehemaliger Leiter der Daimler-Benz Flugmotorenfertigung, «den enormen Bedarf an Agrar-Schleppern für Klein- und Mittelbetriebe in der deutschen Landwirtschaft», heißt es auf der Webseite der zum Daimler-Truck-Konzern gehörenden Sparte Mercedes-Benz Trucks. 

    Neben der Geländetauglichkeit habe die einfache Umrüstbarkeit für vielfältige Aufgaben im Vordergrund gestanden. Das Fahrzeug sollte robust, schnell und vielseitig sein. Sozusagen eine Art frisierter Traktor. 

    In Schwäbisch Gmünd auf dem Gelände der Firma Erhard & Söhne wurden die ersten Prototypen für ein solches Nutzfahrzeug getestet. Der Ingenieur Hans Zabel sei es dann gewesen, der aus dem Projektnamen «Universal-Motor-Gerät für die Landwirtschaft» die Abkürzung «Unimog» machte. 

    Die erste Prüfungsfahrt fand am 9. Oktober 1946 statt. Zwei Jahre später startete die erste Serienfertigung im Werk der Gebrüder Boehringer im schwäbischen Göppingen. Damals noch mit einem markanten Ochsenkopf mit Hörnern, die ein «U» darstellten, als Markenzeichen auf der Motorhaube. 

    Weil dort die Produktion schnell an ihre Grenzen stieß, übernahm Daimler-Benz. 1951 begann die Produktion in deren Lkw-Werk im badischen Gaggenau, südlich von Karlsruhe. Heute wird der Unimog nicht allzu weit entfernt in Wörth am Rhein produziert, die Komponenten kommen weiterhin aus Gaggenau. 

    Experte: Grundidee auch 80 Jahre später noch relevant 

    «Der eigentliche Erfolg des Unimog besteht darin, dass eine 1946 entwickelte Grundidee auch 80 Jahre später noch relevant ist», sagt Stefan Reindl, Direktor vom Institut für Automobilwirtschaft im schwäbischen Geislingen. 

    Seit dem ersten Prototyp sei nahezu alles am Fahrzeug technisch weiterentwickelt worden, aber nicht dessen grundlegendes Versprechen: «Ein Fahrzeug bereitzustellen, das dort arbeiten kann, wo konventionelle Fahrzeuge an ihre Grenzen gelangen.» 

    Der Unimog sei ein bemerkenswertes Beispiel für ein Produktkonzept, dessen technischer Wesenskern über Jahrzehnte relevant geblieben sei, sagt Experte Reindl. Aus dem ursprünglich landwirtschaftlich ausgerichteten Fahrzeug habe sich eine eigene Fahrzeuggattung zwischen Lkw, Geräteträger, Zugmaschine und hochgeländegängigem Spezialfahrzeug entwickelt. 

    Blick in die Zukunft 

    Der Unimog sei für Daimler Truck ein Wachstumsfeld, sagt Dennis Kinzelmann, der als Chef von Mercedes-Benz Special Trucks auch das Unimog-Geschäft verantwortet. Es ist September, Kinzelmann blickt auf einer Branchenmesse in Hannover auf einen grünen Unimog. Er wirkt – auch wenn es sein Job ist, seine Fahrzeuge gut zu verkaufen – begeistert, wenn er vom Unimog spricht. 

    Die Nachfrage nach dem Unimog werde steigen, weil zum einen eine Notwendigkeit besteht, die Verteidigungsfähigkeit in Europa sicherzustellen, sagt Kinzelmann. «Und zum anderen sehen wir, dass der Unimog bei Waldbränden, Überschwemmungen und anderen Naturkatastrophen benötigt wird, die wahrscheinlich leider im Rahmen des Klimawandels zunehmen werden», sagt Kinzelmann. 

    Eine konkrete Prognose zur künftigen Absatzentwicklung macht Daimler Truck jedoch nicht. Insgesamt seien in den vergangenen Jahren mehr als 375.000 Unimog produziert und verkauft worden. Jährlich liege der Unimog mit einer niedrigen vierstelligen Anzahl im Plan, sagt Kinzelmann. 

    Experte: «Multifunktionalität, Robustheit und Einsatzsicherheit» 

    Für professionelle Anwender liege der besondere Wert des Unimog in seiner «Multifunktionalität, Robustheit und Einsatzsicherheit», sagt Autoexperte Reindl. Ein Unimog werde häufig nicht für eine einzelne Aufgabe angeschafft, sondern als Plattform für sehr unterschiedliche Anwendungen. 

    So könnten ihn Kommunen außerhalb vom Winterdienst auch für Grünpflege einsetzen. Entscheidend sei also nicht nur der Preis, sondern die mögliche Auslastung über das gesamte Jahr. 

    Nach Angaben von Daimler Truck beginnt das Basisfahrzeug preislich ganz grob im hohen fünfstelligen Bereich. Je nach Ausführung könne die Preisspanne erheblich variieren. Für Privatleute stellt sich die Frage nach dem Preis für gewöhnlich ohnehin nicht. Auch wenn zuletzt ein Showcar für das Luxussegment vorgestellt wurde, das aber noch weit davon entfernt ist, wirklich auf den Markt zu kommen. 

    Immerhin: Wer mal in einem Unimog mitfahren möchte, kann das unweit der Teststrecke in Ötigheim im Außenbereich vom Unimog-Museum in Gaggenau tun. Kostenpunkt: 9,50 Euro.

  • 80 Jahre Unimog – und wichtiger denn je?

    In der kleinen badischen Gemeinde Ötigheim kann man eine Menge Spaß haben. Direkt an der Bundesstraße 3 versteckt sich im Wald das Unimog-Testgelände. Mit drei kräftigen Schritten wuchtet man sich die Stufen hinauf in die Fahrerkabine. Anschnallen, festhalten, Abfahrt. Es folgen: Wasserbecken, mächtige Schlaglöcher, Schieflage. Auf einer für Pkw-Fahrer komplett irrationalen Steigung stemmt sich der Unimog hinab der Schwerkraft entgegen, während der Gurt gegen die Brust und Schulter presst. 

    Dabei ist der Unimog eigentlich kein Fahrzeug, bei dem der Spaß im Vordergrund steht. Das Nutzfahrzeug wird ganz unterschiedlich genutzt. Zum Beispiel von Kommunen für den Winterdienst. Aber auch von der Feuerwehr oder dem Militär – also so ziemlich das Gegenteil von Spaßveranstaltungen. 

    Wie konnte sich dieses Fahrzeug – das zu Beginn mal für den Acker gedacht und so gebaut wurde, dass genau zwei Kartoffelreihen zwischen die Räder passen – in den vergangenen Jahrzehnten zu einem so vielseitigen Fahrzeug entwickeln? Und warum ist der Unimog heute womöglich relevanter denn je? 

    Entstanden in der Nachkriegszeit 

    Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs erkannte Albert Friedrich, ehemaliger Leiter der Daimler-Benz Flugmotorenfertigung, «den enormen Bedarf an Agrar-Schleppern für Klein- und Mittelbetriebe in der deutschen Landwirtschaft», heißt es auf der Webseite der zum Daimler-Truck-Konzern gehörenden Sparte Mercedes-Benz Trucks. 

    Neben der Geländetauglichkeit habe die einfache Umrüstbarkeit für vielfältige Aufgaben im Vordergrund gestanden. Das Fahrzeug sollte robust, schnell und vielseitig sein. Sozusagen eine Art frisierter Traktor. 

    In Schwäbisch Gmünd auf dem Gelände der Firma Erhard & Söhne wurden die ersten Prototypen für ein solches Nutzfahrzeug getestet. Der Ingenieur Hans Zabel sei es dann gewesen, der aus dem Projektnamen «Universal-Motor-Gerät für die Landwirtschaft» die Abkürzung «Unimog» machte. 

    Die erste Prüfungsfahrt fand am 9. Oktober 1946 statt. Zwei Jahre später startete die erste Serienfertigung im Werk der Gebrüder Boehringer im schwäbischen Göppingen. Damals noch mit einem markanten Ochsenkopf mit Hörnern, die ein «U» darstellten, als Markenzeichen auf der Motorhaube. 

    Weil dort die Produktion schnell an ihre Grenzen stieß, übernahm Daimler-Benz. 1951 begann die Produktion in deren Lkw-Werk im badischen Gaggenau, südlich von Karlsruhe. Heute wird der Unimog nicht allzu weit entfernt in Wörth am Rhein produziert, die Komponenten kommen weiterhin aus Gaggenau. 

    Experte: Grundidee auch 80 Jahre später noch relevant 

    «Der eigentliche Erfolg des Unimog besteht darin, dass eine 1946 entwickelte Grundidee auch 80 Jahre später noch relevant ist», sagt Stefan Reindl, Direktor vom Institut für Automobilwirtschaft im schwäbischen Geislingen. 

    Seit dem ersten Prototyp sei nahezu alles am Fahrzeug technisch weiterentwickelt worden, aber nicht dessen grundlegendes Versprechen: «Ein Fahrzeug bereitzustellen, das dort arbeiten kann, wo konventionelle Fahrzeuge an ihre Grenzen gelangen.» 

    Der Unimog sei ein bemerkenswertes Beispiel für ein Produktkonzept, dessen technischer Wesenskern über Jahrzehnte relevant geblieben sei, sagt Experte Reindl. Aus dem ursprünglich landwirtschaftlich ausgerichteten Fahrzeug habe sich eine eigene Fahrzeuggattung zwischen Lkw, Geräteträger, Zugmaschine und hochgeländegängigem Spezialfahrzeug entwickelt. 

    Blick in die Zukunft 

    Der Unimog sei für Daimler Truck ein Wachstumsfeld, sagt Dennis Kinzelmann, der als Chef von Mercedes-Benz Special Trucks auch das Unimog-Geschäft verantwortet. Es ist September, Kinzelmann blickt auf einer Branchenmesse in Hannover auf einen grünen Unimog. Er wirkt – auch wenn es sein Job ist, seine Fahrzeuge gut zu verkaufen – begeistert, wenn er vom Unimog spricht. 

    Die Nachfrage nach dem Unimog werde steigen, weil zum einen eine Notwendigkeit besteht, die Verteidigungsfähigkeit in Europa sicherzustellen, sagt Kinzelmann. «Und zum anderen sehen wir, dass der Unimog bei Waldbränden, Überschwemmungen und anderen Naturkatastrophen benötigt wird, die wahrscheinlich leider im Rahmen des Klimawandels zunehmen werden», sagt Kinzelmann. 

    Eine konkrete Prognose zur künftigen Absatzentwicklung macht Daimler Truck jedoch nicht. Insgesamt seien in den vergangenen Jahren mehr als 375.000 Unimog produziert und verkauft worden. Jährlich liege der Unimog mit einer niedrigen vierstelligen Anzahl im Plan, sagt Kinzelmann. 

    Experte: «Multifunktionalität, Robustheit und Einsatzsicherheit» 

    Für professionelle Anwender liege der besondere Wert des Unimog in seiner «Multifunktionalität, Robustheit und Einsatzsicherheit», sagt Autoexperte Reindl. Ein Unimog werde häufig nicht für eine einzelne Aufgabe angeschafft, sondern als Plattform für sehr unterschiedliche Anwendungen. 

    So könnten ihn Kommunen außerhalb vom Winterdienst auch für Grünpflege einsetzen. Entscheidend sei also nicht nur der Preis, sondern die mögliche Auslastung über das gesamte Jahr. 

    Nach Angaben von Daimler Truck beginnt das Basisfahrzeug preislich ganz grob im hohen fünfstelligen Bereich. Je nach Ausführung könne die Preisspanne erheblich variieren. Für Privatleute stellt sich die Frage nach dem Preis für gewöhnlich ohnehin nicht. Auch wenn zuletzt ein Showcar für das Luxussegment vorgestellt wurde, das aber noch weit davon entfernt ist, wirklich auf den Markt zu kommen. 

    Immerhin: Wer mal in einem Unimog mitfahren möchte, kann das unweit der Teststrecke in Ötigheim im Außenbereich vom Unimog-Museum in Gaggenau tun. Kostenpunkt: 9,50 Euro.

  • Deutschlandticket kostet ab Januar 66,80 Euro

    Das Deutschlandticket kostet ab Januar 66,80 Euro und damit 3,80 Euro mehr als bisher. Das hat der für die Preisgestaltung zuständige Koordinierungsrat auf einer heutigen Sitzung entschieden, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr.

  • Israels Verteidigungsminister: Versuchter Anschlag auf Flydubai-Flug

    Nach dem gewaltsamen Vorfall auf einem Flug von Dubai nach Tel Aviv geht Israels Verteidigungsminister Israel Katz von einem versuchten Terroranschlag aus. Katz sprach vom «Versuch eines dschihadistischen Anschlags», der nur dank des Mutes israelischer Passagiere vereitelt worden sei. Die Flydubai-Maschine war im saudi-arabischen Tabuk notgelandet.

  • Rocker-Razzia: Auch Polizist und Stadt-Mitarbeiter im Visier

    Bei den Ermittlungen gegen «Hells Angels» sind in NRW auch ein Polizist und zwei städtische Mitarbeiter ins Visier geraten. Gegen sie wird laut Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts ermittelt, dass sie dienstlich erlangte Informationen an Dritte weitergegeben haben. Der WDR hatte zuvor berichtet.

  • Regierung will Kinderlose für Pflege mehr zahlen lassen

    Ab dem 1. Januar 2027 soll der Beitragszuschlag für kinderlose Mitglieder der Pflegeversicherung steigen. Er soll um 0,3 Punkte auf 0,9 Prozent angehoben werden, wie das Bundesgesundheitsministerium nach dem Beschluss der Pflegereform im Kabinett mitteilte.

  • Volkswagen kündigt fast alle Tarifverträge

    Im Ringen um schärfere Sparmaßnahmen hat Volkswagen eine Reihe von Tarifverträgen gekündigt. Aus Sicht des Unternehmens seien verschiedene Regelungen in diesen Verträgen mit Blick auf den aktuellen Kostendruck anzupassen, teilte der Autohersteller in Hannover mit. Nach IG-Metall-Angaben handelt es sich um zehn Tarifverträge, darunter ist auch der wichtige Manteltarifvertrag.

  • Inflation steigt erstmals seit Ende 2023 über drei Prozent

    Hohe Energiepreise haben die Teuerung in Deutschland erstmals seit Ende 2023 über die Marke von drei Prozent getrieben. Die Verbraucherpreise lagen im September um 3,3 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats – nach 2,9 Prozent Inflation im August, wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte.