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  • Merz will Renten-Vorschläge vollständig umsetzen

    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die vollständige Umsetzung der Vorschläge der Rentenkommission angekündigt. «Alle Elemente dieses Reformpakets müssen jetzt zügig umgesetzt werden», sagte Merz nach der Übergabe des Berichts in Berlin. Man könne es sich nicht erlauben, einzelne Maßnahmen herauszunehmen oder abzulehnen.

  • Heidelberger Druck stärkt Service mit Zukauf von Manroland

    Heidelberger Druckmaschinen verstärkt sein Kerngeschäft mit einem Zukauf. Der Maschinenbauer übernehme das Service- und Ersatzteilgeschäft sowie Vertriebsgesellschaften von der Manroland Sheetfed Gruppe mit etwa 600 Mitarbeitern, teilte das Unternehmen in Heidelberg mit. Zudem erwerbe der Konzern die Technologie und das geistige Eigentum für Service und Ersatzteile sowie ausgewählte Vermögenswerte. Hinsichtlich des Kaufpreises wurde laut Angaben von Heidelberger Stillschweigen vereinbart.

    Das Unternehmen will früheren Angaben zufolge im laufenden Geschäftsjahr 2026/2027 wieder deutlich profitabler werden. Dazu beitragen soll ein Sparprogramm, aber auch die Verlagerung eines Teils der Produktion ins günstigere Ausland. Der Umsatz soll auf dem Vorjahresniveau verharren, nachdem er im vergangenen Jahr um ein Prozent auf 2,29 Milliarden Euro gestiegen war. 

    Zur Kostensenkung verlagerte das Unternehmen nach eigenen Angaben die Produktion seiner meistverkauften Druckmaschine vollständig nach China. Zudem entstand ein Standort in Nordmazedonien, an dem einzelne Produktgruppen günstiger gefertigt werden sollen. Auch ein Personalabbau in deutschen Standorten läuft schon seit längerem. Der Maschinenbauer erwartet dadurch niedrigere Personalkosten und eine höhere Wettbewerbsfähigkeit.

  • Streit um Blumenkübel: Unternehmer droht mit Verlagerung

    Im Streit um Blumenkübel in der badischen Gemeinde Schwanau will Unternehmer Martin Herrenknecht diesmal nicht eigenmächtig handeln. «Ich werde die Kübel kein zweites Mal wegschaffen lassen. Stattdessen frage ich: Haben Sie in der Gemeindeverwaltung wirklich nichts Wichtigeres zu tun?», zitierte die «Badische Zeitung» den 83-Jährigen. Zugleich drohte der Mittelständler der kleinen Gemeinde damit, Teile seines Unternehmens zu verlegen. Die Kommune war zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

    Im vergangenen Jahr hatte die Auseinandersetzung Schlagzeilen gemacht. Rund 20 Blumenkübel waren auf Durchgangsstraßen zum Werksgelände der Herrenknecht AG aufgestellt worden. Einen Teil ließ der Gründer des Familienunternehmens entfernen, weil sie Beschäftigte auf dem Weg zur Arbeit gefährden könnten, hieß es zur Begründung. Später kehrten die Kübel vom Firmengelände zur Kommune zurück.

    Herrenknecht kritisierte, die Gemeinde solle sich stärker um wirtschaftliche Entwicklung und bessere Rahmenbedingungen kümmern statt um Blumenkübel. Er sprach von einem «völlig realitätsfernen Behörden-Theater». Das weltbekannte Maschinenbauunternehmen stellt große Tunnelbohrmaschinen her und beschäftigt rund 5.000 Menschen. 

    Herrenknecht droht mit Verlagerung

    Nach Ansicht des Mittelständlers haben die Verantwortlichen im vergangenen Oktober «einen derartigen Mist gebaut». Die massiven Holz-Blumenkübel seien in der dunklen Jahreszeit aufgestellt worden, kaum sichtbar und ohne ausreichende Abstimmung mit der Polizei. 

    Das Landratsamt hatte damals mitgeteilt, die Behörde habe die Möblierung der Straße – darunter auch Pflanzenkübel – als Mittel zur Verkehrsberuhigung gesehen. «Solche Gestaltungselemente tragen dazu bei, das Straßenbild im Sinne der angeordneten Verkehrsregelung klar zu strukturieren und das Geschwindigkeitsniveau zu senken», sagte ein Sprecher. Das sei weiter Auffassung der Behörde. Ob und wann wieder Kübel aufgestellt würden, sei Sache der Gemeinde.

    Herrenknecht erwägt nach eigenen Angaben, Teile seines Unternehmens aus Allmannsweier zu verlagern – etwa nach Rust. Das betreffe das Servicegeschäft und Aktivitäten im Bereich Tiefengeothermie, beides wachsende Bereiche. Zu konkreten Planungen äußere man sich nicht, sagte ein Sprecher. «Grundsätzlich steht Herrenknecht fest zum Standort Deutschland, insbesondere zu Baden und zur Ortenau.»

  • EBM-Papst rechnet mit starkem Wachstum durch Rechenzentren

    Der Ventilatorenspezialist EBM-Papst rechnet in den nächsten Jahren durch den weltweiten Aufbau von Rechenzentren, unter anderem für KI-Anwendungen, mit einem kräftigen Umsatzwachstum. «Wir haben hohe zweistellige Wachstumsraten in dem Bereich», sagte Unternehmenschef Klaus Geißdörfer der Deutschen Presse-Agentur. Schließlich müssten die Rechenzentren gekühlt werden. Er gehe davon aus, dass das Wachstum auf jeden Fall dieses und nächstes Jahr anhalten werde. 

    Die Geschäfte im Zusammenhang mit Datenzentren machten Geißdörfer zufolge derzeit etwa 30 Prozent des Umsatzes aus. In den nächsten zwei Jahren werde der Anteil am Umsatz des Unternehmens aus Mulfingen (Hohenlohekreis) wohl Richtung 40 bis 45 Prozent steigen, schätzte Geißdörfer. 

    Wachstum im abgelaufenen Geschäftsjahr 

    Im vergangenen Geschäftsjahr, das Ende März dieses Jahres endete, stieg der Umsatz um sechs Prozent auf rund 2,24 Milliarden Euro. Allerdings sei das Wachstum durch den Rückzug aus mehreren Geschäftsfeldern beeinflusst worden, im Kerngeschäft sei EBM-Papst um zwölf Prozent gewachsen, hieß es laut Mitteilung. Für das laufende Geschäftsjahr rechnete das Unternehmen mit einem Umsatzwachstum in den fortgeführten Geschäftsbereichen von über zehn Prozent. 

    Zum Gewinn machte das Unternehmen wie gewohnt keine Angaben. Auf Nachfrage sagte Geißdörfer, dass sich das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr deutlich positiv entwickelt habe und EBM-Papst deutlich schwarze Zahlen geschrieben habe.

  • RB Leipzig verpflichtet Demichelis als neuen Trainer

    RB Leipzig hat Martín Demichelis als neuen Trainer verpflichtet. Der 45 Jahre alte Argentinier wird Nachfolger von Ole Werner und erhält einen Zweijahresvertrag, wie der Fußball-Bundesligist mitteilte.

  • Bänderriss: WM-Aus für Schlotterbeck

    Nico Schlotterbeck kann bei der Fußball-WM nach dpa-Informationen nicht mehr für die deutsche Nationalmannschaft zum Einsatz kommen. Der 26-Jährige von Borussia Dortmund zog sich beim 2:1 gegen die Elfenbeinküste einen Innenbandriss im linken Sprunggelenk zu. Zuerst hatten «Bild» und Sky über die Diagnose berichtet.

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  • Britischer Premierminister Starmer kündigt Rücktritt an

    Der britische Premierminister Keir Starmer hat seinen Rücktritt angekündigt. Der 63 Jahre alte Labour-Politiker beugt sich damit dem seit Monaten steigenden Druck aus seiner eigenen Partei.

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