Russland schließt nach Angaben von Außenminister Sergej Lawrow das Goethe-Institut in Russland. Es handle sich um eine Reaktion auf die angekündigte Schließung des Russischen Hauses in Berlin infolge des Fundes einer Sprengstoff-Drohne auf dem Flughafen Leipzig/Halle, sagte der Minister der Agentur Interfax zufolge in Wladiwostok.
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Bergheim: Ermittler finden sechs Abschussvorrichtungen
Nach der Störung an einem Umspannwerk in Bergheim bei Köln haben die Ermittler sechs Abschussvorrichtungen in einem Feld gefunden. Es sei davon auszugehen, dass diese Vorrichtungen so gebaut waren, um mit pyrotechnische Gegenständen einen Draht in die Höhe über die Stromleitungen zu führen, sagte der Leitende Kriminaldirektor Michael Esser.
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Spritpreise: Super E10 erreicht Höchststand
Nach dem Wiederaufflammen des Irankriegs hat der Preis für Superbenzin der Sorte E10 einen Höchststand erreicht. Der Preis für einen Liter stieg am Mittwoch im bundesweiten Tagesdurchschnitt auf 2,215 Euro und übertraf damit den bisherigen Rekord von 2,203 Euro aus dem März 2022, wie der ADAC auf Anfrage am Donnerstag mitteilte. Inflationsbereinigt waren die Spritpreise im Jahr 2012 höher als derzeit.
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LKA Bayern vermutet Anschlagversuch auf Rüstungsunternehmen
Nach einer Brandattacke auf eine Baustelle in München vermutet das Bayerische Landeskriminalamt (LKA) einen Anschlagsversuch gegen ein Unternehmen aus dem Rüstungsbereich. Es werde wegen eines politischen Hintergrunds ermittelt, sagte ein Sprecher des LKA. In der Nacht zum Donnerstag waren mehrere Brandsätze auf die Baustelle geworfen worden, zwei Menschen wurden später festgenommen.
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Einstieg in biobasierte Pulverlacke/“Meisterstücke des Mittelstands“ – DBU fördert Projekt (FOTO)
Bereits die Anfänge der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) vor nunmehr 35 Jahren sind eng mit Projektförderungen in den ostdeutschen, damals „neuen“ Bundesländern verbunden – für mehr Klima- und Umweltschutz im Einsatz gegen den menschengemachten Klimawandel. In lockerer Reihenfolge stellt die DBU verschiedene wegweisende seitens der Stiftung geförderte Vorhaben in den fünf Bundesländern vor. Den Start machen Sachsen-Anhalt – und heute mittelständische Betriebe, die für den Riesenmarkt der Pulverlacke wegweisende Lösungen entwickeln, um fossile durch biobasierte Rohstoffe zu ersetzen. Das Vorhaben wird mit rund 370.000 Euro von der DBU unterstützt. „Dieses und andere in Sachsen-Anhalt von der DBU geförderten Projekte sind echte Meisterstücke des Mittelstands. Sie zeigen vorbildlich, wie Wirtschaft und Umweltschutz sich gegenseitig voranbringen“, so DBU-Generalsekretär AlexanderBonde.
Bonde: Türöffner für bislang unbekannte Produktionsprozesse
Das Projekt „EcoCoat– nachhaltige Pulverlacke für industrielle Anwendungen“ könne für die gesamte Branche und besonders für die kleineren mittelständischen Firmen „ein Türöffner für bislang unbekannte Produktionsprozesse“ werden. Bonde: „Denn zum ersten Mal ist im Zuge des Projekts der Einstieg in biobasierte Pulverlackrezepturen gelungen.“ Der DBU-Generalsekretär erinnerte in diesem Zusammenhang an die Entwicklung der DBU-Fördertätigkeit in den ostdeutschen Bundesländern. Ging es nach der Gründung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt in den ersten Jahren zunächst vor allem um Akuthilfe und Beseitigung von Umweltschäden, sei mittlerweile ein anderes Leitbild maßgeblich. Bonde: „Heute gilt es, wegen der Klima- und Umweltschutzziele Energie und Rohstoffe effizienter zu nutzen. Der Mittelstand in Sachsen-Anhalt macht vor, wie Ökonomie und Ökologie Hand in Hand den menschengemachten Klimawandel eindämmen können.“
Beschichtungspulver für Türen-, Fenster- und Fassadenbau – und sogar für E-Gitarren
Dazu passt das Projekt mit den Pulverlacken. Darunter versteht man Beschichtungspulver zum Schutz und zur Veredlung metallischer Oberflächen in zahlreichen Industriezweigen, darunter Türen-, Maschinen-, Fenster- und Fassadenbau, Automobil- und Möbelindustrie, Architektur sowie Haushaltsgeräte, etwa Waschmaschinen. Und neben Zäunen und Geländern sogar E-Gitarren. Der Markt ist riesig. Die Pulverlacke sind zwar lösemittelfrei herzustellen und zu applizieren. Einen Haken gibt es bisher gleichwohl: Deren Rezepturen, im Fachjargon auch „Formulierungen“ genannt, basieren fast ausschließlich auf fossilem Erdöl. Das gilt besonders für die Bindemittel, die – neben Füllstoffen, Pigmenten und Additiven – zu den wesentlichen Bestandteilen eines Pulverlacks zählen. Das Produktionsvolumen bei Pulverlacken liegt allein in Europa bei rund 450.000 Tonnen pro Jahr. Laut Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie (VdL) machen Pulverlacke ungefähr zwölf Prozent des Gesamtumsatzes der Industrielack-Branche aus. Nach Industrieangaben lag 2025 weltweit die Marktgröße für Pulverbeschichtungen bei umgerechnet 14 Milliarden Euro. Schätzungen zufolge wird dieser Markt bis 2034 auf umgerechnet etwa 23,7 Milliarden Euro anwachsen, wobei insbesondere der asiatisch-pazifische Raum Wachstumstreiber ist. Dazu Bonde: „Es gibt also ein enormes Potenzial für innovative Lösungen zur Reduzierung von Treibhausgas-Emissionen, Energiekosten und Rohstoffverbrauch.“
Bender: Pulverlacke sind auch weitgehend ohne fossile Rohstoffe herzustellen
Genau dieser Nachweis sei „im tollen Projekt“ gelungen, sagt Ingenieurin Dr. SusanneBender. Sie ist Geschäftsführerin des iLF Magdeburg GmbH als Teil eines für das Projekt zuständigen Konsortiums. Das iLF gilt als international anerkannter Prüfdienstleister mit eigenen Forschungsaktivitäten in der Oberflächentechnik. Mit dabei waren außerdem die Ganzlin Beschichtungspulver GmbH – ein Betrieb mit rund 70 Beschäftigten, der Pulverlacke herstellt – sowie dieCore Facility Microscopy and Materials Analysis (CMMA)der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. iLF-Geschäftsführerin Bender: „Die Projektergebnisse zeigen grundsätzlich die technische Machbarkeit, Pulverlacke auch weitgehend ohne fossile Rohstoffe herzustellen.“ Besonders interessant sei „die Kombination aus nachhaltigeren Rohstoffen und niedrigerer Einbrenntemperatur“. Nach ihren Worten ist es im Zuge des Forschungsvorhabens gelungen, „diese Einbrenntemperatur von etwa 200 auf 160 Grad Celsius zu minimieren“ – mit sehenswertem Effekt: Es konnte rund ein Drittel an Energie und entsprechenden Kosten eingespart werden. Hinzu kommt der ökologische Effekt: Durch den Einsatz biobasierter Bindemittel wie Bioharz und recyceltem PET sind Emissionen klimaschädlicher Treibhausgase wie Kohlendioxid (CO2) erheblich gesenkt worden, so Bender. Auch die Verwendung von Ruß, Chlorophylin, Lignin und Indigo als Pigmente trage dazu bei. Bender: „Der CO2-Fußabdruck konnte um mehr als 70 Prozent reduziert werden.“
DBU-Tochter sichert Naturerbeflächen in ostdeutschen Bundesländern
Neben der DBU-Projektförderung profitiert Sachsen-Anhalt von der Arbeit des DBU Naturerbes, einer gemeinnützigen Stiftungstochter. Sie kümmert sich allein in diesem Bundesland um zehn Flächen des Nationalen Naturerbes mit rund 11.100 Hektar, darunter etwa die Ringfurther Elbauen sowie die Oranienbaumer Heide im Landkreis Dessau-Roßlau. Die Ziele: Wiesen, Heiden und andere offene Lebensräume durch Pflege bewahren, strukturarme Forste zu naturnahen Wäldern umwandeln und der natürlichen Entwicklung überlassen sowie Feuchtgebiete und Gewässer erhalten und ökologisch aufwerten.
Pressekontakt: Klaus Jongebloed - Pressesprecher - Kontakt DBU An der Bornau 2 49090 Osnabrück 0541|9633-521 0171|3812888 presse@dbu.dewww.dbu.de
Weiteres Material: www.presseportal.de Quelle: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)
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Großinsolvenzen steigen weiter: Jede dritte Firmenpleite in Westeuropa kommt aus Deutschland
Hamburg (ots) –
- Deutschland bleibt Hotspot für Großinsolvenzen in Europa
- Zahl großer Firmenpleiten steigt im ersten Halbjahr 2026 erneut, Autoindustrie besonders betroffen
- Weltweite Fallzahlen legen ebenfalls zu, Westeuropa vereint mehr als 60 Prozent aller Großinsolvenzen
- Risiko von Dominoeffekten entlang komplexer Lieferketten bleibt hoch
Die Zahl der Großinsolvenzen in Deutschland bleibt auf Rekordniveau. Im ersten Halbjahr 2026 registrierte der weltweit führende Kreditversicherer Allianz Trade 33 Unternehmensinsolvenzen von Firmen mit mehr als 50 Millionen Euro Jahresumsatz. Das sind 10 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Damit setzt sich der Negativtrend nach dem Rekordjahr 2025 fort.
Im vergangenen Jahr verzeichnete Allianz Trade mit insgesamt 94 Großinsolvenzen in Deutschland (2024: 87 Fälle, +8 %) den bislang höchsten Wert seit Beginn der Auswertung von Großinsolvenzen im Jahr 2015.
Keine Verschnaufpause: Autoindustrie führt Branchenranking an
„Es gibt auch 2026 keine Verschnaufpause bei den Großinsolvenzen“, sagt Milo Bogaerts, CEO von Allianz Trade in Deutschland, Österreich und der Schweiz. „Der Negativtrend aus dem Vorjahr verfestigt sich. Das ist ein Warnsignal für die deutsche Wirtschaft. Es zeigt, dass der Anpassungsdruck in vielen Branchen weiterhin enorm ist. Großunternehmen stehen häufig im Zentrum komplexer Wertschöpfungsketten. Fällt ein Marktteilnehmer dieser Größenordnung aus, geraten oftmals auch Zulieferer, Dienstleister und andere Geschäftspartner unter Druck.“
Besonders betroffen waren im ersten Halbjahr 2026 die Automobilbranche mit sieben Großinsolvenzen, gefolgt vom Einzelhandel (5 Fälle) sowie Maschinenbau und Dienstleistungen (je 4 Fälle). Damit geraten zunehmend auch klassische industrielle Kernbranchen unter Druck.
Durchschnittliche Schäden sinken, aber Risiken bleiben erhöht
Mit der steigenden Zahl der Fälle nahmen auch die wirtschaftlichen Schäden durch Großinsolvenzen zu: Der kumulierte Jahresumsatz der insolventen Großunternehmen erhöhte sich im ersten Halbjahr 2026 um 3 % auf rund 4,5 Mrd. EUR.
Der durchschnittliche Umsatz insolventer Großunternehmen sank zwar um knapp 7 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf rund 137 Mio. EUR. Das deutet darauf hin, dass zuletzt etwas kleinere Unternehmen betroffen waren. Angesichts der weiterhin hohen Fallzahlen bleibt das Gesamtrisiko für Lieferanten und Kreditgeber jedoch erheblich.
12-Monats-Trend: Jede dritte Großinsolvenz in Westeuropa kommt aus Deutschland
In den vergangenen vier Quartalen verzeichnete Allianz Trade weltweit insgesamt 504 Großinsolvenzen. Davon entfielen 325 Fälle auf Westeuropa. Deutschland vereinte mit 97 großen Insolvenzen etwa 30 Prozent aller Großinsolvenzen in Westeuropa, gefolgt von Frankreich (69), Italien (62) und Großbritannien (45).
„Jede dritte Insolvenz in Westeuropa in den vergangenen zwölf Monaten kommt aus Deutschland“, sagt Bogaerts. „Wir erwarten auch im weiteren Jahresverlauf keine nachhaltige Entspannung. Die Zahl der Großinsolvenzen dürfte 2026 auf einem erhöhten Niveau bleiben. Besonders Branchen mit hohen Investitions- und Energiekosten sowie Unternehmen mit geringer Preissetzungsmacht bleiben anfällig für finanzielle Schieflagen.“
Weltweite Großinsolvenzen legen ebenfalls um 13 % zu im ersten Halbjahr
Deutschland ist mit diesem Trend nicht allein: Auch global kämpfen Unternehmen mit ähnlichen Entwicklungen. Die Zahl der weltweiten Großinsolvenzen nimmt im bisherigen Jahresverlauf weiter zu. Im ersten Halbjahr 2026 registrierte Allianz Trade weltweit insgesamt 247 Großinsolvenzen. Das sind 13 % mehr als im Vorjahreszeitraum.
Die meisten globalen Großinsolvenzen verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 der Einzelhandel (59 Fälle), der Dienstleistungssektor (38 Fälle) sowie das Baugewerbe (33 Fälle). Diese Branchen lagen auch im Vergleich zu ihren langfristigen Durchschnittswerten deutlich über dem historischen Niveau.
Westeuropa: 6 von 10 Insolvenzen weltweit im ersten Halbjahr 2026
„Die Zahl der Großinsolvenzen steigt in vielen Regionen der Welt. Westeuropa bleibt jedoch besonders betroffen und steht für mehr als 60 Prozent aller weltweit erfassten Fälle“, sagt Maxime Lemerle, Leiter der Insolvenzforschung bei Allianz Trade. „Das zeigt: Die wirtschaftliche Erholung vieler europäischer Industriebranchen bleibt fragil. Besonders Unternehmen in energieintensiven und kapitalintensiven Bereichen stehen weiterhin unter erheblichem Druck. Dadurch steigt die Anfälligkeit für größere Unternehmensausfälle.“
Neben den erwarteten Belastungen im Einzelhandel, im Dienstleistungssektor und in der Bauwirtschaft geraten zunehmend auch wichtige europäische Industriebranchen wie Chemie, Automobil und Maschinenbau unter Druck. Im Vergleich zu den historischen Durchschnittswerten verzeichnen sie überdurchschnittlich viele Großinsolvenzen.
Allianz Tradeist weltweiter Marktführer im Kreditversicherungsgeschäft und anerkannter Spezialist für Bürgschaften und Garantien, Inkasso sowie Schutz gegen Betrug oder politische Risiken. Allianz Trade verfügt über mehr als 100 Jahre Erfahrung und bietet seinen Kunden umfassende Finanzdienstleistungen an, um sie im Liquiditäts- und Forderungsmanagement zu unterstützen.
Über das unternehmenseigene Monitoring-System verfolgt und analysiert die Allianz Trade Gruppe täglich die Insolvenzentwicklung von mehr als 83 Millionen kleiner, mittlerer und multinationaler Unternehmen und hat sofortigen Zugriff auf die Daten von 289 Mio. Unternehmen in mehr als 160 Ländern. Insgesamt umfassen die Expertenanalysen Märkte, auf die 92% des globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) entfallen.
Mit dieser Expertise macht die Allianz Trade Gruppe den Welthandel sicherer und gibt den weltweit über 75.000 Kunden das notwendige Vertrauen in ihre Geschäfte und deren Bezahlung. Als Tochtergesellschaft der Allianz und mit einem AA-Rating von Standard & Poor’s ist die Holding von Allianz Trade mit Sitz in Paris im Schadensfall der finanzstarke Partner an der Seite seiner Kunden.
Das Unternehmen ist in über 40 Ländern vertreten und beschäftigt mehr als 5.900 Mitarbeiter weltweit. 2025 erwirtschaftete die Allianz Trade Gruppe einen konsolidierten Umsatz von EUR 4 Milliarden und versicherte weltweit Geschäftstransaktionen im Wert von EUR 1.400 Milliarden.
Weitere Informationen auf www.allianz-trade.de
Hinweis bezüglich zukunftsgerichteter Aussagen
Die in dieser Meldung enthaltenen Informationen können Aussagen über zukünftige Erwartungen und andere zukunftsgerichtete Aussagen enthalten, die auf aktuellen Einschätzungen und Annahmen der Geschäftsführung basieren, und bekannte und unbekannte Risiken sowie Unsicherheiten beinhalten, aufgrund derer die tatsächlichen Ergebnisse, Entwicklungen oder Ereignisse von den hier gemachten Aussagen wesentlich abweichen können. Neben zukunftsgerichteten Aussagen im jeweiligen Kontext spiegelt die Verwendung von Wörtern wie „kann“, „wird“, „sollte“, „erwartet“, „plant“, „beabsichtigt“, „glaubt“, „schätzt“, „prognostiziert“, „potenziell“ oder „weiterhin“ ebenfalls eine zukunftsgerichtete Aussage wider. Die tatsächlichen Ergebnisse, Entwicklungen oder Ereignisse können aufgrund verschiedener Faktoren von solchen zukunftsgerichteten Aussagen beträchtlich abweichen. Zu solchen Faktoren gehören u.a.: (i) die allgemeine konjunkturelle Lage einschließlich der branchenspezifischen Lage für das Kerngeschäft bzw. die Kernmärkte der Allianz-Gruppe, (ii) die Entwicklung der Finanzmärkte einschließlich der „Emerging Markets“ einschließlich Marktvolatilität, Liquidität und Kreditereignisse, (iii) die Häufigkeit und das Ausmaß der versicherten Schadenereignisse einschließlich solcher, die sich aus Naturkatastrophen ergeben; daneben auch die Schadenkostenentwicklung, (iv) Stornoraten, (v) Ausmaß der Kreditausfälle, (vi) Zinsniveau, (vii) Wechselkursentwicklungen einschließlich des Wechselkurses EUR-USD, (viii) Entwicklung der Wettbewerbsintensität, (ix) gesetzliche und aufsichtsrechtliche Änderungen einschließlich solcher bezüglich der Währungskonvergenz und der Europäischen Währungsunion, (x) Änderungen der Geldpolitik der Zentralbanken bzw. ausländischer Regierungen, (xi) Auswirkungen von Akquisitionen, einschließlich der damit verbundenen Integrationsthemen, (xii) Umstrukturierungsmaßnahmen, sowie (xiii) allgemeine Wettbewerbsfaktoren jeweils in einem örtlichen, regionalen, nationalen oder internationalen Rahmen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit vieler dieser Faktoren kann durch Terroranschläge und deren Folgen noch weiter steigen. Das Unternehmen übernimmt keine Verpflichtung, zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren.
Pressekontakt: Allianz Trade Antje Wolters Pressesprecherin Telefon: +49 (0)40 8834-1033 Mobil: +49 (0)160 899 2772 antje.wolters@allianz-trade.com Social Media Linkedin Allianz Trade Deutschland https://www.linkedin.com/company/allianz-trade-deutschland/ XING Allianz Trade Deutschland https://www.xing.com/pages/allianz-trade-deutschland Youtube Allianz Trade Deutschland https://www.youtube.com/allianz-trade-deutschland Facebook Allianz Trade Deutschland https://www.facebook.com/AllianzTradeDE Twitter Allianz Trade https://twitter.com/AllianzTrade Instagram Allianz Trade https://www.instagram.com/AllianzTrade
Weiteres Material: www.presseportal.de Quelle: Allianz Trade
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Mehr Großinsolvenzen – Automobilbranche besonders betroffen
Die Zahl der deutschen Großinsolvenzen mit einem Jahresumsatz von mindestens 50 Millionen Euro ist weiter gestiegen. So wurden im ersten Halbjahr insgesamt 33 Firmenpleiten registriert, wie aus einer der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Untersuchung des Kreditversicherers Allianz Trade hervorgeht. Das seien zehn Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
2026 keine Verschnaufpause bei den Großinsolvenzen
Im gesamten Jahr 2025 gab es demnach 94 Großinsolvenzen. Das sei der höchste Wert seit Beginn der Auswertungen im Jahr 2015 gewesen. 2024 lag die Zahl der Großpleiten noch bei 87 und im Jahr zuvor bei 64. «Es gibt auch 2026 keine Verschnaufpause bei den Großinsolvenzen», sagte der Allianz Trade-Chef in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Milo Bogaerts.
Der Negativtrend aus dem Vorjahr verfestige sich und zeige, dass der Anpassungsdruck in vielen Branchen weiterhin enorm sei. Großunternehmen stünden häufig im Zentrum komplexer Wertschöpfungsketten, sagte Bogaerts.«Fällt ein Marktteilnehmer dieser Größenordnung aus, geraten oftmals auch Zulieferer, Dienstleister und andere Geschäftspartner unter Druck.»
Automobilbranche am häufigsten betroffen
Mit sieben Großinsolvenzen besonders betroffen war den Angaben zufolge im ersten Halbjahr die Automobilbranche. Danach folgten mit fünf Großpleiten der Einzelhandel sowie der Maschinenbau und Dienstleistungen mit jeweils vier Fällen. Mit der Zahl der Insolvenzen stieg auch der wirtschaftliche Schaden.
So erhöhte sich nach Angaben des Kreditversicherers der kumulierte Jahresumsatz der insolventen Großunternehmen im ersten Halbjahr um drei Prozent auf 4,5 Milliarden Euro. Dass der durchschnittliche Umsatz insolventer Großunternehmen auf der anderen Seite um knapp sieben Prozent auf rund 137 Millionen Euro gesunken sei, deute darauf hin, dass zuletzt etwas kleinere Unternehmen betroffen gewesen seien.
Pleitegefahr durch hohe Investitions- und Energiekosten
«Wir erwarten auch im weiteren Jahresverlauf keine nachhaltige Entspannung», sagte Bogaerts. Die Zahl der Großinsolvenzen dürfte 2026 auf einem erhöhten Niveau bleiben. «Besonders Branchen mit hohen Investitions- und Energiekosten sowie Unternehmen mit geringer Preissetzungsmacht bleiben anfällig für finanzielle Schieflagen.»
Global zeige sich ein ähnlicher Trend. So gab es der Untersuchung zufolge im ersten Halbjahr weltweit 247 Großinsolvenzen – 13 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die meisten Firmenpleiten verzeichneten der Einzelhandel, der Dienstleistungssektor sowie das Baugewerbe. «Die Zahl der Großinsolvenzen steigt in vielen Regionen der Welt», sagte der Leiter der Allianz Trade-Insolvenzforschung, Maxime Lemerle. Westeuropa bleibe jedoch besonders betroffen und stehe für mehr als 60 Prozent aller erfassten Fälle.
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Polizei: Angriff bei Rave in der Schweiz war Amoklauf
Bei dem tödlichen Angriff bei einem Rave im Schweizer Kanton Aargau hat es sich nach Polizeiangaben um einen Amoklauf gehandelt. Dort war in der Nacht zu Sonntag eine Frau erschossen worden, mehrere Menschen wurden verletzt.
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Bergheim: Ermittlungen wegen verfassungsfeindlicher Sabotage
Nach der Störung an einem Umspannwerk in Bergheim bei Köln wird wegen verfassungsfeindlicher Sabotage ermittelt. Unbekannte hätten Kabel über die Oberleitung gebracht und so einen Kurzschluss verursacht, sagte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU). «Wer da ran geht, greift unser Land an», sagte er.
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EU genehmigt deutsche Milliarden für Gaskraftwerke
Deutschland darf den Bau neuer Gaskraftwerke mit einem Milliardenpaket fördern. Die EU-Kommission gab grünes Licht für die geplante Unterstützung mit bis zu 35 Milliarden Euro.