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  • Gewinn bei Mercedes 2025 um knapp die Hälfte eingebrochen

    Der Gewinn von Mercedes-Benz ist im vergangenen Jahr um knapp die Hälfte eingebrochen. Im Vergleich zum Vorjahr sei das Konzernergebnis 2025 um rund 49 Prozent von 10,4 Milliarden Euro auf 5,3 Milliarden Euro gesunken, teilte der Stuttgarter Autobauer mit.

  • Krebskranker «Dawson’s Creek»-Star Van Der Beek gestorben

    Der US-Schauspieler James Van Der Beek (48), der durch die Kultserie «Dawson’s Creek» bekannt wurde, ist tot. Er sei «friedlich» am Morgen gestorben, teilte seine Familie am Mittwoch auf Instagram mit. Im November 2024 hatte der sechsfache Vater eine Darmkrebserkrankung öffentlich gemacht.

  • Kind nach Hochhausbrand in Berlin gestorben

    Nach dem Hochhausbrand im Berliner Osten ist ein Kind ums Leben gekommen. Das sagte ein Feuerwehrsprecher am späten Abend. Der Zustand des anderen Kindes sowie der Frau, die beide ebenfalls reanimiert werden mussten, blieb zunächst offen.

  • Krebskranker «Dawson’s Creek»-Star Van Der Beek gestorben

    Der US-Schauspieler James Van Der Beek (48), der durch die Kultserie «Dawson’s Creek» bekannt wurde, ist tot. Er sei «friedlich» am Morgen gestorben, teilte seine Familie am Mittwoch auf Instagram mit. Im November 2024 hatte der sechsfache Vater eine Darmkrebserkrankung öffentlich gemacht.

  • Sorgen um den Strukturwandel in der Oberlausitz

    In der Oberlausitz sorgt man sich um das Gelingen des Strukturwandels. Denn nach wie vor ist die Region in den Landkreisen Bautzen und Görlitz von Abwanderung und dem Verlust von Arbeitsplätzen geprägt. «In der Kohlekommission wollten wir ein klares Signal an die junge Generation senden: Es lohnt sich, in der Lausitz zu bleiben», sagte der Bautzener Landtagsabgeordnete Marko Schiemann der Deutschen Presse-Agentur. Doch nach dem ersten Drittel des anvisierten Zeitplans sieht der CDU-Politiker keine ausreichenden Impulse für dieses Ziel und den Strukturwandel gefährdet. 

    Kohleausstieg ist Realität – neue Werkhallen sind es nicht 

    «Der Kohleausstieg ist Realität – die neuen Werkhallen in der Oberlausitz sind es bisher noch nicht. Dafür brauchen wir endlich mehr Tempo», erklärte Schiemann. Nur Industriearbeitsplätze, Infrastruktur, Bildung, Forschung und Entwicklung sowie eine Verbesserung der Lebensqualität in den Gemeinden könnten für die Zukunftsfähigkeit der Oberlausitz sorgen. 

    Oberlausitz braucht 10.000 Ersatzarbeitsplätze 

    Laut Schiemann müssten als Ausgleich für den Ausstieg aus der Braunkohle 10.000 Ersatzarbeitsplätze in der Industrie geschaffen werden. Zudem gelte es, die Region endlich besser an die Verkehrsinfrastruktur anzubinden – durch einen sechsspurigen Ausbau der Autobahn 4 (Dresden-Görlitz), eine Elektrifizierung der Bahnstrecke von Dresden bis zur polnischen Grenze und durch den Ausbau von Bundes- und Staatsstraßen. Weitere Punkte betreffen Standorte für Forschung und Entwicklung, Hilfe bei Bildung und Fortbildung. 

    «Nicht verwalten, sondern gestalten» 

    «Wir brauchen mehr Impulse zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und zur Schaffung von gut bezahlten und attraktiven Arbeitsplätzen. Dazu muss die Bundesregierung endlich wachstumsfördernde Rahmenbedingungen festlegen», sagte Schiemann. «Die Devise muss lauten: Nicht verwalten, sondern gestalten.» 

    Drastische Umbrüche in der Oberlausitz seit der Wende 

    Der CDU-Politiker verweist auf drastische Umbrüche in der Oberlausitz. Seit 1990 seien hier etwa 100.000 Jobs in der Industrie verloren gegangen – vor allem in der Textilindustrie, im Maschinenbau, Waggonbau, in der Braunkohle und im Energiesektor sowie in der Glasindustrie, Landwirtschaft und in der Automobilindustrie. Nach 1999 habe sich die bestehende Wirtschaft auf die Wettbewerbsbedingungen eingestellt, und die Eigenkapitalquoten mittelständischer Firmen sei angestiegen. Eine erneute Erschütterung habe es dann in der Baukrise bis 2004 und der Bankenkrise bis 2012 gegeben. 

    Hohe Energiekosten bedrohen den Strukturwandel 

    «Danach haben sich die mittelständischen Unternehmen weiter stabilisiert und sind mit guter Qualität zum Wettbewerber geworden. 95 Prozent aller Industrieprodukte werden aus der Oberlausitz in verschiedene Regionen Europas und der Welt verkauft», erklärte der Abgeordnete. Doch die hohen Energiekosten und die nachfolgende Inflation würden die Entwicklung im Strukturwandel bedrohen. 

    Vor allem energieintensive Unternehmen seien betroffen und hätten 2025 schließen müssen, betonte Schiemann. Als Beispiel nannte er unter anderem die Glaswerke Bernsdorf und Schwepnitz mit je 100 Arbeitsplätzen, die Glasmanufaktur Tschernitz im benachbarten Brandenburg mit 300 Jobs, das Schamottewerk Wetro (200 Jobs) und das MFT Motorenwerk Cunewalde (90 Arbeitsplätze). 

    Bevölkerung in der Oberlausitz schrumpft 

    Die Entwicklung lasse sich auch an sinkenden Einwohnerzahlen ablesen. «1995 lebten in den Landkreisen Görlitz und Bautzen insgesamt noch mehr als 717.000 Menschen, 2024 waren es 180.000 weniger», stellte Schiemann fest und fordert deshalb ein Umsteuern der Bundespolitik. Es gelte, die Fehler einer teuren Energiepolitik zu korrigieren und Regelungen zu treffen, um neue Arbeitsplätze zu schaffen. «Der Bund muss die Dramatik der Entwicklung endlich erkennen.»

  • Merz und Macron uneins: Was stabilisiert Europas Wirtschaft?

    Trotz Bemühungen um Einigkeit bei der Wiederbelebung von Europas Wirtschaft bleiben Meinungsverschiedenheiten zwischen Deutschland und Frankreich bestehen. Nach einem Gipfeltreffen der EU-Staats- und Regierungschefs zu Wegen aus der Krise schloss Bundeskanzler Friedrich Merz von Paris geforderte gemeinsame Schulden weiter klar aus. «Ich will das nicht», sagte Merz. Der französische Präsident Emmanuel Macron hingegen beharrte auf öffentlicher Finanzierung, um Investitionen in die Wirtschaft anzukurbeln. 

    Bei dem Treffen von 27 Staats- und Regierungschefs der EU in einem Wasserschloss im flämischen Teil Belgiens ging es darum, die europäische Wirtschaft wettbewerbsfähiger zu machen. Sie ächzt angesichts von Bürokratie, Hürden im Binnenmarkt, hohen Energiepreisen und Konkurrenz vor allem aus China und den USA. 

    Schon vorher stand fest, dass Merz und Macron dabei andere Wege verfolgen. Nach wohl bewusst gesetzten Signalen der Einigkeit – etwa durch einen gemeinsamen Auftritt vor Kameras zu Beginn des Treffens – verließen beide das Schloss nahe dem niederländischen Maastricht aber auch mit unterschiedlichen Auffassungen. 

    Knackpunkt gemeinsame Schulden 

    Nach dem informellen Gipfel betonte Merz, dass es ihm nicht möglich sei, einer Finanzierung von Vorhaben der Europäischen Union etwa über sogenannte Eurobonds zuzustimmen. Selbst wenn er wollte, könnte er es nicht – «denn das Bundesverfassungsgericht hat der deutschen Bundesregierung hier sehr klare Grenzen aufgezeigt». 

    Macron dagegen schloss eine gemeinsame Schuldenaufnahme in der EU für Innovationen weiterhin nicht aus. «Wir brauchen mehr öffentliche Ausgaben», sagte er. Es müssten nur die Ziele klar definiert werden, so der französische Staatschef. Es gebe kein Tabu bei dem Thema. 

    Das Thema Finanzierung habe die Diskussionen der Staats- und Regierungschefs laut dem Bundeskanzler aber nicht beherrscht: «Es hat heute nur am Rande eine kleine Rolle gespielt», sagte Merz. Stattdessen solle das Thema beim nächsten regulären EU-Gipfel Ende März auf der Tagesordnung stehen. 

    Europäische Produkte bevorzugen? 

    Bei Macrons Forderung nach einer breiten «Buy European»-Regel, um so bei öffentlichen Ausschreibungen europäische Produkte zu bevorzugen, zeigt sich Merz weiterhin zurückhaltend. In Belgien machte der CDU-Politiker deutlich, er wolle nicht, dass die Europäische Union in eine Phase des Protektionismus eintrete. «Wir sind uns aber auch einig, dass wir uns gegen unfaire Handelspraktiken schützen müssen», so Merz. 

    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigte nun an, auf Grundlage einer fundierten wirtschaftlichen Analyse eine Möglichkeit für eine europäische Präferenz für strategische Sektoren vorzustellen. Als mögliche relevante Sektoren nannte Ratspräsident António Costa unter anderem Verteidigung, Raumfahrt, saubere Technologien, Quanten-KI sowie Zahlungssysteme. 

    Einig bei Handel und Bürokratie 

    Einig waren sich die Staats- und Regierungschefs dabei, internationale Handelsverhältnisse auszubauen und zu diversifizieren, um Risiken und Abhängigkeiten etwa von den USA und China zu verringern. Unumstritten ist zudem, dass die Bürokratielast für Europas Unternehmen reduziert werden soll. Die Industrie klagt beständig über eine enorme Bürde, die durch Umwelt- und Nachhaltigkeitsvorgaben noch größer geworden sei. 

    Bis zum nächsten Treffen der EU-Spitzen im März soll die Kommission unter Präsidentin von der Leyen einen Plan mit dem Titel «One Europe, one market» («Ein Europa, ein Markt») vorschlagen. Die deutsche Politikerin kündigte dafür Vorschläge in den fünf Bereichen Bürokratieabbau, Binnenmarkt, Energiemarkt, Digitales und Handel sowie konkrete Ziele und Zeitpunkte an. Einige Vorschläge könnten ihr zufolge noch in diesem Jahr umgesetzt werden. 

    Tempo bei der Kapitalmarktunion? 

    Ein wichtiger Ansatzpunkt bei der Vertiefung des Binnenmarkts ist auch, das Zusammenwachsen der noch zersplitterten europäischen Kapitalmärkte stärker zu forcieren – um mehr private Investitionen zu mobilisieren. Seit Jahren wird an der sogenannten Kapitalmarktunion gearbeitet, bislang jedoch ohne größeren Erfolg. Kommissionschefin von der Leyen zieht für mehr Tempo an dieser Stelle auch in Betracht, dass kleinere Ländergruppen vorangehen. Beim EU-Gipfel im März werde es außerdem um konkrete Maßnahmen zu Energiepreisen gehen, sagte die Politikerin. 

    In der Debatte um hohe Energiepreise und deren Bekämpfung geriet das Emissionshandelssystem zur Bepreisung von CO2-Ausstoß in den Fokus. Im Rahmen des EU-Emissionshandelssystems (ETS) müssen Unternehmen in Sektoren wie Stromerzeugung, industrieller Fertigung und Luftfahrt Emissionszertifikate für ihre Treibhausgasemissionen erwerben. Das soll als Anreiz dienen, um klimaschädliche Treibhausgase einzusparen. 

    Vor allem in Ländern, in denen fossile Brennstoffe in der Stromgewinnung eine große Rolle spielen, wächst der Unmut daran. Im Laufe des Jahres ist eine Revision des Systems durch die EU-Kommission vorgesehen. 

    Merz: Handel mit Klimazertifikaten ist richtiges Instrument 

    Bundeskanzler Merz verteidigte das ETS. «Das hat über 20 Jahre gute Wirkungen erzielt», sagte er. Durch das System sei in Europa Wachstum möglich, ohne gleichzeitig zusätzliche CO2-Emissionen zu verursachen. Der Handel mit Klimazertifikaten sei also das richtige Instrument, müsse aber immer wieder nachjustiert werden. Tags zuvor hatte Merz bei einem Industriegipfel vor Top-Managern aus Europa die Wirkung des ETS infrage gestellt.

  • Nach Grönland-Streit: Nato startet Arktis-Einsatz

    Die Nato erhöht ihre Militärpräsenz in der Arktis, um zur weiteren Deeskalation des von US-Präsident Donald Trump angezettelten Grönland-Konflikts beizutragen. Wie Oberbefehlshaber Alexus G. Grynkewich ankündigte, wurde dazu ein Einsatz mit dem Namen «Arctic Sentry» (deutsch etwa: Wächter der Arktis) gestartet.

  • Sieben Tote nach Schüssen in Schule in Kanada

    Ein Schütze hat in einer Schule in Kanada mindestens sieben Menschen getötet und etwa zwei Dutzend weitere verletzt. Der mutmaßliche Täter sei ebenfalls tot, erklärte die Polizei in der westlichen Provinz British Columbia.

  • Rodlerin Taubitz holt drittes deutsches Olympia-Gold

    Rodlerin Julia Taubitz ist Olympiasiegerin im Einsitzer. Die Weltmeisterin sorgte damit für die dritte deutsche Goldmedaille bei den Winterspielen in Italien.

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