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  • Großaufträge aus dem Ausland geben Maschinenbau Schub

    Lichtblick für die kriselnden deutschen Maschinenbauer: Zum Jahresende 2025 haben die Bestellungen für die Schlüsselindustrie angezogen – dank Großaufträgen aus dem Ausland. Auf ein Orderplus schon im Oktober folgte im November ein preisbereinigter Anstieg der Bestellungen um sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, teilte der Branchenverband VDMA in Frankfurt mit.

    Zwar blieb das Inlandsgeschäft schwach mit einem Rückgang von 9 Prozent. Dafür sprangen die Bestellungen aus dem Ausland um 14 Prozent hoch. «Ein hohes Volumen an Bestellungen für Großanlagen verschaffte dem Nicht-Euro-Geschäft ein Plus von real 20 Prozent», so der VDMA. Die Bestellungen aus dem Euro-Raum stiegen um 2 Prozent. 

    Was unterm Strich bleibt

    Für die elf Monate von Januar bis November 2025 steht damit unterm Strich eine Stagnation auf Vorjahresniveau in den Auftragsbüchern. «Für das neue Jahr ist noch keine echte Auftragsdynamik absehbar, die zu einem kräftigeren Wachstum führen würde», sagte VDMA-Chefvolkswirt Johannes Gernandt. 

    Gerade um die Inlandsnachfrage zu stärken, bleibe die Politik in der Pflicht. «Ankündigungen von Bundeskanzler (Friedrich) Merz, es sei nun höchste Priorität, die Wirtschaft anzukurbeln, hören wir gerne. Aber den Worten müssen jetzt Taten folgen.» 

    Was der Verband fordert

    Dazu brauche es dringend Reformen – unter anderem niedrigere Unternehmensteuern «deutlich vor 2028», eine Rentenreform, eine Flexibilisierung des Arbeitsmarkts und Bürokratieabbau. 

    Der Maschinenbau ist die zweitgrößte deutsche Industriebranche nach dem Autobau und beschäftigt hierzulande rund eine Million Menschen. Die Konjunkturflaute auf dem Heimatmarkt und die hohen US-Zölle unter Präsident Donald Trump machen der Branche zu schaffen.

  • Großaufträge aus dem Ausland geben Maschinenbau Schub

    Lichtblick für die kriselnden deutschen Maschinenbauer: Zum Jahresende 2025 haben die Bestellungen für die Schlüsselindustrie angezogen – dank Großaufträgen aus dem Ausland. Auf ein Orderplus schon im Oktober folgte im November ein preisbereinigter Anstieg der Bestellungen um sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, teilte der Branchenverband VDMA in Frankfurt mit.

    Zwar blieb das Inlandsgeschäft schwach mit einem Rückgang von 9 Prozent. Dafür sprangen die Bestellungen aus dem Ausland um 14 Prozent hoch. «Ein hohes Volumen an Bestellungen für Großanlagen verschaffte dem Nicht-Euro-Geschäft ein Plus von real 20 Prozent», so der VDMA. Die Bestellungen aus dem Euro-Raum stiegen um 2 Prozent. 

    Was unterm Strich bleibt

    Für die elf Monate von Januar bis November 2025 steht damit unterm Strich eine Stagnation auf Vorjahresniveau in den Auftragsbüchern. «Für das neue Jahr ist noch keine echte Auftragsdynamik absehbar, die zu einem kräftigeren Wachstum führen würde», sagte VDMA-Chefvolkswirt Johannes Gernandt. 

    Gerade um die Inlandsnachfrage zu stärken, bleibe die Politik in der Pflicht. «Ankündigungen von Bundeskanzler (Friedrich) Merz, es sei nun höchste Priorität, die Wirtschaft anzukurbeln, hören wir gerne. Aber den Worten müssen jetzt Taten folgen.» 

    Was der Verband fordert

    Dazu brauche es dringend Reformen – unter anderem niedrigere Unternehmensteuern «deutlich vor 2028», eine Rentenreform, eine Flexibilisierung des Arbeitsmarkts und Bürokratieabbau. 

    Der Maschinenbau ist die zweitgrößte deutsche Industriebranche nach dem Autobau und beschäftigt hierzulande rund eine Million Menschen. Die Konjunkturflaute auf dem Heimatmarkt und die hohen US-Zölle unter Präsident Donald Trump machen der Branche zu schaffen.

  • Großaufträge aus dem Ausland geben Maschinenbau Schub

    Lichtblick für die kriselnden deutschen Maschinenbauer: Zum Jahresende 2025 haben die Bestellungen für die Schlüsselindustrie angezogen – dank Großaufträgen aus dem Ausland. Auf ein Orderplus schon im Oktober folgte im November ein preisbereinigter Anstieg der Bestellungen um sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, teilte der Branchenverband VDMA in Frankfurt mit.

    Zwar blieb das Inlandsgeschäft schwach mit einem Rückgang von 9 Prozent. Dafür sprangen die Bestellungen aus dem Ausland um 14 Prozent hoch. «Ein hohes Volumen an Bestellungen für Großanlagen verschaffte dem Nicht-Euro-Geschäft ein Plus von real 20 Prozent», so der VDMA. Die Bestellungen aus dem Euro-Raum stiegen um 2 Prozent. 

    Was unterm Strich bleibt

    Für die elf Monate von Januar bis November 2025 steht damit unterm Strich eine Stagnation auf Vorjahresniveau in den Auftragsbüchern. «Für das neue Jahr ist noch keine echte Auftragsdynamik absehbar, die zu einem kräftigeren Wachstum führen würde», sagte VDMA-Chefvolkswirt Johannes Gernandt. 

    Gerade um die Inlandsnachfrage zu stärken, bleibe die Politik in der Pflicht. «Ankündigungen von Bundeskanzler (Friedrich) Merz, es sei nun höchste Priorität, die Wirtschaft anzukurbeln, hören wir gerne. Aber den Worten müssen jetzt Taten folgen.» 

    Was der Verband fordert

    Dazu brauche es dringend Reformen – unter anderem niedrigere Unternehmensteuern «deutlich vor 2028», eine Rentenreform, eine Flexibilisierung des Arbeitsmarkts und Bürokratieabbau. 

    Der Maschinenbau ist die zweitgrößte deutsche Industriebranche nach dem Autobau und beschäftigt hierzulande rund eine Million Menschen. Die Konjunkturflaute auf dem Heimatmarkt und die hohen US-Zölle unter Präsident Donald Trump machen der Branche zu schaffen.

  • Top 5 Robotik-Trends 2026 – International Federation of Robotics berichtet (FOTO)

    Der Marktwert installierter Industrie-Roboter hat mit 16,7 Mrd. US$ weltweit einen neuen Höchststand erreicht. Die Nachfrage wird durch technologische Innovationen, neue Marktentwicklungen und die Erschließung neuer Geschäftsfelder weiter angetrieben. Die International Federation of Robotics berichtet über die wichtigsten Trends, die die Robotik und Automation im Jahr 2026 prägen werden:

    1 –KI und Autonomie in der Robotik

    Roboter, die mithilfe künstlicher Intelligenz selbständig arbeiten, werden immer häufiger eingesetzt. Wichtigster Vorteil KI-gesteuerter Roboter ist eine deutlich verbesserte Autonomie, die von verschiedenen KI-Arten unterstützt wird:

    Analytische KIhilft bei der Verarbeitung großer Datensätze und Mustererkennung und liefert Erkenntnisse zur praktischen Umsetzung. Roboter können damit beispielsweise in intelligenten Fabriken eigenständig mögliche Ausfälle prognostizieren oder in der Intralogistik die Tourenplanung und Ressourcenzuweisung übernehmen.

    Generative KIermöglicht hingegen einen Wandel von regelbasierter Automatisierung hin zu intelligenten, sich selbst weiterentwickelnden Systemen. GenAI kreiert dafür eigenständig neue Lösungswege und ermöglicht Robotern, neue Fähigkeiten und die Erledigung von Aufgaben autonom erlernen zu können sowie Trainingsdaten durch Simulation zu generieren. Dadurch wird auch eine neue Art der Mensch-Roboter-Interaktion mittels natürlicher Sprache und Gestensteuerung ermöglicht.

    Ein wichtiger Trend zur Weiterentwicklung der Autonomie in der Robotik istAgentic AI. Diese Technologie kombiniert analytische KI für strukturierte Entscheidungsfindung und generative KI für Anpassungsfähigkeit. Der hybride Ansatz zielt darauf ab, moderne Robotik in die Lage zu versetzen, selbstständig in komplexen Umgebungen der realen Welt zu arbeiten.

    2 – IT vernetzt mit OT macht Roboter vielseitiger

    Eine steigende Nachfrage nach möglichst vielseitig einsetzbaren Robotern spiegelt sich im Markttrend zur verstärkten Konvergenz vonInformationstechnologie(IT) und operativerTechnologie(OT) wider. Die Vernetzung der Datenverarbeitungsleistung der IT mit den physischen Steuerungsfähigkeiten der OT steigert die Vielseitigkeit der Robotik durch Echtzeit-Datenaustausch, Automatisierung und fortschrittliche Analysen. Diese Integration bildet ein grundlegendes Element des digitalen Unternehmens und der Industrie 4.0. Die IT/OT-Konvergenz bricht dabei Silos auf und schafft einen nahtlosen Datenfluss zwischen der digitalen und der physischen Welt, was die Fähigkeiten und die Vielseitigkeit der Robotik erheblich verbessert.

    3 – Zuverlässigkeit und Effizienz für humanoide Roboter

    Die humanoide Robotik wächst rasant. Humanoide Roboter für denindustriellen Einsatzgelten als vielversprechende Technologie, wenn Flexibilität gefragt ist, typischerweise in Umgebungen, die für Menschen konzipiert sind. Vorreiter ist die Automobilindustrie, aber auch Anwendungen in der Lagerhaltung und Fertigung rücken weltweit in den Fokus.

    Unternehmen und Forschungseinrichtungen gehen inzwischen über Prototypen hinaus und arbeiten am Einsatz humanoider Roboter in der realen Welt. Schlüssel zum Erfolg sind dabei Zuverlässigkeit und Effizienz: Im Wettbewerb mit der traditionellen Automatisierung müssen humanoide Roboter den hohen industriellen Anforderungen hinsichtlich Zykluszeiten, Energieverbrauch und Wartungskosten gerecht werden. Industriestandards definieren zudem Sicherheitsniveaus, Haltbarkeitskriterien und konsistente Leistungskriterien von Humanoiden in der Fabrikhalle. Humanoide Roboter, die dabei helfen sollen, fehlende Fachkräfte bei bestimmten Aufgaben zu kompensieren, müssen zudem eine dem Menschen vergleichbare Geschicklichkeit und Produktivität erreichen – ebenfalls wichtige Kriterien, um ihre Effizienz in der Praxis unter Beweis zu stellen.

    4 – Sicherheit und Schutz in der Robotik

    Da Roboter zunehmend neben Menschen in Fabriken und Dienstleistungsbereichen eingesetzt werden, ist die Gewährleistung ihressicheren Betriebsfür die Robotikbranche nicht nur wichtig, sondern unerlässlich. Mit der KI-gesteuerten Autonomie von Robotern verändert sich die Sicherheitslandschaft grundlegend, was Tests, Validierungen und die menschliche Aufsicht wesentlich komplexer, aber auch notwendig macht. Dies wird besonders deutlich beim vorgesehenen Einsatz humanoider Roboter. Robotersysteme müssen gemäß der ISO-Sicherheitsstandards und klar definierten Haftungsrahmen konzipiert und zertifiziert werden.

    Insbesondere im Zusammenhang mitKI in der Robotikund derKonvergenz von IT und OTergeben sich eine Reihe von Sicherheitsbedenken, die eine robuste Governance mit klaren Haftungsregeln erfordern. Die rasche Verbreitung von Robotersystemen in Cloud-vernetzte und KI-gesteuerte Umgebungen setzt die industrielle Produktion einer wachsenden Zahl von Cybersicherheitsbedrohungen aus. Experten verweisen auf eine Zunahme von Hacking-Versuchen, die auf Robotersteuerungen und Cloud-Plattformen abzielen und unauthorisierten Zugriff sowie potenzielle Systemmanipulationen ermöglichen. Da Roboter zunehmend in Arbeitsplätze integriert werden, wachsen auch die Bedenken hinsichtlich der gesammelten sensiblen Daten – darunter Video-, Audio- und Sensorströme. Deep-Learning-Modelle, die oft als „Black Boxes“ bezeichnet werden, können Ergebnisse liefern, die selbst für ihre eigenen Entwickler schwer oder gar nicht nachvollziehbar sind. Die rechtlichen und ethischen Unklarheiten hinsichtlich der Haftung hat Forderungen nach klaren Rahmenbedingungen für den Einsatz von KI laut werden lassen.

    5 – Roboter als Verbündete gegen den Fachkräftemangel

    Der Fachkräftemangel ist für Arbeitgeber weltweit ein Problem. Diese unbesetzten Stellen führen dazu, dass die bestehende Belegschaft zusätzliche Schichten übernehmen muss. Das führt branchenübergreifend zu Stress und Ermüdung der Beschäftigten. Der gezielte Einsatz von Robotik und Automation ist eine wichtige Strategie, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. Arbeitgeber profitieren davon, ihre Mitarbeitenden möglichst frühzeitig in den Transformationsprozess mit einzubeziehen. Schon bei der Einführung von Robotern spielt die enge Zusammenarbeit mit der Belegschaft eine entscheidende Rolle, um die Akzeptanz sicherzustellen – sowohl in der industriellen Fertigung als auch in den vielfältigen Dienstleistungsanwendungen. Die Vorteile, die Roboter bieten, den Fachkräftemangel zu kompensieren, Routineaufgaben zu übernehmen oder neue Karrieremöglichkeiten zu eröffnen, führen dazu, dass sie als Verbündete am Arbeitsplatz akzeptiert werden. Gleichzeitig helfen Roboter dabei, den Arbeitsplatz für junge Menschen attraktiver zu machen. Unternehmen und Regierungen fördern Qualifizierungs- und Weiterbildungsprogramme, um Arbeitnehmern zu helfen, mit den sich ändernden Anforderungen an ihre Fertigkeiten Schritt zu halten und in einer von Automatisierung geprägten Wirtschaft wettbewerbsfähig zu bleiben.

    Downloads

    Über die International Federation of Robotics

    Die International Federation of Robotics ist das Sprachrohr der weltweiten Robotikindustrie. IFR vertritt nationale Roboterverbände, Forschungseinrichtungen sowie Roboterhersteller aus mehr als zwanzig Ländern. IFR wurde 1987 als nicht gewinnorientierte Organisation gegründet. Mehr auf: www.ifr.org

    Pressekontakt:
    International Federation of Robotics
    PRESS OFFICER
    Carsten Heer
    econNEWSnetwork
    Telefon +49 (0) 40 822 44 284
    E-Mail: press@ifr.org
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            IFR - International Federation of Robotics
  • Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe im November 2025: +5,6 % zum Vormonat / Auftragseingang ohne Großaufträge: +0,7 %

    Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe

    November 2025 (real, vorläufig):

    +5,6 % zum Vormonat (saison- und kalenderbereinigt)

    +10,5 % zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt)

    Oktober 2025 (real, revidiert):

    +1,6 % zum Vormonat (saison- und kalenderbereinigt)

    -0,7 % zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt)

    Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im November 2025 gegenüber Oktober 2025 saison- und kalenderbereinigt um 5,6 % gestiegen. Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen war der Auftragseingang um 0,7 % höher als im Vormonat. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich lag der Auftragseingang von September 2025 bis November 2025 um 4,0 % höher als in den drei Monaten zuvor, ohne Großaufträge stieg er im gleichen Zeitraum um 2,1 %. Im Oktober 2025 stieg der Auftragseingang nach Revision der vorläufigen Ergebnisse gegenüber September 2025 um 1,6 % (vorläufiger Wert +1,5 %).

    Die positive Entwicklung der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im November 2025 ist auf die deutlichen Anstiege bei der Herstellung von Metallerzeugnissen (+25,3 %) und im Sonstigen Fahrzeugbau (Flugzeuge, Schiffe, Züge, Militärfahrzeuge; +12,3 %) zurückzuführen. In diesen Bereichen wurde ein hohes Volumen an Großaufträgen verzeichnet. Darüber hinaus hatten moderate Zuwächse in mehreren weiteren Bereichen, unter anderem der Herstellung von elektrischen Ausrüstungen, dem Maschinenbau und der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen, einen positiven Einfluss auf das Gesamtergebnis.

    Bei den Investitionsgütern stieg der Auftragseingang im November 2025 um 7,9 % gegenüber dem Vormonat. Bei den Vorleistungsgütern lag er um 1,0 % und bei den Konsumgütern um 8,2 % höher.

    Die Auslandsaufträge stiegen im November 2025 um 4,9 %. Dabei nahmen die Aufträge aus der Eurozone um 8,2 % und die Aufträge von außerhalb der Eurozone um 2,9 % zu. Die Inlandsaufträge stiegen um 6,5 %.

    Umsatz im November 2025 um 2,7 % höher als im Vormonat

    Der reale Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben im November 2025 saison- und kalenderbereinigt 2,7 % höher als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat November 2024 war der Umsatz kalenderbereinigt 0,1 % höher. Für Oktober 2025 ergab sich nach Revision der vorläufigen Ergebnisse ein Anstieg von 0,4 % gegenüber September 2025 (vorläufiges Ergebnis: +0,3 %).

    Methodische Hinweise:

    In allen Meldungen zu Konjunkturindikatoren sind die unterschiedlichen Vergleichszeiträume zu beachten. Im Fokus der Konjunkturbeobachtung steht der Vergleich der kalender- und saisonbereinigten Werte zum Vormonat/Vorquartal. Hieraus lässt sich die kurzfristige konjunkturelle Entwicklung ablesen. Der kalenderbereinigte Vorjahresvergleich dient einem längerfristigen Niveauvergleich und ist von saisonalen Schwankungen und Kalendereffekten unabhängig.

    Auftragseingänge und Umsätze im Verarbeitenden Gewerbe werden in der Gliederung der „Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008 (WZ 2008)“ erfasst und ausgewertet. Dabei werden die Auftragseingänge nur in ausgewählten Wirtschaftszweigen des Verarbeitenden Gewerbes erhoben. Die Veränderungsraten basieren auf den preisbereinigten Indizes des Auftragseingangs- und Umsatzindexes im Verarbeitenden Gewerbe. Das durchschnittliche Ergebnis im Jahr 2021 wird dabei als Basis des Index verwendet und auf 100 Indexpunkte festgelegt (2021 = 100). Die Saison- und Kalenderbereinigung erfolgte mit dem Verfahren X13 JDemetra+.

    In dieser Pressemitteilung werden für einige Wirtschaftszweige für ein besseres Verständnis Kurzbezeichnungen verwendet, die von den Bezeichnungen der „Klassifikation der Wirtschaftszweige (Ausgabe 2008)“ abweichen. Eine Übersicht dieser Kurzbezeichnungen ist auf der Themenseite „Industrie, Verarbeitendes Gewerbe“ im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes zu finden.

    Weitere Informationen:

    Ergebnisse in tiefer Gliederung und lange Zeitreihen können in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden (42151-0004 Auftragseingangsindizes, 42151-0008 Auftragseingangsindizes ohne Großaufträge und 42152-0004 Umsatzindizes).

    Eine Analyse zum Zusammenhang zwischen Materialknappheit, Auftragseingängen, Produktion und Preisen in der Industrie bietet ein Dossier auf der Themenseite „Konjunkturindikatoren“ im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes. Ausführliche Informationen zur Produktion der energieintensiven Industriezweige stehen auf der Themenseite „Industrie, Verarbeitendes Gewerbe“ bereit.

    Der Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe ist auch im „Dashboard-Konjunktur“ verfügbar, das Teil des „Dashboard Deutschland“ (www.dashboard-deutschland.de) ist. In diesem Datenportal bündelt das Statistische Bundesamt hochaktuelle Indikatoren der amtlichen Statistik und weiterer Datenanbieter zu den Themen Wirtschaft und Finanzen sowie Arbeitsmarkt, Bauen und Wohnen, Energie und Ukraine. Mit dem „Pulsmesser Wirtschaft“ steht dort auch ein Tool zur Konjunkturbeobachtung in Echtzeit bereit. Zudem bietet das „Dashboard Konjunktur“ auch einen neuen Frühindikator zur Schätzung des Umsatzes im Verarbeitenden Gewerbe. Damit liegen erste Daten zum Umsatz bereits 20 Tage nach Ende eines Berichtsmonats vor. Ab dem Berichtsmonat Juli 2025 wird für den Frühindikator auch die aktuelle preis-, saison- und kalenderbereinigte Veränderungsrate zum Vormonat ausgewiesen.

    Diese Pressemitteilung ist, gegebenenfalls ergänzt mit weiteren Informationen und Verlinkungen zum Thema, veröffentlicht unter www.destatis.de/pressemitteilungen.

    Weitere Auskünfte:
    Konjunkturindizes, Saisonbereinigung
    Telefon: +49 611 75 2806
    www.destatis.de/kontakt
    Pressekontakt:
    Statistisches Bundesamt
    Pressestelle
    www.destatis.de/kontakt
    Telefon: +49 611-75 34 44
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            Statistisches Bundesamt
  • Merz will Ukraine-Waffenstillstand mit absichern

    Bundeskanzler Friedrich Merz hat eine militärische Beteiligung Deutschlands an der Absicherung eines möglichen Waffenstillstands in der Ukraine in Aussicht gestellt. «Dazu kann zum Beispiel gehören, dass wir nach einem Waffenstillstand Kräfte für die Ukraine auf benachbartem Nato-Gebiet einmelden», sagte Merz nach einem Treffen der Verbündeten der Ukraine in Paris.

  • Ungarischer Filmregisseur Bela Tarr gestorben

    Der ungarische Filmregisseur Bela Tarr ist im Alter von 70 Jahren gestorben. Das berichtete die ungarische Nachrichtenagentur MTI unter Berufung auf die Familie.

  • Nach Angriff auf Stromnetz: Bundesanwaltschaft ermittelt

    Nach dem Brandanschlag auf die Stromversorgung in Teilen Berlins hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen übernommen. Das teilte die Karlsruher Behörde am Abend mit.

  • Inflationsrate im Dezember sinkt auf 1,8 Prozent

    Die Inflationsrate in Deutschland ist im Dezember gefallen. Die Verbraucherpreise lagen nach Angaben des Statistischen Bundesamts um 1,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahres – nach 2,3 Prozent im November.

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