Daniel Thioune wird neuer Trainer von Werder Bremen. Der Tabellen-15. der Fußball-Bundesliga verpflichtete den 51-Jährigen als Nachfolger von Horst Steffen.
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Machbarkeit, Kapazität, Lieferzeit: FACTUREE zeigt Top-Fragen an KI-Agenten in der Beschaffung
Ist mein Bauteil grundsätzlich umsetzbar? Bewegt es sich innerhalb der relevanten Fertigungskapazitätsgrenzen? Solche Machbarkeitsfragen stellen Einkäufer und Ingenieure am häufigsten an den KI-gestützten Agenten des Digital-Procurement-Anbieters FACTUREE. Das zeigt eine aktuelle Analyse von 927 Anfragen, die an den FACTUREE Navigator gestellt wurden. Ausgewertet wurden ausschließlich aggregierte, vollständig anonymisierte Themencluster, die keine Rückschlüsse auf einzelne Nutzer oder Unternehmen zulassen.
Der FACTUREE Navigator ist ein fachspezifischer KI-Agent für die industrielle Beschaffung, der technische Fragen zu Fertigungsverfahren, Materialien und Oberflächenbehandlungen beantwortet. Er wurde im Herbst 2025 eingeführt und wird seitdem regelmäßig von Einkäufern und Ingenieuren genutzt. Der Navigator funktioniert komplett ohne Login und ist somit vollständig anonym. Es werden keinerlei personenbezogenen Daten erfasst oder gespeichert.
Machbarkeit zuerst: Kapazitäts- und Größenlimits als Top-Thema
Die Fragen an den KI-Agenten sind vielfältig. Die Auswertung zeigt jedoch Trends: Kapazitäts- und Größenlimits stehen mit rund 21 Prozent der Anfragen an erster Stelle. Anwender nutzen den Navigator vor allem für eine schnelle GO/NO-GO-Bewertung, bevor sie Zeit in die Angebotsanfrage investieren. Sehr häufig geht es um maximale CNC-Fräsabmessungen, maschinenbedingte Kapazitäts- und Abmessungsspezifikationen im Drehbereich sowie um allgemeine Teile- und Geometriegrenzen.
„Die Anwender wollen früh Klarheit darüber, ob ein Bauteil fertigungstechnisch überhaupt realisierbar ist“, erklärt Christopher Walzel, Co-Founder und CPO bei FACTUREE. „Unser KI-Agent dient dabei als fachliche Entscheidungshilfe, um technische Risiken frühzeitig auszuschließen.“
Technischer Abgleich: Materialqualifikation und Oberflächen
An zweiter Stelle folgt mit 15 Prozent der Anfragen das Thema Materialqualifikation. Viele Nutzer fragen gezielt nach der Bearbeitbarkeit und Beschaffbarkeit von Speziallegierungen wie z. B. Nitronic, Inconel 718, Ti-6Al-4V oder S355JR. Ziel ist es, ungeeignete Optionen bereits vor einem Design-Commitment auszuschließen und technische Risiken weiter zu reduzieren.
Mit rund 12 Prozent der Anfragen rangiert das Thema Oberflächenbehandlung und Veredelung auf Platz drei. Besonders häufig geht es dabei um Aluminium-Oberflächenbehandlungen, aber auch um die Kompatibilität von Material und Prozess, die sinnvolle Reihenfolge einzelner Prozessschritte sowie um Oberflächenrauheitsspezifikationen, etwa Ra-Werte. Auch hier suchen Anwender einen belastbaren technischen Abgleich.
Neben den technischen Kernthemen spielt auch die Lieferzeitgewissheit eine zentrale Rolle. Wiederkehrende Anfragen betreffen vor allem die Lieferzeit nach Auftragsbestätigung, Unterschiede zwischen Einzelstück- und Serienfertigung sowie regionale Liefergeschwindigkeiten. Die zeitlichen Aspekte rücken häufig dann in den Fokus, wenn technische Fragen bereits geklärt sind und eine Entscheidung unmittelbar bevorsteht.
Schneller und einfacher ans Ziel
„Machbarkeit, Material und Lieferzeit waren schon immer entscheidend für die Beschaffung“, sagt Christopher Walzel. „Mit dem KI-Agenten bieten wir Nutzern kostenfrei die Möglichkeit, anhand der von uns auf Fertigungswissen trainierten KI sehr schnell an diese Informationen zu gelangen. Wir unterstützen bei Bedarf aber natürlich auch nach wie vor persönlich beratend dabei, fundierte Entscheidungen zu treffen.“
FACTUREE ist ein Digital-Procurement-Anbieter für die Beschaffung von Zeichnungsteilen, der Unternehmen über eine zentrale Schnittstelle Zugang zu einem internationalen Fertigungsnetzwerk mit über 2.000 geprüften Partnern bietet. Anstatt selbst einzelne Lieferanten zu koordinieren, nutzen Kunden FACTUREE als alleinigen Vertragspartner. Das Unternehmen übernimmt die gesamte Abwicklung – von der Fertigerauswahl bis zur Qualitätssicherung – und steht direkt für die Garantie der Fertigung ein.
Pressekontakt: PR-Agentur: punctum pr-agentur GmbH Neuer Zollhof 3 40221 Düsseldorf Ansprechpartner: Ulrike Peter -Geschäftsführerin- Tel.: +49 (0)211-9717977-0 E-Mail: pr@punctum-pr.dewww.punctum-pr.de
Weiteres Material: www.presseportal.de Quelle: FACTUREE
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Unerwarteter Auftragsboom: Industrie gibt Konjunkturhoffnung
In der krisengebeutelten deutschen Industrie zeichnet sich immer stärker eine Trendwende ab – auch dank vieler Großaufträge. Nach einem Auftragsboom im Dezember wächst damit die Hoffnung auf eine Erholung der deutschen Wirtschaft im neuen Jahr.
Im Dezember erhielten die Industrieunternehmen nicht nur den vierten Monat in Folge mehr Aufträge, sondern sie wuchsen auch überraschend stark. Die Zahl der Bestellungen stieg gemessen am Vormonat um 7,8 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.
Analysten wurden überrascht: Sie hatten im Schnitt einen Rückgang von 2,2 Prozent erwartet. Eine unerwartet starkes Plus gab es auch im Jahresvergleich: Hier legten die Aufträge im Dezember um 13 Prozent zu.
«Ein Auftragsboom zum Jahresende. Wer hätte das gedacht?», schrieb Jens-Oliver Niklasch, Ökonom bei der Landesbank Baden-Württemberg. «Das sieht jetzt wirklich sehr stark nach Trendwende aus. Wir haben erstmals seit längerer Zeit Grund für Zuversicht.»
«Fulminanter Auftragsschub»
Sebastian Dullien, wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung, sprach von einem fulminanten Auftragsschub im Dezember. Das Bestellvolumen habe ein Niveau wie zuletzt Anfang 2022 erreicht.
Auch liege der Auftragseingang im Schlussquartal 2025 fast zehn Prozent höher als im dritten Quartal. «Damit zeigt sich, dass die konjunkturelle Erholung auch in der Industrie ankommt. Die Lage verbessert sich, auch wenn die Situation in vielen Betrieben noch schwer ist.»
Getrieben wurde das kräftige Auftragsplus im Dezember von Großaufträgen, etwa im Maschinenbau. Ohne sie wäre der Auftragseingang nur um 0,9 Prozent höher als im Vormonat ausgefallen.
Der starke Auftragseingang ging zudem auf Anstiege bei der Herstellung von Metallerzeugnissen zurück sowie auf mehr Bestellungen für elektronische und optische Erzeugnisse. In der kriselnden Autoindustrie sank der Auftragseingang hingegen um 6,3 Prozent im Monatsvergleich.
«Deutsche Industrie steht vor Aufschwung»
Insgesamt wuchsen die Aufträge für die Industrie aus dem Inland um fast 11 Prozent. Das Plus aus dem Ausland fiel mit 5,6 Prozent schwächer aus – hier wirken sich laut Bundeswirtschaftsministerium die handels- und geopolitischen Risiken aus.
Das Auftragsplus sei einmal mehr der Rüstungsindustrie zu verdanken, schrieb Thomas Gitzel, Chefvolkswirt bei der Liechtensteiner VP Bank. Der Bund dürfte seine Bestellungen für Verteidigung zum Jahresende 2025 deutlich erhöht haben. «Die Auftragseingänge machen aus Hoffnungen harte Fakten: Die deutsche Industrie wird in den kommenden Monaten einen Zahn zulegen.»
Lichtblick nach schwerer Krise
Die Krise der deutschen Industrie, die unter dem Zollstreit mit den USA, Konkurrenz aus China und hohen Energiepreisen leidet, ist ein wesentlicher Grund für die Konjunkturflaute in Deutschland. Dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) zufolge ist die Produktion 2025 das vierte Jahr in Folge gesunken, vor allem die Autobranche baut Jobs ab.
Dieses Jahr dürfte die Industrie wieder zum Wachstumsträger werden, meint Michael Herzum, Leiter Volkswirtschaft beim Fondsanbieter Union Investment. «Deutschland holt gegenüber den europäischen Nachbarn beim Wachstum auf.»
Stark dürfte die Erholung aber nicht ausfallen: Nach einem Mini-Plus von 0,2 Prozent im vergangenen Jahr soll die Wirtschaft 2026 nach Prognose der Bundesregierung und führender Ökonomen um ein Prozent zulegen. Erst 2027 wird ein spürbarer Aufschwung erwartet.
Auch mahnen Kritiker, dass Staatsausgaben allein keine breite Trendwende tragen. Zurückhaltend gibt sich der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK). Das Auftragsplus im Dezember dürfe nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Industrie unter großen strukturellen Problemen leide, heißt es dort. «Weitere Reformschritte der Regierung sind hier unerlässlich.»
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Marius Borg Høiby bestreitet Vergewaltigungs-Vorwürfe
Zum Auftakt des Prozesses gegen ihn hat der älteste Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit Vergewaltigungs-Vorwürfe ihm gegenüber bestritten. Marius Borg Høiby (29) ist in 38 Punkten angeklagt, unter anderem werden ihm Vergewaltigung und sexueller Missbrauch mehrerer Frauen vorgeworfen.
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Trump unterschreibt Haushaltspaket: Shutdown beendet
Der Teilstillstand von US-Regierungsgeschäften ist beendet. Präsident Donald Trump setzte mit seiner Unterschrift ein zuvor vom Parlament beschlossenes Haushaltspaket in Kraft und beendete damit den sogenannten Shutdown.
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Musk legt SpaceX und xAI zusammen
Tech-Milliardär Elon Musk hat die Raumfahrtfirma SpaceX und seinen KI-Entwickler xAI zusammengelegt. Gemeinsam sollen die Unternehmen unter anderem Rechenzentren im All bauen, wie Musk ankündigte.
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Zugbegleiter stirbt nach Angriff in Regionalexpress
Nach dem Angriff auf einen Zugbegleiter bei einer Ticketkontrolle in Rheinland-Pfalz ist der Mann nach Angaben der Deutschen Bahn an seinen Verletzungen gestorben. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei hatte ein 26-Jähriger den 36 Jahre alten Bahnmitarbeiter am Montagabend in einem Regionalexpress angegriffen.
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US-Parlament ebnet Weg für Ende des Shutdowns
Ein Ende des Teilstillstands von US-Regierungsgeschäften ist in greifbarer Nähe. Das Repräsentantenhaus billigte ein Haushaltspaket, für dessen Inkrafttreten nur noch die Unterschrift von Präsident Donald Trump fehlt.
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Industrieaufträge steigen stark: «Sieht nach Trendwende aus»
In der deutschen Industrie mehren sich die Anzeichen für eine Trendwende. Im Dezember erhielten die Unternehmen den vierten Monat in Folge mehr Aufträge. Die Zahl der Bestellungen stieg im Monatsvergleich um 7,8 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Analysten wurden überrascht: Sie hatten einen Dämpfer erwartet und waren im Schnitt von einem Rückgang um 2,2 Prozent ausgegangen.
Bei dem kräftigen Auftragsplus spielten Großaufträge eine wichtige Rolle. Ohne sie wäre der Auftragseingang nur um 0,9 Prozent höher als im Vormonat ausgefallen, erklärten die Statistiker.
«Die deutsche Industrie steht vor einem Aufschwung», schrieb Thomas Gitzel, Chefvolkswirt bei der Liechtensteiner VP Bank. Das Auftragsplus sei einmal mehr der Rüstungsindustrie zu verdanken. Der Bund dürfte seine Bestellungen für Verteidigung zum Jahresende 2025 deutlich erhöht haben. «Die Auftragseingänge machen aus Hoffnungen harte Fakten: Die deutsche Industrie wird in den kommenden Monaten einen Zahn zulegen.»
«Fulminanter Auftragsboom»
Das Auftragsplus im Dezember ging zu einem großen Teil auf deutliche Anstiege bei der Herstellung von Metallerzeugnissen und im Maschinenbau zurück, so die Statistiker. Auch wirkten sich mehr Bestellungen für elektronische und optische Erzeugnissen positiv aus. In der Autoindustrie ging der Auftragseingang hingegen um 6,3 Prozent im Monatsvergleich zurück.
Sebastian Dullien, wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung der Hans-Böckler-Stiftung, sprach von einem fulminanten Auftragsschub für die Industrie im Dezember. Das Auftragsvolumen habe ein Niveau wie zuletzt Anfang 2022 erreicht. «Das Quartalsplus bei den Auftragseingängen ist dabei ein weiteres Indiz, dass die steigenden Staatsausgaben im neuen Jahr die Wirtschaft ankurbeln werden.»
Ähnlich äußerte sich Jens-Oliver Niklasch, Ökonom bei der Landesbank Baden-Württemberg. «Das sieht jetzt wirklich sehr stark nach Trendwende aus. Wir haben erstmals seit längerer Zeit Grund für Zuversicht.» Zumindest die Prognose, dass die deutsche Wirtschaft im laufenden Jahr um rund 1 Prozent zulegen werde, scheine realistisch.
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Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe im Dezember 2025: +7,8 % zum Vormonat / Auftragseingang ohne Großaufträge: +0,9 %
Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe
Dezember 2025 (real, vorläufig):
+7,8 % zum Vormonat (saison- und kalenderbereinigt)
+13,0 % zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt)
November 2025 (real, revidiert):
+5,7 % zum Vormonat (saison- und kalenderbereinigt)
+10,6 % zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt)
Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Dezember 2025 gegenüber November 2025 saison- und kalenderbereinigt um 7,8 % gestiegen. Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen war der Auftragseingang um 0,9 % höher als im Vormonat. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich lag der Auftragseingang im 4. Quartal 2025 um 9,5 % höher als im 3. Quartal, ohne Großaufträge stieg er im gleichen Zeitraum um 2,5 %. Im November 2025 stieg der Auftragseingang nach Revision der vorläufigen Ergebnisse gegenüber Oktober 2025 um 5,7 % (vorläufiger Wert +5,6 %).
Die positive Entwicklung des Auftragseingangs im Verarbeitenden Gewerbe im Dezember 2025 ist zu einem großen Teil auf die deutlichen Anstiege bei der Herstellung von Metallerzeugnissen (saison- und kalenderbereinigt +30,2 % zum Vormonat) und im gewichtigen Maschinenbau (+11,5 %) zurückzuführen. In diesen beiden Wirtschaftszweigen meldete eine Reihe von Betrieben aus unterschiedlichen Bereichen Großaufträge. Auch die Zuwächse in der Herstellung von elektrischer Ausrüstung (+9,8 %) sowie in der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (+5,7 %) wirkten sich positiv auf das Gesamtergebnis aus. In der Automobilindustrie ging der Auftragseingang hingegen um 6,3 % zurück. Im Sonstigen Fahrzeugbau (Flugzeuge, Schiffe, Züge, Militärfahrzeuge) sanken die Auftragseingänge um 18,7 % gegenüber November 2025, als sie gegenüber Oktober 2025 stark gestiegen waren. Dennoch gab es auch hier wieder umfangreiche Großaufträge.
Bei den Investitionsgütern stieg der Auftragseingang im Dezember 2025 um 10,5 % gegenüber dem Vormonat. Bei den Vorleistungsgütern lag er um 5,7 % höher und bei den Konsumgütern um 5,3 % niedriger.
Die Auslandsaufträge stiegen im Dezember 2025 um 5,6 %. Dabei fielen die Aufträge aus der Eurozone um 0,6 % und die Aufträge von außerhalb der Eurozone nahmen um 9,7 % zu. Die Inlandsaufträge stiegen um 10,7 %.
Umsatz im Dezember 2025 um 1,4 % niedriger als im Vormonat
Der reale Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben im Dezember 2025 saison- und kalenderbereinigt 1,4 % niedriger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Dezember 2024 war der Umsatz kalenderbereinigt 1,9 % niedriger. Für November 2025 ergab sich nach Revision der vorläufigen Ergebnisse ein Anstieg von 2,9 % gegenüber Oktober 2025 (vorläufiges Ergebnis: +2,7 %).
Im Gesamtjahr 2025 war der reale Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe kalenderbereinigt um 1,3 % niedriger als im Vorjahr.
Methodische Hinweise:
In allen Meldungen zu Konjunkturindikatoren sind die unterschiedlichen Vergleichszeiträume zu beachten. Im Fokus der Konjunkturbeobachtung steht der Vergleich der kalender- und saisonbereinigten Werte zum Vormonat/Vorquartal. Hieraus lässt sich die kurzfristige konjunkturelle Entwicklung ablesen. Der kalenderbereinigte Vorjahresvergleich dient einem längerfristigen Niveauvergleich und ist von saisonalen Schwankungen und Kalendereffekten unabhängig.
Auftragseingänge und Umsätze im Verarbeitenden Gewerbe werden in der Gliederung der „Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008 (WZ 2008)“ erfasst und ausgewertet. Dabei werden die Auftragseingänge nur in ausgewählten Wirtschaftszweigen des Verarbeitenden Gewerbes erhoben. Die Veränderungsraten basieren auf den preisbereinigten Indizes des Auftragseingangs- und Umsatzindexes im Verarbeitenden Gewerbe. Das durchschnittliche Ergebnis im Jahr 2021 wird dabei als Basis des Index verwendet und auf 100 Indexpunkte festgelegt (2021 = 100). Die Saison- und Kalenderbereinigung erfolgte mit dem Verfahren X13 JDemetra+.
In dieser Pressemitteilung werden für einige Wirtschaftszweige für ein besseres Verständnis Kurzbezeichnungen verwendet, die von den Bezeichnungen der „Klassifikation der Wirtschaftszweige (Ausgabe 2008)“ abweichen. Eine Übersicht dieser Kurzbezeichnungen ist auf der Themenseite „Industrie, Verarbeitendes Gewerbe“ im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes zu finden.
Weitere Informationen:
Ergebnisse in tiefer Gliederung und lange Zeitreihen können in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden (42151-0004 Auftragseingangsindizes, 42151-0008 Auftragseingangsindizes ohne Großaufträge und 42152-0004 Umsatzindizes).
Eine Analyse zum Zusammenhang zwischen Materialknappheit, Auftragseingängen, Produktion und Preisen in der Industrie bietet ein Dossier auf der Themenseite „Konjunkturindikatoren“ im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes. Ausführliche Informationen zur Produktion der energieintensiven Industriezweige stehen auf der Themenseite „Industrie, Verarbeitendes Gewerbe“ bereit.
Der Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe ist auch im „Dashboard-Konjunktur“ verfügbar, das Teil des „Dashboard Deutschland“ (www.dashboard-deutschland.de) ist. In diesem Datenportal bündelt das Statistische Bundesamt hochaktuelle Indikatoren der amtlichen Statistik und weiterer Datenanbieter zu den Themen Wirtschaft und Finanzen sowie Arbeitsmarkt, Bauen und Wohnen, Energie und Ukraine. Mit dem „Pulsmesser Wirtschaft“ steht dort auch ein Tool zur Konjunkturbeobachtung in Echtzeit bereit. Zudem bietet das „Dashboard Konjunktur“ auch einen neuen Frühindikator zur Schätzung des Umsatzes im Verarbeitenden Gewerbe. Damit liegen erste Daten zum Umsatz bereits 20 Tage nach Ende eines Berichtsmonats vor. Seit dem Berichtsmonat Juli 2025 wird für den Frühindikator auch die aktuelle preis-, saison- und kalenderbereinigte Veränderungsrate zum Vormonat ausgewiesen.
Diese Pressemitteilung ist, gegebenenfalls ergänzt mit weiteren Informationen und Verlinkungen zum Thema, veröffentlicht unter www.destatis.de/pressemitteilungen.
Weitere Auskünfte: Konjunkturindizes, Saisonbereinigung Telefon: +49 611 75 2806 www.destatis.de/kontakt
Pressekontakt: Statistisches Bundesamt Pressestelle www.destatis.de/kontakt Telefon: +49 611-75 34 44
Weiteres Material: www.presseportal.de Quelle: Statistisches Bundesamt