Der Technologiekonzern Bosch hat im vergangenen Jahr erneut erheblich weniger Gewinn gemacht. Nach vorläufigen Zahlen ging das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) um gut 45 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro zurück, wie das Unternehmen in Gerlingen bei Stuttgart mitteilte.
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Inflation zieht wieder an: 2,1 Prozent im Januar
Das Leben in Deutschland hat sich zu Beginn des neuen Jahres wieder stärker verteuert. Die Verbraucherpreise lagen im Januar um 2,1 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats – nach 1,8 Prozent Inflation im Dezember, wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte.
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Trump nominiert Kevin Warsh als neuen Fed-Chef
US-Präsident Donald Trump hat den früheren Fed-Gouverneur Kevin Warsh als Nachfolger für US-Notenbank-Chef Jerome Powell vorgeschlagen. Das teilte Trump auf seiner Plattform Truth Social mit. Der US-Senat muss Trumps Kandidaten noch als künftigen Leiter der Federal Reserve bestätigen.
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Finanzierung für viele US-Regierungsgeschäfte ausgelaufen
Die Finanzierung zahlreicher Regierungsgeschäfte in den USA ist ausgelaufen. Damit setzt ein sogenannter Shutdown ein. Das Repräsentantenhaus beschloss die nötigen Haushaltsgesetze nicht rechtzeitig vor dem Auslaufen der bisherigen Finanzierung in der Nacht auf Samstag (Ortszeit).
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Mehr als drei Millionen Arbeitslose in Deutschland
Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland hat im Januar die Schwelle von drei Millionen übertroffen. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren 3,085 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet, 177.000 mehr als im Dezember 2025 und 92.000 mehr als im Januar 2025. Die Arbeitslosenquote stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,4 Punkte auf 6,6 Prozent.
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Preuß beendet Biathlon-Karriere nach der Saison
Weltmeisterin Franziska Preuß beendet nach der laufenden Saison ihre Biathlon-Karriere. Das verkündete die 31-Jährige bei einer virtuellen Medienrunde neun Tage vor dem Start der olympischen Biathlonrennen in Antholz.
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Deutsche Wirtschaft Ende 2025 stärker gewachsen als erwartet
Die deutsche Wirtschaft hat im vierten Quartal 2025 stärker zugelegt als zunächst angenommen. Statt 0,2 Prozent Wachstum errechnete das Statistische Bundesamt beim Bruttoinlandsprodukt nun 0,3 Prozent Plus zum Vorquartal.
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Deutsche Wirtschaft Ende 2025 stärker gewachsen als erwartet
Die deutsche Wirtschaft hat im vierten Quartal 2025 stärker zugelegt als zunächst angenommen. Statt 0,2 Prozent Wachstum errechnete das Statistische Bundesamt beim Bruttoinlandsprodukt nun 0,3 Prozent Plus zum Vorquartal.
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Verdi ruft bundesweit zu Warnstreiks im Nahverkehr auf
Fahrgäste in zahlreichen deutschen Städten müssen sich am Montag auf erhebliche Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr einstellen. Die Gewerkschaft Verdi hat im Rahmen von parallel laufenden Tarifverhandlungen für den Tag in fast allen Bundesländern zu Warnstreiks bei den Verkehrsunternehmen aufgerufen.
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Onay: Mercosur-Streit trifft Hannover hart
Der Streit um den Mercosur-Deal trifft aus der Sicht von Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay die niedersächsische Landeshauptstadt hart – und vor allem die Hannover Messe. Die weltgrößte Industrieschau mit Brasilien als Partnerland «sollte der Startschuss für Mercosur sein», sagte der Grünen-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. «Wir wollten Mercosur mit Leben füllen.»
Die Entscheidung des Europäischen Parlaments zu dem Handelsabkommen zwischen der EU und vier südamerikanischen Ländern sei ein Dämpfer für die Stimmung – und ein «historischer Fehler»: «Das Signal ist wirklich fatal.»
Grüne im EU-Parlament stimmten teils für Überprüfung
Das Abkommen mit den vier Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay wurde zu Jahresbeginn besiegelt. Es soll eine der weltweit größten Freihandelszonen mit mehr als 700 Millionen Einwohnern schaffen. Durch den Abbau von Handelsbarrieren und Zöllen soll der Austausch von Waren und Dienstleistungen angekurbelt werden. In Europa gibt es allerdings auch Kritik an dem Abkommen.
Mehrere deutsche Grünen-Abgeordnete im Europaparlament hatten dafür gestimmt, das Abkommen vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) überprüfen zu lassen. Das sorgte für Gegenwind auch aus der eigenen Partei. Hätten sie dagegen gestimmt, wäre es nicht zur Überprüfung gekommen.
«Mercosur ist für uns eine Chance»
«Man lässt damit die weltpolitische Lage völlig außer Acht», kritisierte Onay mit Blick etwa auf die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump. Er erklärte: «Die Stadt Hannover ist davon betroffen – wenn es etwa um die Lage der Automobilindustrie geht.»
Denn: «Mercosur ist für uns eine Chance», betonte er. Das gelte besonders für Autoindustrie und Zulieferer in Hannover – und in Niedersachsen: «Es ist eine Möglichkeit, einen völlig neuen Raum zu erschließen – und den Markt noch einmal ganz anders zu bespielen.»
Die Industriemesse im April sollte brasilianischen und europäischen Unternehmen nach früheren Angaben der Veranstalter Geschäfts- und Kooperationsmöglichkeiten bieten und neue Märkte erschließen.